Staffel 17, Folge 1–21

    • Staffel 17, Folge 1
      Am 3. Juli 2016 gibt die amerikanische Singer-Songwriterin Carole King ein Konzert vor 65 000 Fans im Hyde Park. Im Mittelpunkt steht das Album „Tapestry“, 45 Jahre nach dem Erscheinen. 1971 erscheint „Tapestry“, eines der erfolgreichsten Alben der Popgeschichte mit Evergreens wie „You’ve Got a Friend“, „It’s Too Late“ und „Natural Woman“. Mit vier Grammys ausgezeichnet, verkauft sich das Album zwischen Blues, Soul und Jazz über 25 Millionen Mal. Auf „Tapestry“ erzählt die 1942 in Manhattan, New York, geborene Künstlerin vom Ankommen in einem neuen Jahrzehnt nach den turbulenten Sechzigern. Es geht um den Abschied von der Jugend, um zerbrochene Lieben, um Zweifel und Enttäuschungen. Carole King trifft mit ihrer Sehnsucht nach Geborgenheit, nach Sicherheit, nach jemandem, auf den man sich verlassen kann, den Nerv der Zeit.
      Im Rahmen ihres Konzerts in London feiert Carole King den 45. Jahrestag des Erscheinens ihres wegbereitenden Albums und wird unter anderen von Gitarrist Danny Kortchmar begleitet, der schon auf dem Originalalbum mitgespielt hat. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 2
      Im Juli 2012 begeistert Folklegende Paul Simon im Rahmen des „Hard Rock Calling“-Festivals mit großen Hits auf der Open-Air-Bühne im Londoner Hyde Park vor malerischer Kulisse. Paul Simon präsentiert karriereumspannende Klassiker wie „Graceland“, „The Sound of Silence“ und „The Boxer“, interpretiert mit musikalischen Gästen wie Country-Star Jerry Douglas und der A-capella-Gruppe Ladysmith Black Mambazo vom „Graceland“-Album. Mit Open-Air-Konzerten kennt sich Paul Simon aus: 1981 feiert er im New Yorker Central Park eine grandiose Wiedervereinigung mit Art Garfunkel, steht 1991 an gleicher Stelle solo auf der Freiluft-Bühne und lässt 2012 im Londoner Hyde Park vor 60 000 Zuschauern seine Karriere Revue passieren.
      2017 werden die Aufnahmen veröffentlicht und dokumentieren ein denkwürdiges Konzert mit einem entspannten Paul Simon, der bei „The Sound of Silence“ ganz allein mit seiner Gitarre auf der Bühne steht und das Publikum in seinen Bann zieht. Auf der Liste der 100 besten Songwriter aller Zeiten des „Rolling Stone“, belegt Paul Simon den 8. Platz, direkt hinter Carole King und ihrem Liedtexter Gerry Goffin. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 3
      Im Mai 2017 steht Soul-Legende Michael McDonald im Rahmen der „Soundstage“-Konzertserie in Chicago auf der Bühne und präsentiert ein mitreißendes Set mit alten und neuen Hits. Ausgezeichnet mit fünf Grammys als Sänger und Komponist, kennt ihn die Welt als Stimme der Doobie Brothers. Sein größter Hit ist „What a Fool Believes“, geschrieben von ihm und Kenny Loggins, der 1980 als Song und Schallplattenaufnahme des Jahres ausgezeichnet wurde. Michael McDonalds Karriere beginnt 1975 als Backgroundsänger von Steely Dan. Schon ein Jahr später wird er festes Mitglied der Doobie Brothers und schreibt für das 1976er-Album den gleichnamigen Titelsong „Takin’ It to the Streets“ und den Hit „It Keeps You Runnin’“.
