Landfrauenküche – Staffel 7

  • Staffel 7, Folge 1
    SRF bi de Lüt Landfrauenküche – Erna Köfer, Schlatt AI Folge 1 Erna Köfer – Bild: SRF
    SRF bi de Lüt Landfrauenküche – Erna Köfer, Schlatt AI Folge 1 Erna Köfer
    Sarah Fahrni ist gerade einmal 28 Jahre alt und damit die bisher jüngste Teilnehmerin aller Staffeln der «Landfrauenküche». Zusammen mit ihrem Mann Stefan hat sie zwei Kinder. Die vierjährige Marina steht gerne mit der Mutter am Kochherd, und der dreijährige Remo ist am liebsten mit dem Vater auf dem Ladewagen unterwegs. Der 36 Hektar grosse Bauernhof liegt im Ausser-Eriz, zwischen Berner Oberland und Emmental gelegen. Die beiden führen den Milch- und Zuchtbetrieb zusammen mit den Schwiegereltern Vreni und Walti Fahrni, die gleich nebenan im Stöckli wohnen. Während Stefan drei Tage in der Woche als Leitungsbauer im Tiefbau arbeitet, betreiben Sarah und ihre Schwiegermutter einen Handel mit selbst gemachten Hofprodukten. Diese Zusammenarbeit ist gute Voraussetzung für das Gelingen des Landfrauenessens, denn Vreni wird der jungen Landfrau in der Küche zur Seite stehen. Sarah hat ihren ganz eigenen Kochstil. Bei ihr isst das Auge mit. Das kommt nicht von ungefähr, denn Sarah ist gelernte Floristin. Noch heute übt sie einen Tag in der Woche ihren Traumberuf aus. Das Dekorieren der Festtafel ist somit für Sarah keine allzu schwierige Herausforderung. Bevor Sarah den Blumenschmuck für die Tischdekoration in Angriff nehmen kann, muss aber noch der Kuhstall in eine gemütliche Bauernstube verwandelt werden. Sarah möchte beim Landfrauenessen nicht nur kulinarisch überzeugen, sondern auch ihre Gäste mit einem Augenschmaus begeistern. Das «Küken» unter den Landfrauen hat sich ein hohes Ziel gesteckt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 27.09.2013 SRF 1
  • Staffel 7, Folge 2
    SRF bi de Lüt Landfrauenküche – Stefanje Moser, Wichtrach/​BE Folge 2 Stefanje Moser
    Die zweite Reise führt die sechs Landfrauen ins Klettgau, eine Region im Kanton Schaffhausen. Auf dem Klettgauerhof wohnt Regula Gysel mit ihrem Mann Bernhard, ihren zwei Töchtern Isabelle und Aline sowie ihrem Sohn Dario. Gysels leben hauptsächlich vom Ackerbau. Bernhard Gysel bewirtschaftet rund 50 Hektaren mit Getreide, Ölsaaten, Zuckerrüben, Rotklee und Mais. Regulas Passion ist ihr Blumen- und Kräutergarten mit 60 verschiedenen Pflanzen. Alle sind essbar. Sie verkauft ihre Blüten und Kräuter an Gourmetrestaurants in der Region und liefert die filigrane Ware einmal in der Woche an ihre Kundinnen und Kunden. Auch im Menü für die Landfrauen finden sich Blüten und Kräuter in der Vorspeise, im Hauptgang und im Dessert. Regula kocht gemeinsam mit ihrem 19-jährigen Sohn Dario. Die beiden sind ein gut eingespieltes Team. Das zeigt sich, wenn es einmal hektisch wird in der Küche. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 04.10.2013 SRF 1
  • Staffel 7, Folge 3
    SRF bi de Lüt Landfrauenküche – Sybillle Meyer, Anglikon AG Folge 3 Sybillle Meyer
    Auf über 1600 Metern über Meer liegt das Dörfchen Vnà im Unterengadin. Hier hat die Zürcherin Iris Riatsch vor 42 Jahren ihre Liebe gefunden und den einheimischen Domenic Riatsch geheiratet. 42 Jahre lang war die gelernte Schriftenhauerin Mutter, Hausfrau, Bäuerin, später noch Biokontrolleurin. Sie war auch künstlerisch tätig, aber nur nachts, wenn es ruhig wurde im Haus. Seit seit knapp einem Jahren ist Iris Riatsch im Ruhestand, aber ihr Leben ist deshalb nicht «patchifig» – romanisch für ruhig – geworden. Die 62-Jährige ist leidenschaftliche Gärtnerin, Köchin, Grossmutter und endlich auch tagsüber Künstlerin. Sie widmet sich dem Holzschnitzen und -drucken sowie dem Aquarellieren. Iris will den Landfrauen ein Gemälde von einem Dreigangmenü kochen, das bis ins letzte Detail stimmig sein soll. In ihrem grossen Garten wächst fast alles, was es für Bündner Spezialitäten wie Capuns und Pizokels braucht. Was Iris nicht in ihrem Garten hat für das Festessen, beschafft sie sich in der Region: Die Forelle für die Vorspeise fischt ein Freund aus dem Inn. Das Fleisch für den Hauptgang hat ihr Mann Domenic von der letzten Jagd mitgebracht. Iris hat sich für ihre Gäste aber auch extra neue Varianten der regionalen Spezialitäten überlegt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 11.10.2013 SRF 1
