Küstenwache

    zurückStaffel 7, Folge 1–13weiter

    • Staffel 7, Folge 1
      Bild: ZDF
      Schiffbruch (Staffel 7, Folge 1) – © ZDF

      Auf einer Patrouillenfahrt kontrolliert die Crew der ‚Albatros‘ einen Frachter der Reederei Maslow. Sie ist auf der Suche nach gestohlenem Hightech-Diebesgut aus einer Reihe von Überfällen, die sich in der letzten Zeit regelmäßig an der Ostseeküste ereignet haben. Der Reeder jedoch streitet jegliche Beteiligung an Hehler-Geschäften ab, doch dann werden Funker Kamp und Bootsfrau Carlson in einer Kajüte fündig: Sie entdecken drei Kisten mit DVD-Playern, deren Seriennummern mit denjenigen der gestohlenen Geräte übereinstimmen. Trotzdem fehlen eindeutige Beweise für eine unmittelbare Schuld Maslows. Inzwischen unternimmt Frank Duve mit seinem kleinen Sohn Paul einen Segeltörn. Doch der unbeschwerte Angelausflug endet tragisch. Als Paul seinem Vater beim Segelsetzen helfen will, trifft ihn in einem unbeobachteten Moment der Baum des Segels am Kopf, und der Junge stürzt schwer verletzt ins Wasser. Duve springt ihm hinterher. Zu allem Unglück ist die Badeleiter nicht ausgeklappt, und so können Vater und Sohn nur mit letzter Kraft in die Rettungsinsel der Segelyacht klettern. Plötzlich entdeckt der hilflose Duve ein Schiff und versucht, mit Winken und Rufen auf sich aufmerksam zu machen. Aber das von ihm gesichtete Schiff fährt weiter und lässt die Schiffbrüchigen auf der Ostsee allein zurück. Als die ‚Albatros‘ die beiden Stunden später an Bord aufnimmt, ist der kleine Paul bereits bewusstlos. Im Krankenhaus wird festgestellt, dass er ins Wachkoma gefallen ist. Der verzweifelte Duve will den Kapitän des Schiffes, das einfach an ihm vorbeigefahren ist, wegen unterlassener Hilfeleistung haftbar machen. Er hat das Reedereiwappen des Frachters in Erinnerung behalten. Und diese Spur führt Kapitän Ehlers und seine Mannschaft direkt zur Reederei Maslow … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 07.01.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 2

      Die „Albatros“ liefert sich eine Verfolgungsjagd mit einem Schmuggler-Motorboot. Bei dem Versuch, die letzten Reserven aus dem Schiff herauszuholen, fallen die überstrapazierten Motoren plötzlich aus, und die „Albatros“ ist nicht mehr zu bewegen. Als die Mannschaft auf den Abschlepper wartet, entdeckt Mona Jürgens eine Yacht, die anscheinend außer Kontrolle geraten ist. Schon bald muss Kapitän Ehlers erschrocken feststellen, dass der Hilferuf, der gebrochen das Küstenwacheschiff erreicht, von Einsatzleiter Gruber stammt. Sofort ist allen klar, dass etwas Schreckliches passiert sein muss, und Ehlers, Carlson und Norge setzen im Schlauchboot über. Den Küstenwachlern bietet sich ein erschütternder Anblick, als sie Grubers Yacht betreten: Ihr Einsatzleiter sitzt zusammengesunken in einer Ecke und scheint unter Schock zu stehen. Seine Freundin, die Anwältin Heike Bühring, liegt im Bett – blutüberströmt und mit mehreren Messerstiche brutal getötet. Alles sieht nach einem heftigen Kampf aus, aber Gruber kann sich an nichts mehr erinnern, und Spuren, die auf einen Eindringling hinweisen, sind keine zu finden. Völlig apathisch lässt sich Gruber von seinen Kollegen mitnehmen. Heike Bührings Ehemann Michael, der von der Affäre seiner Frau wusste und eifersüchtig auf ihre Rückkehr zu ihm hoffte, ist fest davon überzeugt, dass Gruber Heike ermordet hat. Der inzwischen zum Einsatzleiter ernannte Ehlers beginnt mit den Ermittlungen, um Beweise zu finden, dass Gruber nicht der Täter ist. Doch nicht jeder aus der Crew ist von der Unschuld des Küstenwache-Chefs überzeugt. Der erste Tatverdacht fällt auf Werner Wolf, den Gruber einst ins Gefängnis brachte. Aber solange sich dieser an nichts erinnern kann, fehlt Ehlers die entscheidende Spur. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 14.01.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 3
      Bild: ZDF
      Späte Rache (Staffel 7, Folge 3) – © ZDF

