Küstenwache

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    • Staffel 13, Folge 1
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      Nacht der Angst (Staffel 13, Folge 1) – © ZDF

      Auf einer Patrouillenfahrt nördlich von Rügen sichtet die ‚Albatros‘-Crew einen verdächtigen Kutter. Thure Sander, der Ehlers als Kapitän vertritt, bittet Berg und Norge, mit dem Kontrollboot überzusetzen. Der Kutter wirkt verlassen, doch dann machen die beiden Küstenwachler eine schreckliche Entdeckung: Sie finden drei Leichen, eine Menge Bargeld sowie eine Sporttasche voller Waffen und Sprengstoff. Alles deutet auf einen tödlichen Streit unter Waffenschmugglern hin, die sich gegenseitig erschossen haben. Plötzlich hören Berg und Norge Geräusche. Mit gezogenen Waffen durchsuchen sie das Schiff und stoßen in einer Kajüte auf eine verstörte, vor Angst und Unterkühlung zitternde Frau.

      Die drei Toten werden in Leichensäcken in den Ruderraum der „Albatros II“ gebracht. Die junge Frau wird von Norge medizinisch versorgt. Da sie unter Schock steht und nur polnisch zu sprechen scheint, kann sie zunächst keine brauchbare Aussage über die Geschehnisse an Bord des Kutters machen. Als Norge kurz darauf im Ruderraum noch einmal einen der Toten untersucht, findet er einen neuen, unbenutzten Mp-3-Player. Plötzlich vernimmt er ein unheimliches Geräusch. Wie von Geisterhand öffnet sich hinter ihm der Reißverschluss von einem der Leichensäcke. Überrascht fährt er herum, wird jedoch im selben Augen-blick von einem harten Schlag getroffen. Als Norge kurz darauf wieder zu sich kommt und Alarm schlägt, ist der Schock groß. Der falsche Tote, so viel haben Asmus und Gruber inzwischen aus der Einsatzzentrale übermittelt, ist der skrupellose Ex-Söldner Stefan Strassner. In diesem Moment muss er sich irgendwo auf dem Küstenwache-Schiff befinden – nun bewaffnet mit Norges Dienstpistole und dem auf dem Kutter sichergestellten Sprengstoff. Ab sofort gilt allerhöchste Sicherheitsstufe an Bord. Sander gibt Anweisung, dass sich niemand mehr alleine bewegen darf, und teilt Trupps ein, die das Schiff durchkämmen sollen. Anna bekommt einen Beamten zu ihrem Schutz abgestellt. Dann machen Sander und Berg sich mit je einem Einsatzteam auf die Suche nach ihrem unsichtbaren Feind.

      Wie gefährlich Strassner ist, wird auf dramatische Weise klar, als plötzlich die gesamte Stromversorgung an Bord ausfällt. Der Funkkontakt zur Einsatzzentrale reißt ab, und das Schiff liegt buchstäblich im Dunkeln. Dann erschüttert eine heftige Explosion den Maschinenraum und macht die „Albatros II“ vollends manövrierunfähig. Noch ist völlig unklar, was Strassner eigentlich vorhat. Und wonach er an Bord der Albatros sucht. Anna könnte vielleicht etwas wissen. Doch sie ist plötzlich ebenfalls spurlos verschwunden. Eine gefährliche Nacht bricht über der „Albatros II“ und ihrer Crew herein. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 21.10.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 2
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      Störmanöver (Staffel 13, Folge 2) – © ZDF

      Vertreter der finnischen und bulgarischen Küstenwache sind zu Gast in Neustadt, um mit der Mannschaft der „Albatros II“ eine gemeinsame Übung durchzuführen. Gemeinsames Ziel dieses „Boarding-Trainings“ ist es, die europäische Zusammenarbeit bei der Verbrechensbekämpfung auf See zu stärken und Erfahrungen auszutauschen. Schnell jedoch wird Kapitän Ehlers und seiner Crew klar, dass sich der bulgarische Kapitän Bregow und der finnische Kapitän Röhr nicht besonders gut verstehen. Es ist zu erwarten, dass die geplante Übung alles andere als friedlich ablaufen wird.

      Derweil schwebt Unterbaur im siebten Himmel. Die attraktive Maschinistin der Bulgaren, Asya, zeigt großes Interesse an ihm und seinen Maschinen. Charmant zeigt ihr Unterbaur die technische Ausstattung seines Schiffs. Die Enttäuschung ist allerdings groß, als Unterbaur herausfindet, dass sie die Frau des eifersüchtigen Bregow ist. Am zweiten gemeinsamen Tag auf Hoher See spitzt sich die Lage plötzlich dramatisch zu: Der finnische Kapitän erleidet während eines simulierten Angriffs einen Infarkt. Allem Anschein nach wurde auf Röhr ein heimtückischer Anschlag verübt: Der unbekannte Täter muss von Röhrs Herzschritt-macher gewusst haben, um diesen gezielt zu manipulieren. Nun ist aus der Übung bitterer Ernst geworden. Ehlers und seine Mannschaft sind fortan gezwungen, ihre Ermittlungen so vorsichtig wie möglich durchzuführen, um keinen diplomatischen Zwischenfall auszulösen. Zunächst einmal fällt der Verdacht auf den unbeherrschten Bulgaren, der die Tat aus Eifersucht begangen haben könnte, denn Röhr hatte ein Verhältnis mit der schönen Asya. Asya ist verzweifelt. Sie glaubt fest an die Unschuld ihres Mannes und beteuert Unterbaur gegenüber immer wieder, dass die Sache mit Röhr längst vergessen und bereinigt ist. Bregow hatte ihr verziehen. Ehlers steht dem jedoch skeptisch gegenüber, schließlich fiel Bregow mit seiner schroffen und aufbrausenden Art während des Boarding-Trainings immer wieder unangenehm auf. Um sich und ihren Mann von allem Verdacht reinzuwaschen, überredet Asya Unterbaur, ihr bei Nachforschungen auf eigene Faust zu helfen. Der Maschinist ist hin- und hergerissen, entschließt sich dann aber, Asya zu vertrauen und ihr beizustehen. Wird es Unterbaur gelingen, den wahren Täter zu finden? Oder lässt er sich zu sehr von seinen Gefühlen zu Asya leiten und gerät dadurch in eine verhängnisvolle Lage? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 28.10.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 3
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      Nehmt Abschied Brüder (Staffel 13, Folge 3) – © ZDF

      Nach ihrem Abschluss an der Hochschule für Nautik feiert eine Gruppe junger Studenten auf einem Segelschiff ausgelassen ihr bestandenes Examen. Es wird viel gelacht, getrunken und gesungen, und man schwört sich ewige Freundschaft. Als die jungen Leute jedoch am nächsten Morgen übernächtigt aus ihren Kojen steigen, fehlt plötzlich einer von ihnen: der 26jährige Mickey Hofer. Sorge macht sich breit, dass ihm etwas passiert sein könnte, auch wenn manche noch spekulieren, dass sich der stets etwas übermütige Mickey vielleicht einfach nur einen Spaß erlaubt und das Boot unbemerkt verlassen hat, um seinen Freunden einen Schrecken einzujagen.

      Als die Küstenwache von einem Fischerboot gerufen wird und eine Leiche birgt, ist jedoch schnell klar, dass es sich dabei um den vermissten Mickey handelt. Besonders seine Freundin Lina kann Mickeys Tod kaum fassen – vor allem als sie hört, dass Mickey anscheinend erschlagen wurde, bevor man ihn ins Wasser geworfen hat. In der Befragung berichtet sie von Problemen zwischen Mickey und seinem Kommilitonen Jochen. Jochen habe sich oft zurückgesetzt gefühlt, war immer nur der ewige Zweite hinter dem Dauersieger Mickey. Bei der Durchsuchung von Mickeys Kajüte finden die Beamten Jochens Feuerzeug. Doch dieser behauptet, dass er den betrunkenen Mickey nachts in die Koje gebracht habe, wo er sofort eingeschlafen sei. Von den anderen Studenten scheint zunächst niemand ein Motiv zu haben. Mickey war allseits beliebt – vielleicht zu beliebt?

      Die Fassade der ewigen Freundschaft beginnt im Laufe der Ermittlungen immer mehr zu bröckeln. Zu groß war anscheinend der Konkurrenzkampf um die knappen, heiß begehrten Jobs bei den Reedereien. Und der Job bei der größten Reederei Goedersen Sea Line ging mal wieder nicht an Jochen, sondern an Mickey.

