Das Fernsehjahr 2013 im Rückblick

    Serienhits, Show-Highlights und große Flops

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 23.12.2013, 14:42 Uhr

    Das Fernsehjahr 2013
    Das Fernsehjahr 2013

    Das Jahr 2013 ist fast Geschichte. Zeit für den traditionellen Jahresrückblick auf die vergangenen Ereignisse in der TV-Welt. Welche Nachrichten haben die Fernsehlandschaft geprägt und welche Flops haben die meisten Zuschauer inzwischen schon wieder verdrängt? Welche Themen interessierten die Nutzer von fernsehserien.de in den vergangenen zwölf Monaten am meisten? Ein Blick zurück auf die wichtigsten Meldungen des Jahres geordnet nach Themengebieten.

    SHOWS

    Thomas Gottschalk hat bei RTL eine neue Heimat gefunden und tritt mit seinem alten Weggefährten Günther Jauch in „Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen ALLE“ gegen die Zuschauer an. Für 2014 plant der Kölner Sender viele weitere Einsätze für den alten Showhasen. Gottschalks ehemaliges Schlachtschiff „Wetten, dass..?“ bekleckert sich hingegen unter Markus Lanz nicht gerade mit Ruhm. Besonders die desaströse Mallorca-Ausgabe erntet massive Kritik und schwache Quoten. Zu einem ähnlichen Debakel entwickelt sich „Promi Big Brother“. Die Realityshow läuft erstmals bei Sat.1 und wird durch dilettantische Fehler bemerkenswert an die Wand gefahren. Qualitativ überzeugen können hingegen die Castingshow „The Voice Kids“ und die Tanzshow „Got to Dance“.

    Nachdem frühere Versuche meist gescheitert sind, gelingt 2013 gleich zwei klassischen Gameshows ein Comeback. Sowohl die „Dalli Dalli“-Neuauflage „Das ist Spitze!“ im Ersten als auch die Rückkehr des „Familien-Duells“ als „Prominenten-Special“ können überzeugen. Zu einem der größten Flops der TV-Saison gerät hingegen „inka!“. Das ZDF will mit Inka Bause eine gemütliche Nachmittagstalkshow etablieren und geht damit baden. Auch Sat.1 hat kein Interesse mehr am Geplauder zur Mittagszeit und stellt nach zwölf Jahren sehr kurzfristig die langlebige Talkshow „Britt“ ein. Außerdem kündigt Reinhold Beckmann an, im kommenden Jahr ebenfalls freiwillig den Hut zu ziehen und seine Sendung „Beckmann“ zu beenden.

    Die TV-Perle „Roche & Böhmermann“ wird nach internen Meinungsverschiedenheiten nicht fortgesetzt. Kurze Zeit später bekommt Jan Böhmermann mit dem „NEO Magazin“ ein neues Format bei ZDFneo. Olli Dittrichs „Frühstücksfernsehen“-Parodie erhält hingegen dank der hohen Qualität bereits vor der Ausstrahlung der Pilotfolge die Zusage für eine Fortsetzung.

    TV-BRANCHE

    Im Juli wird Ex–„Tagesthemen“-Sprecher Tom Buhrow zum neuen WDR-Intendanten gewählt, der Monika Piel ablöst. Zu einem absoluten Running Gag ist der geplante Jugendkanal von ARD und ZDF geworden. Ob und wann es zu einer Realisierung des Projekts kommt, steht weiter in den Sternen. Das vorgelegte Programmkonzept wurde von den Ministern jedenfalls abgelehnt. Ebenfalls unklar ist, wie lange noch der in Ungnade gefallene Spartenkanal ZDFkultur bestehen bleibt. Anfang des Jahres verkündet ZDF-Intendant Thomas Bellut die geplante Einstellung, doch bis die Bundesländer diesem Vorhaben zustimmen, bleibt der Sender zunächst als Wiederholungskanal bestehen. Im Hauptprogramm startet das ZDF die sogenannte Innovationsstrecke am Sonntagnachmittag, die jedoch lediglich mit einfallslosen Kopien von Privatsender-Reihen (Auswanderer- und Trödelsendungen) aufwartet.Im Juli wird Ex–„Tagesthemen“-Sprecher Tom Buhrow zum neuen WDR-Intendanten gewählt, der Monika Piel ablöst. Zu einem absoluten Running Gag ist der geplante Jugendkanal von ARD und ZDF geworden. Ob und wann es zu einer Realisierung des Projekts kommt, steht weiter in den Sternen. Das vorgelegte Programmkonzept wurde von den Ministern jedenfalls abgelehnt. Ebenfalls unklar ist, wie lange noch der in Ungnade gefallene Spartenkanal ZDFkultur bestehen bleibt. Anfang des Jahres verkündet ZDF-Intendant Thomas Bellut die geplante Einstellung, doch bis die Bundesländer diesem Vorhaben zustimmen, bleibt der Sender zunächst als Wiederholungskanal bestehen. Im Hauptprogramm startet das ZDF die sogenannte Innovationsstrecke am Sonntagnachmittag, die jedoch lediglich mit einfallslosen Kopien von Privatsender-Reihen (Auswanderer- und Trödelsendungen) aufwartet.

