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Der Polizeihund mit dem guten Riecher sorgte in den 90er Jahren bei Sat.1 für sensationelle Einschaltquoten. Erst ging er mit Richard Moser und den etwas kauzigen Stockinger auf Tätersuche. Diese wurden dann durch Böck und Alexander Brandtner abgelöst. Als im Jahre 2002 dann wieder ein Wechsel erfolgte und Rex Marc Hoffmann und die attraktive Niki Herzog als neues Herrchen und Frauchen bekam, war die Serie ausgelaucht. Anfang 2004 wurden dann die letzten Episoden mit der neunten Staffel ausgestrahlt. Was woll nicht zuletzt an den Sendeplatzwechsel von Mittwoch auf Donnerstag lag. (Text: Dennis Groth)
@Sascha es liegt nicht an der Qualität dass die italienische Kommissar Rex Serie nur 3 Staffeln hatte, sondern daran dass man schlicht nicht mehr verlängert hat damals. Peter Moser und Peter Hajek stiegen aus der Serie aus, und sie fungierte selbstständig in Italien. Es waren ja in den 5 Staffeln glaube ich durchwegs ein Kommissar dann. Sollte Fernsehjuwelen es rausbringen, müsste man es selbst synchronisieren, weil es keine Synchro gibt. Beim kanadischen Ableger Hudson & Rex ist ja noch das Peter Team vertreten und involviert und nicht nur Lizenzgeber. Deswegen hat man dort leichter Zugang dass die Kanadische Serie nach Deutschland kommt und auch synchronisiert wird und in Österreich. Es gibt ja was die Lizenzen betrifft auch einen Russischen und Polnischen Kommissar Rex. Für mich persönlich habe ich kein Interesse an den 5 Staffeln, weil man Fabri in Staffel 4 brutal ermordet hat, obwohl er im Gegensatz zu Moretti nicht die Serie verlassen wollte.
Sascha D. (geb. 1979) am
@Information, vielen Dank für die ausführliche Antwort! Ich dachte immer die Serie sei bei der Produktion der 10ten Staffel einfach abgesetzt worden. Ich konnte mir allerdings nicht vorstellen dass die Serie wirklich im Wochentakt produziert wird. Gerade eine Serie mit einem tierischen Hauptdarsteller. Auch wenn ich die Folgen mit Alexander Pschill nicht die besten sind, anschauen kann man sie sich trotzdem. Eine Handvoll guter Folgen sind in den Staffeln mit ihm als Kommissar ja auch dabei.
Was mir wohl keiner beantworten können wird, liefen denn die Folgen ab der 14ten Staffel so schlecht, dass die bis heute niemand synchronisieren wollte? Wäre ja schon schön wenn man da mal in den Genuss kommen täte. Los Fernsehjuwelen, traut euch. xD
sofahuhn (geb. 1987) am
tod der alten damen und der puppenmörder
Tanzmaus194 am
Von Team Brandtner St. 4: Der Mann mit den 1000 Gesichtern, Die Verschwörung St. 5: Die Todesliste, Furchtbare Wahrheit, Blinde Wut
St. 6: Telefonterror, Brudermord St. 7: Der schöne Tod, Strahlen der Rache
Tanzmaus194 am
Hallo, mich würde mal interessieren welche Folgen ihr besonders gut fandet, ihr gerne mehrfach gesehen habt, euch in besonderer Erinnerung geblieben sind.
Bei mir waren es diese: Von Team Moser St.1: Flucht in den Tod, Der Tod der alten Damen Schüsse auf Rex St. 2: Ein mörderischer Sommer St. 3: Lebendig begraben, Stadt in Angst, Blutrote Rosen St. 4: Ein mörderischer Plan
Im Rahmen einer Hörspielserie von Karussell erschien 1995 neben sechs Folgen aus der ersten Fernsehstaffel auch eine neue Episode mit dem Titel „Weihnachten mit Kommissar Rex“. Da Kommissar Moser über Weihnachten in einer Fahndungsangelegenheit in Amerika ist und Rex auf Grund von Quarantänevorschriften nicht mitnehmen konnte, verbringt dieser die Feiertage bei Mosers Tante Gesa Goldherz (Beate Hasenau) in Hamburg. Dort wird er in einen Banküberfall verwickelt und sorgt dafür, dass ein zu Unrecht beschuldigter Vater (Helgo Liebig) das Weihnachtsfest doch noch mit seinem Sohn Nico (Jannik Endemann) verbringen kann. In weiteren Rollen sind Eberhard Haar, Douglas Welbat, Reent Reins, Anuschka Wills und Thomas Karallus zu hören.
