Zimmer frei!

    zurück2006, Folge 351–370weiter

    • Folge 351 (60 Min.)

      Frank Plasberg? War da nicht mal was, Frau Westermann? Genau! Mit ihm hat sie 15 Jahre lang die „Aktuelle Stunde“ im WDR Fernsehen moderiert. Bis dann Götz Alsmann kam. „Ich war sehr eifersüchtig auf Götz, als er plötzlich mit ‚Zimmer frei!‘ auftauchte. Das nimmt mir ein Stück Christine weg, habe ich sofort gedacht“, erinnert sich Plasberg an die „schmerzhafte Trennung“. Aber dies ist nun auch schon wieder fast zehn Jahre her und anscheinend Schnee von gestern, denn jetzt stellt sich der Journalist und Moderator sogar bei Christine und Götz als möglicher Mitbewohner vor. Allerdings wird er wohl nicht allzu oft am WG-Leben teilhaben können, denn die wöchentliche Sendung „Hart aber fair“ lässt wenig Zeit zum Privatisieren. Jeden Mittwochabend lädt Plasberg im WDR Fernsehen ranghohe Politiker und Funktionäre zum viel zitierten „Talk auf Augenhöhe“ ein, die 2001 gestartete Polit-Talkshow wurde inzwischen mit „Grimme-Preis“, „Hans-Joachim-Friedrichs-Preis“ und dem „Deutschen Fernsehpreis“ ausgezeichnet. Zuschauer und Kritiker schätzen die konsequente Gesprächsführung des Moderators, „er ist ein Dranbleiber, einer der sich nicht abschütteln lässt“, schrieb eine große Tageszeitung. „Wenn ich sehe, dass mein Gegenüber richtig rudert und sich trotzdem nicht vorgeführt fühlt“, dann sei ein Interview rundum gelungen, meint Plasberg selbst dazu. Am Sonntag (08. Januar 2005, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) erwartet den „Dranbleiber“ nun das Vorstellungsgespräch bei „Zimmer frei!“. Vielleicht gerät ja Frank Plasberg im ultimativen WG-Test auch ein wenig ins Rudern? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 08.01.2006 WDR
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    • Folge 352 (60 Min.)

      Sie zählt zu den erfolgreichsten Schlager-Interpretinnen hier zu Lande und feierte vor zwei Jahren ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum: Kristina Bach. Doch die 43-jährige sorgte nicht nur in den deutschen Schlagerparaden für unzählige Erfolgshits, mit ihrer Fassung des Musical-Titels „Phantom of the Opera“ erreichte sie sogar die Top 20 der amerikanischen Billboard-Charts. Auch als Talentspäherin und Produzentin hat sich Kristina Bach längst einen Namen gemacht. Sie entdeckte unter anderem Michelle und schrieb zahlreiche Titel für sie. Und als Songwriterin von Jeanette Biedermann erhielt sie bisher fünfmal Gold und einmal Platin. Durch das Texten und Komponieren habe sie viel über Menschen und auch über sich selbst erfahren, meint Kristina Bach: „Das Leben ist meine ständige Inspiration, die meinen Durst nach neuen Erfahrungen stillt“. Neue Erfahrungen will die Erfolgsfrau am Sonntag (15. Januar 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) auch in der „Zimmer frei!“-WG sammeln, denn sie stellt sich Christine Westermann und Götz Alsmann als mögliche Mitbewohnerin vor. Das Urteil des Studiopublikums hat Kristina Bach vorsichtshalber schon vorweg genommen, und zwar mit ihren Hit „Wer wenn nicht wir?“. Bleibt abzuwarten, ob diese Rechnung aufgeht. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 15.01.2006 WDR
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    • Folge 353 (60 Min.)

      Die Interpretation großer Soul-Klassiker in deutscher Sprache: das ist die Spezialität von Stefan Gwildis. 2003 stürmte er mit diesem Rezept und dem Album „Neues Spiel“ die deutschen und österreichischen Charts. Im Februar vorigen Jahres folgte das Erfolgsalbum „Nur wegen dir“, begleitet von einer umjubelten Tournee in über 40 Städten. Und nicht nur das Publikum war begeistert: „Mister Gänsehaut“ schrieb eine große deutsche Boulevard-Zeitung, und ein anderer Kritiker sprach von der „Herzrhythmusstörung fast aller Mädels zwischen 35 und 90“. Auch beim deutschen Vorentscheid zum „European Song Contest“ mischte Gwildis im März 2005 mit. Dort stellte er den Titel „Wunderschönes Grau“ vor, eine soulige Hymne an „sein“ Norddeutschland. „Immerhin Platz 4“, resümiert er gelassen, „und es war interessant, diese ganzen Leute mal kennen zu lernen, einen Ralph Siegel am Rande des Nervenzusammenbruchs beispielsweise.“ Am Sonntag (22. Januar 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) begibt sich der Musiker auf ein ganz anderes Terrain, bei „Zimmer frei“ stellt er sich dem „Mitwohn-Contest“ von Christine Westermann und Götz Alsmann. Und den beiden wird er garantiert erzählen, wie seine erfolgreiche Karriere damals in der Wohnküche begonnen hat. „Erste Gesangsübungen im Elternhaus, Mutter hört viel Radio und pfeift dabei. 1972 die erste Gitarre.“ Nun denn. Wohl dem, der eine pfeifende Mutter hat. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 22.01.2006 WDR
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    • Folge 354 (60 Min.)