    Die ProSiebenSat.1-Gruppe startet zwei neue Free-TV-Sender. Im Januar geht Sat.1 Gold auf Sendung und richtet sich vornehmlich an Frauen zwischen 49 und 64 Jahren. Im September folgt mit ProSieben Maxx ein Kanal für Männer im mittleren Alter, der unter anderem englischsprachige Serien im Originalton mit deutschen Untertiteln zeigt. Außerdem finden dort Animes ein neues Zuhause, nachdem sich RTL II Anfang des Jahres von den japanischen Zeichentrickserien trennt. Am 31. Dezember wird schließlich die Fernsehleiche Das Vierte endgültig zu Grabe getragen und im kommenden Jahr durch den neuen, frei empfangbaren Disney Channel ersetzt.

    Beim diesjährigen „Kanzler-Duell“ zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück interessieren sich Medien und Zuschauer beinahe mehr für die Leistung von Stefan Raab als Fragensteller als für die Antworten der Kontrahenten. Für Aufruhr sorgen die Nominierungen von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ für den ‚Adolf-Grimme-Preis‘ und von „Berlin – Tag & Nacht“ für den „Deutschen Fernsehpreis“. Beide umstrittene Sendungen gehen jedoch am Ende leer aus. Gleich zwei Mal hat Komikerin Carolin Kebekus Ärger mit der katholischen Kirche. Die Deutsche Bischofskonferenz findet ihren satirischen Beitrag in der „heute-show“ überhaupt nicht lustig, der Westdeutsche Rundfunk hingegen streicht vorsorglich kurz vor der TV-Ausstrahlung einen Kirchen-Rap aus Kebekus’ Show.

    TV-KÖPFE

    Wenig glanzvoll verabschiedet sich Jörg Pilawa von seinem Arbeitgeber ZDF und wechselt zurück zur ARD. Aus diesem Grund springt Maybrit Illner kurzfristig für die Moderation der Jubiläumsshow „50 Jahre ZDF“ ein. Michael Steinbrecher nimmt seinen Hut als Moderator des „aktuellen Sportstudios“, das ebenfalls sein 50-jähriges Bestehen feiert. Außerdem geben Urban Priol und Frank-Markus Barwasser ihren Abschied von der Kabarettshow „Neues aus der Anstalt“ bekannt.

    Darüber hinaus spielen einige TV-Gesichter „Sender wechsel dich“: Cindy aus Marzahn geht von RTL zu Sat.1 und fährt dort mit der Überraschungsshow „Bezaubernde Cindy“ prompt schlechte Quoten ein. Ex–„Tagesschau“-Sprecher Marc Bator zieht es ebenfalls zum Bällchensender, weil er dort mehr Perspektiven für sich sieht und präsentiert fortan die „Sat.1 Nachrichten“. Christian Rach wechselt hingegen von RTL zum ZDF und soll dort 2014 einige Primetime-Formate bekommen. Auch Johannes B. Kerner findet nach seiner wenig ruhmreichen Sat.1-Phase bei den Mainzern wieder Asyl und darf „Die große Zeitreise-Show“ präsentieren. Steffen Henssler verlässt hingegen die ZDF–„Topfgeldjäger“ und wird künftig verstärkt bei RTL und VOX zu sehen sein. Oliver Pocher darf sich weiterhin auf mehreren Sendern austoben. Er duelliert sich unter anderem bei RTL mit Boris Becker in „Alle auf den Kleinen“ und führt bei Sat.1 zusammen mit Cindy aus Marzahn als neues Comedy-Dreamteam durch „Promi Big Brother“.Darüber hinaus spielen einige TV-Gesichter „Sender wechsel dich“: Cindy aus Marzahn geht von RTL zu Sat.1 und fährt dort mit der Überraschungsshow „Bezaubernde Cindy“ prompt schlechte Quoten ein. Ex–„Tagesschau“-Sprecher Marc Bator zieht es ebenfalls zum Bällchensender, weil er dort mehr Perspektiven für sich sieht und präsentiert fortan die „Sat.1 Nachrichten“. Christian Rach wechselt hingegen von RTL zum ZDF und soll dort 2014 einige Primetime-Formate bekommen. Auch Johannes B. Kerner findet nach seiner wenig ruhmreichen Sat.1-Phase bei den Mainzern wieder Asyl und darf „Die große Zeitreise-Show“ präsentieren. Steffen Henssler verlässt hingegen die ZDF–„Topfgeldjäger“ und wird künftig verstärkt bei RTL und VOX zu sehen sein. Oliver Pocher darf sich weiterhin auf mehreren Sendern austoben. Er duelliert sich unter anderem bei RTL mit Boris Becker in „Alle auf den Kleinen“ und führt bei Sat.1 zusammen mit Cindy aus Marzahn als neues Comedy-Dreamteam durch „Promi Big Brother“.