  • Staffel 7, Folge 4
    SRF bi de Lüt Landfrauenküche – Romana Zumbühl, Altbüron/​LU Folge 4 Romana Zumbühl
    Suzanne Rusterholz lebt mit ihrem Mann Hansheiri in Schönenberg oberhalb des Zürichsees auf einem Schweinebetrieb mit 500 Muttersauen. Hansheiri ist für die Schweine zuständig, Suzanne macht mit Tochter Stefanie das Büro. Im angebauten Stöckli wohnt Schwiegermutter Emmi, im oberen Stock hat Tochter Stefanie mit ihren Kindern Julia und Kevin ihre eigene Wohnung. Beim Mittagessen sitzen immer alle vier Generationen am Tisch. Einmal kocht Emmi, ab und zu Stefanie und sonst Suzanne, wenn immer möglich mit eigenen Produkten: Tomaten, Broccoli, Bohnen, Salat oder Himbeeren aus dem Garten und natürlich mit Schweinefleisch in allen Variationen. Suzanne ist eine spontane, aufgestellte, energiegeladene Frau, die gerne lacht und jedes Problem in kürzester Zeit löst. Mit ihrem Mann Hansi unternimmt Suzanne regelmässig E-Biketouren. Das sei gut zum Abschalten und für die Beziehung, meint sie mit einem Schmunzeln. Die Vorspeise- und Dessertteller für das Landfrauenessen hat Suzanne selber kreiert. Das Menü soll schmackhaft, frisch und farbig werden. Alles stammt aus der Schweiz, sogar der Risotto und der Safran. Das Kochen hat sie voll im Griff. Und wie sieht das bei Ehemann Hansi beim Servieren aus? Fast – wenn da nur nicht eine kleine, verflixte Tomate wäre. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 18.10.2013 SRF 1
  • Staffel 7, Folge 5
    SRF bi de Lüt Landfrauenküche – Ramona Imhasly, Fieschertal VS, Folge 5
    Zusammen mit ihrem Mann Rinaldo empfängt Ramona Imhasly die Landfrauen im kleinen Walliser Dorf Fieschertal. Die grosse Leidenschaft der beiden ist ihre Schafzucht. Insgesamt besitzen sie rund 180 Schafe; die meisten davon leben über den Sommer hinweg auf der Alp. Für Ramona war von Anfang an klar, dass das Thema Schaf auch beim Landfrauenessen eine zentrale Rolle spielen wird. Generell will sie mit Walliser Produkten und Spezialitäten bei den Landfrauen punkten. Eine gewisse Nervosität ist bei Ramona vor dem grossen Essen spürbar. Denn sie hat erst vor ein paar Jahren das leidenschaftliche Kochen für sich entdeckt. Die ehemalige Autoverkäuferin arbeitet heute in Teilzeit als Buchhalterin. Sie ist vor knapp fünf Jahren vom Berner Oberland zu ihrem Mann ins Wallis gezogen. Rinaldo ist bei der Luftseilbahn Fiesch beschäftigt. Ramonas augenfälligstes Merkmal sind ihre Fingernägel. Alle paar Wochen lässt sie sich diese mit ganz ausgefallenen Mustern neu kreieren. Im 300-Seelen-Dorf fällt sie nur schon deswegen aus dem Rahmen. Ramona ist immer auf Draht, bei ihr läuft ständig etwas. Das SRF-Kamerateam hat sie eine Woche lang hautnah begleitet. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 25.10.2013 SRF 1
  • Staffel 7, Folge 6
    SRF bi de Lüt Landfrauenküche – Sylvia Stgier, Parsonz GR Folge 6 Sylvia Stgier
