• Folge 361 (90 Min.)
    Abendstimmung im Ytre-Hvaler-Nationalpark. – Bild: WDR/​Antje Wunsch-Baumgarten
    Abendstimmung im Ytre-Hvaler-Nationalpark.
    Urlaub rund um Norwegens wichtigster Wasserstraße! André Gatzke beginnt seine Reise an der Mündung des Oslofjords in die Nordsee, fährt zu traumhaften, kleinen Inseln und erlebt zugleich die hochmoderne, norwegische Kultur, die untrennbar mit der Naturliebe dieser Nation verbunden ist. Im idyllischen Ferienort Åsgårdstrand besucht er das Sommerhaus des berühmtesten, norwegischen Malers Edvard Munch, dem in Oslo ein gigantisches Museum gewidmet ist. In der ältesten Stadt Norwegens, in Tønsberg, erlebt André Gatzke ein Wikingerfestival und macht eine aufregende Wanderung durch eine 40 Meter hohe Schlucht in der Nähe der Stadt Drammen. Urlaub in den Schären des Oslofjordes Der Ytre Hvaler Nationalpark, gegründet 2009, umfasst vier Vogelschutzgebiete. Über 90 Prozent des Schutzgebietes liegt allerdings unter Wasser, wo es viele Kaltwasserkorallenriffe gibt. Die kleine Insel Nordre Sandøy hat ein großes Wegenetz, um spazieren zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. In die belebten Altstadt Fredrikstad ist alles auf Freizeitvergnügen angelegt. Ein besonderer Spaß, nicht nur bei Regentagen, ist das Modelleisenbahnmuseum. Lebendige Wikinger Die Vorfahren der Norweger, die auf der Grenze zwischen alter Naturreligion und Christentum ihre Blütezeit hatten, sind bis heute ein wichtiger Teil der norwegischen Identität. Das merkt man auf dem Wikingerfest in Tønsberg, zu dem Norweger im August aus allem Landesteilen anreisen, um dort mitzuwirken. Auch im Freiluftmuseum in Borre wird das Wikingerleben durch Laiendarsteller immer wieder lebendig. Die großartigen Wikingerschiffe werden seit langem geborgen, intensiv erforscht und sogar nachgebaut. Der norwegische Schiffsbau Auf der Halbinsel Isegran wird das ehemalige Segelschulschiff Najaden aufwendig restauriert. Bis 1938 lernten junge Männer hier für eine Laufbahn in der Handelsmarine. Die Pflege der Schiffsbautradition hat einen hohen Stellenwert in Norwegen. André Gatzke hilft mit auf einer Werft, in der alte Fähren und Handelsschiffe restauriert und wieder fit gemacht werden. Seefahrt und Abenteurersinn hat immer schon Höchstleistungen hervorgebracht. Im Roald-Amundsen-Museum bei Fredrikstad kann man die lebensgefährliche Eroberung des Südpols 1911 durch den Norweger Amundsen nachvollziehen. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 06.08.2026 WDR
  • Folge 362 (90 Min.)
    Hier geht die Sonne am schönsten unter: Tamina am Strand von Föhr
    Sand! Sommer! Sonne! So wünscht man sich die Nordseeküste im Urlaub. Tamina Kallert fährt auf dem Nordseeküstenradweg bis kurz vor die dänische Grenze und entdeckt zudem viel Interessantes, das das Leben an diesem Küstenabschnitt über Jahrhunderte geprägt hat. Sie besucht Europas größtes Kohlanbaugebiet rund um Wesselburen, die Stadt Friedrichstadt, die mitten in Deutschland mit ihren Grachten und Gebäuden immer noch wie ein Stück Holland aussieht. Tamina Kallert hat eine poetische Begegnung in Husum, der Stadt des Dichters Theodor Storm. Und über allem schwebt die Schönheit und brutale Macht der Nordsee, die immer schon und auch heute noch das Land frisst und die Menschen gefährdet. Rungholt und der Fluch der Sturmflut „Heut bin ich über Rungholt gefahren, die Stadt ging unter vor fünfhundert Jahren“, schrieb 1883 der Dichter Liliencron. Lange wusste man nicht, ob der Untergang der „gottlosen“ Stadt Rungholt Wahrheit oder Mythos ist. Von der Halbinsel Nordstrand aus macht Tamina Kallert mit einer Archäologin eine Wattwanderung und erfährt, dass die neuere Forschung die Existenz der untergangenen Stadt nun endgültig bewiesen hat. Über die Gefahr von Sturmfluten schreibt auch Theodor Storm in seiner berühmten Novelle „Der Schimmelreiter“, in der der Held den Deichbau neu erfindet und trotzdem selbst tragisch endet. In seinem Heimatort