Im Namen des Gesetzes

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    • Staffel 11, Folge 1
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      Mörderisches Quartett (Staffel 11, Folge 1) – © RTL

      Der gut situierte Herr Bergmann wird direkt vor seinem Haus erstochen. Ein Motiv für den Mord ist für die Polizeibeamten zunächst nicht erkennbar. Als wenig später ein zweiter Mord auf ähnliche Art geschieht und sich herausstellt, dass beide Mordopfer, Bergmann und Jacobs, vor etwa zehn Jahren gemeinsam in einer WG gewohnt hatten, scheint eine erste Spur gefunden. Kehler und Bonhoff erfahren, dass die Opfer mit zwei weiteren Männern in der WG gelebt hatten. Was war damals geschehen? Der Hinweis des früheren Studienfreundes Hinze, dass die Männer seinerzeit eine Nachbarin vergewaltigt haben, bringt erneut Bewegung in die Recherchen. Sollte die missbrauchte Nachbarin auf späte Rache sinnen? Wenn ja, dann stehen auch die beiden noch lebenden WG-Bewohner auf ihrer Abschussliste! Kehler und Bonhoff können die beiden weiteren Männer auftreiben: Den inzwischen in Hamburg in ärmlichen Verhältnissen lebenden Dietmar Hamm, der sofort nach Berlin kommt, als er vom Tod Bergmanns und Jacobs’ hört, sowie den gut situierten und überheblichen Kurt Steiger. Steiger gibt die damalige Vergewaltigung der Nachbarin zu und nennt der Polizei auch deren Namen: Doris Kerschke. Sofort leiten die Kommissare eine Suchaktion ein und finden Kerschke beim Selbstverteidigungstraining. Sie wird vorläufig festgenommen, bestreitet jedoch die Morde und gibt an, zur Tatzeit bei einer anonymen Therapiegruppe gewesen zu sein – den Beweis dafür kann sie allerdings nicht erbringen. Für Oberstaatsanwalt Lotze und Staatsanwältin Glaser ist die Angelegenheit eigentlich klar: Doris Kerschke wollte späte Rache für die Schmach, die ihr damals angetan wurde. Eine Wohnungsdurchsuchung hatte ergeben, dass Kerschke die Adressen der vier WG Bewohner recherchiert hatte. Außerdem stellt sich heraus, dass Doris Kerschke damals unmittelbar nach der Vergewaltigung eine Fehlgeburt erlitten hatte – sie war schwanger gewesen! Doch dann gelingt es, Mitglieder der anonymen Selbsthilfegruppe ausfindig zu machen, die Kerschke ein Alibi geben können: Doris kann den Anschlag auf Bergmann nicht verübt haben und entfällt damit auch als Mörderin von Jacobs! Staatsanwaltschaft und Polizei stehen vor einem Rätsel. Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als kurz darauf ein Anschlag auf den arroganten Steiger verübt wird. Steiger überlebt, aber seine Aussage im Krankenwagen ist verblüffend: Er bezichtigt Hamm des Mordversuchs. Und tatsächlich: Hamms Alibis erweisen sich als lückenhaft. Im Gerichtssaal enthüllen sich dank Lotze und Glaser schließlich die wahren Zusammenhänge des tragischen Geschehens … (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 02.03.2004 RTL
    • Staffel 11, Folge 2
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      Verhör ohne Gnade (Staffel 11, Folge 2) – © RTL

