Staffel 21, Folge 1–15

    • Staffel 21, Folge 1
      Am 20. September 2020 ist das 1892 erbaute Ryman Auditorium in Nashville Kulisse für ein Livekonzert von Joe Bonamassa und seiner Band, das als Livestream weltweit ausgestrahlt wird. Gitarrist Joe Bonamassa liebt den historischen Konzertsaal in seiner Nachbarschaft, in dem er mehrfach aufgetreten ist. Die „One Night Only“-Show muss pandemiebedingt ohne Publikum auskommen. Pappaufsteller und eingespielter Applaus schaffen eine Liveatmosphäre. Begleitet wird der zurzeit vielleicht beste Gitarrist der Welt vom Keyboarder Reese Wynans, dem Bassisten Michael Rhodes, Schlagzeuger Greg Morrow, dem Gitarristen Rob McNelley, den beiden Backgroundsängerinnen Jade MacRae und Danielle De Andrea sowie dem Blues-Harp-Virtuosen Jimmy Hall.
      Weder die Pandemie noch der Ausfall von Joes langjährigem Schlagzeuger Anton Fig, der sich den Fußknöchel gebrochen hatte, verhindern den Auftritt des umtriebigen Gitarristen. Alle Einnahmen gehen an Joes Non-Profit-Stiftung „Keeping the Blues Alive“, mit der er bedürftige Künstler unterstützt. Die Veröffentlichung seines Albums „Now Serving: Royal Tea Live from the Ryman“ klettert nach dem gleichnamigen Livekonzert im Internet in der ersten Woche auf Platz 5 der deutschen Album-Charts. Präzise und leidenschaftlich präsentiert der 44-jährige Virtuose und Sänger im Rymans Blues-Rock, Balladen und Classic-Rock mit epischen Gitarrensoli. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 2
      Als seine für Mai 2021 geplanten Konzerte in der Royal Albert Hall abgesagt werden, zieht Eric Clapton auf einen einsamen englischen Landsitz, um ein Unplugged-Konzert aufzuzeichnen. Nur Claptons Frau Melia ist Zuschauerin auf einem innen liegenden Balkon mit Sicht auf die Band mit dem Schlagzeuger Steve Gadd, dem Keyboarder Chris Stainton und dem Bassisten Nathan East, allesamt langjährige Weggefährten. Melia gibt dem Konzert seinen Namen. Die ersten drei Songs des Konzerts spielt Clapton auf einer für ihn ungewöhnlichen zwölfsaitigen Gitarre, wechselt dann zu seiner von der Gitarrenfirma Martin für ihn gebauten Akustikgitarre Martin 000–28 und beschließt die von ihm so benannten „Lockdown Sessions“ mit einer alten Gibson-Jazzgitarre. Neben seinen großen Hits wie „Layla“, „Tears in Heaven“ und „Key to the Highway“ überrascht Clapton mit seiner Interpretation der Peter-Green-Klassiker „Black Magic Woman“ und „Man of the World“. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 3
      Im August 1994 starten die Rolling Stones ihre „Voodoo Lounge“-Welttournee, die sie im August 1995 beenden. Im November 1994 spielen sie in Miami. Starregisseur David Mallet zeichnet auf. Das Album zur Tour, am 11. Juli 1994 veröffentlicht, wird 1995 mit dem Grammy Award in der Kategorie „Best Rock Album“ ausgezeichnet. Genauso erfolgreich ist die „Voodoo Lounge“-Tournee, die neue Maßstäbe in Sachen Bühnendesign setzt. Im Mittelpunkt steht eine chromblitzende feuerspeiende Säule mit einem Kobrakopf. Riesige aufblasbare Gummipuppen flankieren das Geschehen auf der Bühne, und auf den überdimensionalen Videowänden flimmern aufwendig gestaltete Filmsequenzen. Darryl Jones, der neue Bassist der Stones, fügt sich perfekt in die Band ein, auch wenn die Fans Bill Wyman gern noch länger auf der Bühne gesehen hätten.
