Das neue Jahr präsentiert mit einer Vorschau auf die neuen Serien-Highlights 2026 eine Fülle an vielversprechenden Produktionen, auf die wir uns in den nächsten Wochen und Monaten freuen dürfen. Gleichzeitig bedeutet das Jahr 2026 aber auch Abschied nehmen von einigen beliebten und langlaufenden Serien, die demnächst mit den letzten Folgen zu Ende gehen werden – ob mit einer abschließenden Staffel für ein geplantes, rundes Ende oder weil der Sender bzw. Streamingdienst vorzeitig den Stecker gezogen hat. Welche Produktionen im Einzelnen betroffen sind, beleuchtet die folgende Übersicht.
All American
The CW
Das Sportdrama „All American“ basiert lose auf dem Leben des ehemaligen Profi-Footballspielers Spencer Paysinger und folgt dem talentierten Highschool-Footballspieler Spencer James (gespielt von Daniel Ezra), der aus dem sozial benachteiligten Viertel South Crenshaw in Los Angeles stammt. Als er ein Sportstipendium erhält, wechselt er auf die wohlhabende Beverly Hills High School – eine Welt, die sich nicht krasser von seiner Heimat unterscheiden könnte. Zwischen zwei Lebenswelten hin- und hergerissen, muss Spencer lernen, sich in beiden zurechtzufinden. Dabei kämpft er nicht nur mit sportlichen Erwartungen, sondern auch mit persönlichen Konflikten, Familienproblemen, Loyalität, Rassismus, sozialer Ungleichheit und Identitätsfragen.
Die Serie des US-Senders The CW stammt von „Arrowverse“-Produzent Greg Berlanti, der auch für das Spin-off „All American: Homecoming“ (2021 bis 2024) beim Sender verantwortlich zeichnete. Während der Ableger auf drei Staffeln kommt, wird die Hauptserie nun nach insgesamt acht Staffeln beendet. Hierzulande ist die Serie bei MagentaTV und Joyn Primetime zu sehen.
Babylon Berlin
ARD/Sky
Die erfolgreiche und gefeierte Historienserie „Babylon Berlin“ wird mit einer fünften und finalen Staffel abgeschlossen, die voraussichtlich noch in diesem Jahr im Ersten Premiere feiern wird. Während die zugrundeliegende Buchreihe von Volker Kutscher im vergangenen Jahr mit dem zehnten Band vollendet wurde, dienten bislang lediglich die ersten drei Romane als Vorlage für die preisgekrönte Fernsehserie. Maßgeblich für das baldige Ende der TV-Produktion ist auch der überraschende Ausstieg von Sky als mitproduzierendes Studio, so dass die ARD nun die fünfte Staffel der bislang teuersten deutschen Fernsehproduktion finanziell komplett alleine stemmen musste.
Inhaltlich setzen die acht frischen Folgen in Berlin Anfang 1933 ein, zum Ende der Weimarer Republik und der Machtergreifung der Nationalsozialisten unter der Führung des deutschen Reichskanzlers Adolf Hitler. Als Vorlage dient der fünfte Band „Märzgefallene“ der Buchreihe, erneut mit Volker Bruch als Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte Ritter in den Hauptrollen. Zu den Neuzugängen gehören Ulrich Noethen, Devid Striesow und Clemens Schick. Hinter der Produktion steht weiterhin das erfolgreiche Regie- und Autoren-Trio Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten.
Die Kaiserin
Netflix
Die erfolgreiche und international gefeierte „Sisi“-Neuverfilmung „Die Kaiserin“ für Netflix wird nach drei Staffeln abgeschlossen. Im Zentrum steht Elisabeth, genannt Sisi, die den österreichischen Kaiser Franz Joseph I. kennen- und lieben lernt. Die junge Kaiserin bringt dabei das Machtgefüge der Habsburger Herrscherfamilie und die Gepflogenheiten am Wiener Hof völlig durcheinander.