      Ausgerechnet an einem Freitag dem 13., führt ein Teil der ‚Albatros‘-Crew eine Brandbekämpfungsübung in einer speziellen Brandschutzhalle durch. Zunächst verläuft alles planmäßig. Doch plötzlich kommt es zu einem dramatischen Ereignis: Als Bootsfrau Carlson, Funker Kamp, Sanitäter Norge und WO Jürgens die Übung gerade beendet haben, schlagen Flammen und Rauch noch einmal zurück in die Halle. Im gleichen Moment blockiert die Tür, und alle Mannschaftsmitglieder erleiden eine schwere Rauchvergiftung. Besonders der Zustand von Norge ist bedenklich, er liegt im Koma. Auf den ersten Blick scheint sich der Zwischenfall auf technisches Versagen zurückführen zu lassen, aber Maschinist Unterbaur geht dem Unfall auf den Grund, und es zeigt sich schnell die wahre Ursache: Sabotage! Kapitän Ehlers stellt sofort weitere Untersuchungen an, doch bereits kurz darauf fallen in der Einsatzzentrale auf mysteriöse Weise sämtliche Computer und technischen Anlagen aus. Zum Entsetzen der Küstenwache findet sich schließlich eine Bombe, die ein Tonband mit einer Geldforderung enthält. Sie ist zwar nur eine Attrappe, aber allen wird klar, dass es der Täter ernst meint und dass es sich hierbei um eine persönliche Abrechnung mit dem Bundesgrenzschutz handelt. Fieberhaft beginnt die Suche nach dem Erpresser aus den eigenen Reihen … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 21.01.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 4

      Ihren freien Tag nutzen Schneidewind und Unterbaur dazu, ein Casinoschiff zu besuchen. Doch gerade als sie sich beim Roulette mit zwei charmanten Begleiterinnen amüsieren, betreten zwei bewaffnete Maskierte den Gambling Room. Während der eine die Gäste bedroht, sucht der andere zielstrebig das Büro des Schiffseigners Nils Boden auf. Doch der Tresor ist leer, und der maskierte Dieb erbeutet nur eine Aktentasche. Unterbaur kann die anschließende Flucht der beiden Räuber mit einem Motorboot nicht verhindern. Unterdessen ist die restliche Crew bei einer Routinekontrolle auf das Boot von Sascha Koslowski aufmerksam geworden. Die Küstenwache findet eine große Menge an Reisepässen und nimmt Koslowski wegen des Verdachtes auf Passfälschung zur weiteren Befragung mit nach Neustadt. Als Kapitän Ehlers jedoch Unterbaurs Funkspruch empfängt, macht sich die ‚Albatros‘ sofort auf den Weg zu dem überfallenen Casinoschiff, um dort die weiteren Untersuchungen durchzuführen. Unterbaur glaubt, einen der Räuber – eine junge Frau – vor dem Überfall unmaskiert gesehen zu haben, und Kamp fertigt daraufhin eine Fahndungszeichnung an. Parallel laufen die Ermittlungen im Fall Koslowski weiter, dessen Pässe sich als erstklassige Fälschungen herausgestellt haben. Allem Anschein nach war der Festgenommene nach Polen unterwegs, um dort seine Abnehmer zu treffen. Aber wer sind die Hintermänner? Inzwischen legt die Küstenwache der Mannschaft des Casinoschiffs die Phantomzeichnung vor. Mit Erfolg: Ein Barmann erkennt die Frau als Schwester eines Spielers wieder, der regelmäßig beim Roulette Geld verloren hat. Anscheinend hatte Boden keine Skrupel, hohe Kredite an Gäste mit Spielschulden zu vergeben. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 28.01.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 5
      Bild: ZDF und Uwe Ernst
      Magnus Thorsell (Manfred Stücklschwaiger, r.) weist seinen Bruder Björn (Gunnar Titzmann, l.) zurecht. In seinem Fluchtplan sollte niemand zu Schaden kommen. Ebenfalls wirft Magnus Björn vor, dass er an seiner Verhaftung schuld sei... – © ZDF und Uwe Ernst

