South Park
    Deutsche Erstausstrahlung: RTL
    Original-Erstausstrahlung: Comedy Central U.S. (Englisch)

    Vor dieser respektlosen und hemmungslos-chaotischen US-Zeichentrickserie von Matt Stone und Trey Parker ist keiner sicher: Egal ob Christen, Juden oder Scientologen, ob Schwarze oder Weiße, ob Behinderte oder Politiker – es gibt keine Randgruppe, die von den vier unverschämten Grundschülern Eric Cartman, Stan Marsh, Kyle Broflovski und Kenny McCormick nicht aufs Korn genommen und aufs ungeheuerlichste verspottet wird.

    Im fiktiven idyllischen Bergstädtchen South Park, Colorado, erleben die frühreifen Jungs haarsträubende Abenteuer. Als running Gag kommt Kumpel Kenny regelmäßig auf spektakuläre Weise ums Leben, um wenig später ebenso regelmäßig quicklebendig wieder bei allem Schabernack mitzumachen.

    South Park auf DVD

    DVD-News: South Park - Staffel 21 (2 DVDs) erscheint am 09.01.2020 hier bestellen

    South Park – Streams und Sendetermine

    South Park – Community

    am : Ich würde gerne wissen, wann die 23.Staffel in Deutsch ausgestrahlt wird? (ich meine nicht mit Untertitel, sondern in Dub) 
    am : ja ich hoffe mr. garrison wird kein präsident mehr sein
    am : Am 26. September startet die 22. Staffel in den USA, vielleicht dann auch auf Englisch auf Comedy Central.

    Hoffe sie Staffel wird wieder besser, 20 und 21 waren nicht so dolle...
    am : Fand die Serie als Kind auch toll, manche Folgen sind sogar echt klasse!

    Aber die letzten beiden Staffeln haben mich nicht so überzeugt...

    Fernsehen kannst allgemein vergessen, kommt auf CC überhaupt was "gutes"?
    am : PS: Aus mehreren Beiträgen hier kann man übrigens ersehen, daß sich auch viele Kinder diese Serie bereits anschauen und sie auch noch toll finden..............

    South Park – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Die Geschichten sind auf Grund ihrer derben Witze und der behandelten kontroversen Themen für Kinder denkbar ungeeignet. Erwachsene mit schrägem Humor dürften sich aber nicht zuletzt durch die gelegentlichen Gastauftritte quietschbunt animierter Prominenter sowie die intelligente Abhandlung aktueller politischer und gesellschaftlicher Probleme bestens unterhalten fühlen.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    US-Zeichentrickserie von Trey Parker und Matt Stone („South Park“; seit 1996).

    Das Leben in der Kleinstadt South Park in Colorado aus der Sicht von vier Drittklässlern: der durchschnittlich verwirrte Stan Marsh, der fantasievolle jüdische Kyle Brofslovski, der fluchende dicke Eric Cartman und der ängstliche Kenny McCormick, der als Einziger kein dummes Zeug redet, zumindest keines, das man durch die rund ums Gesicht gezogene Kapuze seines Anoraks verstehen könnte. Er stirbt am Ende jeder Folge (bis auf eine Weihnachtsepisode) auf eine jeweils andere grausame Weise, begleitet vom Ruf eines der anderen Kinder: „Oh mein Gott, sie haben Kenny getötet!“, ist aber zu Beginn jeder nächsten Folge wieder quietschlebendig dabei. Der schwarze Chefkoch der Grundschule ist ein guter Freund der Kinder, den sie oft um Rat fragen. Er singt dann ein unanständiges Lied. Mr. Garrison ist der überforderte Lehrer, der mit seiner Handpuppe „Mr. Zylinder“ spricht.

    Ende 2003, in Folge 76, der vorletzten der fünften Staffel, stirbt Kenny erstmals nicht durch einen Unfall oder Gewalteinwirkung, sondern an einer schlimmen Krankheit und ist damit endgültig tot. Zunächst. Dann bauen die Kinder irgendwann eine Leiter zum Himmel, unterstützt von der US-Regierung, die auf keinen Fall möchte, dass die Japaner den Himmel zuerst erreichen. Angespornt wird die Regierung zusätzlich durch die Vermutung, dass Saddam Hussein im Himmel Massenvernichtungswaffen verstecke. Kenny finden sie bei der Gelegenheit nicht, aber es stellt sich heraus, dass Cartman die Urne mit Kennys Asche getrunken hat und Kenny jetzt in ihm lebt. Von dort können sie ihn aber auch nicht zurückbringen. Am Ende der sechsten Staffel taucht Kenny einfach so wieder auf, und alles ist wie gehabt.

    Diese Zeichentrickserie war für Erwachsene. RTL begriff das und sendete sie im Spätprogramm, jeweils samstags und sonntags kurz vor Mitternacht (an beiden Wochenendtagen lief jeweils dieselbe Folge). In den USA wurde der bis dahin unbedeutende Kabelsender Comedy Central durch die Ausstrahlung eine feste Größe und South Park eine der meistgesehenen Sendungen im Kabelfernsehen. South Park machte aus schmutzigem Kinderhumor eine Kunstform. Es ging um so erstaunliche Themen wie die Einpflanzung von Analsonden durch Außerirdische, die Bedrohung der Welt durch Riesenmonster in der Gestalt von Barbra Streisand oder Mr. Hanky, den Weihnachtskot.

    Passend dazu war auch die Animation simpel und zweidimensional, als hätte man krude Kinderzeichnungen ausgeschnitten und würde die Papierschnitzel nur vor ähnlich schlichten Hintergründen bewegen. Tatsächlich war die Produktion so schnell, dass South Park außerordentlich kurzfristig auf aktuelle Ereignisse reagieren konnte. Im November 2000 machte sich die Episode „4. Klasse!“ über die noch immer unentschiedene US-Präsidentschaftswahl lustig, die zu diesem Zeitpunkt erst acht Tage zurücklag. Ein Jahr später reagierte die Folge „Osama hat nix in der Hose“ auf die Terroranschläge vom 11. September 2001. Hierzulande waren die Folgen mit zwei Jahren Verzögerung zu sehen.

    In Deutschland brachte die Serie dem Sender nicht die erhofften Quoten, obwohl die Synchronisation von Arne Elsholtz originalgetreu war und die derben Witze nicht abschwächte. Trotzdem wurde sie bekannt und erreichte immerhin in der Zielgruppe der 14 bis 29 Jährigen hohe Marktanteile. Die deutschen Sprecher in der Serie sind: Jörg Reitbacher-Stuttmann (Cartman), Benedikt Weber (Stan), Jan Panczak (Kyle), Sabine Bohlmann (Kenny), Michael Rüth (Mr. Garrison), Donald Arthur (Chefkoch). Ein Kinofilm zur Serie übertraf „Pulp Fiction“ in einem Punkt: Jetzt war „South Park“, die Anzahl an Gewaltszenen und obszönen Gesten betreffend, der brutalste und vulgärste Film aller Zeiten. Innerhalb von South Park waren gelegentlich Ausschnitte oder ganze Episoden der (erfundenen) Serie „Terrance & Phillip“ zu sehen, die offensichtlich von Beavis & Butthead inspiriert wurde, mit zwei noch kruder gezeichneten Figuren, deren Lebensmittelpunkt Fürze waren.

    Rund 100 Folgen wurden bisher in Deutschland gezeigt. Ab 2003 wurde die Serie auf dem Musiksender VIVA wiederholt.

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