Küstenwache

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    • Staffel 12, Folge 1
      Bild: ZDF
      Die Büchse der Pandora (Staffel 12, Folge 1) – © ZDF

      Auf einer Patrouillenfahrt erreicht die Küstenwache der Funkspruch eines Frachters, welcher unweit der Position der Albatros II ein gekentertes Sportboot gesichtet hat. Bei der Bergung des vermeintlichen Havaristen sind Kapitän Ehlers und seine Mannschaft erstaunt, als sie eine harmlose Tiefkühltruhe aus dem Bergenetz fischen. Bei näherer Begutachtung stellt Maschinist Wolfgang Unterbaur fest, dass das Gerät vermutlich einen Kabelbrand hatte und deshalb wohl über Bord geworfen wurde. Als dann aber Bootsfrau Alex Johannson und ihr Kollege Wagner das Innere des Behälters untersuchen, machen sie einen grausigen Fund: In der Truhe liegt die Leiche eines Mannes, umgeben von einer grünlichen Flüssigkeit. Kapitän Ehlers ist es unerklärlich, warum der Tote in einer Kühltruhe in der Ostsee versenkt wurde.

      Kurze Zeit später klagen Johannson und Crewmitglied Wagner über einen seltsamen roten Hautausschlag, rasch kommen Fieber, Schwindel und Übelkeit hinzu. Der Zustand der beiden verschlechtert sich plötzlich auf dramatische Weise. Was hat diese Symptome ausgelöst? Haben sie beim Begutachten der unheilvollen Truhe etwas übersehen? Ehlers reagiert sofort, er lässt Kurs Neustadt anfahren und fordert Seuchenspezialisten vom LKA an. Die Mannschaft bangt um das Leben von Johannson und Wagner, als unerwartet auch Unterbaur dieselben Krankheitssymptome wie die beiden aufweist. Auch im Krankenhaus wird die Situation der Crew-Mitglieder immer kritischer. Frau Dr. Hansen, leitende Pathologin des LKA und Spezialistin für Mikrobiologie, kann bald darauf für Klarheit sorgen. Ein unbekanntes Virus ist für den lebensbedrohlichen Gesundheitszustand verantwortlich. Die Zeit drängt, Ehlers und seine Mannschaft arbeiten mit Hochdruck an der Identifizierung des Toten und der Herkunft der infizierten Kühltruhe. Der Fall führt alle an die Grenzen der Belastbarkeit. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 24.09.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 2
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      Der kalte Tod (Staffel 12, Folge 2) – © ZDF

      Es ist eisig kalt auf der Ostsee. Auf der ‚Albatros II‘ freut sich die Crew auf das Ende einer ereignislosen Patrouillenfahrt. Da erreicht das Schiff der Küstenwache eine Eilmeldung. Ein Schadstoffüberwachungsflugzeug hat einen Fischkutter ganz in ihrer Nähe geortet, der offenbar illegal Fremdstoffe in die See ablässt. Kapitän Ehlers handelt schnell, und schon bald befinden sich Saskia Berg und Unterbaur an Bord des verdächtigen Bootes. Tatsächlich erwischen sie Kapitän Börnsen dabei, wie dieser durch ein Schott unter Deck eine milchige Flüssigkeit aus diversen Kanistern ins Wasser entleert. Aber der alte Fischer lässt sich von den Aufforderungen der beiden Beamten nicht abschrecken, und schließlich kommt es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen dem aggressiven Mann und der wachhabenden Offizierin. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 01.10.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 3
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      Tiefe Wasser (Staffel 12, Folge 3) – © ZDF

