Um Himmels Willen
    D 2002–
    Deutsche Erstausstrahlung: Das Erste

    „Um Himmels Willen“ spielt im fiktiven niederbayerischen Städtchen Kaltenthal. Hier dreht sich alles um die Dauerfehde zwischen Oberbürgermeister Wolfgang Wöller (Fritz Wepper) und der Nonne Schwester Lotte (Jutta Speidel) aus dem örtlichen Kloster. Während der durchtriebene und geschäftstüchtige Wöller stets nach Wegen sucht, das Kloster nach seinen Vorstellungen umzubauen und sich aus diesem und anderen Gründen mit der resoluten und herzlichen Hanna immer wieder in die Haare kriegt, halten die beiden Dickköpfe doch zusammen, sobald gemeinsame Interessen von außen angegriffen werden.

    Nachdem Lotte zum Ende der 5. Staffel als Missionarin nach Afrika zurückkehrt, wo sie früher bereits als Bürgermeisterin tätig war, wird die ehemalige Berliner Tänzerin Johanna Jakobi (Janina Hartwig) ihre Nachfolgerin in Kaltenthal. Fortan fetzt sie sich als Schwester Hanna mit Wöller – genauso wie ihre Vorgängerin. Die beiden Hauptfiguren erinnern an „Don Camillo und Peppone“, kommen sich zwar immer wieder in die Quere, merken aber auch, dass ihnen ohne ihren Dauerzwist eine ganze Menge fehlen würde.

    Um Himmels Willen auf DVD und Blu-ray

    Um Himmels Willen – Streams

    Um Himmels Willen – Community

    • am

      Rolf2 :da kann ich nur zustimmen ,ich hatte es ja schon einmal geschrieben,dass er nicht zum aushalten ist !
    • am

      Alles schön und gut. Aber auf einen Mimen könnte locker verzichtet werden: Hampelmann STOLPE.
      So benimmt sich kein Erwachsener - auch nicht im Film.
    • (geb. 1944) am

      Nun ja, das kann man so und so sehen. Mir gefallen die subjektiv als perfekt dargestellt
      empfundenen Schauspieler*innen! Am PC sehe ich mir gern auch vergangene Folgen an!
    • (geb. 1950) am

      Kann man diese Sendung nicht endlich mal absetzen??? Es ist unerträglich langweilig. Das Kloster geht hin und her und her und hin. Fritz Wepper wird immer unansehnlicher und tappt wie ein Elefant durch die Sendung. Felicitas wird immer bigotter und die Dauernovizin sollte auch mal endlich befördert werden. Und dann wird dieser Kaugummi auch noch endlos wiederholt. Einfach unerträglich. Wie
      einfältig muss man sein, dass die Sendung noch Gefallen findet. Wie wäre es mit diesem Ende: Schwester Hanna findet endlich ihre große Liebe. Hildegard und Stolpe werden glücklich miteinander,
      der Sohn von Wöller übernimmt das Autohaus, Frau Laban wird Bürgermeisterin. Wöller lässt sich von seiner Exfrau zu einer Kreuzfahrt ohne Wiederkehr überreden. Der Orden geht endgültig pleite. Tja und der Huber ist so pleite, dass er bei Erika im Roten Ochsen kellnern muss. Kein Wunder, denn er muss ja dem Wöller ständig finanziell unter die Arme greifen, ohne dass dabei was rum kommt.
    • (geb. 1952) am

      Bei Rosl Zech geb ich Dir recht - sie vermissen wir.
      Aber Jutta Speidel ist gut weiter. Schwester Hanna gefällt uns um Längen besser.
      Wir sehen die Serie immer noch gerne und sie ist eine der ganz wenigen, bei der wir sogar die
      Wiederholungen anschauen.

    Um Himmels Willen – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Dt. Familienserie von Michael Baier.

