Zimmer frei!

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    • Folge 426 (60 Min.)

      Unter den Sterne-dekorierten TV-Köchen ist er der bodenständige Exot mit einer Vorliebe für traditionelle Hausmannskost und flapsige Sprüche: Horst Lichter. „Ich kann nur lecker“, grinst der Zwirbelbart-Träger, wenn er bei der Zubereitung eines Gerichts einmal mehr intensiv Butter und Sahne einsetzt. Und erklärt dann auf seine ureigene humorige Art in der Fernsehkoch-Runde bei Kerner oder in der Sendung „Lafer! Lichter! Lecker!“ die korrekte Zubereitung von Rosenkohl: „Zuerst schneidet man das Pöppelchen ab, dann zieht man das Mäntelchen aus – und ab in den Whirlpool.“ Hatte Horst Lichter in der Jugend zunächst seiner Mutter beim Kochen über die Schulter geschaut – „Keiner konnte aus Kaninchen besseren Schweinebraten machen“ – begann er mit 14 Jahren eine Kochlehre und arbeitete später in verschiedenen Restaurants. Im heimischen Braunkohletagebau gab es allerdings mehr zu verdienen und der lustige Rheinländer legte die Kochmütze erst einmal beiseite. Dann eine Zäsur im Leben von Horst Lichter: mit 25 Jahren erlitt er einen Hirnschlag, dem zwei Jahre später ein weiterer folgen sollte. Lichter ging in sich und besann sich auf einen alten Traum: „Ich wollte einen Laden, wo alles drin ist, was ich liebe: alte Autos, Motorräder, Antiquitäten, Kitsch, Trödel, gutes Essen und ’was Leckeres zum Trinken.“ In einem alten Tanzsaal seines Heimatortes ließ er den Traum 1990 mit seiner „Oldiethek“ Wirklichkeit werden. Fünf Jahre später wurde der skurrile Klub offiziell zum Restaurant von „Maître“ Lichter, der dort bis heute nicht etwa auf Ceranfeldern sondern auf einem uralten Brikettherd brutzelt. Inzwischen ist Lichter nicht nur zu einem der bekanntesten TV-Köche Deutschlands geworden, er hat zudem diverse Kochbücher veröffentlicht und produziert mit „Lichters lecker Bierchen“ seinen eigenen Gerstensaft. Und wem das alles noch nicht genug ist, der kann ihn auch außerhalb seines Restaurants live beim Kochen erleben: mit der Bühnenshow „Kulinarisches Gelichter“ tourt er durch die Lande. Da kann man im Grunde nur der Aussage von „Rolling Stone“ Mick Jagger zustimmen, der einmal zu Gast in Lichters „Oldiethek“ war und begeistert ausrief: „What a crazy cook!“ Klar, dass auch Christine und Götz sich auf den potentiellen Mitbewohner freuen: Kochen kann er ja! Und anbetracht dessen wollen sie beim WG-Test diesmal äußerst großzügig sein. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 13.01.2008 WDR
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      2. Cast
      3. Crew
      4. Sendetermine
    • Folge 427 (60 Min.)

      Den ersten großen Erfolg feierte Muriel Baumeister bereits während ihrer Schulzeit in der TV-Familienserie „Ein Haus in der Toskana“. „Die Fernsehentdeckung“, begeisterte sich die Presse, Vergleiche zur jungen Romy Schneider wurden gezogen. Das Image des hübschen, blonden, blauäugigen Teenagers sollte sie dann lange Zeit begleiten, auch noch, als sie in Filmen wie „Schuld war nur der Bossa Nova“ und „Der Brocken“ in ambitionierten Rollen mitgewirkt hatte und für ihre schauspielerischen Leistungen mit den „Telestar“ und der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet worden war. „Gott, ist die süß! Ach, ist die jung, und was hat sie für große blaue Augen – ich kann das alles nicht mehr hören“, ärgerte sie sich Ende der 90er Jahre in einem Interview über die Rollenfestlegung und das Schubladendenken von Produzenten und Regisseuren. In Filmen wie „Alles nur Tarnung“ oder „Meine Tochter darf es nie erfahren“ und als Kommissarin Carla Simon in der TV-Serie „Einsatz Hamburg Süd“ spielte sie schließlich erfolgreich gegen das lästige Image an. Und kann daher heute auch mit eher leichter Film- und Fernsehkost wesentlich entspannter umgehen: „Ich schäme mich überhaupt nicht, in einem Film mitzuspielen, der kein weltbewegendes Drama ist, sondern auf Gefühle baut, der ehrlich ist und nicht vorgibt, mehr zu sein.“ Am Sonntag stellt sich die Schauspielerin als mögliche Mitbewohnerin bei „Zimmer frei!“ vor. Dem WG-Test steht sie gelassen gegenüber, denn ein Lebensmotto von Muriel Baumeister lautet: „Wenn man Gott zum Lachen bringen will, dann macht man Pläne für die Zukunft.“ (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 20.01.2008 WDR
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    • Folge 428 (60 Min.)