Ursprünglich als Miniserie geplant, wurde die Auftaktstaffel aus dem Jahr 2022 aufgrund des enormen Erfolgs rasch um eine weitere Staffel verlängert. Insgesamt kommt die mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Internationalen Emmy prämierte Dramaserie somit auf drei Staffeln mit jeweils sechs Episoden, die zwischen 2022 und 2026 produziert wurden.
Vor zwei Jahren schon wurde mit „Sisi“ eine weitere Neuinterpretation der historischen Ereignisse von RTL+ nach vier Staffeln beendet, die damals zeitgleich zur Netflix-Serie entwickelt wurde. Bis heute zählt die dreigeteilte Filmreihe aus den 1950er Jahren mit Romy Schneider in der Titelrolle als „Sissi“ zum immer wieder gern wiederholten Klassiker an den Weihnachtstagen.
Grantchester
ITV
Die britische Erfolgsserie „Grantchester“ über einen Geistlichen und einen Polizisten in den 1950er Jahren, die gemeinsam auf Verbrecherjagd gehen, nimmt mit der kommenden elften Staffel beim englischen Heimatsender ITV ein Ende. Seit 2014 mit bislang zehn Staffeln und knapp 70 Folgen spielt die Handlung in der titelgebenden kleinen Dorfgemeinschaft Grantchester im Süden Englands nahe der Universitätsstadt Cambridge.
Im Verlauf der Krimiserie wechselte die Hauptrolle als Vikar: Zunächst übernahm James Norton (als Reverend Sidney Chambers) vier Staffeln lang die Rolle des Geistlichen und wurde nach seinem Ausstieg aus der Serie von Tom Brittney als Reverend William „Will“ Davenport (Staffel 4 bis 9) abgelöst, gefolgt von Rishi Nair als Reverend Alpheus „Alphy“ Kotteram (ab Staffel 9). Im Gegensatz dazu ist Robson Green als DI Geordie Keating von Anfang an bei der Serie der ermittelnde Polizist, der eine freundschaftliche Beziehung mit dem jeweiligen Geistlichen pflegt.
„Grantchester“ wurde von Daisy Coulam für ITV entwickelt, basierend auf einer Romanreihe von James Runcie. Hierzulande besorgte zunächst Sat.1 Gold ab 2019 die deutsche Erstausstrahlung der Krimiserie. 2024 wechselte die Serie dann komplett zum ARD-Spartensender One, wo zuletzt die sechste Staffel gezeigt wurde.
Good Omens
BBC/Amazon Prime Video
Die britische BBC-Serie „Good Omens“ war ursprünglich als Miniserie für Amazon Prime Video gedacht und basiert auf einer Fantasyvorlage des verstorbenen Buchautors Terry Pratchett und seines Mitautors Neil Gaiman. Während Gaiman das Projekt mitverantwortete, glänzen die beiden Hauptdarsteller David Tennant und Michael Sheen in ihren Rollen als ungleiches Duo: Dämon Crowley aus der Hölle und sein bester Freund, Engel Erziraphael aus dem Himmel. Deren Beziehung reicht zurück bis zum Anbeginn der Zeit, als Gott Himmel und Erde erschuf, während der Teufel in der Hölle schmort.
Ursprünglich wurde mit einer mehrteiligen finalen dritten Staffel geplant, nun findet die Freundschaft des ungleichen Duos in Form eines abschließenden Films ein Ende. Hintergrund sind ernstzunehmende Vorwürfe gegen den Mitautor und Serienschöpfer Gaiman, der diese jedoch entschieden abstreitet, sich dennoch während der Produktion der finalen Staffel, um Schaden abzuwenden, aus dem Projekt zurückgezogen hatte.
Hacks
HBO
Mit „Hacks“ verabschiedet sich die beliebte und vielfach preisgekrönte US-Comedyserie aus dem Hause HBO Max etwas überraschend nach fünf Staffeln und über 40 Folgen. Der Grund dürfte sicherlich auch an dem fortgeschrittenen Alter der gefeierten Hauptdarstellerin Jean Smart liegen, die mit 74 Jahren zuletzt ihren vierten Emmy Award und dritten Golden Globe in Folge für ihre Darstellung in der Serie überreicht bekam.