    Nach zehn Jahren kommt Schwester Lotte Albers (Jutta Speidel) aus Nigeria zurück ins Kloster Kaltenthal und treibt Bürgermeister Wolfgang Wöller (Fritz Wepper) in den Wahnsinn. Der versucht alles, um das Kloster zu schließen und ein Kongresszentrum daraus zu machen. Lotte, ihre Mitschwestern Sophie Tietze (Anne Weinknecht), Felicitas Meier (Karin Gregorek), Agnes Schwandt (Emanuela von Frankenberg) und Barbara Silenius (Anna Luise Kish) sowie Mutter Oberin Elisabeth Reuter (Rosel Zech) können sich jedoch stets durchsetzen, vor allem dank Lottes pfiffiger Einfälle.

    Wöller, nebenbei Besitzer eines Autohauses, führt sein Amt mit dubiosen Methoden, kungelt mal hier, mal da und muss verschiedene Affären überstehen. In Folge 12 scheitert seine Wiederwahl, er unterliegt Schwester Lotte, die nun in der Kutte die Stadtgeschäfte führt. Fünf Folgen später, Anfang 2003, sieht sie ein, dass sie damit überfordert ist, und gibt Wöller das Amt zurück. Novizin Barbara ist inzwischen aus Liebe zu Dr. Martin Richter (Michael Wenninger) aus dem Kloster ausgetreten. Er verunglückt tödlich, sie möchte zurückkommen, ist jedoch schwanger.

    Schwester Hildegard (Andrea Sihler), die Assistentin der Oberin, und Novizin Julia Seewald (Helen Zellweger) sind neu im Kloster. Um ihre ständige Finanznot zu mildern, halten die Nonnen in ihrem Stift Wochenendseminare ab und brennen in der eigenen Destille „Klostergeist“. Marianne Laban (Andrea Wildner) ist Wöllers, zwischendurch auch Lottes Sekretärin, Wolfgang Wöller jun. (Patrick Wolff) der Sohn des Bürgermeisters, Anton Meier (Lars Weström) der Dorfpolizist und Rossbauer (Horst Sachtleben) der Bischof.

    Obwohl Lotte und Wöller sich permanent kabbeln, mögen sie sich eigentlich doch ein wenig. Das wird vor allem Wöller klar, als er ihr Anfang 2004 im betrunkenen Zustand einen Liebesbrief schreibt und später sogar kurzzeitig von seinem Plan eines Kongresszentrums ablässt, weil Lotte nach einem Kreislaufkollaps ebenso kurzzeitig im Koma liegt. Danach geht alles weiter wie gehabt. Die beiden streiten sich, und Wöller spannt Lotte für seine Zwecke ein. Ist sie widerwillig, erpresst er sie mit Drohungen wie „Wenn Sie das nicht tun, hänge ich mich in Ihrem Dachstuhl auf und erscheine Ihnen jede Nacht im Traum“.

    Anfang 2005 wird die Italienerin Gina Gallo (Donia Ben-Jemia) als neue Novizin ins Kloster aufgenommen. Wöller plant jetzt ein Heimatmuseum, weil auf dem Gelände des Klosters bei Ausgrabungen die Gebeine eines vermeintlichen Steinzeitmenschen gefunden wurden, der Homo Kaltenthalensis, der sich jedoch später als Leiche aus dem Dreißigjährigen Krieg entpuppt. Im März 2005 gibt Julia ihren Ausstand, sie hat sich gegen ein Leben als Nonne entschieden.

    In dieser Serie durfte Fritz Wepper endlich zeigen, dass er mehr konnte, als Derrick den Harry zu machen, und erhielt dafür 2003 den Deutschen Fernsehpreis (bester Schauspieler Serie). Anna Luise Kish ist die Tochter des Schauspielers László I. Kish, dennoch nennt sie sich seit 2005 Anna Luise Kiss.

    Die Reihe war ein Sensationserfolg mit regelmäßig mehr als sieben Millionen Zuschauern am Dienstagabend um 20:15 Uhr. Bisher liefen mehr als 50 Folgen à 50 Minuten.

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