      Um genauer zu ergründen, was es mit den sogenannten besten Freunden auf sich hat, begibt sich die Bootsfrau Stern an die Stätte ihrer Vergangenheit – vor nicht allzu langer Zeit hat sie selbst an der Hochschule für Nautik ihren Abschluss gemacht. Ihr ehemaliger Mentor Professor Lübke steht ihr mit Rat und Tat bei den Ermittlungen zur Seite. Schließlich steht dabei nicht nur der Ruf der gesamten Hochschule auf dem Spiel: auch sein eigener Neffe Frank war ebenfalls unter den Feiernden auf dem Unglücksschiff und gehört damit zu den potenziellen Tätern. Dann macht die Küstenwache schließlich eine unerwartete Entdeckung: Mickeys angeblich trauernde Freundin Lina hatte vor dessen Tod noch einen heftigen Streit mit ihm – weil sie schwanger war. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 04.11.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 4
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      Pakt mit dem Teufel (Staffel 13, Folge 4) – © ZDF

      Die Küstenwache wird zur Yacht des Reeders Mats Wendrich gerufen: Ein offenbar führerloses Motorboot ist auf seine Yacht zugerast, hat dann plötzlich gestoppt und treibt nun auf dem Wasser. Als Ehlers das Boot inspiziert, entdeckt er einen bombenähnlichen Behälter, an dem ein Zeitzünder tickt. Vor Ehlers’ entsetzten Augen springt der Zünder auf Null! Die erwartete Detonation bleibt jedoch aus. Stattdessen macht Ehlers einen grausigen Fund. Im Innern des Behälters liegt die stark entstellte Leiche eines Mannes. In seiner Faust: die Drohbotschaft eines Erpressers. Der Reeder gibt zu, vor einer Woche den Anruf eines unbekannten Mannes erhalten zu haben. Der Anrufer hatte eine Million verlangt, sonst würde er eine Gasbombe in eines von Wendrichs Passagierschiffen lenken. Wendrich hatte das für einen üblen Scherz gehalten. Nun aber ist klar: Da meint es jemand bitterernst.

      Tatsächlich ergibt die Erstuntersuchung des unbekannten Toten, dass der Mann mit dem gefährlichen Kampfgas Tabun umgebracht wurde. Das Gas kann schnell Kampfmittelrückständen aus dem Zweiten Weltkrieg zugeordnet werden. Anscheinend ist es dem Erpresser gelungen, an mindestens eine von acht gut erhaltenen Tabun-Bomben zu kommen, die vor einem Jahr von einem Entsorgungsunternehmen legal aus der Ostsee gehoben, in Beton gegossen und an tieferer Stelle wieder versenkt wurden. Unterbaur, der den auf dem Motorboot sichergestellten Zünder untersucht, entdeckt eine erste heiße Spur. Hinter der Erpressung steckt ein alter Bekannter: Finn Dirksen, ein ehemaliger Berufssoldat. Er und sein Partner Hartmut Kraska haben in der Vergangenheit mit selbstgebastelten Bomben die Ostsee unsicher gemacht und jede Menge Geld erpresst. Vor vier Jahren konnten Ehlers und sein Team Dirksens damaligen Partner Kraska festnehmen – Dirksen hatte ihn an die Küstenwache verraten und sich dann abgesetzt. Jetzt ist Dirksen offenbar wieder aktiv und macht im Alleingang weiter. Angesichts der großen Gefahr, die von der Tabun-Bombe ausgeht, beschließt Einsatzleiter Gruber, Dirksens ehemaligen Partner in die Ermittlung einzubinden, den im Gefängnis einsitzenden Kraska. Kapitän Ehlers ist zunächst strikt dagegen: Er weiß, dass Kraska skrupellos und unberechenbar ist. Doch ihm bleibt keine Wahl: Er muss mit Kraska paktieren. Seite an Seite mit dem Feind macht sich Ehlers auf die Suche nach Dirksen und der Bombe und gerät dabei immer tiefer in den Strudel eines perfiden Plans. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 11.11.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 5
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      Verhängnis (Staffel 13, Folge 5) – © ZDF

      Auf hoher See bringt ein Fischernetz einen grausigen Fang zutage: Eine junge, attraktive Frau, die Opfer eines Gewaltverbrechens wurde und die ihr Mörder anschließend mit einem Anker beschwert und versenkt hat. Über einen Abgleich mit den Vermisstenanzeigen ist die Identität der jungen Frau schnell ermittelt: Isabelle Wiede, deren Eltern schon vor vielen Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Das Opfer betrieb seit zwei Jahren gemeinsam mit ihrer Freundin Corinna Lind einen Drachenverleih.

      Die Küstenwache ermittelt, dass der Drachenverleih schon längst nicht mehr lukrativ läuft. Isabelle hatte deshalb vor einigen Monaten beim Yachthandel Flemming als Praktikantin angefangen – vermittelt durch Peter Flemming, den Junior der Firma, mit dem sie bis vor wenigen Wochen liiert war. Wie sich herausstellt, war auch Corinna sehr an Peter interessiert. Fühlte Corinna sich von Isabelle beruflich im Stich gelassen, oder hat sie ihre Freundin vielleicht aus Eifersucht ermordet? Kapitän Ehlers sucht den Yachthandel Flemming auf. Der alte Familienbetrieb wird vom Patriarchen Gerd Flemming mit harter Hand geführt. Besonders sein Sohn Peter leidet sehr darunter: Er muss mit ansehen, wie ausgerechnet sein alter Freund Constantin Röger von Gerd Flemming protegiert wird, während Peter selbst von seinem Vater nur demütigende Worte erfährt. Und nun gerät er auch noch in Verdacht, Isabelle aus Wut über die Trennung umgebracht zu haben. Tatsächlich spricht vieles gegen ihn, aber ausgerechnet Constantin gibt ihm ein Alibi. Es mehren sich jedoch bald die Hinweise darauf, dass Peter anscheinend nicht der einzige Mann in Isabelles Leben war. Dafür spricht die Schlüsselkarte eines Apartments, das sie anscheinend mehrere Wochen als Zweitwohnung genutzt hat. Doch es ist leer geräumt. Wollte jemand absichtlich Spuren verwischen? Der Bürge für das Apartment ist schnell identifiziert: Es ist Constantin Röger, Gerd Flemmings rechte Hand. Alles deutet nun darauf hin, dass er der geheimnisvolle Mann an Isabelles Seite war. Unter der Last der Beweise bricht er schließlich im Verhör zusammen und gesteht den Mord an Isabelle. Aber Ehlers glaubt ihm nicht. Stattdessen ist er der Überzeugung, dass Constantin mit aller Macht versucht, jemanden zu decken … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 18.11.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 6
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      Bittere Wahrheit (Staffel 13, Folge 6) – © ZDF

      Eine Einbruchserie hält die Ostseeküste in Atem: Fast wöchentlich werden Yachten in ihren Winterlagern aufgebrochen, und dabei kommen wertvolles Zubehör und technisches Gerät abhanden. Die Landespolizei fahndete bisher erfolglos nach den Serientätern und bittet die Küstenwache um Mithilfe. Wenig später bringt die Albatros II auf der Ostsee eine verlassene Motoryacht auf. Ihr Besitzer, Bootshändler Ole Reuter aus Neustadt, wird kurz darauf tot und mit einer schweren Kopfwunde aus dem Wasser gefischt – alles deutet auf ein Verbrechen hin.