      McDonald tut sich am Anfang etwas schwer, glaubt er sei nicht der Richtige: „Die Doobies suchten nach einem, der die Hammond-Orgel und jede Menge Keyboards bedienen kann. Dabei war ich doch nur dieser typische Liedermacher am Flügel.“ Doch seine Stimme prägt die Band, und Michael McDonald wird zum willkommenen Gastsänger bei Alben von Bonnie Raitt, Kenny Loggins, Elton John, Christopher Cross und anderen. 1982 beginnt er seine Solokarriere, schreibt mit „I Keep Forgettin’“ seinen nächsten Hit und erreicht 1986 im Duett mit Patti LaBelle und dem Song „On my Own“ Platz 1 der Hitparade in den USA und Kanada. Seine großen Hits und seine unvergleichliche soulige, leicht raue Stimme, die bis in höchste Register reicht, sind bis heute unverzichtbarer Teil der Hörfunkprogramme weltweit. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 4
      Im August 2016 begeistert der amerikanische Sänger, Gitarrist und Komponist Kenny Loggins seine Fans im Rahmen eines Konzerts in Chicago. Mit seinen Gästen ist er bei „Soundstage“. Weltweit bekannt wird Loggins 1984 mit dem Hit „Footloose“. Der Song steht drei Wochen auf Platz 1 der Billboard-Hitparade, erhält eine Oscar-Nominierung und verliert knapp gegen Stevie Wonders „I Just Called to Say I Love You“. Neben seinen musikalischen Gästen David Foster und Michael McDonald, begrüßt Kenny Loggins auf der Bühne auch Jim Messina, seinen früheren Duo-Partner, mit dem er von 1970 bis 1976 als „Loggins and Messina“ erfolgreich zusammenarbeitet.
      Ab 1977 startet Kenny Loggins seine Solokarriere und erlaubt sich immer wieder Zeit für Duette mit anderen Stars, wie dem Top-10-Hit „Whenever I Call You Friend“ mit Stevie Nicks von Fleetwood Mac und dem Hit „This Is It“ aus dem Jahr 1979 zusammen mit Michael McDonald von den Doobie Brothers. Für den Ohrwurm „What a Fool Believes“, komponiert von Kenny Loggins und Michael McDonald, erhält er 1980 den Grammy. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 5
      Im April 2016 gehen die berühmtesten ehemaligen Straßenmusikerinnen aus Texas auf ihre 5. Konzerttour durch Europa, USA, Australien und Neuseeland: die Dixie Chicks. Die Dixie Chicks haben sich verändert: Die Country-Girls präsentieren sich nun moderner und viel rockiger als jemals zuvor. Doch sie vergessen nicht ihre Wurzeln und spielen einige Hits auch im vertrauten akustischen Bluegrass-Sound mit perfektem mehrstimmigen Gesang. Die Schwestern Emily Robison und Martie Maguire gründen 1989 zusammen mit Laura Lynch und Robin Lynn Macy in Dallas, Texas, die Dixie Chicks. Mit ihrem mehrstimmigen Satzgesang, eingebettet im Mainstream-Country-Sound, verkauft die Band bis heute mehr als 30 Millionen Alben in den USA. Als sich das Quartett vom Bluegrass entfernt, verlässt erst Robin Lynn Macy 1992 die Band und drei Jahre später Laura Lynch.
      Die neue Leadsängerin wird Natalie Maines. Das neuformierte Trio wird zum Vorreiter des New Country. „Wide Open Spaces“ und „Fly“, die beiden Alben der Jahre 1998 und 1999, erreichen Spitzenplatzierungen in den Charts. In ihren Texten greift das Trio auch gesellschaftlich strittige Themen auf. In dem Song „Goodbye Earl“ etwa geht es um die Rache zweier Freundinnen an einem prügelnden Ehemann. Internationales Aufsehen erregt Sängerin Natalie Maines im Frühjahr 2003, als sie während eines Konzerts in London äußert, „die Band sei beschämt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus Texas stamme.“ Konservative Country-Fans boykottieren daraufhin die Band, sodass Maines sich genötigt fühlt, sich bei Präsident Bush öffentlich zu entschuldigen.
      Damit gehen die Diskussionen um die Band, die Beistand von Bruce Springsteen und Madonna bekommt, erst richtig los. Die Musikerinnen lassen sich den Mund nicht verbieten und gehen weiter offensiv mit ihren persönlichen Auffassungen um. Der 2006 erschienene Dokumentarfilm „Dixie Chicks: Shut Up and Sing“ beschäftigt sich ausführlich mit dem Thema. Die Dixie Chicks gönnen sich eine Auszeit von der Musik, werden Mütter und verändern ihren musikalischen Stil, nicht zuletzt aufgrund der Blockade durch viele Country-Fans: Weg vom Country, hin zu Rock und Pop, so wie es Shania Twain und LeAnn Rimes vorgemacht haben. Produzentenlegende Rick Rubin verpasst dem Trio 2006 einen neuen Sound, und das neue Album wird 2007 mit fünf Grammys ausgezeichnet.
