SOKO Stuttgart

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    • Staffel 2, Folge 1
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      Altlasten (Staffel 2, Folge 1) – © ZDF

      Der Metzger Winfried Becker wird von einer Angestellten tot in seinem Kühlhaus aufgefunden. Erfroren. Jemand hat ihn vorsätzlich eingesperrt – es war folglich Mord. Zunächst gerät Beckers Nachbar Bernhard Berrenried in Verdacht, denn die beiden Männer verbindet eine lang währende Feindschaft. Becker hat Berrenrieds Existenz vernichtet und sich letztendlich auch noch dessen Hof unter den Nagel gerissen. War es die Rache des gedemütigten Nachbarn?

      Während der Ermittlungen findet Martina Seiffert jedoch heraus, dass Beckers Tod mit einem zwanzig Jahre zurückliegenden Mord an der 16-jährigen Clara Scholz zusammenhängen könnte. Gerade wurden die Ermittlungen in diesem Fall wieder aufgenommen, weil mit neuer Technik ein genetischer Fingerabdruck des Täters erstellt werden konnte. Dem durchgeführten DNA-Massentest hatte sich das Opfer, Winfried Becker, verweigert. Nachdem Martina Seiffert veranlasst hat, die DNA des toten Metzgers zu bestimmen, erscheint der Mord in einem völlig neuen Licht. Denn Becker kann eindeutig als Mörder und Vergewaltiger des Mädchens identifiziert werden!

      Wie sich weiter herausstellt, hatte Becker damals einen Komplizen. Da er unter starkem Verdacht steht, den Metzger aus Angst vor Entdeckung umgebracht zu haben, konzentrieren sich die Ermittlungen auf ihn. Doch auch der Dorfarzt Thomas Scholz, der Vater des ermordeten Mädchens, hat ein starkes Motiv: Hat er den Metzger aus Rache getötet? Aber woher hätte Scholz wissen können, dass Becker der Mörder seiner Tochter ist? Mit Hilfe von Beckers Tochter Sabine gelingt es der SOKO, den Komplizen der damaligen Tat, Horst Görgens, zu ermitteln. Der gibt seine Beteiligung an der Ermordung des Mädchens zu, will aber mit Beckers Tod nichts zu tun haben. War Thomas Scholz dem Mörder seiner Tochter auf der Spur? Und was wusste Beckers Frau Verena über seine Vergangenheit? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 07.10.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 2
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      Todesengel (Staffel 2, Folge 2) – © ZDF

      In einem Seniorenstift der Oberklasse stirbt nachts überraschend eine ältere Dame, Hedwig Lautenbacher. Alles sieht nach einem Routinefall aus: ‚Herzversagen‘ steht auf dem Totenschein. Doch als Dieter Posch, ein Verehrer der Verstorbenen, zur SOKO kommt und den Verdacht äußert, dass es sich um Mord handelt, wird die Leiche obduziert. Und tatsächlich: Hedwig ist keineswegs eines natürlichen Todes gestorben, sie wurde mit einem Kissen erstickt. Die Obduktion bringt noch etwas ans Licht: Hedwig war unheilbar krank und wäre binnen der nächsten Monate wahrscheinlich unter großen Schmerzen gestorben.

      Schnell rückt die Oberschwester Helga Requardt in das Visier der Ermittler, da sie vehement für humanes Sterben plädiert. Handelt es sich bei diesem Todesfall um Sterbehilfe? Helga Requardt war schließlich die einzige, die von Hedwigs Erkrankung wusste … 

      Als Hedwigs Testament eröffnet wird, verliert die Tochter der Toten, Angelika Lautenbacher, die Nerven. Ihre Mutter hat dem Pfleger Felix ihre Villa und Dieter Posch ihr gesamtes Barvermögen vererbt. Angelika muss sich mit dem Pflichtteil zufrieden geben. Wollte Angelika durch den Mord verhindern, dass ihre Mutter das Testament zu ihren Ungunsten ändert? Oder wollte Felix durch die kaltblütige Tat sein durch falsche Freundlichkeit erschlichenes Erbe so schnell wie möglich antreten?

      Die SOKO stößt im Seniorenstift auf eine Mauer des Schweigens. Sowohl das Pflegepersonal, als auch die Bewohner haben offenbar etwas zu verbergen. Jemand aus dem Team muss undercover vor Ort ermitteln. Die Wahl fällt auf Friedemann Sonntag, der in Kürze seinen 60. Geburtstag feiert. Er dringt immer tiefer ein in das Geflecht aus Eifersucht und Liebe innerhalb des Stifts. Zudem wird er Zeuge unglaublicher Aktivitäten der alten Menschen, von illegalem Glücksspiel bis hin zu Medikamentenhandel. Als wieder eine ältere Dame ermordet wird, ist klar: Der Täter muss aus dem inneren Kreis kommen, denn er verfügt über Insiderwissen. Obwohl Friedemanns Tarnung kurz davor ist, aufzu-

      fliegen, ermittelt er unerschrocken weiter und lockt den Mörder in eine Falle … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 14.10.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 3
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      Hybris (Staffel 2, Folge 3) – © ZDF

      Der Kunstsammler Birger von Eisenstedt ist mit seiner Galeristin Carolin Kossmann in deren Galerie verabredet, um einige Gemälde zu erwerben. Als die ansonsten zuverlässige Galeristin nicht erscheint und auch nicht erreichbar ist, folgt Eisenstedt seinem unguten Gefühl und ruft die Polizei. Die findet Carolin Kossmann wenig später erstochen in ihrer Wohnung.

      Die Ermittler suchen Torsten Kossmann auf, den Ehemann der Toten. Kossmann ist Maler und lebt während der Schaffensphase in seinem Atelier. Ein Alibi hat er für die Tatzeit nicht, zudem stand er unter starkem Alkoholeinfluss. Während der Recherchen verdichten sich die Verdachtsmomente gegen ihn. Denn Kossmann war wirtschaftlich vollkommen abhängig von seiner Frau, die ihn noch dazu mit einem anderen Mann, Felix Sattler, betrog.

      Zwischenzeitlich kann Arnaud auf dem Tatmesser einen Fingerabdruck ermitteln, der jedoch nicht Torsten Kossmann, sondern dem Geliebten des Opfers, Felix Sattler, zugeschrieben werden kann. Ob sich der Abdruck bereits vor der Tat auf dem Messer befunden hat, kann der KTU-Leiter aber nicht sagen. Als das Team Felix Sattler nachweisen kann, dass er einen gemeinsamen Urlaub mit Carolin Kossmann verschwiegen hat, erhärtet sich der Verdacht gegen ihn. Allerdings lässt sich Sattler kein Motiv für die Tat nachweisen – im Gegensatz zu Sattlers Frau Kirsten. Die nämlich ist der geheimen Liebschaft auf die Spur gekommen, hat sich Carolin Kossmanns Daten besorgt und ihr nachspioniert. Als sich herausstellt, dass Kirsten Sattler zudem eine Vernissage der Galeristin besucht hat, scheint das Motiv klar zu sein: Mord aus Eifersucht.