      Julia Reuter ist über den Tod ihres Mannes erschüttert. Auf Nachfrage bestätigt sie, schwanger zu sein, die Küstenwachler hatten ein zerrissenes Ultraschallbild an Bord der Yacht gefunden. Julia sagt aus, ihr Mann hätte erst kürzlich Streit mit einem angestellten Mechaniker aus seinem Bootshandel gehabt, Thorsten Heise. Doch dieser hat für die Tatzeit ein Alibi und streitet die Auseinandersetzung mit seinem Chef vehement ab. Bei der Durchsuchung von Reuters Büro findet die Crew das letzte Blatt eines Tischkalenders und Reuters Kundenliste – und ist überrascht. Fast jeder dritte, der bei Reuter eine Yacht gekauft hatte, ist in den letzten Wochen und Monaten Opfer der Serieneinbrecher geworden. Damit scheint klar: Ole Reuter muss etwas mit den Serieneinbrüchen zu tun gehabt haben. Möglicherweise ist auch Mechaniker Thorsten Heise in die Sache verwickelt, denn sein Alibi stellt sich als falsch heraus. Oder steckt der ominöse „RF“ hinter den Einbrüchen, mit dem Reuter sich laut den Kalendereintragungen regelmäßig in Stralsund getroffen hat? Asmus ermittelt, wer sich hinter „RF“ verbirgt: ein gewisser Rainer Freitag. Vor Ort in Stralsund zeigen die Ermittlungen plötzlich in eine ganz andere Richtung, anscheinend waren Ole Reuter und Rainer Freitag ein und dieselbe Person! Der tote Bootshändler hat vermutlich bereits seit Jahren ein Doppelleben geführt. Wussten Julia Reuter und Freitags erste Ehefrau Eva voneinander? Für Kapitän Ehlers sind beide Ehefrauen verdächtig … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 25.11.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 7
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      Russisches Roulette (Staffel 13, Folge 7) – © ZDF

      Die ‚Albatros II‘ der Küstenwache unter Kapitän Ehlers macht auf ihrer Kontrollfahrt langsame Fahrt. Mit an Bord ist ausnahmsweise Ben Asmus. Der Computerspezialist installiert neue Software und freut sich, als er vom Kapitän zu einem Einsatz mitgenommen wird. Sie wollen eine Yacht kontrollieren, auf der Jugendliche offensichtlich mit einer Pistole herum ballern. Tatsächlich vertreiben sich Mick, Svenja, Hendrik und Timo die Zeit mit einem gefährlichen Spiel: Russisches Roulette. Asmus ist entsetzt, als er seinen eigenen Neffen an Bord antrifft, und will Timo gleich zur Rede stellen. Doch da Mick geistesgegenwärtig die Pistole ins Meer hat fallen lassen, kann die Küstenwache in dieser Hinsicht wenig ausrichten. Allerdings müssen die vier einen Alkoholtest über sich ergehen lassen. Kapitän Ehlers entscheidet daraufhin, die Yacht zurück nach Neustadt bringen zu lassen.

      Timo ist sauer, dass es ausgerechnet sein Onkel war, der ihnen den Trip verdorben hat. Zumal die anderen ihn deswegen nun unter Druck setzen. Mick verlangt von ihm, eine neue Pistole zu besorgen. Asmus hält nichts von Timos Clique, doch er kommt nicht an ihn ran. Seine Besorgnis scheint berechtigt, denn am nächsten Tag wird Mick tot aufgefunden – mit einer Kugel im Kopf. Offensichtlich ist er Opfer des gefährlichen Spiels geworden. Hendrik, Svenja und Timo geben sich gegenseitig Alibis. Allerdings ist die Waffe spurlos verschwunden, und die kriminaltechnischen Untersuchungen ergeben, dass sich Mick unmöglich selbst erschossen haben kann. Nun muss die Küstenwache wegen Mord ermitteln. Für Asmus’ Neffen wird die Lage immer brenzliger. Er glaubt an Timos Unschuld. Kapitän Ehlers erlaubt ihm jedoch nicht, in diesem Fall zu ermitteln. Immer mehr Indizien sprechen gegen Timo. Asmus braucht unbedingt neue Beweise, aber sein Neffe will mit ihm nichts mehr zu tun haben und handelt auf eigene Faust. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 02.12.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 8
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      Endstation Hoffnung (Staffel 13, Folge 8) – © ZDF

      An einem frühen Montagmorgen entdeckt die Crew der „Albatros II“ auf ihrer Kontrollfahrt eine offenbar führerlos im Verkehrstrennungsgebiet treibende Yacht. Blutspuren an Deck lassen vermuten, dass an Bord ein dramatisches Ereignis statt gefunden hat. Sofort wird eine Suche nach dem Bootsführer Professor Dr. Rösner eingeleitet, die jedoch ohne Ergebnis bleibt; der Chefarzt der Neustädter Pädiatrie scheint spurlos verschwunden.

      Schon bald meldet sich ein Entführer bei Dr. Annika Landmark, der Tochter des Professors. Sie ist ebenfalls Kinderärztin und arbeitet auf der Station ihres Vaters, eines sehr autoritären und äußerst akribischen Mannes. Der Unbekannte droht, sie solle keine Polizei einschalten. Die Küstenwache-Crew unter Kapitän Ehlers reagiert unverzüglich, doch trotz modernster Technik gelingt es zunächst nicht, dem Versteck des Professors näher zu kommen. Akribisch wird ermittelt, welche Position die Yacht des Professors zum Entführungszeitpunkt hatte. Seltsamerweise finden sich keine Zeugen, die etwas Ungewöhnliches beobachtet haben könnten. Zudem bleibt rätselhaft, warum die Gangster ausgerechnet Rösner als Opfer ausgewählt haben. Schließlich gelingt Unterbaur und Asmus der entscheidende Durchbruch: Sie lüften die Identität eines Entführers. In der Zwischenzeit konnte Annika Landmark das Lösegeld organisieren. Gemeinsam mit Norge wartet sie auf weitere Anweisungen der Entführer. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Annika Landmark ist plötzlich verschwunden. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 09.12.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 9
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      Bis dass der Tod uns scheidet (Staffel 13, Folge 9) – © ZDF

      Herrlicher Sonnenschein begrüßt das frisch getraute Paar Jette und Helge Nowak an diesem Morgen im Neustädter Hafen. Begleitet von Jettes Schwester Margot Jorgensen und deren Sohn Falk verabschieden sich die beiden, um mit Jettes Yacht in die Flitterwochen zu fahren.

      Wenige Stunden später erreicht die „Albatros II“ ein Notruf: Vollkommen aufgelöst berichtet Jette Nowak, dass Ihr Mann plötzlich verschwunden und offenbar über Bord gegangen sei. Die Küstenwache nimmt sofort die Suche nach dem Vermissten auf. Bootsfrau Leonie Stern und Sanitäter Kai Norge setzen auf die Yacht über. Jette erzählt, dass Helge, nachdem er zwei Fruchtcocktails gemixt hatte, zum Heck gegangen sei, während sie am Steuer geblieben ist. In diesem Moment teilt Kapitän Ehlers seinen Kollegen mit, dass eine reglos im Wasser treibende Person entdeckt wurde.

      Norge und seine Kollegen können den Mann nur noch tot bergen. Seine Papiere lassen keinen Zweifel daran, dass es sich um den Vermissten handelt. Offenbar ist er ertrunken, doch Norge bemerkt, dass die Hände des Toten merkwürdig verkrampft sind und seine Haut eine rosa Färbung aufweist. Starb Nowak durch eine Vergiftung? Die Küstenwache nimmt Ermittlungen auf.

      Nach Aussage von Jette Nowak war ihr Mann gesundheitlich nicht vorbelastet. Allerdings wurde in seinem Jackett das leere Tablettenröhrchen eines Parkinson-Präparats gefunden. Margot Jorgensen bestätigt gegenüber den Ermittlern, dass Jette und Helge ein Traumpaar waren. Zudem sei Nowak finanziell unabhängig gewesen. Stern findet jedoch heraus, dass das Verhältnis zu Falk, Margots Sohn, angespannt gewesen war. Denn Jette hat ihren Neffen verwöhnt und ihm häufig größere Geldbeträge zugesteckt. Nach dem Willen Nowaks sollte damit nun endgültig Schluss sein.

      Inzwischen liegt das KTU-Ergebnis vor und birgt eine Überraschung: Nowak wurde mit Blausäure vergiftet. Norge lässt daraufhin die auf der Yacht gefundene Zigarrenspitze untersuchen. Tatsächlich war das Gift in Nowaks Zigarre gespritzt worden. Zumindest muss der Täter aus dem engeren Kreis der Familie stammen, denn es konnten auf der Yacht keine Spuren eines Einbruchs gefunden werden.

      Dann aber machen die Ermittler eine Entdeckung, die den Fall in einem neuen Licht erscheinen lässt: Der angeblich so vermögende Helge Nowak war nicht der, der er zu sein vorgab. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 16.12.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 10
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      Man stirbt nur zweimal (Staffel 13, Folge 10) – © ZDF

      Unterbaur hat unfreiwillig Urlaub – Zwangsurlaub. Bei seinem letzten Einsatz hätte er fast einen Verdächtigen erschossen, obwohl dieser unbewaffnet war. Jetzt ermittelt die Dienstaufsicht den Vorfall. In der Zwischenzeit versucht er, auf seinem Segelboot auf andere Gedanken zu kommen. Vergeblich. Plötzlich erregt eine Motoryacht seine Aufmerksamkeit. Mit Hochgeschwindigkeit rauscht sie über das Meer und stoppt jäh auf. Durch sein Fernglas beobachtet Unterbauer, wie ein Mann einen schweren Sack im Wasser versenkt. Wurde da soeben eine Leiche entsorgt?

