Staffel 20

Staffel 20 von Die Höhle der Löwen startete am 31.08.2026 bei RTL+ Premium und am 07.09.2026 bei VOX.
20 Staffeln voller Visionen, Mut und bahnbrechender Ideen: "Die Höhle der Löwen" feiert Jubiläum und präsentiert sich stärker und spektakulärer denn je! Neben den Löwen Ralf Dümmel, Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen und Janna Ensthaler, ziehen zwei neue Investoren in die Höhle ein: Getränkemogul und Social-Media-Phänomen Andreas Herb sowie E-Commerce-Experte und Socken-Millionär Johannes Kliesch. Mit geballter Expertise und unbändigem Kampfgeist bringen sie eine völlig neue Dynamik ins Rudel und sorgen für Spannung, überraschende Wendungen und Deals, mit denen wirklich niemand rechnet! (Text: VOX)
  • Staffel 20, Folge 1
    Judith Williams und Andreas W. Herb – Bild: RTL /​ Folge 13_001
    Judith Williams und Andreas W. Herb
    Zum Jubiläum von „Die Höhle der Löwen“ bringen zwei neue Investoren, Andreas Herb und Johannes Kliesch, frischen Wind in die Show. Andreas Herb liefert sich ein packendes Duell um die Reinigungstabs „sauberdropz“, während Ingwer Sörensen mit seinem aphrodisierenden Ingwer-Spray „Naturally Naughty“ und Unterstützung von Micaela Schäfer für hitzige Diskussionen sorgt. Überraschende Wendungen und spannende Deals sind garantiert. 20 Staffeln voller Visionen, Mut und bahnbrechender Ideen: „Die Höhle der Löwen“ feiert Jubiläum und präsentiert sich stärker und spektakulärer denn je! Neben den Löwen Ralf Dümmel, Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Frank Thelen und Janna Ensthaler, ziehen zwei neue Investoren in die Höhle ein: Getränkemogul und Social-Media-Phänomen Andreas Herb sowie E-Commerce-Experte und Socken-Millionär Johannes Kliesch. Mit geballter Expertise und unbändigem Kampfgeist bringen sie eine völlig neue Dynamik ins Rudel und sorgen für Spannung, überraschende Wendungen und Deals, mit denen wirklich niemand rechnet! sauberdropz aus A-Weiler Andreas Berger (44) und Fabian Berger (21) Angebot: 65.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas Herb Neuer Löwe, neues Feuer! Getränkemogul Andreas Herb feiert seinen Einstand bei „Die Höhle der Löwen“ und gerät sofort mitten in einen packenden Bieterkampf. Mit ihren sauberdropz, innovativen Reinigungstabs für wiederverwendbare Trinkflaschen, treffen Vater Andreas und Sohn Fabian Berger aus Österreich einen Nerv. Die biologisch abbaubaren Reinigungstabs lösen ein Alltagsproblem, das Millionen Menschen kennen – und sorgen bei den Investoren für echte Begeisterung. „Hammer, Hammer, Hammer Produkt!“, schwärmt Ralf Dümmel. Auch Dagmar Wöhrl ist sofort überzeugt: „Ich bin begeistert von euch. Ich bin begeistert von dem Produkt.“ Während die Investorin früh ihr Angebot abgibt, verbünden sich Ralf Dümmel und Frank Thelen, um ihre geballte Handels- und Markenexpertise ins Rennen zu schicken. Doch ausgerechnet Neulöwe Andreas Herb will sich den Deal nicht entgehen lassen. Mit seinem Netzwerk im Getränke- und Gastronomiebereich hält er energisch dagegen und liefert sich ein Duell mit Tech-Investor Frank Thelen über Markenaufbau, Handel und Vertrieb. Die Stimmung wird spürbar hitziger und der Kampf um das Startup erreicht seinen Höhepunkt. Kann Andreas Herb den erfahrenen Löwen die Beute streitig machen oder bleibt er im Kampf um den Deal auf der Strecke? KORALLS aus Köln Kaschma Bakhtiar (38) Angebot: 150.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas Herb „KORALLS ist nicht aus einem Trend entstanden. KORALLS ist aus einer Krise entstanden – meiner persönlichen Krise.“ Mit Worten berührt Gründerin Kashma Bakhtiar die Löwen. Nach einer Fehlgeburt, hormonellen Veränderungen und einer Schilddrüsenunterfunktion verlor sie büschelweise ihre Haare. Aus ihrer verzweifelten Suche nach einer natürlichen Lösung entstand schließlich ihr Startup KORALLS – ein Haaröl mit 17 sorgfältig ausgewählten Pflanzenölen, inspiriert von den traditionellen Schönheitsritualen ihrer Großmutter. Doch nicht nur ihre persönliche Geschichte bewegt die Investoren. Die One-Woman-Show präsentiert starke Umsätze, eine engagierte Community und ehrgeizige Pläne für den internationalen Markt. Schnell wird klar: Diese Gründerin hat das Potenzial, groß zu werden und gleich mehrere Löwen buhlen um das Beauty-Startup. Für einen humorvollen Moment sorgt Judith Williams, die kurzerhand Andreas Herb als Testperson für eine Kopfhautmassage ins Rennen schickt und augenzwinkernd gegen den Unternehmer stichelt. Dessen trockener Kommentar „Irgendwie spüre ich schon was“, sorgt für Gelächter. Am Ende liegen gleich mehrere Investoren-Angebote auf dem Tisch. Doch folgt Kashma Bakhtiar der Beauty-Expertise von Judith Williams, dem internationalen Netzwerk der anderen Löwen Andreas Herb und Ralf Dümmel oder überrascht sie mit einer ganz anderen Entscheidung? Piesel Piepser aus Erkrath Elke Osthoff (66) und Marlon Osthoff (63) Angebot: 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas Herb „Der Tag heute ist für uns der allerwichtigste seit 20, 30 Jahren.