      Nachdem der Kindesentführer Bernd Steinke den Beamten der ‚Soko Clara‘ gestanden hat, wo er sein Opfer versteckt hält, wird er in die Untersuchungshaft verbracht. Kurz darauf findet man Steinke tot in seiner Zelle. Dr. Duhler stellt bereits am Tatort fest, dass Steinke schwere innere Verletzungen hatte, möglicherweise durch einen heftigen Schlag verursacht. Zunächst gerät Steinkes Zellengenosse Olli Neubert in Verdacht. Doch Neubert behauptet, Steinke sei schon mit starken Bauchschmerzen eingeliefert worden und habe geklagt, dass er von Kehlers und Bonhoffs Soko-Kollegen gefoltert worden sei. Die Obduktion ergibt zweifelsfrei, dass Steinke an einem Leberriss gestorben ist, der ihm bereits vor der Einlieferung in die Untersuchungshaftanstalt zugefügt wurde. Damit scheidet Neubert als Verdächtiger aus, und Kehler und Bonhoff haben jetzt ein Problem: Sie müssen gegen ihre eigenen Kollegen ermitteln. Allerdings torpedieren Torsten Bernau, der Chef der ‚Soko Clara‘, und seine Kollegen Jana Kuschke und Andreas Klein alle Bemühungen, den Sachverhalt aufzuklären. Dann verlangt auch noch Kehlers und Bonhoffs Dienstvorgesetzter, Polizeidirektor Weitz, dass die Ermittlungen sofort abgebrochen werden. Aber Oberstaatsanwalt Lotze gibt nicht nach, er will den Tod des Kindesentführers aufgeklärt wissen. Im Laufe der weiteren Ermittlungen beschuldigt Kommissar Klein seinen Vorgesetzten Bernau der Tat. Der Chef der ‚Soko Clara‘ bestreitet zwar vehement, den Kindesentführer misshandelt zu haben, doch die Indizien sprechen gegen ihn. Trotz schärfsten Protests von Polizeidirektor Weitz klagt Lotze schließlich Hauptkommissar Bernau wegen Totschlags an.

      Vor Gericht versucht Bernaus Verteidiger, die Beweise gegen seinen Mandanten zu entkräften und Olli Neubert als den wahren Täter hinzustellen. Der Staatsanwaltschaft gelingt es aber mit Hilfe von Dr. Duhler, dagegen zu halten, und so scheint alles auf eine Verurteilung Bernaus hinauszulaufen. Doch dann behauptet plötzlich Wilfried Mensing, der Vater des damals entführten Mädchens, er habe Steinke den Schlag verpasst. Obgleich Lotze und Glaser sicher sind, dass Mensing lügt, scheint der Prozess gegen Bernau damit hinfällig. Als sich dann aber überraschend das bisher spurlos verschwundene Tonband-Protokoll der Vernehmung Steinkes durch den Soko-Leiter Bernau findet, nimmt der Prozess erneut eine Wendung …

      (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 09.03.2004 RTL
    • Staffel 11, Folge 3
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      Bei Freispruch Mord (Staffel 11, Folge 3) – © RTL

      Der Sportlehrer Hans Adamczyk wird aus Mangel an Beweisen von dem Vorwurf freigesprochen, eine Schülerin sexuell missbraucht zu haben. Er verlässt das Gebäude als freier Mann ? und wird aus einem Auto heraus erschossen. Kehler und Bonhoff vermuten eine Rachetat. In der Hinterlassenschaft Adamczyks finden die Ermittler eine andere heiße Spur: Ein altes Foto eines Grabsteins, auf dem nur der Name ‚Jule‘ zu entziffern ist. Nach einer genauen Untersuchung machen Kehler und Bonhoff den Friedhof mit dem Grab ausfindig. Dort treffen sie auf eine gebrochene Frau: Jules Mutter Maria Bohme. Sie hatte die Zeilen geschrieben, nachdem ihre Tochter nach dem Sturz von einer Brücke ertrunken war. Die Eltern hatten jedoch Hinweise, dass sie von ihrem damaligen Nachbarn Adamczyk missbraucht worden war. Für sie sprach alles dafür, dass er Jule auch ermordet hatte. Die Beweise reichten jedoch nicht für eine Anklage. Maria Bohme beteuert zwar, dass sie längst nicht mehr von Adamczyks Tat überzeugt ist und mit dessen Ermordung nichts zu tun hat. Aber Kehler und Bonhoff kommen auf die Spur ihres Mannes, der im Personenschutz arbeitet. Bernd Bohme hatte noch vor kurzem Adamczyk als Mörder seiner Tochter bezeichnet. Nach einer ersten Vernehmung observieren die Ermittler den Vater und stellen ihn bei dem Versuch, seine Dienstpistole verschwinden zu lassen ? es ist die Waffe mit der Hans Adamczyk erschossen wurde. Bernd Bohme beteuert, dass er nicht auf Adamczyk geschossen hat. Aber Staatsanwältin Glaser glaubt ihm nicht. Sie bringt beide Eheleute vor die Haftrichterin und versucht, auch für die Ehefrau einen Haftbefehl wegen Beihilfe zu erwirken. Nun gesteht Maria Bohme, dass sie die Waffe ihres Mannes entwendet hatte, um den Mörder ihrer Tochter zu erschießen. Ihrer Aussage nach, hatte Bernd nicht das geringste mit der Tat zu tun. Er hatte nur danach versucht, die Spuren zu vernichten. Aufgrund dieser Aussage wird Frau Bohme wegen Mordes vor Gericht gestellt. Oberstaatsanwalt Lotze stellt während des Verfahrens fest, dass der ganze Fall, der so klar scheint, doch noch einige Fragen offen lässt. Er beginnt noch einmal mit Ermittlungen, die den Tod von Jule Bohme in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen … (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 16.03.2004 RTL
    • Staffel 11, Folge 4
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      Die Geldfalle (Staffel 11, Folge 4) – © RTL

