SOKO Stuttgart

    Staffel 1, Folge 1–20weiter

    • Staffel 1, Folge 1
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      Santa Maria (Staffel 1, Folge 1) – © ZDF

      Rocco Mattarella, ein erfolgreicher Gastronom, wird in seinem Restaurant er-schossen. Prof. Dr. Lisa Wolter rekonstruiert den Tathergang: Auf den Mann wurden neun Schüsse aus nächster Nähe abgefeuert. Joachim Stoll äußert seinen Verdacht, dass es sich bei der Tat um eine Warnung der Mafia handeln könnte, damit andere Restaurantbesitzer eingeschüchtert werden. Jan Arnaud entdeckt, dass aus den Kassen des Restaurants nichts zu fehlen scheint und findet zudem einen Drohbrief an das Opfer, in dem Schutzgeld gefordert wird – auch das legt den Verdacht von Joachim nahe.

      Andere Wirte in der Nachbarschaft wurden ebenfalls erpresst. Jean Krause, Wirt der Bar „Lobby 0711“, zeigt Joachim Stoll einen Drohbrief, den er vor ein paar Tagen erhalten haben soll.

      Vor allem Martina Seiffert und Anna Badosi halten eine Beziehungstat für wahrscheinlich. Rocco Mattarella hatte seine Frau Elena vor kurzem wegen der jüngeren Kellnerin Giulia Grassi verlassen. Zudem wurde die Witwe nun zur Alleinerbin – bei einer Scheidung hätte sie sicherlich mit weniger zufrieden sein müssen. Der Bruder von Elena ist zudem der bekannte Kriminelle Leonardo Livatino, der dem organisierten Verbrechen zugeordnet wird, dem aber noch nie etwas bewiesen werden konnte. Er war nicht gerade froh über die Wahl seiner Schwester und hätte somit ebenfalls ein Motiv. Die Geschwister geben sich jedoch gegenseitig ein Alibi, sie seien in der Tatnacht beide zuhause gewesen.

      Als auch „Schrotti“ sich meldet und angibt, bedroht worden zu sein, versuchen Stoll und Sander, die Täter mittels Undercover-Einsatz in Schrottis Kneipe zu stellen. Der Einsatz geht schief, die Täter schlagen Rico nieder und fliehen.

      Anna Badosi findet heraus, dass Leonardo kein Alibi hat, seine Schwester war zum Tatzeitpunkt nicht zuhause. Beweise, dass er am Mord an seinem Schwager beteiligt war, gibt es jedoch keine. Durch ihn erfahren Martina Seiffert und Anna Badosi aber, dass das Opfer ziemlich skrupellose Geschäftspraktiken verfolgte.

      Die Männer, die Rico Sander angegriffen haben, können festgenommen werden. Sie geben schließlich zu, Schutzgeld erpresst zu haben, bestreiten aber den Mord. Doch wer ist dann der Mörder von Rocco Mattarella? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 12.11.2009 ZDF
    • Staffel 1, Folge 2
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      Als geheilt entlassen (Staffel 1, Folge 2) – © ZDF

      Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik wird Dieter Milkau entlassen. Laut Gutachten von Professor Gotthardt als „geheilt“. Doch schon zwei Tage später findet man ihn erschlagen in seiner Wohnung.

      Alles sieht zunächst danach aus, als wäre der Täter jemand aus Milkaus Vorleben. Jan Arnaud kann Fingerabdrücke sichern, die Volker Richter zugeordnet werden können. Richter kannte Milkau aus der Klinik und hatte bereits vor Jahren eine Morddrohung gegen Milkau ausgesprochen. Joachim Stoll kann nicht glauben, dass der Fall damit bereits abgeschlossen ist. Seiner Meinung nach wurde der Tatort manipuliert, und Volker Richter soll als Sündenbock herhalten. Er beginnt eigene Recherchen und stellt fest, dass es kurz vor dem Mord einen schweren Unfall gab: Beate Krämer, Milkaus Ex-Freundin, wurde angefahren. Rico Sander hatte zuvor herausgefunden, dass sie die Frau war, die Milkau damals mit ihrer Aussage vor Gericht und in die Klinik brachte, nachdem er sie misshandelt hatte. Ist Milkau rückfällig geworden und wollte sich an Beate Krämer rächen? Auch Andreas, Beates Mann, steht nun unter Verdacht. Joachim geht davon aus, dass er nach dem Mordversuch an seiner Frau Milkau aus Rache getötet hat. Martina Seiffert und ihr Team können ihm jedoch nichts nachweisen.

      Nachdem Joachims Verdacht bestätigt ist, dass der Tatort manipuliert wurde, ermittelt Anna Badosi in der psychiatrischen Klinik. Alte Videoaufnahmen der Therapie werden ausgewertet. Hat Milkau seine Heilung nur vorgespielt? Anna hat das Gefühl, Professor Gotthardt weiß mehr, als er vorgibt … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 19.11.2009 ZDF
    • Staffel 1, Folge 3
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      Fankurve (Staffel 1, Folge 3) – © ZDF

      Bei einem Undercover-Einsatz wird Anna Badosi von einem mutmaßlichen Vergewaltiger angegriffen. Die Kollegen eilen Anna gerade noch rechtzeitig zu Hilfe und erleben eine böse Überraschung: In dem Hotelzimmer liegt eine Leiche. Heinz Fanter wurde mit einer Champagnerflasche niedergeschlagen, wie Prof. Dr. Lisa Wolters Untersuchungen ergeben.