      Der enttäuschende 19. Platz beim „Eurovision Song Contest“ im Mai 2007 konnte seiner sonstigen Beliebtheit beim Publikum nichts anhaben, ausverkaufte Hallen bei der anschließenden Tournee zeigten Roger Cicero das Gegenteil. „In den folgenden Monaten habe ich Dutzende Konzerte gegeben, und die Begeisterung der Leute hat überhaupt nicht abgenommen, es ist eher mehr geworden“, hat Deutschlands bekanntester Hutträger die Schlappe von Helsinki längst abgehakt. Dafür ist der Sohn des legendären Jazzpianisten Eugen Cicero auch schon viel zu lange im Geschäft, bereits mit 12 Jahren stand er zum ersten Mal auf der Bühne. Während und nach einem achtjährigen Studium in Jazzgesang an der Amsterdamer Hochschule der Künste wirkte Roger Cicero bei verschiedenen Jazz- und Soulformationen mit, ehe er im Mai 2006 mit „Männersachen“ sein erstes Soloalbum veröffentlichte, das sich stilistisch an der Swingmusik der 40er und 50er Jahre orientiert, ein Erfolgsrezept, dass im vergangenen Jahr mit Doppel-Platin ausgezeichnet wurde. Mit neuen Liedern von seinem vor kurzem erschienenen Album „Beziehungsweise“ geht Roger Cicero ab Ende Januar wieder auf große Deutschland-Tournee. Dabei wird der „Krawattenmann des Jahres 2007“ wie immer perfekt gekleidet auftreten: „Zu Jazz gehört es, sich adrett zu kleiden. Ich bin sehr eigen, was meine Kleidung angeht.“ Und warum immer mit Hut, Herr Cicero?: „Weil der mir gut steht. Und mittlerweile ist es wirklich ein Markenzeichen geworden.“ Am Sonntag erscheint Roger Cicero auch bei „Zimmer frei!“ garantiert mit passender Kopfbedeckung und trifft hier auf den Krawattenmann des Jahres 2004 Götz Alsmann. Der will zusammen mit Christine Westermann die Mitwohn-Tauglichkeit des WG-Kandidaten testen. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 27.01.2008 WDR
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    • Folge 429 (60 Min.)

      Als Bundesvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes zählt er zu den Einflussreichen und Mächtigen im Land: Michael Sommer. Erste Kontakte zu den Arbeitnehmervertretern knüpfte der heute 56-jährige bereits in den 70er Jahren, als er sein Politologiestudium mit einer Teilzeitbeschäftigung bei der Berliner Post finanzierte und ehrenamtlich für die Postgewerkschaft tätig wurde. Gesellschaftlich und politisch engagiert hatte sich Michael Sommer bereits in jungen Jahren: „Ich war Schulsprecher und demonstrierte für Dinge, die anderen völlig egal waren, etwa gegen den Putsch der Obristen in Griechenland.“ Nachdem er 1980 sein Studium mit einem Einser-Abschluss beendet hatte, war Sommer dann in verschiedenen Funktionen für die Postgewerkschaft tätig und später maßgeblich an der Gründung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di beteiligt, ehe er im Mai 2002 zum Vorsitzenden des DGB gewählt und 2006 in diesem Amt bestätigt wurde. Entspannung vom Amt und seiner Arbeit jenseits der 35-Stunden-Woche findet Michael Sommer vor allem in der Familie, die in einem Häuschen im Grünen am Stadtrand von Berlin wohnt: „Ich bin ein Familienmensch. Für mich gibt es nichts Schöneres, als für meine zwei Mädels, also für meine Frau und meine Tochter, zu kochen.“ Beim Kochen ist dem passionierten Hobbykoch seine WG-Erfahrung von Nutzen, die ihm auch am Sonntag beim Mitwohn-Test von „Zimmer frei!“ garantiert einige Pluspunkte einbringen wird: „Ich habe lange in einer Männer-WG gewohnt, jeden Tag haben wir gekocht und sogar immer ein Blümchen auf den Tisch gestellt.“ (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 10.02.2008 WDR
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    • Folge 430 (60 Min.)

      Mit seiner elfköpfigen Big Band und dem aktuellen Album „Good Life“ startet er in wenigen Tagen eine ausgedehnte Deutschland-Tournee: Tom Gaebel. Dem breiten Publikum bekannt wurde der ausgebildete Jazzer mit Cover-Versionen bekannter Frank-Sinatra-Songs. Die konnten schon seine WG-Genossen während der Studienzeit am Amsterdamer Konservatorium genießen: „Ich war unser Badewannen-Sinatra, sang fröhlich vor mich hin und wurde irgendwann von den Mitbewohnern ermuntert, das auszubauen.“ Tom Gaebels musikalische Bandbreite beschränkt sich jedoch bei weitem nicht nur auf das Covern traditioneller Swingmusiktitel, das beweist er mit zahlreichen Eigenkompositionen: „Man wird mich auch garantiert nicht mit dem Whiskeyglas an der Bühnentheke antreffen. Ich will nicht zu historisch werden, ich singe im Hier und Jetzt.“ Im letzten Jahr wurde der Multi-Instrumentalist dann auch zum zweiten Mal mit dem Jazz-Award ausgezeichnet: „Handgemachte Musik hat derzeit einfach einen sehr guten Lauf. Es kommen auch Menschen zu unseren Konzerten, die früher über Big Bands die Nase gerümpft hätten.“ Bei den Konzertauftritten hat sich Tom Gaebel längst auch als perfekter Entertainer profiliert: er singt nicht nur, sondern spielt darüber hinaus Schlagzeug, greift zur Posaune und unterhält das Publikum mit humorvollen Anekdoten. Den einen oder anderen Schwank aus seinem Leben wollen am Sonntag auch Christine Westermann und Götz Alsmann hören, damit sie beurteilen können, ob Tom Gaebel ein geeigneter Mitbewohner sein könnte. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 17.02.2008 WDR
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    • Folge 431 (60 Min.)

