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Kommentare 26581–26590 von 32976

  • (geb. 2000) am

    sooo meine lieben Lieben das wars HIER für mich..wir lesen uns und sehen uns morgen in alter Frische 😘😘😘
    • am

      hab einen schönen Abend Cupkeeks
    • (geb. 2000) am

      Ach schade, beim 1. Satz dachte ich für immer ... ;-(
  • am

    Für meine Eltern

    Ihr gebt mir Wurzeln in die eine, und Flügel in die andere Hand und einen Kuss auf meine Stirn, der sagt mir: „Ich bin nicht alleine.“

    Dann legt ihr zwischen uns ein Band, sodass wir uns nicht verlieren, sagt ihr. Und dass ich gehen kann wenn ich will.

    Und irgendwann geh ich raus. Aber hier draußen ist es so still, so ohne euch. Ihr seid nicht da wenn ich aufstehe, seid nicht da wenn ich schlafen gehe. Also schon, aber woanders und das ist nicht leicht.

    Aber ich kann das. Und trotzdem fehlt ihr.

    Auch wenn ihr mich nicht gefragt habt, gibt es da noch etwas, dass ich euch noch nicht gesagt hab.

    Ihr seid mein Ursprung, meine Insel, mein Vertrauen und mein Schatz. Mein Mund formt euer Lachen, mein Herz schlägt euern Takt.

    Ihr, ihr seid mein Beweis, dass Liebe mehr als Geld zählt. Seid der Rahmen für mein Weltbild. Alles was für mich als Held gilt. Ihr gebt mir Hals ohne mich festzuhalten, schafft es, wenn ich nicht kann, mich auszuhalten. Würdet nichts tun mich je aufzuhalten, eher bringt ihr mich dorthin.

    Ich brauch‘ nichts zeigen und ihr seht mich, brauch‘ nichts sagen und ihr versteht mich, brauch‘ nichts haben und ihr nehmt mich, nehmt mich einfach wie ich bin.

    Und wenn ich Angst hab, seid ihr traurig. Wenn ich weine, weint ihr auch. Dann sagt ihr: „Sei nicht traurig.“ Und dass ihr immer an mich glaubt und mir kann nichts passieren, weil ich weiß, ihr seid noch hier. Ich gehör‘ zu euch und ihr gehört zu mir.

    Ihr seid mein Ursprung, mein Vertrauen, meine Insel und mein Schatz. Mein Mund formt euer Lachen, mein Herz schlägt euren Takt.

    – Quelle: https://www.rundschau-online.de/25518714 ©2017
    • (geb. 2000) am

      lassen wir doch die armseligen Trolle sich hier austoben..oft ist es die einzigste Freude in ihrem Leben die sie haben...das schweisst uns doch nur noch mehr zusammen der harte Kern..Alena..Käferle..Nelkchen..Amica..Echo..Leon..Mausi...Nordlicht und gelchen..und natürlich fröschle und die User die sonst noch dazu gehören möchten..wir haben unseren Spass und das ist die Hauptsache..sorry wenn ich jemanden nicht namentlich erwähnte 🤗🤗
      • am

        irgendwie hast du Troll verpeilt, dass das ein Forum für RR ist und kein Vergnügungspark für Menschen, die am WE nichts anderes zu tun haben als hier smalltalk zu halten.
      • am

        SIEHST DU
        Dann kannst du doch auch meine Texte lesen........

        ich mach nicht Anderes als ihr

        tz tz tz

        wird hier jemand ausgegrenzt?
      • (geb. 2000) am

        er meint dass wir uns aufregen dabei lachen wir uns schlapp 🤣🤣😂😀😁 nur gut dass man hier keine stille Post lesen kann 🙊🙉🙈
      • (geb. 1981) am

        Dann gehör ich halt zum weichen kern
      • (geb. 2000) am

        und er denkt dass wir seinen Schrott auch noch durchlesen 😁😁😁😂🤣😃😀😄😅😆
      • am

        lachen ist doch gesund.
        Siehst du, ich bin doch zu was gut.