      Auf dem Weg zur Schule wird der Bankierssohn Tim Rothenbach vor den Augen seiner Freundin Caroline Nolte und seines Vaters Horst Rothenbach entführt. Der Chauffeur des Vaters will Tim helfen und wird bei diesem Versuch getötet. Kehler und Bonhoff nehmen die Ermittlungen auf. Noch am Tatort wird ein Brief mit einer ungewöhnlich moderaten Lösegeldforderung gefunden. Kurze Zeit später nimmt der Entführer telefonischen Kontakt mit Horst Rothenbach auf. Der scheint zunächst kooperativ, ändert jedoch noch während des Gespräches schlagartig sein Verhalten. Ohne ersichtlichen Grund weigert er sich plötzlich, das Geld zu übergeben. Da der Entführer aber gerade ihm diese Rolle zugedacht hat und auf Grund der Asthmaerkrankung Tims die Zeit drängt, springt Kehler nach Absprache mit Lotze und Glaser für Rothenbach ein und übernimmt dessen Rolle. Der Entführer lotst sein Opfer zu einem Hochhaus und lässt die Ermittler in eine Falle laufen. Die Geldübergabe platzt, stattdessen wird Kehler, den der Täter für Horst Rothenbach hält, verschleppt. Während sich Kehler neben seinem vermeintlichen Sohn Tim in einem Verließ bei einem cholerischen Entführer namens Thomas Holzer wieder findet, versuchen die Ermittler den Grund für Horst Rothenbachs irrationales Verhalten herauszufinden. Dem gefangenen Kehler fällt auf, dass Tim mit seinem Entführer erstaunlich vertraut umgeht. Ganz offenbar kennen die beiden sich. Tim scheint direkt an seiner eigenen Entführung beteiligt zu sein. Wie von Lotze und Glaser befürchtet, fällt die zweite Lösegeldforderung nun weitaus höher aus. Diesmal soll Tims Freundin, Caroline Nolte, das Geld übergeben. Jetzt ist Horst Rothenbach bereit zu zahlen, und Bonhoff heftet sich dem Mädchen an die Fersen. Er entdeckt das Versteck des Entführers keine Sekunde zu spät, denn nachdem Holzer mitbekommen hat, dass Kehler nicht der echte Horst Rothenbach ist, dreht er durch und will seine Geiseln töten. Doch Bonhoff schafft es gemeinsam mit dem SEK, Kehler und Tim zu retten. Thomas Holzer wird jedoch bei dieser Aktion erschossen. Nachdem klar ist, dass Tim mit seinem Entführer zusammengearbeitet hat, wird er festgenommen. Lotze und Glaser erheben gegen Tim Rothenbach den Vorwurf, seine eigene Entführung vorgetäuscht zu haben, dabei die Kontrolle über seinen Komplizen Holzer verloren und letztendlich auch den Tod des Chauffeurs billigend in Kauf genommen zu haben. Die Konsequenz: Eine Anklage wegen räuberischer Erpressung und Mordes. Mit dieser Anklage vor dem Landgericht konfrontiert, versucht Tim Rothenbach mit Hilfe seines Verteidigers zunächst, jede Zusammenarbeit mit Holzer zu leugnen. Doch die Beweislage ist nicht zu kippen. Wesentlich schwerer haben es Lotze und Glaser allerdings in Sachen Motiv. Warum sollte ein ohnehin begüterter Sohn, der obendrein ein hohes Erbe zu erwarten hat, seine eigene Entführung veranlassen, um ein relativ geringes Lösegeld zu erpressen? Lotze und Glaser kommen schließlich den wahren Gründen für Tims scheinbar unerklärliches Verhalten auf die Spur … (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 23.03.2004 RTL
    • Staffel 11, Folge 5
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      Der Tod und das Mädchen (Staffel 11, Folge 5) – © RTL