In ihrer Rolle als legendäre Stand-up-Comedienne Deborah Vance bekommt sie eine junge Autorin, Ava Daniels (gespielt von Hannah Einbinder), an die Seite gestellt, die ihrer Karriere wieder neuen Schwung brachte. Die Serie lebt von der dynamischen Beziehung der beiden unterschiedlichen Frauen, die sich einen amüsanten Schlagabtausch liefern.
„Hacks“ wurde von den Autoren Lucia Aniello, Paul W. Downs und Jen Statsky entwickelt. Die finale fünfte Staffel erscheint noch in diesem Jahr bei dem US-Streaminganbieter.
Heartbreak High
Netflix
Netflix schickt die australische Jugendserie „Heartbreak High“ ins dritte und letzte (Schul-)Jahr. Nach 24 Folgen verabschiedet sich die Clique der Harley-Highschool von ihren Fans. Im Zentrum steht die Außenseiterin Amerie (Ayesha Madon), die sich mit Quinni (Chloe Hayden) und Darren (James Majoos) anfreundet. Zusammen versuchen sie, durch die Untiefen von Liebe, Romantik und Herzschmerz zu manövrieren, während Amarie versucht, ihren Ruf wiederherzustellen.
Das Reboot der beliebten australischen Jugendserie „Heartbreak High“ (1994 bis 1999) bleibt, was die Anzahl der Episoden angeht, somit weit hinter dem Original, das auf immerhin sechs Staffeln mit insgesamt 210 Folgen kommt. Hinzu kommt der 90-Minüter „The Heartbreak Kid – Die Geschichte einer verbotenen Liebe“ (1993) als Spin-off zur Originalserie. Nichtsdestotrotz heimste die beliebte Jugendserie bei Netflix zahlreiche Preise ein, einschließlich eines International Emmy Awards 2023.
Mayor of Kingstown
Paramount+
Ein wenig überraschend geht auch die erfolgreiche und von Kritikern und Fans gefeierte Crimeserie „Mayor of Kingstown“ mit der kommenden fünften Staffel zu Ende, obwohl die Zuschauerquoten von Staffel zu Staffel weiter stiegen. Hinter der für Paramount+ entwickelten Serie steht „Yellowstone“- und „Tulsa King“-Erfolgsschöpfer Taylor Sheridan, mit Jeremy Renner in der Hauptrolle.
Der stellt darin Mike McLusky dar, der die Tradition seiner Familie als sogenannter „Mayor of Kingstown“ weiterführt. In der Funktion als inoffizieller Bürgermeister der Stadt bemüht er sich darum, die Spannungen in Kingstown und dem örtlichen Gefängnis mit Schwerstverbrechern auf Sparflamme zu halten. In erster Linie tritt er als sogenannter „Fixer“ auf, ein Vermittler zwischen Straßenbanden, Häftlingen, Wärtern und örtlichen Polizisten – und nimmt dafür natürlich einen Anteil an den Einnahmen, die das privat geführte Gefängnis der Stadt regelmäßig in die Kassen der Stadt spült.
Zuletzt ergänzte Edie Falco („Die Sopranos“, „Nurse Jackie“) als neue Gefängnisdirektorin der Anchor-Bay-Anstalt den Hauptcast, die mit ihren rigorosen Neuerungen in der Haftanstalt Mikes Aufgabenbereich nicht leichter macht.
Outer Banks
Netflix
Netflix schickt eine weitere äußerst beliebte Jugendserie in die finale Staffel. Die Rede ist von den jungen Schatzsuchern aus „Outer Banks“, die mit der kommenden fünften Staffel ihr letztes großes Abenteuer zu bestehen haben. Der Serienhit wurde nicht nur in den USA zum Phänomen. Und so zeigen sich die Serienmacher Jonas Pate, Josh Pate und Shannon Burke auch begeistert über den hohen Zuspruch über ihre Serienidee voller Abenteuer, Schatzsuche und Freundschaft, auch wenn das bittersüße Ende in greifbare Nähe ist.
