Staffel 19

Staffel 19 (2026) von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! startete am 23.01.2026 bei RTL.
Die Teilnehmenden der 19. Staffel sind:
Ariel (22), Reality-Star
Umut Tekin (28), Reality-Star
Patrick Romer (30), TV-Bauer
Samira Yavuz (32), Reality-Star
Eva Benetatou (33), Reality-Star
Gil Ofarim (43), Musiker
Simone Ballack (49), Unternehmerin
Mirja du Mont (49), Schauspielerin
Stephen Dürr (51), Schauspieler
Hardy Daniel Krüger (57), Schauspieler
Hubert Fella (57), Produkttest-Legende
Nicole Belstler-Boettcher (62), Schauspielerin (Text: BK/LR)
  • Staffel 19, Folge 1
    Tag 1 im Dschungel Zwei Camps, zwölf Stars: Der Dschungel startet heute Abend live bei RTL und auf RTL+ Für Samira Yavuz, Simone Ballack, Stephen Dürr, Hubert Fella, Nicole Belstler-Boettcher, Ariel, Umut Tekin, Patrick Romer, Eva Benetatou, Gil Ofarim, Mirja du Mont und Hardy Krüger hat der Kampf um die Dschungelkrone begonnen. Zum Auftakt ziehen die zwölf Dschungelstars in zwei unterschiedliche Lager ein: Neben dem bekannten Hauptcamp bezieht eine Gruppe das neue Lager „Snake Rock“. Wie das erste Aufeinandertreffen der Stars verläuft, wie herausfordernd der Einzug in den Dschungel ist und wie sie ihre ersten Prüfungen meistern, zeigt RTL heute Abend ab 20:15 Uhr live aus Australien in einer XXL-Ausgabe von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ sowie im Livestream auf RTL+. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Patrick vs. Gil: Klare Worte auf dem Weg in den Dschungel Das Dschungelabenteuer beginnt für die zwölf Stars in zwei unterschiedlichen Gruppen. Samira Yavuz, Simone Ballack, Stephen Dürr, Hubert Fella, Nicole Belstler-Boettcher sind das Team, das sich auf den Weg in das Camp „Snake Rock“ aufmacht. Nach einem ersten Kennenlernen geht es für die fünf erst mit einem Helikopter in den australischen Urwald und dann frisch nach Schmuggelware gefilzt zu Fuß weiter in Richtung „Snake Rock“. Währenddessen haben auch Ariel, Umut Tekin, Patrick Romer, Eva Benetatou, Gil Ofarim, Mirja du Mont, Hardy Krüger ihre Luxushotels verlassen und lernen sich kennen. „Ich habe viel von dir gehört“, sagt Patrick zur Begrüßung von Gil. Dieser reagiert zurückhaltend: „Von mir? Ich hoffe nur Gutes!“ Patrick grinst und kontert: „Leider gar nichts Gutes!“ Ohne Umschweife fragt der TV-Bauer nach, ob Gil seine Vergangenheit nicht aufarbeiten wolle. Der Musiker antwortet: „Ich würde gerne viel erzählen, aber ich darf nicht.“ Patrick zeigt sich überrascht: „Man kann doch erzählen, was passiert ist.“ Doch Gil schüttelt den Kopf, betont erneut, dass er darüber nicht sprechen dürfe und bittet darum, dies zu respektieren. Patrick schenkt dieser Erklärung keinen Glauben. Auch Umut konfrontiert Gil bei der Begrüßung deutlich: „Ich gebe dir aus Respekt die Hand, auch wenn ich scheiße finde, was du gemacht hast.“ Der Schock über die eisige Stimmung und die ablehnenden Worte ist Gil deutlich ins Gesicht geschrieben. Doch für Gil und die anderen wird es noch härter. Auch sie werden von Rangern durchsucht. Dabei fliegen Schmuggelversuche auf: Ariel versteckt eine Wimpernbürste in ihren Haaren und Umut schmuggelt ein Feuerzeug in seiner Unterhose. Bevor sie in ihr Camp gehen können, müssen die sieben Stars einen Bungee-Sprung wagen. Nur wer springt, bekommt einen Stern und damit eine Mahlzeit für das erste Dinner im Dschungel. Ankunft in „Snake Rock“ „Das ist aber ein kleines Camp“, zeigt sich Nicole enttäuscht. Auch Samira, Simone, Stephen und Hubert reagieren ungläubig und fragen sich, ob dies tatsächlich ihr richtiges Camp sein soll. Simone ärgert sich offen: „Ich will in das richtige Camp, aber das ist nicht das richtige Camp. Ich kenn’ das anders!“ Stephen wundert sich im Dschungeltelefon: „Ist das das Sidekick-Camp? Wo sind die anderen Sieben und was machen die gerade?“ Nach der ersten Überraschung versuchen die Stars, Feuer zu machen – zunächst jedoch ohne Erfolg. Während Nicole die Campregeln verliest, nehmen Simone, Samira und Stephen ihre erste Dusche. Hubert kommentiert dabei schmunzelnd: „Der Stephen sieht für sein Alter gut aus, eine gute Figur. Er ist schön unbehaart, der Poppes rasiert und komplett blank. Sehr attraktiv!“ Später gelingt es Samira und Simone schließlich, eine Kerze zu entzünden und damit auch das Lagerfeuer zu entfachen. Kuh-Zitze, Ziegenmagen und Hundsmanspinne bei den „Unfair-Rätern“: Eva sichert sechs Sterne für ihr Team „Willkommen Spieler im Dschungel. Und schon holt die ersten ihre TV-Vergangenheit ein. Mirja, kommt dir das irgendwie bekannt vor?“ Und damit schickt Sonja Zieltow die zwölf Stars direkt in ihre erste Dschungelprüfung: „Die Unfair-Räter“. Das Prinzip ist so simpel wie gnadenlos: Zwölf Dschungelkostbarkeiten nacheinander serviert und jeder Star hat exakt eine Minute Zeit, seinen Teller leer zu bekommen. Stephen muss als Erster ran und knabbert sich mit kleinen, kontrollierten Bissen tatsächlich durch eine Kuh-Zitze. Umut bekommt vier Schnecken. Sichtbar angewidert, aber angefeuert von den anderen, würgt er sie runter. Eva bleibt cool: Eine Schafszunge verschwindet bei ihr fast schon stilvoll. „Als würde sie ein Schokoladenstäbchen verzehren“, kommentiert Sonja. Dann kommt Kamel-Anus als nächster Gang. „Ich probier’ es“, sagt Hubert tapfer und legt dann überraschend entschlossen los. „Das machst du gut, Hubert“, lobt Jan. Mirja kippt 300 Milliliter pürierten Ziegenmagen ohne abzusetzen hinterher. Simone erwischt fermentierte Melone. Ihr Fazit fällt brutal ehrlich aus: „Es hat geschmeckt wie Kotze.“ Bei Ariel läuft es anders: Ein Stück Krokodilherz landet in ihrem Mund, sie spuckt es sofort wieder aus: „Ich kann nicht!“ Danach wartet Kuh-Netzmagen auf Gil, Lammhirn auf Hardy und ein Stück Bullen-Niere auf Patrick. Samira kämpft, aber scheitert am Büffelhoden. „Ich hatte die ganze Suppe im Mund und konnte es nicht schlucken“, erklärt die 32-Jährige. Nicole macht zum Schluss kurzen Prozess: 300 Milliliter pürierte Hühnerinnereien gehen in Windeseile runter: „Im Abgang stinkt es etwas!“ Unterm Strich: Gleichstand. Beide Teams lassen jeweils einen Stern liegen. Doch es kann nur ein Camp-Team seine Sterne bekommen. „Und das wird in einem letzten Duell entschieden“, erklärt Jan. Und dann heißt es: Eva gegen Hubert. Die Entscheidung kommt mit zwei mal acht Beinen: Wer ist schneller beim Verspeisen einer Hundsmanspinne samt Brutsack? Es ist Eva und damit gehen sechs Sterne an die Stars aus dem Camp. „Snake Rock“ geht leer aus und muss sich mit Reis und Bohnen begnügen. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 23.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 2
    V.l.: Stephen Dürr, Patrick Romer, Gil Ofarim, Eva Benetatou, Mirja du Mont, Ariel, Hardy Krüger, Samira Yavuz, Simone Ballack, Nicole Belstler-Boettcher, Umut Tekin und Hubert Fella
    Tag 2 im Dschungel Eva unter Beschuss, Samira verletzt, Gil erzählt von seinem Absturz Abrechnung, große Emotionen und ein Prüfungsdebakel: Eva steht durch Ariel massiv unter Druck, während andere Mitcamper klare Kante zeigen. Gleichzeitig sorgen berührende Familienmomente, schmerzhafte Geständnisse über gescheiterte Beziehungen, Abstürze und Neuanfänge für tiefe Einblicke in die Vergangenheit der Stars. In der Dschungelprüfung eskaliert die Situation endgültig, mit dramatischen Folgen für alle Camper. RTL zeigt eine neue Folge heute Abend ab 20:15 Uhr live aus Australien sowie im Livestream auf RTL+. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Eva am Pranger Ariel spricht mit Eva über deren Affäre mit Samiras Exmann Serkan und wird dabei deutlich: „Wenn ich einen verheirateten Mann mit Ring am Finger sehe und der mich anmacht, dann bin ich abgeturnt und denke mir: ‚Was für ein Widerling!‘“ Besonders emotional wird sie, als sie erklärt: „Ich wurde selbst betrogen, als ich eine frische Mama wurde. Ich weiß, wie schlimm das ist und was das kaputt macht in dir.“ Eva versucht, sich zu verteidigen: „Das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Zwei unterschiedliche Geschichten.“ Doch Ariel widerspricht und stellt im Dschungeltelefon klar: „Du hast die Chance, live vor ganz Deutschland deine Reue zu zeigen, was willst du noch mehr?!“ Eva hingegen betont, jeder dürfe seine Meinung haben, es gehe jedoch niemanden etwas an. Im Dschungeltelefon fragt sie: „Wer ist Ariel, um von ihr ein Urteil zu bekommen?“ Ariel bleibt hart und sagt zu Eva: „Ich gebe dir eine Chance, deine Story zu erzählen, was ganz normal ist, wenn du hier bist. Aber so, wie du das abwehrst, bestätigst du das, was ich von dir denke.“ Auf einen gemeinsamen Nenner kommen die beiden nicht. Später schildert Eva an der Waschstelle Mirja ihre Situation als alleinerziehende Mutter, räumt Fehler ein und wirft Samira vor: „Samira haut drauf. Das ist Hetze und ganz klar Rufschädigung.“ Väter, Mütter, Kinder Teamchef Umut holt die Luxusartikel aus dem Dschungeltelefon und bringt sie ins Camp. Alle sind glücklich und drücken die Kissen, auf denen die Gesichter ihrer Liebsten abgebildet sind. „Das ist die Anja, meine Lieblingskuh“, so Patrick mit seinem bedruckten Kissen in der Hand. Und dann wird es ganz schnell ganz emotional. Ariel kommen die Tränen beim Anblick ihres verstorbenen Vaters auf ihrem Kissen. Mirja ist von den Bildern ihrer Kinder auf ihrem Kissen ergriffen. Dann wird Umut ungewohnt still: „Mir hat mal jemand eingeredet, dass ich kein guter Vater sein könnte, dass ich niemals ein Kind finanzieren könnte und dass ich niemals der Vater ihres Kindes werden könnte, und dann hat sie es abgetrieben.“ Der 28-Jährige hätte gerne eine eigene Familie: „Ich bin sehr traurig, sehr verletzt und habe das lange verarbeiten müssen. Gerne hätte ich dieses Kind jetzt an meiner Seite.“ Bauer sucht Frau „Mir wurde ja immer gesagt, dass ich Frauen klein mache, um mich groß zu machen“, so Patrick, während er Eva beim Abwasch hilft. „Ganz im Gegenteil: Ich würde mich freuen, wenn ich mit Helene Fischer zusammen wäre. Ich will ‚ne Powerfrau, ‚ne starke Frau.“ Und dann packt der TV-Bauer aus, wie alles mit seiner Ex Antonia anfing. Sie schrieb ihm eine Nachricht: „Sag‘ ‚Bauer sucht Frau‘ ab und heirate mich. Ich fand den Spruch damals kreativ. Sie wollte sich unbedingt schon vorab treffen, wurde richtig übergriffig. Auch nach ‚Bauer sucht Frau‘ hat sie nicht lockergelassen, ist ‚all in‘ gegangen und ich hatte das Gefühl, sie meint es wirklich ernst mit mir. Aber ab dem Moment, als ich ihr eine Chance gegeben habe, hat sie mir die Liebe entzogen, schon lange vor dem ‚Sommerhaus‘. Ich habe mich dann nur noch so fürs Fernsehen benutzt gefühlt. Im Fernsehen konnte man dann mal im Bett kuscheln. Im Fernsehen bin ich recht, aber sonst zum Lieben nicht?! Ich habe mich nicht mehr geliebt gefühlt und dann hatte ich was mit einer anderen. Dann spätestens war es zum Scheitern verurteilt. Wir haben nicht zueinander gepasst.“ Ariel grillt Gil „Dazu kann ich nichts sagen, weil ich nichts sagen darf. Es gibt eine Unterlassungserklärung, die musste ich unterschreiben. Deswegen war der Prozess auch relativ schnell vorbei“, erklärt Gil auch Ariel, als sie ihn wegen der Vorfälle in Leipzig löchert. Zuvor hat er ihr schon den Grund für seine Teilnahme eingestanden: „Ich muss auch Rechnungen bezahlen und habe Kinder!“ Diese Antworten gehen Ariel nicht aus dem Kopf und sie spricht mit Mirja darüber: „Das war seine Antwort, weil er Geld braucht. Da denke ich mir, du chillst gerade deine Eier hier, damit du dein Geld nimmst, nach Hause gehst und keinen Menschen, der das hier guckt, aufklärst, was du für eine Scheiße gebaut hast, keine öffentliche Entschuldigung abgibst und immer nur: ich, ich, ich!“ Auch Mirja versteht Gil nicht. Was für eine Unterlassung kann das sein? „Das ist Bullshit“, meint Ariel zu wissen … Evas reines Gewissen und Mirjas Ängste Im Deep Talk spricht Mirja mit Eva über innere Ruhe und ungelöste Konflikte. Mit Blick auf Evas Verhältnis zu Samira sagt sie: „Ich bin fein in meinem Leben. Ich habe keinen Beef und habe mich bei allen entschuldigt, bei denen ich mich entschuldigen musste. Ich kann dir das nur als Rat geben“, während Eva entgegnet: „Ich persönlich bin mit mir im Reinen. Aber es ist mein Ziel, dass ich hier das endlich mal aus der Welt schaffe!“ Themenwechsel: „Wie hast du damals Sky kennengelernt?“ Das war beim Deutschen Filmpreis, als Mirja 25 Jahre alt war: „Das hat sofort gematcht!“ 17 Jahre waren die beiden ein Paar. In den letzten Jahren hatte die 50-Jährige mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ein Hörsturz führte zu Schwindel sowie Angst- und Panikstörungen: „Ich hatte 40 Jahre das geilste Leben, ich hatte vor gar nichts Angst. Und dann war mein Leben vorbei.“ Es folgten zwei Jahre Psychotherapie: „Das war die härteste Zeit in meinem Leben. Und dann fragte mich der Psychologe: Warum sind Sie denn nicht gerne allein?“ Mirja versagt die Stimme, Tränen kommen: „Da ist mir aufgefallen: Weil ich mich nicht mag! Weil ich mich nicht leiden kann.“ Mirja weint, Eva tröstet. Mirja: „Das war ein langer Weg da heraus und auf dem bin ich immer noch! Hier dabei zu sein, ist der Versuch, zu gucken, wie weit ich mein Unterbewusstsein in den Arsch treten kann, dass ich Sachen mache, auch wenn ich Angst davor hab’!“ Ex-Beziehungen Simone erzählt Samira, wie sie Michael Ballack kennengelernt hat. Sie habe mit der Trennung abgeschlossen. Simone fragt Samira, ob es ein Zurück mit Serkan geben könnte. Diese widerspricht deutlich: „Serkan hatte nicht nur einen Seitensprung mit Eva, da gab es sehr viele und zu allen möglichen Zeitpunkten.“ Samira unter Tränen: „Rückblickend tut das extrem weh, dass man nicht ausgereicht hat, zu gar keinem Zeitpunkt.“ Gils Karriere Während der gemeinsamen Nachtwache sprechen Umut und Gil offen über die Zeit nach der Einstellung des Verfahrens gegen Gil. Auf Umuts Frage, was er danach gemacht habe, erzählt Gil, dass er zu seiner Frau zurückgegangen sei, seine Kinder jedoch derzeit bei seiner Exfrau leben. Aus finanziellen Gründen musste er räumlich Abstand nehmen und kann sie nur jedes zweite Wochenende sehen. „Mein Ziel war es und das habe ich meinen Kindern versprochen: Papa kommt bald wieder. Ich halte meine Versprechen“, betont Gil und macht deutlich, wie sehr ihn die Distanz belastet. Anschließend spricht er über seine Musikkarriere: Er wuchs mit Musik auf, wurde von einer Plattenfirma entdeckt und feierte mit seinem ersten Song Erfolge in Asien. Doch nach dem Vorfall in Leipzig und der Einstellung des Verfahrens brach vieles weg: „Nach dem Vorfall in Leipzig und dem Tag, an dem das Verfahren geschlossen worden ist, wurde vieles andere auch geschlossen …“ Die Zeit danach beschreibt er als extrem belastend: „Bei der Einstellung des Verfahrens vor Gericht, da ging es mir sehr, sehr miserabel und es gab Momente, wo ich mich fragte, wozu das alles noch …“ Seine heutige Frau und eine Bekannte brachten ihn schließlich in eine Klinik, wo er acht Monate blieb und 25 Kilo abnahm. Rückblickend sagt Gil, er habe während des Gerichtsverfahrens „gesoffen wie ein Loch“. Der Weg zurück führte ihn wieder zur Musik: „Ich habe kleine Gigs gespielt, um zu testen, ob mir das etwas gibt und ob ich dem Publikum etwas geben kann. Schnell habe ich herausgefunden, ich liebe das und habe noch so viel zu geben.“ Im Dschungeltelefon erklärt Gil: „Meine Familie ist der Grund, warum ich noch hier sitze, atme und lebe. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn es nach Deutschland geht, kommt Papa nach Hause.“ Auch Umut zeigt sich bewegt: „Es ist beeindruckend, abgesehen von dem Vorfall, was sich ein Mensch so aufgebaut hat.“ Hardys Schicksalsschläge Am Lagerfeuer sprechen Hardy und Patrick offen über Alkoholkonsum und dessen Folgen. Während Patrick anmerkt: „Es gibt Leute, die trinken sechs Flaschen Wodka und die leben noch“, beschreibt Hardy seinen eigenen Weg: „Ich war ein Biertrinker. Immer so kontinuierlich. Ich war aber nicht besoffen, sondern ruhig und konnte mich konzentrieren.“ Auf Patricks Nachfrage bestätigt er, dass es oft schon morgens begann: „Ja, ja. Morgens erstmal ein Desperados. Schön kalt! Du wachst morgens auf und bist schon auf Entzug, da musst du erstmal etwas trinken.“ Hardy erzählt, dass nach mehreren Schicksalsschlägen vor allem die Arbeit sein Halt war. „Die Konstante in meinem Leben war meine Arbeit. Ich habe mich in die Arbeit gestürzt, kaum geschlafen. Die Arbeit war mein einziger Halt“, erklärt er – doch um das durchzuhalten, griff er zum Alkohol. Mit der Zeit steigerte sich sein Konsum drastisch: „Ich habe immer mehr gebraucht, um den Pegel halten zu können. Irgendwann bist du dann bei sieben Flaschen Wein. Ein Körper kann so etwas aber nur begrenzt mitmachen.“ Auch während der Arbeit trank Hardy, wie er Patrick gesteht: „Ich hatte gerne mein Wohnmobil am Set. Da drin habe ich meinen Vorrat gebunkert und zwischendurch immer mal einen Schluck genommen, um ruhig zu bleiben.“ Auf das Thema Entzug angesprochen, wird er ehrlich: „Ein halbes Jahr ging es gut, dann bin ich rückfällig geworden. Ein Klassiker – mit der Frau gestritten, dann führt das eine zum anderen. Und dann sagst du dir: ‚Ach scheiß drauf‘ und weg war die nächste Flasche.“ „Wissen macht Bah!“: Hubert kämpft, Ariel schreit, Null Sterne für alle Hubert aus „Snake Rock“ und Ariel aus dem gegnerischen Team wurden zur Dschungelprüfung „Wissen macht Bah!“ gewählt. Die beiden Stars erwartet eine stinkende Urwald-Müllhalde. Ein Jahr lang gammelte der Dschungelmüll in zwei Tonnen vor sich hin und was sich darin sammelt, ist mehr als nur Gestank: Fisch- und Fleischabfälle, Krabbelndes, Kriechendes, alles, was der Dschungel so hergibt. Und mittendrin: sechs Sterne pro Tonne. Innerhalb von zehn Minuten müssen Ariel und Hubert in den Tonnen erst Fragen beantworten und dann Zahlenschlösser öffnen, mit denen die Sterne gesichert sind. Nur wenn die beiden zusammenarbeiten, können sie die zwölf Sterne einsammeln. Doch das ist der Haken: Teamwork ist nicht möglich. Nachdem beide in ihre Tonne gestiegen sind, schreit Ariel nahezu ohne Unterbrechung. Egal was Hubert ihr zuruft, hört die Schweizerin einfach nicht. Regungslos steht sie am Rand der Tonne, klammert sich an die Leiter und macht nichts außer zu schreien. Hubert gibt alles und brüllt: „Ariel, such die Sterne!“ Doch es ändert sich nichts. „Ariel, einfach mal rein da“, mahnt auch Jan. Vergeblich. Hubert dagegen kämpft. Zwischen Kakerlaken, Ratten und Krokodilen schraubt der 58-Jährige eine Fragentafel nach der anderen ab, doch Ariel schreit, schreit, schreit und schreit in einer Tour. Kommunikation, die Beantwortung der Fragen und die damit verbundene Öffnung der Schlösser sind unmöglich. Dann ist die Zeit vorbei. Auch nach Ende der Prüfung hört Ariel nicht auf und schreit immer wieder: „Ich wollte doch meine Ängste überwinden. Ich hatte so Angst!“ Null von zwölf Sternen, doch nicht nur für ein Camp, sondern für alle Stars, denn die Camps werden zusammengelegt. „Ihr seid jetzt in einem Team. Lieber Hubert, du gehst jetzt direkt Ariel hinterher zu den anderen.“ Und während Hubert und Ariel gemeinsam losziehen, machen sich auch alle Stars aus „Snake Rock“ auf den Weg ins Hauptcamp. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 24.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 3
    Fit für den 17 Tage Dschungel-Marathon? Jan Köppen und Sonja Zietlow
    Tag 3 im Dschungel Ariel im „Wo Kabel?-Test“ und Eva im Kreuzverhör von Samira Die Kissenbombe platzt: Eva bekommt von Samira den Text auf ihrem bedruckten Kissen vorgelesen. Samira ist so richtig in Rage: „Du hast ihm die offenen Beine angeboten und für mich gibt es danach dann die offenen Ohren?“ Für Ariel gibt es dagegen die nächste Dschungelprüfung. Mutig steigt die Schweizerin in eine Grube mit Schaben, Mehlwürmern und Co. Wird die 22-Jährige dieses Mal ihre Ängste überwinden und mit Sternen ins Camp zurückkehren? Oder stehen auf dem abendlichen Speiseplan ein weiteres Mal nur Reis und Bohnen? Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: „Wo Kabel?-Test“ Ariel stellt sich als „freiwillige Helferin“ der Dschungelprüfung „Wo Kabel?-Test“ und wird dabei zum unglücklichsten „Bauarbeiter“ des Camps. Am Oberkörper fixiert, soll der Reality-Star auf Bodenhöhe in sechs mit Schlamm, Dreck und Tieren gefüllte „Höllenlöcher“ greifen, um lose Kabelenden zu ertasten und zu verbinden. Für jede richtige Verbindung gibt es Sterne, allerdings nur paarweise und innerhalb von sechs Minuten. Doch schon beim Reinlegen in die Grube wimmert Ariel: „Ich habe Angst! Kann mir etwas passieren oder mich beißen?“ Jan und Sonja versuchen, ihr Mut zuzusprechen, dann läuft die Zeit. Ariel tastet nach den „Höllenlöchern“, doch Riesenschaben und Mehlwürmer ergießen sich über ihren Körper, während sie weiter wimmert: „Ich will nicht aufgeben!“ Kurz darauf folgt der Abbruch, denn sie schreit: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ Auch nach dem Ende der Prüfung kommt Ariel nicht zur Ruhe. Hysterisch schreit sie weiter, während noch immer Schaben an ihr entlang krabbeln. Ein Ranger hilft ihr schließlich und entfernt die Tiere aus ihren Haaren und von den Füßen, doch Ariel ist völlig aufgelöst und findet kaum wieder Fassung. Das nächste Prüfungsdebakel: Ariel bringt null von zwölf Sternen ins Camp und besiegelt damit erneut das karge Essen für alle. Samira lässt die Kissenbombe platzen Samira bittet Eva zum Gespräch, beide setzen sich einander gegenüber, Spannung liegt in der Luft. Ohne Umschweife sagt Samira: „Ich finde es schade, dass du nicht auf mich zugekommen bist.“ Eva stellt resolut klar, dass sie es nicht einsieht, den ersten Schritt machen zu müssen. Das lässt die betrogene Zweifachmama Samira nicht gelten und holt zum Gegenschlag aus: „Wir werden keine Freunde mehr, aber was ich nicht verstehe: Warum hast du mir ein offenes Ohr angeboten? Soll ich dir mal vorlesen, was du mir geschickt hast?“ Sie greift zu ihrem Kissen mit der aufgedruckten Instagram-Nachricht von Eva und liest sie laut vor. Eva ist völlig überrumpelt. Samira wird laut: „Du hast ihm die offenen Beine angeboten und für mich gibt es danach dann die offenen Ohren? Welchen Ratschlag hättest du mir geben können? Was genau – welche Stellung ihm am besten gefällt? Deine Nachricht ist unfassbar dreist! Warum schreibst du mir so eine Scheiße? Schämst du dich nicht? Du bist ein Teil, der meine Ehe zerstört hat.“ Eva nickt nur und sagt leise: „Klar ist das unangenehm.“ Zu Wort kommt Eva kaum, denn Samira redet immer weiter auf sie ein. Schließlich räumt Eva ein: „Ich gebe zu, ich hätte mich eher bei dir melden müssen. Das ist richtig und ich hätte nicht auf Serkan hören sollen. Aber ich habe mich nicht getraut.“ Es tue ihr leid. Samira: „Ich kann dir das null abnehmen, das kam von dir sowas von viel zu spät. Deine Entschuldigung ist nicht echt. Du hast neun Monate gebraucht, dich zu entschuldigen. Ich werde jetzt echt sauer, verarsch mich nicht. Lassen wir es jetzt so stehen. Das wird sich nie mehr klären in unserem Leben.“ Samira steht auf und geht. Eva ist unschuldig Bei der Nachtwache spricht Patrick Eva noch mal auf die Diskussion mit Samira an. Er findet auch, Eva hätte das Fremdgehen nicht in der Öffentlichkeit, sondern nur mit Samira direkt klären müssen. „Sie glaubt, dass du aus der Sache noch irgendwie Profit schlagen wolltest. Schlussendlich ist ihre Familie jetzt kaputt“, so Patrick. Eva wird sauer: „Aber nicht wegen mir oder anderen, sondern wegen ihm oder den beiden zusammen. Es war ihre Ehe, nicht meine. Ich habe dazu beigetragen, dass er fremdgegangen ist, aber ich bin nicht der Grund, warum die sich getrennt haben. Das liegt bei den beiden. Warum sieht das keiner? Warum bin ich das Arschloch? Es gibt auch Menschen, die sagen: ‚Eva, du musst dich gar nicht entschuldigen.‘ Mich interessiert das Thema gar nicht. Ich habe viel mehr zu bieten und zu erzählen als das. Das interessiert mich nicht. Das ist peinlich. Und irgendwann reicht es auch.“ Nachwehen Eva Samira „Es war wie Live-Kino“, zieht Ariel nach der Diskussion von Eva und Samira Bilanz im Dschungeltelefon. „Wie ein Theater. Wenn ich dieses Theaterstück zusammenfassen würde, dann wäre es ‚Die Betrogene und der Clown‘.“ Und gegenüber Samira wettert die 22-jährige Schweizerin gegen Eva: „Es zeigt ja ihre Schwäche, wenn sie nicht auf dich zukommt und sich von selbst nicht aufrecht entschuldigt! Sie hat sich rausgeredet und das machen nur Leute, die gar keine Einsicht haben. Ohne Einsicht kann man eine Entschuldigung nicht ernst nehmen.“ Damit trifft sie genau Samiras Nerv: „Da ist kein Gewissen. Das muss ihr jetzt leidtun, weil es ganz Deutschland sieht. Aber es ist nicht ernst. Das ist lächerlich.“ Und Ariel hat noch eine weitere Theorie: „Eva entschuldigt sich nicht richtig, weil sie diese Story noch gerne weiterziehen würde. Dieses Thema abschließen ist, glaube ich, ihre größte Angst, weil sie dann nicht mehr im Gespräch ist. Und das ist das Einzige, was für Eva zählt.“ (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere So. 25.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 4