      Am Abend zuvor hatte der Schiedsrichter im DFB-Pokal-Halbfinale einen umstrittenen Elfmeter gepfiffen und somit der Heimmannschaft das Finale verbaut. Im Anschluss an das Spiel hatte er deshalb Streit mit einigen Fans. Hat einer der Fußballbegeisterten es nicht ertragen, dass Fanter seiner Mannschaft den Aufstieg unmöglich gemacht hat?

      Martina Seiffert und Joachim Stoll machen sich auf den Weg in die „Goldene Kanone“ in Cannstatt, wo sich der Fanclub „Stuttgarter Front“ regelmäßig versammelt. Dort treffen Martina Seiffert und Joachim Stoll auch auf Steffen Renz, den Anführer, der eine Handverletzung hat. Wie sich später herausstellt, hat er die im Kampf mit Fanter davongetragen.

      Rico Sander macht sich über das Leben des Toten kundig und findet heraus, dass dieser hauptberuflich als Bänker tätig war und von Zeit zu Zeit sein Konto mit Bareinzahlungen im vier- bis fünfstelligen Bereich ausgeglichen hat.

      Unterdessen kann Anna Badosi die Prostituierte ausfindig machen, die in der Tatnacht bei Fanter war, Ivana Tschechowa. Sie will keine Aussage machen – wie es scheint, hat sie vor irgendetwas Angst. Ivana arbeitet in einem Club, den Klaus Bühler betreibt. Rico Sander recherchiert, dass Bühlers Lokalitäten nicht selten illegale Spielclubs sind. Er hatte in der Vergangenheit große Beträge auf Spiele gesetzt, die Fanter gepfiffen hatte. Und bis jetzt auch immer gewonnen, bis auf das Spiel am Abend vor dem Mord.

      Rico Sander und Jan Arnaud werten zudem das Protokoll der Chipkarte des Hotelzimmers aus. Demzufolge hat noch jemand nach der Prostituierten das Zimmer betreten. Ivana gibt gegenüber Anna Badosi zu, dass sie eine Chipkarte zur Öffnung des Zimmers von Fanter bekommen, sie aber nach dem Treffen in den Müll vor dem Hotel geworfen habe. Der Mörder muss das beobachtet haben. Kurz darauf entdeckt Joachim Stoll in der Jacke von Steffen Renz die Chipkarte. Wollte er sich an Heinz Fanter für seinen Fußballverein rächen? Oder wurde Ivana von jemand anderem beobachtet und die Ermittlungen absichtlich auf Renz gelenkt? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 26.11.2009 ZDF
    • Staffel 1, Folge 4
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      Judaslohn (Staffel 1, Folge 4) – © ZDF

      Der Jungbanker Matthias Gerber wird erschlagen im Hausflur aufgefunden. Von einer Zeugin erfahren Martina Seiffert und Joachim Stoll, dass das Opfer am Abend zuvor Damenbesuch hatte und beide im Streit auseinander gingen. Es handelt sich um die Freundin des Toten, Annette Günther. Von ihr befinden sich Fingerabdrücke auf der Tatwaffe. Vom Wagen des Toten und ihr fehlt zunächst jede Spur.

      Rico Sander wertet weitere Fingerabdrücke auf der Tatwaffe aus und kann sie Mike „Dollar“ Donath, einem zwielichtigen Betreiber einer Autopfandleihe, zuordnen. Joachim Stoll und Rico Sander stellen ihn zur Rede. Donath behauptet, er habe von Gerbers Freundin einen Wagen samt Papieren erhalten – ohne Widerstand. Gerber sei später zwar nochmal bei ihm aufgetaucht, um an den Wagen zu gelangen, dabei habe er ihm aber lediglich im Gerangel den Finger gebrochen. Rico Sander entschlüsselt eine Datei auf Gerbers Laptop – es handelt sich um ein Aktiendepot von Annette Günther, auf dem 175 000 Euro geparkt waren. Das Geld ist verschwunden. Will Annette Günther sich mit dem Geld ins Ausland absetzen?

      Annette Günther kann schließlich ausfindig gemacht und befragt werden. Von ihr erfahren Martina Seiffert und Anna Badosi, dass Matthias Gerber die Bank nicht freiwillig verlassen hat, sondern gekündigt wurde. Rico Sander findet zudem heraus, dass das Bankhaus dieselbe Verschlüsselungssoftware wie Gerber benutzt hat. Was hatte Gerber zu verbergen und musste er deshalb sterben? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 10.12.2009 ZDF
    • Staffel 1, Folge 5
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      Die kleine Zeugin (Staffel 1, Folge 5) – © ZDF

      Die siebenjährige Sina Tietz wird zufällig Zeugin eines Mordes. In einer Toilette des Flughafens Stuttgart wurde eine Frau erschossen aufgefunden. Traumatisiert von den Erlebnissen schweigt Sina, dabei ist sie die Einzige, die Hinweise auf den Täter geben kann.

      Martina Seiffert und ihr Team beginnen mit den Ermittlungen. Rico Sander wertet die Videoaufzeichnung der Überwachungskameras am Flughafen aus und kann somit die Identität des unbekannten Opfers ermitteln: Es handelt sich um die Journalistin Jaqueline Teuber.