    ABSCHIEDE

    Auch in diesem Jahr musste die TV-Gemeinde von einigen liebgewonnenen Menschen Abschied nehmen, die das Fernsehen geprägt haben. Im März verstarb Dieter Pfaff, der den Zuschauern als „Bloch“, „Sperling“ und „Der Dicke“ in Erinnerung bleiben wird. Auch die Schauspielerinnen Rosemarie Fendel, Vivi Bach und Hildegard Krekel wurden 2013 zu Grabe getragen. Darüber hinaus verabschiedeten sich Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki, „Scheibenwischer“-Gründer Dieter Hildebrandt, „Mr. Pumpernickel“ Chris Howland, Jazz-Legende Paul Kuhn, sowie die Schauspieler Eddi Arent, Hans von Borsody und Jörg Pleva für immer. Für einen Schock sorgte der plötzliche Tod des „Glee“-Darstellers Cory Monteith, der im Alter von nur 31 Jahren verstarb. Die Musical-Serie würdigte den Schauspier mit einer Tribute-Folge.

    INTERNATIONALE SERIEN

    Zu einem der größten Erfolge des Jahres zählt die Science-Fiction-Serie „Under the Dome“, die auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King basiert. Auf Grund überragender Einschaltquoten von bis zu 13,5 Millionen Zuschauern verlängert CBS die eigentlich als Miniserie ausgelegte Produktion um eine zweite Staffel. Ansonsten hat der US-Markt 2013 wenig innovative Neustarts zu bieten, zumindest was die großen Networks angeht. Stattdessen können der Streamingdienst Netflix mit dem Politdrama „House of Cards“ und der Pay-TV-Anbieter Showtime mit „Masters of Sex“ über die Sexualforschung der 1950er überzeugen. Mit „The Bridge – America“ und „The Tunnel“ gehen in diesem Jahr außerdem gleich zwei neue Adaptionen von „Die Brücke – Transit in den Tod“ an den Start. In Großbritannien sind die Zuschauer völlig im „Doctor Who“-Fieber. Die BBC-Serie feiert Ende November ihren 50. Geburtstag und bekommt im kommenden Jahr mit Peter Capaldi ihren zwölften Doktor, der Matt Smith ablöst.

    Anfang des Jahres stirbt mit J.R. Ewing in „Dallas“ einer der größten Bösewichte der Seriengeschichte. In Deutschland wird hingegen die Premiere der Fortsetzung des TV-Klassikers nach einem vielversprechenden Start wegen stark gesunkener Quoten bald von RTL zu Super RTL abgeschoben. Die AMC-Serie „Breaking Bad“ hat sich auch hierzulande zum absoluten Kult entwickelt. Nach fünf Staffeln endet die Story um Walter White mit Rekordquoten von 10,3 Millionen US-Zuschauern. Auch der sympathische Serienkiller „Dexter“ ist nach acht Staffeln das letzte Mal im Einsatz. Beide Serien sollen allerdings ein Spin-Off erhalten. Dies gilt auch für das Zombiedrama „The Walking Dead“, dessen Auftakt zur vierten Staffel unglaubliche 16 Millionen Zuschauer sehen.Anfang des Jahres stirbt mit J.R. Ewing in „Dallas“ einer der größten Bösewichte der Seriengeschichte. In Deutschland wird hingegen die Premiere der Fortsetzung des TV-Klassikers nach einem vielversprechenden Start wegen stark gesunkener Quoten bald von RTL zu Super RTL abgeschoben. Die AMC-Serie „Breaking Bad“ hat sich auch hierzulande zum absoluten Kult entwickelt. Nach fünf Staffeln endet die Story um Walter White mit Rekordquoten von 10,3 Millionen US-Zuschauern. Auch der sympathische Serienkiller „Dexter“ ist nach acht Staffeln das letzte Mal im Einsatz. Beide Serien sollen allerdings ein Spin-Off erhalten. Dies gilt auch für das Zombiedrama „The Walking Dead“, dessen Auftakt zur vierten Staffel unglaubliche 16 Millionen Zuschauer sehen.