      Neben den vier verbliebenen Stones – Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood – spielt Chuck Leavell Keyboards, Bobby Keys Saxofon, Andy Snitzer Saxofon, Michael Davis Posaune und Kent Smith Trompete. Lisa Fischer und Bernard Fowler singen im Chor. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 4
      Im Oktober 1990 macht Tina Turner im Rahmen ihrer „Foreign Affair“-Farewell-Tour Station in Barcelona. 70 000 Fans feiern die „Queen of Rock“, die mit einem Programm voller Hits begeistert. Die Europa-Tour beginnt am 27. April in Antwerpen, endet am 4. November in Rotterdam und bewirbt ihr siebtes Album, „Foreign Affair“. Auf der Bühne verlässt sich Tina Turner auf ihre perfekt aufspielende Band. Mit dabei sind: Jack Bruno (Schlagzeug), Timmy Cappello (Percussion, Keyboards, Saxofon), Bob Feit (Bass), Ollie Marland (Keyboards), Kenny Moore (Piano), James Ralston (Gitarre), die Tänzerinnen Lejeune Richardson und Annie Behringer sowie ihr musikalischer Direktor und „Music (Was My First Love)“-Sänger und Gitarrist John Miles. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 5
      Am 31. Juli 2021 gibt die britische Multiinstrumentalistin, Sängerin und Komponistin Joan Armatrading ihr einziges Livekonzert für das Jahr 2021 in der Asylum Chapel in London. Das Konzert wird als Livestream weltweit ausgestrahlt. Im Mittelpunkt stehen ihre Songs des aktuellen 22. Albums, „Consequences“, für das sie alle Instrumente selbst eingespielt und als Produzentin die Tonmischung verantwortet hat. Die Idee dazu bekam sie bei einer Zusammenarbeit mit Bassist Pino Palladino, der ihr klarmachte, dass sie ohnehin schon alles selbst mache – warum dann nicht gleich die Produktion übernehmen? Noch vor wenigen Jahren ging Joan Armatrading auf Konzerttourneen mit bis zu 235 Auftritten pro Jahr. 2018 verkürzte sie auf drei Monate, inzwischen setzt die 70-Jährige auf die moderne Technik des Livestreamings. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 6
      Bruce Springsteen & The E Street Band: Live in New York City, 2000.
      Nach 132 Konzerten in 62 Städten beenden Bruce Springsteen und die E Street Band mit zwei Konzertabenden am 29. Juni und 1. Juli 2000 im Madison Square Garden in New York ihre „Reunion Tour“. Als der „Boss“ am 1. Juli auf die Bühne kommt, sind Buhrufe zu hören. Sein Song „American Skin (41 Shots)“, ein Song gegen Polizeigewalt, hat die New Yorker Polizei gegen ihn aufgebracht, die zum Boykott seiner Konzerte aufruft. Auch Bürgermeister Rudy Giuliani wettert. Über dem Konzert liegt eine angespannte Stimmung, die später in frenetischen Jubel und Begeisterung umschlägt. Selten hat man Springsteen so intensiv erlebt. HBO, ein amerikanischer Kabelfernsehsender, zeichnet zwei der zehn Madison-Square-Garden-Konzerte auf.
      Von der Urbesetzung der E Street Band aus dem Jahr 1972 sind im Madison Square Garden nur noch Bruce Springsteen und sein Bassist Garry Talent dabei. Außerdem stehen Pianist Roy Bittan, Schlagzeuger Max Weinberg, Saxofonist Clarence Clemons, Keyboarder Danny Federici, die Gitarristen Nils Lofgren und Steven van Zandt und die Sängerin und Gitarristin Patti Scialfa auf der Bühne. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 7
      Im Juni 1990 darf Billy Joel als erster Popstar zwei Konzerte im New Yorker Yankee Stadium geben. Er ist auf seiner „Storm Front“-Tournee, die ihn von 1989 bis 1991 um die Welt führt. Beide Konzerte sind längst legendär. Billy Joel und Band sind in Höchstform, das Publikum feiert seinen Star. Die Konzerte werden im Rahmen der 34. Grammy Awards 1991 in der Kategorie „Best Music Video Longform“ für einen Grammy nominiert. Regisseur Jon Small filmt das Spektakel mit modernster Technik, entfesselten Kameras und einer musikalischen Bildmontage, die den Rhythmus der Musik auf den Schnittrhythmus überträgt.