        Ärger dich nicht - lach einfach weiter
      • (geb. 2000) am

        und er hat am WE viel zu tun und hat seinen geklonten Troll hierher geschickt..😎😎😁😂
      • (geb. 1981) am

        Ja Heike total.. Jetzt werd ich bestimmt so verbittert wie du😱
    • (geb. 1981) am

      Tze tze tze.. Tootal durchgeschossen die Arme😒wenn die von rote rosen mal wieder ne kaputte brauchen bewirb dich mal👍
      • am

        warum regt ihr euch so auf.
        ich muss mir doch euren Schrott auch durchlesen, wenn ich hier mal auf einen Text RR betreffend kommen will.
        Beruhigt euch wieder
    • (geb. 1981) am

      Heike wenn ich hier sehe wie du dich aufführst muss ich sagen das es kein Verlust ist das du dich aus dem forum zurückgezogen hast. Im Gegenteil.. Es war eher ein Gewinn das du nicht da warst.. Sonst wäre es sicher nicht so bunt und vielfältig geworden.. Kommst du im Alltag mit deiner Art sehr weit... Dann wundert es mich nicht das du lieber dein Ding alleine durchziehst so unsozial wie du dich hier gibst..
      • am

        genau, regt euch doch nicht auf.

        Ich mach das, was ihr hier auch macht.
        Ihr tippt euch euren Blödsinn - macht smalltalk.
        Warum darf ich das nicht?
        Vielleicht interessiert ich ja jemand für das was ich schreibe.. Vielleicht habt nur ihr hier das Recht eure Gedanken lozuwerden - die ja auch fast alle nichts mit RR zu tun haben?

        Und für mich WAR das mal eine Seite über RR.

        Und nun regt euch doch nicht über mich auf.
        Guckt ein wenig Formel 1 - das beruhigt
    • am

      Das Lied von der Glocke
      (Vivos voco. Mortuos plango. Fulgura frango*)

      Festgemauert in der Erden
      Steht die Form aus Lehm gebrannt.
      Heute muß die Glocke werden,
      frisch, Gesellen, seid zur Hand!
      Von der Stirne heiß
      rinnen muß der Schweiß,
      soll das Werk den Meister loben;
      doch der Segen kommt von oben.

      Zum Werke, das wir ernst bereiten,
      geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
      wenn gute Reden sie begleiten,
      dann fließt die Arbeit munter fort.
      So laßt uns jetzt mit Fleiß betrachten,
      was durch schwache Kraft entspringt;
      den schlechten Mann muß man verachten,
      der nie bedacht, was er vollbringt.
      Das ists ja, was den Menschen zieret,
      und dazu ward ihm der Verstand,
      daß er im innern Herzen spüret,
      was er erschaffen mit seiner Hand.

      Nehmet Holz vom Fichtenstamme,
      doch recht trocken laßt es sein,
      daß die eingepreßte Flamme
      schlage zu dem Schwalch hinein!
      Kocht des Kupfers Brei!
      schnell das Zinn herbei,
      daß die zähe Glockenspeise
      fließe nach der rechten Weise!

      Was in des Dammes tiefer Grube
      die Hand mit Feuers Hilfe baut,
      hoch auf des Turmes Glockenstube,
      da wird es von uns zeugen laut.
      Noch dauern wird's in späten Tagen
      und rühren vieler Menschen Ohr,
      und wird mit dem Betrübten klagen
      und stimmen zu der Andacht Chor.
      Was unten tief dem Erdensohne
      das wechselnde Verhängnis bringt,
      das schlägt an die metallne Krone,
      die es erbaulich weiter klingt.

      Weiße Blasen seh' ich springen;
      wohl! die Massen sind im Fluß.
      Laßt's mit Aschensalz durchdringen,
      das befördert schnell den Guß.
      Auch vom Schaume rein
      muß die Mischung sein,
      daß vom reinlichen Metalle
      rein und voll die stimme schalle.