“ Selten war die Anspannung in der „Höhle der Löwen“ so greifbar wie bei Marlon und Elke Osthoff. Seit drei Jahrzehnten kämpfen die Eheleute für ihre Erfindung Piesel Piepser, ein medizinisches Hilfsmittel, das Kindern helfen soll, trocken zu werden. Trotz eines bewährten Produkts und der Erstattung von Krankenkassen, blieb der große Durchbruch bislang aus. Als das Gründerpaar vor die Investoren tritt, liegen Hoffnung, Existenzängste und drei Jahrzehnte Unternehmertum auf ihren Schultern. Als Elke Osthoff vor Nervosität kurz den Faden verliert und gesteht: „Entschuldigung . ich bin so nervös“, reagieren die Löwen mit viel Verständnis. „Die Höhle der Löwen ist halt auch wirklich eine sehr, sehr große Bühne“, so Frank Thelen. Hinter der Aufregung steckt eine bewegende Geschichte. Rückschläge wie eine schwere Erkrankung, finanzielle Hürden und fehlende Vertriebsmöglichkeiten haben das Paar immer wieder zurückgeworfen. Trotzdem halten beide unbeirrt an ihrer Vision fest, betroffenen Familien zu helfen. Genau diese Leidenschaft berührt auch die Löwen. Zwischen Mitgefühl, ehrlichem Unternehmer-Feedback und großem Respekt wird schnell klar: Hier geht es um weit mehr als nur einen gewöhnlichen Pitch. Doch reicht Herzblut allein aus? Während einige Investoren offen einräumen, nicht die richtigen Partner für das Geschäftsmodell zu sein, entsteht schließlich eine überraschende Idee, die alles verändern könnte. Naturally Naughty aus Berlin Ingwer Sörensen (49), Micaela Schäfer (42) Angebot: 75.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas Herb Erotik meets Business! Deutschlands wohl bekannteste Erotik-Ikone Micaela Schäfer überrascht gleich zu Beginn – und zwar ausgerechnet mit ungewohnt viel Stoff. „Gut, dass du mich gleich auch erkannt hast, weil ich heute verhältnismäßig viel anhabe“, scherzt sie mit Moderator Amiaz Habtu. Doch Micaela wäre nicht Micaela, wenn sie nicht augenzwinkernd nachschieben würde: „Ich habe keinen BH drunter. Also ist es doch irgendwie die Nacktschnecke.“ Als „Chief Orgasm Officer“ und Markenbotschafterin unterstützt sie Gründer Ingwer Sörensen von Naturally Naughty – und das Duo entfacht in der Höhle ein Feuerwerk der Sinnlichkeit. Sein aphrodisierendes Ingwer-Spray verspricht das Liebesleben in ungeahnte Höhen zu katapultieren. „Ich lebe für Erotik“, erklärt der Reality-Star und macht unmissverständlich klar: „Meine Mission ist es, mehr Spice und Schärfe ins Schlafzimmer zu bringen.“ Mit einer verführerischen Live-Demo betört Micaela nicht nur die Sinne. Jede Menge Doppeldeutigkeiten und schlagfertige Sprüche bringen die Löwen immer wieder zum Lachen – und sorgen für reichlich Gesprächsstoff. Doch hinter dem unterhaltsamen Auftritt steckt ein ernst gemeintes Business. Während die Investoren neugierig testen, kritisch nachfragen und über Marktpotenzial, Positionierung und Verkaufszahlen diskutieren, fliegen bei den teils hitzigen Debatten die Funken. Führt dieses sündige Abenteuer die Löwen in Versuchung? Ding Dong Ping Pong aus Berlin Waldemar Zeiler (44) und Kian Pariwar (43) Angebot: 500.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Zehn Jahre nach seinem ersten Auftritt kehrt Waldemar Zeiler in die „Höhle der Löwen“ zurück und sorgt erneut für reichlich Gesprächsstoff. Nachdem seine damalige Idee „Einhorn-Kondome“ trotz Absage zu einer Millionenmarke wurde, wagt der Unternehmer mit seinem neuen Startup Ding Dong Ping Pong den nächsten großen Wurf. Gemeinsam mit Mitgründer Kian Pariwar will er Tischtennis mit vollautomatisierten Clubs und digitalem Buchungssystem zum Freizeiterlebnis für alle machen. Doch bevor es um einen möglichen Deal geht, stehen die Löwen selbst an der Platte: Beim Rundlauf greifen alle zum Schläger und liefern sich einen sportlichen Schlagabtausch mit vollem Einsatz und ordentlich Ehrgeiz. Die innovative Idee, moderne Tischtennis-Clubs rund um die Uhr zugänglich zu machen, trifft vor allem bei Tischtennis-Fan Frank Thelen einen Nerv: „Ich hätte wirklich große Lust, das mit Euch aufzubauen, weil ich Tischtennis so sehr liebe.“ Doch aus anfänglicher Begeisterung entwickelt sich schnell eine hitzige Diskussion. Nicht das Konzept sorgt für Zweifel, sondern die ambitionierte Unternehmensbewertung. Können Waldemar Zeiler und Kian Pariwar die Löwen am Ende doch noch überzeugen? (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 31.08.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere Mo. 07.09.2026 VOX
  • Staffel 20, Folge 2
    Carsten Maschmeyer und Judith Williams mit Gründer Benjamin Koch von plümoBaum (v.li.).