      Am Pier in Neustadt nimmt die „Albatros“ Magnus Thorssell an Bord. Der wegen Einbruchs und schweren Raubs verurteilte Verbrecher soll von der Küstenwache überführt und den schwedischen Behörden übergeben werden. Zunächst läuft alles nach Plan und ohne Zwischenfälle ab. Kapitän Ehlers und seine Mannschaft befinden sich noch auf dem Weg nach Trelleborg, als sie der Notruf einer Charteryacht erreicht: Die Besatzung leidet an einer Lebensmittelvergiftung, außerdem streikt der Motor. Da die „Albatros“ das einzige Schiff in der Nähe ist, lässt Ehlers die Fahrt nach Schweden unterbrechen und schickt Unterbaur, Norge und Carlson an Deck. Während Unterbaur sich den Motor ansieht, bereitet Norge die Überführung der Schwerkranken auf das Küstenwachschiff vor. Doch auf der „Albatros“ offenbart sich die wahre Identität der drei Hobbyangler auf dramatische Weise: Einer der vermeintlich Bewusstlosen bedroht Norge und Schneidewind plötzlich mit der Waffe und zwingt die Küstenwachler in eine Kammer. Die drei Gangster – Magnus’ Bruder Björn mit seinen beiden Komplizen Mike und Ralle – nutzen den Überraschungseffekt und bringen das Schiff in ihre Gewalt. Da die Yacht, mit der sie gemeinsam mit Magnus fliehen wollten, ausgefallen ist, kapern sie kurz entschlossen die „Albatros“, um sich an die schwedische Küste abzusetzen. Kapitän Ehlers setzt alles daran, die Verbrecher aufzuhalten, und auf Deck kommt es zu einem Handgemenge, bei dem der gewalttätige und unberechenbare Björn Carlson am Arm anschießt. Fassungslos muss die restliche Mannschaft auf der Brücke mitansehen, wie Ehlers, Norge und Carlson gezwungen werden, über Bord zu springen. Die drei schaffen es, die führerlos treibende Yacht schwimmend zu erreichen. Doch das Funkgerät ist zerstört und die Benzinleitung defekt. Während sich die „Albatros“ immer weiter von ihnen entfernt, bleibt Ehlers nur eine Möglichkeit: Verzweifelt versucht er mit Norge und der verletzten Bootsfrau, die Yacht wieder flott zu bekommen. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 04.02.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 6
      Bild: ZDF und Image Point
      Als Mona Jürgens (Jasmin Gerat, l.) vor dem Labor die Reusen entdeckt, kommt Bernd Junghans (Peter Davor, r.) mit seinem Motorboot angefahren. Sie stellt ihn zur Rede... – © ZDF und Image Point

