• Staffel 16, Folge 30
    Der beleuchtete Kleiderschrank aus Zirbenholz über Eck mit Boutique-Schrank und Alltagsschrank. – Bild: SWR
    Der beleuchtete Kleiderschrank aus Zirbenholz über Eck mit Boutique-Schrank und Alltagsschrank.
    In dieser Folge der SWR Reihe entsteht ein maßgefertigter Kleiderschrank aus hochwertigem Zirbenholz, das durch seinen charakteristischen Duft besticht und für seine positiven Eigenschaften auf den Schlaf bekannt ist. Gefertigt von Schreiner Julius Lux vom Stuttgarter Handwerksbetrieb „Kopf“ ist dieser exklusive Schrank weit mehr als ein Möbelstück – ein Luxusobjekt, das sich die Kundin nach ihren individuellen Vorstellungen anfertigen lässt. Mit einem Wert wie ein Mittelklassewagen wird der Kleiderschrank zum Meisterwerk, das in Qualität, Funktionalität und Ästhetik kaum Wünsche offenlässt. In mehr als fünf Wochen intensiver Arbeit wird jedes Detail mit höchster Präzision und Sorgfalt umgesetzt. Die Dokumentation führt vom aromatischen Zirbenholz aus den Alpen über den Entwurf und die Handarbeit in der Werkstatt bis zur perfekten Anpassung im Schlafzimmer. Dank der massiven Holzkonstruktion überdauert das Möbelstück Generationen und wird zum individuell gestalteten Unikat. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere So. 20.09.2026 SWR
  • Staffel 16, Folge 31
    Ingo Rothermund (l.) und Helmut Rehberg (r.) in ihrer Bootsbau-Werkstatt in Celle
    Auf den Flüssen in Deutschland sind sie immer seltener zu sehen: Ruderboote aus Holz. Doch in einer kleinen Werft in Celle werden sie noch gebaut. Helmut Rehberg ist der einzige Bootsbauer in Deutschland, der sogenannte „formverleimte Ruderboote“ aus Mahagoniholz herstellt. Eine besondere Technik, die Boote langlebig und einzigartig macht. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ingo Rothermund stellt Helmut Rehberg nun das letzte Ruderboot dieser Art her und beendet nach mehr als 50 Jahren sein Lebenswerk. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere So. 27.09.2026 SWR
  • Staffel 16, Folge 32
    Kaum eine Wurst ist in Deutschland so bekannt wie sie: die Thüringer Rostbratwurst. Sie ist weit über die Landesgrenzen hinaus Kult und in Thüringen Teil des immateriellen Kulturerbes. Langfristig soll die Thüringer Bratwurstkultur auch auf die Unesco-Liste. Doch was macht eine echte Thüringer Rostbratwurst aus und wie viel Handwerk steckt in ihr? In Weitisberga zeigt Fleischermeister Marian Michel, worauf es ankommt. Er führt die Tradition seiner Familie bereits in fünfter Generation fort. Das Fleisch wird sorgfältig ausgewählt, vorbereitet, zerkleinert und gewürzt. Entscheidend sind nicht nur die Zutaten, sondern auch Temperatur, Konsistenz und das richtige Gespür für das Brät. Anschließend wird die Masse in einen Darm gefüllt, abgedreht und portioniert. Marian Michel verbindet überliefertes Wissen und Familienrezepte mit moderner Fleischereitechnik. Schritt für Schritt erleben die Zuschauenden, wie aus wenigen Zutaten eine der bekanntesten Spezialitäten Deutschlands entsteht. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.10.2026 SWR
  • Staffel 16, Folge 33
    Seit mehr als 15 Jahren ist der Ingenieur Henrik Pauly im Bauwesen aktiv, hat seinen Beruf von der Pike auf gelernt, arbeitet heute jedoch nur noch mit Hanfkalk. Ihn begeistert, dass das Baumaterial so puristisch ist: Hanfschäben, Kalk und Wasser – mehr braucht es nicht, um massive Häuser zu bauen. Das überzeugt auch Hans und Claire Richter aus Kernen im Remstal. Sie sanieren ihr Fachwerkhaus mit Hanfkalk, bauen ganze Wände direkt vor Ort. Denn der Hanfkalk dämmt besser als konventionelle Baustoffe. Auch der Eigentümer des „Fischkastenhofs“ in Seelbach im Schwarzwald setzt auf Hanfkalk. Henrik Pauly mauert hier mit Hanfsteinen und setzt auch die Sprühtechnik ein. Hanf ist für Pauly ein universeller Schlüsselwerkstoff, der CO2 bindet, anstatt es freizusetzen. Ein nachwachsender Rohstoff, der überall gedeiht, kaum Pestizide und Dünger benötigt und schnell wächst. Der Clou: Am Ende seines Lebenszyklus kann ein Hanfhaus sogar komplett kompostiert werden. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere So. 11.10.2026 SWR
  • Staffel 16, Folge 34
    In der Ortenau stellen Sylvie Mayer und Jochen Hättig naturbelassene und gehaltvolle Öle her. Die erntereifen und regionalen Saaten beziehen sie zwischen Bodensee und dem benachbarten Elsass – etwa Walnüsse, Blaumohn oder Lein. In der Ölmühle in Oberkirch produzieren die Geschwister wie die Generationen vor ihnen. Mit der Wasserkraft des Mühlbachs, in Handarbeit und mit viel Zeit auf Maschinen von 1919. Im sogenannten Pressseiher schichten sie die ölhaltigen Nüsse. Durch den Druck der Stempelpresse fließt das Walnussöl aus dem doppelwandigen Zylinder – drei Stunden lang, im ersten von insgesamt drei Durchgängen. Die Saaten des Blaumohns und Ölleins pressen sie in der sogenannten Schneckenpresse. Ob Schnecken- oder Stempelpresse, sie stellen die Öle nativ und kaltgepresst her – ohne Zusätze und nicht erhitzt – auch das hat hier Tradition. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere So. 18.10.2026 SWR
  • Staffel 16, Folge 35
    Das Ganze ist relativ komplex und findet unterirdisch statt, für die meisten verborgen: aktives Bodenleben, Wurzelatmung und Humusbildung. Arved Meinzer und seine Frau Lara setzen in ihrer Gärtnerei in Wittlich in der Eifel ganz unten an: beim Boden. Auf ihrem Weg zu nahrhaftem Gemüse arbeiten die beiden dabei konsequent von Hand und ohne Maschinen. Sie graben den Boden nicht um, halten ihre Beete stets bedeckt und geben dem Boden, was er braucht, um gesund und lebendig zu bleiben. Denn für sie ist klar: Nur ein vielfältiges Bodenleben bringt starke Pflanzen hervor und damit Gemüse, das den Menschen guttut. Die SWR Kamera begleitet die Gärtner Arved und Lara Meinzer durch eine gesamte Saison, von der Aussaat bis zur Ernte, und zeigt, was es wirklich braucht, um nahrhaftes Gemüse anzubauen. (Text: SWR)
    Deutsche TV-Premiere So. 25.10.2026 SWR

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