      Unterdessen geht Stoll eigene Ermittlungswege. Er kann von Friedemann Sonntag in Erfahrung bringen, dass der wohlhabende Eisenstedt der Sohn eines Anlagebetrügers ist. Dieser hatte seine Bank in den Bankrott getrieben und das erbeutete Geld vor seiner Inhaftierung beiseite geschafft. Was hat Birger von Eisenstedt damit zu tun? Und wie hängt das mit Carolin Kossmanns Tod zusammen? War es eine klassische Eifersuchtstat, oder steckt mehr hinter dem Mord als es den Anschein hat? Und welche Rolle spielt Felix Sattler, dessen Fingerabdrücke auf der Tatwaffe gefunden wurden? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 21.10.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 4
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      Der Verräter (Staffel 2, Folge 4) – © ZDF

      Als Seiffert und Stoll zu einem Notfall gerufen werden, finden sie Kriminalhauptkommissar Olaf Nocke erschossen vor. Neben der Leiche steht Frank Barth, ebenfalls Polizist und vom Tod seines Kollegen geschockt. Oder spielt der Drogenfahnder Martina Seiffert etwas vor? Barths Variante des Tathergangs erscheint wenig plausibel, weshalb der Polizist unter Mordverdacht gerät. Doch Frank Barth entgeht seiner Festnahme und nimmt Martina Seiffert, Rico Sander und Friedemann Sonntag in der Dienststelle als Geiseln. Auch Kriminalrätin Ursula Dorn, die Leiterin der Drogenfahndung, die versucht, ihren Mitarbeiter von der Geiselnahme abzubringen, gerät in Barths Gewalt.

      Zur gleichen Zeit geht vor dem Präsidium unter der Leitung von Thomas Brockmann das SEK in Stellung. Als Polizist kennt Frank Barth die Taktik seiner Kollegen und lenkt ein. Er lässt Friedemann Sonntag frei, der von Joachim Stoll abgeholt wird. In einem Gespräch unter vier Augen erklärt Barth ihm, dass er glaubt, Opfer eines Komplotts zu sein. Er selbst ist unschuldig und vermutet den Verräter und Mörder in den eigenen Reihen. Barth ist bereit, aufzugeben, falls es Jo gelingt, den wahren Täter zu finden. Andernfalls drohen den Kollegen ernste Konsequenzen.

      Ein Spiel gegen die Zeit beginnt. Um den Maulwurf nicht zu alarmieren hält Jo seine Ermittlungen geheim und offenbart sich lediglich Michael Kaiser. Doch SEK-Leiter Brockmann und Staatsanwalt Bengt Hillengass merken schnell, dass sich etwas hinter ihrem Rücken abspielt.

      Während sich die Lage am Präsidium weiter zuspitzt, findet Stoll zusammen mit Arnaud heraus, dass neben dem Mordopfer und Frank Barth noch jemand am Tatort gewesen sein muss und unerkannt entkommen konnte. Doch die Beweislage reicht nicht aus, um Barth zu entlasten. Der beschließt darum, das Präsidium mit Seiffert als Geisel zu verlassen, um auf eigene Faust zu recherchieren. Aber Staatsanwalt Hillengass will Barth nicht ziehen lassen und gibt Brockmann das Okay für einen Zugriff, der für Barth tödlich enden würde – und auch Martina Seifferts Leben gefährdet. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 28.10.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 5
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      Schrödingers Katze (Staffel 2, Folge 5) – © ZDF

      Der Mathematikprofessor Karsten Lorentz (51) verunglückt mit seinem Wagen tödlich. Da ein Drohbrief bei ihm gefunden wird, nimmt die SOKO routinemäßig ihre Arbeit auf. Aber auch ein Selbstmord kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen in Lorentz’ privatem Umfeld ergeben, dass der renommierte Professor allem Anschein nach die Konsequenzen aus einer Sexaffäre gezogen hat, die wahrscheinlich zu seiner Entlassung und dem Verlust seiner Reputation geführt hätte: Ihm wird vorgeworfen, junge Studentinnen gegen erotische Gefälligkeiten bevorzugt zu haben. Lorentz sollte an diesem Nachmittag vor einem uniinternen Ausschuss Stellung beziehen, nachdem ihn eine seiner Studentinnen, Jana Leitner (26), angezeigt hatte.

      Prof. Wolter meldet Zweifel an der Theorie des Selbstmordes an: Sie kann im Körper des Toten Spuren eines Medikamentes nachweisen, das zur Bewusstlosigkeit und dadurch zum Unfall geführt haben könnte. Gleichzeitig stellt sich heraus, dass Jana in Professor Lorentz verliebt war und ihn aus verletztem Stolz angezeigt hat. Das macht neben der jungen Studentin auch ihren Freund Lars Werner (29) verdächtig. Wollte er seinen Rivalen aus dem Weg räumen?

      Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass die Sexaffäre des toten Professors einen noch viel größeren Skandal ans Licht gebracht hätte. Denn offenbar hat Lorentz akademische Titel gegen Geld veräußert. Und seine Gattin, Hilde Meyer-Lorentz, scheint von diesen zwielichtigen Geschäften gewusst zu haben Verdächtig ist ebenso Dr. Bernhard Wittstock, der in der Politik als Nachfolger des Landeswissenschaftsministers hoch gehandelt wird, seinen Doktortitel aber nicht legal erworben zu haben scheint. Ein Skandal um gefälschte akademische Titel hätte seine Karriere ruiniert.

      Und schließlich tut sich noch eine weitere Spur auf. Sie hängt mit Lorentz’ Forschungsarbeit über das mathematisch-physikalische Theorem des berühmten Physikers Erwin Schrödinger zusammen: Lorentz stand kurz vor dem großen wissenschaftlichen Durchbruch. Und anscheinend gab es im Kollegium einen erbitterten Neider. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 04.11.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 6
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      Giftpfeil (Staffel 2, Folge 6) – © ZDF

      Am Morgen nach einer Aufsehen erregenden Giraffengeburt im Stuttgarter Zoo findet Tierpfleger Hubert Klemm die Direktorin, Professor Myriam Schuster, tot auf – ermordet mit einem Giftpfeil aus einem Blasrohr.

      Während ihren Ermittlungen bemerkt die SOKO unterschiedliche Reaktionen auf das plötzliche Ableben der Direktorin: Ihr Stellvertreter Dr. Kai Hoffmann scheint nur mäßig traurig. Wie sich herausstellt, wurde er bei der Besetzung des Direktionspostens übergangen und musste mit ansehen, wie Frau Professor. Schuster den Job erhielt. Die SOKO findet heraus, dass er – sich seines neuen Postens gewiss – bereits Pläne gefasst hatte, den Zoo um ein „Infotainment“-Haus zu erweitern. Eine Zusatzattraktion für medienbegeisterte, junge Menschen. Doch die neue Direktorin lehnte sein Vorhaben ab, was zu Spannungen zwischen den beiden führte. Grund genug für Hoffmann, einen Mord zu begehen?

