• 45 Min.
    Das zweite Schiff aus der Unglücksnacht, die „Sir Robert Baden Powell“, im Hafen – Ihre Besatzung rettete die 15 Überlebenden der „Bayesian“. – Bild: Thomas J. Kramer /​ ZDF
    Das zweite Schiff aus der Unglücksnacht, die „Sir Robert Baden Powell“, im Hafen – Ihre Besatzung rettete die 15 Überlebenden der „Bayesian“.
    Was als tolle Reise einer Superyacht begann, endet in einem der rätselhaftesten Seeunglücke der letzten Jahre. Doch warum geriet ein als „unsinkbar“ geltendes Schiff so schnell in Not? Der Film rekonstruiert die Ereignisse jener Nacht vor Sizilien mit exklusiven Zeugenaussagen unter anderem des deutschen Kapitäns Karsten Börner, der die 15 Überlebenden rettete. Gezeigt werden unbekannte Videoaufnahmen und Einblicke in die laufenden Ermittlungen. Sieben Menschen sterben, darunter der britische Eigner, der Tech-Magnat Mike Lynch und seine Tochter. Experten der britischen Marine Accident Investigation Branch und renommierte Wissenschaftler enthüllen alarmierende neue Erkenntnisse: Eine unvollständige Stabilitätsdokumentation, ein extrem hoher Mast, der die Yacht anfällig für Starkwind machte, und ein Wetterereignis, das zu den gefährlichsten seiner Art zählt. Spannend und emotional: Die Dokumentation zeigt nicht nur, wie es zu diesem Unglück kommen konnte, sondern wirft auch die Frage auf, ob die Yachtindustrie im Zeitalter extremer Wetterlagen vor einem grundlegenden Sicherheitsproblem steht. Ein fesselndes Stück investigativen Fernsehens und ein eindringlicher Appell, die Risiken auf unseren Meeren neu zu denken. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.08.2026 ZDF
  • 45 Min.
    Die Burg Himeji in Japan zählt zu den wenigen original erhaltenen Burgen des 17. Jahrhunderts und gilt als architektonischer Nachfolger der Burg Azuchi.
    Die legendäre Burg Azuchi galt einst als das spektakulärste Bauwerk Japans – bis es verschwindet und ein Rätsel hinterlässt, das bis heute fasziniert. Vier Jahrhunderte nach ihrer Zerstörung steht Azuchi im Zentrum einer außergewöhnlichen Untersuchung, bei der Forschende versuchen, ihr Aussehen und ihre Bedeutung zu rekonstruieren, und dabei tief in das konfliktreiche Japan des 16. Jahrhunderts eintauchen. Japan im späten 16. Jahrhundert: Das Land ist geprägt von blutigen Machtkämpfen rivalisierender Fürsten. Inmitten dieser Unruhen steigt Oda Nobunaga auf – ein ebenso visionärer wie rücksichtsloser Kriegsherr, der entschlossen ist, Japan zu vereinen. Als sichtbares Zeichen seines Machtanspruchs lässt er ein Bauwerk errichten, das alles bisher Dagewesene übertrifft: die Burg Azuchi. Mit ihrer außergewöhnlichen Größe, ihrer prachtvollen Gestaltung und ihrem innovativen architektonischen Konzept setzt sie neue Maßstäbe und wird zum Symbol einer neuen Zeit. Doch nur wenige Jahre nach seiner Vollendung wird die Burg durch ein Feuer zerstört. Was bleibt, sind Ruinen und eine offene Frage: Wie sah dieses legendäre Bauwerk tatsächlich aus? Die „Terra X“-Dokumentation „Die Burg des Samurai“ nimmt sich dieses Rätsels an und folgt einer aufwendigen Spurensuche: Historiker, Archäologinnen und Architekten arbeiten gemeinsam daran, das Schloss zu rekonstruieren und seine Geheimnisse zu entschlüsseln. Mithilfe moderner Technologien und eindrucksvoller visueller Rekonstruktionen wird Azuchi Schritt für Schritt wieder sichtbar gemacht. So entsteht eine dichte und bildgewaltige Reise in das Japan der Samurai-Zeit. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 09.08.2026 ZDF
  • 45 Min.
    Die Agrarrevolution ermöglichte es, mit immer weniger Arbeitskräften immer mehr Menschen zu ernähren – eine zentrale Voraussetzung für die industrielle Revolution. Technische Innovationen wie Traktoren und Saatmaschinen sowie verbesserte Zuchtmethoden steigerten die Erträge.
