Was die Welt am Laufen hält: 4. Ernährung
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Die Agrarrevolution ermöglichte es, mit immer weniger Arbeitskräften immer mehr Menschen zu ernähren – eine zentrale Voraussetzung für die industrielle Revolution. Technische Innovationen wie Traktoren und Saatmaschinen sowie verbesserte Zuchtmethoden steigerten die Erträge.Bild: ZDFErnährung hält die Welt am Laufen: ohne Nahrung kein Leben. Was macht hoch prozessierte Industrienahrung mit dem Menschen? Wie wirkt sich unsere Ernährungsweise auf den Planeten aus? Mirko Drotschmann zeigt in „Terra X: Was die Welt am Laufen hält“, wie sich die Ernährung im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Hunger ist heute weniger ein Problem globaler Produktion als der Verteilung – verschärft durch Kriege und Krisen. Dabei könnten die vorhandenen Ressourcen grundsätzlich ausreichen, um die Weltbevölkerung zu ernähren.Die Herstellung von Kunstdünger ermöglichte im 20. Jahrhundert eine enorme Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge und begünstigte das starke Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig treten neue Probleme zutage: Seit 2022 sterben weltweit mehr Menschen an den Folgen von Übergewicht als an Unterernährung. Die Agrarrevolution ermöglichte es, mit immer weniger Arbeitskräften immer mehr Menschen zu ernähren. Technische Innovationen wie Traktoren, Saat- und Dreschmaschinen machten es möglich. Die Erfindung von Kunstdüngern, Herbiziden und Pestiziden sowie verbesserte Zuchtmethoden führten zu höheren Erträgen bei Pflanzen und Nutztieren. Parallel dazu entwickelte sich die Nahrungsmittelindustrie von einer lokal geprägten handwerklichen Produktion hin zu einem globalisierten industriellen System. Kühlketten und Konservierung haben Haltbarkeit und Lebensmittelsicherheit erhöht, Gentechnik und Präzisionslandwirtschaft kitzeln noch den letzten Rest an Effizienz und Ertragssteigerung heraus. Mit gravierenden Folgen für Umwelt und Gesundheit. Mirko Drotschmann besucht für die „Terra X“-Folge „Was die Welt am Laufen hält: Ernährung“ unter anderem eine Indoor-Farm, die zukünftig innerstädtisch angebautes Gemüse liefern könnte, sowie einen Forschungsbauernhof, der mit Hightech den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln so gering wie möglich hält. Im Gespräch mit der Ökotrophologin und Ernährungsmedizinerin Professor Anja Bosy-Westphal erfährt er, warum saisonale und regionale Ernährungsweisen das Beste für Mensch und Planet sind. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 16.08.2026 ZDF Was die Welt am Laufen hält: 5. Arbeit
45 Min.Arbeit bestimmt unser Leben. Sie bestimmt unseren Tagesablauf, sichert unser Einkommen. Dieser Film zeigt unterhaltsam und informativ, wie sich unsere Berufswelt verändert hat. Arbeit hält die Welt am Laufen. Mirko Drotschmann geht in dieser „Terra X“-Folge der Frage nach, wie unsere heutige Arbeitswelt zu der wurde, die sie ist. Welche Errungenschaften wurden erreicht? Welchen gewaltigen Herausforderungen stehen wir aktuell gegenüber? „Was machen Sie eigentlich beruflich?“ So beginnen nicht selten Gespräche mit anderen Menschen, die man gerade kennenlernt.Es zeigt, wie sehr diese Frage im Mittelpunkt des Lebens steht. Schließlich verbringen wir einen Großteil unseres Alltags nicht zu Hause, sondern in einem Betrieb, in der Produktion oder als Dienstleister, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. In dieser „Terra X“-Folge wird die moderne Geschichte der Arbeit dokumentiert, vor allem ab dem Zeitpunkt, an dem sich für unsere Gesellschaft vieles wandelte. Gezeigt wird, welche revolutionären technischen Neuerungen es vor mehr als 200 Jahren waren, die dafür sorgten, dass Menschen statt auf den Feldern an Fließbändern arbeiteten. Dieser Film geht intensiv der Frage nach, wie sich das Arbeiten im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und taucht ein in unsere Arbeitswelt von heute. In Trainingscenter für Roboter, in schwindelerregende Höhe auf den Kränen des Containerhafens Wilhelmshaven, ist unterwegs mit zwei Frauen auf der Walz, begleitet eine junge