Der Staatsanwalt

    zurückStaffel 5, Folge 1–4weiter

    • Staffel 5, Folge 1 (58 Min.)
      Bild: ZDF
      Das Duell (Staffel 5, Folge 1) – © ZDF

      Es ist später Abend, als die wohlhabende Kunstsammlerin Anna Köstner ihre Villa betritt. Sofort fällt ihr Blick auf die geöffnete Tür zum Wohnbereich, und sie spürt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Als sie die Tür schließen will, entdeckt sie, dass der Safe offen steht. Plötzlich wird sie von einer unbekannten Person attackiert. Am nächsten Morgen trifft Norbert Fischbach, Anna Köstners Neffe und Verwalter ihrer zahlreichen Immobilien, vor der Villa auf Gerd Menkenberg, Anna Köstners Anwalt. Als beide zusammen die Villa betreten, finden sie die alte Dame – ermordet am Boden liegend.

      Polizei und Staatsanwaltschaft nehmen die Ermittlungen auf. Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin, da wertvolle Schmuckstücke aus dem Safe im Haus der Toten entwendet wurden. Es können jedoch keine offensichtlichen Einbruchspuren gefunden werden. Kommissar Thomas Reuther vermutet daher, dass der Einbrecher im Besitz eines Schlüssels zur Villa sein muss. Norbert Fischbach scheint ein Alibi zu haben, denn er gibt an, zur Tatzeit an einer Veranstaltung des Haus- und Grundbesitzervereins teilgenommen zu haben. Ein Täfelchen Schokolade in der Tasche der Toten führt Thomas Reuther und Staatsanwalt Bernd Reuther zu einem Edel-Restaurant. Dort wurde Anna Köstner am Abend des Einbruchs in Begleitung von Clemens Wallinger, einem wegen Betruges vorbestraften Vermögensberater, gesehen. Als dieser ins Visier der Ermittler gerät, gibt er zu, wohlhabende Damen wie Anna Köstner zu Risikoinvestitionen überredet zu haben – doch den Mord bestreitet er heftig. Schließlich zeichnet sich eine entscheidende Wendung ab: Fischbachs Alibi platzt. Das Auftauchen einer E-Mail, in der Anna Köstner Fischbach droht, ihm seine Tätigkeit als Hausverwalter zu entziehen und ihn überdies zu enterben, liefert den Ermittlern ein Tatmotiv. Menkenberg, Anwalt der Toten und alter Widersacher von Bernd Reuther, übernimmt Fischbachs Verteidigung. Bei einem früheren Prozess hatte Menkenberg Zeugen bestochen und somit einen Freispruch erwirkt. Auch dieses Mal stehen sich beide Anwälte in einer spektakulären Verhandlung gegenüber. Fischbachs Schuld scheint erwiesen zu sein, doch mehrere sich widersprechende Zeugenaussagen und eine unidentifizierte DNA-Spur am Tatort werfen neue Fragen auf. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 28.01.2011 ZDF
    • Staffel 5, Folge 2 (58 Min.)
      Bild: ZDF
      Kameradenschwein (Staffel 5, Folge 2) – © ZDF

      Staatsanwalt Bernd Reuther führt einen Prozess gegen den stadtbekannten Schläger Thilo Kruse, der wieder einmal einen Mann ins Koma geprügelt hat. Reuther ist kurz davor, den Prozess zu gewinnen. Da widerrufen Kruses Opfer Möhring und der als Zeuge auftretende Polizist Ralf Sandner ihre Aussagen und entlasten Kruse. Kruse wird freigesprochen, und Reuther ist außer sich.

      Er glaubt, dass Kruse die Zeugen manipuliert hat, nur beweisen kann er es nicht. In der Nacht wird der Polizist Brandschieder bei einem Polizeieinsatz in einem Wiesbadener Lokal erschossen. Ralf Sandner und sein junger Kollege Marcus Pohl wurden von Brandschieder zur Verstärkung gerufen. Der Verdacht fällt auf zwei georgische Schutzgelderpresser, denen der Einsatz galt.

      Die Kommissare Thomas und Kerstin können die Georgier fassen, doch die Tatwaffe bleibt unauffindbar. Dann gerät ein Mann ins Visier, den Brandschieder in einem früheren Prozess schwer belastet hatte. Wollweber hatte wegen dessen Aussage das Sorgerecht für seine Kinder verloren. Zur Tatzeit hielt er sich in der Nähe des Lokals auf.

