• 44 Min.
    Auf dem größten Kontinent lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe „Terra X: Asien“ zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert, welche verblüffenden Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Dschungelgebieten Asiens zu meistern – denn in den artenreichen Wäldern ist die Konkurrenz groß. Kein Tier symbolisiert den Dschungel Asiens so sehr wie der Tiger. Einst waren die Großkatzen in Asien weit verbreitet, doch Lebensraumzerstörung und rücksichtslose Jagd ließen ihre Bestände um dramatische 96 Prozent zusammenbrechen. Ihr riesiges Verbreitungsgebiet ist auf kleine Inseln zusammengeschrumpft. Auf dem indischen Subkontinent liegen ihre wichtigsten Rückzugsgebiete. Im Süden Nepals lassen sich Tiger gut beobachten, weil sie dort nicht nur Wald, sondern auch Grasland besiedeln. Aufgrund strenger Schutzmaßnahmen erholen sich ihre Bestände in Indien und Nepal langsam. Immerhin leben weltweit inzwischen wieder rund 4500 Tiger in freier Natur. Bei den ebenfalls bedrohten Orang-Utans dauert es besonders lang, bis ihr Bestand wieder wächst. Nach langer Schwangerschaft bekommt eine Orang-Utan-Mutter ein Baby. Sechs bis acht Jahre lang bringt sie ihm bei, wie man im Wald lebt und Nahrung findet. Es ist eine der intensivsten Mutter-Kind-Beziehungen im Tierreich. Anfangs hat das Kleine ständig Hautkontakt zur Mutter, erst später unternimmt es kürzere Ausflüge. Aus Sicherheitsgründen verbringen junge Orang-Utans die meiste Zeit hoch oben in den Baumkronen. Andere Tiere müssen auf dem Boden bleiben – wie etwa asiatische Elefanten. Auf Borneo haben sie eine etwas geringere Körpergröße und gelten als die kleinsten Elefanten der Welt. Seit ihr natürlicher Lebensraum verschwindet, erscheinen sie immer häufiger auf Plantagen für Ölpalmen, denn Elefanten mögen die nahrhaften Früchte sehr. Die Plantagenbesitzer tun ihr Bestes, um ihre Ernte zu schützen, etwa mit Elektrozäunen. So sind die Elefanten zu Eindringlingen auf ihrem eigenen Land geworden. Inzwischen haben einige malaysische Plantagenbesitzer begonnen, die Tiere zu dulden. Wenn alte Bäume gefällt werden, dürfen Elefanten die Reste fressen. So helfen sie, unbrauchbar gewordene Pflanzen zu entsorgen. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die „Terra X“ Naturdokureihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 21.06.2026 ZDF
  • Propaganda hat maßgeblich zur Macht und Akzeptanz der Nationalsozialisten in der Bevölkerung beigetragen. Man nutzte geschickt Massenveranstaltungen, um Hitler als Erlöser und Heilsbringer zu inszenieren. Wer nicht vor Ort war, saß zuhause am „Volksempfänger“ und konnte die Veranstaltung übers Radio mitverfolgen. Das sollte die Menschen einschwören auf das Regime, auf die Einheit des Volkes und auf Adolf Hitler. Trotzdem waren nicht alle Deutschen damals glühende Nationalsozialisten. Dennoch stützten sie das System, indem sie „nur“ mitmachten, denn für die Nationalsozialisten reichte es, wenn die Mehrheit der Menschen nicht aufbegehrt. Aber hätten auch wir damals mitgemacht? Um das zu beantworten, macht „Terra Xplore“-Wissenschaftsjournalistin Jasmina Neudecker zusammen mit der Sozialpsychologin Juliane Degner den menschlichen Drang zu gruppenkonformem Verhalten in einem Experiment greifbar. (Text: Phoenix)
    Deutsche Streaming-Premiere So. 15.01.2023 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere Sa. 27.06.2026 Phoenix
  • 43 Min.