    Cupped aus Frankfurt am Main Anna Lu (36) Angebot: 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Johannes Kliesch Neuer Löwe, neue Perspektiven! Für E-Commerce-Experte und Socken-Millionär Johannes Kliesch beginnt in der zweiten Folge von „Die Höhle der Löwen“ gleich ein spannender Einstand. Gründerin Anna Lu präsentiert mit Cupped einen BH, der Frauen zu mehr Komfort und einer besseren Passform verhelfen soll: „80 Prozent der Frauen leiden unter einem schlecht sitzenden BH.“ Statt Standardmaßen setzt ihr Startup auf individuell angepasste BHs, die mithilfe eines eigens entwickelten Algorithmus auf die jeweilige Körperform zugeschnitten werden. Hinter Cupped steht eine Gründerin mit viel Produkt- und Strategieerfahrung: Anna Lu war zuvor globale Produktchefin bei Emma Matratzen und arbeitete außerdem mehrere Jahre als McKinsey-Beraterin. Auch wirtschaftlich kann sie bereits überzeugen: Mehr als 1.000 Kundinnen, eine Retourenquote von lediglich sieben Prozent, rund 90.000 Euro Umsatz und 50.000 Euro Gewinn in den ersten Monaten. Doch das soll erst der Anfang sein. Anna Lus Vision: Cupped zur „Passformmarke Nummer 1“ zu entwickeln. Die Löwen sind beeindruckt – doch bei der Bewertung gehen die Meinungen auseinander. Während sich die ersten Investoren zurückziehen, liefern sich Judith Williams und Johannes Kliesch ein Duell um Anna Lu und ihr Startup. Beide sehen enormes Potenzial, verfolgen aber unterschiedliche Strategien für die Zukunft von Cupped. Wer wird am Ende überzeugen? plümoBaum aus Wuppertal Benjamin Koch (44) & Yavuz Akbas (51) Angebot: 200.000 Euro für 17,5 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch Benjamin Koch und Yavuz Akbas wollen mit ihrem Start-up plümoBaum für eine neue Form der täglichen Schlafhygiene sorgen. Ihr System belüftet und trocknet Bettdecken und Kissen gezielt und unterstützt dabei, die in den Bettwaren vorhandene Feuchtigkeit zu reduzieren. Dadurch soll ein trockeneres Mikroklima entstehen, das weniger günstige Bedingungen für Milben und Mikroorganismen bietet und gleichzeitig zu einem frischeren Schlafumfeld beitragen kann. Der plümoBaum verfügt über ausziehbare Teleskopstangen, über die Bettdecken und Kissen gelegt werden. Über integrierte Luftkanäle werden die Bettwaren gezielt mit Luft durchströmt und getrocknet. Zusätzlich bietet das Gerät eine Aromafunktion mit ätherischen Ölen. Mit den optionalen PlümoSounds können verschiedene Klangwelten für eine entspannende Abend- und Schlafroutine genutzt werden. Unterstützt werden sie von ihren Kindern Amelie und Yunis, die bei der Präsentation begeistert mitmachen. Die Gründer sind von ihrer Idee überzeugt und sehen insbesondere in privaten Haushalten sowie im Hotel- und Hospitality-Bereich großes Potenzial. Hinter dem Produkt stehen bereits eine umfangreiche technische Entwicklung sowie Untersuchungen und Tests zur Funktion des Systems. Kann das Gründer-Duo trotz Diskussionen die Löwen vom Potenzial des plümoBaums überzeugen und einen Investor für sich gewinnen? Battle: IRISgo vs. Mellow Rush Zwei Startups treten direkt gegeneinander an und haben jeweils 60 Sekunden Zeit, um das Löwenrudel von ihrer Idee zu überzeugen. Nur wer dieses Battle gewinnt, erhält weitere Zeit mit den Löwinnen und Löwen (Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb) und damit die Chance auf den wichtigen Deal. Wer überzeugt und behält unter dem enormen Druck die Nerven? IRISgo aus CH-Horw Innovativer Thermobecher mit Iris-Mechanismus Manuel Laurice Borer (33) und Fabian Christmann (32), gegründet 2020 Angebot: 500.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Mellow Rush aus Stuttgart Alkoholfreier Botanical Drink Simone Lafargue (42), gegründet 2025 Angebot: 250.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile Wunderdressing aus Nerdlen Stefano Suich (63) Angebot: 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Johann Lafer ist für Food-Designer und Produktentwickler Stefano Suich weit mehr als ein prominenter Unterstützer: Die beiden verbindet seit Jahren eine Freundschaft und die gemeinsame Leidenschaft für gutes Essen. Kennengelernt haben sie sich über Stefano Suichs besondere Essig- und Ölkreationen – seitdem sind sie immer wieder gemeinsam auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen. „Menschlich ist er ein Glücksfall. Deswegen macht es mit ihm besonders viel Spaß“, sagt Johann Lafer. Nun will Stefano Suich mit seinem neu entwickelten Wunderdressing den nächsten Schritt gehen und tritt bei „Die Höhle der Löwen“ an. Das Zweikomponentendressing soll mit unterschiedlichen Essig- und Ölkombinationen für besondere Geschmackserlebnisse sorgen: „Einfach schütteln, würzen und genießen.“ Johann Lafer begleitet ihn nicht nur in der Vorbereitung, sondern überrascht die Löwen auch persönlich in der Höhle. Für die Verkostung bekommt der Spitzenkoch tatkräftige Hilfe von Carsten Maschmeyer – stilecht mit Kochmütze und Schürze gekleidet. Geschmacklich hält das Produkt, was es verspricht, und verzückt die Löwen. Doch als es um Zahlen und Firmenstrukturen geht, wird die Stimmung würzig. Geht Business-Liebe bei den Löwen auch durch den Magen? ivyclip aus München Leonie Neisinger (32) Angebot: 150.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Johannes Kliesch „Die klassische Haarklammer, wie wir sie heute kennen, wurde 1989 von einem Mann mit Glatze entwickelt und hat sich seit über 35 Jahren kaum verändert. Warum eigentlich?“, fragt Leonie Neisinger. Die Idee zu ivyclip entstand aus einem ganz persönlichen Problem. Beim Stillen ihrer Tochter merkte die Gründerin, wie unangenehm eine klassische Haarklammer beim Anlehnen sein kann. Sie begann zu experimentieren und entwickelte schließlich eine flexible Haarklammer, die sich der Kopfform anpasst und dadurch auch auf dem Sofa, im Bett oder unterwegs bequem bleibt. Der entscheidende Unterschied liegt dabei nicht nur in der Form, sondern vor allem im Material: ivyclip ist weich, biegsam und robust und kehrt nach dem Verbiegen immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Natürlich wollen auch die Löwen wissen, wie sich die Klammer im Alltag anfühlt. Da Ralf Dümmel und Johannes Kliesch mit ihrer Kurzhaarfrisur allerdings nicht unbedingt die klassische Zielgruppe darstellen, ziehen die beiden Perücken an und wagen sich an einen völlig neuen Look. Ein ungewöhnlicher Produkttest, der für einige Lacher sorgt. Innerhalb weniger Monate entwickelte sich aus der Idee ein vielversprechendes Geschäft. Nun will Leonie Neisinger den nächsten Schritt gehen und die Marke groß machen – im Online-Geschäft, über Social Media, im stationären Handel und international. Produkt, Zahlen und Gründerin überzeugen die Löwen: Alle fünf Investoren wollen einsteigen. Doch Johannes Kliesch, SNOCKS-Gründer und E-Commerce-Experte, sorgt für Aufsehen. Sein Angebot? Revolutionär! Er verzichtet komplett auf Anteile – eine Premiere, die die Konkurrenz ins Schwitzen bringt. Die Mitlöwen sind sprachlos, doch ihre kritischen Blicke sprechen Bände. Fünf Angebote, fünf Strategien und eine Gründerin, die plötzlich die Qual der Wahl hat. (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 07.09.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere Mo. 14.09.2026 VOX
  • Staffel 20, Folge 3
    Die „Löwen“ (v.l.) Judith Williams, Frank Thelen, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel und Andreas w. Herb.