Husum folgt Tamina Kallert den Spuren Storms. Die moderne Antwort auf die Gefahren des Meeres sind nicht nur Deiche, sondern auch Schutzbauwerke wie das Eidersperrwerk, das seit 1973 einen großen Landstrich vor dem Wasser schützt. Die größte Sandkiste Deutschlands Auf der Halbinsel Eiderstedt, in Sankt Peter Ording, lädt der bis zu zwei Kilometer Strand seit Generationen Familien zum Sommerurlaub ein. Markenzeichen: die fünf ikonischen Pfahlbauten-Restaurants an der Meereskante. Tamina Kallert besucht die Strandbar 54, die in 2025 neu eröffnet worden ist. Auch wer nicht kitesurfen oder Sandburgen bauen möchte, hat auf Eiderstedt einiges zu entdecken: Der Krämerladen Haus Peters von 1820 ist eine tolle Mischung aus Museum und Souvenir-Shop. Im Multimar Wattforum steht man Aug in Aug mit großen und kleinen Meerestieren. Nordseefantasien wieder in technischer Spitzenqualität Die Reportage entlang des Nordseeküstenradweg ist wieder ein Rausch für Augen und Ohren. Denn auch sie wurde in Ultra High Definition (UHD) im Kinolook gefilmt und zur Musik des Komponisten Andy Miles komplett in 360-Grad-Dolby Atmos abgemischt. (Text: WDR)
    Deutsche Streaming-Premiere Fr. 07.08.2026 ARD MediathekDeutsche TV-Premiere So. 09.08.2026 WDR
  • Folge 363 (90 Min.)
    Moderatorin Andrea Grießmann erkundet mit Reiseleiterein Marina Suran Istrien – Kroatiens größte Halbinsel.
    Kristallklares Wasser, malerische Küstenorte, jahrtausendealte Geschichte und eine Küche, die zu den spannendsten Europas zählt – Istrien überrascht auf vielfältige Weise. Auf ihrer Reise durch die größte Halbinsel Kroatiens entdeckt Stephanie Müller-Spirra eine Region, die mediterrane Leichtigkeit mit kulturellem Reichtum und beeindruckender Natur verbindet. Am Kap Kamenjak, dem wilden Südzipfel Istriens, beginnt das Abenteuer. Im Kajak gleitet Stephanie Müller-Spirra über türkisfarbenes Wasser entlang einer zerklüfteten Küste, wo Wind, Meer und Karstgestein seit Jahrtausenden eine einzigartige Landschaft formen. Es ist der perfekte Auftakt für eine Reise, die weit mehr bereithält als traumhafte Badebuchten. Denn hinter der Küste offenbart sich eine Region voller Geschichten. In den verwinkelten Gassen von Rovinj, den antiken Monumenten von Pula und den historischen Plätzen von Poreč wird sichtbar, wie Römer, Venezianer und die österreichisch-ungarische Monarchie das Gesicht Istriens geprägt haben. In Pula trifft Stephanie Müller-Spirra den Musiker Marko Purišić, vor allem durch den Eurovision Songcontest international bekannt als Baby Lasagna. Zwischen den mächtigen Mauern des römischen Amphitheaters spricht er über seine Heimat und die besondere Verbundenheit der Menschen mit dieser Region. Je weiter die Reise ins Landesinnere führt, desto ursprünglicher zeigt sich Istrien. Im Učka-Gebirge wandert Stephanie Müller-Spirra gemeinsam mit der Extrembergsteigerin Ines Papert durch eine raue Berglandschaft mit spektakulären Ausblicken auf die Adria. Zwischen dichten Wäldern und kleinen Dörfern rund um Buzet begibt sie sich anschließend auf die Suche nach einem der begehrtesten Schätze der Region: dem Trüffel. Dabei erlebt sie hautnah, wie eng Natur, Tradition und Kulinarik in Istrien miteinander verbunden sind. Genuss spielt auf dieser Reise eine besondere Rolle. Hochwertiges Olivenöl, charaktervolle Weine und kreative Küche machen die Region zu einem Paradies für Feinschmecker. Vor allem in Rovinj zeigt sich, wie selbstverständlich hier Tradition und Innovation zusammenfinden. Überall begegnet Stephanie Müller-Spirra Menschen, die ihre Heimat mit großer Leidenschaft gestalten und dabei ihre Wurzeln bewahren. Istrien ist eine Region voller Kontraste und überraschender Entdeckungen – ein Ort, an dem sich mediterranes Lebensgefühl, bewegte Geschichte und außergewöhnliche Natur zu einem Reiseerlebnis verbinden, das lange nachwirkt. (Text: WDR)
    Deutsche TV-Premiere So. 23.08.2026 WDR

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