      Ein erster Verdacht legt nahe, dass Frau Teuber bei der Beschaffung journalistischen Hintergrundmaterials an Informationen gelangte, die sie das Leben gekostet haben. Martina Seiffert und Joachim Stoll fahnden daher nach dem Informanten, mit dem Jaqueline sich verabredet hatte. Der Chefredakteur der Boulevardzeitung, Thomas Riemer, der mit der Ermordeten ein Verhältnis hatte, hätte jedoch ebenfalls ein Motiv für den Mord. Das Opfer war von ihm in der neunten Woche schwanger. Eine Scheidung von seiner Frau hätte ihn persönlich und beruflich ruiniert. Und auch zwischen Dirk Teuber und seiner Schwester herrschte nicht, wie anfangs behauptet, die pure Geschwisterliebe. Dirk und Jaqueline streiten seit über einem Jahr um das Haus des verstorbenen Vaters.

      Nach und nach gelingt es Joachim Stoll und Anna Badosi, das Vertrauen von Sina zu gewinnen. Als sie schließlich die Beschreibung des Täters liefert, erscheinen die bisherigen Ermittlungen in einem neuen Licht. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 17.12.2009 ZDF
    • Staffel 1, Folge 6
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      Babymacher (Staffel 1, Folge 6) – © ZDF

      In einer Stuttgarter Fertilitätsklinik wird die Reproduktionsbiologin Dr. Birgit Nienstetten tot aufgefunden. Sie wurde gewaltsam gegen eine Tischkante in ihrem Labor geschleudert. Alles weist auf eine nächtliche Auseinandersetzung hin. Dr. Alexander Volz, erfolgreicher Leiter der Klinik, ist geschockt. Martina Seiffert ebenso, denn sie kennt die Klinik und Alexander Volz. Sie selbst war dort vor 16 Jahren Kundin und hat durch die Bemühungen von Volz ihre Tochter Cordula zur Welt gebracht. Seitdem ist sie mit Volz befreundet.

      In den Fokus der Ermittlungen gerät Franz Kauter, ein fanatisch-konservativer Christ, der im Internet Hetzschriften verfasst hat. Ihm ist die Klinik von Dr. Volz ein Dorn im Auge. Die SOKO weitet ihre Verhöre aus: Peter Nienstetten, der Mann der Toten, hat offenbar ein Problem. Er unterstellte seiner Frau ein Verhältnis mit Dr. Volz. Doch auch das Ehepaar Roggenkamp rückt ins Visier der SOKO. Das traurige Paar versucht schon seit Jahren erfolglos ein Kind zu bekommen. Dr. Volz hatte ihnen gerade alle Hoffnungen genommen, dass sie noch Eltern werden. Schließlich bringt die Befragung von Lena Friedrich, einer jungen Medizinstudentin, die Kripo auf eine heiße Spur: Sie hat gegen Geld Eizellen gespendet.

      Wurden diese in der Klinik älteren Frauen eingepflanzt? Die Schlinge um den Hals von Dr. Volz zieht sich immer enger. Beruflich und privat. Denn Martina Seiffert kann sich nun nicht mehr sicher sein: Hat Alexander Volz damals bei ihr auch auf nicht ganz legalem Weg nachgeholfen? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 07.01.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 7
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      Feuertaufe (Staffel 1, Folge 7) – © ZDF

      Bei einem Brand in einer Chemiefabrik kommt der Feuerwehrmann Andreas Landowski ums Leben. Eine Verletzung am Oberschenkel der Leiche belegt, dass der Verstorbene während des Brandeinsatzes eine Giftspritze verpasst bekam. Damit ist klar, dass nur einer der Feuerwehrmänner als Täter in Frage kommt. Doch Martina Seiffert und ihr Team stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Rico Sander, der früher bei der freiwilligen Feuerwehr war, wird mit falschem Namen in das Team eingeschleust. Professor Lisa Wolter findet heraus, dass Andreas Landowski Diabetiker war und ihm Insulin in hoher Dosis verabreicht wurde. Sein Todesurteil. Doch wer hatte ein Motiv? Während Rico undercover ermittelt, findet Jan Arnaud heraus, dass alles auf Brandstiftung in der Fabrik hindeutet. Hat der Unternehmer Richard Meyer etwas damit zu tun? Handelt es sich hier um einen heißen Abriss in der insolventen Chemiefabrik?

      Rico gewinnt das Vertrauen von Svenja Maneke, selbst Feuerwehrfrau und Freundin des Opfers. Ihm fällt auf, dass Ingo Fohlsbach, ein Kollege, sehr an Svenja interessiert ist, doch sie lässt ihn abblitzen. Hat er seinen Kontrahenten ausgeschaltet? Auch der Feuerwehrchef Ernst Blotevogel wirkt suspekt. Hat er etwas zu verbergen?

      Als Anna und Jo die Wohnung des Toten aufsuchen, stellen sie fest, dass diese auf den Kopf gestellt wurde. Wer hat hier etwas gesucht? Zusammen mit Jan Arnaud wird die SOKO fündig: In einem geheimen Versteck finden sie Diamanten. Ihre Ermittlungen führen sie zu einem Brand, bei dem ein Juweliergeschäft abgefackelt wurde. Alles deutet darauf hin, dass Landowski einen Mittäter hatte. Doch wer kommt dafür in Frage?

