Quoten: „Grill den Henssler“ meldet sich durchwachsen zurück, „Brennpunkt“ dominiert

„Tatort“ bei Jung und Alt an der Spitze, „On & Off the Catwalk by Heidi Klum“ fällt noch tiefer

Dennis Braun
Dennis Braun – 02.03.2026, 10:36 Uhr

Die neue Jury von „Grill den Henssler“:  (v. l.) Alexander Herrmann, Jana Ina Zarrella und Joachim Llambi – Bild: RTL
Die neue Jury von „Grill den Henssler“: (v. l.) Alexander Herrmann, Jana Ina Zarrella und Joachim Llambi

An einem reichweitenstarken Sonntagabend hat sich „Grill den Henssler“ bei VOX recht verhalten zurückgemeldet: Insgesamt hatten zwar immerhin 1,06 Millionen Menschen eingeschaltet, darunter befanden sich aber nur 250.000 aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen. Das entsprach einem durchwachsenen Marktanteil von 5,9 Prozent.

Angesichts des Iran-Krieges war das Informationsbedürfnis hoch, was sich vor allem in den Quoten des Ersten widerspiegelte: Schon die „Tagesschau“ informierte um 20:00 Uhr insgesamt 7,67 Millionen Zuschauer (29,7 Prozent), der anschließende „Brennpunkt“ steigerte sich sogar auf 8,62 Millionen und 32,6 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 31,9 bzw. 33,1 Prozent gemessen. Der neue Ludwigshafener „Tatort“ „Sashimi Spezial“ fesselte dann 7,67 Millionen (28,8 Prozent), darunter 1,11 Millionen Jüngere (21,6 Prozent). „Caren Miosga“ profitierte schließlich ebenso und talkte noch vor 3,08 Millionen (16,8 Prozent).

Größter Verfolger war das ZDF, wo die Reihe „Frühling“ 4,83 Millionen Menschen unterhielt und auf 18,6 Prozent kam. Bei den jungen Zusehern waren ebenso überdurchschnittliche 9,9 Prozent drin. Auch das „heute journal“ war nachfolgend mit 3,89 Millionen und 18,3 Prozent gefragt, ehe die Krimiserie „Vigil – Tödliche Drohnen“ massiv auf 1,03 Millionen und 7,1 Prozent zurückfiel.

ProSieben erlitt mit der Doku-Soap „On & Off the Catwalk by Heidi Klum“ Schiffbruch: Nach ohnehin schon unbefriedigendem Start ging es für die zweite Folge nun noch weiter auf miese 4,2 Prozent in der Zielgruppe und insgesamt gerade mal 490.000 Zuseher bergab. Besser lief es für RTL, wo die Free-TV-Premiere von „Aquaman 2: Lost Kingdom“ immerhin 9,3 Prozent generierte. Die Gesamtreichweite lag bei 1,40 Millionen.

Sat.1 verzeichnete mit „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ derweil solide 6,8 Prozent bei den Umworbenen. Knapp dahinter kam Kabel Eins durchs Ziel, das den Klassiker „Schindlers Liste“ zeigte und sich über 6,4 Prozent freuen konnte. Völlig ohne Chance war hingegen RTL Zwei, hier blieb „72 Stunden – The Next Three Days“ bei miesen 2,3 Prozent hängen.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am

    Ich hoffe, Llambi und Herrmann bleiben noch länger in der Jury. Die fand ich sehr belebend.
    Krönung war für mich, als der Gastkoch Johann Lafer fragte, wer denn den Llambi für die Jury ausgesucht hat.

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