      Für die einen ist er der „Tucholsky von heute“, für die anderen ein „Verbal-Terrorist“ oder „satirischer Amokläufer“: Wiglaf Droste. Unbestritten ist, dass sich der Autor und Musiker mit seinen Artikeln, Büchern und CDs längst den soliden Ruf erworben hat, einer der scharfzüngigsten und polemischsten Wortarbeiter Deutschlands zu sein. Das bleibt natürlich nicht immer folgenlos, oft genug begleiten Schadensersatzprozesse seine Veröffentlichungen. Ein guter Satiriker gehöre regelmäßig verklagt, so Droste: „In den letzten Jahren hat es mich tatsächlich öfter mal getroffen. Die Devise lautet: ein Gentleman verklagt niemals, er wird allenfalls verklagt.“ Mit diesem Credo zieht Droste seit Anfang der 1990er-Jahre als lesereisender Autor durch die Lande und präsentiert Werke wie „Zen-Buddhismus und Zellulitis“, „Bombardiert Belgien!“ oder „Wir sägen uns die Beine ab und sehen aus wie Gregor Gysi“. Und er geht als singender Satiriker mit der Gruppe „Spardosen-Terzett“ auf Tournee. Die letzte CD trägt den Titel „Westfalian Alien“, obwohl der gebürtige Herforder seit über zwanzig Jahren in Berlin wohnt. Aber die „innere Provinz“ sei immer geblieben: „Bei mir hat sich aus gutem Grund ein allgemeines Gefühl der Fremdheit entwickelt – das Gefühl, nicht wirklich dazu zu gehören, ohne direkt ausgeschlossen zu sein. Und das spüre ich in der Provinz noch viel stärker, das Gefühl ein Alien zu sein.“ Wir hoffen nicht, dass Wiglaf Droste in der „Zimmer frei!“-WG vom Gefühl der Fremdheit übermannt wird. Ob er allerdings wirklich „dazugehört“ entscheidet wie immer das Studio-Publikum. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 29.01.2006 WDR
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    • Folge 355 (60 Min.)

      Sie ist das Gesicht des „ZDF-Fernsehgartens“: Andrea Kiewel. Seit nunmehr sechs Jahren sorgt die Berlinerin für Stimmung und gute Laune bei der bunten Mainzer Sommerparty, die 2006 ihr 20-jähriges Bestehen feiern wird. Ihr persönliches Erfolgsrezept formuliert Andrea Kiewel so: „Ich verstehe mich in meinem Beruf als Dienstleisterin, sowohl den Zuschauern als auch den Gästen gegenüber. Ich möchte beide unterhalten und beide Gruppen sind auch meine Gäste.“ Als beliebte „Dienstleisterin“ hegt und pflegt Andrea Kiewel allerdings nicht nur den „Fernsehgarten“, im vorigen Jahr moderierte sie unter anderem auch die ZDF-Sendungen „Muttertagsshow“, „30 Jahre Discofieber“ und „Hits made in Germany“. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 05.02.2006 WDR
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    • Folge 356 (60 Min.)

      Ganz besonderer Besuch bei Christine Westermann und Götz Alsmann: WDR-Intendant Fritz Pleitgen hat sich angekündigt. Will der Hausherr anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums des Senders auch in der WDR-WG mal nach dem Rechten sehen oder sich ernsthaft als Mitbewohner bewerben? Angesichts seines beruflichen Werdegangs wäre ein (erneuter) Wohnungswechsel wohl nicht Ungewöhnliches für den 67-jährigen. Moskau, Ost-Berlin, Washington, New York lauteten die Korrespondenten-Stationen des Journalisten, bevor er 1988 vom damaligen Intendanten Friedrich Nowottny zum WDR-Chefredakteur in Köln berufen wurde. Fritz Pleitgen übernahm zudem die Moderation des „Weltspiegels“, fungierte ab 1993 als Hörfunkdirektor und löste Nowottny 1995 schließlich als WDR-Intendant ab. Neben der Intendantentätigkeit und der Moderation des sonntäglichen „ARD-Presseclubs“ zieht es den gebürtigen Duisburger – Lebensmotto: „Gelassen rastlos“ – aber immer wieder in die Ferne und zurück ans Reporter-Mikrophon. So drehte er im Sommer 2000 den Dreiteiler „Durch den wilden Kaukasus“, es folgten Filme, die ihn an Orte und Landschaften in Ostdeutschland zurück führten, die er noch zu DDR-Zeiten als Korrespondent besucht hatte. „Rückkehr an die Front“ nennt er selbst diese willkommenen Abwechslungen: „Das hält frisch und so bleibt der Intendant auch auf der Höhe der technischen Entwicklungen. Heute ist unendlich viel mehr möglich als in meinen frühen Reporterjahren.“ Am Sonntag (12. Februar 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) verlässt Fritz Pleitgen erneut seinen Schreibtisch im Intendantenbüro und macht einen Ausflug in die Wohnwelt zweier seiner Mitarbeiter. Die wollen sich vom Besuch des Hausherrn nicht irritieren lassen und ihn wie alle anderen auch bei „Zimmer frei!“ auf seine WG-Tauglichkeit prüfen. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 12.02.2006 WDR
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    • Folge 357 (60 Min.)

