Staffel 9, Folge 16–30

    • Staffel 9, Folge 16 (43 Min.)
      Auf dem Stuttgarter Pragfriedhof kommt es zu einem unschönen Zwischenfall: Ein frisch ausgehobenes Grab ist schon belegt. Der Rentner Anton Engel liegt darin – getötet durch einen Stromstoß. Das Ermittlungsteam fragt sich, wer Interesse an dem Ableben des Rentners haben könnte. Als Erste wird Erika Nolde befragt die Verlobte des Opfers. Die beiden haben sich erst kürzlich verlobt. Durch den Tod Engels erbt Erika jetzt die gemeinsame Wohnung. Um nicht mittellos dazustehen, bessert sich Erika Nolde ihre Rente durch einen Nebenjob bei dem Bestatter Tibor Heckmann auf. Den Ermittlern fällt auf, dass die beiden ein vertrautes Verhältnis zueinander pflegen. Ein Zeuge gibt unterdessen an, dass er beobachtet habe, wie das Opfer Streit mit einer unbekannten Obdachlosen hatte. Michl Poll, der Friedhofsarbeiter, will davon nichts mitbekommen haben.
      Was sich bald als Lüge herausstellt, denn Poll hat der Unbekannten regelmäßig Unterschlupf in einem Friedhofsgebäude geboten. Als dann auch noch Fotos von der Obdachlosen auftauchen, die das Opfer heimlich gemacht hat, steht sie im Fokus der Ermittlungen und wird zur Fahndung ausgeschrieben. Plötzlich taucht Ingrid Bogus, die Obdachlose, im Präsidium auf und gesteht, die Tat begangen zu haben. Sie behauptet, Angst gehabt zu haben, ihren sicheren Schlafplatz zu verlieren, wenn die Fotos veröffentlicht würden. Die SOKO hat Zweifel an ihrer Aussage, fragt sich aber, was die Frau veranlassen könnte, einen Mord zu gestehen, den sie vermutlich nicht begangen hat. Ein Grab, das eingeebnet werden soll, bringt die Ermittler schließlich auf die richtige Spur. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 04.01.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 17 (43 Min.)
      Ausreden, Lügen, falsche Identitäten und erfundene Alibis erwarten das Team der SOKO Stuttgart, als der Betreiber einer Alibiagentur erschlagen in seinem Büro aufgefunden wird. Raul Pankofer hat seine Alibiagentur vom Hinterzimmer eines Beautysalons aus geführt. Die Inhaberin des Salons, Ilona Zoller, gerät als Erste unter Tatverdacht, da sie ihren Untermieter unbedingt loswerden wollte. Ihrer Aussage zufolge aus enttäuschter Liebe. Die weiteren Ermittlungen führen zu Frank Härtel und dessen Frau Jutta. Die hatte Pankofers Agentur engagiert, um die Treue ihres Mannes zu testen. Die Nageldesignerin Sabrina Werner, die gelegentlich in der Alibiagentur aushilft, wurde als Treuetesterin auf Härtel angesetzt. Offiziell hatte Frank den Treuetest bestanden.
      Rico findet jedoch heraus, dass Sabrina und Frank seit dem Treuetest eine Affäre haben – sehr zum Missfallen von Linus Gerster. Der Student macht gerade ein Praktikum in der Alibiagentur und ist schwer in Sabrina verliebt. Es stellt sich heraus, dass das Opfer Frank und Sabrina auf die Schliche kam und besonders von Sabrina enttäuscht war. Hatte er gedroht, der betrogenen Ehefrau die Wahrheit zu sagen? Unterdessen ermittelt die SOKO, dass Ilona Zoller das Ladenlokal ihres Nagelstudios äußerst lukrativ verpachten könnte – aber nur ohne Untermieter. Musste Pankofer sterben, weil er sich weigerte, sein Büro zu räumen? Als nachts in die Agentur eingebrochen wird und Akten entwendet werden, erscheint der Fall in einem anderen Licht. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 11.01.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 18 (43 Min.)
      Die Imbissbesitzerin Anuthida Lin (Soogi Kang, r.) wird von Martina Seiffert (Astrid M. F¸nderich, l.) befragt. Wie war ihre Beziehung zum Opfer?