      Auf ihrer aktuellen Tour zeigen sich die Dixie Chicks in Höchstform: Wuchtige Drums und verzerrte E-Gitarren liefern die Basis für Banjo und Fiddle. Damit steht das Trio sinnbildlich für die aktuelle Country-Szene, die zu einem Schmelztiegel der Stile geworden ist. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 6
      Am 10. August 2016 feiert der britische Ausnahmegitarrist und mehrfache Grammy-Preisträger Jeff Beck seine 50-jährige Karriere auf der Freilichtbühne Hollywood Bowl in Los Angeles. Mit seinen Gästen Billy Gibbons von ZZ Top, Steven Tyler von Aerosmith, der Sängerin Beth Hart, der Blues-Legende Buddy Guy und dem Keyboarder und Komponisten Jan Hammer, präsentiert der scheue Saitenvirtuose ein Konzert zwischen Blues und Jazz-Rock. Obwohl Jeff Beck für das Musikmagazin „Rolling Stone“ nur auf Platz 5 der besten Gitarristen aller Zeit steht, ist er vor allem bei Gitarristen wegen seines unvergleichlichen Tons und seiner ganz eigenen Gitarrentechnik legendär.
      Er spielt 1965 bei den Yardbirds, danach zusammen mit Rod Stewart und Ron Wood in seiner eigenen „Jeff Beck Group“, ist danach als Gitarrist bei Pink Floyd im Gespräch und verliert den Job an David Gilmour. Musikalisch entwickelt sich Jeff Beck in den 1970er-Jahren immer mehr in Richtung Fusion-Jazz, ist hier und da Gastmusiker und widmet sich umso mehr seinem Hobby, dem Frisieren von Oldtimern. Der achtfache Grammy-Preisträger präsentiert – wie immer wortkarg – ein Konzert voller musikalischer Höhepunkte inklusive einer fulminanten Version von „Purple Rain“ in Gedenken an den wenige Wochen zuvor verstorbenen Sänger Prince. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 7
      Im Juli 2016 gibt Gitarrenvirtuose David Gilmour zwei umjubelte Konzerte im Amphitheater von Pompeji am Fuße des Vesuvs, 45 Jahre nach den Dreharbeiten zum Pink-Floyd-Film „Live at Pompeii“. Es ist das erste Mal seit dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 nach Christus, dass dort ein Konzert mit Publikum stattfindet. 3000 Zuschauer erleben in der traumhaften Kulisse ein Multimediaspektakel mit Songs von Pink Floyd bis zu David Gilmours letztem Album. Das Konzert in Pompeji ist Teil der „Rattle that Lock“-Tour, die am 5. September 2015 in England beginnt und nach Konzerten in Europa, Nord- und Südamerika am 30. September 2016 in London zu Ende geht.
      Mit dabei hat David Gilmour wieder einige seiner exquisiten Gitarren wie die berühmte „Black Strat“ mit dem originalen Gitarrengurt von Jimi Hendrix, seine 1955-er Fender Esquire, genannt „The Workmate“ und eine 1956 Les Paul Goldtop mit Bigsby-Vibrato. Begleitet wird David Gilmour unter anderen vom Pink-Floyd-Bassisten Guy Pratt und dem Keyboarder der Rolling Stones, Chuck Leavell. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 8
      Im November 2016 präsentieren die New-Wave-Legenden Simple Minds im Rahmen eines Konzerts in London ihr erstes Unplugged-Album „Simple Minds Acoustic“ mit Neuinterpretationen ihrer Hits. Die Idee zu diesem Projekt entsteht nach einer Auftritt im BBC-Radio im Jahr 2014. Die Reaktionen der Fans sind so überwältigend, dass sich Sänger Jim Kerr und Gitarrist Charlie Burchill entschließen, weitere Akustik-Shows zu spielen und ein Album herauszubringen. Begleitet werden Kerr und Burchill vom Bassisten Ged Grimes, dem Gitarristen Gordy Goudie, der Backgroundsängerin Sarah Brown und der Perkussionistin Cherisse Osei, die mit ihrem facettenreichen und kraftvollen Spiel den neuen Sound der Simple Minds wesentlich bereichert.