      Er alarmiert umgehend seine Kollegen auf der Albatros II, die den Vorfall überprüfen. Die Motoryacht ist schnell gestellt. Sie gehört zu dem Partyunternehmen „Blue Hour Parties“. Der Skipper Tim Seger bestreitet, etwas in die Ostsee geworfen zu haben. Doch als in unmittelbarer Nähe der Yacht tatsächlich ein Sack aus dem Meer gefischt wird, fühlt sich Unterbaur in seiner Beobachtung bestätigt. Allerdings befinden sich im Müllsack nur Küchenabfälle und nicht die von ihm vermutete Leiche. Erschüttert bemerkt Unterbaur, dass seine Kollegen sich nicht mehr sicher sind, ob sie seinen Beobachtungen noch trauen können.

      Einen Tag später wird tatsächlich eine Leiche aus der Ostsee geborgen. Unterbaur sieht darin seine letzte Chance zu beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und er sich seine Beobachtung nicht eingebildet hat. Im Alleingang sucht er nach Hinweisen dafür, dass der Skipper des Partybootes in den Mord verstrickt ist.

      Seine Kollegen machen währenddessen eine überraschende Entdeckung: Der Tote wird als Sven Burckhardt identifiziert, und ist angeblich schon vor einem halben Jahr bei einem Segelunglück ertrunken. Doch die Obduktionsergebnisse belegen eindeutig, dass Burckhardt erst vor wenigen Tagen erwürgt wurde. Den Ermittlern stellen sich plötzlich zwei Fragen: Warum hat Burckhardt damals seinen Tod vorgetäuscht? Und warum musste er nun „zum zweiten Mal“ sterben? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 23.12.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 11
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      Das Geheimnis der Molly Rose (Staffel 13, Folge 11) – © ZDF

      Vor 30 Jahren haben sie sich auf dem Hamburger Kietz kennen gelernt: Helmut Binz, Uwe Weidemann und Christian Lange. Nun feiern sie ihr Wiedersehen bei einem Törn auf der Ostsee. Doch plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Maskierter in einem Schlauchboot auf und zwingt die drei Freunde mit vorgehaltener Waffe, ihm ihre Yacht zu überlassen. Als sich Binz zur Wehr setzt, löst sich ein Schuss. Getroffen bricht er zusammen. Der Maskierte ergreift mit der gekaperten Yacht die Flucht und lässt die Männer mit ihrem schwerverletzten Freund in dem Schlauchboot zurück.

      Als die Küstenwache die hilflos auf der Ostsee treibenden Männer birgt, ist es für Binz schon zu spät: Mit letzter Kraft haucht er die Worte „Molly Rose“, bevor er an Bord der Albatros II stirbt. Während Weidemann und Lange noch um ihren Freund trauern, beginnt die Küstenwache mit den Ermittlungen. Was hat es mit den mysteriösen letzten Worten des Verstorbenen auf sich? Molly Rose – handelt es sich dabei um eine Frau, um ein Schiff – oder etwas ganz anderes?

      Es stellt sich heraus, dass die drei Freunde die Yacht extra für den Törn gechartert hatten. Der Eigentümer ist ein windiger Geschäftsmann, der einschlägig vorbestraft ist. Erst vor kurzem hatte er die Versicherungsprämie für die gekaperte Yacht erhöht. Hat er den Raub selbst inszeniert, um die Prämie zu kassieren? Parallel dazu ermitteln Kapitän Ehlers und seine Crew den Besitzer des Schlauchbootes, einen Hafenarbeiter der behauptet, das Schlauchboot sei ihm gestohlen worden.

      Doch auch in der Vergangenheit der drei Freunde tun sich dunkle Flecken auf. Offenbar war deren Verhältnis nicht ganz so harmonisch, wie von ihnen behauptet. Sie alle haben seinerzeit auf Sankt Pauli um die gleiche Bardame gebuhlt: Eine Frau mit dem Namen Molly Rose, die kurzzeitig auch Eigentümerin der gestohlenen Yacht war. Kapitän Ehlers und seine Crew stehen vor einem Rätsel: Was ist das Geheimnis der „Molly Rose“? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 30.12.2009 ZDF
    • Staffel 13, Folge 12
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      Mörder ohne Gesicht (Staffel 13, Folge 12) – © ZDF

      Die Albatros II befindet sich auf Patrouillen-Fahrt, als sie ein panischer Funkruf von einem Kutter erreicht. Natascha Scheicher fühlt sich von einem Fremden bedroht, der sie mit einem Marlspieker, einem zirka 20 Zentimeter langen und spitzen Gegenstand aus Metall, attackiert. Kapitän Ehlers und seine Crew fahren schnellstens zu der angegebenen Position. Doch als sie das Fischerboot erreichen, finden sie Natascha vollkommen unverletzt vor. Keine Spur des Angreifers oder eines Kampfes. Allerdings ist Christine Scheicher, Nataschas Stiefmutter, von Bord verschwunden. Kapitän Ehlers ordnet an, nach der verschwundenen Frau zu tauchen. Tatsächlich findet die Küstenwache ihre Leiche mit einer Ankerkette beschwert auf dem Meeresgrund. Christine wurde mit elf Messerstichen ermordet.

      Die Vielzahl der Stiche deutet auf einen Mord aus Leidenschaft hin. Die Küstenwache konzentriert sich deshalb zunächst auf das enge Umfeld der Toten und vernimmt deren Familie: Ehemann Hartmut Scheicher und dessen erwachsene Kinder Bernd und Natascha, die beide aus seiner ersten Ehe stammen.

      Vor allem die Aussage von Natascha wirft Fragen auf. Obwohl sie an Bord panisch um Hilfe gerufen hatte, weil sie sich bedroht fühlte, behauptet sie jetzt, sie habe die Küstenwache gerufen, weil ihre Stiefmutter plötzlich verschwunden sei. Die Küstenwache ermittelt, dass die Tote offensichtlich ihrer Stieftochter Geld schuldete – einen nicht unerheblichen Betrag aus dem Erbe der leiblichen Mutter. Und das wäre ein starkes Motiv für die 22-Jährige. Aber Bootsfrau Leonie Stern glaubt nicht an Nataschas Schuld. Das Verhalten der jungen Frau ist zu widersprüchlich.

      Beim Überprüfen der Alibis sprechen die Polizisten mit dem Bootsmakler Gregor Peters, der schon lange mit der Familie befreundet ist. Er erzählt von einem dramatischen Streit zwischen Bernd und Christine kurz vor ihrem Tod. Auch ihm schuldete die Ermordete Geld. Gleichzeitig ermittelt die Küstenwache, dass die Ankerkette, mit der die Leiche beschwert war, nicht von dem Fischkutter stammt, der Täter demnach vermutlich in einem eigenen Boot gekommen war.

      Was genau hat sich auf dem Kutter abgespielt? Haben die beiden Geschwister vielleicht gemeinsam einen Mord begangen? Warum hatte Hartmut Scheicher von der sich anbahnenden Katastrophe nichts gemerkt? Stern vermutet, dass sich hinter Nataschas Verhalten tiefere Ängste verbergen. Sie forscht nach, denn vielleicht gibt es eine Verbindung zwischen der Vergangenheit der jungen Frau und den jüngsten Ereignissen. Tatsächlich gesteht ihr Natascha, dass sie seit einiger Zeit von einem Fischer ohne erkennbares Gesicht bedroht wird. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 06.01.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 13
      Bild: ZDF
      Wunden der Vergangenheit (Staffel 13, Folge 13) – © ZDF

      Maschinist Wolfgang Unterbaur genießt sein freies Wochenende auf seinem Segelboot. Die Sonne strahlt und gerade nutzt er die Flaute für einen kleinen Mittagsschlaf an Deck. So bemerkt er nicht gleich, dass ein fremder Mann heimlich an Bord kommt. Der Eindringling steigt zielstrebig in die Kajüte hinab und durchsucht die Regale. Mittlerweile erwacht, kommt Unterbaur eher zufällig hinzu und erstarrt für einen Augenblick: Vor ihm steht ein Weihnachtsmann! Unterbaur will den Mann überwältigen und ihm die Maske herunter reißen, doch dieser reagiert blitzschnell. Brutal stößt er das Küstenwachemitglied von sich. Unterbaur fällt zu Boden und schlägt sich den Kopf an. Als wäre dies nicht genug, stürzt sich der Fremde auf ihn und schließt seine Hände um Unterbaurs Kehle.