      Aufrichtig betroffen wirkt die Zoo-Tierärztin Dr. Stefanie Brühl. Als es im Beisein der Polizei jedoch zu einem heftigen Streit mit ihrer Tochter Lara kommt, wird den Ermittlern klar, dass auch die freundliche Ärztin etwas zu verschweigen hat. Neben den Untersuchungen im Zoo selbst konzentriert sich die SOKO auf die Tierschutzgruppe „Pro Tier“ und ihren Wortführer Maik Heilig. Es stellt sich heraus, dass die Auseinandersetzung der Zooverwaltung mit diesem Verein in letzter Zeit zu eskalieren drohte. Doch ein Mordmotiv hat niemand aus der Tierschützergruppe.

      Der Fall nimmt eine ungeahnte Wendung, als Dr. Brühl Opfer eines vermeintlichen Unfalls mit Fahrerflucht wird, in den allem Anschein nach der unscheinbare Tierpfleger Hubert Klemm verwickelt ist. Galt der Giftanschlag eigentlich der fürsorglichen Tierärztin? Und ist Klemm der Täter? Die Ermittler rekonstruieren den Fall noch einmal und stoßen dabei auf ein wichtiges Detail, das bislang verborgen geblieben ist. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.11.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 7
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      Einmal Schwein sein (Staffel 2, Folge 7) – © ZDF

      Der ehemalige Sachbearbeiter, Lutz Bäumle, wird tot auf einem Parkplatz gefunden. Bei ihm ist Gero Helmes, Besitzer eines kleinen Restaurants in der Nähe des Tatorts. Helmes hat vergeblich versucht, den Toten wiederzubeleben. Der Helfer ist am Boden zerstört und macht sich schwere Vorwürfe, dass er Lutz Bäumle nicht retten konnte.

      Die Ermittler finden heraus, dass Bäumle als inzwischen pensionierter Sachbearbeiter bei der Stadt Stuttgart ein konservatives und ruhiges Leben führte. Seine Ehefrau Karin ist fassungslos über den plötzlichen und, wie sich herausstellt, gewaltsamen Tod ihres Mannes. Alles spricht dafür, dass Lutz Bäumle am helllichten Tag Opfer eines brutalen Angriffs wurde. Für die Tatt selbst gibt es keine Zeugen. Doch eine Befragung der umliegenden Geschäfte ergibt, dass Bäumle kurz vor seinem Tod den Friseursalon von Arno Galinsky besucht hat. Der gibt zu, dass seine Angestellte, die Friseuse Vera Waldner, das Opfer bedient hat, behauptet aber ansonsten nichts Auffälliges beobachtet zu haben. Auch Vera Waldner ist den Ermittlern zunächst keine Hilfe.

      Eine neue Dimension erhält der Fall als sich herausstellt, dass Lutz Bäumle und seine Frau vor sechs Monaten Geiseln bei einem Banküberfall waren. Ein traumatisches Erlebnis für Bäumle, der daraufhin frühpensioniert wurde. Gleichzeitig erfahren die Ermittler, dass sich das Mordopfer in der jüngeren Vergangenheit öfter mit einem alten Bekannten, dem zwielichtigen Barbesitzer Werner Schröder, traf. Ist er in den Mord verwickelt? Kannte Bäumle die Identität des Bankräubers und musste deshalb sterben? Was weiß der schweigsame Friseurmeister Arno Galinsky? Hat er mehr gesehen, als er behauptet?

      Im Zuge der Ermittlungen kreist die SOKO den Täter immer weiter ein, um am Ende herauszufinden: Nichts ist, wie es scheint. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 18.11.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 8
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      Sternstunden (Staffel 2, Folge 8) – © ZDF

      Peter Neurath, Geschäftsführer einer kleinen Firma, wird erschlagen in einem Hotelzimmer gefunden. Schnell gerät seine Ehefrau Karin unter Verdacht, die ihm aus Eifersucht nachspioniert hat. Auf ihrem Handy finden sich Fotos diverser Personen, die zur Tatzeit ins Hotel gingen: der wegen Diebstahls vorbestrafte Fred Eisner, sowie eine nicht aktenkundige Frau, Laura Kragler.

      Fred Eisner ist aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit dringend tatverdächtig, Peter Neurath umgebracht zu haben. Er wird zur Fahndung ausgeschrieben. Eine weitere Spur führt zu dem stadtbekannten Zuhälter Klaus Bühler, mit dem Peter Neurath kurz vor seinem Tod telefoniert hat. Wie sich herausstellt, schuldete das Opfer dem zwielichtigen Geschäftsmann eine beträchtliche Summe Geld. Weitere Hinweise erhoffen sich die Ermittler von der Zeugin Laura Kragler. Die Befragung führt jedoch zu einer angespannten Situation zwischen ihr und ihrem Mann Frank, sowie dem gemeinsam Sohn Manuel. Als der Polizei wenig später eine Meldung wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt im Haus Kragler vorliegt, fühlt sich besonders Anna Badosi für die Situation verantwortlich. Sie bietet Laura Kragler Hilfe an und entdeckt dabei, dass die Zeugin offensichtlich spielsüchtig ist.

      Schließlich kann die SOKO Fred Eisner ausfindig machen. Es stellt sich heraus, dass dieser tatsächlich im Hotel war. Jedoch leugnet Eisner, den Mord begangen zu haben. Sagt er die Wahrheit oder versucht er jemand anderen zu decken? Und welche Rolle spielt der dubiose Klaus Bühler in diesem Mordfall? Hat er Neurath umbringen lassen? Die Zeugin Laura Kragler scheint die Zusammenhänge zu kennen, doch sie schweigt. Wovor hat sie Angst? Wird sie bedroht? Behutsam versucht die SOKO, ihr die entscheidenden Informationen zu entlocken und macht dabei eine unglaubliche Entdeckung. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 25.11.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 9
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      Türen der Stadt (Staffel 2, Folge 9) – © ZDF

      Oliver Kalmus, Türsteher und Chef einer Security-Firma, wird auf dem Parkplatz hinter dem Club ‚Rosebud‘ durch einen Kopfschuss getötet. Sein bester Freund und Mitarbeiter Ulrich ‚Hannibal‘ Henner findet ihn. Er und die Barfrau Lisa Weiß waren die Letzten, die das Opfer lebend gesehen haben, doch die beiden geben sich gegenseitig ein Alibi. Kalmus’ Frau Isabell ist wie gelähmt vor Trauer und kann den Verlust kaum ertragen. Die junge Witwe muss sich nun allein um das gemeinsame Baby kümmern.

      Die SOKO vermutet zunächst einen Machtkampf im Türsteher-Milieu. Denn wer den Eingang eines Clubs kontrolliert, bestimmt auch, ob Drogen in die Disco gelangen. Oliver Kalmus galt in der Szene als unbestechlich und bot der Drogenmafia die Stirn. Musste er deshalb sterben? Die Ermittler untersuchen auch das persönliche Umfeld des Türstehers, der sich durch seine machtvolle Position und sein selbstbewusstes Auftreten Feinde gemacht hat. Ein solcher könnte Manni Büchner sein. Denn der zwielichtige Besitzer eines Taxiunternehmens hatte Ärger mit seinem ehemaligen Freund Kalmus. Um einen möglichen Machtkampf im Milieu zu verhindern, ermittelt das SOKO-Team undercover und macht so einen Clubbesucher ausfindig, der in der Mordnacht auffiel: Mirco Miszec. Es stellt sich heraus, dass Mirco in engem Kontakt zu Manni Büchner steht, der mit Drogen handelt. Ist der Streit zwischen Kalmus und Büchner eskaliert? Hat Büchner den Türsteher kaltblütig ermordet? Und welche Rolle spielt Mirco Miszec?