      Denn mit der Freude Feierklange
      begrüßt sie das geliebte Kind
      auf seines Lebens ersten Gange,
      den es in des Schlafes Arm beginnt.
      ihm ruhen noch im Zeitenschoße
      die schwarzen und die heitern Lose;
      der Mutterliebe zarte Sorgen
      bewachen seinen goldnen Morgen.
      Die Jahre fliehen pfeilgeschwind.
      Vom Mädchen reißt sich stolz der Knabe,
      er stürmt ins Leben wild hinaus,
      durchmißt die Welt am Wanderstabe,
      fremd kehrt er heim ins Vaterhaus.
      und herrlich in der Jugend Prangen,
      wie ein Gebild aus Himmelshöhn,
      mit züchtigen, verschämten Wangen,
      sieht er die Jungfrau vor sich stehn.
      Da faßt ein namenloses Sehnen
      des Jünglings Herz, er irrt allein,
      aus seinen Augen brechen Tränen,
      er flieht der Brüder wilden Reihn.
      Errötend folgt er ihren Spuren
      und ist von ihrem Gruß beglückt;
      das Schönste sucht er auf den Fluren,
      womit er seine Liebe schmückt.
      O zarte Sehnsucht, süßes Hoffen,
      der ersten Liebe goldne Zeit!
      Das Auge sieht den Himmel offen,
      es schwelgt das Herz in Seligkeit;
      Oh, daß sie ewig grünen bliebe,
      die schöne Zeit der jungen Liebe!

      Wie sich schon die Pfeifen bräunen!
      Dieses Stäbchen tauch' ich ein:
      sehn wir's überglast erscheinen,
      wird's zum Gusse zeitig sein.
      Jetzt, Gesellen, frisch!
      Prüft mir das Gemisch,
      ob das Spröde mit dem Weichen
      sich vereint zum guten Zeichen.

      Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
      wo Starkes sich und Mildes paarten,
      da gibt es einen guten Klang.
      Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
      ob sich das Herz zum Herzen findet!
      Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang.
      Lieblich in der Bräute Locken
      spielt der jungfräuliche Kranz,
      wenn die hellen Kirchenglocken
      laden zu des Festes Glanz.
      Ach! des Lebens schönste Feier
      endigt auch den Lebensmai;
      mit dem Gürtel, mit dem Schleier
      reißt der schöne Wahn entzwei.
      Die Leidenschaft flieht,
      die Liebe muß bleiben;
      die Blume verblüht,
      die Frucht muß treiben.
      Der Mann muß hinaus
      ins feindliche Leben,
      muß wirken und streben
      und pflanzen und schaffen,
      erlisten, erraffen,
      muß wetten und wagen,
      das Glück zu erjagen.
      Da strömet herbei die unendliche Gabe,
      es füllt sich der Speicher mit köstlicher Habe,
      die Räume wachsen, es dehnt sich das Haus.
      Und drinnen waltet
      die züchtige Hausfrau,
      die Mutter der Kinder,
      und herrschet weise
      im häuslichen Kreise
      und lehret die Mädchen
      und wehret den Knaben
      und reget ohn' Ende
      die fleißigen Hände
      und mehrt den Gewinn
      mit ordnendem Sinn
      und füllet mit Schätzen die duftenden Laden
      und dreht um die schnurrende Spindel den Faden
      und sammelt im reinlich geglätteten Schrein
      die schimmernde Wolle, den schneeigen Lein
      und füget zum Guten den Glanz und den Schimmer
      und ruhet nimmer.
      Und der Vater mit frohem Blick
      von des Hauses weitschauendem Giebel
      überzählet sein blühend Glück,
      siehet der Pfosten ragende Bäume,
      und der Scheunen gefüllte Räume
      und die Speicher, vom Segen gebogen,
      und des Kornes bewegte Wogen,
      rühmt sich mit stolzem Mund:
      "Fest, wie der Erde Grund,
      gegen des Unglücks Macht
      steht mir des Hauses Pracht!"
      Doch mit des Geschickes Mächten
      ist kein ew'ger Bund zu flechten,
      und das Unglück schreitet schnell.