      In der Filmkomödie „Alles auf Zucker“ spielte sie Lilly, das schwarze Schaf der Familie, sie war die Kapitänsgattin in „Untergang der Pamir“ und ging lange Jahre als Kommissarin Nina Metz in der Serie „Mit Herz und Handschellen“ auf Verbrecherjagd: Elena Uhlig. Schauspielerin wollte die gebürtige Düsseldorferin schon immer werden, entsprechend verärgert reagierte der Teenager, als die Mutter sie anfangs nicht so recht unterstützen wollte: „Sie hat mich 1985 nicht zum Casting von „Momo“ geschickt – dafür habe ich sie fertig gemacht.“ Aber alles wurde wieder gut, 15 Jahre später schloss Elena Uhlig ihr Studium an der Berliner Ernst-Busch-Schule ab und übernahm erste Film- und Fernsehrollen, eine davon in der TV-Produktion „Problemzone Mann“. Für letztere musste sie ganze 15 Kilo zunehmen und wunderte sich, dass es so wenige Filme gibt, die die Realität zeigen: Ich glaube nicht, dass man in Deutschland keine dicken Menschen finden kann. Aber wenn man im Film Leute sieht, die keine Größe 36 haben, sind das entweder Putzfrauen oder Randfiguren.“ In der Serie „Mit Herz und Handschellen“ musste dann aber das Drehbuch einmal der Schauspielerin folgen: „Ich war Kettenraucherin und beschloss aufzuhören. Da musste die Serienfigur auch dran glauben. Irgendwie hat sie es zuerst geschafft. Da dachte ich mir: Wenn Nina Metz das kann, dann gelingt das auch .“ Am Sonntag stellt sich die Schauspielerin bei Christine und Götz vor, hat sich zum WG-Dinner ganz bescheiden Spaghetti Bolognese gewünscht und will unter Leitung des Generalmusikdirektors der Mitwohnshow Alexandras „Zigeunerjunge“ zum Besten geben. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 24.02.2008 WDR
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    • Folge 432 (60 Min.)

      Wenn Christian Brückner in ein Taxi steigt, kann es durchaus vorkommen, dass sich der Fahrer verwundert umdreht und sich fragt, welchen Star er da gerade kutschieren soll. Denn seine unverwechselbare Stimme verleiht Brückner als Synchronsprecher seit Jahrzehnten zahlreichen internationalen Leinwandgrößen. Auch als Sprecher bei unzähligen TV-Dokumentationen ist er in aller Ohren. „Mir ist der Effekt, den meine Stimme erzielt, erst mit den Jahren bewusst geworden“, meint Christian Brückner. Seinen Durchbruch als Sprecher feierte er 1967 mit der Synchronisation von Warren Beatty in der Gangsterballade „Bonnie and Clyde“, und seit dem „Paten“ und „Taxi Driver“ synchronisierte er fast alle Filme von Robert de Niro als dessen deutsche Stimme. „De Niro sitzt mir seit 30 Jahren auf dem Buckel, das ist in Ordnung“, sagt Brückner, der als erfolgreichster und bekanntester Synchronsprecher Deutschlands gilt. Auch der Boom auf dem Hörbuchmarkt verschaffte seiner Arbeit in den letzten Jahren weitere Aufmerksamkeit, auf unzähligen CDs ist er zu hören. An sein Sprecherdebüt kann sich Brückner übrigens noch genau erinnern. Das fand in einem Studio des Westdeutschen Rundfunks statt, wo sein Vater als Toningenieur arbeitete: „Wie das so ist, irgendwann brauchte man ein Kind und so sprach ich meinen ersten Satz: Haltet den Dieb, der hat Apfelsinen geklaut!“ Obwohl Brückner als Schauspieler auch zahlreiche Theaterengagements sowie Rollen in TV-Serien und Kinofilmen vorweisen kann, als Sprecher wurde er wesentlich populärer. Den direkten Kontakt zum Publikum findet er aber immer wieder bei seinen Lesungen, in denen er der Passion für anspruchsvolle Literatur nachgehen kann: „Meine Stimme ist für mich ein Instrument, das ich einsetze, um etwas zu vermitteln.“ Am Sonntag stellt sich Christian Brückner mitsamt „Instrument“ bei „Zimmer frei!“ vor. Hier will er Christine Westermann und Götz Alsmann vermitteln, dass er ein geeigneter WG-Mitbewohner sein könnte. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 02.03.2008 WDR
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    • Folge 433 (60 Min.)