      In der Luxussuite eines gediegenen Schlosshotels wird der Modefotograf Jo Sterling brutal erschlagen aufgefunden. Die Beamten entdecken Drogen im Zimmer und können u.a. anhand von Lippenstift am Glas auf Damenbesuch schließen. Dies bestätigt auch die Befragung der Hotelbediensteten, denen Herr Sterling als regelmäßiger Gast gut bekannt ist. Die letzten Bilder aus der am Tatort aufgefundenen Kamera von Jo Sterling zeigen ein junges Mädchen. Erste Vermutungen lauten auf Raubmord, da in der Suite teurer Schmuck entwendet wurde. Bonhoff und Kehler nutzen die Telefonliste des Opfers für weitere Untersuchungen. Kehler trifft in einem Haus für betreutes Wohnen zunächst auf den Bruder des Mädchens auf dem Foto, Max Kirsch. Seine Schwester Sina hat er seit dem letzten Abend nicht mehr gesehen. Als die Beamten ihr Zimmer durchsuchen, taucht Sina plötzlich auf. Sie gibt zu, Jo Sterling gestern besucht zu haben und wird daraufhin vorläufig festgenommen. Auf dem Kommissariat behauptet sie, von Sterling bedrängt worden zu sein. Sie sei durch das Fenster geflüchtet. Den tödlichen Angriff auf Sterling streitet sie jedoch ab. Wie die Beamten herausfinden, leben Sina und Max nach dem Tod beider Eltern im Heim. Max hat für den Tatzeitpunkt ein stichfestes Alibi. Das Video einer Überwachungskamera vom Hotelparkplatz schließt Sina als Täterin aus. Sie wird von der Polizei freigelassen, weil sie glauben, dass sie die Beamten zum vermeintlichen Hintermann führen wird. Tatsächlich besucht sie Simon Schulte, einen Kneipenbesitzer, der früher als Sozialarbeiter im Heim gearbeitet hat und hinter Sina her war. In der Vernehmung streitet der offenbar in Geldnot steckende Schulte die Tat ab. Die Beamten ermitteln weiter in Richtung des gestohlenen Schmucks. Ein Scheinkauf macht die Hotelbedienstete Angela verdächtig. Sie gesteht schließlich, den Schmuck aus der Suite kurz nach dem Auffinden von Jo Sterling entwendet zu haben. Mit dem Mord hat sie jedoch nichts zu tun. Damit kann ein Raubmord ausgeschlossen werden, und Schultes Geldprobleme sind als Motiv hinfällig. Er wird wieder freigelassen. Staatsanwältin Glaser hat indessen einen Fall aus der Vergangenheit entdeckt, der mit diesem vergleichbar ist: Ludger Klein wurde in seinem Hotelzimmer durch einen Schlag mit einem Blumenkasten schwer verletzt. Zuvor hatte er Besuch von einer jungen Frau. Als Bonhoff und Kehler ihn befragen, identifiziert er Sina als seine Besucherin … (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 06.04.2004 RTL
    • Staffel 11, Folge 6
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      Tödliches Rendezvous (Staffel 11, Folge 6) – © RTL

