Einzeldokumentationen, Folge 93–115
93. Bin ich gut im Bett? – Das macht Männern Druck!
Folge 93 (30 Min.)
Bin ich gut im Bett? Diese Frage stellen sich viele Menschen und Leon Windscheid will bei einer Straßenumfrage wissen, woran wir guten Sex ausmachen und was dabei überhaupt wichtig ist.Bild: ZDF und Marius FuchtmannDer Mann kann immer: Werbung, Pornos und Popkultur prägen dieses Verständnis von Männlichkeit. Was passiert, wenn aus Lust Pflicht wird, Zweifel entstehen und niemand darüber spricht. Leon Windscheid trifft Max. Im Gespräch erzählt er, wie ihn Performancedruck lähmte – Dating-Erfahrungen endeten in Erektionsproblemen, Scham und Selbstzweifeln. Erst ein ehrliches Gespräch mit seinem besten Freund Jona veränderte alles. Der Sexualpsychologe Dr. Christoph J. Ahlers erklärt Leon Windscheid, wie Rollenmuster, Leistungsdenken und Pornografie unser Selbstbild im Bett prägen. Und warum guter Sex nichts mit Kontrolle zu tun hat, sondern mit Vertrauen und Kommunikation. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 01.02.2026 ZDF 94. Wie junge Männer über Pornos denken!
Folge 94 (15 Min.)Ein Experiment mit jungen Männern zeigt, wie stark gesellschaftliche Vorstellungen von Männlichkeit und Sex das eigene Selbstverständnis beeinflussen. Selbst wer das kritisch sieht, kann sich oft davon nicht freimachen. Ein ehrlicher Austausch über Prägungen, Unsicherheiten und den Wunsch, einfach man selbst sein zu dürfen. Mit aktuellen Einblicken aus der Wissenschaft und überraschend ehrlichen Momenten. Diese Episode liefert spannende Erkenntnisse zum Tabuthema männliche Lust. Sie macht Mut, alte Vorstellungen zu hinterfragen und ein neues Bild von Lust zuzulassen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere So. 01.02.2026 ZDF 95. Diagnose Frau – Hysterie über die Jahrhunderte
Folge 95 (15 Min.)Das Hôpital de la Salpêtrière in Paris war im 19. Jahrhundert die wohl bekannteste psychiatrische Anstalt Europas.Bild: ZDF und n.n.„Hysterisch“ sagen wir noch heute. Einst war Hysterie aber eine medizinische Diagnose. Leon Windscheid erzählt die Geschichte von Hysterie, Geschlechterbildern und Medical Gaslighting. Paris im 19. Jahrhundert: Die junge Augustine liegt krampfend im Hörsaal, umringt von Ärzten und Kameras. In der Salpêtrière-Klinik wird die Diagnose Hysterie zur Show. Warum galt die Hysterie damals als Frauenkrankheit und wie prägt sie bis heute unser Denken? Über Jahrtausende galt Hysterie als Erklärung für unerklärliche Symptome – hauptsächlich bei Frauen wie der 15-jährigen Augustine. Ihre Anfälle, die der Neurologe Jean-Martin Charcot als „grande hystérie“ beschreibt, werden öffentlich zur Schau gestellt. Die Diagnose Hysterie sagt viel aus über Macht, Medizin und Geschlechterrollen.Ihre Geschichte reicht von Mythen über eine „wandernde Gebärmutter“ bis hin zu radikalen medizinischen Eingriffen. „Hysterie ist gewissermaßen die Krankheit der Hyper-Weiblichkeit im 19. Jahrhundert“, weiß die Medizinhistorikerin Professorin Karen Nolte, die intensiv zur Geschichte der Psychiatrie forscht. Leon Windscheid zeigt, wie diese Denkmuster bis heute wirken – etwa im Medical Gaslighting, wenn Beschwerden nicht ernst genommen werden. Trotz moderner Medizin bestehen geschlechtsspezifische Unterschiede fort: Medikamente werden seltener an Frauen getestet, Symptome anders bewertet. Der Gender Health Gap Report macht deutlich, wie sehr medizinische Ungleichheit unsere Gesundheit bis heute prägt. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 08.02.2026 ZDF 96. Preppen als Vorbereitung auf Katastrophen?