      Seit dem Start der Daily Soap „Verbotene Liebe“ Anfang 1995 ist sie in vorderster Reihe dabei: Gabriele Metzger. In der ARD-Erfolgsserie spielt sie „Charlie Schneider“, die sich von der kratzbürstigen Intrigantin der ersten Jahre inzwischen zur „mitfühlenden Freundin“ gemausert hat. Die Rolle werde ihr immer ähnlicher, meint die Schauspielerin: „Charlie hat eine ziemliche Charakterwandlung durchgemacht und ist jetzt mehr wie ich: lieb und nett.“ Bei einigen Kollegen sei es genau umgekehrt gewesen: „Die wurden privat ihrer Rolle immer ähnlicher. Das war manchmal gespenstisch.“ Zum Teil gespenstische Zuschauer-Reaktionen erfuhr Gabriele Metzger, als „Charlie“ noch das Biest vom Dienst in der Serie war: „Ich wurde auf der Straße übel beschimpft, da fielen unschöne Worte.“ Inzwischen sei man wesentlich netter zu ihr, dank der Wandlung genieße sie jetzt einen Sympathiebonus. Den hatte sie schon immer bei ihrem größten Fan: „Meine Mutter hat in den ganzen Jahren kaum eine Folge verpasst. Die meldet sich auch, wenn ich mal länger nicht zu sehen bin oder weil ihr mein Kostüm nicht gefällt.“ Ermüdungserscheinungen bezüglich des Serien-Dauerbrenners verspüre sie auch im nunmehr elften Jahr nicht: „Ich habe die Charlie richtig lieb gewonnen und werde sie nicht ohne weiteres im Stich lassen.“ Nur das ständige Hotelleben in Köln scheint ein wenig zu nerven. Und deshalb stellt sich Gabriele Metzger wohl am Sonntag (19. Februar 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) bei Christine Westermann und Götz Alsmann vor, die mit ihrer WG gleich neben dem „Verbotene Liebe“-Studio zu Hause sind. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 19.02.2006 WDR
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    • Folge 358 (60 Min.)

      „Immer gut gelaunt, außer wenn unausgeschlafen“ ARD-Radsportexperte Marcel Wüst bei „Zimmer frei!“ Mit 14 Etappensiegen bei den großen Rundfahrten und über 100 Siegen im Profibereich zählt er zu den erfolgreichsten deutschen Radrennfahrern: Marcel Wüst, dessen Sportlerkarriere am 11. August 2000 ein jähes Ende fand. Bei einem Massensprint verunglückte der Kölner so schwer, dass er in der Folge auf dem rechten Auge erblindete. Monate der mühevollen Rehabilitation folgten, ehe er sich halbwegs bewegen konnte: „Die wenigen Meter zur Nasszelle waren dann ein Triumph, und als ich mir endlich wieder die Zähne putzen konnte, habe ich mich im Spiegel angelächelt.“ Marcel Wüst, der als positive Eigenschaft „Immer gut gelaunt, außer wenn unausgeschlafen“ angibt, wurde dann zunächst Pressesprecher bei dem deutschen Rennstall „Coast“ und ist seit 2004 als Radsportexperte für die ARD tätig. Ein „Traumjob“ auf der anderen Seite des Sports, der ihm großen Spaß bereite, „besonders, seit ich das mit Monica Lierhaus mache“. „Ich kriege nicht mehr so viel Geld wie früher“, bewertet er sein „neues“ Leben, „aber dafür muss ich auch nicht mehr so schnell fahren. Und ich habe mehr Zeit, das Leben zu genießen.“ Wüst hält darüber hinaus auch „Motivations-Referate“ in großen Unternehmen und organisiert im „Marcel-Wüst-Power-Camp“ auf Mallorca Trainingsaufenthalte für kleine Firmengruppen. Mittelfristig wird es den polyglotten Kölner – er spricht fünf Fremdsprachen – und seine Familie aber wohl nach Australien verschlagen, in den nächsten Jahren wolle man auswandern. Zuvor müsse er jedoch noch ein paar berufliche Abschlüsse nachholen, sein Sportlerruhm zähle dort nämlich gar nichts: „Australien ist keine große Radsport-Nation, einer der ‚Immigration Officers‘ sprach mir gegenüber einmal von Radfahrern als den ‚Schwulen mit den rasierten Beinen‘.“ Am Sonntag (05. März 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) stellt sich der ARD-Radsportexperte bei den WDR-“Immigration-Officers“ Christine Westermann und Götz Alsmann vor. Ist Marcel Wüst WG-tauglich? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 05.03.2006 WDR
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    • Folge 359 (60 Min.)