    DEKADOME aus Düsseldorf Anton Vrouzos (35, Düsseldorf) und Marius Ludwig (28, Köln) Angebot: Das Glücksrad entscheidet über das Investmentangebot Löwen: Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb Ein verstopfter oder nur noch langsam ablaufender Duschabfluss gehört zu den kleinen, aber nervigen Alltagsproblemen. Genau hier setzen Anton und Marius mit ihrem Produkt DEKADOME an. Ihr Ziel: Verstopfungen nicht erst bekämpfen, wenn das Wasser bereits steht, sondern ihnen präventiv vorbeugen. DEKADOME ist ein kompakter, wiederverwendbarer Abflussreiniger, der direkt in der Dusche griffbereit bleiben kann. Durch kräftige Druckstöße mit Hand oder Fuß sollen Haare, Shampoo- und Seifenreste aus dem Abfluss gelöst und weggespült werden – ohne Chemie und ohne das Hantieren mit einem klassischen Pömpel. Für ihren Auftritt hat das Gründer-Duo aber noch eine ungewöhnliche Idee im Gepäck: Ihr Investmentangebot wird per Glücksrad bestimmt – 15 Prozent für 30.000 Euro, 20 Prozent für 40.000 Euro, 25 Prozent für 50.000 Euro, 30 Prozent für 60.000 Euro. Der Grund für das ungewöhnliche Modell: Noch gibt es keine Umsätze. Mit dem Investment wollen die Gründer zunächst den Proof of Demand erbringen und anschließend belastbare Wirtschaftszahlen liefern. Der Pitch entwickelt sich schnell zu einer Grundsatzdiskussion: Ist DEKADOME tatsächlich eine neue Lösung oder im Kern doch ein Pömpel in neuem Design? Trotz der Diskussion möchten am Ende gleich zwei Löwen einsteigen. Für Anton Vrouzos und Marius Ludwig beginnt damit die vielleicht spannendste Drehung des Abends. Poppy’s Eis aus A-Riefensberg Alena Leeb (37) Angebot: 40.000 Euro für 40 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch Alena Leeb will Industriezucker den Kampf ansagen – mit einem Eis, das Kinder lieben und Eltern guten Gewissens anbieten können. Poppy’s besteht aus Frucht und Gemüse, kommt ohne Industriezucker aus und ist glutenfrei, laktosefrei und vegan. Mit nur 60 Kalorien pro Stück soll der fruchtige Snack eine gesunde Alternative zum klassischen Eis sein. Die Idee entstand aus Alena Leebs Alltag als Mutter von zwei Kindern. Ihre Kinder lieben Eis, doch war der hohe Zuckergehalt ein Problem. „Da gab es einen Endgegner und das war das Eis.“ Eines Nachts träumte sie schließlich von einer gesunden Eisfabrik. Am nächsten Morgen stand für sie fest: „OK, ich mach das jetzt, ich mach das real.“ In nur vier Monaten verkaufte sie 10.000 Eis und ist inzwischen unter anderem in Schwimmbädern, Freizeiteinrichtungen und Familienhotels vertreten. Dafür investierte sie 10.000 Euro ihrer eigenen Ersparnisse und zahlte sich bislang selbst kein Gehalt. Besonders emotional wird es, als Alena Leeb vor den Löwen auf ihre eigene Vergangenheit zu sprechen kommt. Vor rund zehn Jahren stand sie gemeinsam mit ihrem Mann vor einer Privatinsolvenz. Ein Buch von Frank Thelen habe ihr damals geholfen, die Situation zu bewältigen. „Ohne dich würde ich heute hier nämlich nicht stehen.“ Für Frank Thelen ist dieser Moment sichtlich bewegend. Nun will die zweifache Mutter den nächsten Schritt gehen und aus ihrer kleinen Eis-Idee ein großes Unternehmen machen. Dafür braucht sie 40.000 Euro, unter anderem für eine Abfüllanlage und die Tiefkühllogistik. In der „Höhle der Löwen“ trifft Alena Leeb auf viel Begeisterung, aber auch auf Zweifel. Schafft sie es, die Löwen nicht nur geschmacklich, sondern auch unternehmerisch zu überzeugen? Penice aus Würzburg Markus Flagner (37) Angebot: 70.000 Euro für 25,1 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Johannes Kliesch „Schluss mit Penisgeruch!“, verkündet „Prinz Penis“ seine große Mission den überraschten Löwen. Markus Flagner von Penice sorgt für einen der skurrilsten Pitches in der Geschichte der Höhle der Löwen. Seine royale Waffe: ein Intim-Pflegegel, entwickelt gegen unangenehme Gerüche im männlichen Intimbereich. Sein Produkt soll dort ansetzen, wo der Geruch entsteht, statt ihn mit Parfüm zu überdecken. Dabei setzt der Gründer unter anderem auf Zink sowie Rhabarber- und Rettichextrakte. Die Aufmerksamkeit der Löwen hat er sicher – doch kann er die Investoren auch als Geschäftsmann überzeugen? CompactGreens aus Erlangen Max Lauterbach (19), Simon Zitzmann (19), Jonas Frank (19), Nick Werneck (20) und Niklas Gabriel (19) Angebot: 180.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Verkehrte Welt in der Höhle: Löwen auf Pitch-Position, Gründer auf die Löwensessel! Max Lauterbach, Simon Zitzmann, Jonas Frank, Nick Werneck und Niklas Gabriel sorgen mit ihrem vollautomatisierten Pflanzsystem CompactGreens für Begeisterung bei den Investoren. So sehr, dass diese kurzerhand ihre Plätze räumen und die fünf Gründer auf den Löwensesseln Platz nehmen lassen. Die Idee der fünf Abiturienten: frische Kräuter, Salate und sogar Tomaten, Chilis und Erdbeeren direkt in den eigenen vier Wänden anbauen – und das ganz ohne grünen Daumen. Die modulare Pflanzenwand arbeitet mit einem Wassertank und einer selbst entwickelten Bewässerungstechnik. Über eine App lassen sich die Pflanzen individuell anlegen, während Licht und Bewässerung automatisch auf ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. „Du musst also nur den Wassertank auffüllen, den Rest erledigt die Wall“, erklären die Gründer ihren Ansatz. Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit haben die fünf ihr Beta-Testing abgeschlossen und bereits mehr als 170 Kaufanfragen gesammelt. Nun wollen sie den nächsten Schritt gehen: Für 180.000 Euro bieten sie den Löwen 15 Prozent ihrer Anteile an. Von den Löwen gibt es viel Anerkennung. Die Gründer werden für ihren Auftritt, ihre Vorbereitung und ihre Antworten auf die Fragen der Löwen gelobt: „Das ist das, was Deutschland braucht.“ Doch so viel Begeisterung bedeutet noch lange nicht, dass der Deal sicher ist. Denn neben dem Produkt müssen die fünf auch bei Themen wie Preis, Marge und ihrer ambitionierten Unternehmensbewertung überzeugen. Schreiben die fünf Abiturienten heute ihre eigene DHDL-Erfolgsgeschichte? monobag aus Dortmund Gesa Vieting (42) Angebot: 75.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Johannes Kliesch Eine Tasche, die mehr kann: Mit der monobag möchten die Co-Gründerinnen Gesa Vieting und Anja Dürrwang – beide selbst Mütter – Eltern im stressigen Familienalltag mehr Flexibilität verschaffen. Inspiriert von ihrem Sohn Max entwickelte die Juristin und alleinerziehende Mutter Gesa Vieting ein eine Handtasche mit integrierter Tragehilfe. Mit wenigen Handgriffen wird sie zur praktischen Lösung für kurze Wege und all die Momente, in denen kleine Kinder plötzlich nicht mehr weiterlaufen möchten – ob beim Einkaufen, auf Reisen oder im Alltag. Die monobag ist für Kinder bis zu einem Gewicht von maximal 20 Kilogramm geeignet. „Es ist auch dieses Sicherheitsgefühl, das die Tasche vermittelt“, erzählt Gesa Vieting im Pitch über ihren Sohn Max, der sich besonders wohlfühlt, sobald er in der Tasche sitzt. Die gemeinsame Geschäftsidee präsentiert sie stellvertretend für das Gründerinnen-Duo allein vor den Löwen. Für den weiteren Aufbau ihres Unternehmens wünschen sich die beiden nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern vor allem einen erfahrenen Sparringspartner. clearBee aus A-Wien Ronald Lilleg-Staudenherz (59) und Naveen Rajan SK (21) Angebot: 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb Mit clearBee wollen Ronald Lilleg-Staudenherz und sein Co-Founder Naveen Rajan SK eine der lästigsten Hausarbeiten automatisieren. Ihr System kombiniert eine handelsübliche Drohne mit einem speziellen Reinigungsadapter und einer Ladestation. Die Drohne soll Fenster selbstständig anfliegen und reinigen – ganz ohne Leiter und ohne selbst zum Putzlappen greifen zu müssen. Der Adapter wird einfach an der Drohne befestigt. In der Ladestation wird sie geladen, mit Reinigungsmittel versorgt und für den nächsten Einsatz bereitgemacht. Über die autonome Steuerung soll clearBee selbstständig von Fenster zu Fenster fliegen und diese regelmäßig reinigen. Die Idee dahinter: Nicht einmal stark verschmutzte Fenster müssen in einem Durchgang perfekt sauber werden – stattdessen soll die Drohne die Scheiben regelmäßig pflegen, bis sie dauerhaft sauber sind. Für ihre Idee haben sie bereits rund 450.000 Euro investiert und suchen nun 300.000 Euro für zehn Prozent ihres Unternehmens. Doch bei der Präsentation zeigt sich: Zwischen visionärer Idee und funktionierendem Produkt liegt noch ein Stück Entwicklungsarbeit. Können die Gründer die Löwen trotzdem von ihrer fleißigen „Biene“ überzeugen? (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 14.09.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere Mo. 21.09.2026 VOX
  • Staffel 20, Folge 4
    Loume
    „Sauberkugel“ 8 Millionen Euro Umsatz in 8 Jahren und der Beweis, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt: Nach mehreren Anläufen haben es Susanne (49) & Bernd Schmekel (51) mit ihrer Sauberkugel, einem Reinigungsgadget für Handtaschen, endlich in die Höhle der Löwen geschafft. Doch die Löwen sind skeptisch: Warum brauchen sie mit solchen Zahlen überhaupt noch einen Investor? „Artem Oral Care“ Von der Löwin zur Gründerin! Die ehemalige Gastlöwin Diana zur Löwen (30) kehrt in die Höhle zurück – diesmal auf der Gründerseite. Gemeinsam mit Rebecca Linneweber (31) und Julia von Wolff (39) stellt sie ihr Startup Artem Oral Care vor, ein Zahnpflege-Duo mit großen Ambitionen. Doch statt Vorschusslorbeeren hagelt es kritische Fragen zur Unternehmensbewertung. Reicht Dianas Erfahrung als Investorin aus, um diesmal selbst einen Deal an Land zu ziehen? (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 21.09.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere Mo. 28.09.2026 VOX
  • Staffel 20, Folge 5
    Jelena Meyer Vicente präsentiert mit Zenny Ohrakupressur zur Selbstanwendung. Sie erhofft sich ein Investment von 100.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.