      Fans und Kritik sind begeistert, die Fachzeitschrift „Stereo“ schreibt im Januar 2017: „Rundum gelungen“, und „Stereoplay“ ergänzt: „So funktionieren die großen Akkorde, die feinen Melodien und die stilprägenden Flageoletts der Klassiker auch akustisch bestens.“ 3sat präsentiert die Höhepunkte des Konzert mit Klassikern wie „New Gold Dream“, „See the Lights“, „Alive and Kicking“ und „Don’t You“. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 9
      Im Juni 2017, zur Sommersonnenwende, geben a-ha auf der Insel Giske in Norwegen, nahe der Stadt Ålesund, ihre beiden ersten MTV-Unplugged-Konzerte und präsentieren ihre großen Hits. Musikalische Gäste sind Ian McCulloch, der Sänger von Echo & The Bunnymen, die Yazoo-Sängerin Alison Moyet, Ingrid Helene Havik von der norwegischen Indie-Pop-Band Highasakite und die amerikanische Sängerin Lissie. Alle treffen sich dort, wo die Welt aufzuhören scheint. Gitarrist Pål Waaktaar-Savoy erklärt, warum a-ha einen so abgelegenen Ort gewählt haben: „Dass die Wahl auf Giske fiel, erklärt sich wie jede Entscheidung, die wir bei a-ha treffen: Es prallen 50 Prozent Zufall auf 50 Prozent Plan. Tatsächlich diskutieren wir viele verschiedene darunter Manaus am Amazonas, Berlin, London und New York.
      Schlussendlich war das ‚Ocean Sound Recordings‘-Studio in Giske ausschlaggebend. Wir wussten, dass wir dort ungestört in einem extrem gut klingenden Raum proben konnten.“ Mit dem Blick auf das Meer üben a-ha zwei Wochen lang die Arrangements ihres Produzenten Lars Horntveth und ziehen für das Konzert in die nahegelegenen Øygardshallen, eine leer stehende, moderne Mehrzweckhalle, um. a-ha spielen an den beiden Abenden vor jeweils 250 Zuschauern, die durch die Glasfassade das Licht der Mitternachtssonne genießen können. „Dies waren mit Abstand die intimsten Konzerte, die wir je gegeben haben“, erklärt Pianist Magne Furuholmen. „Wir waren noch nie so nah an unserem Publikum wie in Giske.
      „Begleitet werden a-ha von Karl Oluf Wennerberg am Schlagzeug, Even Ormestad am akustischen Bass, Morten Qvenild an den Tasten, Lars Horntveth am Saxofon, Madeleine Qvenild an der Violine und Backgroundgesang, Tove Margrethe Erikstad am Cello und Madeleine Ossum an der Viola und Backgroundgesang. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 10
      Am 4. Mai 2015 steht der deutsche Rapper Cro als jüngster Künstler aller Zeiten der MTV-Unplugged-Konzertreihe auf der Bühne des Scala in Ludwigsburg und präsentiert mit Maske ein Best-of. Entspannt wie immer, begrüßt Cro seine Fans mit einem lang gezogenen „Stuttgaaaart“ und spielt sich durch ein Hit-Programm mit seinen musikalischen Gästen wie den Prinzen, Tristan Brusch und den Orsons. Das Album belegt nach dem Erscheinen Platz 1 in Deutschland. Begleitet von einer 22-köpfigen Band hat Cro in das plüschige Originalambiente des 1950er-Jahre-Kinos „Scala“ eingeladen. 300 – meist weibliche – Fans kommen und genießen den direkten Kontakt zu ihrem Star. Die musikalische Leitung hat Lillo Scrimali, der bereits bei den MTV-Unplugged-Konzerten von Max Herre und den Fantastischen Vier die musikalischen Zügel in der Hand hielt.
