Handwerkskunst! Staffel 16, Folge 18: Wie man einen coolen Männerhut macht
Staffel 16, Folge 18
270. Wie man einen coolen Männerhut macht
Staffel 16, Folge 18
Der Stumpe wird mittels Hitze und Dampf formbar gemacht und bekommt seine Form, in dem er auf Holzformen aufgezogen und fixiert wird. Die bestehen aus Holzkopf und Holzrand.
Bild: SWR/Daniela Schmitz
Der Hut – einst unverzichtbares Symbol für Klasse und gesellschaftlichen Rang – ist heute eher stilvolles Accessoire mit Charakter. Elke Tombers, gelernte Modistin, kennt jede Kopfform und weiß, welcher Hut perfekt dazu passt. Vom Formen der Stulpe bis zur Gestaltung der Krempe beherrscht sie die Kunst der Hutherstellung in feinster Handarbeit. Ihre Berufung gilt Männerhüten. Damenhüte erscheinen ihr oft als filigrane Spielwiesen aus Formen und Strukturen. Die wahre Kunst beim Männerhut
liegt für sie in der Reduktion – darin, mit wenigen, präzisen Elementen Stil und Ausdruck zu vollenden. Bis ein Hut seine endgültige Form erreicht, vergehen mehrere Tage: Die Woll- oder Haarstumpen werden sorgfältig geformt, Garnitur, Futter und Krempe präzise abgestimmt. Schritt für Schritt entsteht so handwerkliche Kunst, die erst dann vollendet ist, wenn sie auf dem Kopf des Trägers jene selbstverständliche Eleganz entfaltet, die einen guten Hut auszeichnet. (Text: SWR)