Die beste Serie des Jahres 2021

    Das Review-Jahr im Rückblick

    Jana Bärenwaldt
    Jana Bärenwaldt – 01.01.2022, 12:00 Uhr

    • Seite

    Die besten Serien des Jahres 2021 in einer ausführlichen Übersicht (alphabetische Reihenfolge):

    5 Sterne

    „Shadow and Bone“

    Inhalt: Die Serienadaption vereint Handlung und Figuren aus den beiden Romanreihen „Shadow and Bone“ und „Six of Crows“ von Leigh Bardugo, die im sogenannten Grishaverse spielen. Diese Welt ist durch eine Barriere aus unermesslicher Dunkelheit in zwei Hälften gespalten, in welcher sich übernatürliche Kreaturen von menschlichem Fleisch ernähren. Einer jungen Soldatin namens Alina Starkov (Jessie Mei Li) gelingt es, eine Macht zu entdecken, die ihr Land endlich wieder vereinen könnte. Doch gefährliche Kräfte verschwören sich gegen sie und so wird sie mehr als nur Magie brauchen, um zu überleben.

    Kritik: „Shadow and Bone“: Schon jetzt die beste Fantasyserie des Jahres?

    Deutsche Ausstrahlung: Netflix

    „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“

    Inhalt: Die Serienadaption des gleichnamigen Romans handelt von sechs Jugendlichen, die für ihren Traum von Glück und Freiheit sämtliche Probleme mit Eltern, Lehrern und anderen Spießern hinter sich lassen wollen. Christiane (Jana McKinnon), Stella (Lena Urzendowsky), Babsi (Lea Drinda), Benno (Michelangelo Fortuzzi) Axel (Jeremias Meyer) und Michi (Bruno Alexander) stürzen sich in die berauschenden Nächte Berlins, ohne Einschränkungen und Regeln, und feiern das Leben, die Liebe und die Versuchung. Mit der Zeit müssen sie aber erkennen, dass dieser Rausch nicht nur ihre Freundschaft zerstören wird, sondern sie in den Abgrund treiben kann.

    Kritik: „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“: Von dieser Seriendroge kommt man nicht los

    Deutsche Ausstrahlung: Prime Video

    4,5 Sterne

    „And Just Like That…“

    Im Sequel zu „Sex and the City“ steht erneut Autorin Carrie Bradshaw im Mittelpunkt, die noch immer versucht, Glück im Leben zu finden. Carrie (Sarah Jessica Parker), Miranda (Cynthia Nixon) und Charlotte (Kristin Davis) verlassen auf ihrem Lebensweg die komplizierten Realitäten des Lebens und der Freundschaft in den Dreißigern – und kommen in der noch komplizierteren Realität des Lebens und der Freundschaft in den Fünfzigern an. Dabei spielen Themen wie #MeToo ebenso eine Rolle wie die moderne Nutzung von Social Media.

    Kritik: „And Just Like That…“:… befinden wir uns wieder im „Sex and the City“-Universum

    Deutsche Ausstrahlung: Sky

    „It’s a Sin“

    Inhalt: Die Miniserie erzählt die Geschichte der jungen Schwulen Ritchie, Roscoe und Colin (Olly Alexander, Omari Douglas, Callum Scott Howells), die sich 1981 in London ein neues und besseres Leben erhoffen. Als ein unbekanntes Virus vom Gerücht zur realen Bedrohung wird, müsse sie sich mit ihren Freunden und Familien Vorurteilen und Ablehnung entgegensetzen. In fünf Folgen wird ihre Geschichte über das Jahrzehnt der 1980er hinweg erzählt.