      Die ‚Albatros II‘ hat ihre Fahrt auf See aufgestoppt. Unweit ihrer Position liegt ein Katamaran vor Anker, an dessen Rumpf die Aufschrift ‚Seashore-Schiffsbergungen‘ über den Anlass für das geschäftige Treiben an Bord aufklärt. Aus nächster Nähe begutachtet Kapitän Ehlers die Arbeiten. Vor ihm liegt die Querschnittzeichnung eines vor kurzem gesunkenen Frachters, dessen Brücke noch gefährlich unter Wasser hoch ragt. Eine Sprengung soll das Seegebiet wieder frei befahrbar machen. Schiffsbergungsunternehmer Christopher Warncke und die Kontrolleurin des Bundesamtes für Seeschifffahrt Nadja Denner wollen die Sprengladungen in einem nächsten Tauchgang persönlich anbringen. Doch kaum sind beide unter Wasser, ertönt aus dem Empfangsgerät des Unterwassersprechfunks ein Notruf: Panisch meldet Warncke, Nadja Denner plötzlich aus seinem Sichtfeld verloren zu haben. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 08.10.2008 ZDF
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    • Staffel 12, Folge 4
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      Begegnung des Schicksals (Staffel 12, Folge 4) – © ZDF

      Eigentlich sah zunächst alles nach einem Schnäppchen aus. Jakob Reiter und Ulrike Schneider wollen ein exquisites Motorboot, das ihnen Beate Jobst über eine Anzeige besonders günstig angeboten hatte, testen. Und tatsächlich sind die beiden Interessenten zuerst sehr zufrieden mit dem Boot. Doch nie hätten Reiter und seine Schwägerin erwartet, in eine tödliche Falle zu tappen: Während der Testfahrt wartet die Komplizin der vermeintlichen Verkäuferin in einem Ruderboot auf der Ostsee. Mit einem üblen Trick lockt sie das Boot mit den potentiellen Käufern zu sich, um ihnen dann gemeinsam mit Beate Jobst und unter Waffengewalt die hohe Summe, die Reiter für den Kauf bereithält, zu entwenden. Anschließend werden die beiden Opfer in dem kleinen Ruderboot auf hoher See ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 15.10.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 5
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      Operation Nero (Staffel 12, Folge 5) – © ZDF

      Es ist tiefe Nacht über der Ostsee. Im Licht des Mondes zeichnet sich die Silhouette eines Bootes ab, das sich lautlos einer vor Anker liegenden Yacht nähert. Die Männer an Bord tragen Kampfanzüge und sind bewaffnet. Leise ist die Stimme von Kapitän Ehlers zu vernehmen, der über sein Headset Wolfgang Unterbaur und einem weiteren Kollegen der Küstenwache Anweisungen zum bevorstehenden Einsatz gibt. Das Kontrollboot der ‚Albatros II‘ hat mittschiffs der Yacht angelegt. Vorsichtig klettern die Männer an Bord. Die Lichtkegel ihrer Taschenlampen erfassen zwei Benzinkanister. Mit vorgestreckten Waffen durchsucht das Team die Yacht und findet schließlich jenen Mann, der als gefährlicher Brandstifter gilt: Carsten Düncker hat keine Chance zu entkommen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 22.10.2008 ZDF
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    • Staffel 12, Folge 6
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      Entscheidung aus Verzweiflung (Staffel 12, Folge 6) – © ZDF

      Ein ereignisloser Vormittag geht zu Ende, und das Team an Bord der ‚Albatros II‘ sieht entspannt dem Rest des Tages entgegen. Nichts scheint mehr die heitere Stimmung trüben zu können, bis ein dringender Notruf schlagartig die Besatzung in die harte Realität zurückruft. Durch die Sprechfunkanlage erklingt eine verzweifelte weibliche Stimme. Der Ehemann von Annette Steiner hat offenbar einen Herzinfarkt erlitten. Ihr kleines Motorboot scheint zudem manövrierunfähig, so dass höchste Eile geboten ist. Kaum jedoch hat das Team der Küstenwache die Maschinen in Gang gesetzt, geht ein zweiter Hilferuf ein: Ein Kind soll über Bord gefallen zu sein. Kapitän Ehlers muss sich schleunigst entscheiden, wo seine Mannschaft am ehesten Hilfe leisten soll. Da geht ein Funkruf ein, der die Situation zu klären scheint: Axel Runge von der ‚Ostsee-Hilfe‘ hat ebenfalls Annette Steiners Hilferuf gehört und ist bereits auf dem Weg zu ihr. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 29.10.2008 ZDF
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    • Staffel 12, Folge 7
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      Vendetta (Staffel 12, Folge 7) – © ZDF