      Die Mannschaft der „Albatros“ ist gerade dabei, einzelne Gebiete der Ostsee wegen eines unerklärlichen Fischsterbens zu untersuchen, als sie ein Notruf erreicht. Daniel Niedersen funkt die Küstenwache an, weil seine Freundin von einem Tauchgang nicht zurückgekehrt ist. Als WO Jürgens und Funker Kamp in der Nähe der Unglücksstelle tauchen, können sie auf dem Meeresgrund nur noch die Leiche von Jana Dirks bergen. Als Daniel den Tod seiner Freundin mitgeteilt bekommt, bricht er verzweifelt zusammen. Jana war Meeresbiologin und betreute für einen Kosmetikkonzern eine Algenfarm in der Ostsee. Warum es zu dem tödlichen Unfall kam, ist für ihn unerklärlich. Kamp inspiziert inzwischen das Tauchequipment und muss feststellen, dass der Lungenautomat offensichtlich manipuliert wurde. Als sich Unterbaur auf dem Kutter umsieht und unter Deck auf ein großes Chaos mit zerstörten Laboreinrichtungen und Blutspuren trifft, weist alles auf einen Streit und damit auf Daniel als Verdächtigen hin. Kapitän Ehlers bemerkt, dass die Vernehmung Daniels seiner Wachoffizierin sehr nahe geht und erfährt von Mona Jürgens den Grund: Sie und der Verdächtige waren einmal ein Paar, und entgegen aller Indizien will Jürgens nicht an die Schuld ihres ehemaligen Freundes glauben. Doch dann gelingt Daniel am Pier die Flucht von der „Albatros“, womit alles gegen ihn spricht. Jürgens gerät in einen Zwiespalt der Gefühle – als Polizistin muss sie alles daran setzen, den Flüchtigen dingfest zu machen, der als Mörder von Jana Dirks gesucht wird, andererseits hält sie ihn für unschuldig. Währendessen nimmt die Crew weitere Ermittlungen auf, als sich das Fischsterben und geheimnisvolle Algenvergiftungen an den umliegenden Stränden häufen. Was weiß Bernd Junghans, der Kollege von Jana, über deren Forschungsergebnisse bei der Algenfarm? Als Daniel heimlich in Jürgens’ Wohnung auftaucht, muss sie sich entscheiden. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 11.02.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 7
      Bild: ZDF und Uwe Ernst
      Kapitän Ehlers (Rüdiger Joswig, M.), Sanitäter Norge (Andreas Arnstedt, 2.v.r.) und Funker Kamp (Patrick Gräser, r.) konfrontieren Leo (Toni Snetberger, 2.v.l.) und Lara (Wieslawa Wesolowska, l.) mit dem seltsamen Stofffetzen. Doch die beiden wissen nichts darüber und können sich auch nicht erklären, wie dieser Lappen auf ihr Schiff gekommen ist. Es bleibt Kapitän Ehlers nichts anderes übrig, als die Durchsuchung des Kutters zu beenden. – © ZDF und Uwe Ernst

      Wieder ist die Küstenwache einem internationalen Verbrechen auf der Spur. Wertvolle gestohlene Kunstgegenstände aus dem Kreml sind in Deutschland aufgetaucht – alle illegal geschmuggelt. Kapitän Ehlers und seine Mannschaft sind sich sicher, dass der Umschlagplatz in ihrem Zuständigkeitsbereich liegen muss. Den verdächtigen russischen Kutter „Jantarnyi“ untersuchen sie deshalb bei einer Kontrolle besonders intensiv. An Bord findet die Crew der „Albatros“ zwischen alten Fischen aber nur ein Tuch mit russischer Aufschrift, das aus dem Kreml stammen könnte. Wertvolle Kunstobjekte sind nicht versteckt. Während die anderen enttäuscht feststellen, dass sie nichts Belastendes finden können, macht Maschinist Unterbaur eine Entdeckung, die ihn tief erschüttert: Ein kleines abgewetztes Stofftier, das ihm sehr vertraut vorkommt, liegt in einem der Räume des Kutters. Zurück in Neustadt geht Ehlers weiterhin dem Schmuggelfall nach. Ein Motorboot hatte anscheinend den Kontakt zur „Jantarnyi“ aufnehmen wollen, als die Crew die Kontrolle vornahm, und flüchtete sofort. Wie es aussieht, sollte die heiße Ware in diesem Moment verschoben werden. Fieberhaft versucht die Küstenwache nun den Besitzer des Bootes ausfindig zu machen. Unterdessen folgt Unterbaur seiner eigenen Spur, die ihn direkt in die Vergangenheit führt. Er erinnert sich an den ersten tragischen Einsatz der „Albatros“: Seine Schwester Katja war mit Mann und Kind in Seenot geraten. Der kleine Junge trieb in einer Rettungsinsel ab und konnte nie geborgen werden. Katja glaubt ihn verloren, aber Unterbaur ist überzeugt, dass das gefundene Stofftier ein entscheidender Hinweis auf seinen kleinen Neffen ist. Im Alleingang will Unterbaur die Besitzer des Russenkutters, den jungen Leo und seine Mutter, zur Rede stellen. Die „Jantarnyi“ scheint mehr als ein Geheimnis zu verbergen, das die Küstenwache aufdecken muss. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 18.02.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 8
      Bild: ZDF und Uwe Ernst
      Rademacher (Nick Wilder, r.) freut sich sehr darüber, dass sein alter Freund Holger Ehlers (Rüdiger Joswig, l.), den alten Zeiten zuliebe, doch noch die Zeit gefunden hat, bei dem geplanten Segeltörn dabei zu sein. – © ZDF und Uwe Ernst