      Mit „Formel Eins“, der Mutter aller Musikvideosendungen, wurde sie über Nacht bekannt: Stefanie Tücking, die 1986 als Moderatorin ihren Vorgänger Ingolf Lück ablöste. „Der Tag hat mein Leben verändert“, erklärt sie rückblickend, „denn ab da fing es an, echt aufregend zu werden.“ Dabei entsprachen die Clips, die sie ansagen musste, nicht unbedingt immer ihrem persönlichen Geschmack: „Ende der 80er Jahre war die Musik an ihrem Tiefpunkt. Da gab es so ein Zeug wie „Bruce and the Bongos“ oder „Modern Talking“. Absolut fürchterlich.“ Doch einen Luxus durften sich die Moderatoren der ARD-Sendung im Gegensatz zu den meisten heutigen „Video Jockeys“ der aktuellen Musikkanäle noch leisten: „Wir hatten die Möglichkeit, Schrott auch als Schrott zu bezeichnen.“ Tücking weiter zur Historie der Popmusik-Sendungen: „’Formel Eins’ hat MTV und VIVA gesellschaftsfähig gemacht, ist aber auch genau dadurch überflüssig geworden.“ Wenn man über Stefanie Tücking spricht, die seitdem immer wieder in den verschiedensten TV-Formaten zu sehen und bei ihrem Heimatsender SWR stets mit diversen Hörfunk-Sendungen präsent ist, darf man aber eines auf keinen Fall unerwähnt lassen: ihre Sportbegeisterung. Denn in der Freizeit geht sie diversen Aktivsportarten nach: Funcarving, Snowboarden, Wildwasserfahren, Tauchen, Bogenschießen, Drachenfliegen, Reiten und Motorcrossfahren. Das sind natürlich auch all jene Aktivitäten, die unseren beiden „Zimmer frei!“-Gastgeber Christine Westermann und Götz Alsmann so schätzen … , wenn sie am Samstagabend die „Sportschau“ einschalten. Und noch ein Pluspunkt für Stefanie Tücking beim Mitwohn-Test: Sie bringt ausreichend WG-Erfahrung mit. Obwohl die zukünftigen Kommunarden in den frühen Morgenstunden schon äußerst sensibel sein sollten: „Morgens stehe ich ungern auf, bin muffelig! Meist schaffe ich es aber dann doch mit dem Aufstehen und von dem Moment an ist der Tag ist mein Freund.“ (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 09.03.2008 WDR
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    • Folge 434 (60 Min.)

      „Drama, Baby, Drama!“ Das ist einer jener legendären Aussprüche, mit denen Bruce Darnell dem deutschen Fernsehzuschauer bekannt wurde. Und so lautet auch der Titel seines gerade erschienenen Buches, einem Styling-Ratgeber, der verspricht, dabei zu helfen, „wie Sie werden, was Sie sind“. Bruce Darnell selbst wurde erst spät zu dem Fernsehstar, wie wir ihn heute kennen. In New York City geboren, diente er nach der Schule zunächst sechs Jahre als Fallschirmjäger in der US-Armee, bevor er nach Deutschland ging, dass er als Kind kennen gelernt hatte, als sein Stiefvater in der Nähe von Augsburg stationiert war. „Erst habe ich hier gekellnert und in Boutiquen gejobbt, bis ich in einer Diskothek angesprochen wurde, ob ich nicht Model werden wolle“, erinnert sich Bruce Darnell an den Anfang seiner Modelkarriere, die ihn auf die berühmten Laufstege von Paris, Mailand, Tokio und New York führen sollte. Seit 1990 arbeitete er zusätzlich auch als Choreograf und coachte Models. 2006 machte er schließlich als Juror in der TV-Show „Germany?s Next Topmodel“ an der Seite von Heidi Klum auf sich aufmerksam, bevor er in diesem Jahr in der ARD mit der Stylingshow „Bruce“ an den Start ging. Apropos Styling: Der Mann, den man normalerweise immer nur wie aus dem Ei gepellt kennt, kann sich in den eigenen vier Wänden auch mal so richtig gehen lassen: „Dann zünde ich im ganzen Haus Kerzen an, höre Jimi Hendrix, renne drei Tage barfuß im gleichen Schlafanzug rum, esse Erdbeermarmelade mit dem Löffel und schlafe viel.“ Das haben auch Christine Westermann und Götz Alsmann vernommen, die Bruce Darnells WG-Tauglichkeit deshalb bei „Zimmer frei!“ ganz genau unter die Lupe nehmen wollen. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 16.03.2008 WDR
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    • Folge 435 (60 Min.)