      Mit dem Roman „Fleisch ist mein Gemüse“ landete Heinz Strunk (43) 2004 einen Überraschungserfolg. Der Autor erzählt die tragisch-komische Geschichte einer Depression, die sich praktisch über die gesamte Kindheit und Jugend bis hin zum 40sten Geburtstag erstreckt. Und wer die Vita von Heinz Strunk ein wenig recherchiert, weiß gleich: Ähnlichkeiten mit der lebenden Person sind nicht ausgeschlossen. „Mit Erschrecken stelle ich immer wieder fest, dass es über 90 Prozent sind“, meint der Autor selbst dazu. „Auf der falschen Seite von Hamburg“ in Harburg aufgewachsen, litt Strunk laut eigener Aussage später unter schwerster Akne und fehlenden Mädchenbekanntschaften. Der anfängliche Traum vom Nummer-Eins-Hit endete schnell in einem zwölfjährigen Martyrium bei der Tanzmusikkapelle „Tiffanys“, deren beliebtester Titel bei Schützenfesten und Hochzeitsgesellschaften der Stimmungshit „An der Nordseeküste“ war. Und die hormonellen Probleme waren auch als Musiker nicht zu lösen: „Weiber waren leider total Fehlanzeige, denn Tanzmucker bewegten sich mit ihrem Sozialprestige ungefähr auf dem Niveau von Aushilfskellnern.“ Mitte der 90er die Wende: Durch eigenveröffentlichte Musik weckt er das Interesse von Popgruppen wie den „Ärzten“, den „Goldenen Zitronen“ oder „Blumfeld“, mit denen er in der Folge lose zusammenarbeitet. Strunk wird Gründungsmitglied des Hamburger Komik-Kollektivs „Studio Braun“, und bei „Radio Fritz“ ist er ab 2000 in der legendären „Jürgen Dose Show“ zu hören, bevor er beim Musiksender „VIVA“ die interaktive Sendung „Fleischmann.tv“ moderiert. Und nach dem Erfolg des Romans „Fleisch ist mein Gemüse“ stehen diverse weitere Projekte an: „Seit drei Jahren mache ich nur noch, was ich will. Ich muss keine Tanzmusik mehr spielen und habe aufgehört für andere zu komponieren.“ Jetzt will Heinz Strunk aber bei anderen wohnen und stellt sich am Sonntag (12. März 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) als möglicher Mitbewohner in der WG von Christine Westermann und Götz Alsmann vor. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 12.03.2006 WDR
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    • Folge 360 (60 Min.)

      Sie zählt zu den gefragtesten deutschen Comedy-Stars, ist vielbeschäftigte Schauspielerin, Moderatorin und Sängerin: Mirja Boes. In der Sat.1-Sketchserie „Die dreisten Drei“ zum Beispiel wirft sie seit 2002 erfolgreich eines ihrer vielen Talente in die Waagschale: Mirja Boes kann schnell sprechen, sehr schnell sprechen. Und das mit einer Stimme, die in der Kindheit zu einem ganz speziellen Spitznamen führte: „Ich hatte immer schon diese krächzende Stimme und sprach sehr schnell, so wurde ich auf der Schule immer „Rübe“ genannt, wie die Figur aus der „Rappelkiste“. Das passte allerdings der Mutter nicht. „Sie meinte, wenn statt Mirja schon ein Gemüsename, dann wenigstens „Möhre“, erinnert sich Mirja Boes. Unter dem Künstlernamen „Möhre“ wurde Mirja Boes dann auch als Sängerin bekannt. Mit Stimmungsliedern wie „20 Zentimeter, nie im Leben kleiner Peter“ mischt sie die Festzelte auf und zählt neben Sanges-Kollegen wie Jürgen Drews und Mickie Krause zu den so genannten „Mallorca-Allstars“, die regelmäßig die Urlauber auf der Sonneninsel beglücken. „Möhre auf Malle“ sei aber nur eine Rolle, meint Mirja Boes: „Das ist ein Spaß für mich und ein Spaß für die Sangria-Fraktion, nicht mehr und nicht weniger.“ Vielseitigkeit kann aber auch kann schön stressig sein. 2005 drehte Mirja Boes unter anderem auch noch an der Seite von Tom Gerhardt den Kinofilm „Siegfried“, wirkte bei der Verfilmung von „Urmel aus dem Eis“ mit, gerade hat sie den „Bayerischen Filmpreis“ moderiert, eine Walt-Disney-Animation synchronisiert und mischt bei der „Eins Live Comedy Tour“ mit. „Ich bin derzeit so viel unterwegs, dass ich neulich überrascht war, als ich in meiner Wohnung aufgewacht bin“, seufzt Mirja Boes. Damit sie demnächst in solchen Situationen jemanden in der Nähe weiß, stellt sich Mirja Boes in der „Zimmer frei!“-WG von Christine Westermann und Götz Alsmann vor. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 19.03.2006 WDR
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    • Folge 361 (60 Min.)

