Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
    D 2021–
    Deutsche Online-PremiereAmazon Prime Video
    Die Serienadaption des gleichnamigen Romans handelt von sechs Jugendlichen, die für ihren Traum von Glück und Freiheit sämtliche Probleme mit Eltern, Lehrern und anderen Spießern hinter sich lassen wollen. Christiane (Jana McKinnon), Stella (Lena Urzendowsky), Babsi (Lea Drinda), Benno (Michelangelo Fortuzzi) Axel (Jeremias Meyer) und Michi (Bruno Alexander) stürzen sich in die berauschenden Nächte Berlins, ohne Einschränkungen und Regeln, und feiern das Leben, die Liebe und die Versuchung. Mit der Zeit müssen sie aber erkennen, dass dieser Rausch nicht nur ihre Freundschaft zerstören wird, sondern sie in den Abgrund treiben kann. (Text: VT)

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Kauftipps

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    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo – Community

    • am

      Eine 1:1-Verfilmung des Originals habe ich nicht erwartet und bin relativ vorbehaltlos drangegangen. Aber sorry, das ist größtenteils in die Binsen gegangen.
      Dabei waren ja durchaus immer mal wieder mal gute Ansätze da; die Storyline um Stella z. B. fand ich recht gelungen und mußte schon bei einigen Szenen schlucken. Aber ansonsten glitt das Ganze zu sehr in Glanzbildoptik und künstlerische Verfremdungen ab, dadurch ging die Ernsthaftigkeit des Themas irgendwie verloren. Warum genau Christiane zum ersten Mal Heroin nimmt, kommt nicht wirklich raus, obwohl bei einer so langen Serie genug Zeit gewesen wäre, darauf einzugehen. Die Story in der Bowie-Garderobe war einfach nur selten dämlich und überflüssig. Kinderprostitution, Beschaffungsdruck und Entzug werden eigentlich unproblematisch dargestellt. Und schwer abhängige Junkies mit perfekter Frisur, blitzeblanken Lackstiefeln und megacoolen Klamotten wie aus dem Ei gepellt?Einfach nur komplett unglaubwürdig, da hilft auch die manchmal verrutschte Smokey-Eyes-Schminke nicht. Ein bißchen mehr in die Tiefe und weniger Griffe in die Künstlertrickkiste hätte dieser Produktion gut getan.
      Fazit: Kann man gucken, muß man aber nicht. Während der Urfilm wirklich bedrückend war und lange nachgewirkt hat, ist diese Serie schnell weggeguckt und schnell wieder vergessen.
    • am

      Unglaublich schlechte, und in allen Teilen missglückte Neuauflage des Original Buches und des
      Original Filmes. Die Darsteller alle viel zu alt, fast alle im Stil von heute gekleidet und meistens
      perfekt frisiert. Bis auf manchmal verwischte Wimperntusche der Damen, oder mal ein wenig "Erbrochenes" auf einer Jacke absolut unrealistisch dargestellt. Vom eigentlichen Babystrich zu einem Jugendlichenstrich. Die Techno-Mukke in dem Club passt überhaupt nicht zu der Musik von David Bowie. Ein ewiges "Zeitendurcheinander" in der ganzen Serie, eine klare Linie fehlt.

      Auch unglaublich: Wer wird schon in ein paar Tagen clean und liegt während des Entzuges hauptsächlich fröhlich im Bett und ist total gut drauf. Ein wenig Recherche hätte sicherlich geholfen. Mein Tipp: Auch wenn ich keine Freundin von Reality Formaten bin, ein Blick in "Hartes Deutschland" hätte vielleicht bei einer realistischeren Darstellung geholfen.

      Besonders gut gefiel mir die Sequenz in der Garderobe von David Bowie. Anubis -ich dachte ich sehe nicht richtig- setzt Christiane einen Schuss. Was hat die Schreiberlinge denn da geritten??? Anubis als persönlicher Drogenberater von David Bowie, der jederzeit mit gefüllter Spritze bereit steht. Was für ein Schwachsinn!

      Alles in allem ist nichts schlüssig und schon gar nicht abschreckend dargestellt. Im Gegenteil, es wird gezeigt, dass man ja ganz locker clean werden kann, wenn man will. Eine absolute Verharmlosung des Konsums von Heroin.

      Ich habe die ganze Misere schon geahnt, als ich las, dass Oliver Berben der Produzent ist. Ich habe direkt an Weichspüler gedacht und damit leider Recht gehabt. Ich dachte, gib der Serie eine Chance.......Chance vertan.......leider.

      Mich würde interessieren, was die echte Christiane zu dem Ganzen gesagt hat. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie diese Serie realistisch findet. Oder wurde sie gar nicht gefragt?

      👎
    • (geb. 1970) am

      Wer das Buch und den Film kennt, wird von dieser Serie enttäuscht sein.
      Für mich ein kompletter Flop. 
      Ist ein Filmchen für Teenies, die kann man damit noch beeindrucken, die finden das Ding bestimmt gut.
    • (geb. 1970) am

      Die Serie kommt von der überzeugende Darstellung Heroinsucht des Spielfilms Wir Kinder vom Bahnhof Zoo nicht mal in der Nähe davon. Hier muss ich der anderswo gelesenen Kritik recht geben, dass es den MacherInnen eher um Quote geht als um das Thema. Kommerz sells!

      #woistdetlef?
    • (geb. 1968) am

      Ich bin Deiner Meinung. Schon dass der Boden dieses Klos wie der der anderen in der Serie knochentrocken und fast sauber ist, ist ein Zeichen dafür, wie weichgespült die Serie ist.

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    Cast & Crew

    Dies & das

    Basierend auf dem Buch „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (1978) und dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1981.

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