      Aber Reuther vermutet, dass Brandschieders Tod etwas mit Kruses kriminellen Aktivitäten zu tun hat. Und er entscheidet sich für einen ungewöhnlichen „Under Cover“-Einsatz. Der ehrenwerte Wiesbadener Staatsanwalt landet in einer Zockerrunde in einem Hinterzimmer, schlägt sich dort beim Pokern beachtlich und erhält Informationen, die die Ermordung des Kollegen in einen ganz anderen Zusammenhang stellen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 04.02.2011 ZDF
    • Staffel 5, Folge 3
      Bild: ZDF
      Amtsmissbrauch (Staffel 5, Folge 3) – © ZDF

      Ludwig Stein wird in seinem Haus tot aufgefunden. Es sieht nach einem Mord aus. Die ebenfalls bereits ältere Puppenmacherin Hildegard Scheck bietet sich als Augenzeugin an. Sie hat zur Tatzeit einen Mann das Haus des Opfers betreten und wieder verlassen sehen. Brisant wird es, als sich der besagte Mann als Richter Rennebach vom Wiesbadener Amtsgericht herausstellt. Und noch brisanter, als Frau Scheck den Vorwurf äußert, dass Richter Rennebach sich an dem Besitz alter Leute bereichert habe. Erst habe er ihre Vormundschaft übernommen und dann ihr Eigentum zu einem Spottpreis an sich selbst verkauft. Und Ludwig Stein, der unter Vormundschaft bei Richter Rennebach stand, sei dessen Machenschaften auf die Spur gekommen und habe deshalb sterben müssen.

      Wem soll der Staatsanwalt glauben? Einem gestandenen Richter oder einer skurrilen älteren Dame? Beweise gibt es nämlich keine. Er entscheidet sich für eine Gegenüberstellung in einer Anhörung. Doch Frau Scheck erscheint nicht zum Termin. Die Kommissare Thomas Reuther und Kerstin Klar haben alle Mühe, die offenbar geistig umnachtete Frau mit sanfter Gewalt vom Dach ihrer Wohnung zu holen. Sie ist damit kaum mehr glaubwürdig. Thomas beschreitet zum Schrecken seiner Frau jetzt sehr unkonventionelle Wege, um Rennebach doch noch zu überführen. Aber die Dinge sind nicht ganz so, wie sie scheinen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 11.02.2011 ZDF
    • Staffel 5, Folge 4 (57 Min.)
      Bild: ZDF
      Fluch der Bilder (Staffel 5, Folge 4) – © ZDF

      Es ist Nacht in Wiesbaden, als ein Wagen eine Absperrung durchbricht und mit quietschenden Reifen auf das Rheinufer zurast. Der Wagen schlägt auf dem Wasser auf und versinkt rasch in den Fluten.

      Am nächsten Morgen untersuchen Kommissar Thomas Reuther und sein Team die Unfallstelle. Das Wrack des Wagens wird mit offenen Seitenscheiben aus dem Rhein gezogen, im Innenraum liegt ein Ast. Von den Insassen fehlt zunächst jede Spur. Die Tatsache, dass der Ast wahrscheinlich dazu verwendet wurde, Bremsen und Lenkung des Wagens zu blockieren, ruft Staatsanwalt Bernd Reuther auf den Plan. Erste Ermittlungen ergeben, dass das Auto Heinrich und Anke Lippert – einem Galeristenehepaar aus Wiesbaden – gehört, in deren Wohnung ein Abschiedsbrief gefunden wird. Die Galerie Lippert steckte in finanziellen Schwierigkeiten und musste Insolvenz anmelden. Alles deutet auf einen Selbstmord hin, doch Bernd Reuther ist skeptisch. Sind die Lipperts etwa untergetaucht, um der Insolvenz zu entkommen? Bernds Vermutung wird untermauert durch das Gutachten von Julia Teerjung, einer Kunstexpertin, die herausgefunden hat, dass das Ehepaar Lippert gefälschte Gemälde englischer Romantiker in der Galerie hängen hatte. Die wertvollen Originale wurden anscheinend unter der Hand verkauft. Julia Teerjung arbeitet im Auftrag der Bank, bei der die Lipperts hohe Kredite laufen haben. Thomas Reuther fällt es fortan schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren, denn der weibliche Charme der attraktiven Julia Teerjung, die er aus der gemeinsamen Schulzeit kennt, lässt den Kriminalpolizisten nicht unberührt. Keine 24 Stunden nach dem fingierten Selbstmord des Ehepaares wird die Leiche von Anke Lippert in einem Rheintalwasser gefunden: mit einem Einschussloch in der Stirn und gefälschten brasilianischen Pässen in der Tasche. Von Heinrich Lippert fehlt weiterhin jede Spur. Die Zeugenaussage eines Kunstsammlers führt die Ermittler schließlich zu Leland von Brühl, einem Mitarbeiter der Lipperts, der nach anfänglichen Protesten gesteht, sowohl Gemälde als auch die brasilianischen Pässe für das Ehepaar Lippert gefälscht zu haben. Als Heinrich Lippert sich überraschend bei Brühl meldet, wittern Bernd und Thomas Reuther ihre Chance, Lippert zu fassen. Am Ort der Übergabe kommt es jedoch zu unerwarteten Ereignissen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 18.02.2011 ZDF

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