Wunderschön!
    • Folge 206
      Bild: WDR/Linda Meiers / WDR Presse und Information/Bildk
      Tamina Kallert - Moderatorin "Wunderschön". – © WDR/Linda Meiers / WDR Presse und Information/Bildk

      Sport, Entspannung und Abenteuer erlebt Stefan Pinnow auf seiner Reise mit Schiff und Rad durch Holland: Geschlafen und gegessen wird an Bord; tagsüber stehen Fahrräder für Ausflüge zur Verfügung; abends wartet das Schiff im nächsten Hafen. Die Route führt von Amsterdam zunächst in die lebendige, junge Stadt Utrecht, wo der Moderator auch das Spieluhren-Museum besucht. Weiter geht es über kleine Kanäle und vorbei an prächtigen Landsitzen in die moderne Metropole Rotterdam. Abstecher führen Stefan Pinnow in die Porzellan-Stadt Delft, wo er selbst eine Kachel mit dem berühmten „Delfter Blau“ bemalen darf, und zum UNESCO-Weltkulturerbe Kinderdijk mit seinen 19 Windmühlen. Zum Schluss radelt er durch die Dünen an der Nordsee entlang, probiert das Strandsurfen, entdeckt die historische Altstadt von Haarlem und erlebt in Amsterdam einen „Flug“ über Holland mit allen Sinnen. Moderne Metropole Rotterdam Im Hafen von Rotterdam kommt sich Stefan Pinnow fast vor wie in Manhattan: An den Ufern des Nieuwe Maas erhebt sich die beindruckende Skyline der modernen Metropole – verbunden von der schneeweißen Erasmusbrücke, dem Wahrzeihen der Stadt. Heute ist Rotterdam der größte Seehafen Europas. Vor 100 Jahren starteten hier die Auswanderer-Schiffe nach Amerika. Der Portier des Hotels „New York“ weiß viele Geschichten über die Emigranten zu erzählen. Windmühlen als Weltkulturerbe Die 19 prächtigen Mühlen im Windmühlenpark Kinderdijk – seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe – sind ein Symbol für das Wassermanagement in Holland: Seit Jahrhunderten befreien die Windmühlen das unterhalb des Meeresspiegels liegende Land vom Wasser. In der alten Handelsstadt Dordrecht fühlt sich Stefan Pinnow fast wie in Italien: Der Kirchturm ist schiefer als der von Pisa, und die Gondelfahrt auf den von Häusern gesäumten Kanälen erinnert an Venedig. Ein Abenteuerflug über die Niederlande Die Provinz Waterland ist flach wie holländischer Pannenkoeken und von unzähligen Kanälen durchzogen. Während eine Kanufahrt beinahe buchstäblich ins Wasser fällt, wird es für Stefan Pinnow in IJmuiderslag am Meer sportlich: Er probiert sich im Strandsegeln. In Amsterdam wartet die neueste Attraktion der Stadt: „This is Holland“ wird zum Abenteuerflug über die Niederlande. Dank des 5D-Modus heißt es: Holland sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 26.08.2018 WDR
    • Folge 207
      Bild: WDR/Michael Wieseler
      Auf seiner Sommer-Radtour durch den Westen radelt Marco Schreyl von den Externsteinen am Rande des Teuteburger Waldes bis zur Xantener Su?dsee am unteren Niederrhein - sechs Etappen, 40 bis 50 Kilometer pro Tag. – © WDR/Michael Wieseler