      Im Zuge der Ermittlungen macht die SOKO eine Entdeckung, die die Beweislage komplett verändert. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 02.12.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 10
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      Killesberg-Baby (Staffel 2, Folge 10) – © ZDF

      Die Ermittler der SOKO Stuttgart überraschen den 18jährigen Iraker Ramin aus dem Problemviertel Hallschlag bei Einbruch und Totschlag auf frischer Tat und nehmen ihn fest. Es stellt sich heraus, dass Ramin mit Sophia, einem Mädchen aus der reichen Killesberg-Gegend liiert ist, was die SOKO dazu veranlasst, in den beiden verfeindeten Jugendcliquen zu recherchieren. Dabei finden die Kommissare heraus, dass Ramin und Sophia ein Kind erwarten, die Schwangerschaft aus Angst vor Problemen mit den Gangs und den Eltern jedoch verheimlichen. Durch die Einbrüche wollten sie sich ein finanzielles Polster schaffen, um das Kind gegen den Widerstand der Eltern aufziehen zu können. Ramin gerät unter dringenden Tatverdacht. Vor allem weil ihn Pascal, der Sohn des Oberstaatsanwalts und Exfreund von Sophia, als Augenzeuge schwer belastet. Was zunächst wie ein klarer Fall aussieht, entwickelt sich mehr und mehr zu einer komplizierte Ermittlung. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 09.12.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 11
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      Fatale Begabung (Staffel 2, Folge 11) – © ZDF

      In einem Waldstück wird die Sozialtherapeutin Ellen Bitzer tot an einem Baum hängend aufgefunden. Doch bereits am Fundort kommen den Ermittlern Zweifel am Suizid der jungen Frau, die sich wenig später auch bestätigen. Denn Ellen wurde nach ihrem gewaltsamen Tod durch Ersticken in den Wald verbracht, um dort einen Freitod vorzutäuschen. Ellen Bitzer arbeitete bei den Metzgers, sie betreute Tim, den autistischen Sohn der Familie. Der Vater, Frank Metzger, gerät schnell unter Mordverdacht. Hat er die junge Frau belästigt und sich ihrer entledigt, weil sie seine Avancen ablehnte? Verdächtig ist auch der Psychiater Bernd Schiller, der nicht nur Tim, sondern auch Sandra Metzger psychotherapeutisch behandelt. Und es ist rätselhaft, dass Ellen Bitzers Mutter in einer teuren Klinik für Demenzkranke lebt, die sich die junge Frau kaum hätte leisten können. Ist das Opfer vielleicht selbst auch Täter und hat jemanden erpresst? Auch Sascha, Tims älterer Bruder, erregt die Aufmerksamkeit der SOKO. Schließlich war er heimlich in Ellen verliebt. Ist er der Mörder? Viele Fragen, wenige Antworten. So scheint es. Wenn da nicht der autistische Tim wäre, der den Mord beobachtet zu haben scheint. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 16.12.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 12
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      Der Prototyp (Staffel 2, Folge 12) – © ZDF

      Nach einem Einbruch beim Stuttgarter Automobilzulieferer Wemmerle Engineering wird die Mitarbeiterin Luise Grass tot gefunden – verblutet nach einer Stichwunde mit einem Schraubenzieher. Außerdem wurde das Heiligtum des kleinen Unternehmens gestohlen: der ‚Erlkönig‘, ein Kleinwagen, in dem der Prototyp eines innovativen Hochleistungs-Akkus für Elektroautos getestet wurde. Von der Geschäftsführerin Petra Wemmerle und ihrem Mann, dem Chef-Entwickler Marco Wemmerle, erfahren die SOKO-Kommissare, dass nur zwei Konkurrenzunternehmen von der Existenz des Akkus wussten. Zum einen der Stuttgarter Batteriehersteller AkkuPower und ein koreanisches Unternehmen, mit dem am Vortag Verhandlungen über ein Joint Venture begonnen haben. Weil die koreanische Delegation versucht, sich ins Ausland abzusetzen, gerät deren Chefunterhändler unter Mordverdacht. Doch auch der frustrierte Kollege Dr. Holger Fährmann wirkt nicht gänzlich unverdächtig. Er fühlte sich von der jüngeren Kollegin übergangen und hat damit ein klares Mordmotiv. Und schließlich nehmen die Ermittler auch Marco Wemmerle ins Visier. Denn er scheint mehr als nur der nette Ehemann und Firmenchef zu sein. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 23.12.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 13
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      Lösegeld (Staffel 2, Folge 13) – © ZDF

      Die Tochter des Fuhrunternehmers Uwe Dresen wird entführt. Die Ermittlungen der SOKO im nächsten Umfeld von Lena – Familie, Hausangestellte, Freunde – führen ins Leere, denn alle Personen haben scheinbar ein Alibi. Unter Verdacht gerät deshalb zunächst ein ehemaliger Angestellter von Uwe Dresen – Klaus Mecklinger, der Dresen wegen seiner Entlassung bedroht hat. Es gelingt der Polizei, Mecklinger in der Nähe des Übergabeortes festzunehmen. Der Täter scheint er aber nicht zu sein. Allerdings liefert Mecklinger einen Hinweis auf eine weitere Spur: Es gibt einen zwielichtigen türkischen Geschäftsmann, der Uwe Dresen mit Schutzgeldzahlungen erpresst. Bei der finalen Geldübergabe kommt es zur Katastrophe. Das Geld verschwindet spurlos und in den Ermittlern keimt ein schrecklicher Verdacht: Stecken die Eltern selbst hinter der Entführung, um mit dem Lösegeld die ausstehenden Schulden zu zahlen? Oder befindet sich Lena doch in der Gewalt eines Erpressers, der noch eine Rechnung mit der Familie zu begleichen hat?

      Beim Showdown auf dem Stuttgarter Messegelände stellen Michael Kaiser und Joachim Stoll den wahren Täter. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 30.12.2010 ZDF
    • Staffel 2, Folge 14
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      Tödliche Sabotage (Staffel 2, Folge 14) – © ZDF

      Beim sonntäglichen Angeln zieht Jo Stoll eine Leiche aus dem Neckar. Bei dem Opfer handelt es sich um Sebastian Grothe, Mitglied der militanten Umweltschutzgruppe „Green Attac“, die aktuell gegen den Bau eines Einkaufszentrums demonstriert. Mit Hilfe ihres Anwalts Behrens ist es der Gruppe kürzlich gelungen, den Stopp der Bauarbeiten zu erwirken. Doch der Erfolg ist nur von kurzer Dauer: Bereits am nächsten Tag sollen die Bagger wieder rollen. Bei der Inspektion der Baustelle entdeckt die SOKO Anzeichen einer Sabotage. Der Bauunternehmer Raible gerät unter Verdacht. Hat er das „Green Attac“-Mitglied Grothe womöglich auf frischer Tat ertappt, erschlagen und anschließend im Fluss entsorgt?