      Kapitän Ehlers genießt während eines privaten Törns die letzten Stunden Nachtwache am Ruder der Jacht ‚Virginia‘, als blitzartig ein Angreifer aus dem Dunkel auftaucht, ihn brutal überrumpelt und über Bord stößt. Was ein unterhaltsamer Segelausflug mit seinem alten Schulfreund Rademacher und dessen zwei Bekannten werden sollte, endet für Ehlers im kalten Wasser der Ostsee. Kurz darauf senden Rademachers Freunde Schade und Meier-Wendt einen Notruf aus, der die ‚Albatros‘ erreicht. Im steten Kampf nicht zu ertrinken treibt der Kapitän der Küstenwache inzwischen hilflos und ohne Rettungsweste im Meer. Mit einem wasserdichten Handy gelingt es ihm schließlich, den Kontakt zu seiner Crew herzustellen, und Unterbaur bringt das Küstenwache-Schiff sofort auf Suchkurs. Ehlers Kräfte schwinden immer mehr. Als die ‚Albatros‘ endlich eintrifft, hat Ehlers das Bewusstsein bereits verloren. Mit dem Hubschrauber wird er ins Krankenhaus gebracht, wo man alles versucht, um sein Leben zu retten. Eine erste Befragung von Schade und Meier-Wendt führt zu keiner Klärung des Anschlags auf Ehlers. Rademacher ist spurlos verschwunden – wie es aussieht, ist er mit dem Beiboot der Jacht geflüchtet. Während Kapitän Ehlers um sein Leben kämpft, nimmt die Küstenwache die Ermittlungen auf, die sich zunächst auf Rademacher als Hauptverdächtigen konzentrieren. Einsatzleiter Gruber stellt der Crew kurz darauf Thure Sander vor, der die Vertretung für Ehlers übernehmen soll. Der tatkräftige junge Kapitän übernimmt die Leitung der Ermittlungsarbeit, und der Mannschaft – insbesondere Maschinist Unterbaur – fällt es nicht leicht, sich an den ‚Neuen‘ zu gewöhnen. Schon bald haben sie eine erste Spur: Anscheinend gibt es in der Vergangenheit von Restaurantbesitzer Schade und Yachtclub-Vorsitzender Meier-Wendt ein dunkles Geheimnis, das mit dem Anschlag auf Ehlers und dem Verschwinden von Rademacher in engem Zusammenhang steht … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 25.02.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 9
      Bild: ZDF und Image Point
      Die Küstenwache ist Sven und Hilge unauffällig gefolgt. Kapitän Sander (Manou Lubowski, l.), Funker Kamp (Patrick Gräser, 2.v.l.), Kai Norge (Andreas Arnstedt, 2.v.r.) und ein BGS-Kollege wollen ihre Kollegin Lili Carlson retten. – © ZDF und Image Point