      Seit einigen Tagen quält Kapitän Ehlers ein ungutes Gefühl. Auf der Straße wurde er von einem Mann angesprochen, dessen Gesicht dem Kapitän auch nach Jahren noch in Erinnerung ist. Ehlers hatte Robert Keith damals eines brutalen Mordes überführen können. Dessen kleine Tochter Sandra musste miterleben, wie ihr Vater seine eigene Frau niederschlug. Doch jetzt ist Keith wieder auf freiem Fuß und besteht darauf, wie schon vor 15 Jahren, unschuldig zu sein. Mehr noch, er scheint besessen von der Idee, der Kapitän müsse für die im Gefängnis verbrachten Jahre und dafür, dass ihm Sandra weggenommen wurde, büßen.

      Die Crew der „Albatros II“ ist für den möglichen Fall, dass Keith einen Rachefeldzug beginnen sollte, alarmiert. Dann erreicht ein Notruf das Schiff der Küsten-wache. Scheinbar gab es auf See einen Unfall. Als sich die Crew jedoch der angegebenen Position des Unglücks nähert, winkt ihnen unerwartet Robert Keith entgegen. Tatsächlich hat dieser den falschen Alarm ausgelöst. Kapitän Ehlers bleibt keine andere Wahl, als Keith festzunehmen. Im Verhörraum zeigt sich der Straftäter jedoch besonders gelassen. Stets weicht er den Vorwürfen der Ermittler mit Andeutungen und spöttischen Bemerkungen aus. Dann zieht er plötzlich eine Waffe. In den Tagen zuvor hatte Keith es geschafft, diese an Bord zu schmuggeln, und nun bedroht er das gesamte Team. Der skrupellose Mörder hat noch eine weitere Trumpfkarte: Maja, die Freundin des Kapitäns, schwebt in Lebensgefahr. Keith hat sie entführt und jetzt droht sie in einer Kiste zu ersticken, sollte sich Ehlers weigern, seinen Forderungen nachzugeben. Keith verlangt, mit seiner Tochter Sandra in Kontakt zu treten. Ehlers hat keine andere Wahl. Die einzige Hoffnung auf Rettung liegt nun bei Einsatzleiter Gruber, der gemeinsam mit Krüger fieberhaft nach möglichen Hinweisen auf das Versteck von Maja sucht. Doch auch ihnen rennt die Zeit davon, und Keith drängt den Kapitän, sich zwischen dem Leben seiner Freundin und dem seiner Crew zu entscheiden … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 12.11.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 8
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      Bombe an Bord (Staffel 12, Folge 8) – © ZDF

      Nach einer Routinefahrt auf der Ostsee beabsichtigt Kapitän Ehlers, wieder Kurs auf den Neustädter Hafen zu nehmen. Doch zuvor erreicht die ‚Albatros II‘ eine eilige Meldung. Ein Frachter hat ein herrenloses Ruderboot, auf der Fahrrinne treibend, gesichtet. Maschinist Unterbaur und Kai Norge eilen mit dem Kontrollboot über die Wellen, um das kleine Boot zu bergen. Alles sieht nach einem unbedenklichen Einsatz aus. Ein mysteriöser Gegenstand unter der vorderen Sitzbank zieht die Aufmerksamkeit der Küstenwachler auf sich. Bevor Norge jedoch reagieren kann, erschüttert das Ruderboot plötzlich eine heftige Detonation … 