Folge 96 (30 Min.)Konstantin Barz (l.) erklärt Leon Windscheid (r.) wie er sich auf Krisen und Kriege vorbereitet, wovor er sich fürchtet und wie er zum Preppen gekommen ist.Bild: ZDFKriege, Krisen, Katastrophen – müssen wir auf den Ernstfall vorbereiten sein? Psychologe Leon Windscheid trifft Menschen, für die Preppen zum Lebensinhalt gehört. Einer von ihnen ist Konstantin Barz, der für jedes erdenkliche Szenario gerüstet sein will und immer essenzielle Ausrüstung für mehrere Tage dabei hat. Leon Windscheid begleitet Konstantin Barz in ein simuliertes Katastrophenszenario. Er erfährt, warum Barz sich vorbereitet und wovor er sich fürchtet. Zudem untersucht Windscheid mit dem Kulturwissenschaftler Julian Genner, warum Preppen in unsicheren Zeiten immer populärer wird.Das Paradoxe dabei: Intensive Vorsorge reduziert nicht nur Ängste, sondern kann sie oft sogar verstärken. Auch der Blick ins Ausland zeigt, dass Preppen längst kein Randphänomen mehr ist: In den USA entwickelt sich eine milliardenschwere Industrie, in der selbst Techmilliardäre Luxusbunker kaufen. In Lüneburg begleitet Leon Windscheid Reservisten bei einer militärischen Übung. Was motiviert Menschen, freiwillig militärische Fähigkeiten zu trainieren? Und wie sinnvoll ist so eine Vorbereitung auf eine Katastrophe? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Do. 12.02.2026 ZDF 97. Bist du vorbereitet auf Krisen, Krieg und Katastrophen?
Folge 97 (15 Min.)In einem Studioexperiment erfährt Leon Windscheid (r.) von den Teilnehmenden, wie unterschiedlich Menschen reale Krisen erleben und verarbeiten.Bild: ZDF und Marius FuchtmannEin Studioexperiment mit ganz unterschiedlichen Menschen enthüllt: Krisen treffen uns verschieden. Preppen oder Teamwork – entscheidend ist das Gefühl, die Kontrolle zurückzuerlangen. Wie gehen unterschiedliche Menschen mit realen Krisen um und verarbeiten sie? Ob individuelles Preppen oder gemeinschaftliche Lösungen, es geht letztlich um das Gefühl, einen Umgang zu finden und die Kontrolle zurückzugewinnen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Do. 12.02.2026 ZDF 98. Der Kampf mit den Kilos
Folge 98 (30 Min.)Torsten Prix kämpft mit Binge-Eating: Über 250 Kilo, Essen als Bewältigung. Psychologe Leon Windscheid erklärt, warum Maß schwerfällt und wie eng Ernährung und Psyche verbunden sind. Prix beschreibt Essen als Freund und Feind zugleich. Neurologin Sharmili Edwin Thanarajah zeigt, wie fettige und süße Nahrung das Belohnungssystem verändert. So beeinflussen sich Psyche und Essverhalten gegenseitig in einem oft unbemerkten Kreislauf. Ernährungspsychologe Adrian Meule betont, dass suchtähnliches Essverhalten zwar Parallelen zu Abhängigkeiten aufweise, Betroffene aber nicht vorschnell als esssüchtig bezeichnet werden sollten, um Stigmatisierung zu vermeiden.Essstörungen entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel psychologischer, biologischer und sozialer Faktoren. Zudem erklärt Lebensmittelchemiker Guido Ritter, wie die Lebensmittelindustrie Produkte gezielt so gestaltet, dass sie durch Aussehen, Geruch, Geschmack und Textur besonders attraktiv wirken und Bedürfnisse auslösen. Dadurch essen viele Menschen häufiger und unbewusster, weil solche Lebensmittel das Belohnungssystem stark aktivieren. Das Zusammenspiel aus individueller Anfälligkeit und industriellen Strategien beeinflusst unser Essverhalten tiefgreifend und kann zu Kontrollverlust führen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 15.02.2026 ZDF 99. Jan Ullrich: Topleistung trotz Depression
Folge 99 (30 Min.)Der ehemalige Radrennprofi Jan Ullrich (r.) spricht mit Psychologe Leon Windscheid (l.) über seine psychischen Tiefpunkte und wie er es wieder raus geschafft hat.Bild: ZDF und Marius FuchtmannDepression hat viele Gesichter: Manche Menschen funktionieren nach außen perfekt, sind innerlich aber leer. „Terra Xplore“ fragt, was hinter der sogenannten hochfunktionalen Depression steckt. Psychologe Leon Windscheid trifft den ehemaligen Radprofi Jan Ullrich. Der Tour-de-France-Sieger erzählt von Leistungsdruck, dem Absturz nach der Karriere und warum er zu lange wartete, sich Hilfe zu holen. Heute spricht er offen über seine Depressionen. Einige Betroffene können ihre Traurigkeit oder innere Leere besonders gut verbergen. Die Ursachen liegen oft in der eigenen Biografie: Wer früh lernt, immer stark zu sein, übersieht eigene Gefühle, erklärt Psychologin Prof. Eva-Lotta Brakemeier von der Universität Greifswald.Im Netz zirkulieren Begriffe wie Smiling Depression oder hochfunktionale Depression, die Betroffene beschreiben, aber keine offiziellen Diagnosen darstellen. Von Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention, erfährt Leon Windscheid, wie solche Zuschreibungen wissenschaftlich einzuordnen sind, warum sie zugleich helfen und schaden können. Und weshalb Aufklärung wichtig ist, um Depressionen früher zu erkennen und offen darüber zu sprechen. Das Ziel: viel Verständnis für Betroffene und weniger Stigmatisierung zu erreichen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 ZDF 100. Gemeinsam aus der Depression
Folge 100 (15 Min.)Im Sozialexperiment spricht Psychologe Leon Windscheid (r.) mit den Teilnehmenden über Depression und wie unterschiedlich diese Erkrankung aussehen kann und vor welche Herausforderung sie die Menschen stellt.Bild: ZDF und Marius FuchtmannMillionen Menschen erkranken in Deutschland im Laufe ihres Lebens an einer Depression. Nach außen funktionieren manche noch perfekt, obwohl sie innerlich leer sind. Im Sozialexperiment zu hochfunktionaler Depression spricht Leon Windscheid mit Betroffenen. Die Folge zeigt, wie unterschiedlich Depressionen erlebt werden und warum Offenheit wichtig ist. Was alle Teilnehmenden vereint, ist der Wunsch, sich auszutauschen, um anderen Mut zu machen. Denn niemand muss in einem seelischen Tief alleine bleiben. Es gibt Wege, die aus der Depression führen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 ZDF 101. Christian und Felix Neureuther: Was macht gute Väter aus?