    Kritik: „It’s a Sin“: Mitreißendes Meisterwerk von „Queer as Folk“-Schöpfer Russell T Davies

    Deutsche Ausstrahlung: Starzplay (z. B. als Channel über Prime Channels oder Apple TV+)

    „Lupin“

    Inhalt: Der junge Assane Diop (Omar Sy) muss als Jugendlicher mit ansehen, wie sein Vater für den vermeintlichen Diebstahl einer wertvollen Kette zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wird. Im Gefängnis erhängt sich der Vater, der seine Unschuld bis zuletzt beteuerte. 25 Jahre später nutzt Assane die Abenteuer des bekannten Romanhelden, des Gentleman-Gauners und Meisterdiebs „Arsène Lupin“, als Vorlage und Ideengeber dazu, um seinen Vater mit zahlreichen ausgereiften Tricks zu rächen.

    Kritik: „Lupin“: Der Meisterdieb kehrt endlich zurück

    Deutsche Ausstrahlung: Netflix

    „Mare of Easttown“

    Inhalt: In der siebenteiligen Miniserie versucht die Ermittlerin Mare Sheehan (Kate Winslet), in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Pennsylvania einen Mord aufzuklären. Unterstützt wird sie vom örtlichen Polizisten Colin Zabel (Evan Peters). Bei ihrer Recherche stößt Sheehan viele Türen zu Geheimnissen des kleinen Ortes auf, die die Bewohner lieber geschlossen halten wollten. Während sie die Geheimnisse der Ortsbewohner langsam ausgräbt, zerbricht nach und nach ihr eigenes Leben.

    Kritik: „Mare of Easttown“: Kate Winslet ist spektakulär gut in diesem Kleinstadt-Krimidrama

    Deutsche Ausstrahlung: Sky

    „Mr Inbetween“

    Inhalt: Auftragskiller Ray (Scott Ryan) versucht nach der Trennung von seiner Frau Jacinta (Natalie Tran), seine alten Fehler nicht zu wiederholen und sich anständig um seine Tochter Brittany (Chika Yasumura) zu kümmern. Doch die Arbeit als Handlanger für Chef Freddy (Damon Herriman) verlangt weiterhin seine Aufmerksamkeit. Außerdem muss sich Ray um seinen schwerkranken Bruder Bruce (Nicholas Cassim) kümmern, während ihn eine schöne Frau namens Ally (Brooke Satchwell) in eine neue Beziehung manövriert.

    Kritik: „Mr Inbetween“: Scott Ryan überzeugt als sympathischer Hitman

    Deutsche Ausstrahlung: FOX Channel

    „Reservation Dogs“

    Inhalt: Die US-amerikanische Gangster-Comedyserie „Reservation Dogs“ zeigt vier Jugendliche indigener Abstammung, die ihre Zeit im ländlichen Oklahoma totschlagen. Dabei begehen sie ebenso viele kriminelle Taten wie sie verhindern. Ein Jahr zuvor ist ein Mitglied der Gruppe gestorben und die anderen Freunde versuchen noch immer mit dem Verlust umzugehen. Sie wollen dem Reservat in Hoffnung auf eine bessere Zukunft entfliehen, haben es dabei jedoch mit rivalisierenden Banden und anderen Herausforderungen zu tun.

    Kritik: „Reservation Dogs“: Herrlich entspannte und wunderbar witzige Comedy ist Pflichtprogramm auf Disney+

    Deutsche Ausstrahlung: Disney+

    „Resident Alien“

    Inhalt: Ein Außerirdischer (Alan Tudyk) schlüpft, nachdem er mit seinem Raumschiff auf der Erde eine Bruchlandung hingelegt hatte, in die Identität des Landarztes Dr. Harry Vanderspeigle aus Colorado. Während er auf Rettung wartet, wird er von der Regierung dazu überredet, für sie Kriminalfälle zu lösen und anderen Geheimnissen auf den Grund zu gehen. Gleichzeitig kämpft Harry mit dem moralischen Dilemma, das seine Mission auf Erden für ihn bereithält und mit der Frage, ob es Menschen tatsächlich wert sind, gerettet zu werden.