      Auf dem Grundstück einer kleinen Wohnanlage wird eine nackte Frauenleiche in der Mülltonne entdeckt. Es handelt sich um die 28-jährige Angelika Seifert. Sie wurde vergewaltigt und anschließend erwürgt. Zunächst scheint es, als ob der in der Nachbarschaft wohnende Gerd Schulte hinter der Tat steckt. Doch der Mann hat ein Alibi. Kurz darauf gerät Klaus Matthus, der Ex-Freund des Opfers, in Verdacht. Bei den Ermittlungen gegen Matthus stoßen Kehler und Bonhoff plötzlich auf eine ganz andere Spur: Angelika Seifert hatte in Chatrooms im Internet Männerbekanntschaften gesucht. Mit einem dieser Internet-Flirts, der ihr unter dem Decknamen ‚Schmusekater‘ E-Mails geschrieben hatte, wollte sie sich eine Stunde vor ihrem Tod treffen. Aber wer steckt hinter diesem Pseudonym? Als es den Beamten nicht gelingt, die Identität des Flirt-Partners herauszufinden, setzen sie schließlich ihre Kollegin Sarah Wegert als Lockvogel ein. Sie nimmt zu ‚Schmusekater‘ Kontakt auf und verabredet sich mit ihm auf dem ‚Berliner Oktoberfest‘. Dort taucht zur Überraschung von Kehler und Bonhoff der 30-jährige Olaf Heinemann auf. Er hatte zusammen mit einem Ehepaar aus der Wohnanlage die tote Angelika Seifert gefunden. Obwohl die Beamten das Treffen ihrer Kollegin mit Heinemann überwachen, verlieren sie die beiden aus den Augen. Auch wenn Sarah Wegert selbst nicht mehr zu hören ist, funktioniert das von ihr am Körper getragene Mikrofon noch. Und so können die Beamten aufgrund der übertragenen Geräuschkulisse die Verfolgung aufnehmen. Sie finden ihre Kollegin gefesselt und geknebelt in einem alten Fabrikgelände. Aber von Heinemann fehlt jede Spur. Kurz darauf wird er unter den Augen seiner Frau Jenny zu Hause festgenommen. Und obwohl er bestreitet, irgendetwas mit dem Mord an Angelika Seifert oder der Entführung von Sarah Wegert zu tun zu haben, wird er von Oberstaatsanwalt Lotze aufgrund der Indizien angeklagt. Doch die Gerichtsverhandlung verläuft für die Staatsanwaltschaft zunächst schlecht, und ein Freispruch droht. Da entdeckt Staatsanwältin Glaser, dass Heinemann bereits früher seine Masche durchgezogen hat – und sie findet auch ein ehemaliges Opfer, das schließlich bereit ist, auszusagen … (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 13.04.2004 RTL
    • Staffel 11, Folge 7
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      Doppelleben (Staffel 11, Folge 7) – © RTL