Folge 101 (20 Min.)Ski-Legenden Felix Neureuther (l.) und Vater Christian Neureuther (M.) sprechen mit Psychologe Leon Windscheid (r.) über ihre Vater-Sohn-Beziehung.Bild: ZDF und Anna WagnerWann ist ein Vater ein guter Vater? Was geben Männer weiter, wenn sie Väter werden? Psychologe Leon Windscheid sucht mit den Skilegenden Christian und Felix Neureuther nach Antworten. Christian (76) war für seinen Sohn stets Vorbild und Begleiter. Heute ist Felix (41) selbst vierfacher Vater und gibt Werte wie Familie, Zusammenhalt und Verantwortung weiter – unterstützt von Christian. Eine Vater-Sohn-Bindung mit Nähe und Vertrauen. Wissenschaftliche Einblicke geben Bindungs- und Väterforscher: Sie zeigen, wie sich Vatersein psychologisch, soziologisch und neurobiologisch auswirkt. Welche Rolle spielt die Bindung? Unterscheiden sich Väter und Mütter in ihrem Verhalten? Was läuft schon gut – und wo braucht es noch Veränderungen? (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 ZDF 102. Vater und Kind – eine Bindung, die das Leben prägt?
Folge 102 (25 Min.)Psychologe Leon Windscheid (M.) spricht mit Teilnehmenden des Sozialexperiments über ihre Vater-Kind-Beziehungen.Bild: ZDF und Marius FuchtmannEine liebevolle Eltern-Kind-Bindung schenkt Kindern Vertrauen, Halt und den Mut, ihre Welt zu entdecken. Väter hinterlassen durch Nähe, echtes Engagement und tägliches Vorbild tiefe Spuren. Sie können die Entwicklung stärken und Resilienz wachsen lassen. In einem Studioexperiment geht Psychologe Leon Windscheid der Frage nach, was Vatersein heute heißt: Nähe, Distanz, Verantwortung – oder auch Vorwürfe? Persönliche Geschichten von Vätern, Töchtern und Söhnen machen deutlich, wie vielfältig Vaterschaft gelebt und erlebt wird. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 ZDF 103. Schocktherapie gegen Rassismus?