    Kritik: „Resident Alien“: Alan Tudyk sorgt für schräge Sci-Fi-Unterhaltung

    Deutsche Ausstrahlung: SYFY

    4 Sterne

    „Beforeigners“

    Inhalt: Im Oslo der Moderne tauchen plötzlich Menschen aus vergangenen Epochen auf. Sie kommen aus der Steinzeit, aus dem 19. Jahrhundert oder auch aus jener Zeit, als Norwegen von den Wikingern beherrscht wurde. Als fünf Jahre später eine Zeitreisende ermordet aufgefunden wird, müssen ein Ermittler (Nicolai Cleve Broch) der Mordkommission und eine der Auszubildenden, eine ehemalige Schildmaid (Krista Kosonen), zusammenarbeiten.

    Kritik: „Beforeigners“: Gelungene ARD-Krimiparabel um Zeitmigranten in Oslo

    Deutsche Ausstrahlung: ARD Mediathek

    „The Billion Dollar Code“

    Inhalt: Die Serie basiert auf der wahren Geschichte zweier Berliner Computerprogrammierer, die in den 1990er Jahren einen bahnbrechenden Algorithmus namens „Terra Vision“ entwickeln. 25 Jahre später ziehen sie im Kampf um Gerechtigkeit vor dem US-Gericht gegen einen großen und mächtigen Internet-Konzern vor Gericht, um als die wahren Erfinder des „Google Earth“-Algorithmus anerkannt zu werden.

    Kritik: „The Billion Dollar Code“: „David gegen Google“ in deutscher Netflix-Miniserie

    Deutsche Ausstrahlung: Netflix

    „The Falcon and the Winter Soldier“

    Inhalt: Die Welt hat Steve Rogers (Chris Evans) verloren, der als Captain America ein Symbol der Hoffnung war. Der hatte seinem Weggefährten Sam Wilson aka Falcon (Anthony Mackie) seinen unzerstörbaren Schild übergeben. Doch Sam fühlt sich der Aufgabe nicht gewachsen, sehr zum Ärger von Bucky Barnes (Sebastian Stan), Steve Rogers altem Freund, der weiterhin mit seiner Vergangenheit als hypnotisierte Killermaschine Winter Soldier ringt.

    Kritik: „The Falcon and the Winter Soldier“: Action, Therapie und Terrorgruppen

    Deutsche Ausstrahlung: Disney+

    „Foundation“

    Inhalt: Visionär Dr. Hari Seldon (Jared Harris) ist vom nahenden Untergang der Zivilisation überzeugt und reist mit einer Gruppe treuer Anhänger weit in die Galaxis, um die Foundation zu gründen und zu versuchen, die Zivilisation und ihre Zukunft zu beschützen. Die herrschenden Cleons – eine lange Linie von Imperator-Klonen – zeigen sich wütend über Haris Behauptungen und befürchten, ihren Einfluss auf die Galaxie zu verlieren.

    Kritik: „Foundation“: Komplexe Asimov-Adaption ist verwirrend, aber gut

    Deutsche Ausstrahlung: Apple TV+

    „Heels“

    Inhalt: In der familiengeführten „Duffy Wrestling Association“ konkurrieren nach dem Tod des Patriarchen dessen Söhne um die Kontrolle. Während Jack Spade (Stephen Amell) im Ring den Schurken verkörpert, spielt sein Bruder Ace (Alexander Ludwig) die Rolle des Helden. Im wahren Leben aber sind die Rollen vertauscht. Noch leitet die junge Witwe Staci (Alison Luff) die Firma, aber ihr Chefsessel wackelt.

    Kritik: „Heels“: Stephen Amell („Arrow“) in Serie über zweifelnde Männer in Spandex-Strumpfhosen

    Deutsche Ausstrahlung: Starzplay (z. B. als Channel über Prime Channels oder Apple TV+)

    „Die Ibiza Affäre“

    Inhalt: Die Serien-Adaption des Bestsellers „Die Ibiza-Affäre: Innenansichten eines Skandals“ zeichnet nach, wie die Journalisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier einem ungeheuerlichen Vorgang auf die Spur kamen , der schließlich dazu führte, dass die österreichische Regierungskoalition zwischen der ÖVP unter Bundeskanzler Sebastian Kurz und der rechtspopulistischen FPÖ zerbrach.