      Viel mehr als nur die „Kitsch-Else“ „Ick bin so ’ne Kitsch-Else. Ick kann heulen ohne Ende, wenn wat traurig is.“ So berlinerte Anja Kling frank und frei los, als sie vor einigen Jahren auf ihre vermeintliche Vorliebe für dramatische Rollen angesprochen wurde. Dass sie auch ganz anders kann, hat die viel beschäftigte Schauspielerin aber längst bewiesen, in Bully Herbigs „(T)Raumschiff Surprise“ oder in der Beziehungskomödie „Irren ist sexy“ beispielsweise zeigte sie ihr großes komödiantisches Talent. Apropos „Irren ist sexy“: In dem ZDF-Film spielt Anja Kling an der Seite ihrer ebenfalls sehr erfolgreichen Schwester Gerrit. Und sie ist verantwortlich dafür, dass Anja überhaupt ins Schauspielfach fand. Denn auch nach ersten Erfahrungen im „Polizeiruf 110“ oder als Moderatorin der Jugendsendung „Elf 99“ im DDR-Fernsehen sah die gebürtige Potsdamerin ihre Zukunft immer noch nicht unbedingt bei Film und Fernsehen, sie wollte lieber Medizin oder Journalismus studieren. Ein Machtwort der Schwester gab schließlich den Ausschlag und 24-jährig feierte Anja Kling 1994 in der ZDF-Serie „Hagedorns Töchter“ den großen Durchbruch. Zahlreiche – auch internationale – Produktionen folgten bis heute, zuletzt überzeugte sie sowohl Publikum wie Kritiker in Cannes in Max Färberböcks Film „Jenseits“ oder die deutschen Fernsehzuschauer in Dieter Wedels „Die Affäre Semmeling“. Anja Kling stellt sich bei „Zimmer frei!“ vor und will Christine Westermann, Götz Alsmann und den Zuschauern beweisen, dass sie WG-tauglich ist. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 26.03.2006 WDR
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    • Folge 362 (60 Min.)

      Er ist bis heute einer der ganz großen Stars des deutschen Schlagers: Bernhard Brink. Mit Songs wie „Liebe auf Zeit“ oder „Ich wär’ so gern wie du“ feierte er bereits in den 70er Jahren seinen Durchbruch. Die Mega-Hits bescherten Brink Millionenverkäufe, ein Dauer-Abo in der „ZDF-Hitparade“ und einen damals gänzlich unbekannten Chauffeur namens Dieter Bohlen. In der Bohlen-Biografie „Nichts als die Wahrheit“ kann man im Kapitel „Ein Sklave für Bernhard“ nachlesen, wie Bohlen – koste es, was es wolle – mit Brinks Hilfe versuchte, in den Schlagerzirkus zu gelangen. Brink scheint bis heute traumatisiert: „Mein damaliger Sklave schickte unzählige seiner Gruseldemos an mich. Seine nicht kopierbare, quakende, keinen Ton auch nur annähernd treffende Neutronenexplosionsstimme zerreißt mir sofort wieder den Schädel, wenn ich nur daran denke.“ Nun gut, Bohlen lässt längst auch fahren und Bernhard Brink geht’s im schwarzen Porsche Carrera immer noch gut: „Ich war der Einzige, der in den 70ern brutto von netto unterscheiden konnte! Ich habe mein Geld nicht in Puffs und Kneipen getragen, sondern zur Bank.“ Auch in den 80er Jahren sang Brink Melodien und Texte für die Ewigkeit, man denke nur an „Nikita“ oder „Du entschuldige, ich kenn’ dich“. Zwölf Jahre moderierte er zudem die MDR-Show „Das Deutsche Schlager-Magazin“ und seit 1995 die „Schlager des Jahres“. 2002 trat Brink nach sechs fruchtlosen Versuchen erneut beim Vorentscheid zum „Grand Prix“ an, unterlag dabei bekanntlich Corinna May, sorgte aber durch ein Scharmützel mit der ebenfalls angetretenen „Kelly-Family“ für Aufsehen. Während sich Joey Kelly über die „peinliche Haarmatte“ von Brink mokierte, ließ der sich über das „verlodderte Aussehen“ der „Kelly-Family“ aus. Brinks deftiges Schlusswort: „Kellys Äußerungen deuten auf einen IQ von 34 hin, Kartoffelsalat hat 35.“ Am Sonntag (02. April 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) stellt sich Bernhard Brink, der Anfang dieses Jahres sein neues Album „33“ veröffentlichte, bei „Zimmer frei!“ vor und setzt voll auf eine Freundschaft mit Christine und Götz. Denn die Schlagerbranche sei „die schlechteste überhaupt. Alles ist sehr oberflächlich und es ist sehr schwierig, wirklich feste und gute Freunde zu finden.“ (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 02.04.2006 WDR
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    • Folge 363 (60 Min.)

      Er ist der Sohn von Ruth und Willy Brandt und in dem Film „Im Schatten der Macht“ spielte er ausgerechnet den DDR-Agenten Günter Guillaume, dessen Geheimdiensttätigkeit für den anderen deutschen Staat 1974 zum Sturz von Willy Brandt führte: Matthias Brandt. Zuvor hatte der Schauspieler hauptsächlich als Theaterschauspieler gearbeitet, zur Zeit der Dreharbeiten war er im Schauspielhaus Bochum engagiert: „Bis dahin habe ich das Filmen nie wirklich als Alternative wahrgenommen. Man ist da hingegangen und war fasziniert davon, dass man für zwei Tage Komische-Sätze-Sagen soviel Geld kriegt wie für einen Monat Theaterspielen“. Dass gerade er die Rolle von Günter Guillaume spielte, sorgte natürlich für viel Aufmerksamkeit in den Medien. Brandt über seinen Durchbruch im Filmgeschäft: „Ich habe hoch gepokert, aber es hat mich einfach gereizt, ausgerechnet mit dieser Thematik nach vorne zu gehen.“ Eine persönliche Aufarbeitung sei jedenfalls nicht die Motivation für ihn gewesen: „Die hatte ich bereits geleistet und hinter mir.“ Nach „Im Schatten der Macht“ reihte sich dann Projekt an Projekt: Das Stasi-Drama „Der Stich des Skorpions“, die Liebeskomödie „Mr. und Mrs. Right“, die Sozialstudie „In Sachen Kaminski“. Und in dem Ende vorigen Jahres angelaufenen Film „Schattenväter“ setzte er sich noch einmal mit dem allgegenwärtigen Thema seiner Biografie auseinander. Gemeinsam mit Pierre Boom, dem Sohn von Günter Guillaume, ließ er darin die Zeit Revue passieren, als die Guillaume-Affäre die Schlagzeilen der Republik beherrschte. Am Sonntag (09. April 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) stellt sich der vielbeschäftigte Matthias Brandt bei „Zimmer frei!“ vor. Und Christine Westermann und Götz Alsmann wollen weniger etwas aus der Vergangenheit erfahren, sie wollen herausfinden, ob der Schauspieler auch WG-tauglich ist. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 09.04.2006 WDR
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    • Folge 364 (60 Min.)