Folge 103 (15 Min.)1968 teilt die Lehrerin Jane Elliott ihre Klasse nach Augenfarbe – Blau gegen Braun. Psychologe Leon Windscheid zeigt, warum dieses pädagogische Experiment bis heute fasziniert.Bild: ZDF und Pascal GarbrechtRassismus im Klassenzimmer: Ein Unterricht wird zum Experiment gegen Diskriminierung. Eine Grundschullehrerin stellt die Frage, ob wir rassistische Denkmuster verlernen können. 1968 trennt die Lehrerin Jane Elliott ihre Schulklasse nach Augenfarben: Blau gegen Braun. In wenigen Minuten entstehen Macht, Ausgrenzung und Diskriminierung. Psychologe Leon Windscheid zeigt, was uns dieses radikale Schulexperiment bis heute lehrt. Das „Blue Eyes, Brown Eyes“-Experiment ist eines der bekanntesten Antirassismus-Experimente in der Schule. Jane Elliott wollte Rassismus, Vorurteile und Diskriminierung für Kinder erfahrbar machen – und löste eine Debatte über rassismuskritische Pädagogik aus.Leon Windscheid beleuchtet psychologische Mechanismen hinter Vorurteilen, wie den „Ingroup-Outgroup-Bias“ oder den „Stereotype Threat“. Der Bildungsforscher Prof. Dr. Karim Fereidooni zeigt, wie tief Rassismus bereits im Denken von Kindern verankert ist – und welche rassismuskritischen Bildungsansätze helfen, Diskriminierung abzubauen und rassistische Denkmuster nachhaltig zu verlernen. Die Reihe „Terra Xplore – Brain Projects“ beleuchtet weltberühmte Experimente, Diagnosen und Therapien. Zwischen Wissenschaft und Wahnsinn fragt Psychologe Dr. Leon Windscheid: Was können wir aus diesen Geschichten für unsere eigene Psyche lernen – und warum wirken manche Methoden bis heute nach? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mo. 16.03.2026 ZDF 104. Sechs schizophrene Brüder – Die Familie Galvin
Folge 104 (15 Min.)Psychologe Leon Windscheid folgt den Spuren der Familie Galvin. Was ist die Ursache von Schizophrenie – unsere Gene, die Umwelt oder gar die Erziehung?Bild: ZDF und Marius Fuchtmann12 Kinder, sechs mit Schizophrenie: Die Geschichte der Familie Galvin beleuchtet ein medizinisches Rätsel und zeigt, wie Stigma und Vorurteile psychische Erkrankungen verschärfen können. Frühe Warnzeichen, dramatische Verläufe: Vom ersten Auftreten der Schizophrenie im Hause Galvin über die harten Psychiatriepraktiken der 60er- und 70er-Jahre bis zur modernen Wissenschaft zeigt Leon Windscheid, wie die Diagnose die Familie prägte. Die „zweite Krankheit“ Hinter der perfekten Fassade kämpfen die Familienmitglieder mit rätselhaften Symptomen: Ein Sohn hört Stimmen, ein anderer wird im Wahn zur Gefahr.Wo liegen die Ursachen von Schizophrenie? Sind es unsere Gene, Umweltfaktoren oder gar die Erziehung? Psychiater Prof. Andreas Meyer-Lindenberg ordnet ein, wie sich das Verständnis psychischer Erkrankungen verändert hat – und warum Stigmatisierung bei Schizophrenie auch heute oft als „zweite Krankheit“ wirkt. Der Fall Galvin verdeutlicht, wie entscheidend frühe Behandlung, Aufklärung und Empathie sind und was wir alle gegen Vorurteile im Umgang mit psychischen Erkrankungen tun können. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 25.03.2026 ZDF 105. Lust: Wie oft ist normal?
Folge 105 (45 Min.)Die Studentin Johanna spricht mit dem Psychologen Leon Windscheid über die unterschiedliche Ausprägung der Libido in ihrer Beziehung sowie über die Gefühle, Ängste und Herausforderungen, die damit verbunden sind.Bild: ZDF und Marius FuchtmannWo die Lust auf Intimität am Anfang der Beziehung kaum zu stillen ist, entsteht später oft ein Ungleichgewicht: Eine Person will oft mehr Nähe als die andere – und das belastet beide. Psychologe Leon Windscheid trifft die Studentin Johanna, die wegen einer chronischen Erkrankung weniger Nähe sucht als ihr Partner. Im Gespräch mit Dr. Christoph Joseph Ahlers zeigt sich, dass hinter einfachem Verlangen oft tiefere Bedürfnisse stehen. Wie viel Nähe brauchen wir, und was machen wir, wenn ein Ungleichgewicht in der Libido entsteht? Bei einer Analyse mehrerer Studien kam heraus, dass nur bei 6 Prozent der befragten Paare ein Gleichgewicht des sexuellen Verlangens vorliegt.Doch was macht das mit einem Paar, wenn der eine mehr und der andere weniger will? Zusammen mit Dr. Christoph Joseph Ahlers, einem klinischen Sexualpsychologen, sucht Leon Windscheid nach Lösungen. Oft sind es in Beziehungen nämlich seltener die reine Lust auf Sex und Orgasmus, sondern mehr ein Verlangen nach Aufmerksamkeit und Nähe, die zu Spannungen führen. Leon Windscheid lädt Menschen aus allen Altersgruppen zu einem Sozialexperiment ein, in dem sie ihre persönlichen Erfahrungen und Kämpfe mit dem Thema Lust in Beziehungen teilen. Bewegende Geschichten führen zu überraschenden Erkenntnissen und zeigen einmal mehr: Wir reden viel zu selten offen über Sex. Das weiß auch Dr. Laura Hatzler, die am sexualwissenschaftlichen Institut der Charité in Berlin forscht und Leon erklärt, wie Lust im Körper eigentlich entsteht und was dazu führen kann, dass sie komplett ausbleibt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 02.03.2026 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 29.03.2026 ZDF 106. Neustart nach Trennung – mit Collien Fernandes