    Ernährung hält die Welt am Laufen: ohne Nahrung kein Leben. Was macht hoch prozessierte Industrienahrung mit dem Menschen? Wie wirkt sich unsere Ernährungsweise auf den Planeten aus? Mirko Drotschmann zeigt in „Terra X: Was die Welt am Laufen hält“, wie sich die Ernährung im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Hunger ist heute weniger ein Problem globaler Produktion als der Verteilung – verschärft durch Kriege und Krisen. Dabei könnten die vorhandenen Ressourcen grundsätzlich ausreichen, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Die Herstellung von Kunstdünger ermöglichte im 20. Jahrhundert eine enorme Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge und begünstigte das starke Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig treten neue Probleme zutage: Seit 2022 sterben weltweit mehr Menschen an den Folgen von Übergewicht als an Unterernährung. Die Agrarrevolution ermöglichte es, mit immer weniger Arbeitskräften immer mehr Menschen zu ernähren. Technische Innovationen wie Traktoren, Saat- und Dreschmaschinen machten es möglich. Die Erfindung von Kunstdüngern, Herbiziden und Pestiziden sowie verbesserte Zuchtmethoden führten zu höheren Erträgen bei Pflanzen und Nutztieren. Parallel dazu entwickelte sich die Nahrungsmittelindustrie von einer lokal geprägten handwerklichen Produktion hin zu einem globalisierten industriellen System. Kühlketten und Konservierung haben Haltbarkeit und Lebensmittelsicherheit erhöht, Gentechnik und Präzisionslandwirtschaft kitzeln noch den letzten Rest an Effizienz und Ertragssteigerung heraus. Mit gravierenden Folgen für Umwelt und Gesundheit. Mirko Drotschmann besucht für die „Terra X“-Folge „Was die Welt am Laufen hält: Ernährung“ unter anderem eine Indoor-Farm, die zukünftig innerstädtisch angebautes Gemüse liefern könnte, sowie einen Forschungsbauernhof, der mit Hightech den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln so gering wie möglich hält. Im Gespräch mit der Ökotrophologin und Ernährungsmedizinerin Professor Anja Bosy-Westphal erfährt er, warum saisonale und regionale Ernährungsweisen das Beste für Mensch und Planet sind. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 16.08.2026 ZDF
  • 45 Min.
    Arbeit bestimmt unser Leben. Sie bestimmt unseren Tagesablauf, sichert unser Einkommen. Dieser Film zeigt unterhaltsam und informativ, wie sich unsere Berufswelt verändert hat. Arbeit hält die Welt am Laufen. Mirko Drotschmann geht in dieser „Terra X“-Folge der Frage nach, wie unsere heutige Arbeitswelt zu der wurde, die sie ist. Welche Errungenschaften wurden erreicht? Welchen gewaltigen Herausforderungen stehen wir aktuell gegenüber? „Was machen Sie eigentlich beruflich?“ So beginnen nicht selten Gespräche mit anderen Menschen, die man gerade kennenlernt. Es zeigt, wie sehr diese Frage im Mittelpunkt des Lebens steht. Schließlich verbringen wir einen Großteil unseres Alltags nicht zu Hause, sondern in einem Betrieb, in der Produktion oder als Dienstleister, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen. In dieser „Terra X“-Folge wird die moderne Geschichte der Arbeit dokumentiert, vor allem ab dem Zeitpunkt, an dem sich für unsere Gesellschaft vieles wandelte. Gezeigt wird, welche revolutionären technischen Neuerungen es vor mehr als 200 Jahren waren, die dafür sorgten, dass Menschen statt auf den Feldern an Fließbändern arbeiteten. Dieser Film geht intensiv der Frage nach, wie sich das Arbeiten im Laufe der Jahrhunderte verändert hat und taucht ein in unsere Arbeitswelt von heute. In Trainingscenter für Roboter, in schwindelerregende Höhe auf den Kränen des Containerhafens Wilhelmshaven, ist unterwegs mit zwei Frauen auf der Walz, begleitet eine junge Mutter und Fernfahrerin. Thematisiert wird, wo Traditionen wieder aufleben, wie Frauen immer noch für ihren Platz in vermeintlichen Männerdomänen kämpfen und wie Robotik, Digitalisierung und KI aktuell unsere Arbeitswelt auf den Kopf stellen. In packenden Reenactments taucht der Film ein in die Schrecken der frühen Industrialisierung und die ersten Arbeitskämpfe. Im Studio trifft Mirko Drotschmann die Professorin Nina Kleinöder von der Universität Bamberg, die zum Wandel der Arbeitswelt forscht. Kinder in Fabrikhallen und 60- bis 70-Stunden-Wochen gehören in Deutschland zwar längst der Vergangenheit an. Doch wir stehen heute neuen Herausforderungen gegenüber, vor allem durch die Automatisierung, durch Roboter- und Computertechnik. Die Wissenschaftlerin konstatiert: „Wir sehen, dass sich die Arbeit verändert, sich verdichtet, immer komplexer wird. Und letztendlich haben wir hier ja auch einen Hinweis in steigenden Burn-out-Zahlen.“ Die Dokumentation verbindet historische Entwicklungen mit aktuellen Forschungserkenntnissen und wagt einen Blick in die Zukunft einer Welt, in der sich das Verhältnis zwischen Mensch und Arbeit grundlegend neu ordnet. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 23.08.2026 ZDF

Mehr Spoiler…

Hol dir jetzt die fernsehserien.de App