    Battle: whiffy vs. POP CHARMS Zwei Start-ups, 90 Sekunden und nur ein Sieger! POP CHARMS, stylische Handyhüllen-Accessoires, trifft auf whiffy, Duft-Pods fürs Smartphone – ein Battle, das die Löwen spaltet! Janna Ensthaler und Ralf Dümmel favorisieren die Trend-Power von POP CHARMS und Gründerin Kerstin Raibold (31). Judith Williams und Carsten Maschmeyer hingegen setzen auf die Geruchsinnovation fürs Handy von Friedrich Schulz (37), Anna Gregor (21) und Sven Hecker (47). Jetzt liegt es an Frank Thelen: Welches Start-up überzeugt und sichert sich die Chance auf den Deal, der alles verändert könnte? whiffy aus Berlin Friedrich Schulz (37), Anna Gregor (21) und Sven Hecker (47) Angebot: 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile POP CHARMS aus Frankfurt am Main Kerstin Raibold (31) Angebot: 70.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Don Quiff aus A-Salzburg Robert Tarquini (46), Klaus Laimer (38) und Max Kögl (52) Angebot: 120.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch Haarausfall ist für viele Männer ein sensibles Thema – und gleichzeitig wird die Kopfhaut beim täglichen Styling oft vernachlässigt. Genau hier setzen Robert Tarquini, Klaus Laimer und Max Kögl mit ihrem Start-up Don Quiff aus Salzburg an. Unter dem Motto „Der Retter der Männlichkeit“ wollen sie die Männerpflege neu denken. Ihr Ansatz: „Activating Styling Technology“ – Stylingprodukte, die nicht nur gut aussehen und halten, sondern gleichzeitig etwas für Haar und Kopfhaut tun sollen. Ihr zentrales Produkt ist das Energy Wax mit Koffein und Biotin. Nach Angaben der Gründer soll es die Haarwurzeln aktivieren. Die Idee: Während Shampoo nach kurzer Zeit wieder ausgespült wird, bleibt ein Stylingprodukt über Stunden im Haar. Friseurprofi Robert Tarquini, der seit über 30 Jahren im Beruf tätig ist, entwickelte das Wax und testete es direkt im eigenen Salon. Mit Don Quiff haben die Gründer bereits 200.000 Euro Umsatz erzielt. Davon zuletzt rund 40.000 Euro Umsatz in nur drei Monaten über den TikTok-Shop. Nun wollen sie den nächsten Wachstumsschritt gehen. Doch der Pitch sorgt für Diskussionen. Ein Löwe hinterfragt die wissenschaftliche Grundlage der versprochenen Wirkung. Gleichzeitig findet ein anderer Löwe Gefallen an der E-Commerce-Strategie der drei Gründer. Können sie am Ende einen Löwen von Don Quiff überzeugen? Peanut Babytragetasche aus Berlin Katharina Schroth (50) und Caspar Schroth (51) Angebot: 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb Wenn Babys schreien und einfach nicht zur Ruhe kommen, liegen bei frischgebackenen Eltern schnell die Nerven blank. Genau diesen Leidensdruck kennt Kinderärztin Katharina Schroth aus ihrer eigenen Praxis und als Mutter von vier Kindern auch aus dem persönlichen Alltag. Gemeinsam mit ihrem Mann Caspar, Rechtsanwalt und Notar, hat sie deshalb Peanut entwickelt: eine spezielle Babytragetasche, die Babys in einer sicheren Seitenlage beruhigen und ihnen durch die Begrenzung ein Gefühl von Geborgenheit geben soll. „Wir haben die Nuss geknackt, wie man Babys beruhigend und sicher in Seitenlage betten kann“, erklären die Gründer. Die Idee entstand eher zufällig: Für Hüftultraschalluntersuchungen hatte Katharina Schroth bereits vor Jahren eine Seitenlagerungshilfe selbst gebaut und beobachtet, wie schnell sich die Babys darin beruhigten – und Eltern fragten, wo sie eine solche Lösung kaufen könnten. Eine Antwort gab es damals nicht. Jetzt hat das Gründerpaar einen fertigen Prototypen. Die Tasche soll nicht nur beim Beruhigen helfen, sondern auch den Hinterkopf entlasten und damit einer möglichen Kopfabflachung entgegenwirken. Mit einem Investment von 100.000 Euro und der Expertise eines Löwen möchten sie nun den Babymarkt erobern. HEIONTEC aus Siblin Andreas Heine (57), Anton Ledwon (66), Dr. Frank Schneider (44) und Waldemar Lewtschenko (61) Angebot: 250.000 Euro für 2,5 Prozent der Firmenanteile Löwen: Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Aus Umgebungswärme wird Energie? Diese Erfindung bringt die Höhle zum Kochen! Mit der Forderung nach 250.000 Euro für nur 2,5 Prozent der Firmenanteile sorgen Andreas Heine (57), Anton Ledwon (66), Dr. Frank Schneider (44) und Waldemar Lewtschenko (61) von HEIONTEC bei den Löwen für Spannungen. So wenige Prozente werden den Investorinnen und Investoren in der Höhle selten geboten. Dabei birgt die Technologie des Deep-Tech-Start-ups großes Potenzial. Was zunächst fast wie Science-Fiction klingt, wollen die vier Gründer mit ihrer Technologie von HEIONTEC möglich machen. Ihr Ziel: Sensoren und andere Kleinstverbraucher künftig mit Energie aus der Umgebung zu versorgen und damit Batteriewechsel und aufwendige Verkabelungen überflüssig zu machen. Das Prinzip basiert auf speziell entwickelten elektrochemischen Zellen: Zwischen zwei Elektroden befindet sich ein eigens entwickelter Elektrolyt. Durch die vorhandene Umgebungswärme entsteht darin elektrische Energie. Die Technologie soll vor allem dort zum Einsatz kommen, wo heute unzählige Sensoren verbaut sind – etwa in Industrieanlagen oder in der Gebäudetechnik. Denn gerade diese Messpunkte benötigen oft nur sehr wenig Energie, müssen aber bislang regelmäßig mit Batterien versorgt werden. Lassen sich die Löwen auf die Vision ein? Zenny aus Bottrop Jelena Meyer Vicente (33) Angebot: 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch Innere Unruhe, Anspannung oder ein unruhiger Schlaf – viele Menschen suchen nach einfachen Ritualen, die sie ganz bewusst in ihren Alltag integrieren können. Genau hier setzt Jelena Meyer Vicente mit Zenny an: einem Akupressur-Kit zur Selbstanwendung, das durch die traditionelle Stimulation bestimmter Punkte am Ohr helfen soll – und das ohne Nadeln. Das Zenny-Kit enthält Ohrkarten für Alltagsthemen wie Schlaf, Stress, Ängste oder den weiblichen Zyklus sowie zehn sogenannte Zenny Patches. Diese bestehen aus medizinischem, selbstklebendem Silikon und einem kleinen, 24-karätig goldplattierten Metallgewicht. Mithilfe einer Pinzette werden die Patches auf die entsprechenden Punkte am Ohr geklebt, wo sie bis zu fünf Tage getragen und durch leichtes Massieren immer wieder aktiviert werden können. Hinter Zenny steckt für Jelena Meyer Vicente allerdings nicht nur eine Geschäftsidee, sondern eine ganz persönliche Erfahrung. Ihre Mutter erkrankte an Brustkrebs und musste sich einer Chemotherapie unterziehen. Gemeinsam probierten Mutter und Tochter verschiedene komplementärmedizinische Methoden aus, darunter auch Akupressur. Die wurde für ihre Mutter in dieser Zeit besonders bei Schwindel oder Übelkeit zu einem festen Ritual der Selbstfürsorge. Für die Gründerin blieb dabei vor allem eine Frage: Warum sollte eine Methode, die ihr in dieser schwierigen Situation geholfen hatte, nicht auch für andere Menschen einfacher zugänglich sein? Aus dieser Erfahrung entstand schließlich die Idee für Zenny: Akupressur soll nicht länger nur über Heilpraktiker oder andere Termine zugänglich sein, sondern auch selbst angewendet werden können. (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 28.09.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere Mo. 05.10.2026 VOX
  • Staffel 20, Folge 6
    Die Löwen Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen, Janna Ensthaler und Ralf Dümmel (v.li.) und das Gründerpaar von Cropsta.
