Emmy Awards 2015: „Game of Thrones“ mit neuem Rekord

    Jon Hamm gewinnt bei den 67. Primetime Emmy Awards endlich für „Mad Men“

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 21.09.2015, 07:17 Uhr

    Für „Game of Thrones“ und Peter Dinklage war es alles andere als ein nebliger Tag – Bild: HBO
    Für „Game of Thrones“ und Peter Dinklage war es alles andere als ein nebliger Tag

    Gerade als die Fans wegen überbordender Gewaltdarstellung ein bisschen böse mit „Game of Thrones“ wurden, ist es der Serie bei den 67. Primetime Emmy Awards gelungen, die Kritiker auf ihre Seite zu ziehen: Nicht nur als „Beste Drama-Serie“ wurde das Fantasy-Epos von HBO ausgezeichnet, auch die meisten Emmy-Auszeichnungen des Jahres konnte die Serie auf sich vereinen. Dabei wurde zudem ein Allzeit-Rekord für Drama-Serien aufgestellt: Mit gleich zwölf Emmys übertraf man den bisherigen Rekordhalter „The West Wing“ (neun Auszeichnungen in einem Jahr) deutlich, wir TV Line berichtet.

    Acht Statuen der Academy of Television Arts & Sciences waren bereits am letzten Wochenende bei den „Creative Arts“- Auszeichnungen an „Game of Thrones“ gegangen. Denen folgten in der vergangenen Nacht vier weitere: Beste Drama-Serie, Beste Regie (an David Nutter für das Staffelfinale), Bester „Nebendarsteller“ (wie bei Ensemble-Serien häufig üblich waren alle Hauptdarsteller in der Kategorie „Supporting Actor“ angetreten) für Peter Dinklage und an die beiden Serienschöpfer David Benioff und D.B. Weiss nochmal für das Beste Drehbuch, ebenfalls für das Staffelfinale.

    Für „Mad Men“ blieb in der Finalstaffel dann wenigstens der Hauptdarsteller-Emmy für Jon Hamm übrig – der erste für ihn. Auch Viola Davis konnte mit ihrem Emmy als Drama-Hauptdarstellerin „How to get Away with Murder“ Geschichte einen Meilenstein setzen: Es ist der erste für eine schwarze Schauspielerin. Uzo Aduba versüßte „Orange is the New Black“ mit einem Nebendarsteller-Sieg den Zwangswechsel von den Comedys zu den Dramen (fernsehserien.de berichtete).

    Die 67. Primetime Emmys waren eine Veranstaltung der wenigen, überragenden Sieger: „Veep“ errang vier Emmys (Comedy-Serie, Hauptdarstellerin, männlicher Nebendarsteller sowie Regie), „Transparent“ sicherte sich die anderen Comedy-Preise (Hauptdarsteller, Drehbuch sowie bereits letzte Woche Gastdarsteller). Bei den Miniserien langte „Olive Kitteridge“ von HBO zu und ließ dabei für „American Crime“ einige Krümel übrig. Somit hielt ABC am Sonntag die Network-Ehre hoch. Eine Ehre, die sonst CBS mit „Good Wife“ gebührt, das in diesem Jahr aber leer ausging.

    Insgesamt waren die diesjährigen Primetime Emmys aber eine Werbeveranstaltung für HBO, das am Sonntag 14 Auszeichnungen mitnahm – zwölf Statuen blieben für alle anderen Sender und Dienste übrig. Vier davon sicherte sich Comedy Central mit der in dieser Form beendeten „The Daily Show with Jon Stewart“ sowie „Inside Amy Schumer“.

    Insbesondere die „Himmelstürmer“ vergangener Jahre – AMC und Netflix – holten sich mit je nur einer Auszeichnung am Sonntagabend eine leicht blutige Nase.

    DIE GEWINNER IN DER ÜBERSICHT

    Beste Drama-Serie:

    „Better Call Saul“

    „Downton Abbey“

    Gewinner: „Game of Thrones“

    „Homeland“

    „House of Cards“

    „Mad Men“

    „Orange is the New Black“

    Beste Comedy-Serie:

    „Louie“

    „Modern Family“

    „Parks and Recreation“

    „Silicon Valley“

    „Transparent“

    „Unbreakable Kimmy Schmidt“

    Gewinner:

    „Veep – Die Vizepräsidentin“

    Beste Mini-Serie:

    „American Crime“

    „American Horror Story“: Freak Show

    „The Honourable Woman“

    Gewinner:

    „Olive Kitteridge“

    „Wolf Hall“

    Bester Fernsehfilm:

    „Agatha Christie’s Poirot – Curtain: Poirot’s Last Case“

    Gewinner:

    „Bessie“

    „Grace of Monaco“

    „Hello Ladies“: The Movie

    „Killing Jesus“

    „Nightingale“

    Bester Hauptdarsteller in einer Drama-Serie:

    Kyle Chandler, „Bloodline“

    Jeff Daniels, „The Newsroom“

    Gewinner:

    Jon Hamm, „Mad Men“

    Bob Odenkirk, „Better Call Saul“

    Liev Schreiber, „Ray Donovan“

    Kevin Spacey, „House of Cards“

    Beste Hauptdarstellerin in einer Drama-Serie:

    Claire Danes, „Homeland“

    Gewinner:

    Viola Davis, „How to Get Away With Murder“

    Taraji P. Henson, „Empire“

    Tatiana Maslany, Orphan Black

    Elisabeth Moss, „Mad Men“

    Robin Wright, „House of Cards“

    Bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie:

    Anthony Anderson, „Black-ish“

    Don Cheadle, „House of Lies“

    Will Forte, „The Last Man on Earth“

    Louis C.K., „Louie“

    William H. Macy, „Shameless“

    Gewinner:

    Jeffrey Tambor, „Transparent“

    Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie:

    Lisa Kudrow, „The Comeback“

    Lily Tomlin, „Grace and Frankie“

    Amy Schumer, „Inside Amy Schumer“

    Edie Falco, „Nurse Jackie“

    Amy Poehler, „Parks And Recreation“

    Gewinner:

    Julia Louis-Dreyfus, „Veep“

    Bester Hauptdarsteller in Miniserie / Fernsehfilm:

    Timothy Hutton, „American Crime“

    Ricky Gervais, „Derek“ (Special)

    Adrien Brody, „Houdini“

    David Oyelowo, „Nightingale“

    Gewinner:

    Richard Jenkins, „Olive Kitteridge“

    Mark Rylance, „Wolf Hall“

    Beste Hauptdarstellerin in Miniserie / Fernsehfilm:

    Felicity Huffman, „American Crime“

    Jessica Lange, „American Horror Story: Freak Show“

    Queen Latifah, „Bessie“

    Maggie Gyllenhaal, „The Honorable Woman“

    Gewinner:

    Frances McDormand, „Olive Kitteridge“

    Emma Thompson, „Sweeney Todd“

    Bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie:

    Jonathan Banks, „Better Call Saul“

    Ben Mendelsohn, „Bloodline“

    Jim Carter, „Downton Abbey“

    Gewinner:

    Peter Dinklage, „Game Of Thrones“

    Alan Cumming, „Good Wife“

    Michael Kelly „House Of Cards“

    Beste Nebendarstellerin in einer Drama-Serie:

    Joanne Froggatt, „Downton Abbey“

    Lena Headey, „Game Of Thrones“

    Emilia Clarke, „Game Of Thrones“

    Christine Baranski, „Good Wife“

    Christina Hendricks, „Mad Men“

    Gewinner:

    Uzo Aduba, „Orange Is The New Black“

    Bester Gastdarsteller in einer Drama-Serie: (bereits letzte Woche vergeben)

    Alan Alda, „The Blacklist“

    Michael J. Fox, „Good Wife“

    F. Murray Abraham, „Homeland“

    Gewinner: Reg E. Cathey, „House Of Cards“

    Beau Bridges, „Masters of Sex“

    Pablo Schreiber, „Orange Is The New Black“

    Beste Gastdarstellerin in einer Drama-Serie: (bereits letzte Woche vergeben)

    Gewinner: Margo Martindale, „The Americans“

    Diana Rigg, „Game Of Thrones“

    Rachel Brosnahan, „House Of Cards“

    Cicely Tyson, „How To Get Away With Murder“

    Allison Janney, „Masters Of Sex“

    Khandi Alexander, „Scandal“

    Bester Nebendarsteller in einer Comedy-Serie:

    Andre Braugher, „Brooklyn Nine-Nine“

    Adam Driver, „Girls“

    Keegan-Michael Key, „Key & Peele“

    Ty Burrell, „Modern Family“

    Tituss Burgess, „Unbreakable Kimmy Schmidt“

    Gewinner:

    Tony Hale, „Veep“

    Beste Nebendarstellerin in einer Comedy-Serie:

    Mayim Bialik, „The Big Bang Theory“

    Niecy Nash, „Getting On – Fiese alte Knochen“

    Julie Bowen, „Modern Family“

    Gewinner:

    Allison Janney, „Mom“

    Kate McKinnon, „Saturday Night Live“

    Gaby Hoffmann, „Transparent“

    Jane Krakowski, „Unbreakable Kimmy Schmidt“

    Anna Chlumsky, „Veep“

    Bester Gastdarsteller in einer Comedy-Serie:

    Mel Brooks, „The Comedians“

    Paul Giamatti, „Inside Amy Schumer“

    Bill Hader, „Saturday Night Live“

    Louis C.K., „Saturday Night Live“

    Gewinner:

    Bradley Whitford, Transparent

    Jon Hamm, „Unbreakable Kimmy Schmidt“

    Beste Gastdarstellerin in einer Comedy-Serie:

    Christine Baranski, „The Big Bang Theory“

    Gaby Hoffmann, „Girls“

    Pamela Adlon, „Louie“

    Elizabeth Banks, „Modern Family“

    Gewinner:

    Joan Cusack, „Shameless“

    Tina Fey, „Unbreakable Kimmy Schmidt“

    Bester Nebendarsteller Miniserie / Fernsehfilm:

    Richard Cabral, „American Crime“

    Denis O’Hare, „American Horror Story: Freak Show“

    Finn Wittrock, „American Horror Story: Freak Show“

    Michael Kenneth Williams, „Bessie“

    Gewinner:

    Bill Murray, „Olive Kitteridge“

    Damian Lewis, „Wolf Hall“

    Beste Nebendarstellerin in Miniserie / Fernsehfilm:

    Gewinner: Regina King, „American Crime“

    Sarah Paulson, „American Horror Story: Freak Show“

    Angela Bassett, „American Horror Story: Freak Show“

    Kathy Bates, „American Horror Story: Freak Show“

    Mo’Nique , „Bessie“

    Zoe Kazan, „Olive Kitteridge“

    Beste Variety-Show:

    „The Colbert Report“

    Gewinner:

    „The Daily Show“

    „Jimmy Kimmel Live!“

    „Last Week Tonight with John Oliver“

    „Late Show With David Letterman“

    „The Tonight Show Starring Jimmy Fallon“

    Beste Reality-Competition:

    „The Amazing Race“

    „Dancing with the Stars“

    „Project Runway – Designer gesucht!“

    „So You Think You Can Dance“

    „Top Chef“

    Gewinner:

    „The Voice“

    Beste Animationsserie:

    „Archer“

    „Bob’s Burgers“

    Gewinner:

    „Hinter der Gartenmauer“

    „Die Simpsons“

    „South Park“

    Beste Kindersendung:

    Gewinner: „Alan Alda And The Actor Within You: A YoungArts Masterclass“

    „Degrassi“

    „Hund mit Blog“

    „Das Leben und Riley“ („Girl Meets World“)

    „Nick News With Linda Ellerbee: Coming Out“

    Beste Regie in einer Drama-Serie:

    Gewinner: „Game of Thrones“ (David Nutter) – Die Gnade der Mutter (Mother’s Mercy; 5x10)

    Bestes Drehbuch für eine Drama-Serie:

    „Game of Thrones“ (David Benioff und D.B. Weiss) – Die Gnade der Mutter (Mother’s Mercy; 5x10)

    Beste Regie in einer Comedy-Serie:

    „Transparent“ (Jill Soloway) – Beste Frau („Best New Girl“; 1x08)

    Bestes Drehbuch für eine Comedy-Serie:

    „Veep“ (Simon Blackwell, Armando Iannucci, Tony Roche) – Election Night (4x10)

    Bestes Drehbuch für eine Vareity-Serie:

    „The Daily Show With Jon Stewart“

    Variety Sketch Series:

    „Inside Amy Schumer“

    Beste Regie in einer Mini-Serie oder Fernsehfilm:

    „Olive Kitteridge“

    Bestes Drehbuch für eine Mini-Serie oder Fernsehfilm:

    „Olive Kitteridge“

    Beste Moderation einer Reality-Serie

    (bereits letzte Woche vergeben)

    Jane Lynch („Hollywood Game Night“)

    DIE GEWINNER DER 67. PRIMETIME EMMY AWARDS NACH SENDUNGEN (inklusive der Creative-Arts-Auszeichnungen vom letzten Samstag, fernsehserien.de berichtete)

    Game of Thrones: 12

    Olive Kitteridge: 6

    American Horror Story: Freak Show: 5

    Transparent: 5

    Bessie: 4

    The Saturday Night Live 40th Anniversary Special: 4

    Veep: 4

    The Daily Show with Jon Stewart: 3

    Deadliest Catch: 3

    Going Clear: Scientology And The Prison Of Belief: 3

    Adventure Time: 2

    Boardwalk Empire: 2

    Foo Fighters: Sonic Highways: 2

    House Of Cards: 2

    The Jinx: The Life And Deaths Of Robert Durst: 2

    Over The Garden Wall: 2

    Saturday Night Live: 2

    Silicon Valley: 2

    Super Bowl XLIX Halftime Show Starring Katy Perry: 2

    Tome of the Unknown: 2

    DIE GEWINNER DER 67. PRIMETIME EMMY AWARDS NACH SENDERN

    HBO: 43

    NBC: 12

    Comedy Central: 8

    FX Networks: 8

    ABC: 6

    Amazon Instant Video: 5

    Cartoon Network: 4

    CBS: 4

    Fox: 4

    Netflix: 4

    PBS: 4

    Discovery Channel: 3

    Adult Swim: 3

    CartoonNetwork.com: 2

    AMC: 1

    americanexpress.com/unstagedapp: 1

    Bravo: 1

    Cinemax: 1

    CNN: 1

    Disney XD: 1

    FunnyOrDie.com: 1

    History: 1

    IFC: 1

    LouisCK.net: 1

    Showtime: 1

    WGN America: 1

    YouTube.com/Pemberley Digital: 1

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