Im Zentrum der Serie stehen die sogenannten Pogues, eine Gruppe von Freunden um John B (Chase Stokes), die sich auf die gefährliche Suche nach einem legendären Goldschatz begeben. Dabei kommen ihnen neben den Kooks, einer konkurrierenden Jugendgruppe, auch so manch gefährliche Gegner in die Quere.
Outlander
starz
Die beliebte Highland-Saga „Outlander“ von Ronald D. Moore nach den Romanen von Diana Gabaldon um die Zeitreisende Claire Randall und ihre große Liebe Jamie Fraser findet nach acht Staffeln, elf Jahren und 101 Episoden ihren krönenden Abschluss. In den Hauptrollen gibt es auch in der finalen Staffel ein Wiedersehen mit Caitríona Balfe und Sam Heughan als zentrales Liebespaar Claire und Jamie.
Die Geschichte beginnt damit, dass eine junge, verheiratete Frau kurz nach Kriegsende im Jahr 1945 durch eine in Schottland liegende Kultstätte 200 Jahre in der Zeit zurückversetzt wird und dort eine neue Liebe findet. Zuletzt haben Claire und Jamie die Kolonien auf dem Weg zu ihrer geliebten Heimat Schottland verlassen. Die Gefahren des Unabhängigkeitskrieges zwingen sie dazu, sich zu entscheiden, ob sie denen zur Seite stehen, die sie lieben, oder für das Land kämpfen, das sie zu ihrer neuen Heimat gemacht haben.
Fans dürfen sich jedoch auf eine weitere Serienproduktion aus dem „Outlander“-Universum freuen: Mit „Outlander: Blood of My Blood“ (hierzulande bei MagentaTV+) ist bereits im vergangenen Jahr ein Prequel über die Liebes- und Lebensgeschichte der jeweiligen Eltern von Claire und Jamie erfolgreich an den Start gegangen. Weitere Staffeln sind bereits geplant.
Survival of the Thickest
Netflix
Die Comedyserie „Survival of the Thickest“ bei Netflix geht in diesem Jahr in die dritte und letzte Staffel. Die Handlung folgt der taffen und selbstbewussten Mavis Beaumont (dargestellt von der Comedienne Michelle Buteau), die aufgrund ihrer äußeren Erscheinung von vielen unterschätzt wird. Doch die Modeexpertin lässt sich davon nicht die gute Laune verderben und schlägt sich mit Mut, Humor und einer gehörigen Portion Body Positivity gegen ihre Kritiker durch.
Die gefeierte Comic-Verfilmung „The Boys“ verabschiedet sich mit der kommenden fünften Staffel von ihren Fans. Die ungewöhnliche Superheldenserie von Eric Kripke bei Amazon Prime Video sorgte schon für so manch verstörende Szene, nimmt sie doch wenig zimperlich das eigene Genre gehörig aufs Korn. Kenner der Comic-Vorlagen von Garth Ennis und Darick Robertson können ein Lied davon singen und feiern die unverblümte Adaption des Streaminganbieters.
Die Handlung spielt in einer Welt, in der Superhelden an der Tagesordnung sind und auch in hoher Anzahl für Berühmtheit sorgen. Jedoch ist den „Supes“ der Ruhm mächtig zu Kopf gestiegen und sie verhalten sich zusehends verantwortungslos, korrupt und rücksichtslos, sodass sie bei ihren Aktionen auch die Bevölkerung selbst in Lebensgefahr bringen. So wird schließlich ein Spezialteam der CIA, informell bekannt als „The Boys“, unter der Führung von Billy Butcher (Karl Urban) damit beauftragt, den korrupten Superhelden, The Seven, angeführt von Homelander (Antony Starr), das Handwerk zu legen. Jedoch erweist sich das als ein schwieriges Unterfangen, stehen sie doch unter der Obhut der geheimnisvollen und militärischen Organisation Vought.