    Die Schauspielerin Cote de Pablo entscheidet sich, nach acht Jahren aus „Navy CIS“ auszusteigen. Ihre Nachfolge tritt Emily Wickersham an. Auch Sandra Oh kündigt an, die Ärzte-Serie „Grey’s Anatomy“ nach der zehnten Staffel zu verlassen. Auf einen Abschied müssen sich auch die Fans von „True Blood“ und „Californication“ einstellen. Beide Dramen werden im kommenden Jahr nach der jeweils siebten Staffel enden. Auf ein Wiedersehen können sich hingegen die Anhänger von Jack Bauer freuen. FOX erweckt die eingestellte Echtzeit-Serie „24“ zu neuem Leben und schickt sie 2014 als Miniserie zurück auf die Bildschirme.

    Im Comedy-Bereich wird bei „How I Met Your Mother“ zum Finale der achten Staffel die Mutter enthüllt. Zudem gibt CBS bekannt, dass die Sitcom nach Season 9 enden wird und ein Spin-Off namens „How I Met Your Dad“ entwickelt wird. Bei „Two and a Half Men“ steigt Amber Tamblyn als lange verschollene Tochter von Charlie Harper in der elften Staffel in den Hauptcast auf. Charlie Sheen rastet hingegen wieder einmal aus, feuert Selma Blair aus seiner Sitcom „Anger Management“ und ersetzt sie mit Laura Bell Bundy. Ganz verabschieden müssen sich die Zuschauer von „Futurama“. Comedy Central hat sich entschieden, die Animationsserie einzustellen.

    DEUTSCHE SERIEN

    Doc Meets DorfNachdem Sat.1 mit „Danni Lowinski“ und „Der letzte Bulle“ seit Jahren Erfolge einfährt, versucht sich auch RTL mal wieder an neuen fiktionalen Serien – und geht damit komplett baden. Alle drei Neustarts „Doc meets Dorf“, „Christine. Perfekt war gestern!“ und „Sekretärinnen – Überleben von 9 bis 5“ enttäuschen aus Quoten- und Qualitätssicht und werden nach nur einer Staffel auf dem Fernsehfriedhof begraben. Michael „Bully“ Herbig schickt mit „Bully macht Buddy“ nach vielen Jahren eine deutsche Sitcom an den Start. Das halbgare Experiment entpuppt sich jedoch als ziemlich langatmig und kann die Zuschauer nicht wirklich überzeugen. Ende Dezember geht mit Nora Tschirner und Christian Ulmen der erste Fall des neuen Weimarer „Tatort“-Ermittlerduos auf Sendung. Frauenschwarm Tom Beck kündigt seinen Abschied von „Alarm für Cobra 11“ an. Die Rolle des neuen Partners von Erdogan Atalay übernimmt ab 2014 Vinzenz Kiefer. Unverhofftes Wiedersehen gibt es hingegen in der „Lindenstraße“: Hans W. Geißendörfer kündigt die Rückkehr von Willi Herren und Martin Armknecht an.

    DAILY SOAPS, TELENOVELAS UND DOKU SOAPS

    Zu Beginn des Jahres krempelt RTL „Alles was zählt“ um und verlagert den Schwerpunkt der Handlung vom Eislaufen in eine neue Tanzfabrik. „GZSZ“-Fans müssen sich von zwei liebgewonnenen Darstellern verabschieden. Felix von Jascheroff und Isabell Horn verlassen die Seifenoper nach vielen Jahren. Die Macher von „Unter uns“ kündigen für 2014 indessen einen schockierenden Cliffhanger an, bei dem vier Charaktere vom Serientod bedroht sind. Bestätigt ist bislang das Aus für Marylu-Saskia Poolman. Liza Tzschirner und Christian Feist sind die neuen Hauptdarsteller bei „Sturm der Liebe“, während Maike Bollow zur Serienheldin der zehnten „Rote Rosen“-Staffel ernannt wird.