      Eine erstochene Vietnamesin in einem Dorf lässt das Team der SOKO Stuttgart hinter die Kulissen einer Heiratsvermittlung und deren dubiosen Geschäftspraktiken blicken. Viele im Dorf hatten etwas gegen das Opfer Kim Nguyen. Kim war seit einigen Monaten mit Karl Müller liiert und lebte seither mit ihm auf seinem Bauernhof. Sehr zum Missfallen seiner Tochter Svenja, die überzeugt ist, dass Kim nur an das Geld ihres Vaters wollte. Rico entdeckt ein Foto des Opfers auf der Seite einer Heiratsvermittlung für asiatische Frauen. Die Agentur wird von Henry Schneider geführt. Kaiser gibt sich als heiratswilliger Kunde aus und findet heraus, dass unter anderem Einkommensauskünfte der angehenden Gatten verlangt werden. Daraufhin muss Karl Müller zugeben, Kim nicht auf einem Weinfest, sondern über die Heiratsvermittlung kennengelernt zu haben.
      Er hat genauso wie andere Kunden Gebühren dafür bezahlt. Der Bauer hat außerdem einen großen Teil seines Landes verkauft. Unterdessen kommen die Ermittler auf das wahre Geschäftsmodell der Agentur. Zusammen mit der Vietnamesin Anuthida „Tau“ Lin vermittelt Schneider Frauen, die in Deutschland leben, aber so tun, als würden sie direkt aus Asien kommen. Nachdem die Frauen von ihren Männern Geldbeträge für diverse „Nöte“ der in Asien lebenden Familien erhalten haben, verschwinden sie. Liegt hier das Tatmotiv von Karl Müller – enttäuschte Liebe? Denn er wollte Kim bald heiraten. Das Auffinden der Tatwaffe erhärtet dann zusätzlich den Verdacht gegen den Bauern. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 18.01.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 19 (43 Min.)
      Wâhrend ein Beamter (Komparse, l.) im Prâsidium arbeitet, schauen sich Selma Kirsch (Yve Burbach, 2.v.r.) und Rico Sander (Benjamin Strecker, r.) Backstage-Fotos des Kleinkunstpreises an. Welche Teilnehmer hatten ein Motiv f∏r den Mord?
      Alle wundern sich, als der Sieger des Kleinkunstwettbewerbs „Stuttgarter Brüller“ nicht zur Siegerehrung erscheint. Kurz darauf wird er vergiftet im Backstage-Bereich entdeckt. Gefunden wird der Kabarettist Sven Stetter von seiner Schwester Monika. Die war immer für ihn da, besuchte jeden seiner Auftritte und lernte darüber ihren Freund Simon Janetski kennen. Janetski und das Opfer waren Konkurrenten, die sich nicht ausstehen konnten. Doch auch die Mutter des Opfers, Beate Stetter, wird verdächtigt. Sie hat nicht nur den Eierlikör, der vergiftet wurde, hergestellt. Sie wollte außerdem seit Jahren, dass Sven das Kabarett aufgibt. Er sollte den Traditionsbetrieb übernehmen. Monika, die Schwester des Opfers, kam für Beate nämlich nie ernsthaft als Firmenchefin in Frage. Und das, obwohl sie sich tagtäglich für den Betrieb aufreibt.
      Die Ermittler vermuten dahinter ein Motiv für Monika. Weitere Recherchen im Milieu der Kleinkünstler fördert die Kritikerin und Jury-Vorsitzende des Wettbewerbs, Nadja Norten, zutage. Sie hat vor einiger Zeit eine vernichtende Kritik über das Opfer geschrieben, weswegen Sven Stetter sie sogar privat aufgesucht und belästigt hat. Trotzdem stimmte sie am Tatabend für ihn und hätte ihm so zum ersten Preis für seinen Kabarett-Auftritt verholfen. Wieso sollte sie das tun, wenn sie bis vor Kurzem noch stark an seinem Können gezweifelt hat? Auf die richtige Spur bringen die Ermittler schließlich DNA-Spuren aus Sven Stetters Einliegerwohnung. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 25.01.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 20 (43 Min.)