    Das gab es noch nie! Heiratsantrag in der „Höhle der Löwen“. Mit diesem Antrag hatte wohl niemand gerechnet! 33 Jahre sind Susan Schmidt (55) und Simon Werner (55) aus Borsdorf ein Paar – nun möchte der Ajambow-Gründer die Beziehung auch offiziell besiegeln. In der „Höhle der Löwen“ macht Simon seiner langjährigen Partnerin plötzlich einen Heiratsantrag. Und die Löwen werden Zeugen eines ganz besonderen Moments. Simon Werner und seine Partnerin Susan Schmidt stehen gemeinsam vor den Löwen. Sie haben schon unzählige Projekte miteinander auf die Beine gestellt, Höhen und Tiefen gemeinsam erlebt und sich auch nach mehr als drei Jahrzehnten nicht aus den Augen verloren. Dass die beiden füreinander da sind, fällt auch den Löwen auf. Ralf Dümmel: „Man spürt, dass ihr füreinander brennt. Ich finde das total süß, wenn es ein bisschen härter wird, nehmt ihr euch an die Hand.“ Nach dem Pitch wird es dann ganz persönlich. Simon: „Wir sind jetzt 33 Jahre zusammen. Haben viele Projekte gestartet und abgeschlossen, aber ein Projekt habe ich noch nicht fertig.“ Dann geht er plötzlich auf die Knie. „Susan, willst du meine Frau werden?“ Jetzt geht es in der „Höhle der Löwen“ nicht mehr um Unternehmen, Zahlen oder Investitionen – sondern um Liebe. Nach 33 gemeinsamen Jahren ist der nächste große Schritt mit einem Kuss besiegelt. Die Löwen freuen sich sichtlich für das Paar und lassen es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Carsten Maschmeyer „Das ist der noch bessere Deal und wichtigere für den Rest eures Lebens.“ Auch die übrigen Investoren zeigen sich begeistert und gratulieren. Judith Williams: „Ich bin total geflasht. Ihr beide seid super sympathisch. Stick together. That’s the most important thing in life.“ 33 Jahre Liebe – und jetzt die Verlobung. Diesen ganz besonderen Moment nimmt das Paar aus der Höhle mit. Ajambow aus Borsdorf Susan Schmidt (55) und Simon Werner (55) Angebot: 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen Rückenschmerzen und Verspannungen kennt fast jeder – doch Bewegung fällt gerade dann oft schwer. Genau hier setzt Ajambow an. Susan Schmidt und Simon Werner wollen mit ihrem Sport- und Therapiebogen Bewegung, Rhythmus und Übungen miteinander verbinden. Das Prinzip: Der Bogen wird teilweise mit Wasser befüllt. Bei jeder Bewegung gerät das Wasser im Innern in Bewegung und erzeugt unvorhersehbare Impulse. Der Körper muss permanent darauf reagieren und ausgleichen. Nach Angaben der Gründer werden dabei unter anderem Muskelketten im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich sowie die Tiefenmuskulatur angesprochen. In einer EMG-Untersuchung der Universität Leipzig wurde dabei eine bis zu rund 30 Prozent höhere Muskelaktivierung gemessen. Für ihr Konzept haben die Gründer neben dem Gerät auch Musik und passende Choreografien entwickelt. Rund 200 Videos mit Übungen gehören inzwischen zum Programm. Die Gründer setzen sowohl auf Privatkunden als auch auf den Gesundheits- und Fitnessbereich. Mit Fitnessstudios und Physiopraxen arbeiten sie unter anderem über Präventionskurse an Land und Wasser zusammen, die von den Krankenkassen zugelassen sind. Um mit Ajambow weiter wachsen zu können, benötigen Susan Schmidt und Simon Werner 300.000 Euro und bieten im Gegenzug zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Cropsta aus Kleinmachnow Mike Leon Lichtenberg (24) und Charlotte Lieben (20) Angebot: 70.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Johannes Kliesch Vom Social-Media-Erfolg in den Löwen-Ring: Mike Leon Lichtenberg (24) und Charlotte Lieben (20) wollen mit ihrem Start-up Cropsta den Fashion-Markt erobern. Ihr Produkt ist simpel, aber praktisch: Ein verstellbares Band bringt Pullover, T-Shirts, Kleider oder Blusen auf die gewünschte Länge – ganz ohne Knoten, Abschneiden oder ständiges Nachjustieren. Selbst in der eigenen Familie ist Cropsta angekommen – sogar Charlottes Oma nutzt das Produkt. Gemeinsam erreicht das Gründerpaar rund 600.000 Follower und Mike Leon Lichtenberg bringt zudem Kameraerfahrung mit: Er stand bereits für die Jugendserie „Spotlight“ vor der Kamera. Beim Pitch kämpft Charlotte auf einmal mit den Tränen: „Ich wusste, dass es heute sehr emotional wird. Wir beide sind extrem jung. Wir haben komplett alles allein gemacht. Das sind wirklich nur wir beide.“ Die Löwen sind von den jungen Gründern beeindruckt und plötzlich entbrennt ein packendes Bieterduell. Battle Hottey vs. Senor Lopez Zwei Start-ups, 90 Sekunden und nur ein Sieger! Hottey und Señor Lopez verbindet ihre Leidenschaft für innovative Food-Produkte, die Genuss und neue Ideen zusammenbringen. Beide Start-ups wollen mit ihren Konzepten frischen Wind in die Lebensmittelwelt bringen und zeigen, wie vielfältig moderne Food-Ideen sein können. Der Gewinner des Battles darf weiter um einen Deal kämpfen, der Verlierer muss „Die Höhle der Löwen“ sofort verlassen. Die Entscheidung fällt den Löwen Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb sichtlich schwer. Hottey aus Dresden Maximilian Voigt (26) und Julian Herrlich (28) Angebot: 60.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Señor López aus Hamburg Mathyas López Redetzki (39) Angebot: 60.