      Schon wenig später liefert die KTU erste Untersuchungsergebnisse. Auf dem Boot haben die Beamten Überreste einer Sprengvorrichtung entdeckt, allerdings nichts, was auf den möglichen Täter hinweisen könnte. Derweilen bangt das gesamte Team der Küstenwache um das Leben des Kollegen: Kai Norge wurde bei der Explosion lebensgefährlich verletzt und ist bereits im OP. In der allgemeinen Aufregung bleibt der Boulevardjournalist Detlef Bahreis, der sich durch die Pressestelle Zugang zur Einsatzzentrale verschafft hat, zunächst unbemerkt. Dann zeigt er Kapitän Ehlers ein gefaltetes Papier – eine E-Mail, die dem Journalisten am Vortag zuging und die über die weiteren Absichten des vermeintlichen „Bootsbombers von Neustadt“ berichtet. Die Ermittler der Küstenwache bleiben zunächst skeptisch, doch alles deutet darauf hin, dass der Täter das Sensationsblatt „Neustädter Blitz“, das von Bahreis herausgegeben wird, gewählt hat, um seine Forderungen von 500 000 Euro an die Stadt kund zu geben. Sollte seinen Forderungen nicht entsprochen werden, droht er mit weiteren Explosionsopfern auf See.

      Die Schlagzeilen versetzen Anwohner und Touristen inzwischen in hellste Aufregung. Die Auflage des ansonsten unbedeutenden Blattes schnellt in die Höhe, was Ehlers und seiner Crew nicht entgeht – sie vermuten, dass Bahreis selbst hinter den Anschlägen stecken könnte. Und in der Tat bestätigt sich ihr Verdacht, als im Haus des Journalisten Spuren von Sprengstoff entdeckt werden. Von Bahreis fehlt allerdings jede Spur. Auf See können die Ermittler schließlich sein Motorboot ausmachen, doch dort droht eine weitere Bombe zu explodieren … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 19.11.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 9
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      Unter Schock (Staffel 12, Folge 9) – © ZDF

      Ein leichter Wind weht über den Neustädter Ostseestrand, und ein Lenkdrachen dreht am Himmel seine Runden. So sehr ist Küstenwachler Nils Krüger in das Spiel vertieft, dass er eher zufällig den Blick vom Drachen nimmt, um in Richtung einer nahe liegenden Seebrücke zu schauen. Krüger meint Schreie vernommen zu haben. Und tatsächlich bedrängen dort zwei Schlägertypen eine junge Frau. Krüger zögert keine Sekunde. Er lässt den Drachen los und eilt zu Hilfe. Gegen die beiden aufgebrachten Muskelpakete scheint er jedoch keine Chance zu haben. Rasch eskaliert die Situation, er wird niedergeschlagen. Mit letzter Kraft greift Krüger schließlich nach seiner Dienstwaffe – und drückt ab … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 26.11.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 10
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      Das Spiel beginnt (Staffel 12, Folge 10) – © ZDF

      Es ist ein besonders heißer Sommertag in Neustadt. Durstig erreichen Saskia Berg und Bootsfrau Johannson nach einem Außeneinsatz die Einsatzzentrale. Dort werden sie unverhofft mit kühlem Wasser und einem charmanten Lächeln empfangen. Benjamin Asmus, der neue Kommunikationstechniker im Team der Küstenwache, hinterlässt bei den Kolleginnen schon in seinen ersten Arbeitsstunden einen bleibenden Eindruck. Auch die anderen Mitglieder des Teams sind von Asmus’ offener und pfiffiger Art angetan. Zugleich muss sich Benjamin alias Ben am neuen Arbeitsplatz bewähren. Die erste Herausforderung lässt nicht lange auf sich warten: Auf See wurden die an der Wasseroberfläche treibenden Trümmer eines Bootes gesichtet. Dazwischen treibt der leblose Körper eines Fischers.