      Eine Verlobungsfeier in einer Villa wird vom Mord des zukünftigen Ehemannes überschattet. Julius Weber liegt am Morgen nach der Feier tot im Garten, übersät mit einer Anzahl Verletzungen. Kein einfacher Fall für die Ermittler, denn mehrere Bekannte des Playboys haben ein Motiv für den Mord, wie der zukünftige Schwiegervater Maximilian Kohlmeyer zum Beispiel. Er hat das Opfer nie akzeptiert und hätte ihn gerne aus dem Leben seiner Tochter entfernt. Der Verdacht auf Kohlmeyer verstärkt sich, als eine der Verletzungen, die dem Toten in der Tatnacht zugefügt wurden, Kohlmeyers Gehstock zugeordnet wird. Der Familienpatriarch gibt eine Auseinandersetzung mit Julius Weber zwar zu, bestreitet aber den Mord. Der Bruder des Opfers, Frederik Weber, hatte ebenfalls Streit mit dem Opfer.
      Die beiden haben eine gemeinsame Werbeagentur, der Julius kürzlich durch sein arrogantes Auftreten einen Millionendeal verdorben hatte. Frederik streitet aber wie Kohlmeyer ab, etwas mit dem Tod zu tun zu haben. Die Ermittler finden heraus, dass Carla Schmitt, Frederiks Freundin, bis vor Kurzem eine Affäre mit Julius hatte. Frederik gerät nun mehr unter Druck. Genauso wie Anna Kohlmeyer, die Verlobte des Opfers. Hat sie in der Tatnacht von der Affäre erfahren und ihren Verlobten getötet? Der Fall nimmt eine überraschende Wende, als Anna Kohlmeyer versucht, sich das Leben zu nehmen. Erst jetzt geben die Verdächtigen nach und nach zu, was wirklich in der Nacht passiert ist. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 01.02.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 21 (43 Min.)
      Dr. Kraft wird tot in seinem Büro gefunden. Eine bionische Handprothese umkrallt den Hals des Entwicklers. Hat die neuartige Hightech-Hand sich selbstständig gemacht und ihn getötet? Dr. Kraft war Abteilungsleiter für Handprothetik. Die Prothese um seinen Hals gehört dem Tischler Bert Meyse. Das Opfer hatte diese nicht nur entwickelt, sondern Meyse nach dessen Unfall auch operiert. Am Tatabend hatten beide einen Termin, den Meyse absagte. War Meyse wirklich nicht bei Dr. Sven Kraft? Verdächtigt wird auch die Ehefrau des Opfers. Ruth Kraft hatte kürzlich einen heftigen Streit mit ihrem Mann wegen dessen notorischer Untreue. Nach anfänglichem Leugnen räumt sie ihre starke Eifersucht ein. Könnte das ein Motiv für den Mord gewesen sein? Ein weiterer Verdächtiger ist Dr. Rainer Peters, ein Arbeitskollege des Opfers.
      Seine Arbeit stand im Vergleich zu der von Kraft immer an zweiter Stelle. Nun hatten sich die beiden auch noch um dieselben Fördergelder beworben. Wollte Peters seinen Konkurrenten aus dem Weg räumen? In den Fokus der SOKO gerät außerdem die Assistentin des Toten, Alisha Hoti. Kraft war dahintergekommen, dass sie heimlich auf Kosten der Firma Prothesen für Kriegsopfer anfertigte, und drohte ihr mit Kündigung. Inzwischen haben die Ermittler mehr über Meyse herausgefunden. Er leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und warf Kraft vor, ihm seine Hand nur amputiert zu haben, um seine neue Prothesentechnik an ihm ausprobieren zu können. Fand das Treffen der beiden doch statt und wurde zur handgreiflichen Auseinandersetzung? (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 08.02.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 22 (43 Min.)
      Ein eingestaubter Friseursalon und ein hipper Barbershop, die miteinander auf Kriegsfuß stehen. Dazwischen eine Friseurin, die vom einen zum anderen wechseln will. Und die dann tot ist. Die junge Friseurin Marie Ewers war vor Kurzem nach Stuttgart gezogen. Grund war ihr vorbestrafter Ex-Freund Mario Renzing. Immer wieder wollte er Geld von ihr, um seine Spielschulden zu begleichen. Sie hatte ihn wegen Nötigung angezeigt. Hat er sich gerächt? In Stuttgart gab Walter Schmick der jungen Frau einen Arbeitsplatz in seinem Friseursalon. Und nicht nur das. Er und seine Frau Gudrun nahmen Marie Ewers bei sich auf und ließen sie in ihrem Haus wohnen. Sie war bei der Kundschaft beliebt und hatte dadurch den Laden vor dem Ruin gerettet. Doch schnell stellt sich heraus, dass Maries Verhältnis zu den Schmicks nicht ganz so harmonisch war.
