Quoten: Fast 13 Millionen sehen Handball-EM-Finale, „Tatort“, „Frühling“ und Dschungelcamp dominieren Primetime

Reichweitenstarker Sonntag für ARD, ZDF und RTL

Glenn Riedmeier
Glenn Riedmeier – 02.02.2026, 12:06 Uhr

Juri Knorr (l.) und Julian Köster sind zwei der Stars der deutschen Handball-Nationalmannschaft, porträtiert in „Köster & Knorr – Auf dem Weg an die Handball-Weltspitze“ – Bild: ZDF/Jürgen Fromme/firo sportphoto/Ina Fassbender
Juri Knorr (l.) und Julian Köster sind zwei der Stars der deutschen Handball-Nationalmannschaft, porträtiert in „Köster & Knorr – Auf dem Weg an die Handball-Weltspitze“

Ein reichweitenstarker Fernseh-Sonntag liegt hinter uns: Am Vorabend fieberten satte 12,82 Millionen Zuschauer beim Finale der Handball-EM mit und drückten der deutschen Mannschaft die Daumen. Zum Sieg hat es leider gegen Dänemark nicht ganz gereicht, dafür holte das ZDF unglaubliche 50,8 Prozent Marktanteil – mehr als jeder Zweite, der zwischen 18 und 20:15 Uhr fernsah, guckte das Herzschlag-Finale. Es handelte sich um die höchste Handball-Reichweite seit über zehn Jahren. Beim jungen Publikum waren es sogar astronomische 63,5 Prozent. 3,77 Millionen 14- bis 49-Jährige waren dabei.

Zur Primetime dominierte wie üblich das Erste mit dem „Tatort“. 6,90 Millionen Menschen bei 25,1 Prozent Marktanteil sahen die Folge „Gefahrengebiet“, den letzten Fall von Kommissarin Susanne Bonard (Corinna Harfouch). Das sind ordentliche Werte, wenngleich man von dem ARD-Krimidauerbrenner eigentlich noch höhere Zahlen gewohnt ist. Beim jungen Publikum reichten 1,05 Millionen 14- bis 49-Jährige für 17,9 Prozent. Der Polittalk „Caren Miosga“ musste sich nachfolgend um 21:45 Uhr mit 2,26 Millionen Zuschauern und 10,9 Prozent begnügen.

Stärkster Verfolger des „Tatort“ war die immer beliebter werdende ZDF-Reihe „Frühling“ mit Simone Thomalla. Die gestrige Folge sahen beeindruckende 5,32 Millionen Menschen bei einem Marktanteil von 19,3 Prozent. 682.000 14- bis 49-Jährige sorgten für ebenso überdurchschnittliche 11,6 Prozent. Schwerer tat sich ab 22:15 Uhr „Harry Wild – Mörderjagd in Dublin“. Während das „heute journal“ davor noch von 3,87 Millionen Zuschauern gesehen wurde, fiel die erste neue Folge der britischen Krimiserie danach auf eine Reichweite von 2,16 Millionen. Die zweite Folge sahen um 22:55 Uhr dann noch 1,65 Millionen. Beim Gesamtpublikum sprangen Marktanteile von 11,7 und 13,9 Prozent heraus.

Und dann gab es auch am Sonntagabend natürlich noch das Dschungelcamp: Gegen starke Konkurrenz konnte sich „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ weiterhin auf seine Fanbase verlassen. 3,96 Millionen Zuschauer waren live ab 20:15 Uhr dabei und bescherten RTL 15,2 Prozent Marktanteil. In der jungen Zielgruppe reichten 1,48 Millionen 14- bis 49-Jährige für überdurchschnittliche 26,4 Prozent. 1,85 Millionen Zuschauer bei 14,4 Prozent blieben ab 22:30 Uhr noch für „Die Stunde danach“ dran.

Für die restlichen Sender blieben angesichts der Dominanz der Öffentlich-Rechtlichen und von RTL nur noch kleine Anteile vom Quoten-Kuchen übrig. Am besten lief es noch für ProSieben, wo die Agenten-Komödie „Kingsman: The Secret Service“ 1,15 Millionen Zuschauer sowie 8,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erreichte. Schwestersender Sat.1 musste sich mit 840.000 Zuschauern und 6,6 Prozent für den Sci-Fi-Streifen „Der Marsianer“ begnügen.

Abgeschlagen zurück blieb VOX mit einer Wiederholung von „Kitchen Impossible“, für die nicht mehr als 470.000 Zuschauer und 3,4 Prozent Marktanteil in der jungen Zielgruppe drin waren. Auf ähnlich niedriger Flughöhe war RTL Zwei unterwegs, wo die Action-Komödie „Malavita – The Family“ nicht über 530.000 Zuschauer und 3,3 Prozent hinaus kam. Das Schlusslicht bildete jedoch Kabel Eins, wo eine neue Folge der Reihe „Deutschlands größte Geheimnisse“ bei 460.000 Zuschauern und miesen 2,5 Prozent hängen blieb.

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