„Tatort: Unvergänglich“: Letzter Fall für Ivo Batic (Miroslav Nemec, l.) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl, r.)
Bild: BR/NEUESUPER GmbH/Hendrik Heiden
Der Abschied rückt näher: Im diesjährigen Osterprogramm werden Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl zum letzten Mal als Münchner Kommissare Ivo Batic und Franz Leitmayr ermitteln. Die dienstältesten „Tatort“-Kommissare haben bereits Anfang 2024 ihren Abschied von der langjährigen ARD-Krimireihe angekündigt. Nach genau 100 Folgen und 35 Jahren machen sie Schluss – was einem Rekord entspricht. Sie verabschieden sich mit dem Zweiteiler „Unvergänglich“, der an Ostersonntag (5. April) und Ostermontag (6. April) jeweils um 20:15 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird. Auch darüber hinaus würdigt die ARD die beiden Schauspieler mit einer Sonderprogrammierung.
So wird im Anschluss an den zweiten Teil am 6. April um 21:45 Uhr die Dokumentation „Batic und Leitmayr – Die Zwei vom Tatort sagen Servus“ gezeigt, in der ein nostalgischer und unterhaltsamer Blick zurück auf die Geschichte der beiden Münchner „Tatort“-Kommissare geworfen wird. Nemec und Wachtveitl sprechen über ihre Rollen im Lauf der Zeit und die schönsten Anekdoten, die sich in über dreieinhalb Jahrzehnten angesammelt haben. Zu Wort kommen in der Doku von Heiko Rauber Weggefährten wie Michael Fitz, Lisa Wagner, Carlo Ljubek, Ferdinand Hofer, Regisseur Dominik Graf sowie Drehbuchautor Moritz Binder, der die letzte Folge schrieb.
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Darüber hinaus wird es im BR Fernsehen eine Auswahl der besten „Tatort“-Folgen mit Batic und Leitmayr zu sehen geben. So wird am Dienstag, den 31. März um 20:15 Uhr die herausragende Episode „Die Wahrheit“ aus dem Jahr 2016 gezeigt, gefolgt von der Folge „Animals“ aus dem Jahr 1991 mit dem ersten Auftritt der beiden Ermittler. Diese Episode zeigt der BR in restaurierter Fassung – wie auch drei weitere Archiv-Folgen, die am Samstag, den 11. April ab 20:15 Uhr als Dreierpack wiederholt werden: „Das Glockenbachgeheimnis“ (1999), „Norbert“ (1999) und „Wolf im Schafspelz“ (2002).
Ivo Batic (Miroslav Nemec, l.) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl, r.) in ihrem ersten Fall „Animals“ im Jahr 1991 Bavaria Film GmbH/BR/Thomas Klausmann
Das passiert im Abschieds-Zweiteiler „Unvergänglich“
Ivo Batic und Franz Leitmayr stehen nach 35 gemeinsamen Dienstjahren kurz vor der Rente. Doch vier Tage vor ihrer Verabschiedung wird eine weibliche Leiche in einem städtischen Betriebsraum tief unter dem Münchner St.-Quirin-Platz gefunden. Die Tote ist bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Wer hatte Zugang zu diesem Ort, der nicht öffentlich ist und der nicht der Tatort gewesen sein kann? Und wie sollen Batic und Leitmayr innerhalb so weniger Tage einen Fall aufklären, bei dem sie nicht einmal das Opfer identifizieren können? Müssen sich die beiden etwa nach einer Ära erfolgreicher Ermittlungsarbeit mit einem ungelösten Fall aus dem Dienst verabschieden?
Das Verbrechen versetzt ganz München in Angst und Schrecken. Trotz der extrem kniffligen Faktenlage ist Aufgeben für die Kommissare keine Option. Offenbar schleicht ein mörderisches Phantom unbemerkt durch Münchner Mietwohnungen – niemand scheint mehr sicher. Um den Fall zu lösen, überschreiten Batic und Leitmayr sogar ihre dienstlichen Grenzen. Jedoch schließen sie zusammen mit Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer), der den Fall seiner Vorgesetzten übernehmen möchte, die falschen Schlüsse. Die Ereignisse überschlagen sich. Letztendlich stehen die Ermittler einem ganzen Netz krimineller Gewalt gegenüber, aus dem es kein Entkommen gibt. Fast scheint es so, als gäbe es für wahre Legenden nie einen wirklichen Ruhestand …