      Nur ein Lied genügte, um sie bekannt zu machen: 2004 sang die Newcomerin Annett Louisan den Song „Das Spiel“ und stürmte mit ihrem Album „Bohème“ die Charts. Die Musikkritiker jubelten: „Annett singt mit zarter Kleinmädchenstimme, ganz sanft, ganz nah am Ohr ihrer Zuhörer.“ Ein Sonderlob ernteten ihre „frivol-ironischen Texte“, den Text des Überraschungshits „Das Spiel“ erklärt Annett folgendermaßen: „Ich hoffe eigentlich, dass ich so manches unselige Klischee aus der Welt der Frauen- und Männerbilder auflösen kann.“ Ablehnende Reaktionen ob des „frivolen“ Inhalts nahm die Sängerin gelassen: „Da kommt so ein kleines Lied daher, und alle Leute sind empört. Dabei fangen um halb zehn die Softpornos im Fernsehen an.“ Die Songs und das Erscheinungsbild der 152cm großen, blonden Musikerin riefen natürlich auch schnell das Feuilleton mit allerlei Umschreibungen auf den Plan. „Amazone, die mit überkommenen Frauen- und Männerbildern aufräumen will“, „klein, kess, konzentriert – wie ein Fön in der Badewanne“ oder „verspielte Lolita“ hieß es. Annetts Reaktion auf die „Lolita-Etikettierung“: „Tja, oh Schreck, oh Schreck! Mit den Jahren habe ich natürlich mitbekommen, was für eine Art Frau ich bin, was für eine Ausstrahlung ich habe. Ich denke aber, dass jede Frau weiß, wann sie Macht hat und wie sie ihre Masche am besten einsetzen kann. Ich habe da eben auch meine Masche.“ Am Sonntag (16. April 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) stellt sich Annett Louisan, die Anfang des Jahres ihr zweites Album „Unausgesprochen“ veröffentlichte, bei Christine und Götz vor. Und die Musikerin ist sich ziemlich sicher, den WG-Test bestehen zu können, denn: „Man muss selbstbewusst und zufrieden mit sich sein. Man sollte cool bleiben und darauf vertrauen, was man kann.“ (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 16.04.2006 WDR
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    • Folge 365 (60 Min.)

      Sie ist eine Ausnahmedarstellerin und räumte 2002/2003 zu Recht jede Menge Preise ab: Anneke Kim Sarnau. Gleich zweimal hintereinander erhielt sie den „Grimme-Preis“, zunächst für den Film „Ende der Saison“ und später für „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Dann noch ein „Goldener Gong“ und der „Lili-Palmer-Gedächtnispreis“, ob der Preislawine fühlte sich die Schauspielerin „regelrecht überrollt“. „Ich kam überhaupt nicht mehr zum Nachdenken,“ sagt sie, bis ihr klar geworden sei, „dass die Geschwindigkeit, mit der alles passierte, nicht ganz geheuer war und erst mal verarbeitet werden musste.“ Denn Ruhm im Sinne von Popularität reize sie gar nicht: „Bekannt zu sein ist im Leben das Unwichtigste. Davon wird man nicht glücklich.“ Und eine „Modeerscheinung“ wolle sie auch nicht sein: „Ich will doch nur geniale Filme machen, geile Rollen spielen und viel Kohle verdienen.“ Anneke Kim Sarnau bevorzugt eher schwierige Rollen und Charaktere: „Schwierig macht mir einfach mehr Spaß.“ In solchen Rollen stecke dann auch immer ein Stück von ihr: „In mir ist eine Wut auf gesellschaftliche Zustände oder Ungerechtigkeiten, die immer brodelt. Dieses Revoluzzer-Ding hatte ich schon als Kind.“ Sie sei „eine Frau für Problemfälle“ urteilte ein Kritiker über die Schauspielerin, die zurzeit unter anderem für einen ZDF-Film vor der Kamera steht, bei dem es um das Thema Sterbehilfe geht. Angebote, in einer Komödie mitzuwirken, erhalte sie nur selten. Aber bei aller Vorliebe für schwere Stoffe, auch die könnten gerne kommen: „Ich hätte totale Lust auf was Lustiges.“ Vielleicht schaut die Schauspielerin deshalb am Sonntagabend (23. April 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) bei „Zimmer frei!“ vorbei, um bei witzigen WG-Spielchen mit Christine und Götz ihr komödiantisches Talent unter Beweis zu stellen. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 23.04.2006 WDR
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    • Folge 366 (60 Min.)