      Oder handelt es sich um ein Eifersuchtsdrama innerhalb der Gruppe? Verdächtig ist hier der Aktivist Pit Spengler. Er hatte wegen seiner Freundin Tanja Wiener Streit mit dem Opfer. Beide, Raible und Spengler, haben ein Motiv für die Tat. Doch die SOKO findet noch eine weitere Spur. Sie führt in die JVA Stammheim zum inhaftierten Schwerverbrecher Richard Hamm. Was hat er mit dem Mord zu tun? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.01.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 15
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      Zweiter Frühling (Staffel 2, Folge 15) – © ZDF

      Was zunächst wie der natürliche Tod eines Rentners aussieht, entpuppt sich nach Ermittlungen der SOKO schnell als perfider Giftmord. Aber wer hat ein Motiv, den charmanten, offenbar gut situierten Hans Petzold zu ermorden?

      Erste Hinweise führen zu Petzolds Nachbarin Judith Bähr, zu welcher der Rentner ein väterliches Verhältnis pflegte. Eigenartig ist jedoch die Tatsache, dass Frau Bähr einen falschen Doktortitel besitzt, bei dessen Beschaffung ihr Petzold offenbar behilflich war.

      Je tiefer die SOKO gräbt, desto mehr Schmutz bringt sie aus Petzolds Leben ans Tageslicht. Er hat sich nicht nur durch Urkundenfälschung strafbar gemacht, sondern ging darüber hinaus auch als Heiratsschwindler auf die Jagd nach vermögenden Witwen. Eines seiner Opfer, Annekatrin Rieker, verkraftete nicht, dass Petzold mit ihm anvertrauten Geld verschwand und damit für den Untergang ihrer kleinen Firma verantwortlich ist. Nach einem Herzinfarkt ist die treuherzige Frau vor kurzem gestorben. Nachdem die Polizei die wahre Identität des Betrügers nicht hatte ermitteln können, hatte Riekers Sohn Andreas die Initiative ergriffen und den Professor auf eigene Faust gesucht. Hat er Petzold aus Rache getötet?

      Schließlich geraten auch Petzolds Vermieterinnen Thekla und Luise Dorn unter Mordverdacht, denn eine von ihnen ist dem Charmeur offenbar auf den Leim gegangen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 27.01.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 16
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      Unter Verdacht (Staffel 2, Folge 16) – © ZDF

      Der 60-jährige Obst- und Gemüsegroßhändler Jörg Emminger wird erstochen in seinem Büro aufgefunden. Die Soko recherchiert zunächst in Emmingers Familienumfeld. Nachbarn berichten von heftigen Ehestreitigkeiten mit seiner Frau Magdalena. Und auch mit seinem Sohn Julian, der mit dem Geld seines Vaters einen Marktstand betreibt, soll der Großhändler immer wieder aneinandergeraten sein. Doch dann tut sich ein ganz anderer Verdacht auf. Anna Badosis Vater Lorenzo, ebenfalls ein Markthändler, hat sich von Emminger Geld geliehen, um die medizinische Versorgung seiner Ehefrau, Annas Mutter, sicherzustellen. Jedoch konnte er den Kredit nicht fristgerecht bedienen, worüber es zu einer heftigen Auseinandersetzung mit Emminger gekommen ist. Weil Martina Seiffert Anna Befangenheit in dem Fall unterstellt, zieht sie die junge Polizistin von dem Fall ab. Doch Anna recherchiert heimlich weiter und erfährt dabei, dass Julian Emminger in einer leeren Lagerhalle seines Vaters eine Cannabis-Plantage betreibt. Offensichtlich ist Jörg Emminger den illegalen Geschäften seines Sohnes auf die Spur gekommen. Musste er deshalb sterben? Zu Annas Entsetzen häufen sich die Verdachtsmomente gegen ihren Vater, der schließlich einräumen muss, dass er Emminger in der Mordnacht aufgesucht hat. Herr Badosi behauptet jedoch auch, den Großhändler tot vorgefunden zu haben und unschuldig zu sein. Doch die Beweise sprechen gegen ihn. Ist Annas Vater ein Mörder? Gelingt es der Soko herauszufinden, was wirklich geschah? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 03.02.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 17
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      Incognitod (Staffel 2, Folge 17) – © ZDF

      Ein Toter wird vor einem Geldautomaten gefunden. Der SOKO wird klar, dass ein Raubüberfall vorgetäuscht werden sollte. Die Ermittlungen führen zu Corinna Häfner, Mitarbeiterin einer Security-Firma. Sie kannte den Toten unter dem Namen Peter Stelzer. Erst vor kurzem musste sie schmerzlich erfahren, dass er eine zweite Identität unter dem Namen Thomas Klamm besaß. Als die SOKO dieser doppelten Identität nachgeht, stellt sich heraus, dass der Tote als Kronzeuge im Zeugenschutzprogramm war, weshalb man den Zeugenschützer Kriminalhauptkommissar Roland Schild zu den Ermittlungen hinzuzieht. Vorerst verdichtet sich der Verdacht gegen Corinna Häfner, die aus enttäuschter Liebe Stelzer/Klamm getötet haben könnte. Als man die Kontakte des Toten in Stuttgart überprüft, findet man aber auch eine Verbindung zu dem wegen Raubüberfalls vorbestraften Manuel Bronner. Könnte es sein, dass Stelzer/Klamm Bronner als Komplizen für einen neuen Raubzug gewinnen wollte? Wenn ja, wäre es ein fataler Fehler gewesen. Denn der Ex-Knacki Bronner war lange mit Manfred Harder inhaftiert, dem Mann, den Stelzers/Klamms Aussage lebenslänglich hinter Gitter brachte.

      Die Untersuchung der Waffe bringt neue Erkenntnisse. Auf ihr finden sich die Fingerabdrücke von Ursula Klamm, der Ehefrau des Toten. Die SOKO sieht sich einer Hand voll möglicher Täter gegenüber. Wird es ihr gelingen, den wahren Mörder zu finden? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 17.02.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 18
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      Arme Schlucker (Staffel 2, Folge 18) – © ZDF

      Die 17-jährige Jessica Moser gerät mit einem gestohlenen Auto in eine Polizeikontrolle. Jessica flüchtet. Die Verkehrspolizisten machen eine grausame Entdeckung: Im Kofferraum des Fahrzeugs befindet sich eine weibliche Leiche.

      Es handelt sich um Doreen Althammer, die durch einen Genickbruch ums Leben kam. Ein Flugticket bei der Toten zeigt, dass sie am Vortag aus der Dominikanischen Republik zurückgekommen ist, wo sich die Schauspielerin angeblich zu Werbeaufnahmen aufgehalten hat.