      Schwer verletzt kann Unterbaur gerettet werden, doch die Diagnose des Arztes ist niederschmetternd. Die Crew der Küstenwache ist bestürzt als sie erfährt, dass ihr Kollege eine schwere Hirnkontusion, eine Prellung des Gehirns, erlitten hat. Zwar ist Unterbaur wieder bei Bewusstsein, aber er redet nur scheinbar wirres Zeug.

      Zunächst gibt es wenig Anhaltspunkte, denn auf der Yacht wurde nichts gestohlen. Norge schaut sich noch einmal genau in der Kajüte um und findet auf dem Boden einen Holzständer für ein Flaschenschiff; das Flaschenschiff selber jedoch ist verschwunden. Wer macht auf hoher See einen Raubüberfall, nur um ein altes Flaschenschiff zu stehlen? Die Ermittler finden heraus, wer das Flaschenschiff gebaut hatte: Victor Smellgard, ein verurteilter Räuber, der einst eine Postfiliale überfallen hatte und von Unterbaur verhaftet worden war. Offensichtlich baute Smellgard Dutzende von diesen Schiffen, immer das gleiche Modell, die „Hohenzollern“. Stets schmückte der Satz: „Unsinkbar trotz ich allen Fluten“, den dazugehörigen Ständer.

      Als Kapitän Ehlers den inhaftierten Smellgard befragen will, wartet die nächste Überraschung auf die Beamten, denn Smellgard ist vor wenigen Tagen ausgebrochen. Er hatte sich das Vertrauen des betreuenden Pastors Axel Renner erschlichen, diesen niedergeschlagen und war geflüchtet. Alles deutet darauf hin, das Smellgard den Überfall auf Unterbaur begangen hat. Zugleich fühlt die Küstenwache seinem ehemaligen Kompagnon Boris Timmsen auf den Zahn. Timmsen ist seit einiger Zeit wieder auf freiem Fuß. Er leugnet hartnäckig, etwas mit dem Überfall zu tun zu haben. Die Fahndung nach Smellgard führt die Ermittler auch zu dessen Tochter Signe. Zwar war sie es, die der Polizei damals den entscheidenden Tipp zur Ergreifung ihres kriminellen Vaters gab, doch Smellgard könnte dennoch versuchen, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Denn wie die Crew erfährt, ist dieser schwer krank. Die Ereignisse überschlagen sich, als zwei weitere Flaschenschiffe aus Smellgards Produktion gestohlen werden. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 13.01.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 14
      Bild: ZDF
      Gefährliche Liebschaft (Staffel 13, Folge 14) – © ZDF

      Ein Kontrollboot der Küstenwache schießt über die Ostsee und nähert sich einer größeren Yacht. Zwei vermeintliche Beamte klettern an Bord, wo ihnen ein Bodyguard entgegen kommt. Die Männer erkundigen sich nach dem Bankierssohn Lukas Dietzmer. Sie hätten Informationen, nach denen eine Entführung Dietzmers geplant sei. Der Bodyguard weist den beiden Männern den Weg zu Dietzmers Kajüte, als plötzlich einer der Beamten seine Waffe zieht und den überraschten Mann kaltblütig nieder schießt.

      Schwer verletzt kann der Bodyguard die Küstenwache alarmieren. Als sie am Tatort eintrifft, sind die beiden Männer geflüchtet. In ihrer Gewalt haben sie Lukas Dietzmer. Kapitän Ehlers veranlasst sofort eine Fahndung. Kurze Zeit darauf geht bei Albert Dietzmer eine Lösegeldforderung über eine Million Euro ein. Der autoritäre Bankier ist bereit, das Geld zu zahlen, um seinen Sohn unverletzt aus der Gewalt der Entführer zu befreien. Zugleich beobachten die Küstenwachler, dass Dietzmer offensichtlich kein besonders herzliches Verhältnis zu seinem Sohn hat.

      Um das Leben Lukas Dietzmers nicht zu gefährden, will Ehlers den Anweisungen der Entführer zunächst strikt Folge leisten. IT-Experte Asmus versteckt einen Peilsender mit integriertem Mikrophon im Lösegeld. Die Übergabe verläuft planmäßig. Die Entführer bringen das Geld in ihr Versteck. Über die Wanze können Ehlers und die Crew verfolgen, welche Euphorie sich bei den Gangstern breit macht. Doch unter den Stimmen ist ein dritter Mann erkennbar. Überrascht erkennen die Ermittler, dass die beiden Entführer einen weiteren Kompagnon an ihrer Seite haben: Lukas Dietzmer. Die ganze Entführung war demnach vorgetäuscht. Der heikle Fall fordert viel Fingerspitzengefühl und die ganze Aufmerksamkeit der Crew. In dieser schwierigen Situation begegnet Kapitän Ehlers durch Zufall einer interessanten und attraktiven Frau, Henrike Matani. Wie immer hat der Kapitän wenig Zeit für Privates. Dann spitzt sich der Fall dramatisch zu. Die Gangster wollen noch mehr Geld, das sie nur bekommen, wenn Dietzmer noch einmal für seinen Sohn bezahlt. Lukas wird zum Opfer seiner eigenen Intrige.

      Er wird brutal zusammengeschlagen – aus der fingierten Entführung ist eine echte geworden, bei der es nun um Leben und Tod geht. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 27.01.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 15
      Bild: ZDF
      Tödliche Algen (Staffel 13, Folge 15) – © ZDF

      Die „Albatros II“ ist auf dem Weg zu dem Forschungsschiff „Explorer“, um dort eine Routinekontrolle durchzuführen. Über Funk versucht Kapitän Ehlers, Kontakt mit einem Besatzungsmitglied aufzunehmen – vergeblich. Endlich meldet sich Klaus Richter, ein Meeresbiologe, der gerade im Begriff ist, an der „Explorer“ anzulegen. Warum sein Kollege Dr. Frank Sonntag den Funkruf nicht beantwortet, ist ihm ein Rätsel. Doch als er das Deck des Forschungsschiffs betritt, wird ihm klar, dass etwas passiert sein muss: Die Explorer wurde von Umweltschützern mit Sprüchen beschmiert: „Totengräber der Ostsee“ prangt auf Außenwand der Aufbauten. Und von Sonntag keine Spur.

      Wenig später wird der Forscher tot aus der Ostsee geborgen. Er wurde erstochen. Wahrscheinlich, weil er die Umweltschützer bei ihrer nächtlichen Aktion überrascht hatte. Kapitän Ehlers und seine Crew lassen sich erläutern, worum es bei dem Forschungsprojekt geht und warum es von den Umweltschützern so vehement abgelehnt wird: Auf der „Explorer“ wird an genmanipulierten Algen zur intensiven Gewinnung von Wasserstoff geforscht.

      Susanne Feldmann ist erschüttert über die Todesnachricht. Die junge Frau arbeitet als Assistentin von Jan Leibold, dem Chef der Alhydro GmbH. Seit einigen Monaten war sie mit Sonntag liiert. Für seine Firma sei der Tod Sonntags eine Katastrophe, bestätigt Leibold dem Kapitän. Die Algenforschung sei schließlich ein Meilenstein auf dem Weg zu einer von fossilen Brennstoffen unabhängigen Energieversorgung. Die Küstenwache nimmt den Umweltschützer Uwe Appel ins Visier, der schon seit Monaten gegen das Forschungsschiff protestierte. Sämtliche Indizien sprechen dafür, dass Appel die nächtliche Aktion auf der „Explorer“ durchgeführt hat. Als das Tatmesser auf seinem Boot gefunden wird, flüchtet Appel.