Mutter und Fernfahrerin. Thematisiert wird, wo Traditionen wieder aufleben, wie Frauen immer noch für ihren Platz in vermeintlichen Männerdomänen kämpfen und wie Robotik, Digitalisierung und KI aktuell unsere Arbeitswelt auf den Kopf stellen. In packenden Reenactments taucht der Film ein in die Schrecken der frühen Industrialisierung und die ersten Arbeitskämpfe. Im Studio trifft Mirko Drotschmann die Professorin Nina Kleinöder von der Universität Bamberg, die zum Wandel der Arbeitswelt forscht. Kinder in Fabrikhallen und 60- bis 70-Stunden-Wochen gehören in Deutschland zwar längst der Vergangenheit an. Doch wir stehen heute neuen Herausforderungen gegenüber, vor allem durch die Automatisierung, durch Roboter- und Computertechnik. Die Wissenschaftlerin konstatiert: „Wir sehen, dass sich die Arbeit verändert, sich verdichtet, immer komplexer wird. Und letztendlich haben wir hier ja auch einen Hinweis in steigenden Burn-out-Zahlen.“ Die Dokumentation verbindet historische Entwicklungen mit aktuellen Forschungserkenntnissen und wagt einen Blick in die Zukunft einer Welt, in der sich das Verhältnis zwischen Mensch und Arbeit grundlegend neu ordnet. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 23.08.2026 ZDF Weltstädte: 4. London
45 Min.Vibrierendes London. In der „Terra X“-Sendung „Weltstädte – London“ ergründet „Terra X“-Moderator und Psychologe Leon Windscheid die außergewöhnliche Anziehungskraft der Metropole an der Themse. London – traditionsbewusst und trotzdem einen Schritt voraus. Einst Machtzentrum eines gigantischen Weltreichs, heute eine Metropole, die ständig neue Trends setzt. „Terra X“-Moderator Leon Windscheid erforscht ihre fast magisch anmutende Anziehungskraft. London steht für sich, ist einzigartig und ansteckend. Wer einmal die Metropole an der Themse besucht hat, hat den London-Virus.Für die „Terra X“-Sendung „Weltstädte – London“ begibt sich Psychologe Leon Windscheid vor Ort auf eine spannende Spurensuche: Wie wurde aus einem Handelsplatz in einer abgelegenen römischen Provinz die Hauptstadt des größten Kolonialreiches aller Zeiten? Und was zeichnet heute das Lebensgefühl in dieser Stadt aus, die von ihren Bewohnern auch schon als „The Smoke“ bezeichnet wurde? In Greater London wohnen heute knapp neun Millionen Menschen – zweieinhalb Mal mehr als in Berlin. Doch die historische Keimzelle der Weltstadt ist ein sehr kleines Gebiet, das sich rund eineinhalb Kilometer entlang des Nordufers der Themse im geografischen Zentrum Londons erstreckt – die heutige „City“. Im viktorianischen Zeitalter wird London zur größten Stadt der Welt und zum Zentrum eines buchstäblich weltumspannenden Kolonialreiches, des British Empire. Was die Stadt bis heute charakterisiert, ist vor allem eine besonders vielfältige Bevölkerung. Rund 41 Prozent der heutigen Einwohnerinnen und Einwohner Londons sind außerhalb Großbritanniens geboren. London ist damit neben New York die globalste Weltstadt. Und passend zu seiner langen und sehr bewegten Geschichte zeichnet es sich noch stärker durch harte Kontraste aus als andere Weltstädte: hypermodern und traditionsbewusst, elitär und bodenständig-weltoffen, luxuriös und heruntergekommen, glamourös und nüchtern. Leon Windscheid trifft vor Ort Menschen, die mit ihrem Lebensgefühl, ihrem Beruf oder ihrer Leidenschaft für diese Stadt stehen. Er blickt hinter die Mauern jahrhundertalter Zünfte, erfährt, wo die Queen einst ihre legendären Regenschirme erwarb und darf einer echten Tee-Zeremonie à la „Bridgerton“ beiwohnen. Leon Windscheids Gesprächspartner zeigen nicht nur ihre Lieblingsplätze, sondern auch unbekannte, geheimnisvolle Orte jenseits der touristischen Pfade. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 30.08.2026 ZDF Weltstädte: 5. Tokio