Folge 106 (45 Min.)Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes spricht in „Terra Xplore“ mit Psychologe Leon Windscheid über ihre Trennung und darüber, wer man nach den Jahren des „Wir“ eigentlich selbst ist.Bild: ZDF und Marius FuchtmannEine Scheidung fühlt sich für viele wie persönliches Scheitern an. Psychologe Leon Windscheid fragt: Welche Chancen bietet eine Trennung? Und wie klappt Trennen fair und respektvoll? Leon Windscheid trifft Collien Monica Fernandes in einer Phase des Umbruchs. Nach der Trennung von ihrem Ehemann befindet sie sich in einer Situation, die viele kennen: Nach Jahren des „Wir“ wieder herauszufinden, wer man selbst eigentlich ist. In einem Gespräch zwischen Leon Windscheid und der Paar- und Sexualtherapeutin Nele Sehrt wird deutlich, dass viele Paare oft jahrelang unglücklich in Beziehungen verharren, bevor sie den Mut finden, getrennte Wege zu gehen.Wie gelingt Loslassen, ohne sich selbst zu verlieren? Wie geht gutes Schlussmachen? Und was hilft beim Neustart? Für ein Sozialexperiment hat Leon Windscheid Menschen unterschiedlichen Alters eingeladen, um über ihre ganz persönlichen Erfahrungen des Verlassens und Verlassenwerdens zu sprechen. In emotionalen Gesprächen erzählen sie von Funkstille und Kontaktabbruch, von Schuldgefühlen und Erleichterung – und vom oft langen Weg zurück zum eigenen Ich. Eine „Terra Xplore“-Folge über Abschiede, Neuanfänge und die Erkenntnis, dass eine Trennung nicht nur das Ende einer Beziehung ist. Die Dreharbeiten mit Collien Fernandes fanden bereits im September 2025 statt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 16.03.2026 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 05.04.2026 ZDF 107. Was macht einen Papa aus? Mit den Neureuthers
Folge 107 (45 Min.)Wie wichtig sind die eigenen Väter? Welchen Einfluss haben Väter, und was geben Menschen weiter, wenn sie Väter werden? Mit diesen Fragen geht Psychologe Leon Windscheid auf Spurensuche. Leon Windscheid trifft die Ski-Legenden und Weltklasseathleten Christian und Felix Neureuther. Christian war für seinen Sohn immer Vorbild und Begleiter – nicht nur im Sport, sondern vor allem im Leben. Heute ist Felix selbst vierfacher Vater. Wissenschaftliche Einblicke, wie sich Vater sein psychologisch, soziologisch und neurobiologisch auswirkt, geben Psychologin und Bindungsforscherin Prof. Marian Bakermans-Kranenburg, Entwicklungspsychologe und Väterforscher Prof. Andreas Eickhorst und Sozialforscherin und Väterforscherin Prof. Katja Nowacki.Welche Rolle spielt die Bindung? Unterscheiden sich Väter und Mütter in ihrem Verhalten? Was läuft schon gut – und wo braucht es Veränderungen? Felix Neureuther möchte seinen Kindern dieselben Werte vermitteln, die er von seinen Eltern gelernt hat: Familie, Zusammenhalt und Verantwortung. Unterstützt wird er dabei von Christian, der seine Rolle als Opa mit Leidenschaft lebt. Eine Vater-Sohn-Beziehung, die Nähe und Vertrauen verkörpert – und zeigt, was Vaterschaft bedeuten kann. Doch nicht alle haben so enge Bindungen. In einem Studioexperiment geht Leon Windscheid der Frage nach, was Vaterrolle heute heißt: Nähe, Distanz, Verantwortung – oder auch Vorwürfe? Persönliche Geschichten von Vätern, Töchtern und Söhnen machen deutlich, wie vielfältig Vaterschaft gelebt und erlebt wird. Zahlen verdeutlichen den Wandel: 59,4 Prozent der Väter sehen es als wichtigste Aufgabe, ihrem Kind Zuneigung zu zeigen – verbringen aber im Schnitt nur eine Stunde und 17 Minuten täglich mit ihnen. Während jeder zweite Vater sich gleichberechtigt einbringen will, arbeiten 86 Prozent Vollzeit. Zugleich steigt die Zahl der Väter, die Elternzeit nehmen – ein Zeichen, dass sich Rollenbilder langsam verschieben. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 06.02.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 12.04.2026 ZDF 108. Ehrlich Brothers: Was geben uns Geschwister?
