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  • Asien: 3. Wilde Wüsten

    44 Min.
    In der Wüste Gobi in der Mongolei sind die Lebensbedingungen besonders hart. – Bild: BBC Studios /​ ZDF
    In der Wüste Gobi in der Mongolei sind die Lebensbedingungen besonders hart.
    Auf dem größten aller Kontinente lebt eine außerordentlich artenreiche Tierwelt. Die Naturdoku-Reihe „Asien“ zeigt die Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren. Die dritte Folge der siebenteiligen Koproduktion von ZDF/​“Terra X“ und der BBC schildert, welche Strategien Wildtiere entwickelt haben, um ein Leben in den Wüsten und Steppen Asiens zu meistern – denn weite Teile des Kontinents sind von Trockengebieten geprägt. Viele der Wüsten Asiens existieren seit Millionen von Jahren. Doch auf dem riesigen Kontinent befindet sich auch die jüngste Wüste der Erde: Die Aralkum im Grenzgebiet von Kasachstan und Usbekistan. Schiffswracks im Sand zeugen davon, dass sich hier einst ein Gewässer befand. Bis vor Kurzem war die Aralkum der Aralsee – der viertgrößte See der Welt. Seit den 1960er-Jahren wurde zwei Flüssen, die dieses Binnenmeer überwiegend speisten, besonders viel Wasser für die Landwirtschaft entnommen. Über Jahrzehnte nahm der Zufluss ab, sodass der Aralsee kontinuierlich schrumpfte. Sand, der einst auf dem Boden des Sees lag, wird nun immer wieder aufgewirbelt und bildet gewaltige Sandstürme. Mongolei-Gazellen haben mit anderen Problemen zu kämpfen. Sie ziehen seit jeher als Nomaden durch die Ebenen, weil sie im Winter kaum noch nahrhaftes Gras finden. Doch ein gewaltiges
    Hindernis liegt auf ihrer Wanderroute: die Transsibirische Eisenbahn – die längste Bahnstrecke der Welt. Sie verbindet Moskau mit Wladiwostok im Osten Russlands. Dadurch wird der Lebensraum der Gazellen und vieler anderer Wildtiere zerschnitten. Zu beiden Seiten der Bahnstrecke verlaufen Zäune mit Stacheldraht, die Vieh von den Gleisen fernhalten sollen. Aber sie beeinflussen auch die Wanderung der Gazellen, denn wenn sie nicht verhungern wollen, müssen sie die Bahnlinie irgendwie überwinden. Dabei bleiben viele auf der Strecke. Zudem jagen dort verwilderte Haushunde, indem sie fliehende Gazellen in die Zäune treiben. Die Huftiere müssen also nicht nur mit Kälte und Nahrungsmangel zurechtkommen, sondern auch mit Zügen, Zäunen und verwilderten Hunden. In der Wüste Gobi sucht eines der seltensten Tiere der Erde, der Gobi-Bär, nach Wasser. In Indien müssen asiatische Löwen alles tun, um im trockenen Gir-Forest Nahrung zu finden, und junge Kormorane werden vorübergehend zu Kannibalen, um zu überleben. Mit großem Aufwand und vielen Entbehrungen ist es den Drehteams gelungen, bisher kaum bekanntes Tierverhalten zu dokumentieren. Dafür setzten sie auch hochauflösende Kameradrohnen und leistungsfähige, automatische Kamerafallen ein. So liefert die Naturdoku-Reihe „Asien“ nicht nur neue Perspektiven, sondern auch neue Erkenntnisse. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 18.01.2026 ZDF

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