      Die ersten Beobachtungen vor Ort lassen auf eine heftige Explosion schließen. Bei dem Toten handelt es sich um den Fischer Gert Homscheid. Ein Unfall mit hochgiftigen und explosiven Chemikalien, die er offensichtlich an Bord hatte, scheint nicht abwegig, zumal der Fischer betrunken war und die gefährliche Fracht eventuell falsch lagerte. Eine ähnliche Explosion fand auf der Ostsee schon einmal vor drei Wochen statt. Die Ermittler der Küstenwache vermuten daher, dass es sich um geplante Anschläge handelt, bei denen offenbar nicht allein die Opfer getötet, sondern zugleich auch Giftstoffe auf See entsorgt werden sollten. Ein erster Weg führt Saskia Berg und Alexandra Johannson zu der Chemiefabrik Vikochem. An deren Eingangstor deuten Transparente mit Umweltparolen auf die Proteste einiger Umweltaktivisten hin. Der Chef der Fabrik, Konrad Vikorsky, gibt sich gelassen. Den Beamtinnen kann er aber nicht lange verschweigen, dass von dem Fabrikgelände bislang vier Fässer mit giftigen Chemikalien entwendet wurden. Inzwischen werden die Polizeiobermeister Norge und Asmus im Haus des Ermordeten fündig: Eine hohe Geldsumme und ein Umschlag mit einer Telefonnummer führt sie zu Dr. Daniel Hege, dem Inhaber einer Wellnesskette. Hege gibt zu, Homscheid gekannt zu haben. Er habe dem alkoholabhängigen Fischer mit einem neuen Arbeitsplatz zu helfen versucht. Ähnliches bezeugt auch seine persönliche Referentin, die engagierte Umweltaktivistin Vivien Pastiof. Doch Asmus stellt Heges Glaubwürdigkeit in Frage. Und ob es sich bei Vivien Pastiof nur um eine Mitarbeiterin handelt, scheint auch Norge zu bezweifeln. Da meldet Vikorsky einen weiteren Diebstahl von Chemikalien aus seiner Fabrik. Sofort ist klar, dass es auf See ein neues Opfer geben könnte. Allerdings fehlen dem Team um Kapitän Ehlers entscheidende Anhaltspunkte. Erst Neuling Asmus stößt auf den entscheidenden Hinweis. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.12.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 11
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      Im Todesgriff (Staffel 12, Folge 11) – © ZDF

      Feierliche Stille herrscht an Bord des Bestattungsschiffs „Pollux“. Einzig der Klang einer Schiffsglocke hallt über die Ostsee. Ernst und gefasst blickt Kapitän Ehlers in die Runde der Trauergäste. Vor ihm steht eine mit Blumen geschmückte Seeurne. Ehlers ergreift das Wort und hält eine Rede auf den jungen Kapitän Roger Altmann, dem so frühzeitig aus dem Leben gerissen wurde und dessen Asche nun der See übergeben werden soll. Konrad Altmann, dem Vater des Toten, fällt es zunehmend schwer, die Tränen zurückzuhalten. Gleichzeitig wirkt der alte Seemann gereizt. Sein Unmut gilt vor allem seinem zweiten Sohn Frank, dem es nicht gelingt, seine Seekrankheit zu verbergen.

      Plötzlich nähern sich zwei Motorboote mit hoher Geschwindigkeit. Aus einer Akustikwaffe ertönt ohrenbetäubender Lärm und zwingt die Trauergemeinde, sich schmerzverkrümmt gegen den schneidenden Sound zu schützen. Mehrere Männer in roten Teufelsmasken stürmen die „Pollux“ und überwältigen die Familie Altmann und ihre Gäste. Im Salon kommt es zur Gegenwehr von Konrad Altmann und Ehlers, in deren Folge der Kapitän brutal niedergeschlagen wird. Mit vorgehaltenen Maschinengewehren erzwingen sich die Besatzer von Altmann die gewünschten Informationen über einen geheimen Seetransport der familieeigenen Kunstsammlung. Die wertvollen Kunstgegenstände sollen in den kommenden Tagen in Oslo zu Gunsten einer Stiftung versteigert werden. Doch nur Konrad Altmann weiß den genauen Transporttermin und kennt die Kursangaben. Die Gangster nehmen Frank als Geisel und installieren einen Zeitzünder. Erst in letzter Sekunde kann Ehlers die Zeitbombe deaktivieren. Inzwischen konnten die Gangster den Kunsttransport stoppen und die Fracht stehlen. Die Küstenwache wird alarmiert. Die Crew der „Albatros II“ setzt alles in Bewegung, um den Verbrechern auf die Spur zu kommen. Ein Hinweis gibt die außergewöhnliche Akustikwaffe. Der Kopf der Bande kann identifiziert werden: Jean-Pierre Jarron, ein skrupelloser Schwerverbrecher, der schon einmal in Zusammenhang mit Kunstraub auffällig wurde. Doch die Ermittler der Küstenwache recherchieren zugleich Tatsachen, die dem Fall eine neue, bislang ungeahnte Wendung verleihen. Denn offenbar hatte Frank Altmann schon vor dem Überfall Kontakt zu seinen Entführern. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 10.12.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 12
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      Geld oder Leben (Staffel 12, Folge 12) – © ZDF