      Auf seiner Sommer-Radtour durch den Westen radelt Marco Schreyl von den Externsteinen am Rande des Teuteburger Waldes bis zur Xantener Südsee am unteren Niederrhein – sechs Etappen, 40 bis 50 Kilometer pro Tag. Da bleibt genügend Zeit für Sehenswürdigkeiten am Rande und viel Spaß am, im und auf dem Wasser: grandiose Gartenparks in Ostwestfalen, Golfen am Wasserschloss, eine Fahrt auf der Sommerrodelbahn in Ibbenbüren, Segeln auf den Haddorfer Seen, ein Badewannen-Rennen in Vreden, Wasserskifahren und Sandburgen bauen an der Xantener Südsee. Seine Reisebegleiterin Susanne Brambora kennt sich als Stadt- und Regionalplanerin bestens mit Radwegen aus – und ist sportlichen Wettbewerben nie abgeneigt. Abkühlung in der Blauen Lagune Nach dem Start an den Externsteinen radeln Marco Schreyl und Susanne Brambora von Bad Liebspringe bis Rheda-Wiedenbrück durch vier ehemalige Landesgartenschauen. Für Abkühlung sorgt am zweiten Tag in Beckum das türkisschimmernde Wasser der Dyckerhoff-Seen, auch „Blaue Lagune“ genannt. Bevor die beiden Radler in der Pferdestadt Warendorf übernachten, schlagen sie auf dem Golfplatz am Wasserschloss Vornhorst ein paar Bälle ab. Segeln auf den Haddorfer Seen Tag drei führt die Radler zur Buddenkuhle, einem Baggersee bei Ladbergen. Und eine Fahrt auf der Sommerrodelbahn im Ibbenbürener Märchenwald erinnert Marco Schreyl an seine Zeit als Anschieber beim späteren Bob-Weltmeister André Lange. Am vierten Tag geht es am Kloster Bentlage vorbei zu den Haddorfer Seen. Hier bekommt Marco Schreyl Segelunterricht – von seiner sportlich vielseitigen Reisebegleiterin. Sandburgenbau an der Xantener Südsee Feuchtfröhlich geht es am fünften Tag beim Badewannen-Rennen auf dem Berkelsee in Vreden zu. Auch Marco Schreyl und Susanne Brambora steigen in eine der schwimmenden Kisten, bevor sie einen kleinen Schlenker über die nahe Grenze nach Winterswijk in Holland machen – Windmühle und Pannenkoeken inklusive. Am letzten Tag steht das prächtige Wasserschloss Anholt auf dem Programm. Und am Ziel, der Xantener Südsee, wartet der letzte kleine Wettbewerb: Wer baut die schönste Sandburg? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 02.09.2018 WDR
    • Folge 208
      Bild: WDR/Beate Höfener
      Moderatorin Tamina Kallert (r) mit Wanderführerin Daniela Schwendiger auf dem Weg zum berühmten Gottesackerplateau. – © WDR/Beate Höfener

      Es ist ein kleines, überschaubares Tal, in dem Nachhaltigkeit gepflegt wird; es liegt in Österreich, ist aber nur von Deutschland aus erreichbar: das Kleinwalsertal. Tamina Kallert taucht ein in die hochalpine Bergkulisse und trifft Menschen, die etwas für ihre Heimat tun – und für die Natur, in der sie leben: den Schuhmacher, der ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzt, indem er alte Wanderschuhe repariert, den Permakultur-Gärtner, der Selbstversorgung anstrebt, den Bio-Koch, der sich schwarze Alpschweine im Garten hält, den Imker, der sich um die Zukunft der Bienen sorgt. Tamina Kallert probiert Kaiserschmarrn und Milcheis „Made in Kleinwalsertal“, besucht eine Kräuterfrau in ihrem Hexenhaus und übernachtet auf einer einsamen Hütte. Sie wandert mit Hund über den Panoramaweg, erklimmt das Gottesackerplateau und steigt in die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas. Muscheln und Korallen auf dem Gottesacker Am Hohen Ifen, einem der markantesten Berge, erwartet Tamina Kallert in fast 2.000 m Höhe eine skurrile Landschaft aus Felsen und Steinen: das Gottesacker-Plateau, eines der größten Karstgebiete Europas. Die schroffen Kalksteinflächen sind viele Millionen Jahre alt, die versteinerte Korallen, Muscheln oder Algen Überreste aus dem Ur-Meer Tethys. Idylle auf der einsamen Hütte Tamina Kallert versorgt sich im „Hoflaada“ in Mittelberg mit „Zwergle-Käs“ und frischer Milch und steigt zur Berghütte „Laubenzug“ auf. In 1.350 m Höhe am Walmendinger Horn findet sie rund um die Selbstversorgerhütte Ruhe, Entspannung und ganz viel Natur. Eine ähnliche Idylle bietet die Alpe Kuhgehren oberhalb vom Wildental, auf der sich Sennerin Lisa und ihre Familie von Juni bis Oktober sieben Tage in der Woche um hungrige Wanderer kümmert – und um die Tiere, die auf der Alpe leben. Naturspektakel Breitachklamm Zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal liegt die Breitachklamm – das außergewöhnlichste Naturschauspiel in der Region: Vor rund 10.000 Jahren, als am Ende der letzten Eiszeit die Gletscher schmolzen, fraß sich das Wasser der Breitach langsam seinen Weg in das Gestein hinein – auf einer Länge von 2,5 km und rund 150 m tief. Tamina Kallert steigt vom Grenzgasthof Walserschanz aus in die beeindruckende Felsenschlucht. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 16.09.2018 WDR
    • Folge 209