      Da wird Rico von Svenja per Handy zu einem Parkplatz gerufen. Sie will mit ihm reden. Rico fährt zu dem Treffpunkt. Ein folgenschwerer Fehler, wie sich herausstellt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 21.01.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 8
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      Stallorder (Staffel 1, Folge 8) – © ZDF

      Dr. Lukas Eisenreich wird in seinem Wagen tot aufgefunden. Zunächst sieht es nach einem Selbstmord aus. Doch schon am Unfallort kommen Professor Dr. Lisa Wolter erste Zweifel, dass der Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium durch Autogase umgekommen ist. Jan Arnaud bestätigt diesen Verdacht, als er bemerkt, dass der gesamte Wagen des Toten gründlich gereinigt wurde. Welcher Selbstmörder sollte Spuren vernichten wollen? Die Ehefrau des Opfers, Silvie Eisenreich, zeigt sich bestürzt über den Tod ihres Mannes. Das Paar hatte bereits einen Umzug nach Berlin geplant.

      Während Rico Sander den Terminkalender und das GPS im Wagen des Toten durchforscht, sprechen Joachim Stoll und Anna Badosi mit dem Schweinebauer Erwin Vogler, Silvies Vater. Dieser zeigt sich nicht sehr berührt vom Tod seines Schwiegersohnes. Joachim Stoll hält den Verdacht für naheliegend, dass er zusammen mit seiner ehrgeizigen Tochter die Tat begangen hat, weil Lukas Eisenreich nicht, wie behauptet, nach Berlin umziehen wollte, zumindest nicht mit seiner Frau. Die beiden hatten getrennte Schlafzimmer. Anna Badosi hingegen kann sich das zunächst nur schwer vorstellen, sie findet das innige Verhältnis von Vater und Tochter sehr rührend und hält Silvie Eisenreich schon rein körperlich nicht dafür in der Lage, ihren Mann umgebracht zu haben.

      Bei den Bauern – so auch beim Vater des Verstorbenen – treffen Martina Seiffert und ihr Team auf eine Mauer des Schweigens. Dafür gibt es offensichtlich auch einen Grund: Lukas Eisenreich arbeitete als Lobbyist für Insana Genetics, eine Firma, die sich ein spezielles Gen patentieren ließ, das den Fleischwachstum beim Schwein beschleunigt. Künftig würden die Schweine folglich nicht mehr den Bauern, sondern Insana Genetics gehören. Konnten die Bauern Lukas Eisenreich diese Abhängigkeit vom Konzern verzeihen? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 28.01.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 9
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      Entmündigt (Staffel 1, Folge 9) – © ZDF

      Andreas Pfleiderer wird tot im Park aufgefunden. Erst sieht es nach einem Raubüberfall aus. Doch dann findet die SOKO heraus, dass der Park ein Homosexuellen-Treffpunkt ist. Könnte hier ein Motiv zu finden sein? Wie sich herausstellt, war Andreas Pfleiderer schwul. So gerät sein Freund Jason unter Verdacht, ihn aus Eifersucht getötet zu haben. Die SOKO-Ermittler finden heraus, dass Pfleiderer gerade erst aus Mallorca wieder nach Deutschland zurückgekommen war. Und er hat Kontakt zu seiner Mutter gesucht, vermutlich, um Geld von ihr zu bekommen, weil er pleite war.

      Herta Pfleiderer, die Mutter des Opfers, ist in einer Pflegschaft und wird von Susanne Koch betreut. Die Betreuerin berichtet, dass Pfleiderer unbedingt die Pflegschaft für Herta übernehmen wollte. Doch das Vermögen der alten Frau wurde fast aufgebraucht, um ihre Schulden zu bezahlen.

      René Gillwald gerät ins Visier der Ermittler: Der junge Mann ist vorbestraft und leistet bei Herta als Haushaltshilfe Sozialstunden ab. Er hasste Pfleiderer – angeblich, weil dieser seine Mutter nicht gut behandelte. Ging es René wirklich um das Wohl der alten Frau, oder wollte er seine eigenen Interessen schützen? Herta steckte ihm regelmäßig Geld zu.

      René belastet Susanne Koch stark. Angeblich sei sie es, die sich an Hertas Geld bereichert. Doch Susannes Leumund ist einwandfrei. Aber dann tauchen doch Beweise auf, dass Susanne schon seit langer Zeit ihre Schützlinge bei Immobilienverkäufen betrügt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 04.02.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 10
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      Blattschuss (Staffel 1, Folge 10) – © ZDF

      Im Wald wird die Leiche des renommierten plastischen Chirurgen Professor Frank Holzer gefunden. Er hatte an einer Jagd teilgenommen, zu der der Klinikbesitzer Jacob von Grünfeld geladen hatte. Grünfeld ist sich sicher, dass es sich nur um einen Unfall handeln kann und eine verirrte Kugel Holzer getroffen hat. Auch die schwangere Monika Holzer ist von der Todesnachricht ihres Mannes geschockt. Sie kann sich überhaupt nicht erklären, wer ein Motiv hätte, ihren Mann zu erschießen. Jan Arnaud macht sich derweil daran, die eingesammelten Gewehre der Jäger zu kontrollieren. Wer hat den Schuss abgegeben? Bei ihren Ermittlungen findet Martina Seiffert heraus, dass es vor der Jagd zu einem Eklat zwischen Grünfeld und Holzer kam, bei dem Grünfeld Holzer geohrfeigt hat. Den Grund hierfür liefert ihnen Britta von Grünfeld, die Ehefrau des Klinikbesitzers. Sie wurde von Holzer vor einiger Zeit operiert. Nach einem Ehestreit hatte von Grünfeld seine Ehefrau die Treppe heruntergestoßen, so dass sie sich die Nase gebrochen hatte. Holzer verurteilte seinen Chef und legte sich mit ihm an. Hat von Grünfeld weiteres Aufsehen verhindern wollen?