Während die Serienmacher die Hauptserie „The Boys“ mit einer fünften Staffel abschließen werden, geht es im wachsenden Franchise mit weiteren Serien- und Filmproduktionen weiter. Nachdem auch das Spin-off „Generation V“ als Prequel über den Ursprung der Supes und deren Verbindung zu Vought nach zwei Staffeln beendet wurde, sind bereits weitere Ablegerserien wie „Vought Rising“ und „The Boys: Mexico“ für Amazon in Arbeit.
The Chi
Paramount+
Die hierzulande wenig beachtete US-Dramaserie „The Chi“ wird mit der kommenden achten Staffel beendet. Obwohl die Serie von Showtime mit der aktuellen siebten Staffel neue Zuschauerrekorde gebrochen hatte – so jedenfalls bestätigte es zuletzt der US-Sender -, habe man sich gemeinsam mit der vielgelobten Serienschöpferin Lena Waithe dazu entschieden, die Geschichten rund um die Menschen aus der Chicago South Side zum Abschluss zu bringen. Seit dem Serienstart im Jahr 2018 wurden knapp 80 Episoden produziert, die hierzulande bei Disney+ zu sehen sind.
Im Zentrum steht eine Gruppe von Menschen aus dem Süden Chicagos, deren Geschichten aufgrund einer schicksalhaften Wendung miteinander verbunden sind. Was zunächst als zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich zu tiefen Verbindungen – aus dem Wunsch heraus, den Herausforderungen des Lebens nicht mehr allein begegnen zu müssen.
Das „Comeback“ von „Friends“-Star Lisa Kudrow währte zwar nur drei Staffeln lang, die jedoch in einem Zeitraum von über 20 Jahren für HBO produziert wurden. Ein wenig erinnert die Handlung an die eigene Lebensgeschichte der Schauspielerin, die darin als Valerie Cherish einst einen gefeierten Star einer erfolgreichen Sitcom darstellte. Inzwischen sind 14 Jahre vergangen und neue Rollenangebote blieben für die Darstellerin aus. Nun versucht sie mit einer neuen Comedyserie ihr lang ersehntes Comeback. Dabei wird sie von einem Kamerateam begleitet, das ihre Rückkehr ins Fernsehen auf Schritt und Tritt dokumentiert.
Die US-Comedy von „Sex and the City“-Schöpfer Michael Patrick King feierte 2005 mit einer Auftaktstaffel bei HBO Premiere, neun Jahre später ging schließlich eine zweite Staffel an den Start. Nun, wiederum weitere elf Jahre später, ist eine kommende dritte und letzte Staffel angekündigt. Hierzulande besorgte der Pay-TV-Sender Sky zum Start der zweiten Staffel die verspätete Deutschlandpremiere der Serie.
The Legend of Vox Machina
Amazon Prime Video
Die Abenteuer der Protagonisten aus der Animationsserie „The Legend of Vox Machina“ – basierend auf der ersten Kampagne des Kult-Rollenspiels „Dungeons & Dragons“ – kommen mit einer fünften Staffel bei Amazon Prime Video zum Abschluss. Die Geschichte ist in der fiktiven Welt Exandria angesiedelt und folgt einer Gruppe von sieben zweitklassigen Abenteurern, die als Team von Vox Machina mit ihren teils sehr unterschiedlichen Fähigkeiten zusammengefunden haben, um gemeinsam die Welt vor furchterregenden Monstern und dunklen magischen Mächten zu retten.
Entwickelt wird die Serie seit 2022 von Critical Role Productions. Zuletzt ist im Herbst 2024 eine dritte Staffel erschienen. Wann die vierte und fünfte Staffel kommen, steht noch aus. Derweil ist mit „The Mighty Nein“ bereits ein Spin-off beim Streaminganbieter an den Start gegangen.