      Seine Mischung aus Rap und Pop, kurz „Raop“, im neuen ungewohnten akustischen Sound machen Spaß, nur Cro alias Carlo Waibel bleibt cool, fast schüchtern. Dafür lieben ihn die Fans noch mehr. 3sat präsentiert den Rapper mit den Höhepunkten des Konzerts mit Hits wie „Hi Kids“, „Allein“, „Ein Teil“, „Jeder Tag“, „Easy“, „Bye Bye“, „Du“ und „Jetzt“. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 11
      Am 16. und 17. Juli 2016 lädt Marius Müller Westernhagen ins Theater: Die Berliner Volksbühne wird Schauplatz seines MTV-Unplugged-Konzerts, inszeniert von Regisseur Fatih Akin. Begleitet wird die Rocklegende Westernhagen von seiner Tochter Mimi und weiteren musikalischen Gästen wie Udo Lindenberg und Selig-Sänger Jan Plewka. „Knorrig, rührend und berührend“, so die „laut“-Kritik, präsentiert sich Westernhagen in bester Laune. „Runde Sache“, urteilt das Fachmagazin „Audio“, und „Good Times“ schreibt: „Wer sich wie Westernhagen aus einem riesigen Fundus an Hits bedienen kann, der hat natürlich keine Schwierigkeiten, einen Konzertabend auf höchstem Niveau zu bestreiten. Dennoch ist es immer wieder überraschend wie er zwischen Hits wie ‚Johnny W.
      ‘, ‚Sexy‘, ‚Freiheit‘ und ‚Willenlos‘ verborgene Edelsteine wie „Willst du tanzen“ oder das wunderschöne „Liebeswahn“ einstreut.“ Ein Höhepunkt des Konzerts ist die Interpretation seiner Hymne „Freiheit“, die kammermusikartig reduziert gespielt, für Gänsehaut sorgt. 3sat präsentiert den kantigen Superstar mit den Höhepunkten seines MTV Unplugged-Konzerts. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 12
      Anfang August 2017 steht Peter Maffay im Rahmen seines MTV-Unplugged-Konzerts an drei Abenden auf der Bühne des Steintor-Varietés in Halle und präsentiert das Beste aus 40 Jahren. Eingeladen hat er musikalische Gäste wie die Singer-Songwriter Johannes Oerding und Phillip Poisel, Jennifer-Rostock-Sängerin Jennifer Weist, Pop-Ikone Katie Melua, den Perkussionisten Ray Cooper und die Common-Linnets-Frontfrau Ilse DeLange mit Gitarrist. Gedämpftes Licht, Teppiche auf dem Boden und ein Sternenhimmel unter der Decke des quadratischen Saals zaubern eine besondere Atmosphäre in das altehrwürdige Steintor-Varieté. 1868 als Reithalle gebaut, wird das Gebäude ab 1884 bereits zeitweise vom Stadttheater genutzt und ist danach ständige Spielstätte für Varieté-Programme und Operetteninszenierungen. Auch Kino- und Ringkampfvorführungen finden hier statt.
      Bis heute wird das Gebäude, das im Inneren weitgehend dem restaurierten Zustand von 1889 entspricht, für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Peter Maffay hat seine Band um sich herum versammelt, und das Publikum hat beste Sicht auf alles, was passiert. Begleitet wird er von den Gitarristen Carl Carlton, Peter Keller, JB Meijers, dem Schlagzeuger Bertram Engel, Bassist Ken Taylor, Pianist Pascal Kravetz und dem legendären Perkussionisten Ray Cooper, der sonst mit Weltstars wie Eric Clapton und Elton John auf Tour geht. Dazu kommen Streicher, Bläser und ein Background-Chor, kurz: alles, was man braucht, um ein besonderes Konzert zu veranstalten. „Ich habe Lust, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das passt in unsere Zeit, und das passt in unser Leben.
      Kein Schnickschnack, keine Umwege, sondern eine klare Ausrichtung auf das, was wichtig ist,“ sagt Peter Maffay über sein Unplugged-Projekt, mit dem er ab Februar 2018 auf Tour gehen wird. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 13
      Am 20. Mai 2015 spielen die Rolling Stones einen lange geheim gehaltenen Auftritt im Fonda Theatre in Los Angeles. Auf dem Programm stehen alle Songs des 1971-er Albums „Sticky Fingers“. Dass das Konzert mit „Start Me Up“ beginnt, ein Song der nicht auf Sticky Fingers zu finden ist, geht auf Mick Jagger zurück, der dem Konzert noch ein paar Umdrehungen mehr verschaffen will und gleich noch „Jumpin’ Jack Flash“ von 1968 einbaut, zur Freude der Fans. Mit „Sticky Fingers Live“ präsentieren die Stones endlich auch die Songs, die seltener auf ihren Konzerten gespielt werden, wie das stimmungsvolle Unplugged-Juwel „Wild Horses“, den urigen Blues „You Gotta Move“ oder das jazzige „Can’t You Hear Me Knocking“. Und wenn Keith Richards auf seiner Telecaster „Brown Sugar“ anstimmt, kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr.