      „Einer der großen Sänger unserer Zeit und sicherlich einer der herausragendsten aller Zeiten“, meint die Los Angeles Times. „Der beste und berühmteste deutsche Konzertsänger seiner Generation“, sagt die FAZ. Der Vielgepriesene ist Thomas Quasthoff, der als Bass-Bariton auf allen bedeutenden Bühnen der Welt zu Hause ist und für seine Leistungen mit zahlreichen Preisen, u.a. drei „Grammys“, ausgezeichnet wurde. Die außergewöhnliche Karriere des gebürtigen Hildesheimers ist nicht nur in künstlerischer Hinsicht bemerkenswert, kam er doch mit einer schweren Contergan-Schädigung zur Welt. Mit Hilfe seiner Familie und enormer Willenskraft konnte Quasthoff, dessen stimmliches Talent schon früh entdeckt wurde, zahlreiche Widerstände überwinden, die ihm entgegentraten. So scheiterte beispielsweise die Aufnahme an eine Musikhochschule daran, dass der damals 15-jährige – behinderungsbedingt – nicht Klavier spielen konnte: „Sehr witzig. Ich musste quasi als Dank für Contergan meine Musikausbildung selbst finanzieren.“ Seinen künstlerischen Durchbruch feierte Thomas Quasthoff, der zwischenzeitlich einige Semester Jura studierte, sechs Jahre lang in der Marketing-Abteilung einer Kreissparkasse und dann als Sprecher beim NDR arbeitete, schließlich Ende der 80er Jahre. 1987 gewann er den Würzburger Mozart-Wettbewerb, ein Jahr später den 1. Preis des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD. „Ich muss zugeben, dass die Wettbewerbe, die ich gemacht habe, und bei denen ich nie ohne Preis nach Hause ging, für mich Wendepunkte waren“, meint Quasthoff rückblickend. Inzwischen hat er mit allen großen Orchestern konzertiert und mit allen bedeutenden und berühmten Dirigenten zusammengearbeitet: „Ein sehr wichtiger Schritt war das erste Konzert mit den Berliner Philharmonikern. Ab da fragten alle großen Orchester an.“ Eine Anfrage gab es jetzt auch von Christine Westermann und Götz Alsmann: Sie würden nämlich Thomas Quasthoff gerne das freie WG-Zimmer anbieten. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 30.03.2008 WDR
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    • Folge 436 (60 Min.)

      Sie ist Deutschlands erfolgreichste Fußballerin: Steffi Jones. Weltmeisterin und dreimalige Europameisterin mit der Nationalmannschaft, mehrmalige Deutsche Meisterin und Pokalsiegerin mit verschiedenen Vereinsmannschaften; im Verlauf ihrer aktiven Karriere sammelte sie Titel wie andere Menschen Briefmarken. Erste Ballberührungen hatte die junge Steffi Jones bereits mit vier Jahren, da begann sie mit dem Training bei dem Frankfurter Klub SV Bonames. Dass sie dabei nur mit Jungs kicken musste, störte sie nicht weiter: „Auf der Straße und dem Bolzplatz wurde ich von den Jungs respektiert, weil ich mithalten konnte.“ Rund acht Jahre später wechselte sie den Verein und spielte erstmals in einer reinen Mädchenmannschaft, der Startschuss zu einer außergewöhnlichen Karriere im Frauenfußball, die Steffi Jones sogar in die US-amerikanische Profiliga führen sollte. Ihr Debüt in der deutschen Nationalmannschaft feierte sie 1993, bis zu ihrem Rücktritt im März 2007 bestritt sie insgesamt 111 Länderspiele. Vom aktiven Vereinsfußball verabschiedete sie sich am Ende des Jahres 2007: „Natürlich habe ich danach geheult. Ich hatte mir auch vorher gesagt: Steffi, du darfst ruhig flennen, aber bitte nicht zu viel!“ Die Tränen waren allerdings schnell getrocknet, denn fast zeitgleich kam eine neue Herausforderung auf sie zu: Der DFB berief sie zur Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft 2011. Nach der WM würde sie dann gerne als Trainerin arbeiten: „Wenn ich darin einmal richtig gut bin, möchte ich den Bundesligabereich der Männer angehen.“ Ein Masterplan dafür steht bereits: „Ich stelle mir das so vor: Ich bin irgendwo erst einmal Co-Trainerin. Dann baut der Chefcoach Mist und plötzlich bin ich der Chef.“ Ob Steffi Jones auch schon einen Masterplan für den WG-Test von Christine Westermann und Götz Alsmann hat? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 06.04.2008 WDR
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    • Folge 437 (60 Min.)

      Mit Geschichten wie die vom „Radkäppchen und der böse Golf“ stürmte er Anfang der 1990er Jahre die deutschen Kleinkunstbühnen, und einen Oldie-Hit wie „House of the rising sun“ verballhornte der Überzeugungs-Münchener zum Vergnügen seiner Fans zu „House in the Freising sun“. Erste Fernseh- und Radioauftritte trugen zu weiterer Popularität bei, für „Antenne Bayern“ ging er ein Jahrzehnt lang mit der Comedyserie „Die Feuchtgrubers“ auf Sendung und im Bayerischen Fernsehen folgte schließlich „Die Willy Astor Show“. Sein Wortwitz ließ ihn dann auch zu einem regelmäßigen Gast bei der RTL-Show „7 Tage, 7 Köpfe“ werden. Aber auch als Musiker hat sich Willy Astor längst einen Namen gemacht, und damit meinen wir nicht die aktuelle Vereinshymne des FC Bayern München „Stern des Südens“, die er 1998 zusammen mit Jack White und Stephan Lehmann geschrieben hat. Astor gibt nicht nur viele Konzerte, bis heute hat er auch zahlreiche Tonträger veröffentlicht. „Das sind die zwei Herzen in meiner Brust, aber ich brauche diese zwei Herzen um zu leben“, beschreibt er den Spagat zwischen Musik und Wortspiel, sein letztes Album heißt deshalb auch beziehungsreich „Reimgold“. Für sein „Gastspiel“ bei der Kölner WDR-WG „Zimmer frei!“ hat der bayerische Kabarettist und Musiker schon ein besonderes Highlight angekündigt: Im Duo mit General-Musikdirektor Dr. Götz Alsmann möchte er den geneigten Zuschauern im Westen Deutschlands den Titel „Jönne Könne“ präsentieren. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 13.04.2008 WDR
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    • Folge 438 (60 Min.)