      Ein dringender Notruf erreicht die ‚Albatros II‘ während einer Routinefahrt auf See. Eine Motoryacht sei auf hoher See in Not geraten. Das Boot sei beschädigt und sinke. Doch als das Schiff der Küstenwache die angegebene Position erreicht, trifft es auf eine ruhig und offenbar unbeschädigt dahingleitende Luxusyacht. Plötzlich sind zwei Personen an Bord zu erkennen: Mit panischen Winkbewegungen machen sie auf sich aufmerksam. Als das Kontrollboot anlegt, erkennen Ehlers und Norge, was die Panik bei den beiden Männern auslöste: Auf Deck liegt ein Toter. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 17.12.2008 ZDF
    • Staffel 12, Folge 13
      Bild: ZDF
      Tödliche Gier (Staffel 12, Folge 13) – © ZDF

      Karin und Philipp Grothe sind mit ihrer Segeljacht unterwegs nach Norwegen, wo sie sich ein großzügiges Ferienhaus kaufen möchten. Vor einigen Jahren hatten sie ihre eigene Reinigungsfirma gewinnbringend veräußert und genießen nun die Zeit miteinander. Als Karin unter Deck ist, hört sie laute Stimmen von oben. Bevor sie reagieren kann, fällt ein Schuss. Ein maskierter Mann taucht auf und fordert die Herausgabe des Geldes.

      Die Küstenwache leitet die Rettung ein. Doch Grothes Verletzung ist so schwer, dass unklar ist, ob er überleben wird. Karin kann nur wenig über die Identität des Täters sagen. Doch sie ist sich sicher, dass Philipp ihn kannte. Kapitän Ehlers gibt Anweisung, vor allem im Umfeld des Ehepaares zu recherchieren. Als sich Grothes Gesundheitszustand bessert, wird ein zweiter Mordversuch an ihm verübt. Die Küstenwache konnte herausfinden, dass Grothes ehemaliger Mit-arbeiter Tobias Schaller der mutmaßliche Täter ist. Schaller flieht in den Hafen. Dort trifft er auf das junge Paar Susanne Vogt und Olli Blaschke. Die beiden planen in Schweden einen neuen Anfang, nachdem ihre Strandbar pleite gegangen ist. Um Kosten zu sparen, warten sie auf einen Gastsegler, der die Reise bei ihnen gebucht hat. Olli glaubt, Schaller sei dieser Mann. Dieser ergreift die Chance und gibt sich als Roy aus. Inzwischen fahndet die Küstenwache fieberhaft nach dem Flüchtigen. Da sich die Spur im Hafen zunächst verliert, werden sämtliche Boote, die zur fraglichen Zeit ausliefen, überwacht. Doch das Team um Kapitän Ehlers muss vorsichtig und verdeckt handeln, ansonsten könnte Schaller sich bedrängt fühlen und jederzeit erneut zur Waffe greifen. Als ein Notruf von Susanne die „Albatros II“ erreicht, scheint es höchste Zeit einzugreifen. Doch offenbar hat sich die Situation an Bord des Seglers dramatisch geändert, denn das Team der Küstenwache muss zuvor eine im Wasser treibende Leiche bergen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 07.01.2009 ZDF
    • Staffel 12, Folge 14 (50 Min.)
      Bild: ZDF
      Mayday (Staffel 12, Folge 14) – © ZDF