      Zusammen mit Bruce Springsteen, Warren Zevon und Tom Waits gehört Billy Joel spätestens seit seiner „Streetlife Serenade“ (1974) zu den Großen einer neuen Generation amerikanischer Liedermacher, die meist persönliche Erlebnisse und Erfahrungen im Dschungel der US-Großstädte verarbeiten. Seine Markenzeichen sind seine Melodien, seine Texte und sein virtuoses Klavierspiel. Auf sein Geheimrezept angesprochen, mit dem er immer wieder so gute Songs komponiert, sagt er: „Also, ich fange immer zuerst mit der Musik an, und danach kommt der Text. Das ist der umgekehrte Weg des Schreibens, denn traditionelles Songwriting bedeutet: Du nimmst zuerst Worte oder ein Gedicht und machst dann die Musik dazu. Ich schreibe zuerst die Musik und wähle dann die Worte. Melodie und Akkorde stehen an erster Stelle.“ (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 8
      Am 30. Juni 1996 gewinnt Deutschland das Endspiel der Fußballeuropameisterschaft mit 2:1 gegen Tschechien in Manchester. Am Vorabend spielen Simply Red dort ein mitreißendes Konzert. In der Mitte des Stadions steht Sänger Mick Hucknall mit seiner Band. 60 000 Fans haben einen perfekten Blick auf die Show. 25 Jahre später wird das legendäre Konzert in Bild und Ton remastered und für eine kurze Zeit weltweit gestreamt. Es ist ein Trost für die Fans von Simply Red, die aufgrund der Pandemie ihre geplante Deutschlandtour auf den November 2022 verlegen müssen. 1996 sind Simply Red auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Die Alben „Stars“ und „Life“ verkauften sich zusammen weltweit mehr als zwölf Millionen Mal. Die Single „Fairground“ wird in Deutschland mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Das Konzert in Manchester ist ein Heimspiel für Mick Hucknall, der dort am 8. Juni 1960 zur Welt kam und schon als Kind ein treuer Fan der Fußballmannschaft Manchester United war. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 9
      Vom 9. bis zum 11. November 1994 gastieren die Pet Shop Boys am Ende ihrer „Discovery Tour“ in Rio de Janeiro und begeistern mit ihren Hits und einem Unplugged-Konzertteil. Die sechswöchige Tournee startet in Singapur mit Stationen in Australien, Asien und Südamerika. Am 12. November spielen die Pet Shop Boys das Abschlusskonzert in São Paulo. Das legendäre Konzert wird am 30. April 2021 erstmals als DVD veröffentlicht. Inspiriert von der hochmodernen Video- und Sound-Ausstattung und dem spontanen Anspruch des New Yorker Clubs „The Sound Factory Bar“, will man 1994 keine komplett durchchoreografierte Show präsentieren. Keyboarder und Sänger Chris Lowe sagt damals dazu: „Wir sind auf dieser Tour freigeistiger. Wir feiern ausgelassene Partys. Es ist keine durchgeprobte Show.
      Man könnte wohl sagen, dass die Grundhaltung ein wenig mehr Rock ‚n‘ Roll ist. Man kann sich frei entfalten und seine Klamotten ausziehen.“ Mit mehr als 100 Millionen verkaufter Tonträger gehört das Elektropop-Duo zu den meistverkaufenden Popstars weltweit. Die Pet Shop Boys gelten laut „Guinnessbuch der Rekorde“ als erfolgreichstes Pop-Duo in der Musikgeschichte. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 10
      Von September 2018 bis März 2019 geht Kylie Minogue auf ihre „Golden Tour“ durch Europa und Australien. In London und bei weiteren Konzerten in England lässt die Sängerin aufzeichnen. Die ausverkaufte Show spielt in den 1970er-Jahren, ist vom Wilden Westen inspiriert und wird auf der Bühne als Roadmovie vor einer riesigen Projektionswand inszeniert. Kritiker loben die Klarheit gegenüber älteren überladenen Minogue-Shows. Die Kostüme werden von Ralph & Russo, Kolchagov Barba, Paco Rabanne, Jitrois, Stevie Stewart and Wrangler designet. 1988 wird Kylie mit dem Song „I Should Be So Lucky“ zum internationalen Popstar. Mit „Where the Wild Roses Grow“, ihrem Duett zusammen mit Nick Cave, kann sich Kylie Minogue auch im Kulturteil der Zeitungen etablieren.
      2005 übersteht sie eine Krebserkrankung, gründet ihr Modelabel „Love Kylie“ und kreiert verschiedene Parfüms. Minogue ist die erste Frau, die 13 Singles in Folge in den britischen Top 10 platziert. Ende 2007 wird Kylie Minogue von der Queen in den „Order of the British Empire“ aufgenommen, vergleichbar mit dem Bundesverdienstkreuz. 2011 wird der Song „I Should Be So Lucky“ zum „australischen Kulturgut“ erklärt. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 11
      Christina Aguilera
      Im Juli 2007 tritt Christina Aguilera im Rahmen ihrer Vier-Kontinente-Tour „Back to Basics“ im australischen Adelaide auf und begeistert mit ihren Hits und einer aufwendigen Inszenierung. Die Tournee wird wenige Tage nach den Konzerten in Adelaide, kurz vor den letzten Shows, überraschend abgebrochen: Christina Aguilera hat sich einen viralen Infekt eingefangen und muss sich schonen, denn sie erwartet ihr erstes Kind. Im Gepäck zur „Back to Basics“-Tour hat Christina Aguilera ihr fünftes, gleichnamiges Studioalbum, das die Fans mit einer Mischung aus Jazz, Soul und Blues mit einem „modernen Twist“, so die Sängerin, begeistert. Geplant werden die Konzerte als intime Klub-Tour, am Ende wird es eine farbenprächtige Show mit mitreißenden Choreografien, aufwendigen Kostümen und einem schillernden Bühnendesign rund um das Thema Zirkus.