The Neighborhood
CBS
Die langjährige und erfolgreiche Sitcom „The Neighborhood“ (2018 bis 2026) von CBS wird mit einer finalen achten Staffel nach insgesamt 155 Episoden beendet. Damit findet der nachbarliche Streit zwischen den Charakteren der beiden Hauptdarsteller, „New Girl“-Star Max Greenfield und Comedian Cedric The Entertainer, ein Ende.
Die Comedyserie von Jim Reynolds erhielt hierzulande jedoch wenig Beachtung. Ein geplantes Spin-off mit Marcel Spears (Marty) und Sheaun McKinney (Malcolm) in den Hauptrollen wurde vonseiten des Senders nicht weiter verfolgt. Dagegen ging Ende 2025 mit „Crutch“ ein weiterer Serienableger mit „30 Rock“-Star Tracy Morgan in der Hauptrolle bei Paramount+ an den Start.
The Upshaws
Netflix
Mit „The Upshaws“ verabschiedet sich eine weitere Familien-Sitcom aus den USA. Fünf Jahre, sieben Staffeln und rund 60 Folgen lang unterhielt die langjährige Netflix-Comedyserie das Publikum. In der kommenden finalen Staffel wird es ein letztes Mal ein Wiedersehen mit der titelgebenden Familie Upshaw aus Indiana geben, die sich durch die Herausforderungen des Lebens kämpft.
Die Comedy stammt von Regina Y. Hicks und Hauptdarstellerin Wanda Sykes. Zur weiteren Besetzung gehören Mike Epps, Kim Fields, Diamond Lyons, Khali Spraggins, Journey Christine und Jermelle Simon.
The Walking Dead: Daryl Dixon
AMC
Mit „The Walking Dead: Daryl Dixon“ geht nun ein weiterer, selbst erfolgreicher Serienableger des Serienhits „The Walking Dead“ bei AMC zu Ende. Die Fans der Zombieapokalypse nach den Comics von Robert Kirkman durften nach Abschluss der Hauptserie vier Staffeln und über 20 Folgen lang die Abenteuer von Norman Reedus als Daryl Dixon und Melissa McBride als Carol erleben, die (nicht ganz freiwillig) auf der anderen Seite des Atlantiks in Europa den Kampf gegen die Untoten fortgesetzt haben, auf der Suche nach einem Weg nach Hause.
Entwickelt hat die Serie Angela Kang gemeinsam mit Scott M. Gimple, Produzent und kreativer Kopf hinter dem kompletten Franchise.
Auch wenn die Reise für Daryl und Carol hier zu Ende geht, dürfen sich Fans dennoch auf ein Wiedersehen mit Hauptdarsteller Norman Reedus freuen, der laut Aussage der Macher als Daryl Dixon im umfangreichen „The Walking Dead“-Franchise weiter eine Rolle spielen wird. Inzwischen gibt es zahlreiche Spin-offs, einschließlich einer weiteren Sequel-Serie namens „Dead City“ mit Maggie (Lauren Cohan) und Negan (Jeffrey Dean Morgan) im Zentrum der Geschichte, die unlängst für eine weitere Staffel verlängert wurde.
Nachdem vor 20 Jahren zunächst Kats jüngerer Bruder Jacob am Rande eines Volksfests spurlos verschwand und kurz darauf ihr Vater Colton bei einem Unfall ums Leben kam, haben sich Mutter und Tochter im Streit entfremdet. Nach ihrer gescheiterten Ehe kehrt Kat schließlich mit ihrer eigenen heranwachsenden Tochter zurück in ihre Heimat, den Küstenort Port Haven. Dort tun sich die beiden anfangs schwer mit dem Einleben, bis Tochter Alice einen „magischen“ Teich entdeckt, der sie in die Vergangenheit von Port Haven bringt. Im Verlauf der Serie werden Portale in unterschiedliche Zeitepochen der Vergangenheit geöffnet, was die Handlung hin- und herspringen lässt.