      Mit dieser Veröffentlichung präsentieren die Stones die fünfte Folge aus ihrer Serie „From the Vault“, die entsteht, als die Live-Archive der Band nach unveröffentlichten Aufnahmen durchsucht werden. Das intime Konzert im Fonda Theatre hebt sich wohltuend von den gigantischen Open-Air-Shows der Band ab und ist zugleich der Beginn ihrer zweimonatigen „Zip Code“-Tour durch Nordamerika. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 14
      Am 26. Juni 2016 spielt Udo Lindenberg in Leipzig sein Abschlusskonzert der „Stärker als die Zeit“-Tour und präsentiert eine bunte Revue mit Schiffen, Aliens, dem Panikorchester und Gästen. Udo ist in Topform, die Skinny Jeans sitzen, und als maritimer Kapitän begrüßt er auf der Bühne Kids on Stage, Clueso, Josephin Busch, Till Brönner, Stefanie Heinzmann und viele andere mehr. Eine Mischung aus Theater, Comic, Musical, Tanz und Rock ‚n‘ Roll. „Der Dealer bringt das Udopium“, schreibt die „laut“-Kritik treffend, und das Publikum lässt sich vom Oberhaupt der Panikfamilie gerne in einen Rausch versetzen. Für fast zwei Stunden sind hier alle stärker als die Zeit. Das gleichnamige Studioalbum erscheint am 29. April 2016, rund zwei Wochen vor seinem 70. Geburtstag, und erreicht mühelos Platz 1 der Hitparade.
      „Lindenberg hat an diesem Album so akribisch wie lange nicht mehr an einem neuen Album gearbeitet“, schreibt „Spiegel Online“. Er holt sich Gasttexter wie den Pop-Literaten Benjamin von Stuckrad-Barre, Simon Triebel von der Band Juli und Tobias Kuhn mit ins Boot. Für das Titelstück „Stärker als die Zeit“ nutzt Lindenberg das musikalische Leitthema aus dem „Paten“ und holt sich dafür die Genehmigung von den Erben des Komponisten. Aufgenommen wird der Song in den legendären Abbey-Road-Studios in London, zusammen mit einem 60-köpfigen Orchester. „’Stärker als die Zeit’ ist Udos ‚Casablanca‘, seine ‚Ewige Jugend‘.
      Er singt gravitätische Balladen und Songs mittleren Tempos, das Piano schmalzt gemütvoll, die Gitarren zerren getragen, alles ist Rückschau, Bilanz und Wehmut, man hat jede Melodie irgendwo schon gehört“, schreibt der „Rolling Stone“, und „Spiegel Online“ konstatiert: „Sehr analog, mit sehr viel Wärme und Tiefe, werden die Songs als im besten Sinne zeitlos inszeniert. Passend zu Lindenbergs Stimme, die fast so warm und mitreißend wirkt, wie ganz am Anfang seiner Karriere. (…) Das Land hat inzwischen verstanden, dass es einen wie Udo Lindenberg kein zweites Mal geben wird – und man ihn besser feiert, solange er noch da ist.