      Das Opfer hatte sich in Thomas Pross, den Besitzer eines Barbershops, verliebt. Sie wollte Schmicks Friseursalon verlassen und bei ihm anfangen. Thomas bestätigt das, streitet aber eine Beziehung mit ihr ab. Durch Fingerabdrücke in Maries Zimmer finden die Kommissare heraus, dass ihr Ex Mario Renzing bei ihr aufgetaucht war und erneut Geld von ihr wollte. Marie lieh sich das Geld von Walter Schmick. Die Summe sollte sie in den nächsten Jahren bei ihm abarbeiten. Sie hätte also keine Möglichkeit gehabt, in Thomas’ Laden zu wechseln. Schließlich führt ein Buchenblatt im Auto eines Verdächtigen die Kommissare zum Täter. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 15.02.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 23 (43 Min.)
      Eine trauernde Paola Eisele (Despina Pajanou, M.) erzählt den Kommissarinnen Selma Kirsch (Yve Burbach, l.) und Martina Seiffert (Astrid M. Fünderich, r.) von ihrer Ehe mit Gerhard. Es war keine einfache Beziehung.
      Was tut man, wenn man nur noch wenige Wochen zu leben hat? Als Gerhard Eisele sich diese Frage stellen muss, erarbeitet er mit Freunden eine „Löffelliste“. Doch dann wird er ermordet. Das Opfer war schwäbischer Unternehmer und hat sein Leben lang nur gearbeitet. Dann kam die Diagnose Lungenkrebs. Die Tatnacht verbrachte er mit drei Freunden: Dieter Ahrens, Max Hagner und Friedemann Sonntag. Sie fragen sich, wer einen Todkranken tötet. Die Kommissare finden heraus, dass Gerhard Eisele ein paar Tage vor dem Mord mit Dieter Ahrens in einer Entzugsklinik war. Dieter ist abhängig von Aufputschmitteln. Sein Freund versuchte ihn zu einem Entzug zu überreden. Wollte Dieter verhindern, dass seine Sucht bekannt wird? Auch Max Hagner hat ein Motiv. Er soll nach Gerhards Tod die Firma übernehmen.
      Recherchen ergeben, dass er die Krankheit des Opfers offen verkündet hat. Wollte er seinen Freund aus dem Unternehmen mobben, weil er Angst hatte, dieser könnte sein Testament ändern? Ein Punkt auf Gerhard Eiseles „Löffelliste“ ist die Versöhnung mit seinem Sohn David, mit dem er bis dahin wenig Kontakt hatte. David beschreibt das Gespräch als sehr verletzend. Auch das Verhältnis zu seiner Ex-Frau Paola war für Gerhard seit der Scheidung nicht leicht. Er hatte nie wirklich Zeit für seine Familie. Der Fall erfährt eine überraschende Wende, als klar wird, woher die Hämatome am Körper des Toten stammen. Er hatte in der Tatnacht noch ein Treffen mit einem der Verdächtigen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 22.02.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 24 (43 Min.)
      Siggi Arnold liegt tot im Treppenhaus seines Mehrfamilienhauses. Der Täter wird unter den Nachbarn gesucht. Denn anscheinend war das Leben im Haus nicht so idyllisch, wie behauptet wird. Der mehrfache Wohnungsbesitzer Siggi Arnold wurde die Treppe hinuntergestoßen. Die Nachbarn erzählen, dass er sich als Wohltäter engagierte: Er wollte syrische Familien in seinen leerstehenden Wohnungen unterbringen. Das verärgert vor allem Alma Meyer. Die Rentnerin ist ebenfalls Wohnungsbesitzerin im Haus und geriet bei der letzten Eigentümerversammlung heftig mit Siggi aneinander. Ein weiterer Verdächtiger ist ihr Neffe Hans-Peter Götz. Der Frührentner ist Alkoholiker und verheimlicht den Kommissaren offensichtlich irgendetwas. Aber auch die Mieter des Opfers kommen als Täter in Frage.