Folge 108 (45 Min.)Psychologe Leon Windscheid (Mitte) mit den Teilnehmenden des Sozial-Experiments zum Thema „Geschwister“ mit all seinen Facetten – positiv wie negativ.Bild: Marius Fuchtmann / ZDF und Marius FuchtmannGeschwister haben enormen Einfluss auf unsere Persönlichkeitsentwicklung. Aber wie prägen sie uns wirklich, welche Lektionen lehren sie uns – und wie entwickeln wir uns ohne sie? Psychologe Leon Windscheid trifft die Ehrlich Brothers, die seit über 20 Jahren als Magier auftreten. Gemeinsam blicken sie in ihre Jugend und erkunden, welche Rolle eine gute Streitkultur für ihre Geschwisterbeziehung spielte. Sie sind oft die längste Beziehung unseres Lebens: Geschwister waren da, bevor wir unsere Partnerinnen und Partner kennengelernt haben – und häufig bleiben sie, wenn andere gehen.Forschende sind sich einig: Schwestern und Brüder prägen unsere Persönlichkeit wie kaum jemand sonst. Doch wie genau geschieht das? Und warum werden manche Geschwister zu engsten Vertrauten, während andere sich entfremden? Für „Terra Xplore“ geht Psychologe Leon Windscheid diesen Fragen nach. Er trifft die Ehrlich Brothers, zwei Brüder, die seit über 20 Jahren gemeinsam als Magier Erfolge feiern. Was hält zusammen, was nach außen wie eine untrennbare Einheit wirkt? Leon blickt auf ihre Familienkonstellation und entdeckt, welche Rolle die Eltern für stabile oder konflikthafte Geschwisterbeziehungen spielen. Auch die Wissenschaft liefert spannende Einblicke: Studien zeigen, dass Menschen mit Schwestern oft optimistischer sind und weniger Konflikte erleben, während Brüderbeziehungen häufiger belastet sind. Was steckt dahinter? Und was bedeutet das für unsere mentale Gesundheit? Eine „Terra Xplore“-Folge über Nähe, Konflikte – und die Frage: Wie machen uns Geschwister zu den Menschen, die wir heute sind? (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 23.03.2026 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 19.04.2026 ZDF 109. Glaube: Was gibt uns das?
Folge 109 (43 Min.)Glaube an Gott, Religion oder Spiritualität begleitet Menschen seit Jahrtausenden. Doch brauchen wir Glauben? Leon Windscheid sucht Antworten in der Wissenschaft. (Text: ZDF)Deutsche Streaming-Premiere Mo. 13.04.2026 ZDFmediathek 110. Ist Mama die Beste? Mit Rhea Harder-Vennewald
Folge 110 (45 Min.)Schauspielerin Rhea Harder-Vennewald (r.) erzählt in dieser „Terra Xplore“-Folge Psychologe Leon Windscheid (l.) offen über Nähe und Erschöpfung, über Schuldgefühle und den Versuch, als Mutter „gut genug“ zu sein.Bild: ZDF und Marius FuchtmannKaum eine Rolle ist aufgeladener als die der Mutter. In „Terra Xplore“ fragt Psychologe Leon Windscheid: Was bedeutet Muttersein wirklich, und wie sehr prägen uns unsere Mütter? Leon trifft Schauspielerin Rhea Harder-Vennewald. Seit knapp 20 Jahren spielt sie in der ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“ und ist Mutter von drei Kindern. Sie spricht über Nähe und Erschöpfung und den Druck, zwischen Drehalltag und Familie „gut genug“ zu sein. Rheas Freundin Nina Bott, selbst vierfache Mutter, erzählt im Gespräch mit Leon, wie ihre eigene belastete Kindheit mit einer suchtkranken Mutter zugleich Liebe, Verantwortung und Überforderung bedeuten kann – und wie sich der Blick auf die eigene Mutter mit den Jahren verändert.Mutterliebe gilt als bedingungslos und einfach da. Doch Mutterliebe ist kein Naturgesetz, erklärt Psychologin Prof. Dr. Helga Krüger-Kirn. Überhöhte Ideale und Perfektionsansprüche setzen Mütter maßlos und vor allem unnötig unter Druck. In einem bewegenden Studioexperiment sprechen zwölf Mütter, Töchter und Söhne das aus, was sonst häufig ein Leben lang ungesagt bleibt: Dankbarkeit, Enttäuschung, Loyalität, Kontaktabbrüche, Gewalt- und Traumaerfahrungen. Dabei wird klar: Manche Kinder wurden getragen, andere verletzt. Manche Mütter konnten lieben, andere waren selbst überfordert oder traumatisiert. Mutterliebe ist kein Garant für eine gute Beziehung – und ihr Fehlen kein persönliches Versagen. Mit der Bindungsforscherin Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll spricht Leon Windscheid darüber, wie Bindung entsteht – nämlich dort, wo Menschen verlässlich da sind und zwar unabhängig von Biologie oder Geschlecht. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 10.05.2026 ZDF 111. Brauchen wir Glauben?