      “ 3sat feiert den berühmtesten Hutträger Deutschlands und präsentieret die Höhepunkte seines Konzerts in Leipzig mit Liedern wie „Mein Ding“, „Cello“, „Straßenfieber“, „Gegen die Strömung“, „Bis ans Ende der Welt“, „Sonderzug nach Pankow“ und vielen anderen mehr. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 15
      Am 7. Juli 2009 spielen Metallica im Rahmen ihrer „World Magnetic Tour“ ein legendäres Konzert vor historischer Kulisse: Im Amphitheater im Nîmes sind die Legenden für eine Nacht Franzosen. 1981 in Los Angeles gegründet, gehören die neunmaligen Grammy-Gewinner mit über 100 Millionen verkaufter Alben zu den erfolgreichsten Metal-Bands der Welt. 1990 macht das Gitarrenriff von „Enter Sandman“ und die Hymne „Nothing Else Matters“ die Band weltberühmt. Die aktuelle Besetzung um James Hetfield, Gesang und Gitarre, Kirk Hammett, Gitarre, Robert Trujillo, Bass, und Lars Ulrich, Schlagzeug, gehört zu den einflussreichsten Metals-Bands weltweit. Für Korn-Sänger Jonathan Davis ist Metallica seine Lieblingsband, da sie „immer ihren eigenen Weg gegangen und heute noch relevant ist“.
      Im Herbst 2017 passieren aber auch andere Dinge als Musik: Metallica stellen ihre erste offizielle Mode-Kollektion vor, Sänger James Hetfield zieht in ein Bergdorf nach Colorado, versucht sich als Imker und geht auf die Jagd. Gitarrist Kirk Hammett hat gerade seine erste eigene Horror- und Sci-Fi-Art-Ausstellung im Peabody Essex Museum in Salem, Massachusetts, kuratiert, und der dänische Schlagzeuger Lars Ulrich wird von Prinz Frederik von Dänemark im Juni 2017 für seine Verdienste um die Musik zum Ritter geschlagen, während der zwölfjährige Sohn Tye von Bassist Robert Trujillo bei Korn als Bassist aushilft. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 16
      Am 11. Dezember 2010 spielen Rammstein im Rahmen ihrer „Liebe ist für alle da“-Tour im Madison Square Garden und begeistern 18 000 Fans. Das Konzert ist in 30 Minuten ausverkauft. Die aufwendig inszenierte Show präsentiert neben Feuer, Flammen, Rauch und Licht einen Querschnitt durch das Repertoire der Berliner Band. „Das sollte man gesehen haben“, urteilt „laut.de“. Rammstein haben ihre musikalischen Wurzeln in der DDR. Gitarrist Paul Landers, Keyboarder Flake Lorenz und Schlagzeuger Christoph Schneider spielen vor Rammstein in der Berliner Band „Feeling B“. Ihre Kunst ist der Gegenentwurf zum DDR-Staat: Sie spielen Punk-Musik mit systemkritischen Texten, wenden sich später auch der Mittelalter-Musik zu und gehören im Gegensatz zu den braven zu den sogenannten „anderen“ Bands.
      1993 wollen Landers, Lorenz und Schneider einen anderen Sound und schließen sich Ende 1993, Anfang 1994 einem neuen Projekt an, dass sich später „Rammstein“ nennen wird. Bassist Oliver Riedel kommt aus der Berliner Band „Inchtabokatables“ dazu, Gitarrist Richard Z. Kruspe und Sänger Till Lindemann kennen sich aus der DDR-Band „First Arsch“. Anders als viele Bands aus dem Berlin der frühen 1990er-Jahre suchen Rammstein einen eigenen Stil, der sich vom Mainstream aus den USA und Großbritannien absetzt. Keyboarder Flake Lorenz sagt dazu in einem Interview mit dem ZDF: „Den Stil haben wir gefunden, indem wir alle genau wussten, was wir nicht wollen. Und wir wollten genau nicht amerikanische Funky-Musik machen oder Punk eben oder irgend so was, was wir gar nicht können.
      Wir haben gemerkt, dass wir nur diese Musik können, die wir auch spielen. Und die ist halt mal sehr einfach, stumpf, monoton.“ (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 17
      Im Rahmen der „One for All World Tour“, gastieren die Bee Gees am 17. und 18. November 1989 in Melbourne. Barry, Robin und Maurice präsentieren alle Hits vor ihren begeisterten Fans. Anfang 1988 arbeiten die Bee Gees an ihrem neuen Album „One“. Nach dem tragischen Tod ihres Bruders Andy im März 1988, stoppen die Brüder monatelang alle Aktivitäten, beenden die Aufnahmen im Frühling 1989 und starten am 10. April 1989 ihre Welttournee in Tokio. Aus ihrem Heimatland England wandert die Familie Gibb 1958 nach Australien aus. Barry, Robin und Maurice treten als Familientrio in Fernsehshows auf und veröffentlichen 1965 ihre erste Langspielplatte, die kein Erfolg wird. Im September 1966 erscheint die Single „Spicks and Specks“ und wird ein Hit in Australien.