      Professor Wolter hat nach der Obduktion für die SOKO einen sehr entscheidenden Hinweis. Frank Holzer war zeugungsunfähig. Wer ist also der Vater des Kindes? Monika Holzer gerät ins Visier. Wieso hatte sie der Polizei diesen Umstand verschwiegen? Es kommt schließlich heraus, dass Tobias Jaissle, Oberarzt an Grünfelds Klinik, das größte Motiv hätte. Er beerbt Holzer in der Klinik. Wollte er auch bei Monika Holzer der Nachfolger werden? Jaissle streitet alles ab. Doch dann findet die SOKO auch noch die Tatwaffe, die Jaissle gehört. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.02.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 11
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      Abgestempelt (Staffel 1, Folge 11) – © ZDF

      In einem Stuttgarter Mietshaus wird ein Mann erschlagen. Die SOKO ermittelt, dass es sich bei dem Toten um Lothar Remmle handelt, einem eher einsamen Mann, der in einer Stuttgarter Fabrik gearbeitet hat.

      Der Hausmeister Peter Klages hat ihn gefunden und die Polizei informiert. Klages und Remmle kannten sich aus dem Hundeverein, dessen Mitglieder befragt werden. Dieter Lesche, der Präsident des Vereins, wiegelt jeden Verdacht ab, ein Motiv für den Mord wäre im Hundeverein zu finden.

      Bei der Tatortsicherung fällt Martina Seiffert auf, dass ein Bild an der Wand seltsam platziert ist. Hat dort jemand, eventuell der Mörder, das Bild ausgetauscht? Und wenn ja, wozu? Was kann so wertvoll sein, dass man dafür einen Mord begeht? Außerdem findet Jan Arnaud im Bett des Toten ein rotes Haar, das eindeutig einer Frau zuzuordnen ist. Laut des Hausmeisters Peter Klages hatte Remmle eine Putzfrau. War sie mehr als das?

      Nachforschungen bringen die SOKO zu Lotte Sibelius, einer Prostituierten. Sie behauptet, dass sie für Lothar Remmle mehr empfand, sogar von einer gemeinsamen Zukunft träumte. Als ein Testament gefunden wird, in dem Lotte als Alleinerbin eingesetzt wurde, verdichtet sich der Verdacht, dass sie vielleicht aus Habgier Remmle erschlagen hat.

      Doch auch Dieter Lesche gerät ins Visier. Remmle hatte den Präsidenten dabei erwischt, wie er in die Vereinskasse gegriffen hat und wollte dies publik machen, wenn ihm Lesche nicht die Präsidentschaft überlässt. Grund genug für einen Mord? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 04.03.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 12
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      Zahltag (Staffel 1, Folge 12) – © ZDF

      Der 47jährige Kai Distel wird tot in seinem Auto aufgefunden. Er wurde erschlagen. Die erste Spur führt die SOKO in das nahe gelegene Hotel Sonnenblick, das als Familienunternehmen von Susanne Mahler und ihren beiden Kindern Leonie und Till geführt wird. Es stellt sich heraus, dass Distel hier unter falschem Namen abgestiegen ist und in Wirklichkeit Hoteltester war. Als Joachim Stoll und Anna Badosi die Wohnung des Toten aufsuchen, ist dort ein Einbrecher, der allerdings entkommen kann. Was hat er in der Wohnung gesucht? Der Kripo fällt auf, dass Distel über seine Verhältnisse gelebt hat. Wo kam das Geld dafür her? Nach und nach finden sie heraus, dass Distel die Hoteliers erpresst hat. Als Gegenleistung hat er den Hotels gute Kritik geschrieben.

      Auf der Suche nach einer ominösen Frau, die Distel in der Nacht im Hotel besucht haben soll, stößt die SOKO auf Ines Reuter. Sie gibt an, sich von Kai Distel in jener Nacht getrennt zu haben. Kommt sie als Täterin in Frage? Neben der Familie Mahler rückt auch ein anderer Hotelier ins Zentrum der Ermittlungen: Tobias Hellmann. Er wurde ebenfalls in der Mordnacht im Hotel gesichtet. Anna und Jo finden heraus, dass er auch der Einbrecher in Distels Wohnung war. Er gesteht, dass Distel ihn erpresst hat: 10 000 Euro wollte er haben. Diese konnte Hellmann nicht vollständig aufbringen. Durch eine schlechte Kritik wäre sein Hotel erledigt gewesen.