      Wohl! nun kann der Guß beginnen,
      schön gezacket ist der Bruch.
      Doch bevor wir's lassen rinnen,
      betet einen frommen Spruch!
      Stoßt den Zapfen aus!
      Gott bewahr' das Haus!
      Rauchend in des Henkels Bogen
      schießt's mit feuerbraunen Wogen.

      Wohltätig ist des Feuers Macht,
      wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,
      und was er bildet, was er schafft,
      das dankt er dieser Himmelskraft;
      doch furchtbar wird die Himmelskraft,
      wenn sie der Fessel sich entrafft,
      einhertritt auf der eignen Spur,
      die freie Tochter der Natur.
      Wehe, wenn sie losgelassen,
      wachsend ohne Widerstand
      durch die volkbelebten Gassen
      wälzt den ungeheuren Brand!
      Denn die Elemente hassen
      das Gebild der Menschenhand.
      Aus der Wolke
      quillt der Segen,
      strömt der Regen;
      aus der Wolke, ohne Wahl
      zuckt der Strahl.
      Hört ihr's wimmern hoch vom Turm?
      Das ist Sturm!
      Rot, wie Blut
      ist der Himmel;
      das ist nicht des Tages Glut!
      Welch Getümmel
      straßenauf!
      Dampf wallt auf!
      Flackernd steigt die Feuersäule,
      durch der Straße lange Zeile
      wächst es fort mit Windeseile;
      kochend wie aus Ofens Rachen
      glühn die Lüfte, Balken krachen,
      Pfosten stürzen, Fenster klirren,
      Kinder jammern, Mütter irren,
      Tiere wimmern
      unter Trümmern;
      Alles rennet, rettet, flüchtet,
      taghell ist die Nacht gelichtet;
      durch der Hände lange Kette
      um die Wette
      fliegt der Eimer; hoch im Bogen
      spritzen Quellen, Wasserwogen.
      Heulend kommt der Sturm geflogen,
      der die Flamme brausend sucht.
      Prasselnd in die dürre Frucht
      fällt sie, in des Speichers Räume,
      in der Sparren dürre Bäume,
      und als wollte sie im Wehen
      mit sich fort der Erde Wucht
      reißen in gewalt'ger Flucht,
      wächst sie in des Himmels Höhen
      riesengroß!
      Hoffnungslos
      weicht der Mensch der Götterstärke;
      müßig sieht er seine Werke
      und bewundernd untergehn.
      Leergebrannt
      ist die Stätte,
      wilder Stürme rauhes Bette.
      In den öden Fensterhöhlen
      wohnt das Grauen,
      und des Himmels Wolken schauen
      hoch hinein.

      Einen Blick
      nach dem Grabe
      seiner Habe
      sendet noch der Mensch zurück -
      greift fröhlich dann zum Wanderstabe.
      Was Feuers Wut ihm auch geraubt,
      ein süßer Trost ist ihm geblieben;
      er zählt die Häupter seiner Lieben,
      und sieh! ihm fehlt kein teures Haupt.

      In die Erd' ist's aufgenommen,
      glücklich ist die Form gefüllt.
      Wird's auch schön zu Tage kommen,
      daß es Fleiß und Kunst vergilt?
      Wenn der Guß mißlang?
      Wenn die Form zersprang?
      Ach! vielleicht, indem wir hoffen,
      hat uns Unheil schon getroffen.

      Dem dunklen Schoß der heil'gen Erde
      vertrauen wir der Hände Tat,
      vertraut der Sämann seine Saat
      und hofft, daß sie entkeimen werde
      zum Segen, nach des Himmels Rat.
      Noch köstlicheren Samen bergen
      wir trauernd in der Erde Schoß
      und hoffen, daß er aus den Särgen
      erblühen soll zu schönerm Los.