      2007 erhält die „Back to Basics“-Tour zwei Nominierungen im Rahmen der „Billboard Touring Awards“ und wird zur erfolgreichsten Tour einer weiblichen Künstlerin des Jahres 2006/​2007 erklärt. Inspirieren lässt sich Christina Aguilera von Künstlerinnen und Künstlern der 1920er- bis 1950er-Jahre wie Billie Holiday, Otis Redding, Etta James, Marvin Gaye und Ella Fitzgerald. Als „Musik, die wirklich ein Herz hat“ beschreibt Christina die alten Klassiker, die sie als Kind kennenlernt, als sie mit ihrer Großmutter und Mutter in Plattenläden in Pittsburgh stöbert. „Back to Basics“ ist eine Hommage und der Respekt für diese Ära.
      600 Moving Lights setzen die Kostüme von Roberto Cavalli und die Schuhe von Christian Louboutin ins rechte Licht und beleuchten die Show, die in den 1920er-Jahren beginnt und das Publikum auf eine Reise durch viele Musik-Jahrzehnte mitnimmt. Die Kritik ist sich weitestgehend einig und begrüßt die große musikalische Diversität des Albums „Back to Basics“, das eine Grammy-Nominierung für das „Beste Pop Vocal Album“ erhält. Die Single „Ain’t No Other Man“ gewinnt 2007 bei den 49. Grammy Awards die Auszeichnung in der Kategorie „Best Female Pop Vocal Performance“. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 12
      Am 9. und 10. Oktober 2001 begeistern Depeche Mode in Paris im Rahmen der „Exciter Tour“ ihre Fans. Regisseur Anton Corbijn filmt aus 13 Perspektiven. Die 84 Konzerte umfassende „Exciter Tour“ beginnt am 4. Juni 2001 in Los Angeles und endet am 5. November in Mannheim. Zum ersten Mal tritt die Band auch in Litauen, der Ukraine, der Türkei und Kroatien auf. Das gleichnamige Album erscheint im Mai 2001. Am Regiepult und verantwortlich für die gesamte Bühneninszenierung ist Anton Corbijn. Zwischen Depeche Mode und dem Niederländer besteht eine besondere tiefe künstlerische und emotionale Verbundenheit. Corbijn ist Artdirector der Band und verantwortlich für alle Fotos, die Bühnenbilder, die Inszenierung, die Filmregie der Konzertaufzeichnungen und der Musikvideos.
      In Paris werden Sänger Dave Gahan, Gitarrist und Sänger Martin Gore und Keyboarder Andrew Fletcher vom Schlagzeuger Christian Eigner, dem Keyboarder Peter Gordeno und den Backgroundsängerinnen Janet Ramus und Jordan Bailey begleitet. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 13
      Kurz vor dem Lockdown 2020 treten Rammstein-Sänger Till Lindemann und der schwedische Mulitinstrumentalist Peter Tägtgren mit ihrem Projekt „LINDEMANN“ in Moskau auf.
      Am 15. März 2020 präsentieren Rammstein-Sänger Till Lindemann und der schwedische Multiinstrumentalist Peter Tägtgren ihr Projekt „LINDEMANN: Live in Moscow“. Auf dem Programm stehen die Songs ihrer Alben „Skills in Pills“ und „F & M“. Es ist das Vermächtnis ihrer Zusammenarbeit, die sie im November 2020 beenden. In Moskau liefern sie explizites Illusionstheater und mitreißendes Power-Entertainment. Da es bereits erste Anzeichen für eine Coronapandemie gibt, spielen LINDEMANN nach Rücksprache mit den Behörden in Moskau zwei Konzerte jeweils mit halber Kapazität zum Schutz des Publikums. Ganz in Weiß tritt die Band um Till Lindemann – Peter Tägtgren, Gitarre, Jonathan Olsson, Bass, Sebastian Svalland, Gitarre, und Sebastian Tägtgren, Schlagzeug – vor das Publikum.
