TV-Stars, von denen wir 2018 Abschied nehmen mussten

    Erinnerung an verstorbene herausragende Fernsehschaffende

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 31.12.2018, 12:00 Uhr

    Penny Marshall

    * 15. Oktober 1943 † 17. Dezember 2018 CBS
    * 15. Oktober 1943 † 17. Dezember 2018 CBS

    Vor und hinter der Kamera war Penny Marshall eine Größe. US-Zuschauer verbinden mit ihr noch immer die Hauptrolle in der Erfolgs-Sitcom „Laverne & Shirley“, während hierzulande wohl eher der Film „Eine Klasse für sich“ vielen ein Begriff ist. Marshall führte 1991 Regie bei dem Drama über die Anfänge einer weiblichen Baseball-Liga mit Geena Davis und Tom Hanks in den Hauptrollen. Die ebenfalls von Marshall inszenierte Comedy „Big“ war der erste Film einer Regisseurin, der an den Kinokassen die 100-Millionen-Grenze überschreiten konnte.

    Einem breiteren Publikum bekannt wurde Penny Marshall erstmals ab 1970 als Oscars Sekretärin Myrna in der von ihrem Bruder Gary Marshall produzierten ABC-Comedy „Männerwirtschaft“. Auch in dem Kulthit „Happy Days“ war sie als Laverne DeFazio, eine Bekanntschaft des Fonz, zu sehen. Dies führte zu dem Spin-Off „Laverne & Shirley“, das 1976 startete und acht Jahre lang erfolgreich bei ABC lief, aber leider nie im deutschen Fernsehen gezeigt wurde. In ihrer späteren Bildschirmkarriere war Penny Marshall mehrfach als sie selbst zu sehen, darunter bei „Bones – Die Knochenjägerin“, „Entourage“ und in dem Film „Schnappt Shorty“.

    Über den Autor

    Ralf Döbele

    Ralf Döbele ist Jahrgang 1981 und geriet schon in frühester Kindheit in den Bann von „Der Denver-Clan“, „Star Trek“ und „Aktenzeichen XY … ungelöst“. Davon hat er sich als klassisches Fernsehkind auch bis heute nicht wieder erholt. Vor allem US-Serien aus allen sieben Jahrzehnten TV-Geschichte haben es ihm angetan. Zu Ralfs Lieblingen gehören Dramaserien wie „Friday Night Lights“ oder „The West Wing“ genauso wie die Prime Time Soaps „Melrose Place“ und „Falcon Crest“, die Comedys „I Love Lucy“ und „M*A*S*H“ oder das „Law & Order“-Franchise. Aber auch deutsche Kultserien wie „Derrick“ oder „Bella Block“ finden sich in seinem DVD-Regal, das ständig aus allen Nähten platzt. Ralf ist seit 2006 als freier Redakteur für fernsehserien.de tätig und kümmert sich dabei hauptsächlich um tagesaktuelle News und um Specials über die Geschichte von deutschen und amerikanischen Kultformaten.

    Lieblingsserien: Six Feet Under, Star Trek – Enterprise, Aktenzeichen XY … ungelöst

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Rolf Hoppe
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        Ein Jens Büchner,der nur durch Kathastrophenmeldungen und rumgewimmer (singen kann man das nicht nennen) einem kleinen Kreis bekannt ist,der sich teilweise unmenschlich verhalten hat ( Sommerhaus der Stars)wird in einem Atemzug mit verdienten Künstlern Wie Heck,Rauch,Völz genannt.Das ist eine Beleidigung für diese beliebten und berühmten Künstler,die wirklich etwas geleistet haben
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        • (geb. 1967) am melden

          Und Renate Delfs fehlt auch :-(
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            Ein Jens Büchner ist dabei, aber ein Stephen Hillenburg der Millionen Kindern auf dieser Welt Freude bereitet hat fehlt.
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