      Von dem Dome,
      schwer und bang,
      tönt die Glocke
      Grabgesang.
      Ernst begleiten ihre Trauerschläge
      einen Wandrer auf dem letzten Wege.
      Ach! die Gattin ist's, die teure,
      ach! es ist die treue Mutter,
      die der schwarze Fürst der Schatten
      wegführt aus dem Arm des Gatten,
      aus der zarten Kinder Schar,
      die sie blühend ihm gebar,
      die sie an der treuen Brust
      wachsen sah mit Mutterlust.
      Ach, des Hauses zarte Bande
      sind gelöst auf immerdar;
      denn sie wohnt im Schattenlande,
      die des Hauses Mutter war;
      denn es fehlt ihr treues Walten,
      ihre Sorge wacht nicht mehr;
      an verwaister Stätte schalten
      wird die Fremde, liebeleer.

      Bis die Glocke sich verkühlet,
      laßt die strenge Arbeit ruhn!
      Wie im Laub der Vogel spielet,
      mag sich jeder gütlich tun!
      Winkt der Sterne Licht,
      ledig aller Pflicht,
      hört der Bursch die Vesper schlagen;
      Meister muß sich immer plagen.

      Munter fördert seine Schritte
      fern im wilden Forst der Wanderer
      nach der lieben Heimathütte.
      Blökend ziehen heim die Schafe,
      und der Rinder
      breitgestirnte, glatte Scharen
      kommen brüllend,
      die gewohnten Ställe füllend.
      Schwer herein
      schwankt der Wagen
      kornbeladen;
      bunt von Farben,
      auf den Garben
      liegt der Kranz,
      und das junge Volk der Schnitter
      fliegt im Tanz.
      Markt und Straße werden stiller;
      um des Lichts gesell'ge Flamme
      sammeln sich die Hausbewohner,
      und das Stadttor schließt sich knarrend.
      Schwarz bedecket
      sich die Erde;
      doch den sichern Bürger schrecket
      nicht die Nacht,
      die den Bösen gräßlich wecket;
      denn das Auge des Gesetzes wacht.

      Heil'ge Ordnung, segensreiche
      Himmelstochter, die das Gleiche
      frei und leicht und freudig bindet,
      die der Städte Bau gegründet,
      die herein von den Gefilden
      rief den ungesell'gen Wilden,
      eintrat in der Menschen Hütten,
      sie gewöhnt zu sanften Sitten
      und das teuerste der Bande
      wob, den Trieb zum Vaterlande!

      Tausend fleiß'ge Hände regen,
      helfen sich in munterm Bund,
      und in feurigem Bewegen
      werden alle Kräfte kund.
      Meister rührt sich und Geselle
      in der Freiheit heil'gem Schutz;
      jeder freut sich seiner Stelle,
      bietet dem Verächter Trutz.
      Arbeit ist des Bürgers Zierde,
      Segen ist der Mühe Preis;
      ehrt den König seine Würde,
      ehret uns der Hände Fleiß.
      Holder Friede,
      süße Eintracht,
      weilet, weilet
      freundlich über dieser Stadt!
      Möge nie der Tag erscheinen,
      wo des rauhen Krieges Horden
      dieses stille Tal durchtoben;
      wo der Himmel,
      den des Abends sanfte Röte
      lieblich malt,
      von der Dörfer, von der Städte
      wildem Brande schrecklich strahlt!

      Nun zerbrecht mir das Gebäude,
      seine Absicht hat's erfüllt,
      daß sich Herz und Auge weide
      an dem wohlgelungnen Bild!
      Schwingt den Hammer, schwingt,
      bis der Mantel springt!
      Wenn die Glock' soll auferstehen,
      muß die Form in Stücken gehen.

      Der Meister kann die Form zerbrechen
      Mit weiser Hand, zur rechten Zeit;
      Doch wehe, wenn in Flammenbächen
      Das glüh'nde Erz sich selbst befreit!
      Blindwütend mit des Donners Krachen
      Zersprengt es das geborstne Haus,
      Und wie aus offnem Höllenrachen
      Speit es Verderben zündend aus.
      Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
      Da kann sich kein Gebild gestalten;
      Wenn sich die Völker selbst befrein,
      Da kann die Wohlfahrt nicht gedeihn.

      Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte
      der Feuerzunder still gehäuft,
      das Volk, zerreißend seine Kette,
      zur Eigenhilfe schrecklich greift!
      Da zerret an der Glocke Strängen
      der Aufruhr, daß sie heulend schallt,
      und, nur geweiht zu Friedensklängen,
      die Losung anstimmt zur Gewalt.
      "Freiheit und Gleichheit!" hört man schallen;
      der ruh'ge Bürger greift zur Wehr,
      die Straßen füllen sich, die Hallen,
      und Würgerbanden ziehn umher.
      Da werden Weiber zu Hyänen
      und treiben mit Entsetzen Scherz;
      noch zuckend, mit des Panthers Zähnen
      zerreißen sie des Feindes Herz.
      Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
      sich alle Bande frommer Scheu;
      der Gute räumt den Platz dem Bösen,
      und alle Laster walten frei.
      Gefährlich ist's, den Leu zu wecken,
      verderblich ist des Tigers Zahn;
      jedoch der schrecklichste der Schrecken,
      das ist der Mensch in seinem Wahn.
      Weh denen, die dem Ewigblinden
      des Lichtes Himmelsfackel leihn!
      Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden,
      und äschert Städt' und Länder ein.

      Freude hat mit Gott gegeben!
      Sehet! wie ein gold'ner Stern
      aus der Hülse, blank und eben,
      schält sich der metallne Kern.
      Von dem Helm zum Kranz
      spielt's wie Sonnenglanz,
      auch des Wappens nette Schilder
      loben den erfahrnen Bilder.
      Herein! herein,
      Gesellen alle, schließt den Reihen,
      daß wir die Glocke taufend weihen!
      "Concordia" soll ihr Name sein.
      Zur Eintracht, zu herzinnigem Vereine
      versammle sie die liebende Gemeine.

      Und dies sei fortan ihr Beruf,
      wozu der Meister sie erschuf:
      Hoch über'm niedern Erdenleben
      soll sie im blauen Himmelszelt,
      die Nachbarin des Domes, schweben
      und grenzen an die Sternenwelt;
      soll eine Stimme sein von oben
      wie der Gestirne helle Schar,
      die ihren Schöpfer wandelnd loben
      und führen das bekränzte Jahr.
      Nur ewigen und ernsten Dingen
      sei ihr metallner Mund geweiht,
      und stündlich mit den schnellen Schwingen
      berühr' im Fluge sie die Zeit!
      Dem Schicksal leihe sie die Zunge;
      selbst herzlos, ohne Mitgefühl,
      begleite sie mit ihrem Schwunge
      des Lebens wechselvolles Spiel!
      Und wie der Klang im Ohr vergehet,
      der mächtig tönend ihr entschallt,
      so lehre sie, daß nichts bestehet,
      daß alles Irdische verhallt!

      Jetzo mit der Kraft des Stranges
      wiegt die Glock' mir aus der Gruft,
      daß sie in das Reich des Klanges
      steige, in die Himmelsluft!
      Ziehet, ziehet, Hebt!
      Sie bewegt sich, schwebt!
      Freude dieser Stadt bedeute,
      Friede sei ihr erst Geläute!
      • (geb. 2000) am

        Muss ich das jetzt verstehen?
      • (geb. 2000) am

        Wunderbares Gedicht, ein Traum. Erklären Sie mir doch bitte den Bezug zu RR, den habe ich noch nicht ganz verstanden.

        Eine Bitte noch: Bitte nicht noch Goethes Faust hineinkopieren.

        Es gab‘ hier mal ein Zauberwirker namens Dr. Goko, den würde ich dann holen...
      • (geb. 2000) am

        Melde ich.
      • (geb. 2000) am

        Kopieren und einfügen, nehme ich an.
      • (geb. 1962) am

        Meine Mutter kanns noch auswendig ( die erste Hälfte ) aufsagen und die ist bereits 78
    • (geb. 2000) am

      Ab Folge 2576 wird es spannend!