    Tag 4 im Dschungel Streit vor der Prüfung, schmerzhafte Geständnisse, Spannungen rund um Ariel Fette Sternenparty oder Hungerfrust? Die heutige Dschungelprüfung verspricht alles – nur keine Party: Beim „Kotzella-Festival“ müssen Gil, Eva und Ariel als Team antreten, doch schon vor dem Start eskaliert ein Streit. Abseits der Prüfung kommen alte Wunden hoch: Samira offenbart Umut, dass zwischen ihren Exen Emma und Serkan offenbar mehr lief als der bekannte Kuss, Mirja spricht über das schmerzhafte Ende ihrer Ehe und Eva verletzt sich bei einem Sturz im Weiher. Nicole und Hardy schwelgen in Erinnerungen an ihre berühmten Eltern und entdecken Gemeinsamkeiten. Am Ende steht einmal mehr Ariel im Zentrum des Geschehens – und treibt das Camp an seine Grenzen. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Lug und Betrug Leidensgenossen unter sich: Samira und Umut sprechen über Vertrauensbrüche, die sie bis heute beschäftigen. Samira war mit Serkan zusammen, Umut mit Emma – und in einer Reality-Show kam es öffentlich zu einem Kuss zwischen Emma und Serkan. Doch für Samira ist klar, dass mehr passiert ist. Sie sagt zu Umut: „Da war ja noch mehr als das, was man gesehen hat. Ich wusste von dem Kuss, aber ich wusste nicht von dem zweiten Bad.“ Umut versteht zunächst nicht, worauf sie hinauswill. Samira erklärt weiter: „Dass sie sich geküsst haben, hat man ja gesehen. Aber die waren danach noch mal ‚ne halbe Stunde in dem Bad oben.“ Umut ist fassungslos: „Und da haben die alles gemacht?!“ Samira nickt. Das Gespräch öffnet auch bei Umut alte Wunden. Er packt über seine Ex aus: „So war das immer. Vor dem ‚Promihof‘ wollte sie mich zurück. Da hat sie dann was mit Tim Kühnel gehabt. Dann wollte sie mich vor dem ‚Promi-Büßen‘ zurückhaben und macht da was mit Diogo.“ Samira zieht ihr Fazit: „Wenn einmal diese Grenze überschritten ist, dann kannst du es lassen! Für mich ist diese ganze Reality-Bubble echt Red Flag!“ Aus der Distanz beobachtet Hubert das Gespräch und kommentiert trocken-amüsiert: „Da macht jeder mit jedem rum. Die ganze Reality-Welt hat schon miteinander knickknack gemacht. Ich hatte früher keine Fick-Sendung, sonst hätte ich vielleicht auch mal mitgemacht!“ Oh Weiher! Simone will zum Weiher gehen und rutscht dabei leicht aus. „Das ist so glatt hier überall. Dass es hier noch keinen hingehauen hat“, warnt sie noch. Kurz darauf kommt Eva dazu – und dann passiert es tatsächlich: Sie rutscht weg und landet im Wasser, nicht ohne sich dabei den Oberschenkel und den Ellenbogen leicht aufzuschürfen. Für Eva ist schnell klar, warum es dazu kam. Aberglauben spielt für sie eine große Rolle: „Ich glaube an das böse Auge und heute hat auf jeden Fall jemand ein Auge auf mich gemacht!“ Samira weist jede Schuld von sich: „Ich habe damit nix zu tun! Save nicht“, beteuert die 32-Jährige. Nicoles Problem mit Simone Ariel spricht Nicole direkt darauf an, ob sie ein Problem mit Simone habe. „Ich beobachte dich und höre deine Kommentare“, sagt die 22-Jährige. Nicole wird offen: „Sie behandelt mich wie einen Depp, dann fühle ich mich bevormundet. Wenn ich etwas sage, wird mir über den Mund gefahren.“ Auch im Dschungeltelefon klagt sie darüber, dass Simone sie ständig kritisiere. Ariel versucht, Nicole zu stärken: „Du musst dich nicht unterkriegen lassen. Du bist eine erwachsene Frau.“ Nicole spürt selbst, dass sich etwas ändern muss: „Ich muss wohl langsam mal etwas sagen.“ Ariel bestärkt sie darin, doch Nicole zögert noch, ob sie Simone wirklich zur Rede stellen soll … Girlstalk Ariel und Samira haken bei Mirja zu ihrer Ehe mit Sky du Mont nach. „Wir sind seit zehn Jahren geschieden. 29 Jahre ist er älter als ich“, erzählt Mirja ruhig. Ariel flüstert neugierig: „Aber ehrlich jetzt, das lohnt sich schon, oder? So ein älterer Mann …“ – um dann klarzustellen: „Ich meine nicht reifer, sondern reicher!“ Mirja winkt sofort ab: „Das ist mir total unwichtig. Es ist der Mensch, du musst ihn sehen, du musst ihn fühlen und dann ist es das oder nicht.“ Bei ihr und Sky habe es sofort gefunkt. Doch Ariel bohrt weiter: „Und dann habt ihr euch einfach nicht mehr geliebt?“ Mirja wird nachdenklich und antwortet traurig: „Er schon. Ich bin halt so ein ganz anderer Mensch. Ich will halt raus, mag Festivals und Techno. Das tat mir wirklich sehr leid, er hat darunter sehr gelitten.“ Sky sei heute fast 80, „78“, doch der Kontakt sei weiterhin gut: „Bei uns gab es nie ein böses Wort, nie.“ Besonders bewegt sie eine Erinnerung aus dem letzten Jahr: „Da saß er neben mir auf dem Sofa und sagte: ‚Ich bin dir nicht böse. Du hast alles richtig gemacht.‘“ Für Mirja ein Schlüsselmoment, sie beginnt zu weinen. Samira tröstet sie: „Du lebst ja auch nur einmal, du musst doch kein schlechtes Gewissen haben. Oh Gott, wie sehr hat dich das belastet. Aber du hast alles richtig gemacht!“ Promis 2. Generation Nicole und Hardy entdecken, dass sich ihre Eltern kannten und schätzten – Grit Boettcher und Hardy Krüger. Stolz erzählt Nicole: „Meine Mama ist Grit Boettcher. Sie hat die erste Serie gedreht, die es überhaupt im deutschen Fernsehen gegeben hat. ‚So ein süßes kleines Biest‘.“ Hardy berichtet von seiner privilegierten Kindheit im Tessin, nahe Lugano, und von seinem berühmten Vater: „Mein Vater heißt Hardy Krüger. Mit 15 Jahren hat er seinen ersten Film bei der UFA gedreht. Er hat auch einen Oscar bekommen. Mir war relativ schnell klar, ich will auch so werden.“ Nicole schildert ihre Jugend in Berlin, die sie als belastend empfand: „Ich konnte nicht einschätzen, ob die Leute mit mir befreundet sein wollten, weil sie mich mögen oder weil die Mama ein Megastar war.“ Im Dschungeltelefon erinnert sie sich an das schillernde Umfeld ihrer Mutter: „Die Mama hat immer Partys veranstaltet. Bei uns gingen die ganzen Stars ein und aus. Wen ich da alles kennengelernt habe! Joachim Fuchsberger, Loriot, Romy Schneider, Barbara Schöne, Anita Kupsch, Harald Juhnke. Legenden!“ Auch Motto- und Schlagerpartys gehörten zum Alltag. Nach der Trennung ihrer Eltern zog Nicole nach München zu ihrem Vater, wo sie Anouschka Renzi sowie deren Eltern Eva Renzi und Paul Hubschmid kennenlernte. Gemeinsam schwelgen Hardy und Nicole weiter in Erinnerungen an vergangene Zeiten – und an das außergewöhnliche Leben mit berühmten Eltern. Ariel rastet aus Ob sich der Ballermann lohnt, darüber sind Umut und Ariel völlig unterschiedlicher Meinung – und geraten prompt aneinander. Umut stichelt ironisch: „Du eckst gerne an, du brauchst Drama, du liebst das?“ Ariel lacht höhnisch zurück: „Willst du jetzt auf Krampf mit mir streiten! Bist du peinlich!“ Als Umut daraufhin erklärt, wie „peinlich“ hochdeutsch ausgesprochen wird, eskaliert die Situation. Ariel ist außer sich: „Sich über einen Akzent lustig zu machen, ist Rassismus!“ Die Stimmen werden lauter, die Fronten härter. Umut legt nach: „Du bist auf Drama aus, erst bei Eva, dann bei Patrick, Gil und bei mir. Ist das dein Plan, anzuecken und zu streiten? Du brauchst wohl die Sendezeit?“ Mittlerweile stehen beide mitten im Camp und reden gleichzeitig aufeinander ein. Hardy kommentiert trocken: „Muppet Show“, während Mirja und Simone sich vor Lachen kaum halten können. Gil fasst es nüchtern zusammen: „Das ist jetzt Reality. Aus einer Mücke einen Elefanten machen.“ „Ich betrüge meinen Partner nicht vor ganz Deutschland“, brüllt Ariel. Da kontert Umut scharf: „Wer hat vorher bei Facetime zu mir gesagt ‚Lass uns ‚ne Lovestory im Dschungelcamp machen.‘?“ Ariel kocht über: „DU hast dich bei mir gemeldet! Das ist so gestört.“ Umut wird ebenfalls laut: „Ich schwöre bei Gott, ich schwöre auf alles, dass DU mich gefragt hast!“ Ariel hält dagegen: „Ich schwöre auf meine Tochter!“ Als Eva sich einmischt, gerät auch sie ins Visier. Ariel schleudert ihr entgegen: „Ich bin hier wegen mir und nicht, weil ich mit einem verheirateten Mann gebumst habe. Du sitzt hier noch mit Stolz und Ehre. Ich würde mich schämen, SCHÄÄÄÄ-MEN.“ Das ist Samiras Stichwort. Sie gibt Ariel recht und sagt zu Eva: „Ich bin hier wegen dir und du wegen mir, Eva. Du bist nicht da, weil du Eva bist! Gesteh’ dir das ein.“ Der Streit will kein Ende nehmen. „Das ist Sendezeitalarm“, kommentiert Simone amüsiert aus ihrer Feldbett-Loge, während immer mehr Stars zuschauen. Mirja bringt es auf den Punkt: „Das ist ein gutes Programm hier, aber die Fernbedienung funktioniert nicht!“ Alle gegen Ariel Kaum haben Samira und Ariel das Camp verlassen, dreht sich bei den Zurückgebliebenen alles nur noch um eine Person: Ariel. Hubert eröffnet die Lästerrunde mit den Worten: „Dafür wird sie doch eingekauft, die Ariel, weil sie immer Stunk sucht.“ Umut pflichtet ihm bei: „Sie sucht Drama, sie liebt das Drama.“ Auch Patrick hat eine klare Meinung: „Der Beruf von ihr ist Krawall und Remmidemmi. Sie fährt immer die gleiche Schiene und wenn sie nicht mehr weiterkommt, sagt sie: ‚Du lässt mich nicht aussprechen!‘ Und sie ist doch nicht das Sprachrohr für Samira!“ Tatsächlich spricht Samira dieses Thema auch direkt am Weiher bei Ariel an: „Ich kann nicht mehr. Bitte, führe diese Kämpfe nicht mehr mit der. Das habe ich schon gemacht. Bitte mach das nicht mehr.“ Bleibt noch die Frage vom Umut-Ariel-Streit: Wer sagt die Wahrheit in Sachen angeblicher Lovestory? Umut ist sich am Lagerfeuer sicher: „Sie hat mich gefragt, das schwöre ich dir auf alles.“ Ariel im Gespräch mit Samira: „Ich schwöre auf mein Leben, ich schwöre auf alles, ich habe niemals irgendwas mit einer Lovestory gesagt. Das macht mich richtig, richtig sauer! Umut ist gar nicht mein Typ.“ Nicole konfrontiert Simone Simone sagt zu Nicole, Pierre Sanoussi-Bliss, Vizekönig der 18. Staffel, erinnere sie an sie. Zunächst gefällt Nicole der Vergleich. Doch Simone redet sich zunehmend um Kopf und Kragen: „Der war nicht so angepasst. Du bist auch nicht angepasst. Du machst es so, wie dir der Schnabel gewachsen ist.“ Die Stimmung kippt. Nicole reagiert zunehmend ungehalten: „Ich sage doch gar nicht so viel und wenn ich etwas sage, hast du etwas daran auszusetzen.“ Dann wird sie noch deutlicher: „Egal, was ich sage, du nimmst keinen meiner Vorschläge an. Das gibt mir kein gutes Gefühl. Ich gehe dann auf Rückzug.“ Simone zeigt sich pikiert und verteidigt sich: „Ich habe probiert, ein positives Gespräch anzufangen.“ Doch dieser Versuch ist offensichtlich gescheitert. Statt Annäherung hagelt es Vorwürfe und am Ende legt Simone nach: Nicole rede im Dschungelcamp zu viel und kommentiere alles, was sie tue. Zwischen den beiden Frauen ist eine spürbar angespannte Stimmung entstanden. Wie funktioniert Reality? Reality-TV-Expertin Samira gibt Hardy und Nicole eine spontane Unterrichtsstunde zum Thema „Wie funktioniert Reality-TV?“. Schonungslos erklärt sie die Mechanismen der Branche: „Diese Sparte ist sich gerade dezent selbst am Abschaffen.“ Vor allem junge Teilnehmer wollten es immer extremer treiben, um Reichweite für die Zeit nach der Show zu generieren. „Dann denken die ‚Lass‘ uns bisschen Beef machen’“, so Samira. Deutlich wird sie auch bei dem, was sie an der Szene am meisten stört: „Das, was noch fehlt im Reality, das, was man noch nicht gesehen hat, ist, dass einer mitten ins Wohnzimmer scheißt.“ Besonders kritisch sieht sie den Umgang miteinander: „Da wird gebumst wie im Karnickelstall. Drunter, drüber, links, rechts, jeder mit jedem.“ Hardy reagiert schockiert: „Wenn meine Kinder jetzt sagen würden, sie wollen Reality-TV-Star werden, da würde ich ein ernstes Wörtchen mit ihnen reden!“ Nicole bekennt sich hingegen als Fan: „Ich mag Reality, ich gucke das richtig gerne. Ich sage immer ‚Urlaub vom Kopf‘. Das Dschungelcamp ist Kult bei Mama und mir!“ Samira stimmt zu: „Ja, das Dschungelcamp ist ein Format, das sich richtig krass hält. Das ist das größte Unterhaltungsformat in ganz Deutschland. Unangefochten!“ Sie erinnert sich: „Ich habe das vor 20 Jahren schon geschaut mit Dirk Bach. Da war ich in der Grundschule!“ Fast nostalgisch wird es, als Hardy erzählt, dass er zu Beginn der 2000er eine Anfrage für die erste Staffel hatte: „Damals habe ich an das Format nicht geglaubt und gesagt ‚Lassen wir das lieber‘.“ Heute schmunzelt er: „Ja gut, Jahrzehnte später bin ich dann auch dabei! Dschungelprüfung „Kotzella-Festival“ Auf dem Weg zur Dschungelprüfung eskaliert ein Streit zwischen Eva und Ariel. Eva wirft Ariel vor: „Auf Menschen, die schon am Boden sind, trittst du gerne drauf“ – und weiter: „Wenn du diese Werte deiner Tochter vermitteln willst, dann tust du mir leid.“ Für Ariel ist spätestens bei ihrer Tochter Schluss: „Meine Tochter hat hier nix verloren! Nimm mein Kind nicht in den Mund.“ Ein explosiver Moment. Wird der Streit zum Nachteil bei der gemeinsamen Dschungelprüfung? „Willkommen, Party-People, zu eurem ‚Kotzella-Festival‘“, ruft Sonja Zietlow, doch von Feierstimmung ist bei Ariel, Eva und Gil keine Spur. Das Prüfungsareal gleicht einem verwüsteten Festivalgelände zwischen tierischen Überraschungen und sechs mit Schlössern gesicherten Sternen. Als Jan fragt: „Wollt ihr zu dieser Prüfung überhaupt antreten“, erklären Gil und Eva sofort ihre Bereitschaft. Ariel hingegen überrascht: „Alle im Team haben Hunger, ich habe Hunger und es tut mir unfassbar leid, aber ich stehe für mich ein. Ich kann mir selbst nicht untreu sein.“ Mit Blick auf Eva ergänzt sie: „Und mit Menschen, die nicht ansatzweise meine moralischen Werte vertreten, auf ‚ein Team‘ machen, das geht nicht.“ Auf Nachfrage von Sonja und Jan wird Ariel noch deutlicher: „Ich akzeptiere es nicht, wenn eine Eva auf dem Weg zur Prüfung mein Kind ins Spiel bringt. Mein Kind hat hier nichts verloren! Mit so einem Menschen kann ich jetzt nicht spielen!“ Eva schüttelt fassungslos den Kopf: „Unmöglich, unmöglich! Lass es uns doch versuchen, bitte! Ich habe nicht über dein Kind, sondern über deine Werte gesprochen! Bitte! Bitte mache es doch für uns alle als Team. Leg’ doch dein Ego zur Seite, nur fürs Spiel.“ Doch Ariel bleibt hart: „Nein, meine Tochter hat hier nichts zu suchen!“ Als Sonja nachhakt, ob sie damit in Kauf nehme, dass die anderen leer ausgehen, erklärt Ariel: „Ich kann auch mit Gil nicht arbeiten. Was er begangen hat … im Camp kann ich ihn wegblenden, aber ich kann nicht auf Team machen jetzt!“ Damit ist die Party endgültig vorbei. Alle weiteren Überredungsversuche scheitern – und ohne einen einzigen Stern geht es zurück ins Camp. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 26.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 5
    Stephen Dürr (51)
    Tag 5 im Dschungel Hunger, Wut und Tränen: Die Stimmung im Camp eskaliert Nachdem Ariel nicht zur Prüfung angetreten ist, macht sich nicht nur nagender Hunger unter den Stars breit. Die Stimmung im Camp eskaliert. Eva rastet völlig aus. Ariel gerät immer mehr ins Abseits. An allen Ecken und Enden wird gelästert. Die Schweizerin fühlt sich ausgegrenzt. Doch nicht nur bei der 22-Jährigen fließen Tränen. Auch Umut zeigt seine emotionale Seite, als er von seinem Vater spricht. Außerdem versuchen Umut und Ariel zu klären, wie das mit ihrer geplanten Love-Story wirklich war. Und dann wird Null-Sterne-Ariel zum vierten Mal in die Dschungelprüfung geschickt. Ob Ariel endlich Sterne erkämpft, zeigen RTL und RTL+ heute Abend um 20:15 Uhr in der neuen Folge von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Null-Sterne-Rückkehr mit Ausraster Nach der nicht angetretenen Dschungelprüfung und dem Streit mit Eva kehrt Ariel zuerst ins Camp zurück. Unter Tränen berichtet die Schweizerin: „Ich sage es kurz und knapp. Ich bin diese Prüfung nicht angetreten. Eva hat mich als Mutter beleidigt, hat meine Erziehung in Frage gestellt, hat mein Kind ins Spiel gebracht und das ist meine persönliche Grenze.“ Die Empathie bei Nicole, Umut und Samira ist groß, tröstend wird Ariel in den Arm genommen. Doch die Stimmung kippt. Stephen kann Ariels Entscheidung nicht verstehen: „Scheiß’ doch drauf, was sie sagt, man muss doch dann da drüberstehen! ‚Fuck off, halt‘ die Fresse’ und dann weiter!“ Simone legt nach: „Genau, wir haben alle Hunger und danach kannst du ihr auf die Fresse hauen!“ Eva und Gil kommen ins Camp. Es dauert nur wenige Momente, da diskutieren Eva und Ariel wieder heftigst. Dann bricht es aus Eva heraus und sie brüllt völlig außer sich: „Ich möchte nicht mehr von dir beleidigt werden. Verstehst du das? Mein Sohn hat mehr Anstand als du.“ Lästerstunde Null-Sterne-Frust im Camp. Von der höchsten Position im Camp lassen Simone und Patrick ihren Gefühlen über Ariel freien Lauf und es wird gelästert, was das Zeug hält. „Sie pikst jeden an“, sagt Simone. Patrick legt nach: „Sie beleidigt jeden die ganze Zeit. Aber die persönliche Grenze von anderen? Die ist ihr egal! Sie ist ein egozentrischer Mensch.“ Eva gesellt sich dazu. „Sie zieht ihr Ding durch. Sie will wieder in die Prüfung, die will ihre Showtime – und du wirst das nicht ändern können, egal was du machst“, meint Simone. Eva rät: „Du musst sie ignorieren.“ Die Stimmung ist gelöst, der Ton spitz, doch das Gespräch bleibt nicht ungehört. Am Lagerfeuer sagt Ariel zu Samira: „Schau, wie die lästern.“ Auch Hardy gesellt sich zur Lästerrunde. Eva behauptet: „Die erwartet, dass wir alle ohne Gefühle und Emotionen sind. Sie darfst du niemals angreifen, sonst bist du die größte Schande.“ Patrick ergänzt: „Dann stellt sie sich gleich wieder in die Opferrolle.“ Simone wird deutlich: „Die ist eiskalt berechnend. Du musst bei ihr aus der Schussbahn gehen. Ich habe keinen Bock, mit der Krieg zu bekommen.“ Die Gruppe wirkt amüsiert, das Lästern geht munter weiter. Im Dschungeltelefon meldet sich Ariel zu Wort: „Eva zieht gerade alle auf ihre Seite und redet davon, sie sei reifer und weiser. Aber dann sollte sie wissen, dass man als Gruppe nicht offensichtlich laut über jemanden ablästert.“ Am Lagerfeuer platzt Ariel schließlich der Kragen. Sie fordert Simone auf, ihre Probleme direkt zu sagen: „Es ist räudig, wie ihr da oben lästert. Vier erwachsene Leute!“ Simone ruft zurück: „Es ist schwer, mit dir zu reden.“ Ariel wird lauter: „Ich finde es beschämend, was ihr macht. Ihr lästert ab und ich höre es. Das ist peinlich und bodenlos!“ Simone hält sich demonstrativ die Ohren zu. Im Dschungeltelefon zieht Ariel ihr Fazit: „Wenn ich sehe, wie die über mich lästern, ärgere ich mich nicht, in der Dschungelprüfung nicht angetreten zu sein. Das zeigt mir deren Charakter und deren Gesicht.“ Auch Samira, die den Streit beobachtet hat, findet klare Worte: „Ich fühle mich hier wie im Zoo! Lauter Affen, die sich hier von einer Seite zur nächsten entlang hangeln.“ Sie stellt klar, dass sie Grüppchenbildung ablehnt und es nicht okay findet, wenn alle über eine Person lästern. Fake Love, Make Love Umut und Ariel versuchen am Dschungelweiher ihre „Love-Story“-Geschichte zu klären. Beim Erzählen kommen der 22-Jährigen völlig überraschend die Tränen: „Du hast mir geschrieben, als mein Papa gestorben ist. So hat unser Kontakt begonnen.“ Sie schildert weiter, wie es zu dem Missverständnis kam: „Du hast mich angerufen, als ich zuhause war, und ich habe gefragt, ob du im Dschungel bist wegen einer Love-Story. Du hast gelacht und gesagt: ‚Ich denke schon‘ – und ich lachend: ‚Vielleicht bin ich auch deshalb da.‘“ Ariel wirkt verletzt und sagt: „Es hat mich schockiert, dass du das verdrehst und sagst: ‚Ich schwöre auf Gott.‘ Ich habe niemals im Kopf gehabt, mit dir eine Love-Story zu machen. Ich komme nicht mit einem Plan in ein Format.“ Umut bleibt bei seiner Version: „Ich habe wirklich in Erinnerung, dass du mich das gefragt hast. Lass uns das einfach so stehen lassen.“ Doch im Dschungeltelefon wird deutlich, wie festgefahren die Fronten sind. Ariel sagt: „Ich weiß ganz genau, ich habe ihn niemals gefragt wegen einer Love-Story. Man hat gemerkt, dass Umut lügt.“ Umut kontert: „Ariel will nicht die Wahrheit sagen. Ich habe gemerkt, ich komme nicht dagegen an. Ich weiß, was wirklich war.“ Einen gemeinsamen Nenner finden die beiden nicht. Als Samira später fragt, wer denn lüge, fällt die Antwort eindeutig, aber gegensätzlich aus. Ariel sagt: „Umut“, Umut sagt: „Ariel“. Als Umut den Weiher verlässt, bleibt Samira mit Ariel zurück – und macht deutlich, gegen wen sich ihr wahrer Ärger richtet. Über Eva sagt sie: „Ich habe so einen Hass auf diese Frau …“ Stephen therapiert Umut Stephen und Umut verstehen sich gut und albern zunächst miteinander herum. „Ich habe Männertitten, deshalb kann ich nicht zu viel essen. Je mehr ich esse, desto mehr wachsen die“, scherzt Stephen. Neckisch legt er nach: „Ich weiß, du stehst drauf. Don’t touch me, damit wir hier kein Problem bekommen.“ Er überlege sogar, seine Männerbrust einfach weiter wachsen zu lassen. Umut kontert lachend: „Dann kannst du mit deiner Frau die BHs teilen.“ Doch am Weiher wird das Gespräch schnell ernster. Stephen erzählt, dass er seit 25 Jahren mit seiner Frau zusammen ist, für Umut kaum vorstellbar. Er erklärt offen, dass er sich bei Konflikten emotional zurückziehe. „Ich will mein Herz schützen und distanziere mich emotional von meinen Beziehungen“, sagt er. Im Dschungeltelefon wird der 28-Jährige sehr ehrlich: „Mir tut es weh, dass ich keine Bindung eingehen kann. Nach einer gewissen Zeit, wenn es schön wird, dann distanziere ich mich, weil ich Angst habe, verlassen zu werden.“ Der Wunsch nach Familie sei da: „Wenn ich andere Menschen sehe mit ihrer Familie, würde ich das auch gerne haben.“ Gleichzeitig erkennt er ein Muster: „Ich bin in einem Teufelskreis, der von meinem Vater auf mich vererbt wurde.“ Auch Stephen hört aufmerksam zu, als Umut weiter ausführt: „Mein Vater hat immer falsche Versprechungen gemacht. Mal war er da, dann wieder weg. Ein Trauma, das sich auf meine Beziehungen überträgt. Ich fühle die Liebe, die man mir gibt, gar nicht.“ Umut sehnt sich nach einer stabilen Beziehung, Kindern und gemeinsamen Urlauben. Stephen versucht, ihm Mut zu machen und ist überzeugt, dass Umut die richtige Frau einfach noch nicht gefunden hat. Im Dschungeltelefon zeigt sich Stephen nachdenklich: „Ob Umut jetzt schon Vater werden sollte? Ich weiß nicht, vielleicht wartet er noch ein bisschen. Ich würde ihn aber am liebsten in den Arm nehmen und sagen: ‚Pass mal auf, auch du wirst das schaffen. Du wirst reifen, du musst dich mit deiner Vergangenheit auseinandersetzen und dann die richtige Partnerin finden.‘“ Das intensive Gespräch endet schließlich abrupt, als eine riesige, aber friedliche Libelle den beiden am Weiher gefährlich nahekommt. Der Hunger „Es schlaucht, es zehrt an der Kraft und Psyche. Seit fünf Tagen essen wir nur Reis und Bohnen“, sagt Hardy zu Patrick. Der Hunger setzt beiden sichtbar zu. Bildlich beschreibt Hardy seinen Zustand: „Ich habe das Gefühl, mein Körper frisst sich selbst auf. Ich drehe durch. Man kann sich nicht ablenken, man ist so sehr auf sich konzentriert.“ Auch Gil spürt die Auswirkungen deutlich. Im Dschungeltelefon erklärt er: „Ich ziehe mich zurück, jetzt mit dem Hunger, um die Kräfte einzuteilen. Jeder Schritt, der in Deutschland easy ist, ist hier nicht so einfach.“ Und weiter: „Alles ist hier nicht selbstverständlich. In Deutschland schon und trotzdem meckern wir alle sehr gerne und ausgiebig. Der Dschungel ist ein guter Reminder, wie gut es einem sonst geht.“ Für Hubert ist selbst ein fleischloser Tag eine Herausforderung. Karfreitag und Aschermittwoch seien für ihn schon schwer, doch im Dschungel wird es besonders hart: „Verzicht mag ich nicht“, so die Produkttest-Legende. Auch die Frauen leiden unter dem Nahrungsmangel. Simone beklagt, dass die Dschungelprüfungen immer morgens stattfinden und man deshalb den ganzen Tag niedergeschlagen sei. Samira erklärt nüchtern: „Wenn man mit einem großen Magen hier reinkommt, dauert es einfach bis dieser klein wird.“ Eines ist klar: Der Hunger geht an niemandem spurlos vorbei, alle Stars kämpfen gleichermaßen mit den körperlichen und mentalen Folgen. Ariels Tränen „Heute war ein Scheißtag“, sagt Ariel zu Samira. Sie könne nicht mehr gute Miene zum bösen Spiel machen und fühle sich ausgegrenzt. „Ich habe mich nicht gut gefühlt und kenne das Gefühl von Ausgrenzung gar nicht. Ich bin froh, dass Samira da ist. Sie ist meine Bezugsperson und bestärkt mich.“ Als Samira nach Ariels im November 2025 verstorbenem Vater fragt, kommen ihr die Tränen: „Krebs. Ich realisiere das noch gar nicht. Er war der beste Mensch in meinem Leben, neben meiner Tochter.“ Samira nimmt die 22-Jährige tröstend in den Arm und sagt: „Du machst das ganz toll. Lass dir nichts anderes sagen.“ Ariel, die ihre Tochter allein erzieht, wird noch emotionaler: „So einen Vater würde ich mir für meine Tochter wünschen. Er hat alles für mich gemacht, auch als er schon schwerkrank war.“ Selbst kurz vor seinem Tod habe er sich noch um sie gekümmert. Dass er trotz gesunder Lebensweise Lungenkrebs bekam, kann Ariel nicht begreifen: „Ich verstehe es nicht, es ist so ungerecht.“ Samira betrachtet Ariels Kissen und sagt leise: „Du hast einen hübschen Papa.“ Im Dschungeltelefon erklärt sie: „Ariel kommt immer so laut und forsch rüber, aber sie ist eine verletzte, kleine, süße Seele.“ Auch Ariel findet dort Worte des Trosts: „Ich weiß, dass mein Papa mich stärkt von oben. Er war immer ein Kämpfer – und ich bin das auch!“ Als Samira bejaht, an ein Leben nach dem Tod zu glauben, schenkt das Ariel spürbar Zuversicht. Später kämpft auch Samira im Dschungeltelefon mit den Tränen: „Sie würde so gerne ihren Papa treffen. Das tut mir so leid für sie, sie ist erst 22. Ich wüsste als 32-Jährige nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ist echt hart.“ Schließlich drückt sie Ariel erneut und versichert ihr, jederzeit für sie da zu sein. Eva und die Liebe Mit Patrick sinniert Eva über die Liebe und die Männer: „Es ist schwierig, einen zu finden.“ Patrick bringt Dating-Apps ins Spiel. Da wird Eva resolut: „Ich tinder’ nicht, ich kann das nicht. Ich setz’ mich nicht hin und schreib’ mit denen. Da habe ich keine Zeit für. Ich glaube eher daran, dass man im echten Leben den Partner finden kann. Ich werde auch selten angesprochen.“ „Ja, weil die Angst vor dir haben“, vermutet der TV-Bauer. „Und du bist natürlich bekannt aus dem Fernsehen und sie haben Angst, abgewiesen zu werden, weil dir ja 50 Typen hinterherhecheln.“ Scheinbar ist es nicht so, vor allem auch nicht bei den Reality-TV-Kollegen, die ja gerne überall ihre Fühler ausstrecken. Eva ist dennoch zuversichtlich: „Mir hat noch nie einer geschrieben! Ich suche auch nicht. Ganz spontan steht er irgendwann vor mir, von jetzt auf gleich kann es passieren!“ Gil taut auf Während der Nachtwache spricht Gil mit Stephen über kleine Fluchten und große Sorgen. Er gesteht lachend, den ganzen Tag von einem alkoholfreien Pils geträumt zu haben. Im Dschungeltelefon wird er ernster: „Ich merke, manche Mauern hier im Dschungelcamp in Bezug auf mich bröckeln. Man muss mich nicht lieben, aber Respekt beiderseits ist schön.“ Das Lagerfeuer-Gespräch mit Stephen kippt in die Tiefe, als es um Ängste geht. Auf Gils Frage, wovor er sich fürchte, antwortet dieser lachend: „Der Schnitt.“ Dann dreht Stephen den Spieß um und hakt bei Gil nach. Was ihm nicht gefalle, sei der Zynismus, erklärt Gil, vor allem wegen seiner Kinder: „Ich habe Sorgen um meine Kids und ob sie sich dumme Sprüche an der Schule anhören müssen.“ Stephen fragt nach: „Weil du in den Dschungel gehst?“ Im Dschungeltelefon wird Gil sehr persönlich: „Ich habe sehr viele Ängste in Bezug auf meine Kinder. Wenn überall das Gesicht deines Vaters zu sehen ist und dann stehen fürchterliche Sachen über mich … Das ist nicht okay.“ Seine Kinder verstünden nicht, dass vieles Boulevard sei. „Ich schütze sie sehr“, betont er. Als Stephen wissen will, ob Gil mit so viel Aufmerksamkeit gerechnet habe, antwortet dieser: „Dieser Hass, diese Anti-Haltung, hätte ich nicht gedacht.“ Stephen zeigt sich skeptisch. Im Dschungeltelefon sagt er: „Nach der ganzen Story … Es war ein weltweites Thema und hat einige Menschen in massive Schwierigkeiten gebracht.“ Bislang könne er nicht erkennen, dass Gil geläutert aus der Sache herausgehe. „Was soll denn der Dschungel sonst für eine Reaktion hervorrufen? Gerade der Dschungel!“ Am Lagerfeuer erklärt Gil seine Sicht: „Meine Teilnahme hier ist kontrovers. Man muss heutzutage so aufpassen, was man sagt, man wird schnell gecancelt.