      Zum einen die Sozialarbeiterin Cosima Berger, die ein Verhältnis mit dem verheirateten Siggi hatte. Sie gibt zu, dass die Beziehung der beiden mehr als nur eine Affäre war. Und zum anderen Lars Mäule, dem das Opfer vor Kurzem den Mietvertrag gekündigt hatte. Grund dafür war Lars’ Tätigkeit als Tantra-Masseur und Lebensberater. Das betreibt er von seiner Wohnung aus unangemeldet und an der Steuer vorbei. Während der Ermittlungen kommt es im Mehrfamilienhaus zu einem weiteren Treppensturz. Dieses Mal ist es Alma Meyer, die fällt. Dem Unfall ging ein Streit zwischen Hans-Peter und Lars voraus. Die Untersuchung des zweiten Sturzes führt die Kommissare zu einem Geheimnis im Keller des Hauses und letztlich zum Mörder von Siggi Arnold. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 01.03.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 25 (43 Min.)
      Seit Marlene Hahns (Nicole Beutler, l.) Mann Wolfgang (Komparse, r.) querschnittsgel‰hmt ist, k¸mmert sie sich aufopfernd um ihn.
      Die Anwältin Franziska Winkler wird in der Tiefgarage ihrer Kanzlei tot aufgefunden – erschlagen mit einem Feuerlöscher. Sie hatte psychische Probleme und nahm regelmäßig Antidepressiva. Die Arbeit der Toten war in letzter Zeit nicht sehr erfolgreich. Von Anfang an stark verdächtig ist ihr Mandant André Zauner. Der cholerische Sattlermeister wurde von Franziska Winkler in einem Enteignungsverfahren vertreten, das am Tattag verloren wurde. Zauner wünschte ihr noch am Tag ihres Todes alles Schlechte an den Hals. Darüber hinaus ist er aktenkundig wegen Körperverletzung. Im Büro der Toten treffen die Kommissare auf die Anwältin Katharina Schwartz. Das Verhältnis zwischen ihr und Franziska war von starker Konkurrenz geprägt. Auf dem Rechner des Opfers befindet sich eine in Katharinas Namen verfasste Kündigung.
      Wollte das Opfer sich dafür rächen, dass Katharina einen ihrer Fälle übernommen hatte? Der besagte Fall war der von Marlene Hahn. Sie wurde in einer Entschädigungsklage von Franziska vertreten. Allerdings hatte die Mandantin das Gefühl, dass Franziska ihre Arbeit nicht richtig erledigte. Da das Opfer offenbar einen Schwangerschaftsabbruch hinter sich hatte, finden die Ermittler heraus, dass der Kanzleiinhaber Sebastian Veith vor einiger Zeit ein Verhältnis mit Franziska hatte. Inzwischen ist er mit einer anderen Frau glücklich. Setzte die Tote ihn mit der Vergangenheit unter Druck? Als schließlich der Feuerlöscher gefunden wird, ist klar, wer der wahre Täter ist. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 15.03.2018ZDF
    • Staffel 9, Folge 26 (43 Min.)
      Der Stallbesitzer Mirko Falkenroth wird tot in der Scheune seines Pferdehofs gefunden. Auf den ersten Blick hat er sich erhängt. Doch Prof. Wolter und Jan Arnaud beweisen, dass es Mord war. Mirko war bei den Stallbesuchern nicht gerade beliebt. Sie bezeichnen ihn als geizig und kontrollsüchtig. Seine Frau Tanja erzählt jedoch, dass die beiden eine glückliche Ehe führten. Ihr einziges Problem waren die Schulden, die sie durch den Hof hatten. Der Tod ihres Mannes nimmt Tanja sehr mit. Erst vor ein paar Tagen starb ihr Lieblingspferd und jetzt auch noch ihr Mann. Trost spendet ihr ihre Schwester Greta Wiese, die auf dem Hof der Falkenroths als Hufschmiedin arbeitet und unheilbar krebskrank ist. Für Jo ist der Stallbursche Sascha Grollig Hauptverdächtiger. Er ist vorbestraft und hatte allen Grund, den Stallbesitzer zu hassen.
      Mirko demütigte ihn immer wieder und schlug ihn vor Kurzem sogar mit der Reitgerte. Aber auch der Tierarzt Dr. Bernd Kranz hatte ein Motiv. Das Opfer fand heraus, dass der Tierarzt Ankaufsuntersuchungen für teure Sportpferde manipulierte, und erpresste ihn damit. Auch die Todesursache deutet auf Kranz hin: Mirko wurde ein Sedativum für Pferde verabreicht. Dr. Kranz räumt zwar die Erpressung ein, wehrt sich aber empört gegen die Mordvorwürfe. Schließlich taucht ein verschwundenes Überwachungsvideo aus der Scheune auf, das den entscheidenden Hinweis zur Lösung des Falls liefert. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 22.03.2018ZDFDeutsche Online-PremiereMi 21.03.2018ZDFmediathek
    • Staffel 9, Folge 27 (43 Min.)