      Bei einer Routinefahrt stößt die ‚Albatros‘ auf ein im Wasser schwimmendes Treibnetz, das einem Fischers abhanden gekommen sein muss. Doch als Bootsfrau Carlson und Funker Kamp das Netz bergen wollen, machen sie einen schrecklichen Fund: an der Schleppleine hängt ein Toter, der mit einer Harpune ermordet worden ist. Bei einer ersten Untersuchung der Leiche entdeckt Schneidewind eine Tätowierung, die darauf schließen lässt, dass es die Crew mit einem Fremdenlegionär zu tun hat. Die Küstenwache nimmt die Ermittlungen auf und versucht, die Identität der Wasserleiche aufzudecken. Inzwischen hat Lilli Carlson mit familiären Problemen zu kämpfen: Ihr Bruder Sven, der mit seinem Kumpel Lukas einen kleinen Fischkutter betreibt, scheint undurchsichtigen Geschäften nachzugehen, bei denen heimliche Tauchgänge eine Rolle spielen. Er und Lukas geraten in den Fokus der Küstenwache, als Unterbaur herausbekommt, dass das aufgefundene Netz von ihrem Kutter stammt. Wie es aussieht, gibt es außerdem eine Verbindung zwischen den beiden jungen Fischern und dem dubiosen Klaus Hansen, der sein Geld mit dem Abwracken alter Schiffe macht – und der ebenfalls ein Ex-Fremdenlegionär ist. Carlson hat folglich allen Grund, sich um ihren Bruder Sorgen zu machen. Kapitän Ehlers liegt nach dem Mordanschlag immer noch im Koma, und noch immer bangt die Mannschaft um die Gesundheit ihres geliebten Kapitäns. Besonders Maschinist Unterbaur kann sich mit dem Schicksal seines Freundes nicht abfinden. Während die Crew nach besten Kräften versucht, sich mit dem neuen Kapitän Thure Sander zu arrangieren, kommt es zwischen diesem und Unterbaur öfters zu Reibereien. Doch obwohl Unterbaur die distanzierte Art des ‚Neuen‘ nicht ausstehen kann, muss er doch zugeben, dass Thure Sander ausgezeichnete Arbeit leistet und alles daran setzt, den komplizierten Fall aufzuklären … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.03.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 10
      Bild: ZDF und Uwe Ernst
      Als Norge seine Kollegen Kapitän Thure Sander (Manou Lubowski, r.) und Funker Jan Kamp (Patrick Gräser, l.) tauchend im Wasser sieht, versucht er, Claudia Schöneberger von ihnen abzulenken. Durch ein Ablenkungsmanöver können seine Kollegen sie schließlich außer Gefecht setzen. – © ZDF und Uwe Ernst

      Voller Tatendrang verstaut die Umweltaktivistin Martina Röder ihre Tauchausrüstung auf einem kleinen Boot, das Kai Norge ihr besorgt hat. Der Sanitäter amüsiert sich über den unerschütterlichen Enthusiasmus seiner Bekannten, die allein aufbricht, um einer vermeintlichen Umweltsünde auf die Schliche zu kommen. Nur wenige Stunden später erreicht Martinas verzweifelter Notruf die Albatros, und Norge bereut bitter, dass er sie ziehen ließ: Die Küstenwache findet Martina bewusstlos auf dem Boot vor, ihr Gesundheitszustand ist äußerst kritisch, und auf ihrem Körper hat sich ein ungewöhnlicher Ausschlag gebildet. Im Krankenhaus erfährt das Team der „Albatros“, dass sich die engagierte junge Frau vermutlich unter Wasser mit einem neuartigen Virus angesteckt hat, das innerhalb von 24 Stunden den Tod herbeiführt. Nur wenige Tage zuvor wurde ein Bundeswehrsoldat mit den gleichen Symptomen eingeliefert, für den kein wirksames Gegenmittel gefunden werden konnte. Die Küstenwache hat nur eine Chance, Martinas Leben zu retten: Sie muss eine Probe des Stoffs auftreiben, mit dem sich die Umweltaktivistin infiziert hat. Die Zeit rast, und die Mannschaft steht vor einem Rätsel. Wonach Martina Röder suchte, weiß auch die Chemikerin Claudia Schöneberger nicht, die in Martinas Büro mit ihr verabredet war. Auf dem Schreibtisch liegt als einziger Anhaltspunkt der Bauplan eines Hotels. Die Nerven der Crew-Mitglieder werden auf eine Zerreißprobe gestellt, als ihre Ermittlungen durch die Einschaltung eines LKA-Beamten eher behindert als unterstützt werden. Das LKA hat ziemlich genaue Vermutungen, was die Umweltaktivistin bei ihrem Tauchgang entdeckt haben könnte, denn von einem Gelände der Bundeswehr sind einige Fässer mit hochbrisantem Inhalt verschwunden. Eine Unterwasserkamera soll aufklären, ob sich die Spekulationen bestätigen lassen. Doch bei dem Tauchgang kommt es zu einem weiteren gefährlichen Zwischenfall. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 10.03.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 11
      Bild: ZDF
      In der Höhle des Löwen (Staffel 7, Folge 11) – © ZDF