“ Trotzdem sei er hier, um etwas abzuschließen: „Ich bin unter anderem hier, um noch etwas zu erledigen, was ich zu machen habe. Ich starte einen Neuanfang. Das kann es nicht gewesen sein.“ Stephen beobachtet ihn nachdenklich und fragt sich im Dschungeltelefon, ob Gil den Dschungel nutzen wolle, um sich zu erklären. „Ich glaube nicht, dass der Dschungel für Gil ein Neuanfang sein kann“, sagt er, „wenn er nicht das Essentielle macht, was alle von ihm erwarten.“ Wenn Gil das nicht mache, könne ihm der Dschungel auch nicht helfen. Gil blickt dennoch nach vorn. Im Dschungeltelefon sagt er leise: „In einem Jahr stehe ich auf der Bühne mit meiner Band, die ich sehr vermisse. Da sehe ich mich.“ Stephens Absturz Hardy fragt Stephen, ob er auch mal Alkoholprobleme hatte. „Nein, ich war in einer depressiven Phase zwei Jahre lang und das gipfelte in einem Alkoholabsturz mit 3,4 Promille Alkohol im Blut. Das war bei einer Feier von ‚In aller Freundschaft‘“, so Stephen offen. „Ich habe eine Flasche nach der anderen aufgemacht. Ich habe gekotzt. Dann kam ein Krankenwagen und die haben mich erkannt und gesehen, dass das ein Filmset ist. Da haben die gesagt: Das ist doch hier ‚Verstehen Sie Spaß?‘. Dann hatte ich einen Atemstillstand und bin blau angelaufen. Dann haben sie es ernst genommen! Erst dann! Und dann ist mein Herz stehen geblieben! Zwei Mal wurde ich mit dem Defibrillator zurückgeholt!“ Im Dschungeltelefon berichtet der Schauspieler später: „Da hatte ich ein Gefühl von Leichtigkeit, von Frieden und ich bin von mir weggegangen. Es war alles hell. Ich bin gegangen, merkte aber, wie ich immer wieder zurückgezogen wurde. Zwei Mal. Zum Glück wurde ich zurückgeholt, es war einfach noch nicht meine Zeit.“ Simone lästert Hunger, Ariel und der Dschungel überhaupt: Für Simone und Hardy ist das Leben im Camp hart. Bei der Nachtwache reden sie darüber, wie schlimm alles für sie ist: „Ich habe noch keine Nacht hier geschlafen. Noch nicht eine. Es kann ja nicht sein, dass welche hier immer pennen“, motzt Simone und zeigt Richtung Ariel. „Die schläft ja den ganzen Tag. Und nachts hat die gemütliche Prinzessin ein Bettchen und wir Alten haben nicht mal ein Bett zum Pennen. Die bewegt sich gar nicht. Die hat noch nicht einmal Geschirr gespült oder was geholt. Die hängt nur den ganzen Tag rum, wie ‚ne 80-Jährige. Empathie kennt die auch nicht, die kennt nur ihre eigene Show.“ Hardy nickt: „Ja und da geht sie über Leichen! Es gibt so Momente, da muss ich echt wegrennen und würde am liebsten losbrüllen. Da muss so einiges schiefgelaufen sein. Auch ihre Wahrnehmung von dem Ganzen hier und von der ganzen Welt. Es gibt nur ein Thema: Wer mit wem wo bumst. Stell dir mal vor, deine Kinder machen in so einer Show mit und du siehst die dann da vögeln!“ Dschungelprüfung „Dschungelprüfungs-Bähro“ In der Dschungelprüfung kämpft sich Ariel allein durch das sogenannte „Dschungelprüfungs-Bähro“ – einen düsteren, unterirdischen Ort voller Abfälle und Dschungeltiere. Innerhalb von zwölf Minuten kann sie zwölf Sterne einsammeln, bevor ein Alarm das Ende ankündigt und sie den Ausgang erreichen muss. Schon beim Start ist Ariel von Angst gezeichnet. „Mir kann nix passieren“, fragt sie unsicher. „Dir kann nix passieren“, antworten Sonja und Jan. Vorsichtig knotet sie den ersten Stern ab, doch schon im nächsten Raum schreit sie panisch. Vor einem Glaskasten mit Echsen zögert sie: „Beißen die?“ – „Die beißen nicht! Deine Zeit läuft, Ariel“, mahnt Jan. Sie greift nicht hinein, sichert sich aber einen anderen Stern. In einem Raum mit Schlangen wird Ariel immer nervöser. „Was macht die Schlange“, fragt sie panisch. „Sie riecht dich mit der Zunge“, erklärt Sonja. Orientierungslos klagt Ariel: „Ich sehe nichts! Alles ist verschwommen.“ Trotzdem schraubt sie in einer Kommode mit Schlange ihren dritten Stern ab. Der Gestank von Fleischabfällen raubt ihr im nächsten Raum den Mut, doch trotz Schaben und Kakerlaken auf dem Rücken sammelt sie noch einen weiteren Stern ein. Als die Zeit knapp wird, flüchtet Ariel hastig aus der Prüfung, mit vier Sternen und sichtlich gezeichnet von Angst und Anspannung. Zurück im Dschungelcamp ist die Freude über die erspielten Sterne bei den anderen Campern groß. Rückkehr ins Camp „Ich denke schon, dass die gleich alle dumm aus der Wäsche gucken, wenn sie sehen, dass ich Sterne geholt habe. Jetzt habe ich es denen bewiesen, mir bewiesen und auch den Leuten da draußen, die nicht an mich glauben und denken, ich kann nur rumschreien. Ich kann nämlich auch schreien UND Sterne holen“, so Ariel strahlend auf dem Weg zurück ins Camp. Und sie soll recht behalten. Die anderen Stars applaudieren und feiern Ariel, als sie erfahren, dass es am Abend mehr gibt als Reis und Bohnen. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Di. 27.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 6
    Tag 6 im Dschungel Gespräche über Familie, große Gefühle, Grillen ohne Genuss Während Gil, Hardy und Stephen am Lagerfeuer über Familie und Verantwortung sprechen, eskaliert der Umgang mit Gil an anderer Stelle – Nicole platzt der Kragen, Samira versucht zu verstehen. Auch Ariel steht erneut im Mittelpunkt, ob beim Bettenstreit, beim Handtuch-Ärger oder in der Gruppendynamik. Für leise, emotionale Töne sorgt Hubert, der über Verlust und Liebe spricht. In der Dschungelprüfung „Grill den Köppen“ wird es für Ariel, Eva und Gil kulinarisch extrem, Genuss ausgeschlossen und die erste Schatzsuche steht an. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Väter unter sich Am Lagerfeuer träumen Gil, Hardy und Stephen von Essen, genauer gesagt von Risotto. „Meine Frau macht Risotto sooo gut. Ich liebe es“, schwärmt Stephen und scherzt: „Bei uns heißt es immer: Willst du Sex oder Risotto? Sie würde eher sagen ‚Ich nehme Risotto‘. Klar, 25 Jahre zusammen, da gibt es irgendwo dann Defizite.“ Gil reagiert mitfühlend und anerkennend: „Das tut mir leid! Aber Respekt, 25 Jahre. Wir haben ja alle die Walt-Disney-Vorstellung ‚Bis dass der Tod uns scheidet‘. Aber mit Kindern und dem Alltag – und dann jemand neben sich zu wissen, der da seit 25 Jahren ist. Chapeau.“ Im Dschungeltelefon spricht Gil über seine erste Ehe, aus der zwei Kinder hervorgegangen sind: „Bei mir war es anders. Wir sind einen rumpeligen Umweg gefahren. Heute ist aber okay, weil wir uns in Bezug auf die Kinder gut austauschen können.“ Hardy blickt ebenfalls ehrlich auf sein Liebesleben zurück. Nach drei Ehen sagt er: „Wenn man nicht glücklich ist, ist es sicherlich besser, sich zu trennen und jeder hat die Chance, wieder glücklich zu werden. Aber gerade in diesem Beruf ist es nicht so einfach, gerade wenn du Kinder hast.“ Gil schildert einen ganz anderen Ansatz bei der Kindererziehung: „Ich habe bei der Schwangerschaft meiner Exfrau mit unserem Sohn ab dem vierten Schwangerschaftsmonat gesagt, ich nehme nichts mehr an. Jetzt geht es nur um die Frau und das Kind. Das war eine meiner schönsten Zeiten meines Lebens. Bis mein Sohn eineinhalb Jahre alt war, war ich nur zu Hause. Diese Zeit kriegst du nie wieder.“ Stephen zieht ein nachdenkliches Fazit: „Die Gespräche mit Gil finde ich ganz spannend. Ich lerne ihn hier kennen und es wirkt ehrlich, was er sagt.“ Die Sicherungen sind geplatzt Nicole kämpft im Dschungel gleich an mehreren Fronten: Wetter, Hunger – und Gil. Im Dschungeltelefon gesteht sie: „Es wird für mich immer schwerer, wenn ich ihn reden höre, mit seiner tiefen Stimme und dann die Vorgeschichte kenne. Bei mir stellen sich die Nackenhaare auf.“ Schließlich platzt ihr der Kragen an der Geschirrwaschstelle. Direkt konfrontiert sie Gil: „Weißt du, was ich schlimm finde? Du kommst hier rein und sagst: ‚Ich möchte wieder Musiker werden.‘ Und ich denke, der Mann, der Hotelangestellte, will auch einfach nur sein Leben.“ Nicole legt nach: „Und wenn man dich darauf anspricht, sagst du nur ‚Ich hab ‚ne Verschwiegenheitsklausel‘. Man darf dich also nicht anrühren, aber du darfst dich hier rehabilitieren? Aber was ist mit diesem Mann?“ Dann wird sie grundsätzlicher: „Ich bin kein Moralapostel. Jeder von uns baut Scheiße, aber warum zwei Jahre und dann auch erst, als absehbar ist, dass dieser Scheißprozess …“ Samira unterbricht Nicole und wundert sich kurz, warum sie immer in der Nähe sei, wenn es irgendwo im Camp eskaliert. Nicole entschuldigt sich fahrig: „Entschuldigung, aber es brodelt schon so lang in mir.“ Zurück zu Gil macht sie ihre Haltung unmissverständlich und gestikulierend klar: „Wir müssen hier zusammen auskommen. Die anderen grenzen dich ja nicht aus, darum fällt auch nicht auf, dass ich mich dir völlig entziehe, weil ich damit nicht klarkomme.“ Und noch deutlicher: „Ich möchte nicht mit solchen Menschen zu tun haben, die ich nicht verstehe und nicht nachvollziehen kann.“ Gil reagiert ruhig, aber bestimmt: „Das, was da passiert ist und das, was da ist, macht mich nicht komplett aus. Die Klausel schützt das ganze Ding, mich und übrigens auch den Mann aus dem Hotel, der auch nicht will, dass ich darüber rede. Ich kann es nicht. Ich würde gerne darüber reden wollen. Mehr kann ich nicht machen, Nicole.“ Doch im Dschungeltelefon äußert sich Nicole skeptisch: „Ich werde den Menschen nicht ändern. Ihm macht das gar nichts aus!“ Nicole wird Gil wohl weiter meiden. Ausgrenzung Gil Samira und Simone sprechen offen darüber, wie sie im Camp mit Gil umgehen sollen. Simone hebt hervor, dass er sich im Team tadellos verhalte, hilfsbereit sei und höflich auftrete. „Ich weiß auch nicht, ob man so ewig auf Leuten rumprügeln muss. Er hat genug Shit abbekommen“, sagt sie. Samira macht unmissverständlich deutlich: „Das, was er getan hat, ist überhaupt nicht okay.“ Simone pflichtet ihr bei: „Alle wissen das.“ Trotzdem stellt sie die Frage, wie weit Ausgrenzung gehen dürfe: „Sollen wir ihn hier drinnen aber alle wie so einen Aussätzigen behandeln? Das finde ich too much.“ Für Simone ist klar: „Wir machen das jetzt zusammen, wir werden nicht best friends, aber er benimmt sich mega gut und ist voll bemüht.“ Im Dschungeltelefon wird sie nachdenklicher: „Gil ist so ein bisschen wie ein geschlagener Hund, da ist es natürlich schwierig, noch draufzuhauen. Er versucht mit aller Kraft, einfach wieder Land unter die Füße zu bekommen. Aber das geht nicht von heute auf morgen. Das dauert eine lange Zeit.“ Handtuch-Gate „Wer stinkt am meisten nach Schweiß“, fragt Samira in die Runde und findet selbst, sie rieche nach Stall. Auch die anderen beschnuppern sich selbst. Umut urteilt trocken: „Ariel hat nach der Prüfung übel gestunken! Ansonsten stinkt niemand.“ Für Ariel ist das Thema ernst. Im Dschungeltelefon fordert sie ein neues Handtuch und Seife: Sie stinke, ihr Handtuch sei nass, offenbar von jemand anderem benutzt. Mit wachsendem Ärger wird die 22-Jährige deutlich: „Ich möchte sofort ein Handtuch, ansonsten packe ich und gehe. Ich sage das seit zwei Stunden, ich akzeptiere das nicht. Ich gehe, ich gehe jetzt raus.“ Während Ariel weiter schimpft – „So lange braucht man nicht, um das zu organisieren! Ich möchte jetzt ein Handtuch, jetzt! Ich habe lange genug gewartet. Ich sage den Satz und gehe. Ich bin kein Clown!“ – bringt Gil, nach freundlicher Nachfrage im Dschungeltelefon, einen Korb frischer Handtücher ins Camp und verteilt sie. Sein Fazit: „Anscheinend muss man für manche Dinge nur nett fragen. Dann geht das auch.“ Kurz darauf kehrt Ariel in die Campmitte zurück und sieht, dass ein frisches Handtuch für sie bereitliegt. Mit dem neuen Handtuch in der Hand – immer wieder prüfend, ob es auch wirklich frisch ist – geht sie schließlich zum Wasserfall und wäscht Schweiß, Schmutz und den angestauten Stress von sich ab. Ariel nach dem Duschen: „Jetzt geht es mir gut, ich habe mich beruhigt.“ Erwischt Ein lauter Schrei hallt durch den Dschungel: Umut ist im Dschungeltelefon und völlig außer sich. „Das ist eine Spinne! Die sieht echt schwarz aus. Am Ende ist die giftig! Kann die einer wegmachen“, brüllt der 28-Jährige panisch. Sofort wird Patrick gerufen. „Du musst jetzt kommen“, ruft Umut, als der TV-Bauer herbeieilt. „Du kommst doch vom Bauernland, du kriegst doch sowas hin, oder? Hast du da keine Spinnen? Mach die weg!“ Doch noch bevor Patrick eingreifen kann, ergreift die Spinne von selbst die Flucht. War es echte Spinnenangst – oder doch nur ein Ablenkungsmanöver? Beim Verlassen des Dschungeltelefons steckt Patrick Umut unauffällig eine Zigarette zu. Der Regelverstoß bleibt nicht lange unbemerkt, beide werden sofort zur Rede gestellt. Kurz darauf beichten sie im Camp ihre Tat: „Patrick raucht ja nicht so viele und hat mir eine Kippe gegeben“, gesteht Umut. Patrick ergänzt verlegen: „Das war ein grober Regelverstoß.“ Bei den anderen Stars stößt das auf wenig Verständnis. „Das heißt, die Zigaretten werden jetzt alle abgenommen“, fragt Gil. Ob das Konsequenzen hat, bleibt abzuwarten. Hochzeiten und Todesfall Hubert öffnet sich Mirja und spricht über Schicksalsschläge in seinem Leben. „Ich bin ganz ohne Eltern und ohne Bruder, bei mir sind sie alle gestorben. Alle tot. Mein bester Freund, meine beste Freundin“, sagt er leise. Er erzählt von einer Nacht, in der er sehr unruhig war, nicht schlafen konnte, aber „dann guck’ ich auf die Uhr. Es war fünf nach sieben, ich lege mich hin und schlafe noch mal ganz tief wieder ein“. Mittags habe ihn die Schwester seiner besten Freundin angerufen: „’Hubert, setz’ dich, die Lydia ist heute fünf nach sieben gestorben.’“ Mirja reagiert bewegt: „Ich bekomme Gänsehaut.“ Solche Schicksalsschläge begleiten Hubert immer wieder. Mit Tränen in den Augen erinnert er sich: „Als ich das erste Mal beruflich in Australien war, bekam ich eine SMS mit der Nachricht ‚Unser Achim hat sich das Leben genommen‘.“ Dann ergänzt er: „War mein bester Freund. Er ist 1999 gestorben, mit 30 damals, aber es hängt mir immer noch nach.“ Um die schwere Stimmung aufzufangen, lenkt Mirja das Gespräch auf ein helleres Kapitel in Huberts Leben und fragt nach seiner Ehe. Sofort hellt sich sein Gesicht auf: „Verheiratet seit 2018, zusammen seit 2006. Wir haben dieses Jahr 20-Jähriges.“ Stolz erzählt Hubert weiter, dass er seinem heutigen Mann Matthias Mangiapane (5. Platz, Staffel 12, 2018) im Dschungelcamp einen Heiratsantrag in Briefform gemacht habe. Strahlend berichtet er Mirja und Eva von seiner Hochzeit – und betont mehrfach, dass sie „Hubert & Matthias – Die Hochzeit“ anschauen können und zwar auf RTL+. Bettenstreit Die Freude im Camp ist groß: Nach vielen Tagen gibt es endlich wieder richtiges Essen. Noch während das Mahl köchelt, stößt Samira eine scheinbar harmlose Frage an: „Wollen wir für später schon einmal die Betten tauschen?“ Doch aus dem Vorschlag entwickelt sich schnell eine hitzige Diskussion. Nachdem Gil zuletzt auf dem Boden am Lagerfeuer geschlafen hat, fragt Ariel den Musiker direkt: „Also Gil, du willst heute unbedingt in einem Bett schlafen?“ Gil antwortet knapp: „In einem trockenen Bett, ja.“ Samira erklärt, dass immer zwei Camper auf dem Boden schlafen müssen, doch Ariel blockt ab: „Ich habe Angst am Boden vor diesen Tieren.“ Zudem betont sie: „Ich bin jeden Tag in einer Prüfung und mache jede Nacht Nachtwache und möchte dann wenigstens in einem Bett schlafen.“ Eva hält dagegen: „Aber alle tauschen.“ Im Dschungeltelefon wird Ariel deutlicher: „Ich sehe es nicht ein, Gil mein Bett zu überlassen.“ Stephen schlägt vor, Ariel könne in einer Hängematte schlafen, doch sie schüttelt den Kopf, die seien nass. Stephen widerspricht. Ariel erklärt: „Ich habe Bauchschmerzen, ich habe meine Tage, deshalb möchte ich einfach in meinem Bett schlafen.“ Gil findet das unfair: „Alle wechseln mal durch.“ Als nun auch Stephen Kritik übt, stellt Ariel klar: „Ich bin nicht bereit, auf jemanden zuzugehen, der die ganze Zeit über mich ablästert.“ Stephen entgegnet: „Ich lästere nicht über dich. Ich bin zu alt, um über eine 22-Jährige zu lästern. Du bist mir nicht wichtig und vergiss nicht, es ist nicht dein Bett.“ Gil pflichtet bei: „Es dreht sich nicht alles um dich, Ariel.“ Die Stimmung kippt, Vorwürfe fliegen hin und her, Stephen nennt Ariels Verhalten albern, Gil erklärt frustriert, mit ihr könne man nicht sprechen. Schließlich nimmt Samira Ariel beiseite, um die Situation zu beruhigen. Für sie ist klar, dass es weniger ums Bett als um verletzte Gefühle geht. Zurück im Camp spricht sie ein Machtwort: Sie selbst schläft mit Ariel auf dem Boden, Nicole in Ariels Bett, Gil auf Samiras Pritsche. „Morgen schauen wir, wie es gelaufen ist. Tamam? [Türkisch: In Ordnung] Ich möchte nichts mehr hören! Danke!“ Nach dem aufgeladenen Bettenstreit kehrt endlich Ruhe ein und die Stars genießen ihr erstes richtiges Essen seit vielen Tagen. Nachtwache Samira und Gil Während der Nachtwache kommen Samira und Gil ins Gespräch. „Denkst du auch, dass du danach deine Musik nochmal ein bisschen anschieben kannst“, fragt Samira und ergänzt: „Es ist ja schon auch eine Riesenchance für jeden.“ Gil antwortet ehrlich: „Ich weiß es nicht, aber ich mache es.“ In erster Linie sei er wegen seiner Kinder im Dschungel. Die beiden sind elf und neun Jahre alt, leben in München, während Gil inzwischen in Baden-Württemberg wohnt. „Ich konnte mir das einfach nicht mehr leisten“, erklärt er. Im Dschungeltelefon merkt Samira an: „Es gibt immer viele Möglichkeiten, dann wohnt man halt in einem WG-Zimmer. Das kostet nicht die Welt.“ Gil erzählt weiter, dass er in Baden-Württemberg lebt, weil dort die Familie seiner Frau wohnt, die er letzten Sommer geheiratet hat und seit fünf Jahren kennt. Kennengelernt hätten sie sich online. „Sie ist eine Privatperson und möchte nicht in die Öffentlichkeit“, sagt Gil. Auf Samiras Frage, ob sie „für immer“ sei, antwortet er nachdenklich: „Es gibt kein für immer, aber das kommt dem schon sehr nahe.“ Samira zeigt sich davon irritiert. Im Dschungeltelefon sagt sie: „Ich weiß nicht, ob mir das ein gutes Gefühl geben würde, wenn alles eine Uhr hat und auf allem steht ein Haltbarkeitsdatum. Auf Liebe auch? Finde ich voll ernüchternd. Dann lebe ich lieber in meiner Traumwelt.“ Blende sie den Vorfall aus, könne sie nichts Negatives über Gil sagen, wer er wirklich sei, wisse sie dennoch nicht. Am Lagerfeuer spricht Samira Gil darauf an, dass er sich oft zurückziehe, und sagt, sie finde es krass, dass er sich all dem aussetze. Gil entgegnet: „Die Leute wollen Antworten, die wollen verstehen. Was soll ich machen? Soll ich mich verstecken, Samira?“ Samira hakt nach: „Wie kann man das alles aushalten, wenn man es nicht anspricht?“ Im Dschungeltelefon ordnet sie ein: „Wir alle haben eine Gage bekommen und wenn Gil sagt ‚Hey, das ist es mir wert und für dieses Geld kann ich mich dem aussetzen‘ – seinen eigenen Wert bestimmt jeder selbst.“ Zu Gil sagt sie schließlich: „Ich bin kein Richter, aber das, was man mitbekommen hat, ist nicht geil …“ Dschungelprüfung „Grill den Köppen“: Ariel, Eva und Gil verkosten Hausmannskost nach Dschungelart Auch im australischen Dschungel gibt es Koch-Shows, nur eben mit sehr viel härteren Regeln. Bei „Grill den Köppen“ sind es Ariel, Eva und Gil, die als Jury in den Genuss kommen, die Gerichte von „Starkoch Jan-Steffen Köppen“ und Ranger Matt zu verkosten. Allerdings gibt es klare Vorgaben: Alles muss innerhalb von einer Minute heruntergeschluckt sein. „Es ist nicht Nouvelle Cuisine, eher Hausmannskost nach Dschungelart“, erklärt Sonja Zietlow. Insgesamt gibt es vier Gänge. Für jeden komplett verputzten Teller gibt es einen Stern. Die Portionsgrößen variieren allerdings stark und die Stars müssen das aufessen, was vor sie hingestellt wird. Los geht es mit „Currywurst“ (Seegurke und Wasserbüffelniere). Ariel bekommt die größte Portion und Eva die Kleinste. Eva und Gil futtern schweigend los. Nur Ariel durchbricht die Stille, schreit und meckert: „Das ist ekelhaft!“ Nur ein Mini-Stückchen beißt sie ab, das sie dann sofort wieder ausspuckt. Nach einer Minute hat nur Gil seine Schale leer. Beim nächsten Gang das gleiche Spiel. Es gibt „Sülze“ (Krokodils-Klauen-Gelee) für Ariel (zwei Augen), Eva (drei Augen) und Gil (vier Augen). Gil und Eva versuchen, ihre Portionen zu essen, Ariel riecht erst an ihrer Schüssel, hält sich die „Sülze“ vor den Mund und winkt dann direkt ab: „Ich kann nicht. Ich muss kotzen. Widerlich.“ Eva spuckt aus, Gil läuft die Zeit davon. Auch bei den „Königsberger Klopsen“ (Kamelhirn mit weißer Creme aus gekochtem Hirn und Mehlwürmern) gibt es eine Wiederholung. Eva (große Portion) und Gil (kleine Portion) mampfen schweigend los. Ariel zetert: „Das ist so krass. Scheiße!“ Genervt versucht Gil, Ariels Gejammer auszublenden und hält sich ein Ohr zu. Es ist wieder Gil, der wenigstens einen Stern erkämpft. Der letzte Gang: „Pudding mit roter Grütze“ (Kuh-Urin und Entenblut mit Blutgelee). Jetzt entscheiden die Stars, wer welche Portion bekommt: Ariel nimmt die Große („Die isst doch eh nix“, so Sonja) und Gil die Kleine. Wenig überraschend versucht es Ariel erst gar nicht, während Gil und Eva sichtlich mit ihren Nachspeisen kämpfen. Am Ende ist es Gil, der erneut einen Stern schafft und dank ihm gibt es insgesamt drei Sterne. Erste Schatzsuche Nicole und Umut müssen bei der ersten Schatzsuche Quizfragen beantworten – unter Zeitdruck, mit Fang-Hose und jeder Menge Chaos. Während Wasserbomben von oben fallen und falsche Antworten eine Schleimdusche bringen, wächst der Druck von Runde zu Runde. Am Ende entscheidet nicht nur Wissen, sondern auch Nervenstärke und Teamwork. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 28.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 7
    Lucy Diakovska
    Tag 7 im Dschungelcamp 146 Regelverstöße, null Zigaretten und viele schmerzhafte Erinnerungen Eine Achterbahn der Gefühle rast durch das Camp. Reumütig und völlig unerwartet entschuldigt sich Eva bei Ariel. Die wiederum zieht bestens gelaunt und hochmotiviert Richtung „TraumAschiff“, ihrer siebten Dschungelprüfung, los. Mit Herzchen in den Augen schwärmt Patrick von seiner Freundin Annelie. Tiefe Trauer kommt bei Hardy und Simone hoch, als sie vom Verlust des Vaters und des Sohnes sprechen. Und bei Nicole ist es ein kalter Entzug, der sie emotional an ihre Grenzen bringt: Nach 146 Regelverstößen im Camp müssen alle Raucher ihre Zigaretten abgeben. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Rückkehr von der Schatzsuche Das selbsternannte „Team Chaos“, Nicole und Umut, kommt einfach nicht von der Schatzsuche zurück. Es wird wild spekuliert: „Vielleicht müssen die doch irgendwo übernachten und haben ‚ne Pizza gekriegt“, überlegt Simone. Doch es gibt einen ganz anderen Grund: Nicole ist auf dem Rückweg ins Camp auf einer der Brücken gestürzt und hat blutige Knie. „Es fängt an wehzutun und das Knicken tut weh“, so die Schauspielerin mit schmerzverzerrtem Gesicht. Nicoles Wunden werden versorgt und endlich geht es langsam und humpelnd weiter. Natürlich sehen die anderen Stars sofort, dass die Schatzsucher keine Kiste dabei haben. Unmut macht sich breit. „Bin schon ein bisschen traurig, dass es keine Schatzkiste gibt. Hatte gehofft, es gibt ein Stück Schokolade oder irgendwas zum Würzen“, so Mirja enttäuscht. „Ein Satz mit x“, legt Patrick nach. Am Ende bringt es Umut auf den Punkt: „Wir sind beide einfach Hohlköppe und haben es verkackt!“ Eva entschuldigt sich Am Lagerfeuer sucht Eva das Gespräch mit der oben liegenden Ariel. „Ariel, ich wollte dir nochmal kurz etwas sagen und aus der Welt schaffen“, beginnt sie und stellt klar: „Ich würde nie dein Kind angreifen. Es tut mir leid, wenn das so rübergekommen ist.“ Ariel nimmt die Entschuldigung an und entschuldigt sich im Gegenzug für ihre Beleidigung („Du bist Schmutz!“). Eva bedankt sich lächelnd. Gleichzeitig betont Ariel: „Ich habe dich nie Schlampe genannt.“ Eva entgegnet: „Es ging um den Inhalt, nicht um den klaren Satz.“ Ariel erklärt ihre Sicht: „Ich lege alles auf die Goldwaage, ich weiß genau, was ich sage und denke mir dann ‚What the fuck, was wird hier verdreht‘.“ Nach außen wirkt der Konflikt geklärt, doch im Dschungeltelefon wird Ariel deutlich: „Eva und ich sind jetzt beste Freunde – natürlich nicht! Ich würde keinem Feind so eine Freundin wünschen wie Eva.“ Eva bewertet das Gespräch hingegen positiv: „Es war nett, mit Ariel ein ruhiges Gespräch geführt und das Thema geklärt zu haben.“ Ariel unterstellt der Entschuldigung jedoch Kalkül: „Wir haben Tag 6 im Dschungel und bald sind die Rauswahlen. Eva muss sich jetzt natürlich Gedanken machen, ansonsten könnte es für sie knapp werden.“ Später bei den Toiletten wundert sich Ariel beim Blick in den Spiegel über ihr geschwollenes Gesicht. Samira witzelt: „Allergisch, gegen Menschen.“ Ariel lacht: „Oh ja, schon lange.“ Dann erzählt sie Samira von Evas Entschuldigung: „Ich habe es ganz erwachsen angenommen.“ Samira glaubt nicht an echte Reue und wird deutlich: „Es ist eine Lüge. Sie meint nichts ehrlich und ernst. Es ist ihr scheißegal.“ Hardys Vater Patrick setzt sich zu Hardy Krüger auf die Pritsche und fragt den 57-Jährigen vorsichtig, woran sein Vater gestorben sei. Hardy antwortet leise: „Wenn ich das wüsste …“ Sein Vater sei eines Nachts in Kalifornien verstorben. Danach habe sich dessen Ehefrau per E-Mail gemeldet: Man solle Rücksicht auf ihre Trauer nehmen, sie müsse alles verarbeiten und wünsche, „in Frieden gelassen zu werden“. Seitdem herrsche Funkstille. „Kein Mensch weiß, was wirklich passiert ist“, sagt Hardy. „Ob er beerdigt ist oder nicht, weiß ich nicht. Ich vermisse meinen Vater sehr.“ Im Dschungeltelefon ergänzt er: „Ich weiß nur, dass Rettungsdienst und Feuerwehr da waren. Aber sonst nichts.“ Für ihn und seine Geschwister sei das schwer auszuhalten: „Für uns Kinder ist das ganz furchtbar, weil wir nicht wissen, ob er in Frieden gehen konnte oder nicht.“ Der Tod liege zwei oder drei Jahre zurück, sagt Hardy unsicher (Anmerkung: Hardy Krüger Sr. starb am 19.01.2022). Patrick fragt nach einer Sterbeurkunde. Hardy erklärt: „Man müsste dafür in die USA reisen und sich dort ausweisen, sonst bekommt man diese Informationen nicht.“ Warum er diesen Schritt bisher nicht gegangen sei, lässt er offen. Patrick zeigt sich betroffen: „Ich kenne Hardys Verhältnis zu seinem Vater nicht, aber wenn das meinem Vater passieren würde, dann würde ich in den nächsten Flieger steigen.“ Am Lagerfeuer hakt Patrick später noch einmal nach. Hardy beschreibt das Verhältnis zu seinem Vater als gut, auch wenn dieser sich im Alter zurückgezogen habe. „Wir haben telefoniert, er war informiert, was ich tat. Es ist, wie es ist“, sagt er ruhig. Für Patrick unvorstellbar: Er betont, wie wichtig ihm der Kontakt zu seiner Familie sei. Später auf dem Weg zur Dschungeltoilette, spricht Hardy über seine Stiefmutter: „Wir wollen doch nix von ihr. Wir wollen nur wissen, was passiert ist. Wir wollen kein Geld.