      „Erotisch wie Achterbahn fahren“ Heikko Deutschmann bei „Zimmer frei!“ „Ich halte das deutsche Fernsehen für das beste der Welt“, meint Heikko Deutschmann. Der smarte Mime muss es eigentlich wissen, spielt er doch nach eigener Aussage „nie unter einem gewissen Qualitätsstandard“. Seinen Durchbruch in dem von ihm so hoch gelobten Metier feierte der versierte Bühnenschauspieler 1995 mit der Hauptrolle in der ZDF-Serie „Der Mond scheint auch für Untermieter“, zuletzt glänzte der seitdem viel beschäftigte TV-Star in dem Mehrteiler „Kanzleramt“ und dem Film „Blindes Vertrauen“. Apropos „Kanzleramt“: Deutschmann ist inzwischen auch hinter der Kamera aktiv, schreibt eigene Drehbücher. Zwei Jahre lang studierte er an der Drehbuchakademie der Deutschen Hochschule für Film und Fernsehen und steuerte schließlich zu einer Folge der Serie auch sein eigenes Drehbuch bei. Das Schreiben sei ein guter Ausgleich zu seinem Job als Schauspieler: „Das ist ein zweiter Beruf, der mir erlaubt, stärker inhaltlich zu arbeiten als beim Schauspielen.“ Die Fans des gebürtigen Innsbruckers, der sein erstes Theaterengagement 1983 an der Berliner Schaubühne erhielt, brauchen jetzt aber wohl keine Angst zu haben, dass sich Deutschmann in der nächsten Zeit von Fernsehschirm oder Leinwand verabschiedet. Denn: Spielen sei für ihn so „erotisch wie Achterbahn fahren“. Und: „Die Kamera mag mich, weil ich die Kamera mag“. Wenn Heikko Deutschmann weder vor der Kamera steht noch Drehbücher schreibt, macht er darüber hinaus begeistert Musik, beherrscht einige Instrumente. Deshalb darf man gespannt sein, wie sich das Multitalent am Sonntag (30. April 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) bei der „Zimmer frei!“-Hausmusik präsentiert. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 30.04.2006 WDR
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    • Folge 367 (60 Min.)

      Ihr aktuelles Programm heißt „Zink hilft zuverlässig“ und darin spielt Anka Zink wieder all jene Stärken aus, die sie zu einer der gefragtesten Kabarettistinnen Deutschlands machen. Längst habe sie sich zur „intellektuellen Diva in der deutschen Kabarettszene“ entwickelt, verlautet es in ihrer ,,amtlichen Biografie“. Sie sei die „lebende Antwort auf die immerwährende Frage: Frauen und Humor – ja, geht denn das?“. Den kabarettistischen Feinschliff hatte sich die Rheinländerin am Düsseldorfer „Kommödchen“ geholt, wo sie an der Seite eines „begabten, pickeligen Schwaben“ auf der Bühne stand: Harald Schmidt. Als eine der ersten deutschen Kabarettistinnen „wagte“ sie sich schließlich mit einem Soloprogramm auf die Bühne, „Alle Männchen werden prüder“ hieß es 1994. Diverse Radio- und TV-Auftritte folgten: lange Zeit wirkte sie bei der RTL-Comedy-Show „7 Tage, 7 Köpfe“ mit, bei den „Mitternachtsspitzen“ im WDR und bei „Blond am Freitag“ im ZDF ist sie regelmäßiger Stammgast. Von einer ganz bestimmten Rolle im Fernsehen träumt sie aber heute noch: „Einmal ‚Tatort‘-Kommissarin zu sein. Hundertschaften von jungen Männern mit Schäferhunden durch Wiesen zu leiten, in einem Trenchcoat beleidigt unter einem Baum zu stehen und dann durch Zufall – indem ich meinen Absatz in einer Astgabel abbreche – das wichtige Indiz zu finden“. Wichtige Indizien für die WG-Tauglichkeit von Anka Zink wollen indes Christine Westermann und Götz Alsmann am Sonntag (07. Mai 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) finden, wenn sich die Kabarettistin bei „Zimmer frei!“ vorstellt. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 07.05.2006 WDR
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    • Folge 368 (60 Min.)