    Kritik: „Die Ibiza Affäre“: Großartiger Mehrteiler auf den Spuren des Politskandals

    Deutsche Ausstrahlung: Sky

    „Loki“

    Inhalt: Nachdem Loki (Tom Hiddleston) mit dem Diebstahl des Space Stone (Tesseract) die Flucht durch eine Teleportation an einen unbekannten Ort gelingt, hat er das Zeit-Raum-Gefüge des Universums verändert. Grund genug für die Organisation Time Variance Authority, den Unruhestifter zur Rechenschaft zu ziehen. Die TVA will, dass Loki gemeinsam mit Mobius (Owen Wilson) und den Time-Keepern das Chaos wieder in Ordnung bringt.

    Kritik: „Loki“: Schabernack in der Timeline-Behörde – First-Look-Review

    Deutsche Ausstrahlung: Disney+

    „Mein Freund, das Ekel“

    Inhalt: Serienfortsetzung des gleichnamigen Fernsehfilms über den an den Rollstuhl gefesselten Rentner Hintz (Dieter Hallervorden), der mit seiner Mitbewohnerin Trixie (Alwara Höfels) und deren drei Kindern in einer Zweckgemeinschaft in einer Berliner Altbauwohnung lebt. Doch als seine Schwester Elfie (Ursela Monn) mit ihrem esoterischen neuen Freund auftaucht, ist es mit der gespannten Ruhe vorbei.

    Kritik: „Mein Freund, das Ekel“: Dieter Hallervorden trifft bei Rückkehr als Miesepeter Hintz voll ins Schwarze

    Deutsche Ausstrahlung: ZDFmediathek

    „Mighty Ducks: Game Changer“

    Inhalt: In Minnesota ist aus dem Jugendteam ‚Mighty Ducks‘ inzwischen eine äußerst erfolgreiche Mannschaft unter Trainer Gordon Bombay (Emilio Estevez) geworden. Nachdem der zwölfjährige Evan (Brady Noon) aus dem Team ausgeschlossen wird, beginnen er und seine Mutter Alex (Lauren Graham), selbst ein wild zusammengewürfeltes Hockey-Team zusammenzustellen, um die übermächtigen ‚Ducks‘ herauszufordern.

    Kritik: „Mighty Ducks: Game Changer“: Emilio Estevez ist erfolgreich zurück auf dem Eis

    Deutsche Ausstrahlung: Disney+

    „The Mopes“

    Inhalt: Musiker Mat (Roel Dirven) ist beruflich erfolgreich, glücklich vergeben und mit seinem Leben grundsätzlich zufrieden. Doch dann taucht plötzlich Monika (Nora Tschirner) auf, die sich als lebendig gewordene „Depression“ entpuppt, die nur Mat sehen kann und mit allen Tricks versucht, ihm das Leben schwer zu machen. Dass Mat Monika sehen kann, ist allerdings nicht vorgesehen! Kann sie das ihre Beförderung kosten?

    Kritik: „The Mopes“: Wenn die Depression (Nora Tschirner) sympathischer ist als ihr Wirt

    Deutsche Ausstrahlung: Sky

    „Moskito-Küste“

    Inhalt: Familienvater Allie Fox (Justin Theroux) ist ein gesuchter Verbrecher, der sich mit seiner Gattin Margot (Melissa George) zur Ruhe gesetzt hatte und – wie ein normaler Vater – nun seinen beiden Teenagern peinlich ist. Nun hat die US-Regierung das untergetauchte Ehepaar ausfindig gemacht, und die Familie muss von jetzt auf gleich fliehen. Das bringt sie zunächst nach Mexiko, wo sie sich mit dem organisierten Verbrechen arrangieren muss.

