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Basierend auf den Krimi-Bestsellern von Volker Kutscher zeigt die Serie das Berlin der „Goldenen 20er Jahre“ durch die Augen des ehemaligen Kölner Kommissars Gereon Rath. Frisch vom Rhein an die Spree gewechselt, muss Rath für seine Ermittlungen tief eintauchen in diesen urbanen Dschungel aus Drogen und Politik, Mord und Kunst, Emanzipation und Extremismus.
Vor dem Hintergrund der rasanten politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Weimarer Republik geht er in der Reichshauptstadt auf Verbrecherjagd. (Text: mm)
Nach den ersten beiden Staffeln von "Babylon Berlin" ziehen wir ein (Zwischen-)Fazit. Während wir uns dabei bemühen, nicht die zentralen Handlungsdetails zu spoilern, ist solch eine Betrachtung nicht möglich, ohne auch auf Inhaltliches einzugehen. Daher sei ausdrücklich vor SPOILERN gewarnt.Die zweite Staffel von "Babylon Berlin" endet, wie die erste angefangen hat: mit dem Helden der Serie, Kriminalkommissar Gereon Rath (Volker Bruch) in Hypnose und den gleichen Bildern aus dessen …
Also Staffel 1- 4 sind gut bis sehr gut, aber Staffel 5 ist absoluter Fehlschlag, bin nach Folge 1 raus ! Für mich endet BB bei der letzten Folge Staffel 4 die Zeppelin Geschichte !!
Maxi71 (geb. 1971) am
Ich quäle mich zwar durch die 5. Staffel - alleine aus Neugier, aber mit der Abreise im Zeppelin wäre ein gutes Ende gefunden worden. Da sich die Serie ohnehin relativ weit von den Büchern entfernt hat, hätte man auf weitere Verfilmung verzichten können.
Maxi71 (geb. 1971) am
Ja, bitte. Auf jeden Fall. Denn es gibt wirklich genug Fehler, die nerven. Zwar könnte ich mich "technischen" Fragen nicht mitmachen, aber mich stört in solchen "historischen" Serien immer, wenn die Menschen agieren/sprechen, als wären sie in der Gegenwart. SPOILER
Elisabeth tut so, als wäre sie "die jüngste Schwester von Rosa Luxemburg" - und wie in jeder "Verwechslungskomödie" zieht sie sich etwas anderes an, lernt einen Zettel auswendig, und 2 Frauen, die schon jahrelang in der Politik sind, kommen nicht drauf, dass ihre Geschichte nicht stimmen kann....(zuvor noch "Heimchen am Herd", und nur mit dem schicken Gewand benimmt sie sich, wie wenn sie in der "besseren Gesellschaft" aufgewachsen wäre - und Schuld ist natürlich das Patriarchat)
Tintin20 am
da muss ich leider meinem Vorredner Recht geben. Ich habe die Serie gefeiert und bis zur vierten Staffel war alles super. Doch die fünfte ist mir doch zu schwach, das hätte man irgendwie besser machen können. Stattdessen hat man sich zu sehr auf die Historie eingelassen und es wie eine quasi Doku gestaltet - dafür aber mich künstlerischer Freiheit. Die Idee ist ja vielleicht nicht verkehrt und als eigenständige Serienidee hätte es vielleicht ja auch Potential...? Aber in Bezug zu den vorherigen Staffeln war es nichts für mich - es hatte einfach mit der Serie nichts zu tun. Und wie man mit den Charaktere umgegangen ist, war auch eher einfallslos und armselig. Sie waren nur noch Schausteller für den geschichtlichen Anlauf. Und als Krönung war das Ende von Rath und Ritter ärmlich und unnötig. Warum müssen eigentlich die eh nur noch wenigen übriggebliebenen Charaktere (wo ist der Rest und warum wurden sie nicht erwähnt) ausgerechnet maßgeblich beim Reichsbrand dabei sein ... das ist dann doch etwas zu übertrieben und unrealistisch :( wie gesagt, nach der 4. Staffel ist auch bei mir Schluss mit der Serie, die fünfte schenke ich mir.
Ralf3005 (geb. 1960) am
Babylon Berlin mit der im September 2026 veröffentlichten fünften Staffel und dem Jahr 1933 (basierend auf dem Roman Märzgefallene) offiziell beendet ist, liefert die Buchvorlage von Volker Kutscher tatsächlich noch reichlich Stoff für die Zukunft. Babylon Berlin (Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries) hatten von Anfang an das Ziel, das Ende der Weimarer Republik filmisch zu begleiten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten war dieses erzählerische "Babylon" im Jahr 1933 quasi Geschichte. Eine Nachfolgeserie könnte jedoch einen völlig neuen, düsteren Ton anschlagen. Sie müsste nicht mehr das schillernde Nachtleben der 20er-Jahre zeigen, sondern das Überleben, den Widerstand und die innere Emigration der liebgewonnenen Charaktere inmitten der gefestigten NS-Diktatur. In den Büchern spitzt sich die Dynamik dramatisch zu: Gereon muss untertauchen, Charly kämpft an vorderster Front im Unrechtsstaat und die Familie wird zerrissen. Jetzt ist eben Phantasie angesagt, um das filmisch gut zu verpacken.