      Im Hintergrund sorgen begleitende Videos für ein Gesamtkunstwerk, das Publikum und Kritik begeistert. Hier der große deutsche Brachialpoet und Frontmann Till Lindemann, der mit Rammstein seit fast 30 Jahren international Maßstäbe setzt, dort der schwedische Multiinstrumentalist Peter Tägtgren, der als Frontmann der Bands Pain und Hypocrisy sowie als Produzent, Death- und Black-Metal-Geschichte geschrieben hat. Ein zentrales Gestaltungsmittel des Konzerts sind die Videoclips des langjährigen Lindemann-Gefährten Zoran Bihać, die die Grenzen des Alltäglichen ausloten und dafür sorgen, dass die Konzerte erst ab 18 Jahren besucht werden dürfen. Für das Power-Duo ist es laut Pressetext der Band „ein provokantes Spiel mit der Doppelmoral und Bigotterie in unserer Gesellschaft, der immer wieder der Spiegel vorgehalten wird.
      Es ist eine Konfrontation mit den Abgründen der menschlichen Existenz, ohne dabei den Humor zu vergessen. Es geht um eine übersteigerte Darstellung des Makabren und Abgründigen, ein herrliches Illusionstheater der Absurditäten.“ Im Rahmen der ersten Live-Tour wurden alle Tickets der minderjährigen Fans storniert und der Konzertbesuch nur Erwachsenen gestattet. Am Freitag, 13. November 2020, geben LINDEMANN über Social-Media-Plattformen bekannt, das Tägtgren die Band verlässt. Till Lindemann kündigt zur Freude seiner Fans an, dass er das Projekt dennoch fortführen will. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 14
      Vom 16. bis zum 19. September 2021 erlebt Großbritannien die Rückkehr der Festivals: In Newport präsentieren sich die Topstars der englischen Musikszene im Rahmen des „Isle of Wight Festival“. Duran Duran, David Guetta, Snow Patrol, Liam Gallagher, Becky Hill und viele andere mehr sorgen für ausgelassene Stimmung unter dem Motto „Peace, Love and Understanding“. Es ist die neue Post-Corona-Freiheit mit dem Schlachtruf „Liveunterhaltung ist zurück!“ „Wer das Isle of Wight Festival besucht, ist sicherer als im Supermarkt“, sagt Festivalchef John Giddings, der mit einem umfangreichen Hygienekonzept das bereits zweimal verlegte Event über die Bühne bringt. Manche Künstler sagen wegen eigener Corona-Erkrankungen ab, und manche Geschäfte rund um Newport schließen aus Sorge vor den Publikumsmassen. Den Kritikern entgegnet Giddings: „Man muss die Dinge wieder zusammensetzen und das Leben leben. Wir müssen in die Wirklichkeit zurückkehren und lernen, damit zu leben und uns zu schützen.“ (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat
    • Staffel 21, Folge 15
      Am 27. November 2020 erlebt die Netzgemeinde die Premiere des Dua-Lipa-Konzertfilms „Studio 2054“ mit Gastauftritten von FKA Twigs, Miley Cyrus, Kylie Minogue, Elton John und anderen. Im Mittelpunkt des Films stehen die Songs des neuen Dua-Lipa-Albums „Future Nostalgia“ und ihres selbst betitelten Debüts aus dem Jahr 2017. Die Liveübertragung findet im Londoner Nachtclub „Printworks“ nach intensiven Vorbereitungen und Proben statt. Dua Lipa und ihr Team wollen etwas Neues schaffen und entwickeln die Idee des „Live Music Video“, einer neuen Gattung zwischen Musikvideo und Livekonzert in Zeiten von Corona. Das große Vorbild ist der legendäre New Yorker Nachtclub „Studio 54“, der auf Dua Lipa schon lange eine große Faszination ausübt. Über Wochen bleibt das Team vor und hinter der Kamera unter Coronabedingungen zusammen.
      Für Dua Lipa ist das der ersehnte Ersatz für ihre abgesagte „Future Nostalgia Tour“. Für den Kritiker Neil McCormick vom „Daily Telegraph“ ist es „der beste Livestream des Jahres 2020, hervorragend inszeniert und eine eskapistische Fantasie für das Sofa“. Kitty Empire vom „Observer“ ist begeistert von den Songs, den Choreografien sowie den eleganten Kostümwechseln und wertet die Show als „Retro-Zukunft Dance Party.“ 2021 wird Dua Lipa für das Album „Future Nostalgia“ mit dem Grammy Award in der Kategorie „Best Pop Vocal Album“ ausgezeichnet. Bereits 2019 gewinnt Dua Lipa die Grammy Awards in den Kategorien „Best New Artist“ und „Best Dance Recording“. (Text: 3sat)
      Deutsche TV-PremiereFr 31.12.20213sat

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