      Autorin Alice Tschöke Saftig grüne Almwiesen, blau glitzernde Seen, goldgelb leuchtende Bäume und die schiefergrauen Dolomiten mit schneeweißen Gipfeln: Im herbstlichen Südtirol genießt Tamina Kallert die farbenfrohe Natur, die ihr atemberaubende Panoramen beschert. Ihre Reise durch die nördlichste Provinz Italiens beginnt auf dem Kronplatz, dem Hausberg von Bruneck, und endet im mediterranen Meran, wo ihr Kaiserin Sisi auf Schritt und Tritt begegnet. Unterwegs lernt sie traditionsbewusste und fortschrittliche Südtiroler kennen: In St. Ulrich im Grödnertal fährt sie mit einem jungen, innovativen Holzkünstler auf die Seiser Alm, die Größte ihrer Art in Europa; im Gardatal wandert sie zusammen mit zwei Musikerinnen, die sich von den ladinischen Sagen ihrer Heimat inspirieren lassen; im touristisch wenig erschlossenen Sarntal hilft sie bei der Latschenkiefer-Ernte und sieht bei der Öl-Produktion zu. Emotional wird der Moment, wenn Tamina Kallert in Bozen dem tiefgefroren Ötzi in seiner dunklen Eiskammer begegnet. Holzschnitzereien – traditionell und modern Moderne Architektur in 2.275 Meter Höhe: Das Corones Museum von Reinhold Messner auf dem Gipfel des Kronplatz ist in den Gipfel hinein gebaut – und gewährt großartige Ausblicke auf die Dolomiten. Schon vor 150 Jahren wurde in St. Ulrich im Grödnertal eine Hochschule für Holzhandwerker eröffnet. Tamina Kallert trifft einen jungen Holzschnitzer, der den traditionellen Stil weiterentwickelt hat und seine modernen Figuren mit Material aus der Natur veredelt. Bozen – wo Ötzi zuhause ist In Bozen sprechen dreiviertel der Menschen italienisch, und überall in der Landeshauptstadt ist ein südländisches Flair zu spüren – ganz besonders auf dem Markt. Alte Häuser stehen neben ganz modernen, in den mittelalterlichen Laubengängen haben sich schicke Boutiquen angesiedelt, und Ötzi, der Mann aus dem Eis, hat eine hochtechnisierte Ruhestätte gefunden. Wanderwege mit Blick auf Apfelplantagen und Weinberge Das mediterrane Klima in Südtirol und ein jahrhundertealtes, künstliches Bewässerungssystem bringen den Familienbetrieben in Europas größtem Äpfel- und kleinstem Wein-Anbaugebiet gute Ernten. Und entlang der so genannten Waale, durch die das Wasser von den Bergen fließt, verlaufen schöne Wanderwege. Auf der Südtiroler Weinstraße fährt Tamina Kallert nach Völlan zum Keschntfestl – zum Kastanienfest, bei dem Brauchtum großgeschrieben wird. (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 23.09.2018 WDR

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