Folge 111 (45 Min.)Sozialpsychologe Professor Detlef Fetchenhauer spricht darüber, warum Menschen glauben.Bild: Marius Fuchtmann / ZDFSeit Tausenden von Jahren glauben Menschen – an ein Leben nach dem Tod, an Gott oder Götter. Menschen leben ihre Spiritualität auf vielfältige Weise aus. Psychologe Leon Windscheid macht sich für „Terra Xplore“ auf die Reise, den Glauben zu verstehen. Er trifft Angela, die mehrere Schicksalsschläge erlebt hat. Dabei hat sie Halt in ihrem christlichen Glauben gefunden und dieser hat sich dadurch weiter vertieft. Kommen wir mit dem Bedürfnis, an etwas Höheres zu glauben, bereits auf die Welt? Oder sind es bestimmte Momente, Erfahrungen und Prägungen, die uns zu gläubigen beziehungsweise spirituellen Menschen machen? Der Sozialpsychologe Prof. Detlef Fetchenhauer gibt Einblicke in die Forschung und erklärt, was Glauben Menschen geben kann.Er beantwortet die Frage, die sich Leon in dieser Folge stellt: „Brauchen wir Glauben?“ In einem Sozialexperiment treffen Menschen aufeinander, die ganz unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen zum Thema Glaube haben. Dabei lernt Leon auch Lisa kennen – eine Muslima, die als Jugendliche vom Katholizismus zum Islam konvertiert ist. Er besucht sie in Köln, um ihre Beweggründe besser zu verstehen und fragt sich dabei selbst, ob es auch ihm guttun würde, an etwas zu glauben. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 24.05.2026 ZDF 112. Longevity – für immer jung?
Folge 112 (45 Min.)Psychologe Leon Windscheid (r.) mit Longevity Entrepreneur Maurice Lichtenberg (l.) im Gespräch über die Philosophie hinter dem Trendthema Langlebigkeit.Bild: ZDF und Marius FuchtmannAlle wollen lange leben, aber niemand will alt sein. Biohacking verspricht ewige Jugend. Super-Ager setzen auf ein positives Mindset. Wie blickt die Psychologie auf das Thema Longevity? Leon Windscheid trifft einen Biohacker, die Gerontopsychologin Eva-Marie Kessler, den Soziologen Hartmut Rosa und einen frisch verliebten Hundertzweijährigen. Super-Ager diskutieren mit Schulkindern darüber, wie wir alle besser mit dem Thema Alter umgehen können. Wie wir altern, hängt ganz entscheidend davon ab, wie wir über das Alter denken. Das betont Eva-Marie Kessler von der Medical School Berlin, eine der führenden Alternsforschenden.Denn eine negative Sicht auf das Alter kann zur selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Im Gespräch mit Leon Windscheid erklärt die Expertin, welche drei Säulen für ein gutes Altwerden wichtig sind und wie viel wir davon selbst in der Hand haben. Denn Gene machen nur einen Teil unserer Lebensspanne aus. Der Rest ist Lebensstil, Umwelt, Haltung. So wie bei Franz Bilzer, 102 Jahre alt, Trompeter und frisch verliebt. Leon trifft ihn und seine neue Liebe Doris im Konzerthaus. Für Franz liegt das Geheimnis eines vitalen Super-Agers vor allem in der richtigen Einstellung: nichts übertreiben, offen und neugierig bleiben, sich auf das Positive fokussieren. Das ist auch eine der zentralen Erkenntnisse aus den Interviews, die „logo“-Kinderreporterinnen und -Kinderreporter mit Super-Agern führen. Die Kids wollen wissen, wie gutes Altwerden geht, was sie jetzt schon dafür tun können und wie ein besserer Austausch zwischen den Generationen möglich ist. Denn in unserer Gesellschaft ist Alter immer noch negativ geprägt. Schon Kinder präsentieren ihre Anti-Aging-Produkte auf Social Media – gegen Alterserscheinungen, die noch gar nicht da sind. Ästhetische Eingriffe sind normal geworden, Falten werden weggespritzt, Gesichter geglättet, Körper optimiert. Jugend ist kein Lebensabschnitt mehr, sondern ein Leistungszustand, den es zu verteidigen gilt. Doch woher kommt unser negativer Blick aufs Alter? Und wie hat er sich verändert? Im Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa erfährt Leon: Früher war hohes Alter ein Zeichen von Erfahrung und Autorität. Heute dagegen gilt es oft als Makel. Unsere Gesellschaft ist auf Beschleunigung programmiert: Wer langsamer wird, fällt raus. Dagegen hält Rosa sein Konzept der Resonanz: Nur im bewussten Austausch mit unserer Umwelt und in der Akzeptanz der Endlichkeit kann gutes Leben – und damit auch gutes Altern – gelingen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 07.06.2026 ZDF 113. Ungleiches Verlangen, gleiche Liebe?