    Kritik: „Moskito-Küste“: Packende Thriller-Serie nach berühmter Romanvorlage

    Deutsche Ausstrahlung: Apple TV+

    „Mr. Corman“

    Inhalt: Die US-amerikanische Dramedy-Serie zeigt mit Josh Corman (Joseph Gordon-Levitt) einen Mann, der nicht wirklich zufrieden mit seinem Leben ist. Das sich nicht so entwickelt, wie er es sich vielleicht gewünscht hätte: Im Herzen ist er Musiker, doch damit konnte er seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten. So wurde er schließlich Lehrer und unterrichtet eine fünfte Klasse in einer öffentlichen Schule im San Fernando Valley bei Los Angeles.

    Kritik: „Mr Corman“: Joseph Gordon-Levitt als neurotischer Lehrer zwischen Alltag und Phantasie

    Deutsche Ausstrahlung: Apple TV+

    „The Nevers“

    Inhalt: In London entwickeln gegen Ende des 19. Jahrhunderts manche Menschen plötzlich außergewöhnliche Fähigkeiten. Es sind vor allem Frauen, die plötzlich über charmante, oft aber auch beunruhigende Superkräfte verfügen. Als „Berührte“ gebrandmarkt, drängt man sie an den Rand der Gesellschaft. Sie ziehen gegen unnachgiebige Feinde in den Kampf und begeben sich auf eine Mission, die die Welt für immer verändern könnte.

    Kritik: „The Nevers“: Wie gut ist Joss Whedons neueste Serie?

    Deutsche Ausstrahlung: Sky

    „Only Murders in the Building“

    Inhalt: Drei Nachbarn (Steve Martin, Martin Short und Selena Gomez) in New York kommen sich durch ihr gemeinsames Hobby näher: Sie lieben das ‚True Crime‘-Genre. Als sich ein grausiger Todesfall in ihrem exklusiven Wohnhaus an der Upper West Side ereignet, vermutet das Trio einen Mord. Sie setzen ihr fundiertes Wissen über wahre Verbrechen ein, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

    Kritik: „Only Murders in the Building“: Selena Gomez, Steve Martin und Martin Short machen als Hobbydetektive Laune

    Deutsche Ausstrahlung: Disney+

    „Scenes from a Marriage“

    Inhalt: Mira (Jessica Chastain) ist als Produktmanagerin in einem großen Konzern sehr erfolgreich, ihr Mann Jonathan (Oscar Isaac) lehrt Philosophie an der Universität. Sie sind seit zwölf Jahren verheiratet und eigentlich könnte alles schön sein. Doch die Ehe hat ernste Risse bekommen: Mira fühlt sich in der wohlsamen Viersamkeit mit zwei Kindern immer fremder und beschließt, das Band zu trennen. Für Jonathan bricht eine Welt zusammen.

    Kritik: „Scenes from a Marriage“: Stunden des Schmerzes, Stunden des Leids

    Deutsche Ausstrahlung: Sky

    „Star Wars: The Bad Batch“

    Inhalt: In einer Galaxis, weit weit entfernt: die Klonkriege sind vorbei, die Eliteeinheit „The Bad Batch“ ist noch da. Genetisch unterscheiden sie sich von den anderen Klonen und jeder bringt eine einzigartige Fähigkeit mit sich, die ihn für das Team unentbehrlich macht. In einer sich rasend schnell verändernden Galaxis sucht das „Bad Batch“ nun nach einer neuen Bestimmung – und möglichst lukrativen Einsätzen als Söldner…

    Kritik: „Star Wars: The Bad Batch“: Einsteigerfreundliche Abenteuerserie startet bei Disney+

    Deutsche Ausstrahlung: Disney+

    „Der Therapeut von nebenan“

    Inhalt: Star-Psychiater Dr. Isaac Herschkopf (Paul Rudd) schleicht sich immer mehr in das Leben seines langjährigen Patienten Martin Markowitz (Will Ferrell) ein. Das geht so weit, dass Herschkopf sogar mit in sein Haus in den Hamptons einzieht und Markowitz überredet, ihn zum Präsidenten der Familienfirma zu machen. Nur dessen Schwester Phyllis (Kathryn Hahn) wird misstrauisch.