      Die ehemalige Praxispartnerin von Dr. Teufel, Dr. Agnes Wagner (DÈsirÈe Nosbusch, r.) behauptet, nichts von der Psycholyse gewusst zu haben. Jo Stoll (Peter Ketnath, M.) und sein Team sind skeptisch, ob das die ganze Wahrheit ist. Jan Arnaud (Mike Zaka Sommerfeldt, l.) nimmt die Fingerabdr¸cke der Verd‰chtigen f¸r Abgleiche mit dem Tatort.
      Der „Teufel“ ist tot! Der Therapeut Dr. Hans-Georg Teufel starb an einem Drogencocktail, der ihm gespritzt wurde. Erst vor ein paar Wochen war er aus dem Gefängnis entlassen worden. In seiner Praxis bot er psycholytische Therapien an. Dabei werden Substanzen verwendet, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Die Kommissare verdächtigen zunächst Liana Kerner. Ihre Tochter Liv war vor einem Jahr bei einer solchen Therapie gestorben. Auffällig ist, dass Hans-Georg Teufel auf dieselbe Art starb wie auch Liv damals. Liana betreibt einen Blumenladen und hat noch sehr mit dem Verlust ihrer Tochter zu kämpfen. Vor Kurzem hatte Hans-Georg Teufel sie mit der Hälfte seines Hauses als „Wiedergutmachung“ bedacht. Kränkte das Liana? Oder Hans-Georgs Sohn Tobias, der das Haus eigentlich erben sollte? Auch er hatte ein Motiv für den Mord.
      Als die zweifelhaften Methoden seines Vaters an die Öffentlichkeit gerieten, musste Tobias seinen Job als Heilpraktiker aufgeben. Es kamen keine Patienten mehr zu ihm. Nun fährt er Taxi und versucht damit, den Kredit zurückzuzahlen, den er für die Selbstständigkeit aufgenommen hatte. Die Kommissare finden heraus, dass Liana Kerner bei Hans-Georgs ehemaliger Praxis-Partnerin Dr. Agnes Wagner in Behandlung ist, die nun an einer Klinik arbeitet und auf dem Weg zur Chefärztin ist. Dr. Wagner hatte sich damals von Teufel und der Psycholyse distanziert, wurde nun aber von ihm unter Druck gesetzt: Sie sollte ihm einen Job in der Klinik besorgen. Was hatte Dr. Teufel gegen sie in der Hand? (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 29.03.2018ZDFDeutsche Online-PremiereMi 28.03.2018ZDFmediathek
    • Staffel 9, Folge 28 (43 Min.)
      Zombies jagen zwei Frauen im Wald – dann ein Schuss. Conny Gerlinger wird im Tonstudio erschossen, als sie einen Zombiefilm synchronisiert. Zumindest denken das die Ermittler zunächst. Als Martina und Jo dem Ehemann, Christian Tannert, die Nachricht vom Tod seiner Frau überbringen wollen, stellt sich Ehefrau Conny dazu. Die Tote ist ihre Zwillingsschwester Anni. Diese übernahm inoffiziell hin und wieder ein paar von Connys Synchronjobs. Der erste Verdacht fällt auf Roland Rust, der ebenfalls Synchronsprecher ist. Rico kann seine Stimme aus der bei der Tat aufgenommenen Tonspur herausfiltern. Roland ist verheiratet und hatte eine Affäre mit Anni. Sie hatte vor Kurzem von ihm verlangt, dass er sich von seiner Frau trennt. Doch Roland beteuert seine Unschuld.
      Für die Kommissare gibt es zwei Theorien: Entweder galt der Mordanschlag Anni, oder er sollte in Wahrheit Conny treffen, und sie wurde mit ihrer Schwester verwechselt. Ein Motiv für Connys Tod hätte der Praktikant des Synchronstudios, Karsten Simmler. Er ist ein großer Fan der amerikanischen Schauspielerin, die von Conny synchronisiert wurde. Seiner Meinung nach war ihre Stimme aber mehr als unpassend. Wollte er sie loswerden? Dann findet Rico heraus, dass Conny und ihr Mann Christian noch kurz vor dem Mord in einer Ehekrise steckten, und bringt noch eine überraschende Wendung. Schließlich lösen die Kommissare den Fall, als durch die Mutter der beiden Schwestern, Katharina Gerlinger, klar wird, welche der beiden wirklich tot ist. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 05.04.2018ZDFDeutsche Online-PremiereMi 04.04.2018ZDFmediathek
      • Arbeitstitel: Racheengel (1)
      Staffel 9, Folge 29 (43 Min.)