      Doch Familie Gibb ist da schon zurück auf dem Weg nach England, wo die weltweite Karriere 1967 mit Songs wie „New York Mining Disaster 1941“ und „To Love Somebody“ beginnt. Mit über 220 Millionen verkauften Tonträgern gehören die Brüder Barry, Robin und Maurice Gibb zu den erfolgreichsten Pop-Bands der letzten 50 Jahre. Sie werden mit allen wichtigen musikalischen Ehrungen ausgezeichnet, darunter mehrere Grammy-Awards und die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame. Nach dem Tod von Maurice Gibb im Jahr 2003 und Robin Gibb im Mai 2012, ist Barry Gibb der letzte noch lebende Bee Gee. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 18
      Im Juni 2017 begeistert Jeff Lynne das ausverkaufte Wembley Stadium in London mit seinem Electric Light Orchestra und Hits auf einer futuristischen Bühne unter einem leuchtenden Raumschiff. 60 000 Zuschauer feiern den in Birmingham geborenen 69-jährigen Musiker, der 1971 das Electric Light Orchestra gründet. Sein Ziel ist es „dort weiterzumachen, wo die Beatles mit ‚I Am the Walrus‘ aufhörten“: Er vereint klassische Musik und Unterhaltungsmusik. 1972 hat Jeff Lynne mit „10538 Overture“ seinen ersten UK-Top-10-Hit, macht sich später als Produzent einen Namen und gründet 1988 zusammen mit George Harrison, Bob Dylan, Tom Petty und Roy Orbison die Supergruppe „Traveling Wilburys“. Im September 2014 steht Jeff Lynne nach 28 Jahren wieder live auf einer Bühne: Im Londoner Hyde Park bereiten ihm 50 000 Fans ein triumphales Comeback.
      2015 folgen sein neues Album „Alone in the Universe“ und im Juni 2017 sein großer Auftritt im Wembley Stadium – natürlich mit Sonnenbrille, die er oftmals auch innerhalb von Gebäuden trägt. Seit 2014 hat Jeff Lynne die Ehrendoktorwürde der Birmingham City University. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 19
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 20
      Deutsche TV-PremiereSo 31.12.20173sat
    • Staffel 17, Folge 21
      Rea Garvey präsentiert für die 100. Folge von „zdf@bauhaus“ sein neues Soloalbum „NEON“, das im März 2018 erscheint. Bereits mit seinen letzten drei Solo-Alben ist es Garvey gelungen, Fans und Kritiker gleichermaßen zu überraschen und zu begeistern. Dies lag vor allem an seiner ungebrochenen Leidenschaft für Musik und an seiner Fähigkeit, sich immer wieder auf Neues einzulassen. Das ist dem „Irishman in Berlin“ einmal mehr mit seinem neuen Album „NEON“ gelungen. 13 neue Tracks hat Rea Garvey gemeinsam mit dem Hip-Hop-Produzenten Abaz geschrieben und produziert, der schon mit Künstlern wie Kollegah, Kontra K, Haftbefehl und Farid Bang zusammengearbeitet hat. Erneut zeigt Rea Garvey, dass er ungewöhnliche Wege geht und immer offen für andere Genres und neue Sounds ist.
      Gleich die erste Single „Is It Love?“ ist thematisch aktuell, greift die #Metoo-Debatte auf und legt den Fokus auf die vermeintlich stereotypische Rollenaufteilung im emotionalen Zusammenspiel von Mann und Frau. Dabei gelingt es Garvey wie gewohnt, die für ihn typische Leichtigkeit und das typische „Feelgood“-Gefühl mit seiner Musik zu versprühen. Das geschichtsträchtige Bauhaus in Dessau dient zum 100. Mal als Bühne und Produktionsort für die Konzertreihe „zdf@bauhaus“. Seit 2011 geben internationale Künstler in einem intimen Rahmen exklusive Konzerte vor Live-Publikum. Präsentiert wurden und werden die Konzerte von Moderator Jo Schück. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereDi 01.05.20183sat

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