„The Way Home“ stammt von den Autorinnen Heather Conkie, Alexandra Clarke und Marly Reed. Trotz des großen Erfolgs und der bekannten Besetzung wird die Serie hierzulande eher stiefmütterlich behandelt. Erst im vergangenen Jahr besorgte RTL Passion die verspätete Deutschlandpremiere der Serie.
The Witcher
Netflix
Was als große Serienhoffnung vor sieben Jahren bei Netflix begann, sollte im Verlauf der Produktion einigen Unmut der Fans der bekannten „The Witcher“-Hexensaga nach dem polnischen Buchautor Andrzej Sapkowski auf sich ziehen, auf der auch die gefeierte gleichnamige Videospielreihe basiert. Größter Kritikpunkt ist, dass Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich sich zunehmend von der Vorlage entfernte.
Zuletzt sorgte der überraschende Ausstieg von Hauptdarsteller Henry Cavill (u. a. aus diesem genannten Grund) nach den ersten drei Staffeln für Diskussionen, der schließlich von Liam Hemsworth als neuem Geralt-Darsteller mit der vierten Staffel abgelöst wurde. Von Anfang an mit dabei sind erneut Anya Chalotra als Yennefer, Freya Allan als Ciri und Joey Batey als der Barde Jaskier.
Am Ende kommt die Hauptserie auf fünf Staffeln mit insgesamt 40 Episoden, die zwischen 2019 und 2026 für den Streaminganbieter produziert wurden. Hinzu kommen eine Reihe Spin-offs wie der animierte Prequelfilm „Nightmare of the Wolf“ (2021), die Prequel-Miniserie „Blood Origin“ (2022), der Animationsfilm „Sirens of the Deep“ (2025) und die Miniserie „The Rats: A Witcher Tale“ (2025).
Yellowjackets
Showtime
Die Survival-Thrillerserie „Yellowjackets“ von Showtime und Paramount+ mit Horror- und Mystery-Elementen entwickelte sich rasch zum Publikumshit mit einer wachsenden Fangemeinde. Mit der vierten Staffel wird laut den Serienschöpfern Ashley Lyle und Bart Nickerson nun fünf Jahre nach dem Serienstart die Handlung zum Abschluss gebracht.
Im Zentrum steht eine Mädchenfußballmannschaft, die sich Mitte der 90er Jahre nach einem Flugzeugabsturz unverhofft in der nordamerikanischen Wildnis wiederfindet. Die Überlebenden versuchen zunächst, gemeinsam aus ihrer misslichen Lage herauszukommen. Doch schnell bilden sich rivalisierende Gruppen, und einige junge Frauen greifen zu drastischen Mitteln, um ihre Haut zu retten. 25 Jahre später haben die Protagonistinnen mit den dramatischen Ereignissen von damals zu kämpfen, die noch immer ihren Alltag beeinflussen.
Vera Tidona hat schon früh ihre Begeisterung für Serien und Filme entdeckt. Aufgewachsen mit dem Sommerferienprogramm mit Anke Engelke und Klassikern wie „Die Bären sind los“, „Fünf Freunde“ und die Astrid Lindgren-Serien, durften sonntags „Löwenzahn“ und „Die Sendung mit der Maus“ nicht fehlen. Auch TV-Shows wie „Dalli Dalli“ und „Wetten dass.. ?“ prägten schon früh die Fernsehgewohnheiten. Mittlerweile haben neben Klassikern „Detektiv Rockford“, „Columbo“, „Magnum“ (nur mit dem einzigartigen Tom Selleck!), auch großartige Serien wie „Games of Thrones“, „Stranger Things“ und „The Witcher“ sowie nordische Thriller bis hin zu britischen Krimis die Liste der Lieblingsserien bereichert. Seit Frühjahr 2020 ist sie für die Redaktion von fernsehserien.de tätig und schreibt News und Specials im nationalen und internationalen Bereich.