    Nach dem Erfolg von „Berlin – Tag & Nacht“ schickt RTL II mit „Köln 50667“ Anfang Januar eine weitere Trash-Soap auf Sendung. Die Stadt Köln fürchtet bereits im Vorfeld um ihr Image, dennoch entwickelt sich das Format zu einem Erfolg. Ganz im Gegensatz zur längst vergessenen Laien-Soap „Patchwork Family“, die nach nur sechs Wochen von Sat.1 wieder aus dem Programm geschmissen wird, obwohl bereits 120 Folgen bestellt wurden. Mit Desinteresse bestrafen die Zuschauer auch RTL und ProSieben, die mit ihren nahezu identischen Reality-Soaps „Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika“ und „Reality Queens auf Safari“ teure Flops zu verantworten haben. Darüber hinaus werden die Zuschauer 2013 im Fernsehen auch über Sex beraten. Während der MDR mit dem Aufklärungsformat „Make Love“ punkten kann, geht RTL mit „7 Tage Sex“ unter und muss auf Grund eines Inzestskandals sogar die Ausstrahlung einer Folge kurzfristig verhindern.Nach dem Erfolg von „Berlin – Tag & Nacht“ schickt RTL II mit „Köln 50667“ Anfang Januar eine weitere Trash-Soap auf Sendung. Die Stadt Köln fürchtet bereits im Vorfeld um ihr Image, dennoch entwickelt sich das Format zu einem Erfolg. Ganz im Gegensatz zur längst vergessenen Laien-Soap „Patchwork Family“, die nach nur sechs Wochen von Sat.1 wieder aus dem Programm geschmissen wird, obwohl bereits 120 Folgen bestellt wurden. Mit Desinteresse bestrafen die Zuschauer auch RTL und ProSieben, die mit ihren nahezu identischen Reality-Soaps „Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika“ und „Reality Queens auf Safari“ teure Flops zu verantworten haben. Darüber hinaus werden die Zuschauer 2013 im Fernsehen auch über Sex beraten. Während der MDR mit dem Aufklärungsformat „Make Love“ punkten kann, geht RTL mit „7 Tage Sex“ unter und muss auf Grund eines Inzestskandals sogar die Ausstrahlung einer Folge kurzfristig verhindern.

    Die meistgelesenen Meldungen 2013 auf wunschliste.de im Überblick

    Januar: „Lindenstraße“-Bewohner erwartet ein düsteres Jahr

    Februar: RTL II nimmt Animes aus dem Programm

    März: Wegen schlechter Quoten: RTL setzt „Dallas“ ab

    April: „DSDS“ steht auf der Kippe

    Mai: Hunter Tylo verlässt „Reich und Schön“

    Juni: „Sturm der Liebe“: Liza Tzschirner wird neue Hauptdarstellerin

    Juli: Cote de Pablo verlässt „Navy CIS“ in Staffel 11

    August: „The Mentalist“: Hauptcast muss zwei Abgänge verkraften

    September: „Das ist Spitze!“: Hans Rosenthals Enkelin sitzt in der Jury

    Oktober: ZDF wirft „Borgia“ aus der Primetime

    November: Sat.1 setzt „Elementary“ vorzeitig ab und verschiebt „Hawaii Five-0“

    Dezember: kabel eins nimmt „Castle“ zurück ins Programm

    Über den Autor

    Glenn Riedmeier

    Glenn Riedmeier ist Jahrgang ’85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. „Bim Bam Bino“, „Vampy“ und der „Li-La-Launebär“ waren ständige Begleiter zwischen den „Schlümpfen“, „Familie Feuerstein“ und „Bugs Bunny“. Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. „Ruck Zuck“ oder „Kaum zu glauben!“. Auch für Realityshows wie den Klassiker „Big Brother“ hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie „Die Harald Schmidt Show“ und „PussyTerror TV“, hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie „Eine schrecklich nette Familie“ und „Roseanne“, aber auch schräge Mysteryserien wie „Twin Peaks“ und „Orphan Black“. Seit Anfang 2013 ist er bei fernsehserien.de vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.

    Lieblingsserien: Twin Peaks, Roseanne, Gargoyles – Auf den Schwingen der Gerechtigkeit

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