      War Hellmann wirklich der letzte Besucher von Kai Distel? Und mit wem hat Kai Distel in dieser Nacht geschlafen, wenn es nicht Ines Reuter war? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.03.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 13
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      Stimmen der Straße (Staffel 1, Folge 13) – © ZDF

      Bei einem ‚Battle‘, einem Rap-Duell, stehen sich MC Rene und MC GMix gegenüber. Rene Eberle kann das Wortgefecht für sich entscheiden, wird aber kurz darauf tot auf der Toilette des Jugendhauses aufgefunden – erstochen. Die hohe Anzahl der Messerstiche deutet auf einen stark emotional motivierten Täter hin. Martina Seiffert ist zur Tatzeit vor Ort, sie wollte eigentlich ihre Tochter Cordula abholen. Dass sich die 15-Jährige in Kreisen bewegt, in denen ein Mord passiert, beunruhigt Martina Seiffert. Cordula kann dem Ermittler-Team einen ersten Einblick in die Szene verschaffen: Der Tote gehörte einer von zwei rivalisierenden Gangs an, die sich – bis dahin – nur mit Worten bekriegt haben. Durch den Mord an Rene scheint aber eine andere Ära angebrochen zu sein … 

      Die „SOKO Stuttgart“ steht unter Druck: Sie müssen ihre Ermittlungen in der HipHop-Szene schnell zum Erfolg bringen, bevor die Gewalt und Gegengewalt der verfeindeten Crews auf der Straße zu eskalieren droht. Da bei dem Toten eine große Menge Marihuana gefunden wurde, vermuten die Kommissare zunächst, Rene Eberle sei Opfer eines Drogenkriegs geworden. Doch dann fällt der Verdacht auf Azem Agaj, genannt MC GMix, den Anführer der Gruppe „Street Vinyl“. Seine Zwillingsschwester Dunja hatte eine Beziehung mit dem Opfer, eine Tatsache, die unter den rivalisierenden Gangs nicht toleriert wird. Dunja bestätigt, mit Rene zusammen gewesen zu sein, im Wissen, dass sie damit den Hass ihres Bruders auf sich gezogen hat. Vielleicht auch auf Rene?

      Renes bester Freund Jannick Menzel, ein verwöhnter 17-Jähriger, bringt die Kommissare auf eine andere Spur: Rene habe mit Dunja nur angebändelt, um Azem zu provozieren. In Wirklichkeit seien Rene und er ein Paar gewesen. Ist das die Wahrheit? Wollte Dunja sich an Rene rächen? Oder hat Jannick aus unerwiderter Liebe seinen Freund getötet? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 18.03.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 14
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      Tödliche Heilung (Staffel 1, Folge 14) – © ZDF

      Die 56jährige Heilerin Rhalia De Winter wird in ihrer Villa erschlagen aufgefunden. Der Fall scheint einfach: Die Nachbarin der Heilerin, Gabriele Hanstedt, hat nachts einen Einbruch gemeldet. In der Villa fehlen Gemälde und Antiquitäten, und ein Nachbar hat zur Tatzeit einen Lieferwagen gesehen. Alle Indizien sprechen dafür, dass Rhalia De Winter die Einbrecher ertappt hat und dafür mit dem Leben bezahlen musste. Nur unerklärliche Teppichfasern am Körper der Toten und das fehlende Blut am Tatort stellen diese Theorie infrage.

      Die Kommissare finden heraus, dass Rhalia De Winter mit der Verzweiflung kranker Menschen viel Geld verdient hat. Der Täter könnte also auch aus ihrem Klientenkreis stammen.

      Dann tritt der Liebhaber der Toten auf den Plan. Der junge Mann, Robert Klein, gibt zunächst sorglos die Beziehung zur De Winter zu. Und auch, dass er sich am Vortag mit der Heilerin gestritten hat, wie ein Nachbar gehört hat. Doch er hat ein Alibi: Der Schauspielschüler hat einige Beziehungen zu „reiferen“ Damen, und bei einer, Clara Terheim, will er zur Tatzeit übernachtet haben. Diese bestätigt das auch – allerdings nicht den Zeitpunkt seines Eintreffens. Kleins Alibi ist geplatzt. Unter Druck gibt er zu, den Einbruch in die Villa De Winter mitorganisiert zu haben, und nennt einen Komplizen, Heiko Enskat. Die Ermittler scheinen am Ziel, Enskat wird unter Mordverdacht verhaftet, und sein aggressives Verhalten lässt keinen Zweifel an seiner Schuld. Doch parallel dazu fällt Joachim Stoll eine zeitliche Diskrepanz bei den Aussagen der Nachbarn auf. Warum hat Gabriele Hanstedt den Einbruch erst so spät gemeldet? Joachim Stolls Recherche ergibt, dass die kleine Tochter der Hanstedts an Leukämie erkrankt ist und bei der Heilerin De Winter in Therapie war. Der Zustand des Mädchens verschlechterte sich dadurch rapide. Könnte etwa die verzweifelte Mutter die Täterin sein? Oder hat sich nur der ältere, verwirrte Nachbar bei seiner Aussage geirrt? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 25.03.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 15
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      Die Detektivin (Staffel 1, Folge 15) – © ZDF

      Am Tatort taucht Beas Partnerin Vera Mohr auf – mit der Joachim Stoll vor acht Jahren eine Affäre hatte. Ungeachtet der Tatsache, dass ihr das von Polizei-Seite aus untersagt wird, ermittelt Vera auf eigene Faust – schließlich war die Tote nicht nur ihre Partnerin, sondern auch ihre beste Freundin. Durch den Fall kommen sie und Stoll sich wieder näher. Im Strudel der Gefühle gibt er interne Informationen an Vera weiter – und wird deswegen vom Dienst suspendiert.