      Es stellt sich heraus, dass die Tote die Ehefrau von Jessicas Klassenlehrer Georg Althammer ist, auf dessen Betreiben das Mädchen kürzlich von der Schule verwiesen wurde. Handelt es sich um den Racheakt einer frustrierten Problemschülerin?

      Im Rahmen der Fahndung nach Jessica gerät die SOKO an deren Sozialarbeiterin Franziska Möricke. Jessica wird seit dem Tod ihrer Eltern von der Jugendbehörde betreut und ist nach diesem traumatischen Verlust immer wieder sozial auffällig geworden. SOKO-Ermittler Jo Stoll – aufgrund seiner eigenen problematischen Jugendzeit sensibilisiert für Jessicas Schicksal – engagiert sich nach der Verhaftung für das Mädchen. Nach und nach fasst Jessica Vertrauen zu Jo und teilt ihm die Wahrheit mit: Sie wollte sich tatsächlich rächen, brach am Tatmorgen bei Althammers ein und stahl dort eine wertvolle Münzsammlung. Aber sie leugnet vehement, den Mord begangen zu haben.

      Die Ermittlungen nehmen eine neue Wendung: Bei der Obduktion findet Gerichtsmedizinerin Prof. Lisa Wolter im Magen des Opfers eine Kunststoffkapsel mit Kokain und Reste eines Abführmittels, folglich war Doreen als Drogenkurierin unterwegs. Durch diese neuen Fakten gerät Doreens beste Freundin, die Nagelstudiobesitzerin Babsi Müller ins Visier der SOKO – als Drahtzieherin des Drogendeals und als potenzielle Mörderin. Motiv: Die beiden Frauen sind über die fehlende Menge Kokain in Streit geraten Die Indizien gegen Babsi sind erdrückend.

      Aber auch Doreens Ehemann Georg Althammer gerät unter Verdacht: Ist er mit seiner Frau in Streit geraten, weil er ihr nicht mehr vertraut hat? Sein Alibi steht zumindest auf wackligen Füßen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 24.02.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 19
      Bild: ZDF
      Blech (Staffel 2, Folge 19) – © ZDF

      Michaela Kaufmann wird bei einem Unfall schwer verletzt und fällt ins Koma. Die SOKO findet heraus, dass während der Unglücksfahrt noch jemand im Wagen war, der die Schwerverletzte offenbar hilflos an der Unfallstelle zurückgelassen hatte.

      Michaela ist Mitglied einer „Auto-Tuning-Gang“, und die SOKO vermutet einen Zusammenhang mit dieser Szene im Rahmen eines illegalen Rennens. Kurz darauf erliegt Michaela ihren Verletzungen.

      Jan Arnaud, Leiter der Kriminaltechnischen Untersuchungen, findet heraus, dass die Bremsleitung an Michaelas Wagen manipuliert war. Es handelt sich also um einen Mordversuch. Zudem findet er Lackspuren eines anderen Wagens am Kotflügel von Michaelas Auto. Hat der Mörder die Bremsen des Unfallwagens manipuliert und ihn dann von der Fahrbahn gedrängt?

      Bei der Vernehmung von Michaelas Clique stoßen die Ermittler auf eine Mauer des Schweigens. Darum beschließt die SOKO, Anna undercover in die Gang einzuschleusen, um sich mehr Einblick in den Freundeskreis des Opfers zu verschaffen. Tatsächlich findet Anna heraus, dass zwei aus der Clique, Peter Strecker und Tim Wiesinger, mit gestohlenen Autoteilen handeln. Hatte Michaela die beiden erpresst und musste deswegen sterben?

      So sieht es auf alle Fälle Daniel, der Bruder der Toten. Der angehende Polizist hat lange versucht, seine Schwester aus der Auto-Tuner-Gruppe herauszubekommen. Er sieht sie als schlechten Umgang und auch als die Schuldigen an ihrem Tod. Er ermittelt auf eigene Faust und kommt dem SOKO-Team beinahe in die Quere.

      Als Jan Arnaud herausfindet, dass Michaela gar nicht selbst am Steuer saß, sondern Beifahrerin war, steht die SOKO vor einem neuen Rätsel. Wer kann so skrupellos sein und die Verletzte nach einem Unfall einfach liegen lassen? War es Tanja Kruse, das einzige andere Mädchen der Clique, die in Michaelas Ex-Freund Felix Schulz verliebt war? Oder war es eben dieser Tim, der durch die Trennung so gekränkt war? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 03.03.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 20
      Bild: ZDF
      Wasenmord (Staffel 2, Folge 20) – © ZDF

      Auf dem Cannstatter Volksfest tobt das Leben, und die Stuttgarter vergnügen sich in vollen Bierzelten und bunten Fahrgeschäften. Doch diese Feierlaune wird jäh unterbrochen, als eines Morgens in einer schmalen Gasse zwischen den Zelten die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird. Alles deutet auf versuchte Vergewaltigung mit Todesfolge durch einen Sturz hin. Das Opfer ist Susanne Zimmermann, eine Studentin aus Stuttgart, die bei der Schaustellerfamilie Pfeiffer gejobbt hat. Sie ist durch die Zelte gezogen und hat Alkoholtests an – meist angetrunkene – Zeltbesucher verkauft. Martina Seiffert und ihr Team finden heraus, dass Susanne Zimmermann am Abend der Tat von dem jungen Handballer Mark Zeidel, der mit seinem Verein dort ausgiebig feierte, so belästigt wurde, dass die Security eingreifen musste. Hat Zeidel ihr danach aufgelauert und sie bedrängt? Mark Zeidel stand immerhin schon einmal wegen versuchter Vergewaltigung vor Gericht. Doch auch der Security-Mann Samir Yaicer, der das Opfer am Tatabend beschützte, rückt in den Fokus der SOKO. Er hat die Studentin auf ihrem Handy angerufen, obwohl er behauptet, sie nicht zu kennen. Die Ermittler haben also zwei Verdächtige, aber keine handfesten Beweise. Als David Pfeiffer, Sohn der Schaustellerfamilie, ungewöhnlich wortkarg ist, nimmt die SOKO auch seine Spur auf. Dabei erfahren die Ermittler, dass David Pfeiffer Susanne Zimmermann heimlich beobachtet hat. Dazu befragt, gibt er an, dass er dies bei allen Alkoholtesterinnen mache, damit niemand sich an den Einnahmen vergreifen könne. Sagt er die Wahrheit?

