Münchner „Tatort“: Zweiter Fall für Nachfolger von Batic und Leitmayr wird schon gedreht

Hammermann und Buvak ermitteln auf der Münchner Sicherheitskonferenz

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 12.02.2026, 15:32 Uhr

„Tatort: Der sichere Tod“: (v. l.) Carlo Ljubek, Regisseur Lancelot von Naso und Ferdinand Hofer – Bild: BR/TELLUX Film GmbH/Linda Gschwentner
„Tatort: Der sichere Tod“: (v. l.) Carlo Ljubek, Regisseur Lancelot von Naso und Ferdinand Hofer

Im diesjährigen Osterprogramm verabschieden sich die langjährigen und beliebten Münchner „Tatort“-Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) nach genau 100 Folgen und 35 Jahren von dem Krimi-Dauerbrenner. Ihr letzter gemeinsamer Fall „Unvergänglich“ wird als großer Zweiteiler über die Bühne gehen (fernsehserien.de berichtete). An der Zeit nach ihrem Abschied wird allerdings bereits auf Hochtouren gearbeitet. Publikumsliebling Ferdinand Hofer bleibt als Kommissar Kalli Hammermann an Bord, der künftig zusammen mit dem neuen Kommissar Nikola Buvak (gespielt von Carlo Ljubek) ermittelt. Aktuell laufen bereits die Dreharbeiten zu ihrem zweiten Fall mit dem Arbeitstitel „Der sichere Tod“, der auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) spielt.

Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz kommt es zu einem Todesfall: Die Dolmetscherin Astrid Franzen (Lea Ruckpaul), die bei der MSC arbeiten soll, wird tödlich von einem LKW erfasst. Hammermann und Buvak werden an die Unfallstelle geholt, da der Todesfall Fragen aufwirft. Unter ständiger Beobachtung nehmen die Kommissare die Ermittlungen auf. Sie kommen schnell zu der Überzeugung, dass Franzen verfolgt wurde.

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Bei ihren Ermittlungen stößt das Duo auf massive Widerstände. Diplomatische Immunität, Geheimhaltungszwänge und abgeschottete Machtzirkel im Umfeld der Sicherheitskonferenz erschweren ihnen die Arbeit. Die lassen sich davon jedoch nicht aufhalten, schließlich geht es offenbar um Mord. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, umso mehr kommen sie zu dem Schluss: Der Täter muss sich noch auf der Sicherheitskonferenz befinden – unter Hunderten von Delegierten und Mitarbeitern. Abgeschirmt von ihrem Sicherheitschef (Björn Bengtsson), bereitet eine Ministerin (Lo Kauppi) eine brisante Rede vor. Währenddessen jagen Hammermann und Buvak ein Phantom – an einem der am besten gesicherten Orte der Welt.

Gedreht wird der Fall unter anderem auf der tatsächlich zwischen dem 13. und 15. Februar in München stattfindenden Sicherheitskonferenz. Regie führt Lancelot von Naso nach einem Drehbuch von Holger Joos. In weiteren Rollen spielen Roman Knižka, Thilo Prothmann, Katja Lechthaler, Thomas Darchinger und Sophie von Kessel mit. Produziert wird der 90-Minüter von der Tellux Film GmbH mit Philipp Schall, Martin Choroba und Eva Gerstenberg als Produzenten. Gedreht wird noch bis zum 13. März in München und Umgebung. Die Ausstrahlung ist für 2027 geplant.

Die Idee, einen ‚Tatort‘ auf der Münchner Sicherheitskonferenz spielen zu lassen, ist im Gespräch zwischen CEO Dr. Benedikt Franke und mir vor etwa drei Jahren entstanden. Die Idee hat auch in der BR-’Tatort’-Redaktion bei Cornelius Conrad schnell Gefallen gefunden, und nachdem wir dann mit Holger Joos den richtigen Autoren gefunden hatten, hat das Projekt Fahrt aufgenommen. Das alles ist nur möglich, weil es eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium sowie der MSC gibt, erläutert Produzent Martin Choroba.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Wenn da der selbe Schwachsinn gedreht wird wie die Totorte der letzten Monate, sollen sie es gleich beiben lassen! Ansonsten kann man nur hoffen!

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