      Im Zuge der Ermittlungen gerät der Ingenieur Jan Lemberg unter Verdacht, die Privatdetektivin ermordet zu haben. Bea beschattete ihn im Auftrag seiner Ehefrau. Und ausgerechnet seine Akte ist in der Detektei nicht aufzufinden Lemberg streitet alles ab, er hatte doch gar keine Ahnung von der Beschattung, und außerdem liebe er seine Ehefrau. Gleichzeitig kommen die Ermittler auf die Spur von Beas gewalttätigem Ex-Freund Paul Soost. Wie sich herausstellt, konnte er sich mit der Trennung von Bea nie abfinden und hat sie gestalkt.

      Als die Kommissare herausfinden, dass Bea mit Veras Waffe erschossen wurde, fällt der Verdacht auf sie, zumal sie durch den Tod ihrer Partnerin eine große Versicherungssumme kassieren kann. Selbst Joachim Stoll weiß jetzt nicht mehr, ob er Vera Mohr vertrauen kann. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 01.04.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 16
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      Saat des Todes (Staffel 1, Folge 16) – © ZDF

      Während seine Eltern grillen, gräbt der fünfjährige Tommy Fendel sorglos im Schrebergarten des Kürbiskönigs Erwin Häberle. Dabei macht er einen gruseligen Fund, den er seinen Eltern präsentiert: einen bereits verwesten, menschlichen Unterkieferknochen.

      Das dazugehörige Skelett stellt die SOKO zunächst vor die Frage, wer der Tote überhaupt ist. Der Zahnabgleich bringt zunächst keine Ergebnisse.

      Die Schrebergartenbesitzer Erwin und Doris Häberle stehen unter Schock, kein Wunder, liegt doch die Leiche seit mindestens vier Jahren unter ihren Kürbissen. Oder spielen sie den Ermittlern nur etwas vor, um von ihrer Gewalttat abzulenken? Dieser Verdacht erhärtet sich, als das Team herausfindet, dass der Tote Doris Häberles Neffe Jörg Wingassen ist, der nach einem bewaffneten Raubüberfall vor fünf Jahren verschwand. Als dann noch Banderolen des gestohlenen Geldes in der Laube der Häberles gefunden werden, scheint der Fall gelöst. Doch die Häberles haben für die Tatzeit ein unschlagbares Alibi. Die Täter können sie nicht sein, aber vielleicht Mitwisser? Oder wurde Wingassen von einem Komplizen des Raubüberfalls getötet? Als die Kommissare dahinterkommen, dass Elfi Fendel, die Schrebergarten-Nachbarin der Häberles, vor Jahren eine Affäre mit dem Toten hatte, vergrößert sich der Kreis der Verdächtigen.

      Joachim Stoll hat während dieses verzwickten Falls noch andere Probleme: Martina Seiffert ist im Urlaub, darum übernimmt Kriminaldirektor Michael Kaiser die Leitung der Ermittlungen – und ist dabei so übermotiviert, dass er Stoll an den Rand der Verzweiflung bringt. Als sei dies nicht genug, wird Stoll auch noch vom Leiter der Asservatenkammer Friedemann Sonntag, belagert. Der will schon seit Jahren in der Laubenkolonnie, in der das Team ermittelt, einen Schrebergarten pachten, aber die Warteliste ist lang – und Joachim Stoll ist Friedemann noch einen Gefallen schuldig. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 08.04.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 17
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      Spuren der Vergangenheit (Staffel 1, Folge 17) – © ZDF

      Der Serbische Bauunternehmer Stevan Djordjevic wird brutal ermordet auf seiner Baustelle aufgefunden. Ins Visier der ‚SOKO Stuttgart‘ geraten zunächst die serbischen Bauarbeiter, die für Djordjevic unterbezahlt tätig waren. Doch die haben ein Alibi: Die gesamte Truppe war zur Tatzeit angeblich geschlossen auf einer Feier in dem serbischen Lokal ‚Sloga‘ und bezeugen sich dies natürlich gegenseitig. Bei den Ermittlungen stoßen Martina Seiffert und Jo Stoll auf Djordjevics Sohn Dejan, der nach einem Streit mit seinem Vater Unterschlupf beim ‚Sloga‘-Wirt Milan Saric gefunden hatte. Auch Gudrun Djordjevic, die Ehefrau des ermordeten Bauleiters, rückt in den Fokus der Ermittlungen. Hatte sie ein Verhältnis mit dem Bauleiter Toma Lukic, das von ihrem Mann in jener Nacht entdeckt wurde?

      Eine überraschende Wendung bringt die Aufschlüsselung der letzten Handytelefonate des Mordopfers. Der letzte Anruf verzeichnet ein Gespräch in die Niederlande. Die Telefonnummer führt zu Ellen de Visscher, einer Anklägerin am internationalen Gerichtshof in Den Haag, die Martina Seiffert und Kriminaldirektor Michael Kaiser rasch unter Druck setzt. De Visscher erklärt, sie wollte Stevan Djordjevic als Kronzeuge für einen Prozess gegen den serbischen General Slavko Cerakic gewinnen, um dessen Beteiligung an einem Völkermord zu belegen. Steckt vielleicht jener General Cerakic, der sich derzeit unter falschem Namen in Stuttgart aufhält, hinter dem Mord an dem Bauunternehmer?