      Mitten in den Ermittlungen korrigiert die Gerichtsmedizinerin Prof. Lisa Wolter die Todesursache auf Herzstillstand, ausgelöst von einem Elektroschocker und bedingt durch einen erblichen Herzfehler. Von der Selbstverteidigungswaffe, die zur Ohnmacht des Opfers führte, fehlt allerdings jede Spur. Die Ermittler der SOKO stehen vor einem Rätsel. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 10.03.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 21
      Bild: ZDF
      Asche zu Asche (Staffel 2, Folge 21) – © ZDF

      Nach der Einäscherung von Moritz Stark, dem Besitzer eines Stuttgarter Bestattungsunternehmens, wird in seiner Asche das Projektil einer Waffe gefunden. Steckte es tatsächlich in der Leiche? Ist es möglich, dass trotz zweier Leichenschauen ein Einschussloch übersehen wurde? Und wieso hatte der Verstorbene ein Lächeln im Gesicht? Kommissarin Martina Seiffert und ihr Kollege Joachim Stoll befragen die Trauergesellschaft. Unter Verdacht gerät zunächst Philip Stark, der Bruder des Toten. Philip Stark war bisher schlecht bezahlte Reinigungskraft im Familienunternehmen, laut Testament ist er nun mit 20 Prozent Teilhaber. Doch nachweisen können die Ermittler ihm nichts, da die Tatwaffe nach wie vor verschwunden ist.

      Jan Arnaud stellt bei der kriminaltechnischen Untersuchung fest, dass Moritz Stark ermordet wurde. Da im Totenschein „Herzversagen“ als Todesursache angegeben wurde, fällt der Verdacht nun auch auf Dr. Kurt Vetterle, den Hausarzt der Familie Stark. Dieser gibt zu, den Toten aus Pietätsgründen nicht so genau untersucht zu haben, wie es die Vorschriften verlangen. Aber er habe weder Blut an der Leiche noch Anzeichen von Gewalteinwirkung gesehen.

      Jan Arnaud findet heraus, mit welchem Waffenmodell das Projektil abgefeuert wurde. Dr. Vetterle besitzt genau so eine Waffe. Er streitet aber weiterhin ab, etwas mit Starks Tod zu tun zu haben. Sein Alibi ist Edda Stark, die Ehefrau des Toten, mit der er eine Affäre hat und mit der er zur Tatzeit angeblich zusammen war.

      Gleichzeitig sucht die SOKO bei den Konkurrenten von Moritz Stark nach dem Täter. Es fällt auf, dass Stark heuschreckengleich nach und nach viele Stuttgarter Bestattungsunternehmen aufgekauft hat. Auf den ersten Blick hat er einzig das Unternehmen Rösle nicht angegriffen. Doch IT-Spezialist-Rico Sander findet in den Geschäftsunterlagen Beweise, dass die Bank vor einiger Zeit die Kredite von Lukas Rösle gekündigt hat – auf Druck von Moritz Stark. Wollte sich Rösle gegen eine Übernahme wehren? Bei seiner Vernehmung nimmt der Fall eine überraschende Wendung. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 17.03.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 22
      Bild: ZDF
      Stuttgart ist sexy (Staffel 2, Folge 22) – © ZDF

      Robert Meier, ein junger Jura-Student, stürzt von seinem Balkon in den Tod. Schnell wird klar, dass es kein Selbstmord war. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass er ein zwielichtiges Doppelleben geführt hat: Tagsüber war er ein braver, angehender Jurist, nachts hat er reiche Damen als Callboy beglückt. Seine Mutter und sein Steifvater sind in der Kirchengemeinde aktiv und reagieren entsetzt, als sie erfahren, welchen Weg ihr Sohn gewählt hat.

      Unter Verdacht gerät zunächst Lukas Wörnle, ein ehemaliger Kommilitone des Opfers. Er hatte bei Robert Meier, der zunächst seinen Lebensunterhalt damit verdient hatte, für seine Mitstudenten Abschlussarbeiten zu verfassen, eine Examensarbeit in Auftrag gegeben. Als Meier jedoch erkannt hatte, dass das Geschäft als Callboy lukrativer war, hatte er Wörnle kurzfristig und ohne Kommentar sein Geld zurück überwiesen – und der war daraufhin exmatrikuliert worden. Der Verdacht gegen Wörnle erhärtet sich, als die SOKO-Ermittler herausfinden, dass Wörnle aus Rache bereits das Auto des Opfers zerkratzt hat. Doch ist er wirklich so weit gegangen, einen Mord zu begehen?

      Martina Seiffert und ihr Team ermitteln nun weiter in dem Umfeld, in dem Robert Meiers als Callboy verkehrte. Eine Reihe von Damen der besseren Stuttgarter Gesellschaft geraten unter Verdacht, als sich herausstellt, dass Robert Meier einige von ihnen mit heimlich aufgenommenen Videos erpresst hat. Unter ihnen sind sowohl die Architektin Gina Wartenberg, die in Stuttgart nur zu Besuch ist, als auch Sabine Früh, Schirmherrin einer feministischen Organisation. Sabine Früh hat sich jedoch gegen die Erpressung zur Wehr gesetzt, anders als ihr Ehemann, der Meier lieber bezahlt hat, als die Konsequenzen einer Schlammschlacht in den Medien auf sich zu nehmen. Wollte das Opfer noch mehr Geld erpressen und musste darum sterben?

      Oder gab es unter den Kundinnen des toten Callboys eine, die Robert Meier wirklich geliebt und ihn aus Eifersucht vom Balkon gestoßen hat? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 24.03.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 23
      Bild: ZDF
      Auf die Plätze, fertig, tot (Staffel 2, Folge 23) – © ZDF

      Am frühen Morgen, kurz vor dem offiziellen Trainingsbeginn, sehen die jungen Leistungsschwimmer des Stuttgarter „Stützpunkt Schwimmen“ die Leiche ihres Coachs Heiko Langhoff im Becken treiben. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als sei der geschätzte Trainer aufgrund einer Kopfverletzung ohnmächtig geworden und anschließend im Wasser ertrunken. Nach der Obduktion stellt Gerichtsmedizinerin Professor Lisa Wolter allerdings fest, dass Langhoff nicht ertrunken, sondern an einem starken Stromschlag im Wasser gestorben ist. Die Ermittler erfahren bei ihren Recherchen, dass Heiko Langhoff ein sehr ehrgeiziger Trainer war und seinen Sportlern viel abverlangt hat. Zudem war er ein vehementer Gegner von Doping. Obwohl der Trainings-Stützpunkt seine Schwimmer regelmäßig prüft, kontrollierte Langhoff die Testergebnisse seiner Schützlinge auf eigene Faust nach. So finden die Ermittler auch im Spind des Toten einen frischen Drogentest. Für wen war er gedacht? Wollte sich einer der ehrgeizigen Elite-Schwimmer nicht entlarven lassen? Der junge Nikolas Thiel gerät aufgrund seiner plötzlich stark verbesserten Leistungsdaten auf Langhoffs Computer ins Visier der Ermittler. Als KTU-Leiter Jan Arnaud dem jungen Schwimmer tatsächlich Doping nachweist und zudem bekannt wird, dass von dessen Handy aus Langhoff früh morgens angerufen wurde, kommt Nikolas Thiel in Erklärungsnot. Er behauptet steif und fest, dass er in dem Telefonat ein vereinbartes Extra-Training mit Langhoff am Morgen abgesagt hatte, um dem befürchteten Doping-Test des Trainers zu entgehen. Doch auch Kurt Eschinger, Leiter der Eliteschmiede, verhält sich verdächtig. Unterstützte er die Leistungs-steigerungen seiner Schwimmer und gab es deshalb Meinungsverschiedenheiten mit dem prinzipientreuen Trainer Langhoff? Waren Eschinger die Leistungen seiner Zöglinge wichtiger als ihre Gesundheit? Als die Ermittler bei der Durchsuchung von Langhoffs Büro auf glühende Liebesbriefe seiner Schülerin Denise May stoßen, befragen sie das geschockte Mädchen. Hat sie es vielleicht nicht verkraftet, dass ihr Trainer die Liebesbekundungen verschmäht hat? Doch die Ermittler stoßen auf eine Spur, die in die Vergangenheit von Heiko Langhoff führt: Vor vielen Jahren war die Mutter von Denise, Julia May, mit Langhoff im gleichen Kader. Ihr damaliger Freund, der Vater von Denise, beging Selbstmord, nachdem man bei ihm Drogen fand. Julia May glaubt bis heute, dass Langhoff ihrer großen Liebe die Rauschmittel untergeschoben hat. Hat Julia May von der Verliebtheit ihrer Tochter erfahren und sich nun, nach vielen Jahren, an dem Schuldigen des Freitods ihres Freundes gerächt? Oder hatte sich der strenge Trainer Heiko Langhoff noch andere Feinde gemacht? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 31.03.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 24
      Bild: ZDF
      Adel verpflichtet (Staffel 2, Folge 24) – © ZDF