      Kapitän Ehlers ist von Appels Schuld nicht überzeugt. An der Tatwaffe wurde zwar Sonntags Blut festgestellt, jedoch keine Fingerabdrücke. Dass ausgerechnet Susanne Feldmann Appels Ex-Freundin ist, wäre allerdings ein weiteres Motiv für Appel. Inzwischen hat Saskia Berg die undankbare Aufgabe, Klaus Richter bei regelmäßigen Kontrollbesuchen im Labor auf die „Explorer“ zu begleiten. Alle vier Stunden müssen die wertvollen Algenbestände kontrolliert werden. Richters herablassende Art macht Saskia skeptisch. Tatsächlich gelingt es dem Meeresbio-logen, heimlich eine Mail von Sonntags Computer zu versenden. Verkauft Richter die geheimen Forschungsergebnisse an die Konkurrenz? Als Koryphäe in der Forschung war der Verstorbene nicht nur Richters Kollege, sondern auch dessen größter Konkurrent. Berg nimmt eine Probe der vermeintlichen „Wunderalgen“ mit in die Einsatzzentrale und lässt sie kriminaltechnisch untersuchen. Das Ergebnis verblüfft die gesamte Crew: Es handelt sich um ganz normale Grünalgen. Wurden die genmanipulierten Algen gegen natürliche ausgetauscht? War die gesamte Forschung nur ein Bluff? Und wer könnte Interesse an einem Scheitern des Forschungsprojektes gehabt haben? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 03.02.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 16
      Bild: ZDF
      Verraten und Verkauft (Staffel 13, Folge 16) – © ZDF

      Die Nacht ist schon hereingebrochen und das Ehepaar Ventlandt befindet sich noch immer auf hoher See. Karsten Ventlandt ist zuversichtlich, in absehbarer Zeit Neustadt zu erreichen; der Wind steht gut und ihr Segelboot macht ordentlich Fahrt. Doch dann gibt es einen Stromausfall. Hektisch sucht Karsten nach der Ursache, denn das Boot ist völlig unbeleuchtet. Seine Frau Martina greift nach einer Signalrakete. Plötzlich ist ein unheimliches Rauschen zu hören. Im Schein der Signalrakete taucht eine schwarze Wand unmittelbar vor dem Segelboot auf. Dann wird die Yacht von einem Frachter überrollt.

      Am nächsten Morgen wird die Küstenwache auf Trümmerteile in der Ostsee aufmerksam gemacht. Die Crew der „Albatros II“ eilt zu dem Fundort. Karsten Ventlandt konnte sich an einem Wrackteil über die Nacht retten, doch Martina bleibt vermisst. Kapitän Ehlers ordnet eine großräumige Suchaktion an. Zugleich werden die Wrackteile kriminaltechnisch untersucht. Zwar klingt Ventlandts Schilderung des Unfalls äußerst kurios, doch es stellt sich heraus, dass die Yacht tatsächlich von einem anderen Schiff überfahren wurde. Anhand ihrer letzten Position ermittelt die Küstenwache die „MS Melina“. Am Bug des Frachters werden Lackspuren gesichert.

      Wie sich herausstellt, ist der Kapitän der „MS Melina“, Hein Andersson, ein alter Bekannter von Polizeirat Gruber. Andersson behauptet, nichts von einem Unfall bemerkt zu haben, doch Gruber kann das nicht glauben. Kapitän Ehlers beobachtet beunruhigt, wie sich sein Vorgesetzter immer mehr in diesen Fall hineinsteigert. Dann wird die Leiche von Martina Ventlandt geborgen. Saskia Berg übernimmt die schwere Aufgabe, Karsten Ventlandt die Todesnachricht zu überbringen. Zur gleichen Zeit bestätigen die kriminaltechnischen Untersuchungen, dass die „MS Melina“ das Segelboot tatsächlich überrollt hat. Gruber ermittelt auf eigene Faust und beschwört somit einen Konflikt mit Kapitän Ehlers herauf. Verbindet Gruber und Hein Andersson ein dunkles Geheimnis?

      Der Polizeirat weigert sich, darüber zu reden. Ehlers muss sein Team anweisen, Nachforschungen anzustellen. Gruber und Andersson waren vor rund 30 Jahren zu DDR-Zeiten beide bei der Grenzbrigade Küste. Was ist damals vorgefallen – und was hat der damalige Vorfall mit dem aktuellen Fall zu tun? Als Karsten Ventlandt von der vermeintlich langjährigen Freundschaft zwischen Andersson und Gruber erfährt und daraufhin befürchtet, dass Andersson nicht seiner gerechten Strafe zugeführt werden könnte, spitzt sich die Lage immer mehr zu. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 10.02.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 17
      Bild: ZDF
      Ein falscher Tod (Staffel 13, Folge 17) – © ZDF

      Auf einem Ausflugsboot, das Gedenkfahrten zu Schauplätzen des Zweiten Weltkrieges anbietet, stirbt der 85jährige August Konnopke während seines Vortrages über den Untergang der ‚Cap Arcona‘. Das ehemalige Luxusschiff war im Mai 1945 von englischen Fliegern bombardiert worden, als es in der Neustädter Bucht lag. An Bord waren 8000 Häftlinge, überwiegend aus dem KZ Neuengamme. Konnopke selbst war damals einer der wenigen Überlebenden des Unglücks. Schnell stellt sich heraus, dass er nicht an Altersschwäche gestorben ist – sein Kaffee wurde mit Zyankali vergiftet. Unter Tatverdacht gerät zunächst sein Enkel Nick, der in Portugal lebt, dort eine Segelschule betreibt und stark verschuldet ist. Hat er seinen Großvater umgebracht, um die 150 000 Euro zu erben, die dieser vor kurzem für den Verkauf seines Gasthauses erhielt?

      Die Küstenwache ermittelt, dass August Konnopke sein Geld schon längst

      dem „Verein für Erinnerungsarbeit“ versprochen hatte. Der Verein bietet die „Cap Arcona“-Touren an und hat sich der Aufrechterhaltung der Erinnerung an die Verbrechen der NS-Zeit verschrieben. Vereinsmanager Martin Scherzinger gibt sich angesichts des Todes eines seiner wichtigsten Mitglieder sehr betroffen. Wie jedoch die weiteren Nachforschungen ergeben, betreibt er die Vereinsführung nicht gerade mit sauberen Methoden: Hinter dem Rücken des Vorstands hat Scherzinger 80.000 Euro unterschlagen. Musste Konnopke sterben, weil er dahinter kam?

      Währenddessen treten bei der Recherche über Konnopkes Vergangenheit immer mehr Ungereimtheiten auf. Wieso war er so vehement dagegen, dass der Verein ein Veteranentreffen organisiert? Wieso weisen seine Papiere zwei verschiedene Geburtsorte aus? Auch Gunther Breitscheid, Konnopkes Freund und ebenfalls Überlebender des „Cap Arcona“-Untergangs, kann da seltsamerweise nicht weiterhelfen. Schließlich entdeckt die Küstenwache, dass Breitscheid bereits kurz vor Konnopkes Tod eigene Nachforschungen über seinen Freund angestellt hatte. Ist er vielleicht hinter eine schreckliche Wahrheit gekommen, die für Konnopke das Todesurteil bedeutete? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 17.02.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 18
      Bild: ZDF
      Gefährliche Enthüllung (Staffel 13, Folge 18) – © ZDF

      Ein sonniger Tag auf der Ostsee. Auf einem alten Schoner feiert die Jugendmannschaft des Segelclubs Timmendorf mit Eltern und Freunden ihr erfolgreiches Saisonende. Die Stimmung an Bord ist ausgelassen, nur die 17jährige Hanna Jonas, das Vorzeigetalent des Clubs, wirkt merkwürdig bedrückt. Küstenwachenmitglied Ben Asmus ist ebenfalls an Bord. Er wurde von Hannas Freundin Lara Holgersen eingeladen und genießt die Party auf See. Doch dann beobachtet er zufällig einen Streit zwischen Hanna und dem gutaussehenden Segeltrainer Sven Friedrichs. Wenig später überrascht Asmus das Mädchen unter Deck: Hanna hält den toten Friedrichs in ihren Armen, an ihren Händen klebt Blut.

      Die Küstenwache nimmt die Ermittlungen auf. Alles deutet auf Hanna als Täterin hin. Sie war mit Friedrichs unter Deck verabredet, und offenbar war das junge Mädchen ziemlich verliebt in ihren Trainer. Leider steht Lara unter Schock und kann zunächst nicht vernommen werden.

      Schnell rückt aber auch Lara Holgersen in den Fokus der Ermittlungen. Ben Asmus will seiner Freundin helfen und bringt sich damit in eine heikle Lage. Seine Kollegen bekommen Zweifel daran, ob er Berufliches und Privates wirklich trennen kann. Ganz Unrecht haben sie mit ihren Bedenken nicht. Lara ist nicht nur attraktiv, sondern weiß auch ganz genau, wie sie Asmus um den Finger wickeln kann.

      Die genauen Untersuchungen des möglichen Tathergangs ergeben schließlich, dass der Täter Linkshänder sein muss. Kapitän Ehlers lässt noch einmal die Personen im näheren Umfeld von Friedrichs überprüfen. Asmus ist entsetzt, dass ausgerechnet Lara Linkshänderin ist. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 02.03.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 19
      Bild: ZDF
      Bitterer Verdacht (Staffel 13, Folge 19) – © ZDF

      Ostsee, 3.00 Uhr nachts. Erbittert kämpft der Kapitän eines estnischen Fischkutters gegen seinen schmächtigen Gegner. Verzweifelt versucht der Angreifer, die Waffe des Kapitäns zu greifen und von sich abzuwenden. Plötzlich löst sich ein Schuss; der Kapitän sackt getroffen zu Boden.