    Kritik: „Der Therapeut von nebenan“: Wenn der Psychodoktor dein Leben übernimmt

    Deutsche Ausstrahlung: Apple TV+

    „Tilo Neumann und das Universum“

    Inhalt: Gerade als sich Tilo (Christoph Maria Herbst) angesichts großer Schulden, einer Scheidung und einer abnabelnden Tochter das Leben nehmen möchte, spricht jemand zu ihm. Die Stimme des Universums (Elena Uhlig) hat einen einfachen Lösungsvorschlag: Wenn Tilo anderen Menschen hilft, wird das Universum ihm helfen. Fortan versucht er alles, die Welt um ihn herum besser zu machen.

    Kritik: „Tilo Neumann und das Universum“: Diese Stimme im Kopf zieht nicht nur Christoph Maria Herbst in ihren Bann

    Deutsche Ausstrahlung: RTL+

    „Tonis Welt“

    Inhalt: Spin-Off vom „Club der roten Bänder“: Toni (Ivo Kortlang) leidet am Asperger-Syndrom, seine Freundin Valerie (Amber Bongard) lebt mit Tourette. Nach dem Tod von Valeries Oma ziehen sie in deren Haus auf dem Land, um hier ganz neu zu beginnen. Diese Veränderung ist gerade für Toni nicht einfach, denn für ihn sind Routinen und festgelegte Handlungen wichtige Ankerpunkte im Leben.

    Kritik: „Tonis Welt“: Ein ganz besonderes Paar startet durch

    Deutsche Ausstrahlung: RTL+

    „Wenn die Stille einkehrt“

    Inhalt: Neun Tage vor dem Attentat in einem Kopenhagener Restaurant gehen acht Menschen ihrem gewohnten Alltag nach – ohne zu ahnen, dass ihr Leben in wenigen Tagen für immer auf den Kopf gestellt wird. Die Serie erzählt die Geschichte von acht Fremden, deren Leben und Schicksale sich verflechten, bevor und nachdem ein Terroranschlag Kopenhagen erschüttert.

    Kritik: „Wenn die Stille einkehrt“: Bewegendes Porträt von Überlebenden eines Terroranschlags

    Deutsche Ausstrahlung: arte Mediathek

    „Yellowjackets“

    Inhalt: Im Jahr 1996 befindet sich die Schul-Fußballmannschaft der Yellowjackets in einem Privatflugzeug auf dem Flug nach Seattle zur Teilnahme an den Landesmeisterschaften. In der Wildnis der Rocky Mountains stürzt die Maschine ab. Erst 18 Monate später werden die überlebenden jungen Frauen gefunden. 25 Jahre später leben sie immer noch mit den Folgen der Geschehnisse – und einem Schweigegelübde. Gerade zum Jubiläum (und auch aus anderen, undurchschaubaren Gründen) steigen aber wieder Medieninteresse und Neugierde auf eine Enthüllungsgeschichte. Mit alten Wunden werden auch alte Verhaltensmuster aufgerissen.

    Kritik: „Yellowjackets“: Spannender Genremix um Teenie-Fußballerinnen im Kampf ums Überleben

    Deutsche Ausstrahlung: Sky

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    Über die Autorin

    Jana Bärenwaldt entdeckte ihre Leidenschaft für Fernsehserien mit der Ausstrahlung von „The Tudors“ im deutschen Fernsehen. Bis heute ist die Historienserie eins ihrer favorisierten Genres, weswegen sie diesem Thema auch ihre Bachelorarbeit gewidmet hat. Mittlerweile schaut sie aber bunt gemischt, von Drama über Fantasy bis hin zu Anime Serien. Seit März 2016 ist Jana neben ihrem Studium der Medienwissenschaften in der Redaktion von fernsehserien.de tätig und schreibt dort hauptsächlich für TV-Serien aus dem englischsprachigen Raum.

