„Tatort: Der sichere Tod“: (v. l.) Carlo Ljubek, Regisseur Lancelot von Naso und Ferdinand Hofer
Bild: BR/TELLUX Film GmbH/Linda Gschwentner
Im diesjährigen Osterprogramm verabschieden sich die langjährigen und beliebten Münchner „Tatort“-Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) nach genau 100 Folgen und 35 Jahren von dem Krimi-Dauerbrenner. Ihr letzter gemeinsamer Fall „Unvergänglich“ wird als großer Zweiteiler über die Bühne gehen (fernsehserien.de berichtete). An der Zeit nach ihrem Abschied wird allerdings bereits auf Hochtouren gearbeitet. Publikumsliebling Ferdinand Hofer bleibt als Kommissar Kalli Hammermann an Bord, der künftig zusammen mit dem neuen Kommissar Nikola Buvak (gespielt von Carlo Ljubek) ermittelt. Aktuell laufen bereits die Dreharbeiten zu ihrem zweiten Fall mit dem Arbeitstitel „Der sichere Tod“, der auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) spielt.
Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz kommt es zu einem Todesfall: Die Dolmetscherin Astrid Franzen (Lea Ruckpaul), die bei der MSC arbeiten soll, wird tödlich von einem LKW erfasst. Hammermann und Buvak werden an die Unfallstelle geholt, da der Todesfall Fragen aufwirft. Unter ständiger Beobachtung nehmen die Kommissare die Ermittlungen auf. Sie kommen schnell zu der Überzeugung, dass Franzen verfolgt wurde.
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Bei ihren Ermittlungen stößt das Duo auf massive Widerstände. Diplomatische Immunität, Geheimhaltungszwänge und abgeschottete Machtzirkel im Umfeld der Sicherheitskonferenz erschweren ihnen die Arbeit. Die lassen sich davon jedoch nicht aufhalten, schließlich geht es offenbar um Mord. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, umso mehr kommen sie zu dem Schluss: Der Täter muss sich noch auf der Sicherheitskonferenz befinden – unter Hunderten von Delegierten und Mitarbeitern. Abgeschirmt von ihrem Sicherheitschef (Björn Bengtsson), bereitet eine Ministerin (Lo Kauppi) eine brisante Rede vor. Währenddessen jagen Hammermann und Buvak ein Phantom – an einem der am besten gesicherten Orte der Welt.
Die Idee, einen ‚Tatort‘ auf der Münchner Sicherheitskonferenz spielen zu lassen, ist im Gespräch zwischen CEO Dr. Benedikt Franke und mir vor etwa drei Jahren entstanden. Die Idee hat auch in der BR-’Tatort’-Redaktion bei Cornelius Conrad schnell Gefallen gefunden, und nachdem wir dann mit Holger Joos den richtigen Autoren gefunden hatten, hat das Projekt Fahrt aufgenommen. Das alles ist nur möglich, weil es eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium sowie der MSC gibt, erläutert Produzent Martin Choroba.
Kommentare zu dieser Newsmeldung
User 1444810 am
Warum rücken nicht bisherige Vertreter in die Chefposten nach, wie das meist IRL ist? Es ist natürlich klar, daß die Alten nicht endlos drehen wollen und können, aber bisher kam nirgendwo was Besseres nach. Im Gegenteil: immer mehr persönliche Probleme und Unzulänglichkeiten bestimmen die Handlung mit. Nur daß Krassnitzer endlich geht freut mich. Den Wahlpiefke konnte ich nie leiden. Die österreichischen Folgen waren immer so bemüht politisch korrekt und investigativ.
Old School am
Wenn da der selbe Schwachsinn gedreht wird wie die Totorte der letzten Monate, sollen sie es gleich beiben lassen! Ansonsten kann man nur hoffen!
SAMMALONE (geb. 1980) am
Also war jeder Tatort der letzten Monate Schwachsinn? 🤔🤦 Egal welcher? Egal ob humorvoll oder ernst, kryptisch oder fast schon scifi ? Alle waren Schwachsinn?
Dann frage ich mich warum jemand noch schaut? Kein Leben? Oder besteht das Leben daraus sich einfach aus Prinzip über alles aufzuregen? Oder geht es darum das man ein „schlechtes“ Leben hat, kein Selbstbewusstsein- und sich deshalb online als stark darstellt?
Also wenn ihre anderen Kommentare so sind wie dieser - in ihren Worten- sollte man es sein lassen! Gerade die Münchner Tatorte waren und sind gute Unterhaltung! Und ich hoffe dass sie dies auch ohne Batic und Leitmeyer bleiben.
Old School am
Komisch das unter diesem Namen im Totort4um keinerlei, nichtmal lobende Posts zu lesen sind! Aber hier ein Faß aufmachen! 🙄 Auch in anderen Zuschauerumfragen wurden selbst der letzte Kölner aus der Oper verrissen! Und Köln und München stehen (noch) für den Tatort. Münster ist leider zum Klamauk a´la RosenheimCops verkommen.
User 1444810 am
Old School war, daß man das und daß auseinanderhalten konnte. "das" ist weder alte noch neue Rechtschreibung!
User 1444810 am
Gleicher Fehler wie Old School. Ich habe Tatort-Schauen quasi von meinen Eltern geerbt, es ist Pflichtprogramm. München, Köln, Münster, Ludwigshafen waren immer Highlights!
addicted4series am
Zitat User 1444810_...quasi von meinen Eltern geerbt, es ist Pflichtprogramm... Da gäbe es im elterlichen 08/15 Wohnzimmer aber regelmäßig selber "Mord & Totschlag". Mamschi guckt ausnahmslos jeden "Totort" (da geht es ums Prinzip) - und Papschi kommentiert vom Nebenzimmer aus bei allen Sportsendungen im Dauerzapp-Betrieb lautstark mit - so sehen glückliche dauerhafte Beziehungen anno dazu mal aus... ABER ZUSAMMEN IN EIN & DENSELBEN RAUM - da bräuchte man hinterher selber einen "Totort-Reiniger"...=) =)
User 1444810 am
Überbordene Phantasie. In den 60er Jahren gab es nur am Freitag einen Krimi um 20.15 und einen kleinen in der ARD-Schiene "Zwischen halb und 8", die an Primitivität nicht zu überbieten waren. Durfte ich noch mit 13 nicht sehen. Vor einigen Jahren hat der HR den "Kommissar Freytag" wiederholt (Bub spielt mit Freunden Detektiv und notiert Autonummern vor seinem Wohnhaus - zufällig kann er den Polizisten helfen, als gegenüber ein Juwelier ausgeraubt wird!!!) Ab 1970 dann dazu den Tatort am Sonntag. Mochte meine Mutter nicht, sie knüpfte lieber Teppiche. Da war ich aber schon weg. Als mein Vater 1999 starb, schaute meine Mutter plötzlich regelmäßig "Tatort" und ich begann damit nach ihrem Ableben. Waren 50 Jahre glücklich verheiratet und bei mir sind es auch schon 55 Jahre!