      Gregor Pasch als taffer Unternehmenssanierer, der von Oberbürgermeister Thomas Jansen und dem Wirtschaftsausschuss-Vorsitzenden Lichtenhagen geholt wird, um die drohende Schließung der alteingesessenen Lüneburger Keramik-Manufaktur (LKM) abzuwenden. Und dann kommt noch Madeleine Niesche ins Spiel. Es kann nur besser werden...
      • (geb. 2000) am

        P. S. Ich hoffe das Gunter wieddder ein besseres Drehbuch bekommt. Der Arme muss mit Merle im Bett rumwühlen. Schön geht anders 😫
    • (geb. 2000) am

      "Wer alles ernst nimmt, was Menschen sagen,
      Darf sich nicht über Menschen beklagen.
      Alles Reden ist meist nur Gered.
      Weiß man erst, was dahintersteht,
      Läßt man's klappern wie die Mühlen am Bach
      Und geht stillfein in sein eigen Gemach."

      Christian Morgenstern
      ..............................................................................................................
      • (geb. 2000) am

        Sehr weise!
      • (geb. 2000) am

        Luise das ist Shakespeare
      • am

        Shakespeare - Hamlet
      • (geb. 2000) am

        Goethe!
    • (geb. 1981) am

      Sag mal Heike findest du deine Aktion nicht selbst peinlich...Wie ein unreifer Teenie
      • am

        Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.
      • (geb. 2000) am

        Nordlicht, an dieses Zitat halten sich viele nicht.
      • am

        Ich hab ihr auch mit der Meldetaste bei jedem Beitrag versucht zu helfen 👍👍
    • am

      Viele Lüneburger sind genervt von den Außendreharbeiten und den Touristenhorden in der Stadt.

      Diese Telenovela ist Segen und Fluch zugleich... Seit der Erstausstrahlung von „Rote Rosen“ (wochentags, 14.10 Uhr) im November 2006 hat sich ein riesiger Hype um die ARD-Serie und ihren Drehort Lüneburg entwickelt. Etwas, das längst nicht jedem gefällt.

      "Rote Rosen": Zwei neue Hauptdarsteller

      Parkplatzmangel, ständig Staus – und immer wieder drehbedingte Absperrungen mitten in der Stadt. Die Serie „Rote Rosen“ hat das einst beschauliche Örtchen Lüneburg aus dem Dornröschenschlaf erweckt und zu einer Pilgerstätte für Fans und Zuschauer werden lassen.

      Die rund 55 Kilometer von Hamburg entfernt gelegene Salzstadt zählte 2016 rund 100.000 Übernachtungen mehr als noch im Jahr 2006. Und über 100 Stadtführungen pro Jahr widmen sich gezielt den verschiedenen Drehorten der Soap.

      Die Anwohner sind genervt vom "Rote Rosen"-Dreh

      Einer davon ist der sogenannte Stint. Ein am Flüsschen Ilmenau gelegener Bereich, der allzu gern als Drehkulisse der Außenszenen genutzt wird. Doch viele Anwohner sind zunehmend genervt. Vor allem, weil jetzt auch noch ein neuer Weihnachtsmarkt in Stint-Nähe errichtet werden soll. „Die Stadt und die ,Roten Rosen‘ nutzen die Kulisse, um immer mehr Touristen zu ziehen“, sagt Anwohner Christoph Rudnick und erklärt: „Prinzipiell mögen wir den Trubel und haben uns bewusst dafür entschieden, hier zu leben. Doch der geplante Weihnachtsmarkt ist doch etwas zu viel des Guten. Zumal wir bei den Dreharbeiten im Frühjahr und Sommer schon vieles erdulden.“

      Dann bilden sich regelmäßig Fan-Trauben in den Straßen. Ordner regeln eigenmächtig den Verkehr, und selbst die Mülltonnen werden verschoben, da sie nicht in die traumhafte Kulisse passen. „Das sind alles Dinge, mit denen wir leben können. Aber irgendwann ist Schluss“, sagt Rudnick zu "Closer" – und hofft in Sachen Weihnachtsmarkt auf ein Entgegenkommen der Stadt. Ein Wunsch, den so mancher Lüneburger bestens nachvollziehen kann...
      • (geb. 2000) am

        Nehme an, manche Lüneburger/innen verdienen nicht schlecht an RR.

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