45 Min.Effizient mit viel Gemeinsinn: Wie eine Millionenmetropole das Chaos regelt, erforscht Moderator und Psychologe Leon Windscheid in der neuen „Terra X“-Folge „Weltstädte – Tokio“. Kaum eine Millionenmetropole ist so sauber und sicher wie Tokio. Wie dies einer Megacity gelingt und was ihre Geschichte damit zu tun hat, ergründet Psychologe Leon Windscheid. Tokio ist eine der jüngsten Weltmetropolen. Erst 1868 wurde Edo, ursprünglich ein kleines Fischerdorf in Tokio, die „östliche Hauptstadt“, umbenannt. Als japanische Hauptstadt und Kaisersitz verwandelt sich Tokio in eine geschäftige Metropole, doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt sich die Stadt zu einer modernen und auch bedeutenden Weltstadt.Jahrhunderte lang war Japan von fast allen äußeren Einflüssen abgeschottet, ab dem 19. Jahrhundert will das Land Verpasstes so schnell und gründlich wie möglich aufholen. In einem an Überkompensation grenzenden Rausch wandelt sich das Land binnen Jahrzehnten vom abgeschotteten Feudalstaat mit traditioneller Gesellschaftsordnung zur industrialisierten Kolonialmacht. Offenheit für Neues ist Tokios Überlebensstrategie. Weite Teile der Stadt brennen im 17. und im 19. Jahrhundert nieder. Erdbeben setzten Tokio immer wieder zu. 1923 zerstört das Große Kantō-Beben fast die ganze Stadt. Auch im Zweiten Weltkrieg lag Tokio in Schutt und Asche. Doch jedes Mal entsteht aus der Asche des Vergangenen ein völlig neues Tokyo mit radikal verändertem Stadtbild. Während im 19. Jahrhundert noch London und Paris als architektonische Vorbilder dienen, ist Tokio heute längst selbst zum Innovationstreiber geworden. Und dabei besticht die Stadt auch durch ihre Ruhe, Präzision und Sauberkeit. U-Bahnen kommen pünktlich, der Verkehr fließt. An der berühmten Shibuya-Kreuzung wechseln bis zu 3.000 Menschen bei einer Grünphase die Straße und trotzdem gibt es kein Anrempeln, kein Gedränge. Woher kommt der Sinn für das Gemeinwohl und die Wertschätzung des Anderen, und wie pflegt die Stadt diese Werte? In der neuen „Terra X“- Folge „Weltstädte – Tokio“ erkundet Moderator und Psychologe Leon Windscheid die Seele der Metropole und durchmisst dabei die Geschichte der Stadt. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 06.09.2026 ZDF Weltstädte: 6. Rom
45 Min.Moderator und Psychologe Leon Windscheid (M.) mit historischem Kostüm.Bild: Gunnar Mergner / ZDF und Gunnar MergnerJahrtausendealte Schönheit. In der „Terra X“-Sendung „Weltstädte – Rom“ taucht Moderator und Psychologe Leon Windscheid in die geheimnisvolle Geschichte der Ewigen Stadt ein. Die Diva unter den Weltstädten: Elegant, auch wenn die Fassade bröckelt, voller Geheimnisse und verliebt in sich selbst. „Terra X“-Moderator und Psychologe Leon Windscheid ergründet die faszinierende Seele der Weltstadt Rom. Roma – schon der Name ist ein Versprechen. Dolce Vita vor jahrtausendealter Kulisse. In kaum einer anderen Stadt gehen die Bewohner so selbstverständlich und zugleich so stolz mit ihren antiken Baudenkmälern um wie in Rom.Die „Ewige Stadt“, „Alle Wege führen nach Rom“, „Ubi Papa, ibi Roma“ – diese Zuschreibungen spiegeln das Selbstverständnis Roms als Weltstadt wider. Der unbedingte Wille zur Weltherrschaft und universellen Geltung war über Jahrhunderte in die DNA der Stadt eingeschrieben. Mit knapp drei Millionen Einwohnern ist Rom heute die drittgrößte Stadt der Europäischen Union. Rom, das Herz des katholischen Christentums, ist zudem die einzige Stadt der Welt, auf deren Gebiet sich ein anderer Staat befindet – die Enklave des Vatikanstaats. Aus diesem Grund wird sie oft als Hauptstadt zweier Staaten bezeichnet. Doch trägt sie den Namen Weltstadt heute noch zu Recht? Oder bröckelt ihr Status genauso wie die zahlreichen historischen Denkmäler in der Stadt? Bis heute ist Rom weltweit die Stadt mit der größten Konzentration historischer und architektonischer Bauwerke. Noch immer sind viele Schätze der Stadt nicht entdeckt. „Terra X“-Moderator und Psychologe Leon Windscheid trifft vor Ort Archäologen, Restauratorinnen, Bauingenieure und Romliebhaberinnen, die mit ihm die Tiefen und Geheimnisse der Stadt erkunden. Und er erlebt die überbordende, sinnliche Lebensfreude der Römerinnen und Römer hautnah. Sie verraten und zeigen ihm auch, was das Leben in Rom so einzigartig und lebenswert macht. Leon Windscheid erkundet vor Ort, wie Rom sein großes, schillerndes Erbe verteidigt und wie sich die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere So. 13.09.2026 ZDF
