Sarah Marquardt (Alexa Maria Surholt, rechts) berichtet ihrer Freundin Pia Heilmann (Hendrikje Fitz) von dem überraschenden und dreisten Kuss von Dr. Niklas Ahrend. Sie ist hin- und hergerissen. Einerseits vermisst sie die Nähe und Zärtlichkeit zu einem Mann, doch anderseits stört sie das Verhalten Niklas’ gegenüber der gesamten weiblichen Belegschaft. Er gilt als notorischer Frauensammler. Pia ermutigt sie, endlich das zu tun, was ihr guttut.
Bild: MDR/Saxonia/Wernicke
Jonathan Ebert ist mit einer Fehlbildung der Speiseröhre geboren. Immer wieder musste der achtjährige Junge operiert werden, um die Röhre zu weiten. Für seine Mutter Beatrix wird es von Mal zu Mal schwieriger, ihren Sohn von einer erneuten Operation zu überzeugen. Deshalb verspricht sie, mit ihm die Kino-Premiere „Toran der Magier“ zu besuchen. Jonathan flüchtet sich in diese Fantasiewelt, die ihn vor der Realität seiner Krankheit schützt. Beatrix wäre es lieber,
Jonathan würde sich der Wirklichkeit stellen – für sie gibt es keine Superhelden. Eine Komplikation macht eine weitere Operation notwendig, die Beatrix gleich im Anschluss durchführen lassen will. Professor Simoni, der über viele Jahre ein besonderes Verhältnis zu dem Jungen aufgebaut hat, rät dringend davon ab: Jonathan würde die Kino-Premiere verpassen. Außerdem empfiehlt er Beatrix, Jonathans Bedürfnisse und seine magische Welt ernster zu nehmen. (Text: ARD)