      „Ich nehme die sportliche Herausforderung an, mit Herrn Schmidt und neben Florian Silbereisen den Jugendwahn bei der ARD weiter voranzutreiben.“ So Oliver Pocher, als feststand, dass er zusammen mit Harald Schmidt die wöchentliche Show „Schmidt & Pocher“ moderieren würde. Am nötigen Selbstbewusstsein hatte es dem gebürtigen Hannoveraner noch nie gemangelt: „Ich war mir sehr früh sehr sicher: Wenn ich irgendwo bin und es ist mindestens einer im Publikum, wird’s lustig und ich bin derjenige, der im Mittelpunkt steht.“ Das sportliche Rüstzeug für seine TV-Karriere holte sich Pocher bereits in der Jugendzeit, als er für die Zeugen Jehovas den „Wachturm“ verteilte: „99 von 100 Türen sind sofort wieder zugeschlagen worden. Da lernt man, Leuten auf den Sack zu gehen und es immer wieder zu versuchen.“ Viermal bewarb sich Oliver Pocher auch zu Beginn seiner Fernsehlaufbahn bei VIVA, viermal wurde er abgelehnt. In Hans Meisers RTL-Talentwettbewerb „Hans macht dich zum VIVA-Star“ ging er dann 1999 als Sieger hervor, moderierte eine Woche lang bei dem Musiksender und empfahl sich dort für weitere Aufgaben. Pocher übernahm die Sendung „Interaktiv“, später folgte „Alles Pocher, oder was?“, bevor er 2003 zu ProSieben wechselte und mit „Rent a Pocher“ eine eigene wöchentliche Sendung bekam. Einen gewaltigen Popularitätsschub verschaffte ihm, neben Auftritten als Außenreporter bei „Wetten, dass..?“, sein Werbe-Engagement für einen großen Elektronik-Discounter. „Werbung verdirbt den Charakter“, hieß es dazu in seinem ers-tem Bühnenprogramm, „gut wenn man keinen hat.“ Charakter muss Oliver Pocher allerdings am Sonntag beweisen, wenn er sich bei Christine Westermann und Götz Alsmann um das freie Zimmer bewirbt. Eine klassische Rubrik des WG-Tests erwartet er jetzt schon mit Spannung, denn die obligatorische Lobhudelei wird Harald Schmidt übernehmen: „Ich wüsste schon gern, was er nach einem halben Jahr so über mich denkt.“ (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 20.04.2008 WDR
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    • Folge 439 (60 Min.)

      Als Adel Tawil 2002 erstmals der New-Wave-Ikone und früheren „Ideal“-Frontfrau Annette Humpe begegnete, konnte noch keiner von beiden ahnen, dass sich aus ihrer Zusammenarbeit eines der erfolgreichsten deutschen Bandprojekte der letzten Jahre entwickeln sollte. „Ich + Ich“ stürmte 2005 mit dem Debütalbum die Charts, das folgende Album „Vom selben Stern“ wurde mit Doppel-Platin ausgezeichnet, und die aktuelle Single „So soll es bleiben“ tummelt sich derzeit auch ganz vorne in den deutschen Hitparaden. Bei den Tourneen und Konzerten steht Sänger Adel Tawil im Mittelpunkt, denn Annette Humpe hat sich als so genannte „non performing artist“ vom Bühnengeschehen weitgehend zurück gezogen und wirkt lieber im Hintergrund. Tawil erinnert sich an ein umjubeltes Konzert 2005 auf der Berliner Waldbühne: „Für mich als alter Westberliner war das die ganz große Nummer. Schließlich hat Annette mit ‚Ideal‘ hier schon vor 25 Jahren abgeräumt. Jetzt stand ich selbst plötzlich vor zigtausend Leuten. Und da waren Teenies und alte ‚Ideal‘-Weggefährten.“ Seine musikalische Karriere startete der Sohn einer Tunesierin und eines Ägypters als HipHopper. Im HipHop-Mobil des Berliner Senats konnte er kostenlos Demos aufnehmen, mit denen er diverse Klubs bestückte, in denen er dann auch erste Auftritte hatte. Mitte der 90er Jahre wurde Tawil Mitglied der Boygroup „The Boyz“, bei der er sich jedoch nie so richtig wohl fühlte und die er trotz Top-Ten-Erfolgen nach drei Jahren verließ: „Ich hatte inzwischen Studio-Equipment gekauft und wollte als Produzent im Hintergrund arbeiten. Mit diesem braven Boygroup-Image hatte ich ja keine Credibility mehr und konnte jetzt nicht plötzlich als harter HipHopper auftreten.“ Mit „Ich + Ich“ geht Adel Tawil ab Ende April nun auf eine große Tournee durch Deutschland, die Schweiz und Österreich. Vorher macht er aber noch eine Stippvisite bei Christine und Götz. Ist der erfolgreiche Musiker WG-tauglich? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 27.04.2008 WDR
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    • Folge 440 (60 Min.)

