Katharina wartet ungeduldig auf ein Paket vom Kölner Zoo, das ein spezielles Milchpulver enthält. Ein kleines Äffchen, das heute in der Auffangstation ankommen wird, braucht es dringend. Da trifft der aufgeregte Schweinewirt Ludger Behrens ein, der von Max dringend Hilfe für sein Schwein Amélie erhofft. Vor zwei Stunden war es noch kerngesund, und jetzt kann es kaum noch atmen. Max und Katharina diagnostizieren eine Glykolvergiftung. Max fährt sofort in Behrens Stall um nach der Ursache der Vergiftung zu suchen. Unterdessen ist das Paket aus Köln angekommen, wie Christian Berger bestätigt, doch ist es nicht da, wo er es hingelegt hat. Zum Glück hat der schlaue Charly von seinem Baumhaus aus beobachtet, wie das Ferkel Francois unbemerkt von Behrens Anhänger gehüpft ist, das Paket stibitzt und sich gleich darüber her gemacht hat. Charly kann dem Schweinchen die Überreste entreißen und bringt sie sofort zu Katharina. Die verdächtigt jedoch Charly, das Paket aufgerissen zu haben. Charly schmollt. Unterdessen
hat Max auf Behrens Hof die Quelle der Vergiftung gefunden. Ein Behälter mit Glykol für die Klimaanlage der Zuchthalle ist undicht. Amelie muss das süß schmeckende Glykol hier aufgeleckt haben. Bauer Behrens beschuldigt seine Tochter Marianne, den Stall nicht richtig zugemacht zu haben. Marianne und ihr Freund Maurice würden den Hof gerne in einen Biobauernhof umwandeln. Doch ihr Vater will das auf keinen Fall und scheint auch Angst zu haben, Marianne an Maurice zu verlieren. Kurze Zeit später behandelt Katharina einen neuen Patienten: Opa Grunerts Dackel Alfred, den der junge Felix Richter netterweise in die Praxis bringt, weil der Opa nicht mehr so gut laufen kann. Damit schlägt Felix gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Er tut Grunert einen Gefallen und trifft die von ihm verehrte Lilly wieder. Schwein Amélie ist inzwischen über den Berg, doch bei der Abholung kommt es zum Eklat zwischen Behrens und seiner Tochter. Sie erträgt es nicht länger, zwischen Maurice und ihrem Vater zu stehen. (Text: ZDF)