      Zwei Tage später. Der Kutter liegt inzwischen im Bundespolizeihafen. Erika Schütz, Spezialistin der Kriminaltechnik und Kai Norges resolute Mentorin, erläutert den rekonstruierten Tathergang. Der Kapitän ist verblutet. Offenbar versuchte der Täter, sämtliche Spuren zu beseitigen. Kapitän Ehlers und Norge wissen, wie wichtig jedes Detail bei der Suche nach dem Täter sein kann. Da tritt ein weiterer Beamter der KTU hinzu: Tilmann Hoppe, Kollege und künftiger Nachfolger von Frau Schütz, die in Kürze in Frühpension gehen wird. Noch sind nicht sämtliche Spuren ausgewertet, doch immerhin konnte ein Knopf, der vermut-lich vom Pullover des Täters stammte, sicher gestellt werden. Plötzlich tauchen die Wachhabende Saskia Berg und Wolfgang Unterbaur auf. Sie haben eine schlechte Nachricht: Der Fingerabdruck auf dem Knopf stammte von Robert Schütz – Erika Schütz’ Sohn.

      Kriminalrat Gruber muss Frau Schütz sofort von den weiteren Ermittlungen ausschließen. Die Kriminaltechnikerin kann zum Aufenthaltsort ihres Sohnes keine Auskunft geben, schwört jedoch, dass Robert sicher kein Mörder sei. Die Küstenwache-Crew ist skeptisch, schließlich deuten immer mehr Spuren auf Robert Schütz als Täter hin. Und dieser ist kein unbeschriebenes Blatt, wie mehrere Einträge im Polizeiregister belegen. Inzwischen arbeitet er zwar bei einer Firma für Yachtüberführungen, doch ein erheblicher Schuldenberg könnte ihn erneut in kriminelle Kreise gedrängt haben. War Schütz als Drogenkurier für seinen früheren Freund Clausen unterwegs? Auch Norge, den das Schicksal von Erika Schütz besonders nahe geht, kann sich den Indizien nicht verschließen. Als er Erika Schütz auf dem estnischen Kutter erwischt, wie sie auf eigene Faust versucht, Spuren zu sichern, muss er leider Meldung machen. Zugleich ist seine Skepsis geweckt. Denn warum hat Robert Schütz sich nicht ins Ausland abgesetzt, wenn er tatsächlich der Mörder ist? Norge beginnt, sämtliche Indizien noch einmal zu überprüfen und gerät dabei selber in höchste Gefahr. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 10.03.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 20
      Bild: ZDF
      Morsezeichen aus dem Jenseits (Staffel 13, Folge 20) – © ZDF

      Ein dringender Notruf von einer Segelyacht erreicht die Crew der ‚Albatros II‘ auf der Brücke: ‚Die wollen mich umbringen!‘ brüllt ein Mann in das Funkgerät. Dann bricht der Kontakt ab. Alarmiert nimmt das Schiff der Küstenwache Kurs auf die Yacht. Als Kapitän Ehlers und sein Team die entsprechende Position erreichen, bietet sich ihnen ein Bild des Grauens: etliche Wrackteile treiben auf der Wasseroberfläche und deuten darauf, dass hier eine Explosion statt gefunden hat. Gerade noch rechtzeitig kann die Crew einen schwer verletzten Mann aus dem Wasser ziehen – Bernhard Wolf, der Eigner der zerstörten Yacht.

      Wolf wird sofort ins Krankenhaus gebracht, doch sein Zustand ist kritisch. Die Ärzte können seiner Frau Anna keine Hoffnung machen. Wolf wird aller Voraussicht nach nicht wieder aus dem Koma erwachen. Inzwischen ermittelt die Küstenwache unter Hochdruck. Wer könnte ein Motiv gehabt haben, den ehemaligen Offizier der Bundesmarine zu töten? Anna Wolf kann sich den grausamen Anschlag auf ihren Mann nicht erklären. Allerdings hatte sie kurz vor dem Auslaufen der Yacht einen Streit zwischen ihrem Mann und einem Unbekannten beobachtet. Mit Hilfe des Phantombilds kann die Küstenwache den Mann identifizieren: Zlatko Ilic, ein kroatischer Serbe, der eine Boots-Charterfirma betreibt. Während Ehlers und das Team Ilic näher unter die Lupe nehmen, muss Anna Wolf eine schwere Entscheidung treffen. Aufgrund einer Patientenverfügung veranlasst sie, die lebensverlängernden Maßnahmen für ihren Mann zu beenden. Sie bittet Saskia Berg, ihr beizustehen. Doch als die Maschinen abgestellt werden, stirbt Bernhard nicht. Im Gegenteil: sein Finger klopft auf das Bett. Berg und Anna schauen sich verwundert an. Kann es sein, dass Bernhard Morsezeichen gibt? Was zunächst wie eine wirre Abfolge von Buchstaben aussieht, bringt Berg bald auf eine Spur, die weit in Wolfs Vergangenheit zurück reicht: Anfang der Neunziger Jahre war er als Nato-Beobachter im Serbisch-Kroatischen Krieg eingesetzt. Ein Foto aus dieser Zeit zeigt ihn bei Verhandlungen mit serbischen Militärs – ihn und Zlatko Ilic. Was war damals passiert, dass Bernhard nun getötet werden soll? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 17.03.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 21
      Bild: ZDF
      Alte Wunden (Staffel 13, Folge 21) – © ZDF

      Kapitän Thure Sander übernimmt abermals in Vertretung für Kapitän Ehlers das Kommando auf der ‚Albatros II‘. Er freut sich auf die Einsatztage auf See, vor allem aber genießt er es, seiner Freundin Saskia Berg länger als gewöhnlich nahe sein zu können. Doch es bleibt ihm kaum Zeit, seinen Gefühlen nachzugehen, denn ein Mann wurde gesichtet, der hilflos in der Ostsee treibt. Die Crew leitet eine sofortige Bergung ein, die sich aber als schwierig erweist, denn der Mann wehrt sich mit Gewalt gegen seine Rettung. Völlig außer sich schlägt er auf Sanitäter Kai Norge ein. Sander kann ihn kaum daran hindern, wieder über Bord zu springen. Ein Schuss lässt den Mann plötzlich erstarren. Wachhabende Berg hat einen Warnschuss abgegeben, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Ungläubig starrt der Fremde sie an: ‚Saskia?‘

      Berg selber ist überrascht, in dem Fremden ihren früheren Lebenspartner Victor Weisshaus wiederzuerkennen. Vor acht Jahren hatte sie sich von ihm getrennt und seither keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt. Sie schafft es, den aufgeregten Mann zu beruhigen und den Grund für seine Erregung zu erfahren: Weisshaus’ Frau Ilsa ist bei einem gemeinsamen Segelausflug in der Nacht über Bord gegangen. Kapitän Sander leitet eine sofortige Suche nach der Vermissten ein. Doch Berg muss Weisshaus ehrlicherweise gestehen, dass die Chancen, Ilsa lebend zu bergen, sehr gering sind. Zu dem Unglück kam es, als die Mietyacht des Ehepaares von einem Boot gerammt wurde. Victor war zu diesem Zeitpunkt unter Deck. Bei dem Versuch, seine Frau zu retten, ging er selbst über Bord. Sander ist skeptisch, was den Wahrheitsgehalt von Weisshaus’ Aussage betrifft, doch Berg hat keine Zweifel an deren Richtigkeit. Zwischen den beiden kommt es zu einer Auseinandersetzung, denn Sander ist enttäuscht, dass Berg ihm nie zuvor von Weisshaus erzählt hatte. Offensichtlich war die frühere Beziehung von größerer Bedeutung, als Berg nun behauptet. Irritiert beobachtet er, wie vertraut die beiden miteinander umgehen. Inzwischen findet Norge auf der nunmehr sichergestellten Yacht Hinweise, die Ilsa Weisshaus in einem anderen Licht erscheinen lassen. Möglicherweise hatte sie eine heimliche Urlaubsaffäre mit Richard Blähn, einem Angestellten des Appartement- und Bootsverleihs „Luv & Lee“. Es könnte sich also auch um ein Eifersuchtsdrama handeln. In diesem Zusammenhang rückt ebenfalls Yvonne Lund, die Managerin von „Luv & Lee“, ins Visier der Ermittler, da sie seit längerer Zeit mit Blähn liiert ist. Unterdessen wird die Leiche von Ilsa Weisshaus geborgen. Saskia Berg überbringt Victor die Todesnachricht. Selbstverständlich kann sie ihren Ex-Freund in dieser Situation nicht allein lassen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 24.03.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 22
      Bild: ZDF
      Auf Gedeih und Verderb (Staffel 13, Folge 22) – © ZDF