      Bei weiteren Ermittlungen trifft das Team der SOKO auf den LKW-Fahrer Dragan Kukolj, dessen Vergangenheit – genau wie die des Bauleiters Lukic – rätselhafte Lücken aufweist. Ist einer der beiden der untergetauchte General Cerakic? Da der Kriegsverbrecher spurlos verschwunden ist, stellt die SOKO mit Hilfe von Dejan Djordjevic eine wohlüberlegte Falle. Denn Dejan weiß mehr, als die Ermittler anfangs vermutet haben. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 15.04.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 18
      Bild: ZDF
      Ein eingespieltes Team (Staffel 1, Folge 18) – © ZDF

      Obwohl alle Anzeichen darauf hinweisen, war der Tod des Assistenzarztes Ingolf Jochmann kein Selbstmord. Bei den Erkundungen am Arbeitsplatz des Toten trifft die SOKO auf eine strenge Rangordnung des Krankenhauspersonals, und niemand traut sich, den Ermittlern nützliche Informationen zu geben. Im Visier der Ermittler steht zunächst der Oberarzt Dr. Robert Clemens. Hatte er ein Verhältnis mit der Ehefrau eines todkranken Patienten? Wusste der Assistenzarzt davon und hat beobachtet, wie Clemens dem Patienten Sterbehilfe geleistet hat?

      Bei der Obduktion des verstorbenen Patienten kann die Gerichtsmedizinerin Lisa Wolter zwar ausschließen, dass dem Schwerkranken Sterbehilfe geleistet wurde, allerdings ist der Tote mit nicht zugelassenen Medikamenten behandelt worden. Martina Seiffert und ihr Team finden heraus, dass in der Klinik auch andere Patienten illegal medikamentös behandelt wurden, und das Mordopfer Dr. Jochmann war diesem Experiment anscheinend auf der Spur. Wer vom Klinikpersonal war so skrupellos, Versuche an sterbenskranken Patienten durchzuführen?

      Bei weiteren Ermittlungen richtet sich der Verdacht auf die Oberschwester Dorothea Menzel und die Klinikchefin Dr. Verena Holl. Doch die Beweislage ist schwierig. Die Oberschwester hat weder den Wissensstand, noch die Kontakte zur Pharmaindustrie, um lukrative Medikamententests durchzuführen, und Dr. Holl hat für die Tatzeit ein wasserdichtes Alibi. Wer steckt hinter den unmenschlichen Machenschaften in der Klinik? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 22.04.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 19
      Bild: ZDF
      Tödliche Falle (Staffel 1, Folge 19) – © ZDF

      Im Neckar wird die Leiche von Erik Balder gefunden. Der Fitnesstrainer des Studios „Push Up“ war ein großer Frauenheld und hatte am Arbeitsplatz zahlreiche Liaisons mit seinen Kundinnen. Eine von ihnen ist Natalie Ansbacher, die kurz vor seinem Tod noch mit Balder verabredet war. Aber auch Laura, die Ehefrau des Studiobesitzers Olaf Reimann, hatte eine Affäre mit dem Fitness-trainer. Wurde der Schürzenjäger Opfer eines eifersüchtigen Ehemanns? Die SOKO Stuttgart findet heraus, dass der Studiobesitzer durch eine Detektei von der Liebschaft seiner Frau erfahren hat, aber er leugnet vehement, für den Tod seines Angestellten verantwortlich zu sein.

      Martina Seiffert und ihr Team verfolgen aber noch eine weitere heiße Spur: Erik Balder wurde in seiner Vergangenheit des Dopings bezichtigt und soll an seinem Arbeitsplatz mit Anabolika gehandelt haben. Einige Wochen zuvor ist der siebzehnjährige Tim Gebauer nach einer Überdosis leistungssteigernder Drogen zusammengebrochen und liegt seitdem im Koma. Sein Vater Philipp Gebauer kämpft nun für die Schließung des Fitnessstudios, bevor noch andere Sportbegeisterte durch Anabolikamissbrauch zu Schaden kommen. Wollte der Vater seinen Sohn rächen?

      Die Ermittler der SOKO Stuttgart finden heraus, dass Balders Geliebte Natalie Ansbacher die Schwester von Tim ist, und vermuten daher, dass sie nicht zufällig im „Push Up“ trainiert. Wollte Natalie auf eigene Faust Beweise gegen Balder sammeln? Welche Rolle spielt dabei Arne Krohn, der Leiter der Stuttgarter Fitness-Filialen? Ein komplizierter Fall für das Team der SOKO Stuttgart … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 29.04.2010 ZDF
    • Staffel 1, Folge 20
      Bild: ZDF
      Tod im Wasser (Staffel 1, Folge 20) – © ZDF

      In Stuttgart wird ein Trinkwasserbrunnen vergiftet: etliche Menschen kommen ins Krankenhaus, ein kleiner Junge liegt im Koma und zwei Senioren sind gestorben. In einem Erpresserschreiben an das Rathaus droht der Attentäter damit, das gesamte Grundwasser zu vergiften, wenn die Stadt nicht zahlt. Da sich der Täter offenbar gut mit dem Stuttgarter Wassersystem auskennt, konzentriert sich die SOKO bei ihren Ermittlungen zunächst auf das Personal der städtischen Wasserwerke. Wäre ein hoch verschuldeter Mitarbeiter durch eine solche Erpressung nicht mit einem Schlag alle Sorgen los? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 06.05.2010 ZDF

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    Staffel 1 auf DVD und Blu-ray