(DT/Wikipedia)
Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):115 tlg. österr. dt. Krimiserie von Peter Hajek und Peter Moser. Kommissar Richard „Richie“ Moser (Tobias Moretti) klärt bei der Kriminalpolizei Wien Mordfälle auf. Immer an seiner Seite ist der Polizeischäferhund Rex, der maßgeblich zur Lösung der Fälle beiträgt. Richie hat den Hund in seine Obhut genommen, nachdem dessen eigentliches Herrchen bei einem Einsatz (im Pilotfilm) gestorben war. Richie ist einfühlsam und fürsorglich, und Rex revanchiert sich, indem er sein Herrchen regelmäßig aus brenzligen Situationen rettet. Rex liebt Wurstsemmeln. Die erste schnappt er sich immer schon im Vorspann, weitere bekommt er in jeder Folge als Belohnung – oder holt sie sich eben selbst. Weil er nicht nur mit Richie zusammenarbeitet, sondern auch bei ihm wohnt, bringt er regelmäßig dessen Privat- und Liebesleben durcheinander. Zum Kripoteam gehören noch der pedantische Kommissar Ernst Stockinger (Karl Markovics), der Rex mit einer gewissen Angst begegnet und dauernd irritiert und überfordert wirkt, und Peter Höllerer (Wolf Bachofner). Außerdem an der Aufklärung der Fälle beteiligt sind der Gerichtsmediziner Dr. Graf (Gerhard Zemann) und Max Koch (Fritz Muliar), ein pensionierter Kripobeamter, der Moser in den Anfangsjahren regelmäßig Ratschläge gibt. Nach Stockingers Weggang im Februar 1996 wird Christian Böck (Heinz Weixelbraun) im Herbst Mosers neuer Assistent. Rex muss sich noch mehrfach mit Veränderungen in seinem menschlichen Umfeld abfinden. Anfang 1998 bekommt er ein neues Herrchen. Moser will Ende Januar in einer zweistündigen Folge eine Frauenmordserie aufklären und wird während der Ermittlungen von einem Geisteskranken erschossen. Nur eine Woche später wird der entschlossene Alexander Brandtner (Gedeon Burkhard) der neue Kommissar an Rex’ Seite. Er hat gerade selbst seinen Polizeihund verloren, und so raufen sich die beiden Trauernden zusammen und werden nun ebenfalls ein erfolgreiches Gespann. Fritz Kunz (Martin Weinek) ersetzt Höllerer. Im Herbst 2002 muss sich der Hund plötzlich und ohne Erklärung schon wieder umgewöhnen, und jetzt an gleich zwei neue Kommissare an seiner Seite. Der Chaot und Frauenheld Marc Hoffmann (Alexander Pschill) und die Kampfsportlerin Niki Herzog (Elke Winkens) beerben Brandtner und Böck. Nach Folge 29 stieg Karl Markovics als Stockinger aus und bekam seine eigene Serie Stockinger. Mit dem Wechsel der Hauptdarsteller in den Folgen 46 und 90 wurde die Serie beide Male actionorientierter, um ein jüngeres Publikum anzusprechen, was beim ersten Mal noch funktionierte. Der Original-Rex wurde laut Senderangabe von dem Schäferhund Reginald von Ravenhorst gespielt, ab Folge 62 im März 1999 übernahm die Rolle der Hund Rhett Butler. Tiertrainerin war Therese Ann Miller. Gerüchteweise war aber auch von einem ganzen Rudel Schäferhunde zu hören, die Rex darstellten. Die Serie war ein Exportschlager, etwa 100 Länder kauften sie. Und der Erfolg ließ sich natürlich auch mit tonnenweise Fanartikeln ausschlachten: Sat.1 verkaufte unter dem Label Kommissar Rex nicht nur Plüschtiere, Hundehütten, Feuerzeuge, Schlüsselanhänger, Tassen, Hausschuhe und Fußmatten, sondern auch Hundetrainingvideos und sogar Hundekrankenversicherungen. Kommissar Rex lief in einstündigen Episoden donnerstags, ab Anfang 2000 mittwochs um 20:15 Uhr. Wegen des großen Erfolgs der Serie gab es mehrere Specials in Spielfimlänge, darunter eines, in dem er als „Baby Rex“ schon als achtwöchiger Welpe ermittelt.
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