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe „Asien“ zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert, mit welchen verblüffenden Strategien sich die Meeresbewohner Asiens an das Leben in den Ozeanen angepasst haben – denn überall lauern Gefahren und Herausforderungen. Im Westpazifik spielt sich jedes Jahr ein Drama ab. Halfterfische versammeln sich hier in großen Schwärmen, bevor sie das Riff verlassen, um zu laichen. Schnell ziehen sie die Aufmerksamkeit von Grauen Riffhaien auf sich. Die beste Chance zu überleben haben die Halfterfische, wenn sie in einem dichten Schwarm zusammenbleiben. Doch die Haie treiben sie auseinander, um dann einzelne Fische zu verschlingen. Nach zwei Stunden Jagd hat nur ein Grüppchen besonders fitter Halfterfische die Selektion überlebt. Ein bisschen Glück war sicherlich auch im Spiel. Doch es sind genug, um in diesem Teil der Welt für den Erhalt ihrer Art zu sorgen. Wo genau sie laichen, bleibt ihr Geheimnis. Bei Schlammspringern geht es beschaulicher zu. Diese kuriosen Fische besiedeln unter anderem die Mangrovensümpfe Südostasiens – und sie beherrschen ein paar erstaunliche Tricks. Solange sie nass bleiben, können sie über die Haut Sauerstoff aus der Luft aufnehmen und atmen. So können sie den Großteil ihres Lebens außerhalb des Wassers verbringen. Sie sind Wanderer zwischen den Welten. Kräftige Brustflossen ermöglichen ihnen, sich an Land fortzubewegen. Außerdem können sie ihren Körper wie eine Feder anspannen und sich weg katapultieren. Bis zu einem Meter weit können die kleinen Athleten springen, obwohl sie selbst nur wenige Zentimeter lang werden. Ganz andere Dimensionen erreichen Pottwale. Selbst die Jungen sind bei der Geburt schon drei bis vier Meter lang – echte Riesenbabys. Wie die meisten Tierkinder müssen auch sie viel lernen. Beispielsweise, wie man zum Schlafen senkrecht im Wasser steht. Um den nötigen Auftrieb zu erhalten, muss ein unerfahrener Wal genau die richtige Menge an Luft in der Lunge behalten. Zu wenig Luft und er sinkt – es ist eine Kunst. Die Erwachsenen korrigieren seine Fehler behutsam und nachsichtig. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und neueste Unterwassertechnik ein. So liefert die Naturdokureihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 28.06.2026 ZDF
  • 44 Min.
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die neue Naturdokureihe „Asien“ zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert die erstaunlichen Strategien, die Asiens Wildtiere entwickelt haben, um in Nachbarschaft von Menschen zu leben – denn Asien ist der bevölkerungsreichste aller Kontinente. Der Tiger, die mächtigste Großkatze Asiens, ist vom Aussterben bedroht. Die verbliebenen Populationen leben meist in abgelegenen Dschungelgebieten. Doch die erfolgreichen Schutzbemühungen der letzten Jahrzehnte haben dazu geführt, dass einige Großkatzen, die nach neuen Revieren gesucht haben, inzwischen direkt vor den Toren der indischen Stadt Bhopal leben. Dort gibt es reiche Jagdgründe. Nachts schleichen sich Tiger in die Stadt und reißen heilige Kühe. Solche Übergriffe tolerieren die Einheimischen, denn der Hinduismus lehrt Respekt vor allen Mitgeschöpfen. Tagsüber ziehen sich die urbanen Tiger in Verstecke vor der Stadt zurück. Ein Forschungsprojekt untersucht, ob diese außergewöhnliche Nachbarschaft auf Dauer gelingen kann. Die Koexistenz mit großen Pflanzenfressern ist oft noch schwieriger als mit Raubtieren. Auf Sri Lanka nutzen wilde Elefanten ihre massigen, tonnenschweren Körper, um Straßensperren für Fahrzeuge zu errichten und von den Insassen Maut zu verlangen – in Form von Obst, Gemüse oder Brot. Diese Leckereien sind nahrhafter als Gras und Blätter. Daher stoppen Elefanten auf einer Straße, die mitten durch ihren Lebensraum führt regelmäßig Busse. Besonders routiniert ist ein riesiger Bulle. Wenn er eine Zahlung erhält, lässt er die Fahrzeuge passieren. Durch seinen überzeugenden Charme ist er eine lokale Berühmtheit geworden: Raja – der König. Der Ursprung solcher ungewöhnlicher Formen der Nachbarschaft liegt oft darin, dass Menschen den Lebensraum der Wildtiere massiv verändert haben. Bangkok, die Hauptstadt Thailands, hat heute etwa zehn Millionen Einwohner. Vor rund 250 Jahren lag dort eine ausgedehnte Sumpflandschaft. Überreste davon lassen sich bis heute in verschiedenen Stadtparks zwischen den Wolkenkratzern entdecken. Dort leben Bindenwarane, große Echsen, die mehr als zwei Meter lang werden können. Zwischen Joggern und Erholungssuchenden gehen etwa 300 der Riesenechsen auf Nahrungssuche. Es ist eine der dichtesten Populationen von Waranen überhaupt. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdokureihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 05.07.2026 ZDF
  • 44 Min.