      Es ist noch früh am Morgen, als Jens Storm von der Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DGzRS) seinen Dienst antritt. Auf dem Weg zu seinem Rettungskreuzer „Bremen“ begegnet er Lutz Voss. Der 18jährige Junge ist begeisterter Lebensretter und eifrig bei der DLRG engagiert. Storm ist für ihn eine Art Vorbild. Der erfahrene Seefahrer spürt, dass dem Jungen etwas auf dem Herzen liegt. In der Tat hatte dieser wieder Streit mit seinem Vater. Denn Michael Voss verlangt, dass sein Sohn eine Ausbildung beginnt, um eines Tages die familieneigene Reederei zu übernehmen. Doch Lutz möchte Nautik studieren und später, wie Storm, als Seefahrer für die DGzRS zu arbeiten. Ein Anruf auf Storms Handy unterbricht die Unterhaltung: Auf See wird eine über Bord gefallene Person vermisst. Genaueres kann dem Telefonat nicht entnommen werden – der Kontakt bricht ab. Storm stürzt an Bord der „Bremen“ und läuft aus. Über den Notruf informiert er die Küstenwache und bittet sie um Hilfe. Aufgeregt verfolgt Lutz den Funkverkehr von seiner Station aus. Doch als Storm den Einsatzort erreicht, können er und sein Team nur den leblosen Körper einer im Wasser treibenden Frau bergen. Entsetzt blickt Storm in das Gesicht der Toten: Es handelt sich um Hilka Voss, Lutz’ Mutter.

      Die Küstenwache nimmt sofort Ermittlungen auf. Die Todesursache war nicht Ertrinken, sondern Hilka Voss wurde erschossen. Der Notruf kam über Storms private Handynummer, doch die Rufnummer war unterdrückt. Dennoch verweist der Anruf eher auf das private Umfeld von Hilka Voss. Denn der Kapitän der „Bremen“ kannte Hilka seit über 20 Jahren. Ehlers und Norge suchen Hilkas Ehemann Michael und dessen Vater Karl in der Reederei auf. Die Trauer um Hilkas Tod scheint sich bei den Männern in Grenzen zu halten. Michael berichtet, dass er den geplanten Segeltörn mit seiner Frau wegen geschäftlicher Schwierig-keiten abbrechen musste. Hilka sei daraufhin alleine losgesegelt. Auf die Frage nach dem Streit mit seinem Sohn reagiert Michael irritiert. Sein Vater macht der Küstenwache klar, dass auch er Lutz’ Zukunftspläne für reine Spinnerei hält, denn sein Enkel soll einst die Firma übernehmen. Das Team der Küstenwache bespricht sich. Laut Storms Aussage hatte lediglich Hilka ihren Sohn in seinen Studienplänen unterstützt. Doch welche Beziehung bestand zwischen Storm und Hilka? Offensichtlich standen die beiden sich näher, als der Kapitän der „Bremen“ zugibt. Liegt hier vielleicht das Motiv? Rätsel gibt auch ein Bankfach auf, das Hilka über Jahre hatte und von dessen Existenz angeblich niemand etwas wusste. Karl Voss will den Verdacht von seinem Sohn Michael ablenken. Er präsentiert der Küstenwache eine DVD, auf der Storm und Hilka zu sehen sind. Doch welchen Grund könnte Storm gehabt haben, Hilka zu ermorden? Als die Küstenwache erfährt, dass auch Lutz Kenntnis von der DVD hat, ist die Crew alarmiert. Zu Recht, denn in seiner grenzenlosen Trauer und Wut fängt Lutz Storm ab und zwingt ihn auf die offene See hinauszufahren. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 14.01.2009 ZDF

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