    Bereits zum sechsten Mal sind die Landfrauen zum Wettbewerbsessen unterwegs. Dieses Mal führt die Reise ins Bünderland zu Sylvia Stgier-Steiner. Sie ist in Parsonz daheim und Mutter von vier erwachsenen Kindern sowie Grossmutter eines Enkelkindes. Vor zwei Jahren haben sie und ihr Mann Niclo Stgier den Hof dem ältesten Sohn übergeben. Noch immer hilft das Paar auf dem Betrieb mit. Zudem steht die 63jährige Bäuerin frühmorgens in ihrer eigenen Backstube. Dort stellt sie Brote, Nusstorten, Birnbrote und Gebäck her. Die feinen Sachen verkauft sie im hofeigenen Kiosk. Und seit 20 Jahren liefert Sylvia Stgier-Steiner das Birnbrot für eine regionale Direktvermarktungsorganisation von Bündner Bäuerinnen. Auch für die Landfrauen will die gebürtige Aargauerin bewährte Bündner Rezepte auf den Tisch zaubern. Unterstützung findet sie dabei bei ihrer jüngsten Tochter Jolanda, einer gelernten Konditorin-Confiseurin. Zur Vorspeise gibt es Scarpatscha mit Herbstsalat, gefolgt von Kalbshaxen und Pizochels mit Ervas schorras (krause Minze), und zum Dessert wird ein Steinbock-Glacé-Teller mit Herbstfrüchten und Surmirans (ein bündnerisches Gebäck) aus der eigenen Backstube serviert. Auf der Menukarte hat Sylvia Stgier-Steiner einige Zutaten auf Romanisch vermerkt. Die Sprachgrenze geht nämlich mitten durch ihre Familie. Die Mutter und die zwei älteren Kindern reden mit dem Vater deutsch, die zwei jüngeren Kinder reden mit ihm romanisch. Selbstverständlich wird das Geheimnis des Menus am Ende des Wettbewerbsessens gelüftet sein. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 01.11.2013 SRF 1
  • Staffel 7, Folge 7
    SRF bi de Lüt Landfrauenküche – Anni Simonet, Môtier/​FR Folge 7 Anni Simonet
    Zum Schluss der Staffel reisen die Landfrauen in die Romandie – genauer nach Nyon. Barbara Bernegger lebt dort mit ihrer Familie auf dem altehrwürdigen Gut Domaine Bois-Bougy, unweit des malerischen Städtchens. Zusammen mit ihrem Mann Samuel hat Barbara vier Kinder im Schulalter. Sie wachsen zweisprachig auf, so wie es auf der Domaine Bois-Bougy bereits seit vier Generationen der Fall ist. Die Familie bewirtschaftet rund 70 Hektaren Land. Zuckerrüben, Weizen, Gersten, Mais, Raps und Trauben gedeihen rund um den Hof. Weitere wichtige Erwerbszweige sind die Milchkuhhaltung und das eigene Bed & Breakfast, das Barbara im Westteil des Anwesens eingerichtet hat. Während Barbaras Mann Samuel sich vor allem um die Tiere und die Feldarbeit kümmert, ist sie für alles rund ums Haus zuständig. Das Kochen nimmt dabei einen grossen Teil ihrer Arbeit ein. Denn am Mittagstisch sitzt nicht nur die sechsköpfige Familie, sondern da nehmen auch drei Angestellte und zwei Lehrlinge Platz. Und Barbara achtet darauf, dass nicht nur Teigwaren auf den Tisch kommen. Stattdessen kocht sie auch am Mittag aufwändig und fast ausschliesslich mit regionalen Produkten. Ihre Küche bezeichnet sie selbst als traditionell mit verschiedenen Einflüssen aus der Deutsch- und Westschweiz. Auch den Landfrauen serviert Barbara fast ausschliesslich Produkte vom eigenen Hof. Die Crux: Ihre drei Gänge muss sie à la minute zubereiten. Kein leichtes Unterfangen, wenn zusätzlich noch die Nerven flattern. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 08.11.2013 SRF 1
  • Staffel 7, Folge 8
    Für das letzte Landfrauenessen reisen die Frauen an den Murtensee, wo Anni Simonet als Weinbäuerin im französischsprachigen Môtier lebt. Zusammen mit ihrem Mann Eric und den beiden Söhnen führt sie das Weingut Le Petit Château. Ursprünglich kommt Anni Simonet aus dem Aargau. Doch sie hat sich im Welschland schnell eingelebt und spricht heute ohne Akzent Französisch. Das beeindruckt auch ihren Mann. Die Spezialitäten der Region Vully kennt Anni Simonet bestens. Mehrmals wöchentlich bäckt sie den berühmten Vully-Kuchen mit Speck für Degustationen im Weinkeller. Neugierig ist sie aber auch auf neue Rezepte. Solche probiert sie mit ihren Freundinnen der Kochzunft Gourmettes du Vully aus. Für das Landfrauenessen bereitet Anni frischen Fisch aus dem Murtensee zu, und zwar roh, als Fischtartar. Zum Hauptgang gibt es Entenbrüstli mit Bénichonsenf-Sauce. Dass es gewagt ist, rohen Fisch und Entenfleisch aufzutischen, weiss Anni. Doch sie mache es sich gerne nicht zu leicht, schmunzelt sie. Werden die Landfrauen ihre mutige Menuwahl goutieren? (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Sa. 09.11.2013 SRF 1

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