“ Patrick bleibt skeptisch und merkt im Dschungeltelefon an, dass es vielleicht auch um „persönliche Gegenstände, Dokumente oder dergleichen“ gehen könne. Zurück bleibt vor allem eines: eine offene Frage, die Hardy bis heute begleitet – und ein Abschied, der für ihn nie wirklich stattgefunden hat. Bauer hat Frau Einmal mehr geht es im Camp um die Liebe. Patrick gesteht Gil, dass seine Freundin Annelie die Liebe seines Lebens ist: „Das ist die Letzte definitiv.“ Wie sieht es mit einem Heiratsantrag aus, will Gil wissen. „Sie wartet drauf, aber ich warte noch auf den richtigen Moment! Beim ersten Treffen habe ich gewusst, die will ich. Am ersten Abend habe ich schon die Schwiegermutter, also die Mutter von Annelie, angerufen: ‚Du Schwiegermutter, ich will die Annelie‘, habe ich gesagt. Nix anbrennen lassen! Das passt so mega.“ Auch Gil ist mit seiner jetzigen Freundin glücklich: „Wie du sagst, es passt. Das ist wie: zwei Dumme ein Gedanke, man denkt dasselbe, man fühlt dasselbe, man unterstützt sich gegenseitig und hat keine Geheimnisse voreinander und wir lachen stundenlang.“ Patrick kommt auf das Thema Vertrauen zu sprechen: „Annelie hat sogar mein Handy! Und nichts ist persönlicher als das eigene Handy. Und wenn wir uns nicht sehen, telefonieren wir jede Nacht durch. Auch wenn wir nicht reden, das Handy liegt nebendran und am Morgen sagen wir noch ‚Guten Morgen Schatz‘, legen auf und starten in den Tag.“ Als hätte er das Gespräch belauscht, sagt auch Umut zu Hubert: „Alle heiraten, ich will auch! Das wäre mein Traum. Und Kinder! So drei, vier, fünf vielleicht!“ Hubert versorgt Umut dann direkt mit diversen Ratschlägen: „Heirate nicht so schnell. Du musst sie erst richtig kennenlernen. Und such’ dir keine aus der Reality-Welt, lieber eine ganz normale.“ Umut macht sich Gedanken, wie er denn herausfinden soll, dass eine Frau ihn als Mann mag und nicht nur wegen seines Fame interessant findet. Auch da kann Hubert beruhigen: „Es trifft dich irgendwann. Glaub’ es mir. Dann sagst du: ‚Die ist es.‘“ Simones Vergangenheit Mirja und Simone verstehen sich immer besser. Bei der Nachtwache will Mirja wissen, wie Simone zu ihren Eltern steht. „Kein Kontakt“, lautet die klare Antwort. „Mit meiner Mutter seit 14 Jahren und meinen Vater habe ich auch seit der Beerdigung (Anm. ihres Sohnes Emilio) nicht mehr gesehen. Ich habe mich daran gewöhnt. Meine Mutter hat mich ja rausgeschmissen, weil die nicht alle Latten am Zaun hat. Ich will auch gar keinen Kontakt mit ihr. Für mich ist das auch nicht meine Mutter, sondern irgendeine Person, die ich nicht kenne.“ Im Dschungeltelefon wird Simone, selbst geschieden, dann emotional: „Manche Dinge wiederholen sich halt. Ich bin ja auch ein Scheidungskind. Meine Eltern haben sich scheiden lassen, als ich sieben war und davor kann ich mich eigentlich nur an Krieg erinnern.“ Anders als bei ihr und ihren Eltern, ist bei ihren Söhnen die Bindung sehr, sehr eng geblieben – und das sogar über den Tod hinaus. „In der Nacht, in der mein Sohn verstorben ist, habe ich das ja gefühlt. Ich wusste es. Ich war in Deutschland, er in Portugal. Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und habe im Haus ganz laute Geräusche gehört. Ein lautes Klopfen und Hämmern, was ich überhaupt nicht zuordnen konnte. Das ging ganz lange bis zu dem Zeitpunkt, als mein Telefon klingelte und ich die Nachricht bekommen habe, dass Emilio verstorben ist. Und da wusste ich, da war eine Energie, die noch nie da war. Ich glaube ja an Engel und auch an Energien. Da ziehe ich mir meine Kraft raus. Das hilft mir. Ich bin froh und dankbar, dass ich meine zwei Jungs habe. Und der dritte passt von oben auf. Es ist gut zu wissen, dass das alles nicht so endlich ist.“ Das Schweigen der Camper Simone kennt die Exfrau von Gil u.a. von gemeinsamen Events in München. Scheinbar weiß Gil davon nichts. „Ich habe mit Verena noch telefoniert, bevor ich hierhin gekommen bin“, so die Unternehmerin zu Gil. Der staunt nicht schlecht: „Ihr kennt euch?! Kennst du auch meine Kinder?“ Simone kennt nur seine Tochter: „Ganz zauberhaft.“ Dann fühlt sie Gil knallhart auf den Zahn und fragt nach der Trennung: „Vielleicht möchtest du ja dazu was sagen?“ Gil antwortet gewohnt diplomatisch: „Ich werde hier nichts Schlechtes über meine Exfrau sagen. Es gibt auch keinen Grund dazu.“ Das reicht Simone nicht: „Es geht ja auch nicht um das, was jetzt ist, sondern wie es war bei der Trennung. Also du bist der Meinung, du hast nichts falsch gemacht?“ Was will Simone damit andeuten? Gils Antwort wirft noch mehr Fragen auf: „Das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, das, was passiert ist, war nicht unsere Entscheidung. Die Entscheidungen treffen in den meisten Fällen die Jugendämter und die Richter! Und alles weitere wäre nicht fair und nicht in Ordnung!“ Dann ist es Simone, die mit weiteren Andeutungen für noch mehr Unklarheiten sorgt: „Ich könnte ja ein, zwei Sachen sagen, aber ich kann nicht. Ich kann nichts sagen aus einem Grund, den kann ich euch erst danach erzählen, weil es gibt da eine Überschneidung mit meinem Privatleben.“ Samira wird sauer und regt sich im Dschungeltelefon auf: „Was ist das für eine Staffel, in der keiner quatscht? Was ist das denn? Wieso redet hier keiner?“ Regelverstöße sorgen für Entzug 146 (!) Regelverstöße haben die Stars seit ihrem Einzug begangen. „Unter anderem respektiert ihr die Fauna und Flora des Dschungels nicht“, liest Ariel vor. Das hat natürlich Konsequenzen: Die Raucher müssen ihre Zigaretten abgeben. Das trifft Nicole besonders hart. Sie ist auf Entzug und will wissen, wer daran schuld ist: „Wer hat hier Tiere gequält?“ Dank Umut kommt schnell raus, dass Patrick bei einer Nachtwache ein Krabbeltier zertreten und ins Feuer geworfen hat. Nicole hat nur noch ein Ziel: den TV-Bauern zur Rede zu stellen. Dschungelprüfung „Das TraumAschiff“ „Ich bin es jetzt ja langsam gewohnt, jeden Morgen in die Prüfung zu gehen“, so Ariel ungewohnt gelassen vor ihrer siebten Dschungelprüfung. „Je öfter ich gewählt werde, desto mehr Ehrgeiz bekomme ich!“ Und so zieht die Schweizerin motiviert in Begleitung von Mirja und Samira los: „Ich bin stark und voller Energie! Ich steigere mich jetzt und es werden mehr als vier Sterne.“ Ariel stellt sich der Dschungelprüfung „Das TraumAschiff“ 40 Meter hoch über dem Blätterdach des Dschungels. Unter ihr gähnt die Tiefe, vor ihr ein wackeliges Schiff – zwölf Minuten bleiben ihr, um zwölf Sterne zu sammeln. Von einer Plattform aus startet sie, tastet sich über Koffer und schmale Bretter vor, auf denen Ameisen wimmeln, und balanciert über bewegliche Fässer dem „TraumAschiff“ entgegen. Schon auf dem Weg sichert sie sich die ersten fünf Sterne. Immer wieder quiekt und juchzt sie laut, wirkt dabei aber deutlich fokussierter und ruhiger als in ihren bisherigen Prüfungen. An Bord wird es noch heikler: Auf instabilen Flächen sucht Ariel nach weiteren Sternen, die nur über riskante Kletterpassagen erreichbar sind oder in Eimern und Kisten voller Mehlwürmer und Schaben stecken. Zwei Sterne sammelt sie auf dem Schiff ein, dann balanciert sie zur nächsten Plattform und holt sich ihren achten Stern. Zum Finale greift Ariel ein Steuerrad, dreht es mit aller Kraft und senkt damit einen letzten großen Stern ab – rechtzeitig, bevor die Zeit abläuft. Doch kaum ist die Aufgabe erfüllt, folgt der Schreckmoment: Die Plattform unter ihren Füßen klappt weg, Ariel hängt plötzlich schreiend in der Luft. Erst als sie wieder festen Boden unter den Füßen hat, fordern Jan und Sonja sie auf, ihre Sterne zu zählen. Ariel erspielt neun von zwölf Sternen. Jan lobt: „Respekt, eine tolle Leistung“, und Sonja ergänzt: „Wir sind stolz auf dich!“ „Ich habe neun Sterne“, jubelt Ariel auf dem Rückweg. „Ich bin überwältigt und weiß gar nicht, was für Gefühle ich gerade habe. Adrenalin, Glücksgefühle und Stolzgefühle. Und es ist befreiend, der Druck ist von mir!“ Glücklich macht sich Ariel auf den Weg zurück ins Camp. Dort erlaubt sie sich zunächst einen Spaß: „Ich habe die Prüfung nicht angetreten!“ Doch keiner glaubt ihr. „Ich habe neun Sterne“, platzt es aus Ariel raus. Jubel bricht aus und die 22-Jährige wird frenetisch gefeiert. „Und morgen kommt jemand anderes dran“, ist sich Mirja sicher. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Do. 29.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 8
    David Odonkor
    Tag 8 im Dschungel Stephen blickt zurück, Eva sucht sich selbst, Ariel und Gil am Limit Während Stephen offen über Ruhm, Neid und einen tiefen Absturz spricht, ringt Eva mit sich selbst und sucht bei Hubert nach Antworten. Gil steht zwischen Erklärungsdruck und Schweigen – und gerät dabei immer wieder mit Ariel aneinander. Sie schwankt zwischen Misstrauen, Lästerlaune und tiefer Trauer um ihren verstorbenen Vater. Auf dem Weg zur Dschungelprüfung eskaliert der Konflikt endgültig: Können Ariel und Gil trotz aller Spannungen als Team funktionieren? Patrick und Hubert unternehmen eine Schatzsuche. Fette Beute oder leere Taschen? Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Neid, Ruhm und Missgunst Schauspieler Stephen spricht mit Gil offen über eine dunkle Phase seines Lebens. Mit 20 stieg er bei „Unter uns“ ein, mit 22 verdiente er bereits gut: „Mit 22 habe ich damals schon 14.000 Mark im Monat verdient.“ Doch der schnelle Erfolg hatte seinen Preis. „Ich wurde verarscht, die Branche damals war nicht nett zu mir“, sagt Stephen und erzählt von Ruhm, Neid, falschen Beratern und massivem Druck. „Wer so nach oben geschossen ist, der hatte halt ganz viel Potenzial für andere Leute, um Geld zu generieren.“ Hinter den Kulissen sei er unter Druck gesetzt worden, sogar Gewalt habe er erlebt: „Ich hatte große Angst, weil ich mehrfach von zwei, drei Leuten geschlagen wurde!“ Zu den Hintergründen äußert sich Stephen nicht näher. Er fraß alles in sich hinein und versuchte, allein klarzukommen. „Im letzten Jahr bei ‚Unter uns‘ hatte ich jeden Tag Nasenbluten von dem ganzen Druck und Stress.“ Statt Hilfe zu bekommen, sei ihm Drogenkonsum unterstellt worden: „Man hat es abgetan: ‚Arrogantes Arschloch, der denkt, er wäre sonst wer, der kokst.‘ Das habe ich nie gemacht. Bis heute nicht.“ Ohne darüber zu sprechen, verließ er die Serie. Einziger Vertrauter war sein Anwalt: „Er war wie eine Art Psychologe für mich und er hat für mich Strafanzeigen vorbereitet.“ Beweisen konnte Stephen jedoch nichts. „Er hat mir geholfen, er war mein Lichtblick.“ Dann der Schock: Nach einem gemeinsamen Essen mit dem Rechtsanwalt erhielt Stephen einen Anruf. „Der hat sich die Pulsadern aufgeschnitten, du warst das Abschiedsessen.“ Zur Beerdigung durfte er nicht. „Die Familie hat mich abgecancelt, denn für die Familie war das eine Schande.“ Für seine eigene Trauer blieb kein Raum. „Du glaubst nicht, was für ein Gewicht auf mir gelastet hat.“ Ohne Geld, nur mit geliehener Unterstützung, verließ Stephen Köln: „Nur mit einem Rucksack, One Way nach Los Angeles.“ Der Wendepunkt kam mit einem Anruf aus Deutschland: eine Rolle bei „In aller Freundschaft“. „Und dann habe ich mein Leben neu sortiert und realisiert: Das ist jetzt deine zweite Chance!“ „Der Stern“ Eva sucht das Gespräch mit Gil, der auf seiner Pritsche liegt. „Möchtest du auf Fragen, die dir gestellt werden, antworten“, fragt sie. Gil antwortet ruhig: „Auf das, was ich kann, mache ich, klar. Aber wenn ich gerichtlich nicht darf?“ Wie sehr es ihn belaste, nichts sagen zu können, macht er deutlich: „Ich werde von allen Seiten verurteilt und beschimpft“ – dann zieht er mit einer Geste einen imaginären Reißverschluss über den Mund. „Aber ich darf nichts sagen, was möglich ist, in diesem deutschen Justizsystem. Ich kann verstehen, wenn jeder sauer und wütend darüber ist.“ Im Dschungeltelefon fragt Eva: „Habt ihr denn irgendetwas von einem Anwalt vorliegen?“ Gleichzeitig ordnet sie Gils Verhalten ein: „Einerseits will Gil in der Gruppe sein, andererseits fährt er auch eine klare Strategie und zieht sich gerne zurück. Vielleicht hat er die erste Woche abgesessen und möchte die nächste Woche abwarten, um später etwas zu erzählen, damit er hier länger drinbleiben kann. Jeder Mensch ist frei, eine Entschuldigung auszusprechen oder sich in irgendeiner Form zu erklären, ohne dass man inhaltlich viel dazu sagt.“ Gil erklärt Eva, es habe einen ausführlichen Artikel im stern gegeben sowie ein Interview, in dem er jedoch nur begrenzt sprechen konnte. „Die haben recherchiert und alle 18.000 Seiten des Verfahrens gelesen“, sagt er. „Was die dann geschrieben haben, war interessant – und wer eins und eins zusammenzählen kann und ein bisschen was in der Birne hat, kommt selbst zu einem Entschluss“, führt Gil weiter aus und lässt Raum für Interpretation. Ariel in Lästerlaune Ariel zeigt einmal mehr ihre vielen Facetten: Eben noch kitzelt sie den schlafenden Umut mit einem Grashalm, kurz darauf zieht sie mit Samira Richtung Toilette, bereit für eine ordentliche Lästerattacke. Im Fokus steht Eva, die gerade versucht, den nachdenklichen Patrick aufzubauen. Der TV-Bauer wirkt verunsichert: „Ich frage mich, was da draußen so abgeht. Wie es Annelie geht. Vielleicht gefällt ihr auch nicht, was ich hier drin mache!“ Eva beschwichtigt: „Ach quatsch. Glaubst du, sie würde irgendwas falsch verstehen? Sie weiß doch mit Sicherheit, dass wir hier ganz normale Bezugspersonen sind. Glaubst du denn, Annelie könnte etwas falsch verstehen?“ Bei den Toiletten sieht Ariel die Situation zwischen Eva und Patrick jedoch völlig anders und wird deutlich zu Samira: „Die flirten, oder? Extrem! Sie weiß schon, dass sie wieder dasselbe macht.“ Samira behauptet, Patricks Frauentyp seien auch nicht nur Blondinen, sondern auch Brünette. Ariel weiter zu Samira: „Das ist mir schon lange aufgefallen und ich wundere mich gerade über mich selbst, dass ich das noch nie kommentiert habe. Seit drei Tagen habe ich das schon beobachtet.“ Ihr Fazit fällt hart aus: „Sie braucht jetzt einfach ein neues Thema, sie ist sonst langweilig. So langweilig, ohne Mann hat sie keine Story. Vielleicht hat sie das auch geplant. Ich habe das Gefühl, dass alles, was sie macht, geplant ist!“ Samira gibt im Dschungeltelefon der nicht anwesenden Eva einen Tipp: „Vielleicht mal aus der Vergangenheit lernen, damit man in der Zukunft nicht wieder sagen muss, dass einem etwas leidtut.“ Ariel weint um ihren Vater Mit Tränen in den Augen erzählt Ariel Mirja von einem Traum: „Heute Nacht habe ich von meinem Papa geträumt. Hier zu sein, tut mir gut, denn ich bin hier viel am Nachdenken, was ich im Alltag nicht mache.“ Ihr Vater ist erst vor zwei Monaten gestorben. „Ich weiß gar nicht, wie lange es dauert, bis man das realisiert“, sagt sie leise. Mirja versteht das nur zu gut. Zehn Jahre habe sie gebraucht, um den Tod ihrer Oma zu verarbeiten und selbst die spätere Auflösung des Grabes war für sie noch ein schmerzhafter Moment. Die beiden Frauen nehmen sich tröstend in den Arm, als Ariel von den letzten Stunden mit ihrem Vater erzählt. „Seine größte Angst war immer zu sterben. Er hat immer gesagt ‚Ich will nicht sterben, ich kann nicht‘. Irgendwann sagte er: ‚Jetzt bin ich bereit dazu.‘“ An einem Sonntag habe er alle Liebsten zusammengerufen. „Er hat gesagt ‚Ich möchte mich verabschieden‘“, berichtet Ariel. „Wir haben einen Kreis um ihn gemacht und er hat sich bei jedem verabschiedet. Es waren alle da, auch meine Tochter.“ Am nächsten Tag habe er darum gebeten, allein zu sein. „Er hat gesagt ‚Ich möchte, dass alle gehen. Ich kann nicht loslassen, wenn ihr alle hier seid.‘“ Ariel wollte das nicht akzeptieren: „Ich habe gesagt ‚Ich will nicht, ich will nicht, dass du gehst.‘“ Ihre Stimme bricht, als sie weitererzählt: „Ich wollte ihn nicht loslassen.“ Dann erinnert sie sich an seine Worte: „’Bitte weiß, dass ich dich niemals vergesse, niemals. Ich werde dich immer beschützen.’“ „Am 11. November um fünf nach zwölf habe ich den Anruf bekommen, dass er gegangen ist“, sagt Ariel. „Er hat gespürt, dass er stirbt. Das beschäftigt mich hier sehr.“ Mirja bestärkt sie, diese Gefühle zuzulassen: „Das ist gut so, nur so kannst du das verarbeiten. Wenn du es verdrängst, das ist ganz schlimm. Du musst dich damit richtig, richtig befassen!“ Eva sucht sich selbst Es ist kein Geheimnis: Hubert chillt gerne und lange auf seiner Pritsche. Immer wieder leisten die anderen Stars ihm Gesellschaft und klagen über Probleme oder schütten ihr Herz bei ihm aus. Dieses Mal nimmt Eva auf der „Psychocouch“ des 58-Jährigen Platz. Schnell geht es um Evas Mama, ihr Fels in der Brandung: „Sie ist die engste Bezugsperson in meinem Leben. Meine beste Freundin, aber auch die Person, mit der ich anecke. Sie ist hart und ich habe auch eine strenge Erziehung genossen. Wenn ich einen Tag mit ihr nicht rede, dann drehe ich durch. Ich bin maximal mit meiner Mama verbunden. Durch alle Höhen und Tiefen, durch alle Stationen im Leben.“ Eva kullert eine Träne die Wange herab und im Dschungeltelefon lässt sie ihren Tränen freien Lauf: „Sie ist mein größter Halt. Ich möchte sie niemals missen müssen.“ Es fällt ihr sichtlich schwer, sich so verletzlich zu zeigen. „Ich habe irgendwie verlernt, Emotionen zuzulassen! Verletzte Gefühle lasse ich selten zu“, offenbart sie Hubert. Sie sei nicht so stark, wie sie nach außen wirken möchte und „das hemmt mich, ich selbst zu sein“. Und als Hubert sie fragt, was ihr der Insta-Post, in dem sie zugab, eine Nacht mit Samiras Ex verbracht zu haben, gebracht hat, erklärt Eva: „Gar nichts. Ich wollte halt nur ehrlich sein und das loswerden, aber ich wollte nichts damit erreichen. Das bringt mich ja nicht weiter, beschmückt mich ja nicht. Wer ist denn stolz auf so einen Scheiß?“ Hubert über Eva im Dschungeltelefon: „Eva ist kein böser, sondern ein lieber Mensch. So wie ich sie jetzt hier kennenlerne. Sie wirkt nach außen tough, aber innerlich ist sie ein kleines Mädchen.“ Streit auf dem Weg zur Dschungelprüfung Schon auf dem Weg zur Dschungelprüfung liegt Spannung in der Luft. „Natürlich hätte ich mir einen besseren Teampartner gewünscht, aber ich kann es nicht ändern“, sagt Ariel über Gil und erklärt, sie müsse jeden Tag mit diesem Druck leben. Umut und Hardy, die die beiden Prüflinge begleiten, versuchen, Ariel gut zuzureden. Gil wirkt zunehmend genervt, während Ariel den Männern erneut vorwirft, über sie im Camp gelästert zu haben. Hardy weist das zurück. Als Gil und Ariel schließlich allein weitergehen, eskaliert die Situation. Ariel macht ihrem Ärger Luft: „Für mich geht das nicht, dass man so etwas totschweigt, was Gil in der Vergangenheit gemacht hat. Die ganze Gruppe macht das.“ Sie betont, sie konfrontiere ihn bewusst, weil er mit ihr im Camp sei. Gil schnauft genervt: „Bist du fertig mit deinem Monolog?“ Ariel bleibt hart: „Ich glaube dir nicht, du bist ein Lügner. Du hast es doch selbst zugegeben!“ Gil weist das entschieden zurück: „Was habe ich zugegeben? Ich habe weder eine Aussage beim Prozess gemacht, noch habe ich während des Prozesses ein Interview gegeben. Alles, was ich gemacht habe, war, drei Sätze zu verlesen – und dann war die Sache vorbei.“ Ariel lässt sich darauf nicht ein, worauf Gil wütend reagiert: „Können wir diese Shitshow beenden? Du bist wie ein Terrier und aggressiv.“ Ariel und Gil in der Dschungelprüfung „MurwillumBAH Videocenter“ Im scheinbar vergessenen „MurwillumBAH Videocenter“ wird’s für Ariel und Gil richtig ungemütlich: Als Team können sie insgesamt zwölf Sterne erkämpfen. Doch zwischen Videokassetten, Bilderrätseln und jeder Menge australischem Getier gerät vor allem Ariel an ihre Grenzen. Die Aufgabe ist simpel, die Umsetzung nicht: Ariel steht am Tresen im Empfangsbereich. Aus einem Rekorder in der Wand kommen nach und nach Videokassetten mit Bilderrätseln. Ariel muss Gil erklären, was sie sieht und beide müssen herausfinden, welcher Film oder welche Sendung gemeint ist. Gil rennt anschließend in die passende Abteilung der Videothek und muss den richtigen Film finden. Währenddessen wird Ariel an ihrer Position mit Kakerlaken, Mehlwürmern und Co. überschüttet. Gil begegnet in den verschiedenen Abteilungen unter anderem Spinnen, Tauben, Schlangen, grünen Ameisen und weiteren australischen Tieren. Gleich zu Beginn zeigt die erste Kassette zwei Männer in dunklen Anzügen, das Wort „IN“ und ein schwarzes Quadrat. Ariel hilft zunächst beim Rätseln, doch damit ist es schnell vorbei: Eine Ladung Kakerlaken prasselt auf sie herab und zeitgleich setzt das allseits bekannte Dauergeschrei der Schweizerin ein. Gil bleibt fokussiert, kombiniert richtig („Men in Black“), findet rechtzeitig den Film in der passenden Abteilung und bringt ihn zu Ariel. Der erste Stern ist sicher. Es läuft. Trotz Kreischen und Chaos findet Gil auch „Akte X“, „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Schweigen der Lämmer“ zwischen Ratten, grünen Ameisen, Tauben und Schlangen. Nur das „Wer wird Millionär?“-Rätsel bleibt ungelöst. Dann werden die Positionen getauscht: Gil übernimmt den Empfangstresen, Ariel muss in die Videothek und damit ist es mit der Erfolgsserie vorbei. Zwar liefert Gil bei den Rätseln ab und löst direkt mehrere hintereinander („Das Sommerhaus der Stars“, „Alarm für Cobra 11“, „Titanic“, „Stromberg“ und „Dr. House“). Doch obwohl Gil die Lösung zu Ariel brüllt, läuft bei Ariel nicht mehr viel: Entweder findet sie die richtige Kassette nicht oder sie traut sich wegen der Tiere nicht in die entscheidenden Bereiche. Immer wieder versucht Gil Ariel zu motivieren und feuert sie lautstark an: „Ariel, du schaffst das!“ Doch es hilft nicht. Panisch schreit die 22-Jährige: „Ich habe Angst vor Spinnen. Was ist, wenn sie mich beißen?“ Sie traut sich auch nicht in den Bereich mit den Schlangen: „Das geht zu weit. Gil, da sind Schlangen!“ Ein Rätsel („Einsatz in vier Wänden“) wird gar nicht gelöst und so bleibt es am Ende bei einem ernüchternden Ergebnis: Nur fünf Sterne statt der möglichen zwölf. Patrick und Hubert machen die Schatzsuche „Die Dschungel-Ernte“ „Wir kommen raus, Hubert“, jubelt Patrick, als er im Dschungeltelefon die Schatzkarte greift. Endlich Action! Während Patrick voller Tatendrang steckt und dem Camp den Erfolg verspricht, bleibt Hubert deutlich skeptischer, denn schon der Rückweg vom Dschungeltelefon ins Camp fällt ihm schwer. Trotzdem wächst bei allen die Vorfreude: Eine Schatztruhe, vielleicht mit langersehnten Leckereien, wartet. Bei der Schatzsuche treten Hubert und Patrick gegen die Zeit an. Von einem Baum müssen Äpfel und Birnen geerntet werden: Einer pflückt, der andere trägt den Sammelkorb auf dem Rücken und fängt das Obst mit einem Netz. Gezählt wird nur, was am Ende im Korb liegt – und nur je ein Apfel und eine Birne zusammen ergeben ein gültiges „Match“, das gegen einen Schlüssel für die Schatztruhe eingetauscht werden kann. Patrick gibt Vollgas, schnappt sich den Korb samt Helm mit Fühlern, während Hubert pflückt. Der Start läuft gut: Neun Äpfel landen im Korb. Bei den Birnen wird es schwieriger, viele fallen daneben, am Ende sind es nur vier. Dennoch treffen sie die richtige Entscheidung, auch dank Huberts „Glückszahlen“, die er vor dem Einzug extra bei seiner Hellseherin erfragt hatte. Zurück im Camp wird auch die Rätsel-Frage in der Truhe (Wer hat die meisten Regelverstöße begangen? A: Ariel, Gil, Stephen oder B: Eva, Patrick, Simone; richtige Antwort: A) korrekt beantwortet. Der Gewinn: eine einzige Zigarette, die jedoch nur ein Star rauchen darf. Ariel organisiert ein Stöckchenziehen, Eva gewinnt – und gibt den Preis direkt an Samira weiter. Ein kleiner Schatz mit großer Wirkung. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 30.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 9
    Alessia Herren