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile HyEx aus München Ines Frey (58) und Leonie Steinhauer (26) Angebot: 250.000 Euro für 25,1 Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Dagmar Wöhrl, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel Kosmetische Korrektur nach Hyaluronbehandlung für zu Hause? Ines Frey (58) und Leonie Steinhauer (26) bringen mit HyEx ein Produkt in die Höhle, das die Schönheitswelt verändern könnte. Auslöser für die Entwicklung war Leonies eigene Erfahrung: Nach einer missglückten Lippenunterspritzung musste sie einen Arzt aufsuchen, der ihr ein Medikament spritzte, um die Hyaluronsäure wieder aufzulösen. „Das kostete mich 250 Euro on top.“ Hinzu kamen eine starke Schwellung und die Unsicherheit, sich für rund zwei Tage wieder in der Öffentlichkeit zu zeigen. Mit HyEx möchten sie nun anderen Frauen dieses Problem ersparen. Nach Aussage der Gründerinnen soll das Kosmetikprodukt dazu beitragen, unerwünschte Hautunregelmäßigkeiten nach Hyaluronbehandlungen optisch zu verbessern – ganz einfach als Anwendung für zu Hause. Doch im Pitch warten einige Hürden auf das Mutter-Tochter-Gespann: Die Löwen hinterfragen unter anderem die Studienlage, die Wirkung des Produkts, die rechtlichen Möglichkeiten bei der Vermarktung und die ausgerufene Unternehmensbewertung. Auch die Frage, wie sich ein erklärungsbedürftiges Produkt überhaupt überzeugend an die Kundinnen bringen lässt, sorgt für Diskussionen. Hat das Mutter-Tochter-Duo noch eine Chance? FoodFor aus CH-Zürich Dr. Teresa Cramer (32), Franziska Kuenburg (33) und Raphael Thurn und Taxis (33) Angebot: 300.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Johannes Kliesch Dr. Teresa Cramer, Franziska Kuenburg und Raphael Thurn und Taxis wollen mit ihrem Start-up FoodFor das Gehirn im Alltag gezielt unterstützen. Dafür haben sie vier verschiedene Shots entwickelt, die jeweils auf eine bestimmte Alltagssituation ausgerichtet sind: THINKING (ehemals „FOCUS“) für intensive Kopfarbeit, BOOST für Energie, EUPHORIA für emotionale Balance und CALM für die Abendroutine. Das Besondere: Statt für jede Wirkung verschiedenste Nahrungsergänzungsmittel oder Pillen zu kombinieren, bündeln die flüssigen Shots ausgewählte Nährstoffe in einer einfachen Anwendung. Dadurch können die Produkte direkt im Moment genommen werden, wenn Unterstützung benötigt wird. Hinter FoodFor steckt ein ungewöhnliches Gründer-Trio: Dr. Teresa Cramer ist Neurowissenschaftlerin und forscht seit mehr als zehn Jahren am Gehirn, aktuell am MIT in Cambridge und zuvor u. a. an der Harvard University. Franziska Kuenburg kommt aus dem Investmentbanking und Consulting, Raphael Thurn und Taxis aus der Lebensmittelindustrie. Kennengelernt haben sich die drei in Zürich und die Idee entstand aus der Frage, warum im Arbeitsalltag für müde Köpfe meist nur Kaffee, Cola oder Schokolade zur Verfügung stehen. Die Rezepturen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden kontinuierlich mit Experten weiterentwickelt – unter anderem auf Basis von Konsumententests und Kundenfeedback. Doch trotz der wissenschaftlichen Expertise müssen sich die drei Gründer im Pitch kritischen Fragen stellen. Werden die Schweizer dennoch einen Löwen überzeugen können? (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 05.10.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere Mo. 12.10.2026 VOX
  • Staffel 20, Folge 7
    „Fryzza“ Was passiert, wenn TV-Moderator Dieter Könnes (54), Sternekoch Alexander Wulf (43) und Sommelier Ronny Schreiber (44) gemeinsam gründen? Sie setzen in nur sechs Monaten eine halbe Million Euro um – und zwar mit diesem Produkt: Fryzza, einer Tiefkühl-Pizza speziell für die Heißluftfritteuse! Starke Zahlen, erfahrene Gründer und ein Produkt zum Anbeißen – das schreit doch förmlich nach einem Deal. Oder etwa nicht? „Move to Pay“ Bundesliga-Trainer Steffen Baumgart (54) sorgt für einen besonderen Moment in der Höhle! Als Testimonial unterstützt er Karim Allouche (48) und Tochter Mia (18) bei ihrem Pitch für die App Move to Pay, die Bewegung belohnen soll. Gleich mehrere Löwen zeigen Interesse. Doch sind ihnen die angebotenen zehn Prozent Firmenanteile genug? Es kommt zum Bieterkampf. Welcher Löwe macht den entscheidenden „Move to Pay“? (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 12.10.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere Mo. 19.10.2026 VOX
  • Staffel 20, Folge 8
    „meinhaus.digital“ Im Staffelfinale von „Die Höhle der Löwen“ wird es noch einmal richtig spannend! Die Gründerinnen Leonie Dowling (37) und Carolin Krebber (35) präsentieren mit meinhaus.digital eine KI-Plattform, die Renovierungen einfacher und bezahlbarer machen soll. Das Startup sorgt für Begeisterung in der Höhle! Und plötzlich liefern sich gleich drei Investorinnen und Investoren einen erbitterten Kampf um einen der letzten Deals der Staffel. „nüchtern“ Große Hoffnungen, Träume und Visionen prallen in der Höhle oft auf knallharte Businessrealität. Das muss auch Isabella Steiner (36) in der letzten Folge von „Die Höhle der Löwen“ erleben. Mit ihrem Startup nüchtern, einem alkoholfreien Italian Spritz im Sachet, möchte sie bei den Löwen nur eins: punkten! Doch das Fazit des Getränke-Experten Andreas W. Herb fällt im wahrsten Sinne des Wortes „ernüchternd“ aus und auch die anderen Investoren äußern sich kritisch. Plötzlich fließen Tränen. Wird der Druck für die Gründerin zu groß? (Text: VOX)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 19.10.2026 RTL+ PremiumDeutsche TV-Premiere Mo. 26.10.2026 VOX

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