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe „Asien“ zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Diese Folge der Koproduktion von ZDF/​“Terra X und der BBC“ stellt wegweisende Naturschutzprojekte vor, mit denen engagierte Menschen dabei helfen, bedrohte Tierarten zu retten – denn im dicht besiedelten Asien sind viele Wildtiere stark gefährdet. Im Nordosten Borneos gibt es noch intakte Regenwälder. Hier lebt eines der scheuesten und am wenigsten bekannten Säugetiere Asiens – der Malaienbär. Durch die Zerstörung ihres Lebensraums und Wilderei sind die Tiere stark bedroht. Wie viele noch in freier Wildbahn leben, weiß niemand genau. Oft werden die Jungen als Haustiere gehalten. Doch weil sie sich schon bald nicht mehr bändigen lassen, werden die Heranwachsenden getötet oder verkauft. Viele, die gerettet werden, landen im „Sun Bear Conservation Centre“, das im malaysischen Teil der Insel Borneo liegt. Der Leiter Dr. Siew Te Wong setzt sich zusammen mit seinem Team dafür ein, dass die Tiere eine zweite Chance bekommen: „Man braucht viel Liebe und Geduld. Die Rehabilitation und Pflege eines Bärenjungen ist ein sehr langer Prozess, der Jahre dauern kann.“ Daher ist es für das Team ein ganz besonderer Moment, wenn einer ihrer Schützlinge wieder in die Freiheit entlassen wird. So hoffen sie, den Bestand der seltenen Tiere in freier Natur zu stützen. Auch auf Sumatra im benachbarten Indonesien leben bedrohte Arten. Etwa der Tapanuli-Orang-Utan, dessen Bestand auf nur noch rund 800 Tieren geschätzt wird. Die Ärztin Hotlin Ompussungu setzt sich gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung für ihre Rettung ein. „Die Menschenaffen sind eine Schlüsselart, die für das Überleben anderer Arten sehr wichtig ist.“ Der Lebensraum der Tapanuli-Orang-Utans ist zwar abgelegen, aber durch menschliche Eingriffe wie Rodung stark gefährdet. Daher verfolgt Hotlin Ompussungu einen besonderen Ansatz beim Artenschutz, der alle Dorfbewohner der Region mit einbezieht. Die Menschen erhalten kostenlos medizinische Versorgung, wenn sie im Gegenzug dabei helfen, den Regenwald wieder aufzuforsten. Auch Kettensägen können gegen medizinische Behandlung eingetauscht werden. So möchte Hotlin Ompussungu die Verbindung zwischen Armut und Naturzerstörung durchbrechen, die sie für eine der größten Herausforderungen im globalen Naturschutz hält. Hunderttausende Setzlinge wurden bereits gepflanzt, um wieder neuen Wald entstehen zu lassen. Überall in Asien arbeiten Menschen unermüdlich daran, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und die Natur zu bewahren. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Fast sechzig Prozent der Weltbevölkerung leben in Asien. Wenn es ihnen gelingt, Lebensräume zu erhalten und in Nachbarschaft mit Wildtieren zu leben – dann gibt es sicherlich auch Hoffnung für den Rest der Welt. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 12.07.2026 ZDF

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