    Tag 9 im Dschungel Kampf um Sendezeit, taktische Aussprachen und eine absurde „Die Erde ist flach“-Diskussion Mit Nicole hat der erste Star das Camp verlassen. Spätestens jetzt wird es jedem im Camp klar: Die Luft wird dünner. Wer fliegt als nächstes? Die Reality-TV-Profis bringen sich taktisch in Stellung: Eva macht plötzlich von sich aus auf Versöhnung und bittet Samira um ein klärendes Gespräch. Ariel zettelt eine absurde „Die Erde ist flach“-Diskussion an und sorgt damit einmal mehr für maximale Aufmerksamkeit. Damit noch nicht genug: Beim Abendessen gibt es Mecker-Alarm vom Feinsten. Es folgt ein Klopapier-Drama, bei dem Mirja festsitzt und Eva am Ende austeilt. Und dann ziehen mit Samira, Umut, Simone, Mirja, Patrick und Stephen gleich sechs Stars in die nächste Dschungelprüfung. Wie sich die Stars in der „Genöle-Höhle“ schlagen, zeigt RTL in der neuen Folge von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ heute Abend um 20:15 Uhr sowie im Livestream auf RTL+. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Wie ernst meint es Eva? Samira vermisst ihre Kinder und starrt sehnsüchtig auf ihr Kissen. Völlig unerwartet fragt Eva Samira, ob sie noch mal reden wollen. Samira ist skeptisch und fragt sich, was Eva damit bezweckt, geht aber mit ihr an den Weiher. Eva entschuldigt sich erneut und ergänzt: „Ich habe das Gefühl, dass gerade irgendwas in dir brodelt.“ Ehrlich und gefasst erklärt Samira: „Ich struggle natürlich mit dem, dass wir hier zusammen sind. Manchmal läufst du an mir vorbei und dann denke ich ‚Für diese fünf Minuten hat man einfach alles in den Bach geschmissen. Da hat man auf mich geschissen, da hat man auf die Kinder geschissen. Da war alles egal.‘ Es gibt Tage, da komme ich besser damit klar und dann gibt es Momente, da ist das der absolute Trigger für mich. Meine Heilung hat noch nicht stattgefunden. Ich komme jetzt einfach nicht mit dir klar, nicht mit ihm klar.“ Eva gibt sich verständnisvoll und verteilt zudem Ratschläge: „Ich verstehe dich total. Ich wollte dir nie etwas Böses. Groll aus sich heraus ist nicht schön. Du bist mehr als das. Vielleicht hilft es dir, zu sagen, dass du nicht dich in Frage stellen solltest. Ich möchte dir klar und deutlich sagen, dass du jederzeit, wenn dir irgendwas auf dem Herzen liegt, mir das sagen kannst. Ich möchte einfach durchatmen können und neu starten!“ Dazu fällt Samira nur ein: „Lass sowas nicht noch mal passieren, dann kannst du die Koffer packen!“ Ariels Taktik „Sagst du, die Erde ist flach oder die Erde ist rund“, fragt Ariel Samira. Die nimmt die Frage nicht ernst und witzelt: „Schatzi, für uns beide ist die Erde viereckig! Natürlich ist sie rund!“ „Nein“, kontert Ariel vehement und ruft dann in die Runde: „Leute, ich habe mal eine ganz wichtige Frage: Ist die Erde flach oder rund?“ Die Antwort ist einhellig. „Rund! Aber wer hat dir das erzählt“, will Eva wissen. Ariel wird patzig: „Auf TikTok habe ich das gesehen!“ Mirja versucht sogar, zu argumentieren: „Aber Schatz, hast du mal einen Globus gesehen, der ist doch rund!“ Ariel sieht es nicht ein: „Wenn du mit dem Flieger fliegst und die Erde wäre rund, dann würde der Flieger irgendwann an eine Kante kommen, wo er nicht weiter kann. Die Erde ist flach, Leute!“ Das kann Ariel nicht ernst meinen. Eva ist fassungslos: „Das ist ein schlechter Scherz von dir, oder?“ Hubert kann nur lachen: „Das muss ein Scherz sein, das viele Blondierpulver hat sich durchgefressen.“ Ariel bleibt dabei: „Nein, die Erde ist flach!“ Samira wird skeptisch: „Überlegst du gerade, wie gut du schauspielern kannst?“ Und auch Hardy vermutet eine Taktik hinter dieser Unsinns-Diskussion: „Wenn sie das jetzt behauptet, hat sie natürlich wieder die totale Aufmerksamkeit! So berechnend“, so der Schauspieler zu Stephen. Der sieht es genauso: „Ich finde sie echt strategisch! Aber Aufmerksamkeit haben und dabei wie ein Vollpfosten dazustehen, ist nicht positiv!“ Die Essensnörgler Abendessen! Nach den fünf erspielten Sternen von Gil und Ariel erhalten die Stars acht Radieschen, Schlangenbohnen, Schwanenhalskürbis, Baby-Jackfrucht und drei Täubchen. Doch statt sich über die Lebensmittel zu freuen, wird genörgelt. Samira verzieht das Gesicht: „Tauben?“ Patrick und Hardy übernehmen die Zubereitung. „Patrick, ich würde die Gockel einfach in die Pfanne reinballern“, so Hardys Kochplan. Auch das kommt nicht gut an und wird bemängelt. Simone reagiert genervt: „Das ist so anstrengend. Lasst die Jungs doch jetzt mal kochen!“ Mit ständigen Negativkommentaren entwickelt sich Simone zur Anführerin der Meckerrunde: „Ist das alles, was da drin war? Das ist ja sehr wenig. Und Gemüse ist auch nicht so viel. Und diese Jackfruit ist auch nicht so geil. Ich will die nicht in der Schüssel. Ekelig.“ Auch Umut und Samira motzen über die Frucht, Umut spuckt sie sogar wieder aus. Ausgerechnet Ariel, die sonst kein gutes Haar an nichts und niemanden lässt, kommentiert die negative Stimmung: „Die anderen sind einfach undankbar. Die sind nie zufrieden. Da merkt man einfach, egal was du machst, die sind nur am Meckern. Es ist immer negativ! Es gab auch noch nie beim Essen ein ‚Danke, Ariel, dass du uns diese Sterne geholt hast und dass es überhaupt etwas zu essen gibt‘. Da merkst du einfach, wie verwöhnt die sind!“ Klopapier-Debakel „Oh nein. Hier ist kein Klopapier mehr“, ruft Mirja genervt aus der Toilette Nicole zu, die vor dem stillen Örtchen auf sie wartet. Nicole ruft ins Camp und bittet, dass jemand Klopapier bringt. Doch es passiert nichts. Also stapft die Schauspielerin selbst los und lässt Mirja allein. „Tja, jetzt sitze ich hier auf dem Klo und komme nicht weg!“ Und eine Erlösung von Mirja ist auch nicht in Sicht: Es ist gar kein Klopapier mehr da. Wie kann das sein? „Ein Rätsel“, wundert sich Simone. „Wir bekommen ja alle drei Tage eine Ration von sechs Rollen.“ Mirja hat einen Verdacht: „Ich denke, dass ein paar Leute das auch für etwas anderes nehmen. Ich habe schon gesehen, dass sich jemand damit die Hände abgewischt, das Gesicht abgewischt, Nase geputzt hat!“ Teamchefin Eva muss das Problem lösen. Im Dschungeltelefon bettelt sie um Nachschub und wird erhört: Es gibt eine weitere Rolle. „Ich verteile euch jetzt Papierstückchen und damit müsst ihr bis morgen Mittag auskommen“, ordnet Eva an. Sofort motzt Ariel los: „Müssen wir uns jetzt rechtfertigen, wie viele Blätter man braucht?“ Ariels Einwand lässt Hubert aufhorchen: „Ariel wollte nicht, dass wir es einteilen und das mit Hintergedanken. Da weiß man direkt, wer das meiste Klopapier braucht!“ Eine Diskussion entfacht. Hardy ist genervt: „Wir sind doch alle erwachsene Menschen …“ Simone nimmt es mit Humor: „Wie viele Blätter kriegen wir denn pro Person?“ Und Eva ist ratlos: „Ich will jetzt nicht der Buhmann sein, der das entscheidet. Ich finde Teamentscheidungen immer wichtiger!“ Auch das passt Ariel nicht in den Kram. „Eva macht hier einen auf neuer Mensch: ‚Ich bin so ein Teamplayer, das ist gar nicht meine Art, entscheidet ihr doch.‘ Ich werde wahnsinnig, so eine Show abziehen für ‚ne WC-Rolle, sorry, nein“, äfft die 22-Jährige Eva nach. Es ist Hubert, der versucht, ein Machtwort zu sprechen: „Verteil‘ sie und fertig.“ Doch die Diskussion geht einfach weiter und weiter. Am Ende verteilt Eva doch das Klopapier und die Rationen verschwinden in Hemd-, und Hosentaschen oder unter Mirjas Hut. „Da klaut mir das keiner“, so die Schauspielerin stolz. Umut ist unreif Nicole und Umut haben Nachtwache. „Ich habe nicht viel Gutes von dir gehört. Manche würden dich als Red Flag bezeichnen. Wenn du sauer bist, bist du emotional etwas unausgereift“, knallt die Schauspielerin dem 28-Jährigen an den Kopf. „Du haust manchmal Sachen raus, ohne nachzudenken, ob du jemanden verletzt. Manchmal fehlt dir so ein bisschen Feingefühl, emotionale Reife, Empathie.“ Umut verteidigt sich: „Ich will niemals jemand absichtlich verletzten. Niemals!“ Nicole teilt weiter aus: „Dann musst du an dir arbeiten! Du bist manchmal ein kleiner Junge und nicht kritikfähig. Boah, wer soll es denn mit dir aushalten?“ Unmut ist sichtlich verletzt und kontert: „Wer soll es denn mit dir aushalten!“ Traurig erklärt er dazu im Dschungeltelefon: „Das ist sehr verletzend, von Nicole zu hören, dass ich ein toxischer kleiner Junge bin, weil sie nicht weiß, was ich durchgemacht habe, aus welchem Elternhaus ich komme. Meine Mama ist wirklich eine starke Frau. Der Vater aber, der einen toxisch erzogen hat und man einfach auch toxisch geworden ist. Das ist dann für mich eine Beleidigung, weil man möchte nicht toxisch sein. Aber ich kann nichts dafür, dass ich diesen Teufelskreis abbekommen habe. Ich möchte nicht toxisch sein, erkenne das selbst und will daran arbeiten. Mich damit zu beleidigen, ist ein Triggerpunkt, der mich trifft. Das geht für mich nicht. Das ist nicht korrekt von ihr.“ Nicole muss gehen „Nicht der Erste, das ist schon mal gut“, freut sich Stephen, nachdem Sonja und Jan verkündet haben, dass Nicole das Camp verlassen muss. Nicole verabschiedet sich der Reihe nach, nur bei Gil nicht. Der geht zu ihr hin, streckt ihr seine Hand entgegen und sagt „Auf Wiedersehen!“ Doch Nicole schüttelt den Kopf: „Lass uns so gehen. Ich mag dir nicht die Hand geben, sei nicht böse.“ Gil ist sichtlich verletzt: „Das ist sehr schade, Nicole!“ Kurze Zeit später sitzt Nicole in der Sonne und hat nahezu das ganze Getränkesortiment eines Cafés um sich herum: Chai Latte, Iced Coffee, diverse Smoothies. „Die Geschmacksknospen drehen durch“, freut sich Nicole. Doch die Freude wird noch größer: Ihr Dschungelbegleiter Gloria Viagra überrascht sie und setzt ihr seine eigene Krone auf: „Ich kröne dich, weil du dir treu geblieben bist!“ Dschungelprüfung „Die Genöle-Höhle“ Teamchef Stephen teilt der Gruppe mit, dass sie gemeinsam entscheiden sollen, welche sechs Stars zur nächsten Dschungelprüfung antreten. Die Wahl fällt auf Samira, Umut, Simone, Mirja, Patrick und Stephen selbst. In der „Genöle-Höhle“ stellen sich die sechs einer dunklen, unheimlichen Herausforderung: Mit dem Kopf durch Öffnungen und den Händen in Schlitzen fixiert, sind sie stark eingeschränkt in ihrer Bewegungsfreiheit. Von oben hageln Dschungeltiere und farbige Puzzle-Teile herab, die sich die Stars zurufen und weiterreichen müssen, um Sterne zusammenzusetzen. Insgesamt können dabei bis zu elf Sterne erspielt werden, sofern Kommunikation und Nerven standhalten. Samira kriecht als Erste vorsichtig in die Höhle, die anderen folgen. Kaum startet die Prüfung, geht es los: Die Stars rufen sich Farben zu und versuchen, die aus fünf Teilen bestehenden Sterne vor sich zu füllen. Doch zusätzlich zu den Puzzle-Teilen rieseln Kakerlaken, Maden und Ameisen auf sie herab. Vor allem Umut gerät zunehmend in Panik, verdreht die Augen und schreit auf, als ihn die Ameisen beißen. Trotz Schutzbrille laufen ihm die Tränen über das Gesicht: „Mein Auge, mein Auge, die beißen, die beißen!“ Auch Mirja verliert die Geduld: „Ich weiß nicht, wie das Puzzle geht. Der Rest ist mir scheißegal. Wie geht das Puzzle?“ Samira fleht verzweifelt: „Wer hat orangene Teile“, doch niemand reagiert. Während alle versuchen, irgendwie Ordnung ins Chaos zu bringen, kommt Umut gar nicht dazu, einen Stern zusammenzusetzen. Als die Stars die Höhle schließlich wieder verlassen, schreit er noch immer auf. Sie klopfen sich das Getier von Körpern und aus den Haaren. Am Ende ist es Simone, die zwei Sterne zusammensetzt und damit die Einzige bleibt, der es überhaupt gelingt, Sterne fertigzustellen. Die Nerven liegen blank Simone und Hubert sitzen am Lagerfeuer und weinen. Der Dschungel zehrt einfach sehr an den Kräften der beiden Stars. „Die Nerven liegen blank“, so Hubert mit glasigen Augen. „Im Moment lasse ich alles an mich ran. Ich bin hier die Heulsuse, daheim heule ich nie.“ Simone kann Huberts Gefühlslage gut nachvollziehen: „Das hat halt hier alles eine komische Dynamik. Mit Team hat das nichts zu tun. Hier macht jeder sein eigenes Ding.“ Hubert hat direkt ein Beispiel parat: „Ich habe gesehen, wie die immer das Klopapier verbraucht hat, die Ariel!“ Simone wundert das nicht: „Das ist der scheißegal. Die ist ein Egoist. Das ist wirklich ein faules Stück. Die hat allein schon drei Tage durchgepennt, weil keiner die einteilt. Haben die alle Angst vor der? Das sind doch alles erwachsene Leute! Ich arbeite hart das ganze Jahr. Und die machen nur dieses Reality. Nichts anderes. Alles immer nur eine Selbstdarstellung. Oberflächlich. Keiner fragt dich mal: ‚Wie geht es dir?‘“ Grund genug für Hubert, genau das Simone zu fragen: „Wie geht es dir mit deinem Sohn? Das tut dir doch bestimmt sehr weh hier, oder?“ In der Sekunde schießen Tränen in Simones Augen und sie nickt, antwortet aber gefasst: „Und dann muss ich mich mit so Rotzgören hier herumschlagen. Die brechen mich hier nicht, glaub’ mir! Keiner von diesen Pappenheimern! Ich will unbedingt gewinnen!“ Und genau das will Hubert auch … (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 31.01.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 10
    Eric Stehfest
    Tag 10 im Dschungel Ariel provoziert weiter, Eva kämpft um Würde, Gil geht an seine Grenzen Ariel geht erneut verbal auf Konfrontation und bringt mit ihrem Verhalten das Camp zum Brodeln. Eva steht unter starkem Druck, fühlt sich missverstanden und kämpft um Halt und Würde, während Patrick Konsequenzen zieht und klare Grenzen setzt. Gleichzeitig zeigen sich andere von ihrer verletzlichen Seite: Umut spricht über alte Vorwürfe, Simone teilt bewegende Erinnerungen an ihren verstorbenen Sohn. Gil hingegen kämpft einen stillen Kampf unter Wasser in der Dschungelprüfung, der alles von ihm fordert. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Ariel explodiert – Die Fortsetzung Im Camp sorgt der Streit um Gils Bett erneut für Zündstoff. Ariel wollte ihren Schlafplatz verlegen, Gil weigerte sich, umzubauen – und Ariel reagierte, wie Ariel reagierte: mit verbalen, teils beleidigenden Angriffen gegen Patrick, Hardy und Gil. Zu Patrick sagt sie: „Ihr flirtet den ganzen Tag miteinander! Du bist vergeben, schämst du dich nicht? Deine arme Freundin im Hotel. An ihrer Stelle wäre ich schon längst abgefahren. Du bist ein ekelhafter Mann.“ Patrick kontert ruhig: „Deinen Diskurs finde ich nicht gut. Du akzeptierst keine anderen Meinungen. Du fällst jedem ins Wort.“ Ariel lenkt das Gespräch immer wieder auf Eva und warnt Patrick, er solle klüger sein. Hardy kommentiert im Dschungeltelefon: „Das Problem mit Ariel? Sie teilt aus. Sie sucht nur einen Moment, wo sie wieder austeilen kann.“ Auch direkt stellt er sie zur Rede: „Du greifst alle an! Ich habe keinen Bock auf diese dämliche Diskussion.“ Ariel schießt zurück: „Du bist am Sticheln! Du bist der älteste Typ hier. Komm klar und misch dich nicht ein!“ Hardy verliert die Geduld: „Es geht mir auf den Sack, Ariel! Hör auf jetzt.“ Patrick fragt schließlich, worum es eigentlich gehe. Ariel rechtfertigt sich: „Würde ich ein Bett nehmen, ohne das zu kommunizieren, was würde hier drin abgehen!“ Gil bietet erneut an, dass sie das Bett am nächsten Tag haben könne, doch das reicht Ariel nicht. „Es ist gut jetzt, wir haben alle die Schnauze voll von deinen unnötigen Streits. Lass mich in Ruhe“, sagt Gil deutlich. Damit ist die Eskalation jedoch nicht beendet. Ariel greift Gil frontal an: „Du schweigst tot, was du gemacht hast. Du bist ein Lügner!“ Gil bleibt kühl: „Mir ist völlig egal, was du von mir hältst und denkst.“ Ariel steigert sich weiter hinein: „Solange ich hier stehe, werde ich keinen Tag vergehen lassen und dieses Thema totschweigen. Du bist ein kranker Lügner! Was du einem Menschen angetan hast, ist Schmutz.“ Gil: „Du hast keine Ahnung, du warst nicht dabei. Es gibt eine Grenze.“ Doch Ariel lässt nicht locker: „Du redest von Grenzen? Du stehst vor Gericht und lügst.“ Und weiter: „Du bist gestört, du hast nicht alle Latten am Zaun.“ Gil fragt schließlich, was er tun solle, damit Ariel aufhöre, ihn zu belästigen. Ihre Antwort ist eindeutig: „Ich werde niemals ausblenden, dass du hier sitzt mit deinen Taten.“ Gil versucht zu beschwichtigen und erklärt, jeder habe es verstanden, doch Ariel glaubt ihm kein Wort … Eva unter Beschuss Während Patrick und Ariel noch heftig diskutieren, sucht Stephen das Gespräch mit Eva. „Ariel kommt mir jetzt zuvor, aber du bist flirty unterwegs“, sagt er offen zur 33-Jährigen. „Ich weiß nicht, ob du es selber nicht merkst, aber es wirkt einfach so.“ Eva weist das entschieden zurück: „Da ist gar nichts!“ Doch Stephen bleibt dabei: „Doch. Patrick hier, Patrick da, wo ist Patrick?“ Eva erklärt: „Weil er die einzige Bezugsperson mit Hubert ist. Wenn ich mit Hubert rede, ist es okay, mit Patrick nicht? Ich habe überhaupt kein Interesse!“ Samira stellt dennoch die Frage: „Aber warum sieht das jeder so?“ Eva reagiert gereizt: „Weil ihr es so sehen wollt!“ Stephen widerspricht: „Nein! Das kann doch nicht jeder so sehen wollen. Ich habe mit niemandem darüber geredet.“ Im Dschungeltelefon stellt Eva ihr Verhältnis zu Patrick klar: „Ich will nichts von ihm, er will nichts von mir.“ Samira hingegen merkt im Dschungeltelefon an: „Mit Evas Historie kannst du garantiert nicht einem vergebenen Mann schöne Augen machen.“ In großer Runde spitzt sich die Situation weiter zu. Patrick fragt direkt: „Habt ihr das Gefühl, dass ich mit der Eva kuschle?“ Stephen verneint: „Es wirkt auf mich eher so, als wäre Eva flirty auf dich, aber du erwiderst das nicht. Don’t worry, das sehe ich nicht bei dir.“ Eva ist fassungslos: „Das ist eine ganz harte Unterstellung. Ich möchte nicht, dass du mir so etwas unterstellst.“ Stephen bleibt ruhig: „Ich kann dir aber doch sagen, dass ich diesen Eindruck habe.“ Eva kontert: „Es ist aber nicht so.“ Und weiter: „Man müsste gestört sein, um so etwas anzunehmen. Ich fühle mich so angegriffen. Ich müsste so auf den Kopf gefallen sein, wenn ich jemals so etwas bei einem vergebenen Mann machen würde. Wie kannst du mir sowas unterstellen!“ Patrick macht Schluss mit Eva Die wiederholten Vorwürfe, sie mache sich an Patrick heran, setzen Eva sichtbar zu. Am Weiher sucht sie das Gespräch mit Hubert, doch der erhoffte Zuspruch bleibt aus. Stattdessen sagt der 58-Jährige offen: „Eva, ich sage dir offen und ehrlich: Ich habe das Gleiche gedacht. Jetzt begeht sie den Fehler schon wieder. Du warst immer oben bei ihm und es hat ein bisschen so gewirkt!“ Eva reagiert fassungslos: „Ich verstehe die Boshaftigkeit dieser Menschen nicht. Warum bin ich die Zielscheibe von Menschen?“ Hubert versucht zu erklären: „Eva, du hast das halt verbrochen und dann denken die Leute, wenn du neben jemandem sitzt, dass du schon wieder hinter dem her wärst! Du weißt, wie die Leute sind.“ Im Dschungeltelefon legt Hubert nach: „Eva muss lernen, wie sie mit den Männern umgeht. Man weiß nicht, ob die Männer sich sonst gleich etwas einbilden.“ Ob Eva wirklich Interesse an Patrick habe, könne er selbst nicht einschätzen. Später sucht auch Patrick das Gespräch mit Eva am Weiher. Noch bevor er etwas sagen kann, schießen ihr die Tränen in die Augen. „Ich lasse mir so etwas nicht sagen. Ich habe dir nicht einmal sowas vermittelt. Wie asozial wäre ich denn, wenn ich da noch mehr Gedanken dahinter hätte“, sagt sie aufgewühlt. Für Eva ist klar: „Ich verstehe mich mit dir rein freundschaftlich und es macht mich so traurig, in meiner ohnehin Scheiß-Konstellation, dass man mir auch noch meine Bezugsperson so vermiest.“ Und weiter: „Es tut mir weh, dass man immer wieder versucht, mir irgendwas wegzunehmen oder meinen Namen zu beschmutzen. Ich bin hier kein Abfalleimer für jeden.“ Im Dschungeltelefon beschreibt Eva ihre Gefühlslage schonungslos: „Ich habe mich sehr, sehr, sehr alleine gefühlt, sehr unwohl. Ich habe mich geschämt, lächerlich gefühlt. So gedemütigt.“ Von Patrick bekommt sie jedoch keinen klaren Rückhalt. Seine Priorität liege bei seiner Beziehung zu Annelie. „Wir sind Freunde und wir schauen jetzt, eine freundschaftliche Distanz zu wahren“, stellt er klar. Eva nickt verletzt: „Nicht, dass wir falsch rüberkommen. Ich hab’s verstanden.“ Patrick ergänzt: „Wir sollten in keine Situation geraten, die wir beide nicht möchten.“ Eva versucht, Haltung zu bewahren: „Ich persönlich würde darüberstehen, aber ich weiß nicht, ob du das auch kannst, weil du Sorgen hast. Ich habe keine Sorgen, weil ich weiß, was genau zwischen uns ist.“ Patrick entgegnet nüchtern: „Du weißt, Bilder sind stärker als Worte. Leider ist das so. Wir sind trotzdem Buddys.“ Leise sagt Eva: „Ist fein. Gut.“ Unbeholfen tätschelt Patrick ihr zum Abschied den Rücken. Während Eva allein am Weiher zurückbleibt, wird im Camp weiter über sie gesprochen. Stephen sagt zu Patrick: „Sie muss sich aber auch Gedanken darüber machen, wann sie wo auftaucht. Wenn du dich da gerade einseifst im Weiher, da muss sie doch sagen: ‚Okay, da gehe ich jetzt nicht hin im Bikini.‘ Das sind die Bilder.“ Aussprache Eva und Stephen Am Abend sucht Stephen mit schlechtem Gewissen das Gespräch mit Eva und fragt, ob seine Vorwürfe sie mitgenommen hätten. Eva antwortet offen: „Ja, ich fand das nicht richtig von dir. Es ist immer einfach, mit dem Strom zu schwimmen, wenn es laut ist. Aber schwieriger, der Person persönlich etwas zu sagen. In der Gruppe fühle ich mich gedemütigt. So etwas macht man nicht.“ Stephen verteidigt sich sofort: „Ich wollte dich auf keinen Fall demütigen!“ Doch Eva kontert direkt: „Hast du aber!“ Stephen bleibt bei seiner Einschätzung und wiederholt, dass Evas Umgang mit Patrick nicht nur auf andere, sondern auch auf ihn so wirke. Eva entgegnet ruhig, aber bestimmt: „Du hättest doch unter vier Augen auf mich zukommen und mich vorwarnen können, aber nicht vor versammelter Gruppe.“ Mitten im Gespräch wird ihr bewusst, wie still es um sie herum geworden ist, offenbar lauscht das ganze Camp, um jedes Wort mitzuhören. Eva im Dschungeltelefon: „Stephen ist es wichtig, gut dazustehen. Ihm sind alle anderen egal, er ist nicht hier, um Freunde zu finden. Es ist schön, Bezugspersonen im Camp zu haben, aber wenn die nicht da sind, kämpfe ich allein. Ich habe schon härtere Kämpfe gehabt. Für die Krone gebe ich alles.“ Umuts „Temptation Island“-Story Am Weiher versucht Umut, Eva unbeholfen zu trösten und nimmt sie in den Arm. Eva fühlt sich unverstanden: Sie könne niemandem mehr etwas Persönliches anvertrauen. Umut versichert ihr ruhig: „Du kannst mir alles anvertrauen, egal, was es ist.“ Er würde nichts weitererzählen. Doch Eva ist aufgewühlt: „Was juckt es euch, wenn ich mich mit Patrick gut verstehe?!“ Umut hält dagegen: „Ich halte mich da raus, ich habe nix dazu gesagt.“ Dann wird Umut selbst persönlich. Er erzählt Eva von seiner eigenen Erfahrung bei „Temptation Island VIP“: „Ich wurde über Jahre hinweg beschuldigt, jemanden betrogen zu haben. Dabei haben Jana-Maria und ich uns zuvor, bevor es losging, getrennt.“ Aus Geldnot habe er trotzdem an der Show teilgenommen. „Ich habe das Geld gebraucht, um viele Sachen zu begleichen, vor allem Miete. Als Altenpfleger verdienst du sehr wenig.“ In dem Format habe er sich später in Emma verliebt, bereue aber, beim Dreamdate zu weit gegangen zu sein. „Über Jahre hinweg wurde ich für etwas beschuldigt, was nicht so war“, sagt Umut. „Ich habe nie dazu etwas gesagt, immer für mich behalten. Lange habe ich darunter gelitten.“ Genau deshalb könne er Evas Situation gut nachvollziehen und bleibt tröstend an ihrer Seite. Schlange im Camp Im Gespräch mit Mirja erklärt Ariel, warum sie so hart gegen Gil vorgeht. „Er ist ein Verbrecher“, sagt sie klar und macht deutlich, dass sie nicht akzeptieren könne, dass Gil das Thema totschweigen wolle. Es sei ihr egal, wenn andere ihr Provokation unterstellten. Mirja reagiert mit einem Schmunzeln: „Du bist eine kleine Kämpfermaus. Wie ein Chihuahua am Wadenbein.“ Ariel nickt entschlossen: „Wenn es um Gerechtigkeit geht, dann ja.“ Kurz darauf zieht dank Simone der Duft des Abendessens durchs Camp. Während das Essen auf dem Feuer brutzelt, sorgt plötzlich Umut für Aufregung: In seiner Nähe habe er eine Schlange entdeckt. Mit der Lampe leuchtet er in die Büsche. „Die ist schwarz“, ruft er aufgeregt, springt auf Hardys Pritsche und fordert Patrick auf: „Hol mal einen Ranger!“ Wenig später betritt ein Ranger das Camp. Umut ist beeindruckt: „Eine Maschine, der geht rein mit vollem Körpereinsatz.“ Simone bleibt während der Schlangen-Action erstaunlich gelassen – und kocht unbeirrt weiter das Abendessen. Umut raus Nach Umuts Auszug aus dem Dschungelcamp wird er zunächst in eine Taverne gebracht, wo er sich entspannt hinsetzt und ein erstes wohlverdientes Bier genießt. Wenig später folgt eine emotionale Überraschung: Sein Bruder Ercan taucht plötzlich auf und überrascht Umut persönlich. Gil taucht ab in der Dschungelprüfung „Dschungel-Argh!Quarium“ Zehn verschlossene Schatztruhen liegen umkreist von unzähligen Jadebarschen auf dem Boden eines großen Aquariums. In jeder Kiste wartet ein Stern, doch der Weg dorthin ist eine echte Tauch-Tortur. Auf jeder Truhe prangt ein Symbol und Gil muss zunächst oben an der Decke des Aquariums den passenden Schlüssel mit dem gleichen Zeichen abschrauben. Dann heißt es abtauchen, Orientierung behalten, die richtige Truhe finden und sie unter Wasser öffnen. Zehn Minuten, zehn Sterne, jede Sekunde zählt. Gil ist hochmotiviert: „Ich habe richtig Bock. Zehn Minuten, zehn Sterne, also eine Minute pro Kiste.“ Und weiter: „Ich will unbedingt!“ Hochkonzentriert steigt er ins Wasser und öffnet schnell die erste Truhe. Doch die Herausforderung wächst: Schlangen, Wasserwarane und Krokodile kommen hinzu. „Ein paar Riesenkröten kommen auch“, kommentiert Jan. Unbeirrt taucht Gil immer wieder ab, während sich ein Waran und später eine Wasserechse sogar auf seinem Kopf niederlassen. Fast schweigend arbeitet er weiter, nur einmal entschuldigt er sich leise bei den Tieren: „Tut mir leid, ich bin gleich raus.“ Als die Zeit abläuft, steht fest: Stille Wasser sind bekanntlich tief – und genau dort konnte Gil acht von zehn Sternen aus den Schatztruhen bergen. „Ich hätte mir mehr Sterne gewünscht, habe aber unten nicht mehr so viel gesehen“, sagt er ehrlich. Trotzdem überwiegt die Dankbarkeit: „Ich bin trotzdem so dankbar, dass ich das machen durfte!“ Strahlend macht sich Gil anschließend auf den Weg zurück ins Camp. Simones Sohn ist hier Am Lagerfeuer erzählt Simone der Gruppe offen von ihren übersinnlichen Erlebnissen mit ihrem verstorbenen Sohn Emilio. Eine Freundin von ihr sei ein Medium, erklärt sie, und sagt überzeugt: „Wir haben viel mit Emilio gemacht. Er ist auch noch nicht ganz weg, er ist noch da. Das merke ich.“ Immer wieder erlebe sie Zeichen: „Manchmal fallen bei uns Bilder von der Wand.“ Besonders eindringlich schildert sie die Nacht seines Todes: „Auch in der Nacht, als er gestorben ist, war er bei mir, obwohl er in Portugal war und nicht in Deutschland.“ Simone erzählt, sie habe ihn gespürt, noch bevor der Anruf mit der Todesnachricht kam. Sie berichtet weiter: „Ich war die ganze Nacht wach und konnte nicht schlafen. Ich habe dann im Zimmer meines Sohnes geschlafen, was ich normalerweise nie tue, und dann hat das ganze Haus vibriert. Keiner hat das gehört außer mir – und dann klingelte das Telefon.“ Auch die letzte Nachricht ihres Sohnes beschäftigt sie bis heute: „Die letzte WhatsApp von meinem Sohn waren zwei Herzen. Er hat mal ein Herz geschickt, mal ein Küsschen, aber nie zwei Herzen.“ Für Simone ist klar: Niemand müsse ihr erzählen, dass es keine Energien gebe. Samira ist sichtlich bewegt. Im Dschungeltelefon sagt sie mit Tränen in den Augen: „Ich finde es krass, was Simone erlebt hat. Einfach nur grauenvoll. Sie hat eine letzte Nachricht von ihrem Kind auf dem Handy, aber er existiert nicht mehr. Mir tut das so leid für sie. Es ist das Schlimmste, was einer Mama je passieren kann.“ Auch Simone spricht im Dschungeltelefon weiter über ihre Überzeugung: „Ich glaube total an Energien. Ich erlebe das hier im Dschungel viel intensiver als zu Hause. Hier gibt es keine Ablenkung, deshalb muss man sich mit sich und seinen Themen beschäftigen.“ Für sie steht fest: „Wenn Menschen sterben, sind ihre Energien trotzdem noch hier, zumindest eine gewisse Zeit. Es ist ein Prozess, bis man die Welt verlässt. Irgendwann gehen die Seelen ganz.“ (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.02.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 11