      Seit Mai 2001 moderiert sie in der ARD die Nachmittagsausgaben der „Tagesschau“ und vertritt gelegentlich auch die Kollegen bei den „Tagesthemen“: Susanne Holst. Ihre Fernsehkarriere startete die promovierte Humanmedizinerin bereits während des Medizinstudiums, bei Sat.1 arbeitete sie zunächst in der Nachrichtenredaktion, bevor sie im Frühstücksfernsehen als Wetterfee reüssierte. „Ich habe während meiner Zeit bei Sat.1 so ungefähr alles ausprobiert und eine ganze Menge gelernt“, erinnert sich Susanne Holst, die bei dem Privatsender auch eine Verkaufsshow und die Quizshow eines bekannten Konfitüren-Produzenten moderierte. Lange Zeit liefen die Laufbahnen in den Medien und der Medizin parallel: „Wenn es einen roten Faden in meinem Leben gibt, dann den, dass nichts geplant war.“ Mit ihrem Engagement als Moderatorin der dreistündigen Sendung „Guten Morgen mit Sat.1“ entschied sich die Hamburgerin schließlich ganz für die Fernsehkarriere, ein Entschluss, der 1991 mit der „Goldenen Kamera“ belohnt und gewürdigt wurde. Es folgten Sendungen wie „Menschen“ beim ZDF oder „DAS! tut gut“ beim NDR, vor ihrer Zeit bei der „Tagesschau“ moderierte Dr. med. Susanne Holst auch verschiedene Gesundheitssendungen. Abstand vom Fernsehschaffen findet Susanne Holst, die im Sommer 2005 stolze Mutter von Zwillingen wurde, von Zeit zu Zeit auf einer Tropeninsel: „Mein Mann hat sich vor vielen Jahren einen Jugendtraum verwirklicht und ein Haus auf Hawaii gebaut. Dort genießen wir unsere regelmäßige Auszeit.“ Das haben auch Christine Westermann und Götz Alsmann gehört, die bei Susanne Holst deshalb auch mit einem zünftigen Toast Hawaii ein wenig Urlaubsgefühle wecken wollen. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 04.05.2008 WDR
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    • Folge 441 (60 Min.)

      Den Krimifans ist er als Lebensgefährte von Bella Block in der gleichnamigen TV-Serie bekannt, und in der ZDF-Reihe „Kommissar Stolberg“ spielt er selbst den Chefermittler: Rudolf Kowalski. Zur Schauspielerei fand der Bergarbeitersohn aus Gladbeck bereits in den 1970er Jahren, nach Abschluss seines Schauspielstudiums trat er an den renommiertesten Bühnen Deutschlands auf. Parallel zur Bühnenkarriere entwickelte sich auch seine Film- und Fernsehlaufbahn. So spielte er lange Jahre in den legendären Sketchen von Loriot mit, unvergessen sein Auftritt als Staubsaugervertreter, der sein Produkt mit einem bestechenden Reim bewirbt: „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann.“ Bis heute war Rudolf Kowalski in über 200 Film- und Fernsehrollen zu sehen, seine erste durchgehende Serienrolle übernahm er 1998 als Dauerlover der Kommissarin in „Bella Block“. Mit der Kollegin Hannelore Hoger komme er übrigens hervorragend zurecht, obwohl sie einem Filmpartner an ihrer Seite anfänglich eher skeptisch gegenüber gestanden habe: „Aber nach der dritten Bettszene habe ich schließlich gefragt: Würde es Sie sehr ekeln, mich zu duzen?“ Erstmals selbst zur Titelfigur einer TV-Serie wurde Kowalski schließlich 2006, als er im ZDF den Part des „Kommissar Stolberg“ übernahm. Die späte Berufung zum Serienhelden überraschte den heute 59-jährigen: „Ich war erstaunt, dass ich in meinem reifen Alter überhaupt noch eine Serie anfangen darf. Zuerst dachte ich, die Produzenten hätten sich getäuscht.“ Hatten sie allerdings nicht, und die Krimifreunde warten gespannt auf die neuen Folgen, die für 2008 geplant sind. Theater spielt Rudolf Kowalski – bei aller Liebe – kaum noch: „Eigentlich hat das immer einmal pro Jahr geklappt, aber die Situation der Theater wird immer schwieriger. Theatergage und Fernsehgage stehen in keinem Verhältnis zueinander. Und da ich ja von der Gaukelei lebe, ist das schwer.“ Im Februar diesen Jahres feierte er allerdings noch einmal Premiere am St. Pauli-Theater, in „Der Gott des Gemetzels“ spielen auch die durch Film und Fernsehen bekannten Herbert Knaup und Barbara Auer mit. Am Sonntag stellt sich Rudolf Kowalski bei „Zimmer frei“ vor und bewirbt sich um das freie Zimmer in der Kölner WG. Obwohl er doch am liebsten „in Zürich an der Nordsee bei Kreta“ wohnen würde, wie er vorab mitteilte. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 18.05.2008 WDR
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    • Folge 442 (60 Min.)