    Lieblingsserien: The Walking Dead, Outlander, Westworld

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Lupin auf 1?! Da bin ich fast ein wenig überrascht. Die Serie hatte mich in den ersten Folgen auch interessiert, bis sich bei mir der Blacklist-Effekt einstellte: Einfach ne Spur zu geil der Typ. Einfach etwas zu sehr over the top. Aber das scheint den wenigsten so ergangen zu sein.
      Erstaunlich auch für mich dass trotz des enormen Hypes Squid Game nicht weiter vorne gelandet ist. Die Serie hatte auch für mich viele fesselnde Elemente und hat mich bis zum Schluss bei Laune gehalten - was ich nicht erwartet hätte.
      • am

        Ich verstehe nicht wie Dopesick nicht auf der Liste stehen kann.
        • am via tvforen.de

          So unterscheiden sich die Meinungen,ich fand die Serie "Wir Kinder vom Bahnhofzoo" absolut grauenvoll.
          • am via tvforen.de

            Na, da braucht man aber 'ne Menge Kohle um die ganzen Streamingdienste zu payen, damit man mitreden kann bei der Wahl. Ich habe leider so gut wie keine der genannten Serien checken können, habe leider nur "Beforeigners" (Nette Idee, hat mich aber letztendlich nicht von der Couch reisen können.), und die erste Folge von "The Drag and Us" (unterirdisch) reviewed, tut mir leid. Meine favorites 2021 waren "Dead Pixels" und "HIP: Ermittlerin mit Mords-IQ", aber die waren leider nicht aufgeführt.
            • (geb. 1981) am

              Sorry, aber da fehlt definitiv Squid Game in der Aufzählung. Die ist sogar für einen Golden Globe als beste Drama-Serie nominiert und hat auch hier einen Wert von 4,56.
              • am

                Auch wenn mein Kommentar vermutlich nicht veröffentlicht wird, weil zu ehrlich, schreibe ich ihn trotzdem! Schon erstaunlich auf welchem Niveau hier Kritiken abgegeben werden. Absolut lächerlich diese Bewertungen. Wenn ich mir nur die 5 Sterne Bewertungen ansehe, lache ich mich "fast" tot. Das sind Bewertungen von Teenagern für Teenagerserien oder eher schon von Mädchen für Mädchenserien. Erwachsene Menschen Ü40 haben andere, höhere Ansprüche.
                • (geb. 1974) am

                  "'Auch wenn mein Kommentar vermutlich nicht veröffentlicht wird, weil zu ehrlich' (...)"

                  Nun, er ist "deine Sicht der Dinge" und ich würde ihn nur bedingt "ehrlich" nennen - du versuchst lediglich, deine persönliche Meinung mit der Abqualifizierung von Personengruppen zu rechtfertigen, zu denen du vermutlich nicht gehörst. Für uns ist eine gute Serie eine, die ihr Publikum auf neue/einzigartige Weise unterhält. Manche Serie ist einzigartig, aber nicht in unseren Augen nicht unterhaltsam, andere sind unterhaltsam, aber nicht einzigartig. Und letztendlich sind die Kritiken - insbesondere die Sternewertungen - eben immer subjektiv durch den jeweiligen Autor: Je nachdem, welche Serie bei uns durch welchen Autoren bewertet wird, kann das schon einen Unterschied machen.

                  Ein bisschen widerstrebend - weil es keiner Rechtfertigung bedarf - möchte ich klarstellen, dass die Kritiken von einer Riege von Autoren im Alter zwischen Mitte 20 und Mitte 40 erstellt wurden.

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