    Tag 11 im Dschungel Schlechte Witze und offene Gespräche: Wer ist der Neue im Camp, der aussieht wie Gil Ofarim? Drei Stars haben das Camp verlassen. Aber Gil ist immer noch da. Der Musiker wirkt gelöst und befreit. Er öffnet sich den anderen Stars gegenüber, allen voran Eva, immer mehr. Eine Entwicklung, die im Camp deutlich spürbar ist. Ist das auch der Grund, warum Gil noch nicht rausgewählt wurde? Diese Frage wird offen diskutiert. Hinter vorgehaltener Hand dagegen tuscheln Samira und Ariel. Heftig lästern sie über die 24/​7-Pritschen-Potatoes Hubert und Hardy. Die müssen sich allerdings erheben und treten gemeinsam mit Patrick und Simone bei der Dschungelprüfung „Die WEH C-Promis“ an. Und während die vier Stars gegen Riesenkakerlaken, Mehlwürmer, Heuschrecken, Melasse und Federn kämpfen, erfreut sich Mirja an Hamburger, Pommes und Co. RTL zeigt eine neue Folge von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ heute Abend um 20:15 Uhr sowie im Livestream auf RTL+. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Eva muss aufpassen Patrick hat Eva deutlich zu verstehen gegeben, dass er seiner Freundin Annelie nicht auch nur den kleinsten Verdachtsmoment geben möchte. Trotzdem will Eva mit ihm noch mal über die Flirtvorwürfe sprechen. Patrick blockt ab: „Ich habe einfach keine Lust auf Ärger zu Hause!“ Anstatt zu gehen, hockt sich Eva neben ihn: „Ich will das auch nicht. Da hängt nicht nur eine Beziehung dran, sondern auch mein ganzer Ruf!“ Patrick versteht Evas Verhalten nicht und erklärt im Dschungeltelefon: „Normalerweise wäre es jetzt kein Problem, wenn sich Eva zu mir ans Bett hockt. Aber nach so einem Vorwurf muss das dann einfach nicht sein! Es ist eine schwierige Situation und bei solchen Sachen muss man echt aufpassen.“ Aber Eva geht nicht. Patrick wird deutlich: „Ich möchte nicht mal den Hauch eines Anlasses bieten! Dafür liebe ich Annelie einfach zu sehr!“ Eva bleibt hocken. Patrick versucht es erneut: „Ich möchte nicht mal, dass so ein Gedanke im Raum ist! Wir müssen einfach aufpassen.“ Gil in Evas Podcast Im Gespräch erzählt Gil Eva, dass er früher viel Yoga gemacht habe und sogar eine Ausbildung zum Yoga-Lehrer beginnen wollte. Doch er habe aufgehört. Auf Evas Nachfrage nach dem Warum antwortet er ausweichend: „Welche Ausrede kann ich dir geben?“ Eva lässt nicht locker: „Die Wahrheit!“ Dann wird sie konkreter und fragt: „Wenn ich dich zu meinem Podcast einladen würde, der ‚Nothing But The Truth‘ heißt, würdest du dann kommen?“ Gil zögert nicht: „Klar, gerne! Für dich mache ich das gerne.“ Eva hakt nach: „Würdest du auch die Wahrheit erzählen?“ Gil bleibt ehrlich: „Das, was ich sagen darf, sage ich.“ Schließlich schlagen die beiden ein. „Ich finde es durchaus interessant, mehr über Gil kennenzulernen.“ Das kann Eva auch sofort haben, denn ohne Umschweife erzählt Gil davon, wie er mit 14 zu einem Casting eingeladen und danach für eine BRAVO Foto-Love-Story engagiert wurde. „Und danach war nichts mehr wie vorher“, so Gil. Es folgte der Song „Round ‚n‘ Round“ und dann ging es los: „Ich habe dann mehr Zeit in Fernsehstudios und Flugzeugen verbracht als auf der Schulbank.“ Einen Schulabschluss gibt es daher nicht: „Abgebrochen und ich bereue es, nicht wegen des Schulabschlusses, sondern wegen des normalen Erwachsenenwerdens mit Gleichaltrigen. Meine Jugend war weg mit 14.“ Es folgten jahrelange Touren durch Asien. „Dann kam ich zurück, fast 21, Burn-out, genügend Geld auf dem Konto, Penthouse mit Blick über ganz München, aber der einsamste Junge auf der ganzen Welt!“ Eva hört gespannt zu und als Gil auch noch ihre griechischen Lieblingssänger kennt, strahlt die gebürtige Griechin von einem Ohr bis zum anderen: „Ich kriege Gänsehaut!“ Eva später selig im Dschungeltelefon: „Die griechische Musik berührt einfach so mein Herz. Ich liebe das, ich lebe das und wusste nicht, dass auch Nicht-Griechen das so teilen. Das fand ich total schön.“ Samiras Familiengeschichte Stephen fragt Samira, wie alt ihre Schwester sei und stößt damit eine sehr persönliche Erzählung an. „Das ist eine krasse Story, ich habe meine Schwester über Instagram gefunden“, sagt Samira. Sie sei nicht bei ihrem Vater groß geworden. „Er hatte nie Interesse an mir, ganz schlimm. Richtige, schlimme Daddy-Issues.“ Mit 18 erhielt sie erstmals Einblick in Unterlagen vom Jugendamt und erfuhr, dass sie zwei Halbgeschwister hat. Um BAföG zu beantragen, benötigte sie den Einkommenssteuernachweis ihres Vaters und nahm Kontakt auf. Als keine Antwort kam, fuhr sie zu ihm und seiner neuen Familie und lernte so ihren Halbbruder kennen. Später fand sie über Instagram auch ihre Halbschwester. „Wir haben langsam angefangen, eine Beziehung aufzubauen. Sie ist mir ähnlicher als jeder andere Mensch.“ Im Dschungeltelefon zeigt sich Stephen bewegt: „Eigentlich eine kleine Story für eine Serie.“ Später sprechen die beiden erneut über Samiras Vater. „Er will keinen Kontakt“, sagt Samira. „Mir hat das unterschwellig Probleme bereitet, denn Männer waren für mich am Arsch.“ Wegen ihrer Partnerwahl sei sie sogar in psychologischer Behandlung gewesen. Ihr Therapeut habe erklärt, sie kenne nur das Verhalten einer Mutter, nicht aber das eines Vaters. „Er sagte, ich musste mir meine Liebe erkämpfen. Von deiner Mutter sei ich es gewohnt, nicht aber von einem Mann. Dein Vater war nie da und es hat ihn nicht interessiert. Natürlich gehst du raus und willst zeigen, dass du liebenswert bist und du dir selbst beweisen kannst, jemand will auch bei dir bleiben.“ Heute ziehe sie klare Grenzen: „Ich laufe niemandem mehr hinterher. Entweder findet mich jemand oder es passiert halt gar nichts. Allein geht es mir immer noch besser.“ Ihren Frieden habe sie gefunden: „Vielleicht war es besser und gesünder für mich, dass er nicht da war.“ Ihr Vater existiere für sie nicht mehr: „Er ist für mich ein Phantom. Ich weiß gar nicht, wie der heute aussieht.“ Stephen erzählt, auch er habe seinen Vater nie kennengelernt und ihn nie vermisst. Dann fragt er Samira, ob Serkan Kontakt zu ihren gemeinsamen Kindern habe. „Natürlich“ antwortet sie ohne Zögern. „Ich bin selbst ohne Papa groß geworden. Ich würde das niemals torpedieren. Für meine Kinder gebe ich alles.“ Stephen ist sichtlich beeindruckt: „Wie stark bist du denn bitte?“ Samira antwortet ruhig: „Gibt es eine andere Wahl?“ Frauen sind schuld „Egal was kommt, ich habe gesagt, ich komme hier rein und ich werde das gewinnen“, so Ariel selbstbewusst bei der nächtlichen Feuerwache mit Samira. „Aber ich bin ja nicht alleine mit dieser Einstellung!“ Es komme halt darauf an, was von einem gezeigt wird, gibt Samira zu bedenken: „Auf der einen Seite will man ja nicht langweilig sein, auf der anderen Seite weißt du halt auch nicht, wie das ankommt.“ Ariel hat mal wieder ihren eigenen Blick auf die Dinge: „Nicht langweilig sein, ist gar nicht schwierig in so einer Gruppe. Ich meine es noch nicht mal böse. Keiner macht was!“ Samira pflichtet ihr bei und findet auch, dass manche Stars nichts machen und nur rumliegen: „Am krassesten ist es bei Hubert und Hardy, dass da noch keiner kam und gesagt hat ‚Vielleicht braucht ihr zwei Thrombosespritzen!‘“ Ariel sieht es genauso: „Die bewegen ihren Hintern nur, wenn es Essen gibt oder sie auf Toilette müssen!“ Aber auch andere Männer im Camp sind Samira ein Dorn im Auge, vor allem ihre Haltung im Zusammenhang mit Eva und dem Flirt mit Patrick. Samira hat gehört, dass Stephen Eva vorwirft, im Bikini durchs Camp gelaufen zu sein. „Das zeigt, wie Männer so drauf sind. Es wird immer alles auf die Frauen geschoben, weil sie einen Bikini anhat. Es sind 40 Grad, sollen wir im Schneeanzug rumlaufen? Das ist immer einfach für die Männer, dann sowas zu sagen. Auch wenn Frauen sexuell bedrängt werden, heißt es ‚Ja warum rennt sie denn auch so rum?‘“ Ariel hat dazu auch eine klare Meinung und tut diese im Dschungelcamp kund: „Auch wenn ich Eva nicht mag, aber jede Frau darf anziehen, was sie möchte, und da hat kein Mann auf dieser Welt das zu beurteilen! Ich ziehe genau das an, was ich geil finde. Ich schaue in den Spiegel, auch wenn es richtig knapp ist, und denke mir ‚Du hot Mummy‘ und jetzt gehe ich raus und fühle mich wohl und sexy. So viel Selbstbewusstsein, wie ich habe, da kann mir kein Mann auf der Erde jemals einreden, was ich anzuziehen habe!“ Warum ist Gil noch hier? Drei Stars haben das Camp schon verlassen. Gil ist noch da. Am Lagerfeuer wird genau das zum Thema. Simone macht den Anfang: „Wer hätte gedacht, dass du dableibst. Nach dem ganzen Shitstorm vom Anfang, hat ja jeder gedacht, du bist sofort raus!“ Gil wundert sich genauso: „Ich ging davon aus, dass ich erstmal die erste Woche komplett alle Prüfungen mache und dann am ersten Tag auf Wiedersehen sage.“ Auch Eva spricht im Dschungeltelefon positiv über Gil: „Er hat hier von Tag eins an sehr viel Geduld aufgebracht und auch immer wieder die Ruhe bewahrt, wenn er angegriffen wurde. Ich weiß nicht, ob der Gil da so eine kleine Reise mit sich gemacht hat und es wirklich geschafft hat, den Zuschauer vom Gegenteil zu überzeugen.“ Auch bei einer gemeinsamen Nachtwache mit Eva wird deutlich, dass sich Gil immer mehr öffnet. Der Musiker wird geradezu zum Plaudertäschchen, erzählt Witze („Kommt ein Cowboy vom Friseur – Pony weg!“) und berichtet ausführlich von einem Anruf von John Bon Jovi, den er zunächst als Scherz abtat: „Ich hab’ gesagt ‚Fuck you‘ und hab’ aufgelegt. Er wollte mir sagen, wie geil das Album ist.“ Trotzdem kam es nicht nur zu einem Treffen mit dem Weltstar („Wir hatten bis sieben Uhr morgens ein Wahnsinnsgespräch“), sondern Gil wurde als Vorband für die Bon-Jovi-Tour engagiert. „Mir persönlich tut der Dschungel gut“, erklärt Gil am Morgen. Hardy nervt Mit großer Spannung wird das Acht-Sterne-Dinner erwartet. Es gibt zwei Kohlrabi, zwei Bambussprossen-Spitzen, vier kleine rote Paprika, einen Strauß Grünkohl, zwei Hände voll Singapur-Kirschen und ein Possum. Wie immer übernimmt Simone das Kochregiment und jeder Star im Camp weiß, dass sie dabei nicht gestört werden will. Es ist Hardy, der dieses „Camp-Gesetz“ ignoriert und Simone dazwischenfunkt. Das kommt nicht nur bei der selbsternannten Köchin alles andere als gut an. Auch Samira hat ihre Meinung zu dem Schauspieler: „Der Hardy, der ist ja auch so eine kleine Couch Potatoe, den kompletten Tag hinweg siehst du ihn nur auf seiner Pritsche hängen und dann gibt es Abendessen. Dann wandert er eine Pritsche weiter zu Hubert. Das ist die Pritsche, die ganz nah am Geschehen ist.“ „Nur zum Essen kommt er, sonst liegt er den ganzen Tag, ich kann sogar seine Position nachmachen auf dem Bett“, ergänzt Ariel und macht dann auch im Dschungeltelefon eindrucksvoll vor, wie Hardy auf seinem Feldbett chillt: „Er trinkt nicht mal Wasser, damit er den Weg zum Klo nicht gehen muss. Ich weiß nicht, was die Leute in ihm sehen. Er ist null lustig, er ist einfach kein Mehrwert hier in der Gruppe.“ Dschungelprüfung „Die WEH C-Promis“ Willkommen auf dem wohl unerquicklichsten stillen Örtchen Australiens: In der Dschungelprüfung „Die WEH C-Promis“ müssen sich Hubert, Simone, Patrick und Hardy einer wahrlich besch …eidenen Aufgabe stellen. Sonja Zietlow freut sich über Hardy, der erst zum zweiten Mal seit seinem Dschungelcamp-Einzug zur Prüfung antreten muss. Jan Köppen eröffnet die Fäkal-Festspiele mit einem Grinsen: „Die Beschwerden über zu wenig Klopapier wurden erhört!“ Stattdessen habe RTL jemanden mit dem Stichwort Klo losgeschickt: „Es gibt zwar kein Klopapier, dafür vier Toiletten – und diese sind leider verstopft. Es tut mir leid!“ Sonja hofft augenzwinkernd, keiner leide unter „Klostrophobie“. Jeder Star nimmt in einer engen Toilettenkabine Platz – Flucht ausgeschlossen. Zum Start heißt es: tief reinlangen in eine randvolle Toilettenschüssel mit braunem Schleim aus Abfällen, um ein Werkzeug zu ertasten. Mit diesem müssen neun an Schrauben befestigte Sterne an einer Stange gelöst werden – und zwar in neun Minuten Zeit. Klappt das nicht, wandert der Stern per Stange zur nächsten Kabine, in der Hoffnung auf das passende Werkzeug. Währenddessen regnet Dschungelgetier und -schlotze unaufhörlich von oben herab. Simone findet als Erste ihr Werkzeug und schraubt los. Hubert dagegen steht anfänglich auf dem Trockenen, ihm wird kein Stern zugeschoben. Über die Kabinen hinweg rufen sich die vier zu, wer welchen Inbus-Schlüssel hat, während Riesenkakerlaken, Mehlwürmer und Heuschrecken immer wieder auf ihnen landen und für panische Schreie sorgen. Dann ist die Zeit vorbei: Die Stars sind übersät mit Schlotze, Federn und Insekten. Im wahrsten Sinne geteert und gefedert. Patrick schreit entsetzt: „So eine Sauerei! Ich habe die Schüssel gesprengt.“ Hardy kontert trocken auf bayerisch: „Was hast’n g’essen, Bub!“ Simone ist enttäuscht, weil sie phasenweise kaum Gelegenheit hatte, sich einzubringen, während die Herren untereinander fleißig Sterne verschoben. Entsprechend ist die Stimmung. Unterm Strich bleiben den „kloreichen Vier“ nur magere drei von neun Sternen. Sonja bringt es auf den Punkt, als die Stars wieder im Wald verschwinden: „Sie haben verschissen!“ Tierischer Schlagabtausch Papagei, Esel, Maus, Fuchs, Faultier, Schlange und andere Tiere im Miniformat warten auf einem Tablett im Dschungeltelefon auf die Stars. Teamchef Hardy nimmt alles mit ins Camp und liest vor: „Nehmt euch nacheinander eine der Tiertrophäen und vergebt diese an einen Promi eurer Wahl. Jeder Promi darf nur eine Trophäe erhalten.“ Ariel macht den Anfang und nimmt sich das Faultier und gibt es an Hardy: „Das ist ein Faultier, weil du den ganzen Tag nichts machst. Du denkst, du bist Hardy, du bist seit Jahren im Business, du hast eine Fanbase im Rücken und kannst hier einfach den ganzen Tag rumliegen.“ Dann ist Eva an der Reihe. Sie wählt den Esel und gibt ihn Simone, die sich freut: „Ich wollte immer einen Esel!“ So geht es pikant und fröhlich weiter. Samira lässt es sich nicht nehmen, nimmt die Schlange und klebt das Eva-Schild darauf. Ihre Begründung: „2025 war das Jahr der Schlange und das war das beschissenste Jahr in meinem ganzen Leben. Ich hatte auf jeden Fall mit einigen Schlangen auch zu tun. Auch wenn wir hier gut klarkommen miteinander, das wird immer zwischen uns stehen. Deswegen passt die hier am besten zu dir, Eva, die Schlange! Aber es gibt ja auch den Moment, in dem eine Schlange sich häutet und ich wünsche dir, dass du diese alte Haut ablegen kannst.“ Eva nimmt die Schlange an, aber natürlich nicht kommentarlos: „Schlangen sind schlau. Ich nehme es mal so hin! Aber ich bin keine Schlange vom Menschen her. Ich bin auf jeden Fall nicht schlecht, auch nicht link und auch nicht fake.“ Und schon wieder geht eine Diskussion zwischen den beiden los und natürlich mischt sich Ariel ein: „Link bist du trotzdem!“ Und das ist erst der Anfang dieses tierischen Vergnügens. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 02.02.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 12
    Jan Köppen und Sonja Zietlow
    Tag 12 im Dschungel Alte Wunden, klare Worte, Eva und Gil in der Dschungelprüfung Im Camp gehen die Emotionen erneut hoch: Samira und Eva geraten bei der Tierfigur-Vergabe weiter heftig aneinander – alte Wunden, Schuldfragen und fehlendes Vertrauen brechen offen auf. Simone greift mit klaren Worten ein und Stephen fordert von Gil mehr Haltung und Offenheit. In der Dschungelprüfung kämpfen Eva und Gil um Sterne. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Einfach tierisch – Die Fortsetzung: Simones Machtwort und Gil entschuldigt sich Bei der Verteilung der Tierfiguren eskaliert der Streit zwischen Samira und Eva. Nachdem Samira Eva die Schlange zuordnet und dies persönlich begründet, fühlt sich Eva angegriffen, Ariel mischt sich ein und spielt auf die Instagram-Nachricht auf Samiras Kissen an: „Wollen wir das Kissen noch mal holen?“ Eva verteidigt sich: „Das Kissen zeigt mich und mein schlechtes Gewissen. Mir wurde nie die Frage gestellt, warum hast du das geschrieben.“ Als Samira diese Frage nun stellt, platzt es aus Eva heraus: „Weil ich mich unglaublich schlecht gefühlt habe.“ Für Samira ist das zu wenig. Sie glaubt Eva nicht und wird laut: „Dir tut wahrscheinlich gar nicht leid, was du gemacht hast, sondern dir tut leid, dass du jetzt hier in diesem Scheißnest sitzt.“ Eva schreit zurück: „Warum du nicht mal einen Punkt setzen kannst?“ Samira explodiert: „Nein, kann ich nicht … Du hättest es einfach dabei belassen können.“ Eva hält dagegen: „Das war trotzdem provokant!“ Samira bleibt hart: „Aber diese Show ist provokant … Also nimm es bitte an und fertig!“ Doch Eva widerspricht erneut: „Warum musst du das auf eine Person beziehen? Es ist deine Ehe!“ Samira kontert entschieden: „Stimmt, es ist eine ganze Liste und du bist ein Teil davon … Du hast das Tier bekommen, trag es mit Würde.“ Am Ende bleibt nur ein leiser Satz von Eva: „Es tut mir leid!“ Dann ist Stille. Entschlossen erhebt sich Simone und hält eine emotionale Brandrede: „Ich bin ja ein paar Jahre älter. Ich stand auch mal da, wo ihr jetzt steht, vielleicht sogar viel heftiger als bei euch allen zusammen.“ Ihre Botschaft ist eindeutig: „Es bringt nichts. Ein Mann, der nicht bei seiner Frau bleiben möchte, den wirst du nicht halten.“ Am Ende entscheide immer der Mann – „und wenn 25 Evas an ihm vorbeilaufen“. Simone wird deutlich: „Wenn der Typ so drauf ist, dann sei froh, dass er weg ist, weil das ist nicht dein Mann.“ Und sie setzt nach: „Es werden andere kommen, die viel besser sind, für beide von euch. Ganz ehrlich, der Typ soll euch am Arsch lecken.“ Dann greift Simone zur Schnecken-Figur und richtet sich direkt an Samira: „Deshalb gibt es von mir für Samira als Ansporn das hier: nicht mehr ins Schneckenhaus verkriechen, ‚ne geile Schnecke zu werden, da rauszugehen, dein Haus, das du mit deinen Kindern trägst, immer mitzunehmen und dich am Arsch lecken zu lassen.“ Die Stars applaudieren, Samira und Simone fallen sich in die Arme. „Habe ich so gemacht! Danke schön“, sagt Samira ergriffen. Im Dschungeltelefon erklärt Simone abschließend: „Ich wurde auch schon betrogen, nicht nur einmal. Alles weiß man wahrscheinlich gar nicht. Da kommt so einiges zusammen …“ Doch das Spiel ist noch nicht zu Ende. Die nächste Brandrede hält Stephen, bevor er Gil die Chamäleon-Figur überreicht. Er beschreibt zwei Seiten: „Es gibt den Gil hier im Camp und den Gil draußen.“ Im Camp habe er zunächst den Eindruck gehabt, Gil ziehe sich zurück, passe sich an und mache „immer einen Schritt mehr, um nicht anzuecken“. In den letzten Tagen habe sich das jedoch verändert – „für uns hier im Camp etwas Positives“. Dann spricht Stephen den Gil „von draußen“ an, der Stephen beschäftigt habe, auch wegen seines eigenen Netzwerks in Leipzig bis hinein in das betroffene Hotel. „Das war alles sehr bedrückend“, sagt er und betont den Kontrast zwischen dem, was man von außen gehört habe, und dem Gil, der nun hier sei. Stephen wird deutlich: „Ich glaube, dass es nicht gut ist, dass du wie ein Chamäleon agierst“, denn mit der Teilnahme habe Gil eine hohe Erwartungshaltung geweckt. Er akzeptiere die Verschwiegenheitserklärung, meint aber: „Eine Entschuldigung für diese ganze Thematik kann darin nicht ausgeschlossen werden.“ Das Schweigen sei für viele „sehr unbefriedigend“. Sein Wunsch an Gil: „Dass du nach vorne trittst und sagst ‚Das ist scheiße gelaufen‘. Ich nehme die Kritik an – und dann wird das alles auch wieder abebben.“ Nachdenklich nimmt Gil die Trophäe entgegen und sagt leise: „Vielen Dank!“ Im Dschungeltelefon richtet er schließlich Worte an die Menschen in Leipzig und Sachsen: „Was mir wichtig ist, zu sagen: Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun.“ Und weiter: „Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen in Sachsen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht.“ Nachhall vom Tierfigur-Verteilen Die Verteilung der Tierfiguren wirkt nach. In kleinen Runden wird diskutiert, ob Ariel mit dem Faultier für Hardy zu weit gegangen ist. Simone und Samira schütteln den Kopf. „Die Idee war gut, die Umsetzung war mal wieder explosiv“, lautet Samiras Fazit. Simone grinst und ergänzt knapp: „Grenzwertig!“ Im Dschungeltelefon wird Samira deutlicher: „Das war schon wieder aggressiv und auf Zündung. Das hätte sie schon auch freundlicher machen können!“ Hardy selbst bleibt gelassen. Zu Patrick sagt er: „Mit dem Faultier kann ich leben! Mir ist das wurscht. Die kann sagen, was sie will. Wer ist sie denn? Was glaubt sie denn, wer sie ist? Hat die einen Heiligenschein? Sie spielt hier den Richter.“ Für ihn zu Unrecht, denn Ariel tue nichts für die Gruppe und liege den ganzen Tag herum. Patrick bringt es trocken auf den Punkt: „Ist halt schwierig, wenn der Richter auch Täter ist.“ Anders als Hardy steckt Eva die Schlangen-Figur schwer weg. Sie fühlt sich „total beschissen“ und zieht Hubert zu Rate. „Ich hätte einfach meine Klappe halten sollen. Aber das hat mich so geärgert. Ich könnte mir so in den Arsch beißen. Ich glaube schon, dass mich das meinen Verbleib hier kosten wird. Ich will nicht gehen. Ich ärgere mich so“, sagt sie verzweifelt. Hubert reagiert zunächst trocken: „Das bist halt du! Und in Zukunft nicht nur die Fresse halten, sondern auch den nervösen Unterleib.“ Dann wird er ernst und gibt ihr einen klaren Rat: „Du musst jetzt mal schauen, dass du bei dir wirklich aufräumst! Feucht durchwischen und raus!“ Simones Ehen Am Lagerfeuer wird es grundsätzlich. „Männer sind argh …“, sagt Simone zu Eva und Samira und erklärt, wie schwierig es sei, den richtigen Partner zu finden. „Es kann aber auch mehrfach im Leben passieren. Ich bin auch schon zweimal verheiratet und zweimal geschieden.“ Heute brauche sie keinen Mann mehr: „Ich komme super allein klar. Es ist auch wichtig, keinen zu brauchen. Wir sind keine Frauen mehr, die einen Versorger brauchen.“ Früher habe sie sich nach Männern gerichtet, darauf habe sie „keinen Bock mehr“ – jetzt mache sie nur noch, was sie will. Auf Ariels Frage nach einem Partner antwortet Simone ausweichend: „Keinen öffentlichen, besser nicht immer alles öffentlich stattfinden lassen.“ Dann spricht sie über ihr früheres Leben als Spielerfrau: Sie sei nicht mit High Heels ins Stadion gegangen, sondern „mit drei Kindern“. Nach der Scheidung von Michael Ballack im Jahr 2012 habe sie ihren Jugendfreund geheiratet. „Ich habe besoffen mit ihm geknutscht und dann dachten wir, warum haben wir das nicht schon früher gemacht.“ Drei Monate später der Antrag, nach acht Monaten die Hochzeit – vier Jahre hielt die Ehe. „Seit anderthalb Jahren bin ich jetzt wieder geschieden.“ Der Grund: „In der Zeit ist das mit meinem Sohn passiert. Er hat mich nicht mehr verstanden. Es war nicht sein Kind. Keine Kommunikation mehr.“ Für sie mache die Trennung Sinn: „Es hat eh nicht gepasst.“ Ariel hakt nach, warum Simone noch den Nachnamen ihres ersten Exmannes trägt. „Den würde ich immer behalten, meine Kinder heißen auch Ballack.“ Ihren Mädchennamen könne sie sich nicht vorstellen, „weil ich mich nicht danach fühle“. Auch über ihre Mutter spricht Simone offen: „Meine Mutter habe ich zuletzt vor 14 Jahren gesehen. Ich bin mit 15 zu Hause ausgezogen … Es war nie eine enge Verbindung.“ Ariel nimmt das Thema Spielerfrau mit Humor. Im Dschungeltelefon sagt sie: „Ich wäre gerne eine Spielerfrau. Also wenn es irgendeinen Fußballer gibt? Ich bin free!“ Und zum Nachnamen ergänzt sie lachend: „Für mich würde das gar nicht in Frage kommen – außer natürlich Ariel Ronaldo. Dann würde ich über den Nachnamen hinwegsehen. Und ihn auch behalten.“ Dschungelprüfung „Schwierige Fanggelegenheit“ Eva und Gil wechseln sich in der Dschungelprüfung „Schwierige Fanggelegenheit“ ab und kämpfen innerhalb von zehn Minuten um bis zu neun Sterne. Jeder Durchgang ist ein Sprint, der Schwimmausdauer, Koordination und Körpergefühl verlangt: Über schwimmende Pads geht es zum Steg, dort wird der Buzzer gedrückt, ab dann haben sie sechs Sekunden, um Position zu beziehen und im perfekten Moment vom Ponton abzuspringen und die Sternbälle aus der Luft zu fangen. Jeder erfolgreiche Fang bringt einen Sternball, jeder Fehlgriff kostet eine Chance – wer zu spät kommt oder danebengreift, sieht den Stern im modrigen Dschungelsee versinken. Mehr zur Dschungelprüfung heute Abend in der Sendung. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Di. 03.02.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 13