      Der verdâchtige Edgar Bogner (Robert Viktor Minich, r.) droht Sabine Schenk (Natalie O’Hara, l.). Er will die Beute des Juwelenraubes.
      Gunter Helbig wird erschossen aufgefunden, und Kriminaldirektor Kaiser gerät unter Mordverdacht. Vor 18 Jahren brachte er den Raubmörder ins Gefängnis, wofür der ihm Rache schwor. Helbig hatte seine Haftstrafe gerade abgesessen. Zunächst fällt der Verdacht auf Edgar Bogner, der zeitweise mit Helbig im Gefängnis einsaß. Edgar Bogner hatte es offenbar auf die Beute aus dem damaligen Juwelenraub abgesehen, die bisher nicht aufgetaucht ist. Der Fall nimmt eine überraschende Wendung, als Arnaud am Tatort Fingerabdrücke von Kaiser findet. Nach Helbigs Entlassung erhielt Kaiser diverse Drohungen. Der Kriminaldirektor muss nun einräumen, dass er das Opfer aufgesucht hatte, um es zur Rede zu stellen. Zudem gerät Ulf Schenk, Helbigs Bruder, unter Mordverdacht.
      Schenk hatte nach der Verurteilung seines Bruders erst das elterliche Gartenmöbelgeschäft übernommen und dann seinem inhaftierten Bruder auch noch die Freundin ausgespannt. Zwischen den Geschwistern scheint es also genug Zündstoff gegeben zu haben. Und was ist mit der Witwe von Helbigs damaligem Opfer, Katja Diefenbach? Selma findet sie in der Psychiatrie. Sie scheint derart erkrankt, dass sie als Täterin nicht in Frage kommt. Selma erfährt jedoch, dass sie in letzter Zeit mehrfach von einem mysteriösen Unbekannten besucht wurde. Ist das eine Spur? Als die Tatwaffe gefunden wird, zieht sich die Schlinge um Kaisers Hals immer weiter zu. Der ist nun überzeugt: Jemand muss seine Fingerabdrücke gefälscht haben. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 12.04.2018ZDFDeutsche Online-PremiereMi 11.04.2018ZDFmediathek
      • Arbeitstitel: Racheengel (2)
      Staffel 9, Folge 30 (43 Min.)
      Kriminaldirektor Kaiser steht noch immer unter Tatverdacht im Mordfall Gunter Helbig. Der verstärkt sich, als Edgar Bogner tot im Neckar liegt. Auch in diesem Fall wird Kaiser verdächtigt. Bogner war Verdächtiger im Fall Helbig und hatte am Abend vor seinem Tod erklärt, Kaiser zur Tatzeit vor Helbigs Haus gesehen zu haben. Für den Kriminaldirektor ist jetzt klarer denn je, dass er Opfer einer Intrige ist. Jemand versucht, ihm zwei Morde anzuhängen. Unterdessen gerät Edgar Bogners Lebensgefährtin Nele Gerster als mögliche Täterin in den Blick der Ermittler. Sie hatte ihn kennengelernt, als er noch im Gefängnis saß. Seit er entlassen wurde, unterstützte sie ihn finanziell. Sie wünschte sich eine romantische Beziehung mit ihm, am liebsten eine Ehe. Offenbar enttäuschte Edgar ihre Erwartungen.
      Auch Helbigs Bruder Ulf Schenk gerät wieder in den Fokus der Ermittlungen. Edgar ging offenbar davon aus, dass Ulf die Juwelenbeute seines Bruders an sich genommen hatte, und setzte ihn deswegen unter Druck. Kam es darüber zu einem Streit mit tödlichem Ausgang? Kaiser stellt eigene Ermittlungen an, um sich selbst zu entlasten. Er beginnt im Umfeld des damaligen Überfalls. Dann wird Selma in die Psychiatrie zu Frau Diefenbach gerufen. Der mysteriöse Besucher ist wieder aufgetaucht. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDo 19.04.2018ZDFDeutsche Online-PremiereMi 18.04.2018ZDFmediathek

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