      In einem verlassenen Haus wird die Leiche der 40-jährigen Andrea Kummer gefunden. Alles sieht nach einem Raubmord aus, da die Tote keine Wertsachen und Papiere bei sich trägt. Verdächtig ist eine junge Punkerin, die öfter in dem Haus übernachtet hat und nach dem Fund der Leiche abgehauen ist. Als sie gestellt wird, streitet sie den Mord ab und erklärt, die Tasche mitsamt zweier Handys der Frau in einem Mülleimer gefunden zu haben. Bonhoff und Kehler suchen Hartmut Schadow, den Mann der Toten, zu Hause auf. Er ist ebenso wie die beiden Kinder fassungslos, denn bisher hatte er angenommen, dass sich seine Frau auf einer Geschäftsreise in Frankfurt befindet. Ein Gespräch mit Kollegen von Andrea Kummer ergibt, dass eine Dienstreise nicht geplant war. Daraufhin nehmen die Beamten eine Durchsuchung im Haus der Familie Kummer/Schadow vor und entdecken Blutflecken im Eingangsbereich. Hartmut Schadow hat allerdings ein Alibi. In der Zwischenzeit wird der Besitzer des zweiten Handys ermittelt. Als Bonhoff und Kehler ihn zur Sache befragen, erklärt Gregor Sattler, das Mobiltelefon gehöre seiner Frau. Und die sei zur Zeit auf einer Geschäftsreise in Frankfurt … So kommt heraus, dass Andrea Kummer mit beiden Männern verheiratet war und ein Doppelleben führte: Während sie die Hälfte der Woche in Frankfurt arbeitete und dort mit Gregor Sattler zusammen war, verbrachte sie den Rest der Woche bei ihrer anderen Familie in Berlin. Ein Mordmotiv haben beide Männer, doch jeder behauptet, vom anderen nichts gewusst zu haben. Bis sich Gregor Sattler auf der Beerdigung verrät: Er greift Hartmut Schadow an und beschimpft ihn. Dabei erwähnt er Details, die er eigentlich nicht wissen kann. Bei einer Durchsuchung finden Bonhoff und Kehler eine anonyme E-Mail, die Gregor Sattler am Tag des Mordes empfangen hat, und an die zwei Fotos gehängt sind: Eines zeigt Andrea Kummer mit Familie, auf dem anderen ist sie mit Gregor Sattler zu sehen. Doch Gregor erklärt, dass er zwar auf diesem Weg vom Doppelleben erfahren und Andrea zur Rede gestellt, sie aber nicht umgebracht hat. Sein Alibi, ein Kneipenbesuch, ist wasserdicht. Bonhoff und Kehler gelingt es, den Absender der E-Mail festzustellen: Juliane Hoberg, Andrea Kummers Arbeitskollegin, beste Freundin und Eingeweihte. Sie gibt zu, heimlich in Hartmut verliebt zu sein. In der Hoffnung, dass er sich von seiner Frau trennen würde, habe sie die Mail an ihn schicken wollen. Doch durch ein Missgeschick ging sie an Gregor Sattler. Dann wird der Wagen von Andrea Kummer gefunden. Im Innenraum entdeckt die Spurensicherung Hinweise, dass Sebastian, Andreas Sohn, in die Tat verwickelt sein muss. Sebastian gesteht schließlich, seine Mutter getötet zu haben und wird von den Staatsanwälten Lotze und Glaser des Mordes angeklagt. Doch erst in der Verhandlung kommt die Wahrheit ans Licht … (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 20.04.2004 RTL
    • Staffel 11, Folge 8
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      Tod auf der Spree (Staffel 11, Folge 8) – © RTL

      Beim Betriebsausflug auf einem Spreedampfer wird Herr Bahlow, der Chef einer kleinen Firma, mit Chloroform betäubt und über Bord geworfen. Er stirbt in den Fluten. Als die mit den Ermittlungen beauftragten Beamten Kehler und Bonhoff kurz darauf an Bord kommen und die Firmenangehörigen vernehmen, stürzt plötzlich Mark Bahlow, der Sohn des Mordopfers, auf das Schiff und nimmt die Passagiere sowie die Kommissare als Geiseln. Er will Rache für den Mord an seinem Vater üben und zwingt Kehler und Bonhoff, ihm den Täter umgehend zu präsentieren! Die Kommissare stecken in der Zwickmühle: Sie beginnen zu ermitteln, müssen aber gleichzeitig den potenziellen Täter schützen und außerdem versuchen, den unberechenbaren Mark Bahlow zu beruhigen oder zu überwältigen. Kehler und Bonhoff erkennen bei ihren Befragungen, dass der Chef zwar wegen seiner Großzügigkeit sehr beliebt war, es aber dennoch einige Angestellte gab, die ein Motiv gehabt hätten, ihn umzubringen. War Hagen, der designierte Nachfolger des Chefs, der Mörder, oder Frau Schenk, die Chefsekretärin? Steckt der korrekte Buchhalter Herr Klein hinter der Tat, oder war es Herr Helm, der auf einer dubiosen Kündigungsliste stand? Bis das SEK sich auf die unübersichtliche Situation an Bord des Schiffes eingestellt hat, vergeht einige Zeit, die Kehler und Bonhoff zu überbrücken haben, doch der hysterische Sohn droht schon bald die Geduld zu verlieren … (Text: RTL)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 27.04.2004 RTL

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