    Tag 13 im Dschungel Gils Gesundheitszustand, Simones Schmerz und Stephens Glück Die wichtigste Nachricht vorweg: Gil geht es gut. „Immer besser. Schädelweh“, ist seine Antwort, als ihn die anderen Stars am Morgen nach seinem Sturz fragen. Doch nicht nur nach seinem Wohlbefinden wird sich erkundigt. Ariel bleibt sich treu und nimmt den Musiker erneut ins Kreuzverhör. Im Fokus befanden sich auch Simone und Hardy, nachdem ihre Kinder verstorben waren. Gemeinsam sprechen sie über die Ausgrenzung, die sie durch Freunde und Familie erfahren mussten. Es fließen Tränen, auch bei Samira, als Simone genau schildert, wie Emilio ums Leben kam. Bei Stephen sind es Tränen der Freude, als er nach seinem Auszug seine Frau und seine beiden Töchter wieder in die Arme schließen kann. Diese Themen werden voraussausichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Eva und Ariel Nachtwache Ariel und Eva unterhalten sich über ihre Erfahrungen mit Männern. Ariel berichtet von einer „Fame Fighting“-Nacht in der ihr Ex Giuliano nach dem Kampf durchs Mikro sagte: „Ich habe zwar nicht gewonnen, aber das muss ich nicht, weil ich habe die schönste Familie gewonnen. Ich habe vor drei Wochen die schönste Tochter bekommen. Ich danke meiner Frau!“ „Voll schön“, so Eva. Da ändert sich Ariels Tonfall: „Ja, sehr schön, wenn man fünf Tage vorher jemand anderen bumst. Als meine Tochter fünf, sechs Wochen alt war, hat er gesagt: ‚Schatz, ich habe jetzt Urlaub gebucht auf Malta mit meinen Jungs. Ich brauche Abstand, ist mir alles zu viel.‘ Ich nur: ‚Wenn du jetzt gehst, dann war es das. Du lässt mich ganz bestimmt hier jetzt nicht alleine, das ist unsere gemeinsame Tochter.‘ Aber das war ihm scheißegal, er hat sich einfach verpisst.“ Eva nickt zustimmend, sie hat Ähnliches mit ihrem Ex Chris und Jenefer erlebt: „Bei mir hat der Betrug stattgefunden, als er bei KDRS war. Da wusste ich, mit dieser Frau läuft was. Ich habe ihm zwei Armbänder als Glücksbringer mitgegeben. Nach seiner Rückkehr: ausgetauscht eiskalt, eiskalter Mensch. Am dritten Tag habe ich gefragt: ‚Ey, wann kommst du denn endlich an?‘ Da ist er ausgetickt, wollte gehen und sich trennen. Ich habe geheult und mich entschuldigt. Dann habe ich in Jenefers Storys geguckt und was sehe ich: Sie trägt die Armbänder. Du schenkst ja nicht irgendjemand die Glücksbringer deiner Frau!“ Trotz der eigenen Erlebnisse hat Eva bei Samira genau das Gleiche gemacht und ist mit ihrem Mann ins Bett gegangen, wirft Ariel ein. Eva erklärt offen: „Das war so unnötig, das war so sinnlos. Ich wünsche mir, dass Samira das in Kraft umwandelt und ihren Wert dann erkennt!“ Überzeugt von Evas guten Wünschen ist Ariel aber keineswegs. Im Dschungeltelefon spricht sie Klartext: „Sie sitzt immer noch hier mit diesem Mindset: ‚Ich bin die Heldin, ich bin die Starke, ich habe mit ihrem Mann geschlafen, damit sie stärker da rausgehen kann.‘ Ich dachte, sie macht einen Spaß, aber sie meint das ernst.“ Herrenabend Hardy und Patrick haben Nachtwache und sezieren das So-muss-ein-Mann-sein-Gespräch, das Ariel, Samira und Simone am Vortag geführt haben. „Er muss Macho und reich sein“, fasst Hardy den Talk zusammen. Patrick nickt: „Wenn ich als Mann solche Äußerungen tätigen würde, dann wäre das ein Riesentheater. Auch dass der Mann das Essen zahlen muss. Da sag’ ich ‚Nein, müssen tut er gar nichts‘. Diese Selbstverständlichkeit nervt mich so. Der kennt dich gar nicht. Der ist dir doch zu gar nichts verpflichtet, irgendwas zu tun für dich. Der macht das aus Höflichkeit, weil er ein Gentleman ist, aber nicht, weil es selbstverständlich ist!“ Hardy hat seine eigene Theorie: „Das sind noch junge Mädels, die haben ihre Freunde und Väter ihrer Kinder durch irgendwelche komischen Shows kennengelernt. Da können die noch schön weiterträumen!“ Patrick kommt auch auf sich zu sprechen und seinen schlechten Ruf als Partner. Der TV-Bauer versucht sich zu verteidigen: „Ich bin aber der wirklich liebenswerteste Partner, den man sich vorstellen kann. Ich mag es nicht, wenn Männer Frauen bevormunden. Meine Partnerin kann tun und lassen, was sie möchte. Ich bin flexibel und kann mich da anpassen!“ Gils Morgen danach und Stephens letzter Morgen Gil wacht auf. „Wie geht es dir“, fragt Hubert sofort. „Ok, besser“, so Gil verschlafen. Auch Hardy geht zu Gil und fragt nach seinem Befinden. „Schädelweh!“ Gleiches fragt Eva und dann auch Samira vor der Toilette, die Gil zudem ganz fest in den Arm nimmt. „Samira hat mich in den Arm genommen, sogar fest umarmt und sagte, sie hätte sich Sorgen gemacht. Das tat gut“, erklärt Gil kurz danach im Dschungeltelefon. Der Zuspruch der anderen Stars tut dem Musiker sichtlich gut. Vor allem aber rührt ihn Stephen sehr. Der Schauspieler hat ihm seinen Schlafsack überlassen. Gil ist gerührt: „Er hat die ganze Nacht, die eiskalt war, ohne Decke verbracht und hat mir seine gegeben, damit ich nicht friere. Stephen ist auf jeden Fall mein Buddy, umso härter ist es, dass er jetzt gehen muss.“ Aber auch das Verhältnis zu Eva ist Gil wichtig: „Eva und ich, wir hatten ganz schnell eine Connection, sie hat sich wirklich Sorgen gemacht und hat es ehrlich gemeint. Es ist absolut nachvollziehbar, wenn Fremde aufeinandertreffen in einer Gruppe von zwölf, dass es seine Zeit braucht. Jetzt sind wir ein Team, eine Mannschaft, wir halten zusammen. Man geht gemeinsam einen Weg und ich halte durch!“ Ariel vergisst nie „Gil geht es heute besser, er läuft herum, geht runter und kommt wieder hoch. Aber er schläft eigentlich nur den ganzen Tag, wenn er nicht gerade isst“, so Ariel im Dschungeltelefon. Die Schweizerin macht sich generell Gedanken um den Musiker und teilt diese mit Hubert: „Was bewegt die Zuschauer, immer noch für einen Gil anzurufen.“ Hubert vermutet: „Um ihn zu ärgern, dass er nicht raus kann.“ Das glaubt Ariel nicht, schließlich geben die Menschen doch Geld für ihn aus. „Es gibt ja auch welche, die rufen auch an wie bei dir, dass du in die Dschungelprüfung musst.“ Ariel bleibt dabei: „Nein, das verstehe ich nicht. Er ist ja freiwillig wieder rein gestern.“ Im Dschungeltelefon geht Ariel weiter darauf ein: „Ich verstehe es nicht. Er hat gesagt, er ist wegen dem Geld hier, aber das hat doch Grenzen.“ Ariel bleibt sich treu und spricht Gil direkt an: „Gil, eine Frage: Sonja und Jan sagten ja, dass es deine eigene Entscheidung war, wiederzukommen. Das bedeutet, wenn du jetzt gesagt hättest, dir geht es nicht gut, dann hättest du den Satz rufen müssen?“ Gil erklärt: „Ich wollte nicht aufgeben. Und jetzt will ich so schnell wie möglich fit werden, damit ich wieder was machen kann. Ich will genauso wie du und wie jeder hier gewinnen.“ Ariel dazu später im Dschungeltelefon: „Was Gil passiert ist, das wünsche ich niemandem, nicht mal meinem größten Feind. Alles, was gesundheitlich ist, da habe ich totales Mitgefühl und das tut mir auch leid für Gil. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass er für mich einfach ein böser Mensch ist. Das wird sich auch nicht ändern, weil er gerade verletzt ist und es geht ihm ja gut genug, um hier zu sein. Irgendwie gerät es jetzt schon wieder in Vergessenheit, was er getan hat.“ Emilio Simone und Hardy teilen das gleiche Schicksal. Sie haben den Tod eines ihrer Kinder verkraften müssen. Hardy flüchtete in seine Arbeit und in den Alkohol: „Der dir so ein bisschen das Gefühl gibt, dass du noch lebst. Du bist nur eine leere Hülle.“ Simone hört gespannt zu und ergänzt: „Ich konnte am Anfang gar nicht ohne meinen Wein einschlafen!“ Auch Erfahrungen mit dem Umfeld wären ähnlich. „Die wissen nicht, wie sie damit umgehen und wollen sich nicht damit konfrontieren, also gehen sie dem aus dem Weg“, so Hardy. Erinnerungen daran lassen Simone bis heute nicht kalt. „Du gehst über die Straße und siehst dann Leute, die du kennst, die dann weggehen. Freunde haben mich beobachtet, kritisiert. Viele melden sich nicht mehr und du bist die Frau mit dem toten Kind. Du wirst nicht mehr eingeladen“, so die 49-Jährige mit tränenerstickter Stimme. Alles, was sie machte – ausgehen, feiern – wurde negativ ausgelegt: „Ja, die säuft jetzt zu viel! Du bist ständig in der Schuld.“ Hardy ergänzt: „Und irgendwann ziehst du dich zurück und sagst: ‚Ich kann nicht mehr!‘“ Simone ist dann nach Italien gegangen: „Ich wollte nur noch weg! Mein eigener Mann hat mich nicht verstanden, ich habe mich danach scheiden lassen.“ Hardy: „Du kommst dir vor wie ein Alien, nicht mehr Teil der Gesellschaft, du bist raus!“ Doch nicht nur für Simone war der Tod Emilios traumatisierend. Auch für seine beiden Brüder, die bei dem Unfall dabei waren. „Die waren im Urlaub alle, in Michas Ferienhaus in Portugal. Ich war daheim! Die Kinder haben gefeiert und da war ein Mädchen aus der Nachbarschaft und Emilio wollte sie mit dem Quad nach Hause fahren. Er ist aus der Garage rückwärts rausgefahren, hat sich verschaltet, also die Gangschaltung war kaputt. Er hat gedacht, er ist im Vorwärtsgang, aber der Rückwärtsgang war noch drin. Das Quad ist rückwärts hoch und dann durch ein Loch im Zaun runtergefallen und das Quad auf ihn drauf und hat ihn erdrückt. Also er ist gar nicht gefahren. Er war kein Raser. Emilio war ganz vorsichtig. Er hat Pech gehabt. Verschaltet. Die Kinder standen da und haben dann versucht, das Quad, das war richtig groß, von ihm runterzubekommen. Es ist also nicht beim Fahren passiert, es hat ihn einfach zerquetscht. Und dann gab es wieder die Spekulationen: ‚Da wird er besoffen gewesen sein, da wird er zu schnell gefahren sein.‘ Das war so gar nicht. Aber ich bin dadurch wirklich stark geworden. Außer meine Kinder brauche ich niemanden mehr.“ Simone, Hardy und Samira bei der Dschungelprüfung „Kotzella-Festival“ Zur Dschungelprüfung „Kotzella-Festival“ treten Simone, Hardy und Samira an – und landen auf einem Festivalgelände, das eher nach drei Tagen Regen, warmem Bier und schlechtem Bauchgefühl aussieht als nach Glitzer und guter Musik. Zwischen Müllbergen, Fleischabfällen und verlassenen Zelten können sie bis zu acht Sterne erspielen, doch dafür braucht es Teamwork, starke Nerven und eine hohe Ekel-Toleranz. Während Samira als Einzige frei über das Gelände ziehen darf, müssen Hardy und Simone jeweils in eines von zwei Zelten – und dort in Kisten mit jeweils 15 riesigen Pythons ausharren. In jeder Kiste sind vier Sterne an Schlössern befestigt, doch ohne den passenden Schlüssel bleibt alles dicht. Mit dem Startsignal von Sonja und Jan beginnt für Samira eine zehnminütige Suchaktion. Auf dem verlassenen Festival-Campingplatz sind zwölf Schlüssel mit grünen Festivalbändchen versteckt, doch nur acht davon passen, der Rest sind fiese Nieten. Samira findet einen ersten Schlüssel in einer Kühlbox, bringt sie zu Simone und ein erster Stern wird abgeschlossen. Kurz danach ein zweiter von Simone. Doch dann stockt der Flow. Ein Schlüssel passt nicht, der nächste auch nicht. Während Hardy und Simone weiter zwischen Schlangen ausharren, springt und tanzt Samira über das „Kotzella-Festival“, wühlt sich durch Dixiklos und Planschbecken gefüllt mit Fleischabfällen. Sie würgt, röchelt und kämpft sich weiter voran, mal mit Erfolg, mal mit Enttäuschung. Zwischendurch läuft es wieder, Sterne landen im Beutel bis das Trio bei sechs von acht Sternen steht. Dann reißt die Glückssträhne ab, die Zeit läuft ab, der Festivalzauber ist endgültig vorbei. Am Ende bleibt es kein Headliner-Auftritt, aber ein solides Set auf dem wohl ekligsten Festival der Welt. Ariel und Eva auf Schatzsuche Hochmotiviert ziehen Ariel und Eva zur Schatzsuche „Schnelle Beine“ los: In einem riesigen Heuhaufen müssen sie Münzen finden, um damit am Automaten Schlüssel zu ziehen. Doch nur, wenn der Automat den richtigen Schlüssel ausspuckt, dürfen sie die Schatzkiste mit ins Camp nehmen. Am Ende halten die beiden fünf Münzen in der Hand. „Ich habe ein gutes Gefühl“, sagt Ariel und behält recht: Der passende Schlüssel kommt tatsächlich. Strahlend schleppen sie ihren Schatz ins Camp. Dort wartet schon die nächste Hürde: Addiert man alle Augen eines klassischen Würfels, erhält man welches Ergebnis? A: 16 oder B: 21? Kaum ist die Frage gestellt, rechnen alle wie wild. „21“, rufen mehrere Stars gleichzeitig. Treffer! Zur Belohnung gibts Proteinriegel. Die Stars drehen komplett durch und kreischen durcheinander. „Caramel Chocolat“, brüllt Ariel völlig aus dem Häuschen. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 04.02.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 14
    Tag 14 im Dschungel Wut im Camp, Zweifel an Gil, Würgen in der Prüfung Ariel und Gil geraten am Lagerfeuer heftig aneinander, Vorwürfe fliegen, die Fronten verhärten sich – und die Frage bleibt: Wie belastbar ist Gil wirklich? Simone und Samira äußern offen Zweifel. Regelverstöße bringen Ärger und harte Konsequenzen, die Stimmung im Camp ist am Boden. In den Nachtwachen wird gnadenlos gelästert und spekuliert, wer es ins Finale schaffen kann. Eva verabschiedet sich, während Gil von Dr. Bob grünes Licht erhält und sich überraschend selbstbewusst zur nächsten Prüfung meldet. Dort wird es extrem, gefragt sind ein starker Magen, eiserner Wille und sehr viel Mut zum Runterschlucken. Reicht das, um die wachsende Wut auf Gil zu stoppen? Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Fra-Gil Am Lagerfeuer eskaliert der Streit zwischen Gil und Ariel. Gil wirft ihr Schadenfreude nach seinem Unfall in der Dschungelprüfung vor. „Es tut mir leid, dass du gestürzt bist“, sagt Ariel, doch Gil kontert scharf: „Nein, es tut dir nicht leid. Du bist schadenfroh!“ Vor dem gesamten Camp geraten die beiden aneinander. Gil platzt der Kragen: „Leck mich am Arsch!“ Ariel fühlt sich von der Gruppe im Stich gelassen und kritisiert, dass niemand sie gegen den Vorwurf verteidigt. Zu Gil sagt sie hart: „Ich wünsche dir, dass du endlich mal aus deinen Fehlern lernst und nicht alles totschweigst.“ Als Gil abwiegelt, legt sie nach: „Du bist ein Lügner und du bleibst ein Lügner. Ob du verletzt bist oder nicht, hat nix damit zu tun, dass du ein schlechter Mensch bist.“ Schließlich zieht sich Gil zurück und bricht das Gespräch ab. Patrick und Hardy finden, Ariel wiederhole sich ständig. Sie wiederum erklärt die beiden für unsympathisch – und sagt ihnen das auch offen. Als der Streit weiter abzudriften droht, lenkt Samira das Gespräch auf Gils Zustand. Sie erinnert daran, dass sich alle Sorgen gemacht hätten, als er nach dem Unfall ins Camp zurückkam, und fragt direkt: „Wie willst du das alles leisten? Fühlst du dich bereit, all in zu gehen oder sagst du dir: ‚Mir geht es eigentlich echt scheiße, was mache ich hier‘?“ Gil bleibt kämpferisch: „Ich gebe alles, was ich machen kann. Macht euch keine Sorgen!“ Simone sieht das kritischer. „Für uns ist das eine komische Situation. Ein etwas unlauterer Wettbewerb, denn du bist nicht voll einsatzfähig“, sagt sie und wird noch deutlicher: „Wenn du eine Mannschaft hast mit einem verletzten Spieler, dann musst du den rausnehmen, den ersetzen oder ohne den spielen.“ Sie habe das Gefühl, dass es Gil nicht gut gehe. „Ich weiß, warum du nicht freiwillig gehen möchtest oder kannst. Aber für uns ist das schwer nachzuvollziehen.“ Die Diskussion über Gils Gesundheitszustand hält an – und am Feuer bleibt eine Frage am Lagerfeuer offen: Wie fragil ist Gil wirklich? Ärger über Regelverstöße Zunächst tauschen sich die Stars noch entspannt über frühere Jobs aus: Simone arbeitete in der Apotheke und in der Gastronomie, teils sogar doppelt am Tag – mittags und abends. Hubert stand als Händler im Supermarkt. Doch schnell kippt die Stimmung, denn ein Thema beschäftigt alle: die zunehmenden Regelverstöße im Camp. Vor allem die Angst um die Wegnahme der Luxusartikel geht um. Eva und Gil bangen um ihre Extras, während Simone am Lagerfeuer kein Blatt vor den Mund nimmt: „Scheiße, einfach scheiße! Die schläft schon wieder“, schimpft sie über Ariel. Ariel fühlt sich sofort angegriffen und kontert, auch Hubert schlafe ständig. Simone ermahnt sie mehrfach, doch Ariel beteuert, sie schlafe nicht, sondern liege nur mit offenen Augen da, auch wenn sie sich dabei immer wieder die Hände vors Gesicht hält. Simone warnt eindringlich: Weitere Regelverstöße wie das Schlafen am Tag könnten dazu führen, dass Luxusartikel wie Kissen eingezogen werden. Doch es bleibt nicht beim Thema Schlafen. Als Samira keine Zigaretten mehr hat, zwinkert Ariel ihr zu und lässt ihre Zigarettenschachtel bei ihr fallen. Samira greift zu und raucht genüsslich, der nächste Regelverstoß. Eva kommentiert trocken: „Die Luxusartikel kommen heute weg!“ Im Dschungeltelefon lassen Hubert und Simone ihrem Ärger freien Lauf. Sie klagen über eine Jugend, die nicht mehr belastbar sei und zu wenig arbeite. Besonders Ariels Auftreten nerve ihn, so Hubert. Sein Fazit: „Die Disziplin im Camp lässt sehr zu wünschen übrig.“ Später am Tag folgt die Quittung: Die Stars müssen alle Luxusartikel abgeben – bis auf zwei. Simone bietet unter Tränen, aber bestimmt an, sogar ihre Kette mit Amulett und einem Stein aus der Asche ihres Sohnes herzugeben. Hardy und Hubert dürfen ihre Ohrstöpsel behalten. Samira sammelt die übrigen Luxusartikel ein, darunter auch die wertvollen Kissen der Stars. Die Stimmung ist im Keller Die Stimmung im Camp ist gedrückt: Zum Abendessen gibt es als Fleisch lediglich zwei Känguru-Schwänze. Die Stars verziehen zunächst das Gesicht – und auch später schmeckt es den meisten nicht wirklich. Am Lagerfeuer sprechen Gil und Eva ungestört über Ariels Verhalten. Gil kann es einerseits nachvollziehen, schließlich gehöre Provokation zur Show, doch irgendwann sei auch Schluss. „Sie hört nicht auf“, sagt er genervt. Kurz darauf sorgt ein Rascheln im Gebüsch für Aufregung. Ariel glaubt, einen Waschbären gesehen zu haben, Eva und Simone tippen eher auf eine große Ratte. „Oder ein Possum? Haben wir doch schon gegessen“, meint Simone trocken. Ariel kommentiert im Dschungeltelefon spitz: „Das Possum im Camp wäre mir lieber als so manche Leute.“ Im Gespräch mit Ariel macht Samira deutlich, dass sie ihre Kritik an Gil zwar verstehe, warnt aber: „Irgendwann verpasst du den Punkt und es sind nur noch Vorwürfe.“ Ariel hält dagegen: „Immer, wenn ich ihm etwas vorwerfe, gibt er mir keine Antwort.“ Besonders sauer stößt ihr auf, dass Gil glaube, sie sei schadenfroh wegen seines Unfalls in der Dschungelprüfung. Für sie zeige das seinen Charakter. „Krank, der Typ ist so krank“, sagt Ariel. Sie wolle ihn nicht feiern, nur weil er nach dem Sturz noch im Camp sei: „Wenn es ihm so schlecht gehen würde, wäre er nicht hier.“ Samira merkt an, dass Gil viel schlafe, sagt aber auch: „Wir kriechen alle auf dem Zahnfleisch. Die letzten Tage sind immer die härtesten.“ Simone gesellt sich zum Duo und lästert weiter über Gil: „Normalerweise müssten die Zuschauer ihn rauswählen.“ Ariel zweifelt das richtige Zuschauerurteil an. Samira wird deutlich: „Wir können nicht jemanden mitziehen, der morgens, mittags und abends schläft, in keine Prüfungen geht und trotzdem mitisst, während wir alle am Ende sind. So funktioniert das doch nicht.“ Ariel und Simone nicken zustimmend. Simone spottet: „Er hat voll die Energie, weil er drei Tage gepennt hat.“ Die Gespräche zeigen: Die Nerven liegen blank, die Stimmung ist im Keller. Samira sieht sich selbst mit Ariel und Simone im Finale, Simone hingegen glaubt, dass keiner der Männer dort landen wird. Rundumschlag in der Nacht Die Nachtwachen dienen weniger der Wachsamkeit als der Bewertung der Schlafenden. In der gemeinsamen Nachtwache mit Hardy lästert Patrick los: „Samira überarbeitet sich im Camp auch nicht.“ Hardy nickt, Patrick legt nach: „Simone positioniert sich auch gar nicht.“ Für Hardy steht das mögliche Finale trotzdem schon fest: Samira, Hubert und Simone. Über Hubert urteilt er: „Der Hubert geht immer fünf Schritte nach vorne und drei zurück.“ Patrick setzt noch einen drauf: „Nein, der Hubert geht immer zwei Schritte nach vorne und drei zurück. Der ist wie ein Kuhschwanz und wedelt von links nach rechts. Er hat zu nichts eine Meinung.“ In einer anderen Nachtwache analysieren Simone und Samira Ariel. „Ich habe gar nix gegen Ariel, nur manchmal ist das alles zu viel Show. Immer laut und immer sucht sie den Konflikt. Und heute Mittag zieht sie blank vor der Kamera“, sagt Simone. Samira staunt. Simone kommentiert trocken: „Wenn nix mehr geht, mache ich mich nackig.“ Ihre Prognose: „Ariel wird gewinnen und wir anderen sind die Deppen, die bis zum Schluss mitgezogen werden.“ Samira bleibt fair: „Ich gönne es ihr.“ Simone relativiert sofort: „Es ist ja nicht so, dass ich es ihr nicht gönne, da gönne ich es eher anderen nicht.“ Danach rückt Hubert ins Visier. Samira fände es komisch, wenn er gewinnen würde. Simone sieht das ähnlich: „Da hätte viel mehr kommen müssen. Ich mag ihn, aber für die Krone ist das alles zu wenig.“ Bonus-Nervfaktor: sein Schnarchen. Währenddessen sitzt Hubert selbst in der Nachtwache mit Eva – und spürt dunkle Mächte. „Ich möchte unbedingt mal gewinnen, ich habe noch nie eine Show gewonnen“, sagt er erst hoffnungsvoll, dann geheimnisvoll: „Mir schickt jemand negative Energie.“ Im Dschungeltelefon wird es endgültig gruselig: „Ich habe lauter Kreuze und Gesichter in der Glut gesehen, wenn das Holz abgebrannt ist. Hier ist Spuk im Dschungel!“ Sogar einen Kinderkopf im Dickicht will er entdeckt haben. Nur eines schließt Hubert aus: dass die negativen Energien von jemandem aus dem Camp kommen … Eva verlässt das Dschungelcamp Zum Abschied umarmen sich selbst die Kontrahentinnen Samira und Eva noch ein letztes Mal. „Ich wünsche euch alles Gute, toi toi toi“, sagt Eva in die Runde und verlässt winkend das Dschungelcamp. Auch Samira und Ariel drücken sich und freuen sich, weiter dabei zu sein. Nach dem Auszug findet Samira klare Worte: „Eva weiß selbst nicht, was mit ihr los ist und wer sie ist. Ihre ganze Argumentation hat vorne und hinten keinen Sinn gemacht.“ Ihrer Meinung nach habe es für die Zuschauer nicht gereicht, dass es immer nur „alle hauen auf mich drauf“ gewesen sei. Samiras Fazit ist eindeutig: „Deswegen ist jetzt für sie die Reise vorbei. Sie ist raus – und ich bin dankbar!“ Eva selbst blickt versöhnlicher zurück: „Ich bin über mich hinausgewachsen und habe hier viel gewonnen. Ich habe im Dschungel meine Vergangenheit hinter mir gelassen – das Ende einer Ära und auch ein Neuanfang.“ Eva kommt im Hotel Imperial an, wo sie von Stephen, Umut und Nicole und ihrer Begleitung Sina begrüßt wird. Später stößt sie mit Sina an und videotelefoniert mit Claudia Obert, die während Evas Dschungelcamp-Aufenthalt wieder nach Deutschland abgereist war. Wahl zur Dschungelprüfung Im Dschungeltelefon trifft Gil auf Dr. Bob, der ihm eine entscheidende Botschaft überbringt. Er habe Gil gestern und heute genau beobachtet, sein Fazit ist eindeutig: Gil ist gesund genug für die Dschungelprüfungen. „Ich habe dich beobachtet, wie du dich bewegst. Du bist 100 Prozent bereit, um eine Dschungelprüfung zu absolvieren“, erklärt Dr. Bob. Gil bleibt erst skeptisch: „Wenn du das sagst. Und du kannst das garantieren?“ Die Antwort kommt prompt: „Kann ich!“ Gil braucht einen Moment, dann ist klar: Dr. Bob würde das nicht sagen, wenn es nicht stimmen würde. Zum Abschied umarmen sich die beiden. Zurück im Camp behält Gil das Gespräch allerdings für sich. Am Lagerfeuer fragt Samira, wer denn Lust auf die nächste Prüfung habe. Gil meldet sich überraschend selbstbewusst: „Ich habe auch Bock und ich will das auch machen.“ Samira ist sichtlich erstaunt. Bei der anschließenden Abstimmung fällt die Wahl mehrheitlich auf Gil und Patrick, sehr zum Erstaunen von Ariel und Simone. Simone kommentiert trocken: „Wer wählt denn das? Ich würde ihm einfach keine Plattform mehr bieten, aber jeder sieht das anders.“ Ariel stimmt zu. Simone legt nach: „Wenn Essen kommt, haben wir genau die richtigen zwei am Start. Die fressen nämlich alles weg.“ Auf dem Weg zur Dschungelprüfung erklärt Gil kämpferisch: „Es liegt an mir, der Gruppe zu zeigen, dass ich fit bin. Es kam Kritik auf, es wurde sich gewundert, auch zu Recht, ‚Wie kann das sein, dass ich noch hier bin, wenn ich eigentlich nicht fit bin‘. Ich habe heute aber mit Dr. Bob gesprochen, der mir versichert hat: ‚Du bist fit und du hast mein Go!‘“ Patrick und Gil in der Dschungelprüfung „backWÜRG“ Patrick und Gil checken im „backWÜRG“ ein und Patrick ahnt sofort, was auf sie kommt: „Wir sind am Arsch“, stöhnt der 30-Jährige. In der Dschungel-Bäckerei werden sieben ganz besondere Köstlichkeiten angeboten. Abwechselnd gibt jeder am Tresen eine Bestellung ab, die dann innerhalb von 60 Sekunden verputzt sein muss. Patrick macht den Anfang und fragt: „Was gibt es hier Feines?“ Seine Wahl fällt auf „Muhhhhhhhss au Chocolat“ (50 Gramm Kuhschnauze). Der TV-Bauer bleibt cool: „Gar kein Stress, gibt es bei uns zu Hause!“ Doch dann kommt der Haken: „Aber die Menge ist halt das Problem!“ Während Patrick tapfer kaut, flüstert Gil ihm ins Ohr: „Geil, du bist so ein geiler Typ!“ Und tatsächlich, es klappt: Patrick hat von der Schnauze alles rechtzeitig heruntergeschluckt. Als Nächstes bestellt Gil „Stachel-Bäh-Cookie“ (zwei Skorpione mit Cookie). Jetzt redet Patrick Gil aufmunternd zu: „Du bist es geübt, Gil, das schaffst du.“ Schließlich ist es schon Gils dritte Essensprüfung. Gil kämpft, aber es reicht nicht: „Furztrocken!“ Zu wenig Zeit, zu viele Krümel, kein Stern. Patrick kehrt mit „Butt-Anus-Kranz“ (Wasserbüffel-Anus) zum Tisch zurück. Für den Landwirt ist auch das kein Thema. Gil legt direkt mit der „Erd-Bäh-Tarte“ (fünf Beachwürmer) nach, die auch in Rekordzeit in seinem Magen verschwindet. „Torfig im Abgang“, so sein Kommentar. Dann bestellt Patrick den „Kro-nut“ und hofft: „Bitte lass es einen Hoden sein!“ Doch die bietet das „backWÜRG“ ausgerechnet heute nicht an. Es ist stattdessen Krokodilskloake. Gil feuert an: „Geiler Typ! Fokus, Fokus!“ Patrick zieht durch. Auch Jan feiert ihn: „Der Bauer ist ein Kauer.“ Für Gil gibt’s danach den „Hilfe-zopf“ (Ziegenpenis in Brezelform). Jetzt ist Patrick der Coach: „Kauen, kauen, kauen, schlucken, schlucken, schlucken.“ Mit Erfolg – der Penis ist weg. Sonja ist beeindruckt: „Ihr seid echte Brecher!“ Zum Schluss bleiben nur noch „Schok-O-Cookie“ (Hühnerherzen mit Mehlwürmern auf einem Cookie) übrig. Doch ausgerechnet jetzt bestätigt sich Patricks schlimmste Befürchtung: „Zu trocken!“ Am Ende reicht es trotzdem für eine starke Ausbeute: „Glückwunsch zu fünf Sternen“, so Jan, bevor er Patrick und Gil zurück ins Camp schickt. Wut auf Gil An der Dschungeltoilette sprechen Ariel und Samira über die anstehende Dschungelprüfung. Während Ariel Samira mit einem Handspiegel hilft, einen Pickel zu begutachten, wird sie deutlich: „Ich hoffe auf eine Prüfung mit Extremsport, bei der Gil zeigen kann, wie verletzt er ist.“ Sein Sturz sei zwar nicht beabsichtigt gewesen, habe ihm aber genutzt: „Jetzt ist er der Held. Ein Bullshit!“ Auch am Lagerfeuer bleibt Gil Thema. Simone und Hardy äußern Zweifel. „Wenn Gil gewinnt, dann wäre das für mich nicht okay“, sagt Simone. Hardy ergänzt: „Ich finde es erstaunlich, dass er immer noch hier ist.“ Simone nickt: „Ja, ich kann das nicht nachvollziehen, da fühle ich mich auch verarscht.“ Sie verstehe nicht, warum die Zuschauer ihn weiterhin wählen. „Mich macht das sauer!“ Vor dem Dschungel sei sie aus ihrem Umfeld vor Gil gewarnt worden, sogar über Instagram habe sie Nachrichten bekommen. Umso mehr wundere sie sich, dass er nun immer noch im Camp sei. „Wir haben uns angreifbar gemacht“, sagt sie. Samira gibt zu, darüber nicht nachgedacht zu haben. Simone stellt klar: „Es war nicht unsere Entscheidung, mit ihm hier zu sein.“ Samira bleibt dennoch besonnen: „Wir können aber auch keine Richter sein. Wir können ihn nicht mobben.“ Für Simone war dennoch klar: „Nach einer Woche geht er.“ Und sie legt nach: „Nur mit diesem Format kann er wieder hochkommen. Er hat sonst keine andere Chance.“ Ariel bringt es spitz auf den Punkt: „Mit jedem neuen Tag probiert er ein neues Thema zu setzen, um das wegzumachen, was er getan hat.“ Der Ärger bündelt sich – und für die Camper steht fest: Ihre Wut auf Gil wächst von Tag zu Tag. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Do. 05.02.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 15