      Hinnerk Schönemann flimmerte im September letzten Jahres, innerhalb weniger Wochen gleich dreimal zur Primetime in einer Hauptrolle, über den Bildschirm. Zur gleichen Zeit war er noch in Christian Petzolds „Yella“ im Kino zu sehen. Seitdem ist es nicht ruhiger geworden um den Schauspieler, der gerade neben Mariele Millowitsch für eine neue ZDF-Krimireihe vor der Kamera steht. Am Sonntag stellt sich Hinnerk Schönemann bei Christine Westermann und Götz Alsmann vor. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 25.05.2008 WDR
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    • Folge 443 (60 Min.)

      Sie schwimmt derzeit auf einer absoluten Erfolgswelle: die Moderatorin, Schlagersängerin und Schauspielerin Inka Bause. Einen großen Traum hat sie trotzdem noch. „Einmal eine große Showtreppe runterkommen. Mit viel Glanz und Glamour. Ich will doch nicht die nächsten fünf Jahre auf Bauernhöfen oder in Rohbauten rumstehen“, verrät die gebürtige Leipzigerin mit einem Augenzwinkern und spricht ihre Moderatorentätigkeit bei RTL an, wo sie mit Sendungen wie der Kuppelshow „Bauer sucht Frau“ oder der Makler-Doku „Unser neues Zuhause“ dem Privatsender prächtige Quoten beschert. Inka Bauses künstlerisches Talent wurde bereits früh entdeckt und schon während ihres Gesangsstudiums hatte sie erste Radio- und TV-Auftritte. 1987 veröffentlichte sie schließlich ihr erstes Album und moderierte von 1988 bis 1991 regelmäßig beim Deutschen Fernsehfunk die Kindersendung „Talentebude“: „Ich war der Teenie-Star der DDR! Es war eine Superzeit, ich war naiv und dementsprechend glücklich.“ Mit dem Mauerfall geriet die Karriere von Inka Bause, die 1990 als erste ostdeutsche Interpretin in der ZDF-Hitparade einen dritten Platz belegte, dann ein wenig ins Stocken. „Ich war so berühmt, dass ich sofort nach der Wende wieder einen Plattenvertrag bekommen habe. Trotzdem hat dann im Grunde nichts richtig geklappt. Die Menschen im Westen kannten mich nicht, und die aus dem Osten wollten mich nicht mehr hören“, erinnert sie sich an die kurze Durststrecke. Mit Hits wie „Florian“ und der Moderation verschiedener TV-Sendungen beim MDR und dem ZDF stand Inka Bause jedoch bald wieder im Rampenlicht. Und bei RTL folgten schließlich die überaus erfolgreichen Sendungen „Bauer sucht Frau“, „Unser neues Zuhause“ und „Papa gesucht.“ Am Sonntag stellt sich Inka Bause, die gerade ihr neues Album „Mir fehlt nichts“ veröffentlicht hat, bei „Zimmer frei!“ vor und hofft, auch den WG-Test von Christine Westermann und Götz Alsmann erfolgreich zu bestehen. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 01.06.2008 WDR
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    • Folge 444 (60 Min.)

      Er ist einer der bekanntesten Volksmusikstars Deutschlands und moderiert seit Anfang Juni auch in diesem Sommer wieder die vormittägliche Erfolgssendung „Immer wieder sonntags“ in der ARD: Stefan Mross. Seine Karriere startete der gebürtige Traunsteiner bereits im Teenie-Alter: Bei einer Hochzeitsfeier wurde „Musikantenstadl“-Chef Karl Moik auf den jungen Musikanten aufmerksam und verschaffte ihm 1989 einen ersten Fernsehauftritt in der Sendung ?Wie die Alten sungen?. Nur wenig später konnte der 13-jährige mit dem Stück „Heimwehmelodie“ dann den „Grand Prix der Volksmusik“ gewinnen: „Ich habe es nie bereut, schon so früh im Showbusiness angefangen zu haben und vermisse keine Sekunde meiner Kindheit.“ Aus dem Kinderstar ist inzwischen längst der „jugendliche Held“ der Volksmusik geworden, zahlreiche „Goldene Schallplatten“ zieren die Stube von Stefan Mross – und von Stefanie Hertel. Denn zusammen mit ihr geht er nicht nur schon seit vielen Jahren als umjubeltes Duett auf Tournee, zur Freude der Fans heiratete das „Traumpaar der Volksmusik“ auch 2006. „Die Stefanie“, so Stefan Mross, „die ist so knackig, das ist, wie wenn du in der Früh in ein knuspriges Knäckebrot beißt. Und noch eins: Ich wüsste nicht, wo ich heute ohne sie wäre, beruflich wie privat!“ 2004 trat Stefan Mross in der MDR-Sendung „Stefans Tourneetheater“ auch zum ersten Mal als Fernseh-Moderator in Erscheinung. Die Sendereihe „Stefan auf Touren“ folgte, und im Sommer 2005 übernahm der Volksmusikant schließlich die Moderation von „Immer wieder sonntags“. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 15.06.2008 WDR
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