      Auf einer Patrouillenfahrt erhält die „Albatros“ einen merkwürdigen Notruf: Edgar Blum, ein bekannter Schiffsdesigner, wurde auf seiner Yacht „Moonlight“ in der Kajüte eingeschlossen, während Tochter Sophia mit Freunden an Deck ihre Geburtstagsparty feiert. Als Kapitän Ehlers und seine Crew der Sache nachgehen und die Yacht betreten, finden sie zahlreiche Jugendliche, die bewusstlos am Boden liegen. Als sie schließlich unter Deck nachschauen, stoßen sie auf den eingesperrten Edgar Blum. Während Sanitäter Kai Norge sich um die Jugendlichen, die unter Übelkeit und Kopfschmerzen leiden, kümmert, kommt der 20-jährige Steve – Sophias Freund – wieder zu sich. Wie alle anderen Gäste wurde auch er mit einem starken Schlafmittel in den Cocktails außer Gefecht gesetzt. Er berichtet der Mannschaft und dem aufgeregten Blum, dass er beobachten konnte, wie die 17-jährige Sophia von dem Mitarbeiter des Cateringservice entführt wurde. Allerdings hat außer Steve keiner der Jugendlichen die Entführung bemerkt. Doch plötzlich erreicht die „Moonlight“ ein Funkspruch: Eine männliche, verzerrte Stimme fordert fünf Millionen Euro Lösegeld, andernfalls muss Blum um das Leben seiner Tochter fürchten. Sofort beginnen die Ermittlungen, und allem Anschein nach müssen sich der Verbrecher und seine Geisel noch auf der Ostsee befinden. In der gleichen Nacht fällt der Küstenwache eine Yacht auf, deren Positionslichter ausgefallen sind. Als Unterbaur an Bord geht und dem Skipper hilft, die defekten Mastlichter zu reparieren, kann er nicht ahnen, dass es sich hierbei um den Entführer handelt. Die verzweifelte Sophia versucht, sich in ihrer schalldichten, verriegelten Kajüte bemerkbar zu machen – doch vergebens. Keiner der Crew schöpft Verdacht, und somit ist Sophias Schicksal weiterhin ungewiss. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 10.03.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 12