      „Früher hießen die Moderatoren Heck, heute heißen sie Bug“. Das Lieblings-Wortspiel von „Eins Live“-Radiomoderator Thomas Bug, der von 2002 bis 2004 als Jurymitglied der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ auch im Fernsehen für Furore sorgte. „Das war schon ganz großes Kino, drei sehr interessante Jahre“, meint er, „ein Ausflug in eine fremde und seltsame Welt“. Ganz großes Kino war wohl auch die von zahlreichen Schlagzeilen begleitete Auseinandersetzung mit dem ewigen Dieter Bohlen, dem Bug vorwarf, „finanzielle Eigeninteressen im Auge zu haben“, wenn es um die Bewertung einzelner Sangeskünstler ging. Dies und einige lästerliche Bemerkungen über die Show auf seiner Homepage führten zu einer ernsten Abmahnung des veranstaltenden Senders, und die nächsten Staffeln der Bewerbungsshow flimmerten schließlich ohne Thomas Bug über den Bildschirm. Nach „DSDS“ kamen noch einzelne Fernsehangebote für Quiz- und Showformate: „Aber da sehe ich mich nicht. Was ich gerne machen würde, wäre etwas kleines Böses.“ Bis dahin kann sich Thomas Bug aber ohnehin nicht über Arbeitsmangel beklagen. Zwei Wochen pro Monat steht Bug am Mikrofon des erfolgreichen WDR-Jugendkanals „Eins Live“, und in seiner eigenen Agentur entwickelt er u.a. Hörfunk-Werbekampagnen, vermittelt und unterrichtet junge Radiomoderatoren. Am Sonntag (14. Mai 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) ist der ehemalige „DSDS“-Juror selbst Gast in einer Bewerbungsshow. Bei „Zimmer frei!“ stellt er sich dem Urteil des Studio-Publikums: Ist Thomas Bug WG-tauglich? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 14.05.2006 WDR
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    • Folge 369 (60 Min.)

      „Sie hat dieses schwer zu definierende Etwas, das eine gute Schauspielerin zur elektrisierenden Erscheinung macht: Glanz, Geheimnis, Magnetismus.“ So schwärmte das Feuilleton 2000 über Franziska Petri als Hauptdarstellerin im Kinofilm „Vergiss Amerika“. Sie selbst erklärte ihre Wirkung einmal so: „Ich habe eine helle Seite, da bin ich fröhlich, mache Witze und feiere gerne. Und dann gibt es die dunkle Seite … “. Die gebürtige Leipzigerin, zuletzt glänzte sie im TV-Zweiteiler „Endloser Horizont“ und im Kinofilm „Max und Moritz Reloaded“, erhielt schon während ihres Schauspielstudiums Anfang der 90er Jahre erste Rollen, sei es in Serien wie „Wolfs Revier“ oder TV-Filmen wie „Annas Fluch“. „Ich muss mich nicht mit jedem meiner Filme identifizieren“, sagt sie, „das habe ich einmal versucht, und als Konsequenz sehr, sehr wenig gedreht.“ Franziska Petri, die gerade für den ARD-Thriller „Der Kronzeuge“ vor der Kamera steht, würde demnächst mit Freunden gerne einen eigenen Film realisieren: „Einen, der so intensiv und schwierig ist wie die von Lars von Trier oder Michael Haneke. Der richtig ans Eingemachte geht.“ An der Realisierung eines anderen Traums arbeitet sie gerade: „Ich studiere mit einem Pianisten ein Programm ein, deutsche Chansons.“ Da wird sich Götz Alsmann am Sonntag bei „Zimmer frei!“ (21. Mai 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) ganz besonders auf die Hausmusik mit der ausgebildeten Ballett-Tänzerin und Mezzosopranistin freuen. Und Christine Westermann wird interessieren, ob Franziska Petri, die im Zoo einmal einen schwarzen Panther hypnotisiert hat, immer noch davon träumt, Raubtierdompteurin zu werden. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 21.05.2006 WDR
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    • Folge 370 (60 Min.)

      Mit dem Song „Tag mit Schutzumschlag“ stürmte Bela B. im April dieses Jahres gerade die deutschen Singlecharts, Mitte Mai erschien das Album „Bingo“. Ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Musikers, der als Solokünstler und mit den „Ärzten“ – der „besten Band der Welt“ – bereits seit Jahrzehnten große Triumphe feiert. Vor seiner Musikerkarriere hatte sich der „Spaßpunker“, bürgerlicher Name: Dirk Felsenheimer, erst einmal in diversen Jobs ausprobiert, spielte aber bereits in diversen Bands. 1982 rief er dann zusammen mit Farin Urlaub „Die Ärzte“ ins Leben. Aus dem Geheimtipp des Berliner Undergrounds wurde schnell eine in ganz Deutschland angesagte Band, die 1986 die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften“ auf den Plan rief. Der Song „Geschwisterliebe“ wurde indiziert, was den Plattenverkauf allerdings nur noch weiter in die Höhe trieb. 1988 löste sich die Band auf dem Höhepunkt ihrer Popularität auf, um 1993 wieder zusammen zu finden. Grund für die Reunion: „Die Langeweile, tagein tagaus das Geld zu zählen.“ Das Geld-Problem sollte allerdings noch größer werden, denn das Lied „Männer sind Schweine“ avancierte zum Megahit. „Ja, das war unser erfolgreichstes Stück und es ist leider ziemlich aus dem Ruder gelaufen“, klagte die Band, „das Stück wurde zum offiziellen Wiesn-Hit und war auf jedem Ballermann-Sampler zu finden.“ Am Sonntag (28. Mai 2006, 23.00 Uhr, WDR Fernsehen) stellt sich Bela B., der auch immer wieder Ausflüge ins Schauspielfach unternimmt, bei „Zimmer frei!“ vor. Christine und Götz will er dann erzählen, wie er sich seinen Lebensabend vorstellt: „Ich glaube ja, dass ich eines Tages mit dem Whiskeyglas auf der Bühne stehen werde und ‚New York, New York‘ singen werde. Darunter mache ich es nicht, das wäre einer Legende unwürdig.“ (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 28.05.2006 WDR
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