      Martina Seiffert, Leiterin der SOKO Stuttgart, und ihr Kollege Joachim Stoll bleiben auf ihrem nächtlichen Rückweg von einem Seminar mitten in der schwäbischen Provinz mit dem Auto liegen. Trotz eines Funklochs haben sie Glück, da sie sich in der Nähe des abgelegenen Gutshauses der Familie Grubow befinden. Während sie dort ein Taxi rufen und ein seltsames Gespräch der Hausherren mitbekommen, macht die Haushälterin Babette Schmidt eine grausige Entdeckung: Jan Buchwald, der als Pfleger für den im Koma liegenden Oswald von Grubow angestellt war, liegt ertränkt in der Badewanne. Seiffert und Stoll nehmen sogleich die Ermittlungen auf. Die Gerichtsmedizinerin Prof. Lisa Wolter entdeckt auf der Handfläche des Toten die Reste einer Buchstabenfolge, die unkenntlich gemacht werden sollte. Was hat Jan Buchwald vor seinem Tod entdeckt? Spuren in der Villa deuten auf einen Einbruch hin, doch KTU-Leiter Jan Arnaud stellt rasch fest, dass diese Fährte fingiert wurde. Der Mörder des Pflegers muss also einer der im Haus Anwesenden sein: Nina von Grubow, die Schwester des komatösen Oswald und momentane Firmenleiterin, Hendrik, ihr sarkastischer und alkoholabhängiger Ehemann, Angela, die junge Nichte, Babette Schmitt, die geschwätzige Haushälterin, oder Bodo Schäffle, der mürrische Gärtner. Im Hause von Grubow herrscht eine subtil aggressive Stimmung, jeder scheint jeden zu demütigen, und zudem scheinen alle finanziell voneinander abhängig zu sein. Doch warum sollte jemand den Pfleger umbringen? Die Ermittler finden kein schlüssiges Motiv, und die von Grubows und ihre Angestellten hüllen sich in Schweigen.

      Darum schleust die SOKO den IT-Spezialisten Rico Sander undercover als neuen Pfleger in die Villa ein. Er beobachtet kritisch die völlig zerrütteten Familienverhältnisse der von Grubows, und es bestätigt sich nur, dass keiner der Anwesenden vom Tod des Pflegers profitiert. Doch eines Abends wird der junge SOKO-Ermittler unfreiwillig Zeuge eines seltsamen Gespräches: Jemand scheint den Mörder zu kennen und will ihn erpressen – und da geschieht ein zweiter Mord.

      Kann das SOKO-Team noch rechtzeitig eingreifen und so verhindern, dass auch Rico Sander Opfer des kaltblütigen Mörders wird? Ein Rennen gegen die Zeit beginnt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 07.04.2011 ZDF
    • Staffel 2, Folge 25
      Bild: ZDF
      Das Todesfagott (Staffel 2, Folge 25) – © ZDF

      Bei Beginn der Generalprobe von Wagners „Götterdämmerung“ der Stuttgarter Philharmoniker bricht die Fagottistin Ruth Merle plötzlich schwankend zusammen. Ihr Mann, der Bratschist Volker Merle ist sofort besorgt an ihrer Seite, doch seine geliebte Ehefrau ist tot. Die Ermittler der SOKO untersuchen den seltsamen Unglücksfall in der Philharmonie und Gerichtsmedizinerin Prof. Lisa Wolter stellt fest, dass Ruth Merle wegen eines vergifteten Mundstücks ihres Fagotts von schweren Halluzinationen heimgesucht wurde und sich durch einen unglücklichen Sturz den tödlichen Schädelbruch zuzog. Jan Arnaud findet heraus, dass es sich bei dem Gift um das Sekret der australischen Aga-Kröte handelt, das als Naturdroge zunehmende Verbreitung findet. Da die Philharmoniker vor wenigen Monaten einige Konzerte in Australien gegeben haben, liegt die Vermutung nahe, dass der Mörder von Ruth Merle ein Mitglied des angesehenen Orchesters ist und die todbringende Droge von dieser Konzerttour mitgebracht hat. Als zudem herauskommt, dass die Tote erst kürzlich einen Schwangerschaftsabbruch hat vornehmen lassen, gerät Volker Merle, der Gatte des Opfers, ins Visier der Ermittler. War die Ehe der Merles wirklich so glücklich wie der trauernde Witwer behauptete? Laut Aussage ihres Arztes wurde die talentierte Fagottistin allerdings von einem anderen Mann zur Abtreibung begleitet und er identifiziert Björn Kowald, den Gastdirigenten der Philharmoniker. Die geheime Affäre zwischen Ruth Merle und ihm hat während der Konzerttour in Australien begonnen, doch der ambitionierte Dirigent sah keine Zukunft für diese Beziehung, besonders da er bereits einen neuen Konzertvertrag im Ausland unterschrieben hat. Zudem hat sich Björn Kowald gegenüber seinem neuen Arbeitgeber in den USA zu moralischer Integrität verpflichtet und ein außereheliches Kind mit einer verheirateten Frau hätte ihn folglich seinen neuen Job gekostet. Hat Ruth Merle den ehrgeizigen Musiker erpresst? Doch Björn Kowald ist nicht der Einzige, der sich nach einem neuen Betätigungsfeld umsieht: Roland Fischbach spielt nur einen Tag nach dem Mord für eine Fagott-Stelle bei einem anderen renommierten Orchester vor. Auch Ruth Merle war in der Endauswahl für diese Stelle. Hat Fischbach eine unliebsame Konkurrentin aus dem Weg geräumt? Als Kriminalkommissarin Martina Seiffert und ihr Kollege Joachim Stoll Roland Fischbach auch noch überführen, dass er die „Krötendroge“ während der Australien-Tournee für sich gekauft hat, scheint sein Motiv eindeutig zu sein. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 14.04.2011 ZDF

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