Folge 113 (30 Min.)Paare haben oft ein unterschiedliches sexuelles Bedürfnis. In „Terra Xplore“ erklärt Psychologe Leon Windscheid, wie das Beziehungen prägt, und wie man Nähe und Intimität unterscheiden kann. In Hannover trifft Leon Windscheid die Studentin Johanna, die wegen einer chronischen Erkrankung und Schmerzen weniger Nähe sucht als ihr Partner. Zudem sucht er gemeinsam mit Christoph Joseph Ahlers und Ärztin Laura Hatzler nach Lösungen, wie Paare mit unterschiedlichen Bedürfnissen umgehen können. Oft geht es weniger um körperliche Wünsche, sondern um das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Nähe, das Spannungen erzeugt. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mo. 08.06.2026 ZDF 114. Lust und Liebe – wie kann das ohne Stress zusammengehen?
Folge 114 (15 Min.)Wie viel Nähe brauchen wir – und was passiert, wenn Bedürfnisse auseinandergehen? Oft geht es weniger um körperliche Wünsche, sondern um das Verlangen nach Aufmerksamkeit und Verbundenheit. Leon Windscheid lädt Menschen aus allen Altersgruppen zu einem Sozialexperiment ein, in dem sie ihre persönlichen Erfahrungen und Struggles mit dem Thema Lust in Beziehungen teilen. Bewegende Geschichten führen zu überraschenden Erkenntnissen und zeigen einmal mehr: Wir reden viel zu selten offen über Sex. Das weiß auch Dr. Laura Hatzler, die am sexualwissenschaftlichen Institut der Charité in Berlin forscht und Leon erklärt, wie Lust im Körper eigentlich entsteht und was dazu führen kann, dass sie komplett ausbleibt. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Di. 09.06.2026 ZDF 115. Villa oder WG – wie Wohnen uns prägt
Folge 115 (45 Min.)Grafikdesignerin Lena Lademann (r.) spricht mit Psychologe Leon Windschscheid (l.) über die zentrale Rolle des Themas Wohnen in ihrem Leben.Bild: ZDFWir verbringen viele Stunden zu Hause – und Dinge wie Licht, Farben und Platz beeinflussen unsere Psyche. Wie gestalte ich meine Wohnung so, dass sie mir guttut? Leon Windscheid trifft den Hamburger Unternehmer Simon Schäfer. Er hat seine Villa nach seinen eigenen Vorstellungen von gesundem und wohltuendem Wohnen geplant. Natürliche Materialien, viel Tageslicht und der Blick ins Grüne gehören zu seinem Wohnkonzept. Was verraten unsere Wohnungen über uns selbst? Das will Leon Windscheid herausfinden. Einen sehr persönlichen Zugang zum Thema eröffnet die Geschichte von Lena Lademann.Nach ihrer Trennung verliert die Mode-Influencerin ihr vertrautes Zuhause und steht vor einem Neuanfang. In ihrem neuen Domizil auf Mallorca spricht sie darüber, welche zentrale Rolle das Thema Wohnen für sie in dieser Lebensphase gespielt hat. Wohnpsychologin Melanie Fritze ordnet ein, welche Aspekte von Wohnraum besonders relevant für das psychische Erleben sind, welche verbreiteten Fehlannahmen es bei der Einrichtung des eigenen Zuhauses gibt und welche Bedeutung Wohnsicherheit für das psychische Wohlbefinden hat. Für „Terra Xplore“ macht Leon in einem Studioexperiment den Praxistest: Anhand von Fotos ihrer Wohnungen müssen die anderen Teilnehmer erraten, was sich daraus über die Menschen dahinter ablesen lässt. Hintergrund ist eine psychologische Studie, nach der bestimmte Persönlichkeitsmerkmale häufig schon durch einen Blick ins Zuhause zutreffend eingeschätzt werden können. Spiegeln unsere eigenen vier Wände wirklich so deutlich, wer wir sind? Wird es den Teilnehmern gelingen, die richtigen Rückschlüsse über die anderen Kandidaten zu ziehen? Wohnraum als Luxusobjekt: Das ist die Mission von Leon Sandhowe. Als Mister Unreal Estate führt er auf seinem YouTube-Kanal durch exklusive Immobilien und Villen. Sicher ist: Je stärker wir uns mit unserem Zuhause identifizieren, desto stabiler wirkt es als psychologischer Anker. Doch beim Wohnen geht es nicht um Luxus, sondern vor allem um die Frage: Was brauche ich wirklich, um mich sicher, inspiriert und geborgen zu fühlen? In dieser Folge zeigt Leon Windscheid, dass bereits kleine Veränderungen im Zuhause das Wohlbefinden unterstützen können. Es braucht dafür keine Luxusvilla, sondern vor allem eine Wohnung, die zu den eigenen Bedürfnissen passt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 18.05.2026 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 14.06.2026 ZDF
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