      Der Notruf einer Motoryacht geht bei der Küstenwache ein. Der Schiffsführer meldet einen technischen Defekt und bittet um Hilfe. Kapitän Ehlers gibt Befehl, Kurs auf die Yacht zu nehmen. Die Wachhabende Saskia Berg, ihr junger Kollege Benjamin Asmus und ein weiterer Beamter setzen mit dem Kontrollboot über. Doch die Yacht scheint verlassen. Verwundert steigen Berg und Asmus unter Deck. Dort liegt ein Mann, offensichtlich schwer verletzt und ohne Bewusstsein. Berg informiert die Brücke, in diesem Moment dreht sich der Mann um und betäubt Asmus mit einem Elektroschocker. Noch bevor Berg ihre Waffe ziehen kann, überwältigt er auch sie. Dann greift er zu einem Gewehr, steigt den Niedergang hinauf und zielt auf den dritten Beamten im Kontrollboot. Ein gezielter Schuss, und der Polizist sinkt, von einem Betäubungspfeil getroffen, nieder.

      Auf der Brücke herrscht höchste Alarmbereitschaft. Der Täter flieht mit der Yacht, doch die Crew muss zuerst den verletzten Kollegen im Kontrollboot bergen. Kapitän Ehlers leitet zwar sofort eine Fahndung ein, allerdings hat der Entführer seine Flucht offensichtlich akribisch geplant: Die Yacht verschwindet spurlos. Zurück in der Einsatzzentrale macht sich Kai Norge sofort daran, den eingegangenen Notruf zu analysieren, um so auf die Spur des Entführers zu kommen. Da bekommt Polizeirat Gruber einen anonymen Anruf: Er und seine Kollegen sollen sich eine bestimmte Website ansehen. Ungläubig starrt die Crew auf den Bildschirm. Berg und Asmus stehen gefesselt in zwei großen Tonnen, in denen kontinuierlich warmes Wasser hinein läuft. Inzwischen geht die Forderung des Entführers ein. Er verlangt die Freilassung von Bernhard Thiele, einem skrupellosen Erpresser, der erst kürzlich fest genommen werden konnte. Gruber sieht sich gezwungen, der Forderung nachzugeben. Denn die Lage für die beiden Kollegen wird immer prekärer. Inzwischen sind die Tonnen mit Wasser gefüllt, das nun allmählich auskühlt. Norge errechnet, dass der Crew nur knapp 24 Stunden bleiben, Berg und Asmus zu retten – dann tritt der Tod durch Unterkühlung ein. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 31.03.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 23
      Bild: ZDF
      Herzrasen (Staffel 13, Folge 23) – © ZDF

      Mit Höchstgeschwindigkeit rast eine Motoryacht ziellos über die Ostsee. Der Fahrer scheint völlig außer sich zu sein, rammt fast ein anderes Boot, dessen Führer daraufhin einen Hilferuf an die Küstenwache absetzt. Sofort nimmt die ‚Albatros II‘ Kurs auf die Motoryacht. Kapitän Holger Ehlers und Bootsfrau Leonie Stern verfolgen sie mit dem Kontrollboot. Unvermutet stoppt die Yacht. Auf Deck ist niemand zu sehen. Vorsichtig klettern die beiden Polizisten an Bord. Plötzlich ein Schuss, der vom Niedergang her kommt. Dort kauert ein Mann, Richard Brehme, der Besitzer der Yacht. Ehlers und Stern pirschen sich vorsichtig heran. Brehme liegt auf dem Rücken – tot.

      Äußere Verletzungen sind bei dem Toten nicht zu erkennen. Offensichtlich starb er an Herzversagen. Was hatte ihn so in Rage gebracht, dass er derart die Kontrolle über sich verlor? Wie die Küstenwache ermittelt, litt der Besitzer einer Firma für Schiffsmechanik und Navigation unter Bluthochdruck. Die Kapsel in seiner Hand deutet darauf hin, dass Brehme noch im letzten Moment versucht hatte, seinen hohen Blutdruck in Griff zu bekommen. Doch die genaue Untersuchung birgt eine Überraschung: Nicht das blutdrucksenkende Mittel befand sich in der Kapsel, sondern ein gefährliches Amphetamin, das die gegenteilige Wirkung hervor ruft. Brehme wurde also ermordet. Kapitän Ehlers ordnet an, das Umfeld Brehmes genau unter die Lupe zu nehmen. Seine Crew macht sich eifrig an die Arbeit. Einzig Kai Norge würde im Moment lieber mehr Zeit privat verbringen. Denn überraschenderweise ist die ehemalige Bootsfrau Lili Carlson zu einem spontanen Besuch bei ihrem früheren Team aufgetaucht. Norge, der schon damals ein Faible für die temperamentvolle und attraktive Kollegin hatte, spürt, dass er noch immer verliebt ist. Vielleicht ist Lili auch wegen ihm zurück gekommen? Doch die Enttäuschung ist groß, als Lili ihm ihren Verlobten, den Schiffsarzt Peer Danmarck vorstellt. Am nächsten Morgen trägt die Crew die bisherigen Ermittlungsergebnisse zusammen. Brehmes Ehefrau Cordula profitiert als Alleinerbin vom Tod ihres Mannes und hätte damit ein starkes Motiv. Bislang konnte sie noch nicht vernommen werden, da sie noch nicht von einer Regatta zurück ist, die sie ausnahmsweise nicht mit ihrem Mann segelte, sondern mit einem gemeinsamen Freund: Peer Danmarck. Norge horcht auf. Der Verlobte von Lili ist mit den Brehmes befreundet? Ist das Zufall oder steckt mehr dahinter? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 07.04.2010 ZDF
    • Staffel 13, Folge 24
      Bild: ZDF
      Der Duft des Todes (Staffel 13, Folge 24) – © ZDF

      Großeinsatz für die Crew der ‚Albatros II‘. Sie fahndet nach einer Yacht, von der aus ein Frachtschiff überfallen wurde, das wertvolles bulgarisches Rosenöl geladen hatte. Dabei wurde ein Wachmann getötet. Der durch den Raub entstandene Schaden geht in die Millionen, denn der Frachter hatte ein Drittel der gesamten Weltjahresproduktion geladen. Während Polizeirat Gruber den Kapitän des Frachters, Manfred Boll, befragt, sinkt bei Kapitän Ehlers die Hoffnung, die Täter noch auf See zu erwischen. Plötzlich schreckt ein Notruf die Besatzung auf. Konrad Schadow bittet um Hilfe. Er wird von einem Boot verfolgt und beschossen. Sofort nimmt die ‚Albatros II‘ Kurs auf Schadows Boot. Der Fotograf wird schwer verwundet geborgen. Noch an Bord erliegt er seinen schweren Schussverletzungen.

      Anja Schadow nimmt die Nachricht vom Tod ihres Mannes gefasst auf. Als Ladebetriebleiterin im Lübecker Hafen ist sie viel beschäftigt. Wie die Küstenwache ermittelt, stand es um die Ehe der Schadows nicht besonders gut. Erschüttert hingegeben scheint Melanie Carlsen zu sein. Die junge Frau arbeitet seit einiger Zeit für Schadows kleinen Fotoverlag, der jedoch keinen Gewinn abwirft. Bootsfrau Leonie Stern vermutet richtig, dass Melanie die heimliche Geliebte Schadows war. Oder war seine Frau Anja hinter das Verhältnis gekommen und hat ihren Mann aus Eifersucht getötet? Untersuchungsergebnisse der KTU werfen ein anderes Licht auf den Mord. Denn Schadow wurde mit derselben Waffe ermordet, wie der Wachmann auf dem Frachter. War Schadow einer der Täter? Er könnte Informationen über die wertvolle Ladung von seiner Frau bekommen haben, denn Anja Schadow wusste natürlich von der Fracht. Hat das Ehepaar sogar zusammen gearbeitet? Laut Aussage von Kapitän Boll wurde er von Anja darüber informiert, dass sich die Entladung des Frachters um eine Stunde verschieben würde. Zeit genug, den Frachter zu stoppen und den Raub durchzuführen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 14.04.2010 ZDF

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    Wir informieren Sie kostenlos, wenn Küstenwache im Fernsehen läuft.

    Staffel 13 auf DVD und Blu-ray