      Für Kalle Schneidewind ist es ein gänzlich schwarzer Tag: David Marquart vom städtischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt nimmt seine Kombüse akribisch unter die Lupe. Der Koch der „Albatros“ fühlt sich in seiner Ehre gekränkt und macht seinem Ärger lauthals Luft. Doch alles kommt noch schlimmer, denn Einsatzleiter Gruber hat schlechte Nachrichten: Der Befund des Hausarztes bescheinigt ihm die Dienstuntauglichkeit. Schneidewind kann kaum fassen, dass seine Zeit auf der „Albatros“ tatsächlich abgelaufen sein soll. Aber sein Albtraum, für immer das Küstenwache-Schiff verlassen zu müssen, ist Wirklichkeit geworden. Kapitän Ehlers nimmt sein altgedientes Mannschaftsmitglied noch ein letztes Mal – und gegen den Willen von Gruber – mit auf Patrouillefahrt. Unterwegs macht ein Funkspruch die Küstenwache auf ein Schnellboot aufmerksam, das verwaist im Meer dümpelt. Kapitän Ehlers lässt das Boot kontrollieren, und dabei entdeckt die Crew an Deck die Leiche eines russischen Mannes. Ein Handy, das bei dem Toten gefunden wird, führt zu dem Hotelbesitzer Reinhard Wollenberg. Der zwielichtige Hotelier äußert sich nicht zu dem Toten, erklärt jedoch, dass sein Bote Lars Beucker mit der Auslieferung von Geschäftsunterlagen betraut war. Ehlers jedoch vermutet, dass es sich dabei wohl kaum um gewöhnliche Unterlagen handelte, denn inzwischen wurde Beuckers Leiche an den Ostseestrand gespült. Unerwartet wendet sich währenddessen David Marquart an Schneidewind. Er erzählt verzweifelt, dass seine Enkelin Andrea auf der Ostsee einen Aktenkoffer gefunden hat und inzwischen spurlos verschwunden ist. Schneidewind zählt eins und eins zusammen und ahnt, dass Marquarts Enkelin in großer Gefahr schwebt. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 17.03.2004 ZDF
    • Staffel 7, Folge 13
      Bild: ZDF und Uwe Ernst
      Voll Anspannung richtet Kapitän Ehlers (Rüdiger Joswig) die Pistole auf sein Gegenüber. Es steht mehr auf dem Spiel, als nur die Entführung der "Glückburg" zu beenden - Ehlers unerbittlicher Gegner ist das Ticken der Uhr ... – © ZDF und Uwe Ernst

      Maschinist Unterbaur staunt nicht schlecht über die nagelneuen Instrumente auf der Brücke der „Glücksburg“. Die Ingenieure Christina Tölz und Dirk Saade von der Behring-Werft haben ganze Arbeit bei der Überholung des Küstenwache-Schiffs geleistet. Voller Erwartung fiebert Unterbaur der Erkundung des Maschinenraums entgegen, aber die Probefahrt endet für ihn mit einer Überraschung: Er wird niedergeschlagen und wacht eingesperrt in der Kapitänskajüte auf. Tölz und Saade haben ihre eigenen Pläne, und dem Maschinisten fällt dabei die Rolle der Geisel zu. Wenig später klingelt bei Einsatzleiter Gruber das Telefon, und von der Presse erfährt er, dass die „Glücksburg“ entführt wurde. Gruber weiß nicht, was er davon halten soll, und macht sich selbst auf den Weg nach Kiel, um dem Werftbesitzer Kölbel einen Besuch abzustatten. Auf dem Werksgelände herrscht große Aufruhr, denn voller Wut über die aktuelle Geschäftspolitik streiken die Angestellten. 500 Arbeitsplätze sind gefährdet, und die Werft steht kurz vor dem Aus. Gruber sieht darin ein mögliches Motiv für die Entführung des frisch sanierten Schiffs. Kapitän Ehlers und die Crew der „Albatros“ haben den Auftrag herauszufinden, was die beiden Ingenieure wirklich mit der Aktion im Sinn haben. Über Funk nimmt Ehlers Kontakt mit Christina Tölz auf. Sie wirft Kölbel bewusste Misswirtschaft vor und ist entschlossen, mit allen Mitteln für den Erhalt der Werft zu kämpfen. Ehlers versucht, die Ingenieurin davon zu überzeugen, dass ein Verhandlungstisch der bessere Ort dazu wäre, aber Dirk Saade sieht die Sache anders. Er droht, die „Glücksburg“ in die Luft zu sprengen und sowohl Unterbaur wie die Investitionen der Küstenwache auf dem Meeresboden zu versenken, wenn Ehlers die „Albatros“ nicht sofort auf einen anderen Kurs bringt. Alles nur ein großer Bluff? Ehlers Mannschaft bleibt nur wenig Zeit dies herauszufinden. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 24.03.2004 ZDF

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