    Tag 15 im Dschungel Hubert im „Schandautomat“, eine Intimrasur mit Folgen und die Briefe der Liebsten Es ist der Tag der Tränen. Zunächst sind es Freudentränen, als Hardy Krüger nach seinem Auszug seine Ehefrau Alice am Strand wieder in die Arme schließen kann. Hubert dagegen bekommt jedes Mal feuchte Augen, wenn es um seine Ohrstöpsel geht, die er behalten hat, während Simone ihre Kette abgegeben hat. Und am Abend brechen dann endgültig alle Dämme, denn die Briefe der Liebsten kommen ins Camp. Zum Glück hat Samira beim Spülen was zu lachen. Ariel beichtet ihr, dass sie sich in dem Spültrog kurz vorher gründlich rasiert hat. Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Samira macht einen Witz Eigentlich müssten doch alle Stars nach dem Abendessen entspannt sein. Sind sie aber nicht. Samira macht einen Spaß und fragt nach einer Zigarette von Simone. Das wäre natürlich ein weiterer Regelverstoß. „Dann musst du mit den Männern ausmachen, was mit deren Oropax passiert“, lacht Simone. Hubert ist genervt und wird sauer: „Macht doch, meine Güte! Ich habe das Thema so satt! Wir halten uns alle an die Regeln und ich hab’ dir drei Mal da unten im Weiher gesagt, dass du da mit der Seife nicht rein sollst.“ Im Dschungeltelefon macht Hubert seinem Ärger Luft: „Die Samira übertreibt jetzt, die will halt jetzt in den Mittelpunkt, ist ja Endspurt hier!“ Die Stimmung wird nicht besser. Samira und Ariel bitten die Männer um Hilfe beim Wasserholen, aber keiner rührt sich. Und so stapfen sie motzend allein herab zum Abspülen. Dort wird endlich gelacht. Der Grund: „Ich habe heute darin gebadet“, beichtet Ariel mit Blick auf den Trog, in dem Samira gerade die Näpfe spült. „Irgendwie ekelt es mich jetzt an, wenn ich das so sehe. Hab’ mich rasiert, meine Intimhaare sind da drin jetzt!“ Samira muss lachen: „Deine Schambehaarung? Oh mein Gott. Und was ist so das Krasseste, was du mit Ariel geteilt hast? Ach, ich hatte ihre Schambehaarung auf dem Teller gehabt!“ Arme Männer Bei der Nachtwache mit Hardy lässt Patrick seinem Ärger über die Aussagen der Frauen gegenüber den Männern im Camp freien Lauf. Es geht um die Abgabe der Luxusartikel und dass Hubert und Hardy ihre Ohrstöpsel behalten haben: „Ich habe das Gefühl, wenn man Bilanz zieht, dass wir Männer uns hier mehr eingebracht haben als die Frauen. Ich glaub’ nicht, dass Ariel hier schon einmal die Toilette gewechselt hat. Und wenn du dann hörst, wie über uns geredet wird, dann reicht es mir irgendwann. Nur weil ich einen Pimmel zwischen den Beinen hab’, heißt es doch nicht, dass ich immer zurückstecken muss bei allem. Wir lassen uns hier den ganzen Tag beleidigen, an allem sind wir Schuld und dann werden wir Männer so plump verallgemeinert. Gibt einen Aufschrei, wenn ich sage, dass ich gerne eine Frau habe, die kochen kann.“ Hardy hat da seine ganz eigene Meinung zu: „Du darfst natürlich auch nicht vergessen, dass die alle aus einer Generation sind, die mit ihrem Reality-Scheiß da einfach ihr Leben nach außen tragen!“ Auszug Hardy Nicht wissend, dass das seine letzte Nachtwache ist, wird Hardy Zeuge, wie Patrick einfach ein Stück der Mückenspirale abbricht und ins Feuer wirft. Manipulation! Damit hat er die Zeit, die er und Hardy am Feuer sitzen müssen, verkürzt. Simone, die die darauffolgende Nachtschicht hatte, wittert etwas: „Ich weiß nicht, ob da alles mit rechten Dingen zugeht. Ich habe das Gefühl, dass irgendwas falsch gelaufen ist.“ Patrick wäscht seine Hände in Unschuld und Hardy kann es egal sein. „Jetzt ist ein neuer Tag und es kommt eine neue Nachtschicht – und ich bin ja eh nicht mehr dabei“, so der Schauspieler ausweichend. Nach seinem Abschied von den Stars und dem Auszug aus dem Camp wird Hardy am Strand von seiner Frau Alice überrascht. „Willst du mich heiraten“, fragt diese und steckt ihm seinen Ehering an, den er ihr zur Aufbewahrung gegeben hat. „Ja“, so Hardy mit belegter Stimme. „Ich habe dich so vermisst. Das war so schrecklich.“ Doch bevor es weiter ins Hotel geht, springt Hardy noch einmal ins Meer. Doch dann der Schock: In den tosenden Wellen verliert Hardy den Ehering … Ein Bauer für Ariel Liebes-, und flirttechnisch herrscht bei Ariel seit Monaten Funkstille. Die Schweizerin ist hin- und hergerissen. Einerseits liebt sie die Zweisamkeit und Ruhe mit ihrer Tochter, aber manchmal „bin ich ein wenig traurig“. Simone spricht aus Erfahrung und rät: „Im Endeffekt sind doch die Kinder das Wichtigste, der Rest ist austauschbar, deine Kinder nicht!“ Aber wo sind die tollen Männer, fragt Ariel. Simone schaut zu Patrick: „Gibt es bei dir im Dorf nicht ein paar tolle Junggesellen?“ Der TV-Bauer lässt daran keinen Zweifel: „Ja, logisch. Ich habe viele Kollegen, die sind wirklich liebevoll, die würden ihre Freundin behandeln wie eine Prinzessin – mit Job und Wohnung!“ Simone ist begeistert: „Wenn ich jung wäre, ich würde mir einen Bauern suchen. Das sind Jungs, die noch richtig arbeiten, ich finde das cool. Mir würde es gefallen, auf einem Bauernhof zu wohnen.“ Doch wie sehen das Ariel und vor allem die Bauern? Patrick dazu ehrlich im Dschungeltelefon: „Ich weiß nicht, ob ein Bauer Ariel möchte? Wir Bauern stehen ja nicht so auf Schickimicki, lange Fingernägel, Wimpern, gemachte Brüste. Wir sind ja eher so naturverliebt. Aber es gibt so viele Landwirte da draußen, sie wird den Richtigen schon finden.“ Auch Ariel sieht durchaus Vorteile: „Ich habe gehört, dass Bauern sehr viel Geld haben, stimmt das?“ Patrick erklärt: „Ja, allein so ein Traktor kostet so bis zu 250.000 Euro, irgendwo muss das doch herkommen, oder?“ Ariel wird hellhörig. „Aber es darf da nicht so nach Schweinescheiße und so riechen!“ Da macht sich Patrick einmal genauer Gedanken und erörtert im Dschungeltelefon diverse Paarungsmöglichkeiten für Ariel: „Ein Schweinebauer, da riecht der Hof schon sehr streng nach Ammoniak. Milchbauern, die haben natürlich immer das Problem, dass sie sehr früh raus müssen und auch sehr spät noch im Stall stehen. Da ist sieben Tage Action, nix mit Urlaub. Imker? Also Insekten sind ja auch nichts für Ariel. Aber ein Ackerbauer! Ariel auf ‚nem Traktor, das könnte schon passen. Vielleicht müsste sie sich einen Ackerbauern suchen. Ich würde der Ariel mal den Jungbauern-Kalender empfehlen, da sind immer gutaussehende Typen dabei. Einfach mal kaufen und da reinschauen. Oder? Geile Idee! Ein Obstbauer für Ariel. Ich weiß nicht, ob sie Obst gerne mag oder Erdbeeren. Aber auch das ist viel Arbeit. Da kannst‘ natürlich mittags nicht vor dem Fernseher hocken und Frauentausch anschauen.“ Hubert in der Dschungelprüfung „Der Schandautomat“ Recycling auf Dschungel-Art: In der Prüfung „Der Schandautomat“ kriecht Hubert in einen Pfandautomaten, der eher nach dem schlimmsten Albtraum als nach sauberem Umweltschutz aussieht. Kaum ist Hubert drin, laufen die zehn Minuten und der Recycling-Horror beginnt. Der 58-Jährige zwängt sich durch enge, verwinkelte Gänge und wühlt sich durch Pfandflaschen, die offenbar schon mehrere Dschungel-Sommer hinter sich haben. Bei spärlichem Licht sucht Hubert nach Flaschen, auf denen Sterne kleben. Jede gefundene Sternenflasche muss in einem Sammelbeutel gesichert werden, bevor er weitergehen darf. Doch die Sterne machen sich rar. Hubert wird ungehalten: „Es wird doch mal Zeit, dass hier irgendwo ein Stern ist!“ Kurz darauf folgt die Geruchsanalyse: „Hier stinkt es!“ Sonja trocken: „Das tut uns natürlich leid.“ Jan versucht, die Moral hochzuhalten: „Immer weiter, Hubsi! Immer weiter!“ Erst mit Unterstützung von Sonja und Jan entdeckt Hubert endlich die erste Sternenflasche. Doch auch das läuft nicht ganz rund. „Wo ist das Ding“, wundert er sich über den Sammelbeutel, nur um Sekunden später festzustellen: „Ach, zwischen meinen Beinen.“ Dann wird es endgültig eklig. Schlammkrabben kreuzen seinen Weg, kurz darauf findet Hubert den zweiten Stern. Während Kakerlaken und Mehlwürmer über ihn herabregnen und er über Fleischreste kriecht, stöhnt und japst er nur noch. Sonja liefert den nächsten Tipp: „Ich könnte mir vorstellen, dass bei den Spinnen ein Stern eingewoben ist.“ Doch die Uhr tickt gnadenlos. „Raus da, deine Zeit läuft ab“, ruft Sonja, Jan feuert an: „Komm raus, drück auf die Tube!“ In den letzten Sekunden schafft es Hubert aus dem Schandautomaten und landet komplett erledigt vor Sonja und Jan auf dem Boden. Er bleibt liegen, ringt nach Luft, während Sonja sich einen letzten Spruch nicht verkneifen kann: „Magst du uns aus dem Liegen in die Beine greifen, um die Sterne zu zeigen?“ Eine klare Anspielung auf Huberts Sammelbeutel-Kommentar. Am Ende holt Hubert nur magere zwei von sechs möglichen Sternen aus dem ekligen Pfandautomaten. Während sich Sonja und Jan verabschieden, liegt Hubert noch immer völlig erschöpft am Boden. Fazit: Recycling war selten so schmutzig und Pfand abgeben noch nie so unerquicklich. Huberts Tränen und Schatzsuche Samira spricht mit Hubert noch mal über die Ohrstöpsel-Diskussion vom Vortag: „Ich habe gehört, du hast geweint!“ Direkt bekommt der 58-Jährige feuchte Augen: „Es hat mich halt getroffen. Ich habe ja gesagt, sie kann es haben!“ Samira nimmt ihn in dem Arm: „Ich wollte dich nicht als Mensch angreifen. Bitte sei mir nicht böse.“ „So kam es aber rüber“, so Hubert mit belegter Stimme. Doch dann lacht er wieder: „Ich habe in 20 Jahren nicht so viel geheult wie hier!“ Wenig später werden Samira und Simone zur Schatzsuche gerufen. Die Freude ist riesig! Das Frauenduo muss die Zähne von einem Riesengebiss mit XXL-Zahnbürsten auf dem Kopf freiputzen. Auf den sauberen Zähnen stehen Lösungswörter, die zu Quizfragen passen. Sechs Antworten können die beiden richtig beantworten und bekommen so sechs Schlüssel, von denen einer die Schatztruhe befreit. Und direkt der erste Schlüssel passt. Zurück im Camp wird diese Frage lange diskutiert: Wo leben Eisbären? A: Arktis oder B: Antarktis. Am Ende sind sich alle einig, dass B stimmt, doch damit liegen sie falsch. Huberts Ohropax-Deal Hubert kommt aus dem Dschungeltelefon zurück und steuert direkt auf Simone zu: „Simone, darf ich dich einmal umarmen? Einfach so.“ Gefragt, getan und dann folgt der Moment, der alle berührt. Mit tränenerstickter Stimme hält er Simones Kette hoch und sagt: „Ich habe den ganzen Tag gefeilscht, damit du deine Kette wiederkriegst!“ Simone ist völlig überrascht und strahlt: „Du spinnst ja! Das hättest du nicht machen müssen.“ Doch Hubert lässt keinen Zweifel an seiner Entscheidung: „Doch, ich gebe jetzt meine Ohropax ab! Das will ich.“ Simone bedankt sich gerührt: „Ich freue mich!“ Auch Samira ist sichtlich bewegt, nimmt Hubert in den Arm und sagt: „Ich finde dich süß! Ich finde das jetzt gerade richtig schön von dir.“ Außerdem treffen Briefe von den Liebsten ein. Unter anderem bekommt Patrick Zeilen seiner Freundin Annelie. Hubert freut sich über einen parfümgetränkten Brief von Matthias und Samira erhält Post von ihrer Mutter und ihrer Cousine. (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 06.02.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 16
    Tag 16 im Dschungel Fünf Stars im „Creek der Sterne“, Gil in der Kritik, Hubert trauert Die Briefe der Liebsten hallen im Camp noch lange nach. Simone hält den Laden am Laufen und kämpft zugleich gegen ein Image, das sie endlich abschütteln will, während Hubert zwischen Erschöpfung und stiller Trauer schwankt. Patrick ringt mit seinem Ruf als „Macho-Bauer“ und fragt sich, ob die Zuschauer ihn jemals anders sehen werden. Und mittendrin Gil: Zuspruch von außen, wachsende Zweifel im Camp. Simone und Patrick verlangen Antworten, Entschuldigungen, Klarheit – doch Gil bleibt ein Rätsel. Reicht Schweigen oder braucht es offene Worte? In der Kultprüfung „Creek der Sterne“ müssen die fünf Stars alles geben. Wer wird zum Helden der Rampe – und wer rutscht kurz vor dem Finale aus? Diese Themen werden voraussichtlich in der heutigen Show aufgegriffen: Emotionaler Abend Die Briefe der Liebsten hallen im Camp noch lange nach. In Gedanken versunken und mit feuchten Augen lesen Samira, Ariel, Gil, Simone, Patrick und Hubert ihre Zeilen immer wieder – jeder erlebt diesen Moment auf seine ganz eigene Weise. Patrick kämpft im Dschungeltelefon mit den Tränen: „Ich habe die tollste Freundin auf der Welt. Das macht mich so stolz!“ Kurz darauf muss er selbst über sich lachen: „Ich wollte nie im Fernsehen weinen.“ Gil rauft sich am Lagerfeuer die Haare und sagt leise zu den anderen: „Ich bin so kurz davor, den Satz zu sagen. So kurz davor.“ Im Dschungeltelefon bricht ihm die Stimme, als er sagt: „Papa kommt bald nach Hause.“ Samira betont im Dschungeltelefon, wie dankbar sie ist, dass ihre Kinder bei ihrer Oma und ihrer Cousine gut aufgehoben sind und eine schöne Zeit haben. Simone rackert sich ab Das von Hubert erkämpfte Zwei-Sterne-Abendessen wird geliefert – und dank Simones Kochkünsten schwärmen alle vom Essen. Überraschend steht Hubert auf und reicht Ariel die Reste aus seinem Napf. „Ich kann nicht so viel essen. Ich denke immer an mein kleines Mäuschen, dass es nicht vom Fleisch fällt“, erklärt er. Ariel setzt noch einen drauf, hockt sich an den Topf und kratzt auch dort die letzten Reste heraus. „Ich esse noch die Krümel von den Bohnen“, sagt sie und ergänzt: „Was soll ich denn machen, ich habe Hunger! Wie so eine Ameise, überall wo Krümel sind, bin ich.“ Die Runde witzelt über einen möglichen Bandwurm. „Ich lasse das abklären“, verspricht Ariel und legt nach: „Wisst ihr, woran ich merke, dass ich für meine Verhältnisse nicht viel esse? In den ganzen Tagen hier war ich genau zwei Mal auf dem Klo.“ Nach dem Essen wird klar, wer im Camp den Laden zusammenhält. Während sich die anderen „verdünnisieren“, bleibt Simone zurück und kümmert sich um das, was noch ansteht. Sie spricht Teamchef Hubert auf die Aufgabenverteilung an: Müll müsse weggebracht, Geschirr gespült werden, gleichzeitig schlafen alle – und zwei müssen Wache am Lagerfeuer halten. „Wie sollen wir das machen“, fragt sie. Hubert wirkt ratlos. Simone denkt laut weiter: „Was ist denn eigentlich, wenn ich mal schlafen will, was passiert denn dann?“ Klar ist: Während andere ruhen, rackert Simone weiter, organisiert und hält das Camp am Laufen. Im Dschungeltelefon bringt sie es auf den Punkt: „Gerade jetzt, wo wir so wenige sind, ist noch wichtiger, dass wir zusammenarbeiten. Es ist hier wie zuhause, ich habe gekocht, gespült und den Müll weggebracht.“ Das leidige Image Bei der Nachtwache rätseln Simone und Hubert, welcher Camper bei den Zuschauern wohl am beliebtesten ist. Es sei kaum möglich, den Überblick zu behalten, meint Hubert. Simone blickt hinüber zu Gils Schlafplatz und sagt kopfschüttelnd: „Deswegen, kapiert kein Mensch!“ Sie würde sich „verarscht“ fühlen, sollte Gil am Ende sogar gewinnen. Hubert ergänzt im Dschungeltelefon: „Gil ist immer noch hier. Das ist unfair. Alle Camp-Mitbewohner sagen das, aber er hat wohl eine Fanbase.“ Simone macht deutlich: „Ich kann alles akzeptieren, nur das nicht.“ Kurz darauf dösen beide friedlich am Lagerfeuer ein. Später findet Hubert im Dschungeltelefon warme Worte für Simone: „Sie ist tough. Sie hat alles gegeben, wie sie gekocht hat, was sie gemacht und wie sie die Führung in der Hand gehabt hat.“ Als sie wieder wach sind, kommt das Gespräch auf Simones öffentliches Image. Sie gesteht ihre Enttäuschung: „Ich finanziere mich seit 14 Jahren alleine. Ich bin gar nicht daheim, sondern in Italien und arbeite für meine Kohle.“ Im Dschungeltelefon ergänzt sie: „Ich mag das nicht, wenn mich jemand auf eine Spielerfrau reduziert.“ Hubert blickt derweil in die Glut des Feuers und wird plötzlich still. „Das Ding sieht aus wie ein trauriger Hund. Jeden Abend sehe ich irgendetwas in dem Feuer“, sagt er leise. Im Dschungeltelefon wird er sehr emotional: „Das ist ein Zeichen von meiner Joys, die heute ihren ersten Sterbetag hat.“ Seine kleine Malteserhündin fehle ihm sehr. Unter Tränen schickt Hubert einen dicken Kuss und liebe Grüße zu Joys – überzeugt davon, dass sie über ihn wacht. Abgestempelt Im Dschungeltelefon zählt Patrick schonungslos auf, wie er öffentlich wahrgenommen wird: „Ich habe das Image des Macho-Bauern und Frauen-Hassers. Arrogant und überheblich. Narzisst. Das ist mein Image.“ Bei der gemeinsamen Nachtwache mit Gil erzählt er von seiner „Bauer sucht Frau“-Zeit: „Man hat mich beschimpft, der ist doch gar kein Bauer. Das ist fake.“ Sein eigenes Selbstbild sei jedoch ein anderes: „Ich empfinde mich als überhaupt nicht arrogant. Ich bin etwas überheblich, aber ich nehme mich selbst nicht so ernst. Ein völliges Selbstbewusstsein bei totaler Ahnungslosigkeit.“ Ein Satz, der Gil gefällt. Patrick glaubt, dass diese Art bei anderen oft falsch ankomme. Er habe sich alte Reality-Formate mit sich selbst angeschaut und gemerkt: „Das ging gar nicht. Ich war erschrocken.“ Auch über seine Exfreundin Antonia spricht er offen. Sie habe Probleme mit ihrem Aussehen und Gewicht gehabt. „Antonia stand manchmal morgens vor dem Spiegel und sagte, sie habe Cellulite. Dann habe ich gesagt ‚Du, Schatz, wenn dich das stört, dann musst du mehr Sport machen‘.“ Das sei privat gewesen, betont er. Doch Antonia habe ihre Erfahrungen später öffentlich gemacht. „Seitdem bin ich der Arsch.“ Dieses Image nagte an ihm, gesteht Patrick im Dschungeltelefon: „Es gibt so Sachen, die tun mir weh, weil sie stimmen einfach nicht. Ich bin ein bodenständiger Landwirt.“ Halt gebe ihm seine aktuelle Freundin Annelie. „Für alles, was ich durchgemacht habe, habe ich von oben ein Geschenk bekommen“, sagt er zu Gil. Trotzdem bleibt die Unsicherheit: „Ich kann nur hoffen, dass der Zuschauer mich mal als positiv wahrnimmt. Ich habe die letzten Jahre so schlechte Erfahrungen gemacht, dass ich selbst an mir zweifele und sage ‚Ey, vielleicht bist du wirklich ein Arsch‘.“ Gil muntert ihn auf: „Ich habe noch nie jemanden so hart Bullen-Anus essen sehen wie dich. Das kann nicht jeder.“ Patrick lacht und für einen Moment fällt die Last von ihm ab. Ariel muss gehen Reality-Star Ariel hat den Einzug ins Halbfinale nicht geschafft: „Die Enttäuschung ist sehr groß. Ich bin jetzt traurig“, gesteht sie im Dschungeltelefon. „Vielleicht war ich den Leuten ein bisschen zu direkt. Ich habe seit Tag eins gehofft, dass die Zuschauer die Augen öffnen und sehen, wer ist hier ehrlich und wer ist hier einfach kein guter Mensch ist. Ich wäre wirklich schockiert, wenn ein Gill hier gewinnen würde. Ich würde es ihm nicht gönnen, wenn so ein Mensch das Ding gewinnt und dafür belohnt wird, für das, was er getan hat.“ Beim Packen ihrer Sachen flüstert Ariel dann Samira zu: „Schatz, bitte gewinne das!“ Samira verspricht, alles zu geben und flüstert dann: „Ich habe Hubert unterschätzt. Das hätte ich gar nicht gedacht, aber diese ganzen ‚Hot oder Schrott‘-Menschen, die das gucken …“ Dann nimmt Samira Ariel in den Arm: „Ich bin echt froh, dass wir uns hier kennengelernt haben, ohne dich wäre es so anders gewesen.“ Zum Abschied drückt Ariel alle Camper und selbst Gil bekommt flüchtig eine Hand gereicht. Ihr erste Station nach dem Dschungel ist ein Restaurant, wo Ariel eine Portion Spaghetti isst und von ihrer Tante Özlem überrascht wird. Sorry not sorry Simone macht im Dschungeltelefon klar, dass sie nun weitere Antworten von Gil erwartet. Am Lagerfeuer konfrontiert sie ihn direkt: „Ich verstehe es nicht, vor der Show hast du Hasstiraden bekommen – zu: du bist immer noch da.“ Auch Gil selbst wundert sich über den Zuspruch der Zuschauer und darüber, weiterhin Teil der Show zu sein. „Was ist da draußen los“, fragt Simone in die Runde. Sie wirft Gil vor, sich in der ersten Woche zurückgezogen und devot verhalten zu haben. Für sie wirkte das wie ein schlechtes Gewissen. „Jetzt, wo du merkst, für dich wird angerufen, wechselt sich dein Verhalten in etwas Positiveres – was für dich gut ist, aber für uns schwer nachzuvollziehen.“ Gil widerspricht: Er habe sich geöffnet, weil sich das Verhalten der Mitcamper ihm gegenüber verändert habe, nicht wegen der Zuschauer. Im Dschungeltelefon sagt Simone über ihn: „Jetzt zum Ende kommt bei ihm immer mehr raus. Wir hätten erwartet, Gil entschuldigt sich auf dieser sehr großen Plattform.“ Patrick und Simone zeigen Verständnis dafür, dass Gil wegen einer Verschwiegenheitserklärung, die Gil selbst als Grund für sein Schweigen genannt hat, nicht über seinen Fall sprechen darf. Trotzdem bleibt die Frage, warum er sich nicht klar entschuldige. Patrick fragt sich: „Vielleicht sieht er seine Fehler auch gar nicht ein?“ Gil betont am Lagerfeuer: „Ich habe mich hier im Interview entschuldigt.“ Simone ist überrascht: „Du hast dich hier in den Interviews entschuldigt?“ Gil: „Ich habe mich entschuldigt für viele Dinge, auch zuvor, bevor ich hier war, habe ich mich entschuldigt bei den Leuten, bei denen es wichtig ist.“ Patrick hätte sich eine Entschuldigung direkt vor den Dschungelstars gewünscht. Simone will wissen, ob Gil sich auch bei dem Hotelmitarbeiter entschuldigt hat. Gil erklärt: „Vor ihm, vor dem Richter und der gesamten deutschen Presse. Bei Gericht. Es reicht den Leuten nicht, die nicht wollen, dass es reicht.“ Simone und Patrick haben diese Entschuldigung nicht mitbekommen. Patrick hakt nach, warum Gil sich scheue, sich erneut öffentlich zu entschuldigen. Gil hält dagegen: „Ich scheue mich nicht und kann zugeben, wenn ich einen Fehler begangen habe. Ich kann auch bereuen und ich kann sagen, es tut mir leid. Ich habe das auch getan. Mehrfach.“ Auf die Frage, warum er dafür nicht Social Media oder Interviews für eine Entschuldigung nutze, antwortet er: „Wie viele Jahre und wie oft soll ich es noch machen?“ Simone zeigt sich im Dschungeltelefon irritiert: „Wir fragen uns die ganze Zeit, was ist passiert, warum ist Gil noch da, warum wird er von den Zuschauern weitergewählt. Heute kam raus, dass er sich hier im Interview entschuldigt hat. Für mich macht es keinen Sinn, sich nur im Dschungeltelefon zu entschuldigen und es vor uns geheim zu halten.“ Patrick und Simone machen Gil klar, er hätte ihnen von der Entschuldigung in seinem Dschungeltelefon-Interview erzählen sollen. Am Ende fasst Simone ihre Unsicherheit zusammen: „Gil ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Ich kann wirklich nicht in ihn hineinschauen. Es kommen immer neue Sachen, wenn man etwas anspricht. Man muss ihn immer ansprechen, von sich aus spricht er nichts an. Ich kann es nicht beurteilen, was dahintersteckt. Es wird sich wohl irgendwann aufklären, ich kann es hier in der Kürze der Zeit nicht aufklären.“ Patrick wundert sich, warum Gil im Dschungeltelefon eine Entschuldigung aussprechen kann, aber nicht im Camp – und weiter: „Das ist doch eine Sendung?“ Patrick zweifelt daran, dass sich Gil entschuldigt hat. Er fasst zusammen: „Gils Devise ist: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Wenn er meint, dass das seine Strategie zum Sieg ist, dann muss er das selbst wissen und schlussendlich muss der Zuschauer entscheiden, ob sie den Gil sehen wollen, den sie jetzt hier sehen.“ Happy Birthday, „Creek der Sterne“! Halbfinale – und natürlich wartet die Kult-Dschungelprüfung „Creek der Sterne“, die in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfindet, auf die fünf verbliebenen Stars. „Der Weg ins Finale führt fast immer über diese Rampe“, begrüßt Sonja die Halbfinalisten. Der australische Dschungel fährt alles auf, was er hat: orkanartiger Wind, glitschiger Schaum, fieser Schleim, Wassermassen von oben und Bälle so groß als hätten sie eine persönliche Rechnung mit den Stars offen. Die Mission ist klar: Jeder Star muss an dem rutschigen Hang seinen Stern auf die richtige Position bringen und diese bis zum Ende der Prüfung halten. Die Reihenfolge von unten nach oben: Hubert, Simone, Gil, Samira und ganz oben Patrick. „Es wird Zeit, aus Campern Helden zu machen. Startet die Maschinen“, ruft Jan – und die große Wasserschlacht beginnt. Vorsichtig legt Hubert los und ist schnell mit allen fünf Sternen auf seiner Position. Simone nimmt ihm vier Sterne ab und bringt sie auf ihren Platz, danach übernehmen Gil, Samira und Patrick. Doch dann kommt die erste Riesenwelle und spült Teile der Gruppe wieder nach unten. Schnell wird neu sortiert, gekämpft und geklettert, nur um kurz darauf von der nächsten Welle erneut überrascht zu werden. Wieder rutschen sie, wieder ordnen sie die Sterne, wieder kämpfen sie sich nach oben. Dann stehen alle endlich dort, wo sie sein sollen. „10, 9, 8 … 1“, zählen Jan und Sonja herunter. Geschafft! Fünf Sterne! Die Freude ist riesig. „Zum ersten Mal 2026 volle Punktzahl in einer Dschungelprüfung“, lobt Jan begeistert. Happy Birthday, „Creek der Sterne“ – und danke für zehn Jahre großartigen Wasserspaß! (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 07.02.2026 RTL
  • Staffel 19, Folge 17
    Tag 17 im Dschungel „Nicht sehen“, „Nicht hören“, „Nicht sprechen“: Wachsen Samira, Gil und Hubert in ihren Finalprüfungen über sich hinaus? Bevor die RTL-Zuschauer ihre letzte Entscheidung und die Dschungelkönigin oder den Dschungelkönig küren, müssen Samira, Hubert und Gil noch einmal beweisen, was in ihnen steckt. Zum Abschied gibt es kein Schonprogramm, sondern für jeden eine letzte Dschungelprüfung, die ihnen alles abverlangt. Gil wählt die Prüfung mit dem Titel „Nicht sehen“, Hubert „Nicht sprechen“ und Samira „Nicht hören“. Wie viele Sterne werden bei den letzten Dschungelprüfungen 2026 erkämpft? Finalprüfungen der Stars Samira kommt mit drei kleinen Affenfiguren aus dem Dschungeltelefon, die für ihre letzten Dschungelprüfungen stehen: „Nicht sehen“, „Nicht hören“ und „Nicht sprechen“. Die drei können selbst entscheiden, welche Affenfigur sie wählen. „Ich nehme den Affen, der nichts sehen kann, ich kann mir vorstellen, es ist irgendwas in der Dunkelheit“, erklärt Gil seine Entscheidung. Samira nimmt den Affen, der sich die Ohren zuhält: „Ich hoffe, dass diese Prüfung mir Glück bringen wird. Ich fühle mich auf jeden Fall stark!“ Und Hubert begründet seine Wahl: „Ich habe den Affen, der sich den Mund zuhält. Entweder darf ich nicht reden oder ich muss was essen!“ Auch am Finaltag gilt: Die erkämpften Sterne sind für das Abendessen, das zu einem richtigen Drei-Gänge-Menü werden kann. In jeder Prüfung können fünf Sterne erspielt werden. Gil spielt für die Vorspeise, Hubert für den Hauptgang und Samira für das Dessert. Dschungelprüfung „Nicht sehen“: Gil kämpft für die Vorspeise Für Gil wird es im Dschungel noch einmal richtig ernst. In seiner Finalprüfung wartet kein klassischer Parcours, sondern eine Abfolge von vier sogenannten „Hell Holes“ – Kästen gefüllt mit Ratten, Echsen und Ameisen, in die er blind greifen muss, um darin Sterne abzuschrauben. Doch damit nicht genug: Zeitgleich steckt sein Kopf in einem Plexiglas-Helm, der sich Runde für Runde mit allem füllt, was der Dschungel an Krabbel- und Kriechtieren hergibt. Mehlwürmer, Kakerlaken, Skorpione, Riesenkakerlaken und schließlich sogar Schlangen rücken ihm gefährlich nah – die Sicht eingeschränkt, der Druck maximal. Sobald ein Stern abgeschraubt ist, muss Gil 60 Sekunden mit den Tieren im Helm aushalten. Jede Station verlangt absolute Konzentration, ruhige Hände und starke Nerven. Ein Moment des Zögerns kann alles kosten. Diese Prüfung ist kein Spektakel für die Muskeln, sondern ein brutaler Test für den Kopf und eine letzte Antwort auf die Frage: Wie belastbar ist Gil wirklich? Dschungelprüfung „Nicht sprechen“: Hubert kämpft für die Hauptgänge Als Sonja fragt, ob Hubert zur Finalprüfung antreten will, reißt er die Arme hoch – und Jan jubelt: „Die Hubsi-Arme sind wieder am Start!“ Was folgt, ist kein Festmahl, sondern ein kulinarischer Albtraum. Fünf Gänge warten auf die Produkttest-Legende, jeder davon eine Entscheidung zwischen himmlischer Versuchung und absolutem Ekel. Zu jedem Gang lockt zunächst ein normales Lieblingsgericht. Doch wenn Hubert die echte Köstlichkeit wählt, ist die Prüfung sofort beendet. Wenn er ablehnt, bekommt er ein exklusives Dschungel-Menü serviert: glibberig, stinkend und mit garantiertem Würgereflex. Fischaugen, Innereien, fragwürdige Drinks. Da wird jeder Biss zum Kampf zwischen Willenskraft und Mageninhalt. Während Sonja und Jan kommentieren, anfeuern und genüsslich vor Huberts Augen naschen, tickt die Uhr gnadenlos herunter. Wird Hubert den echten Leckereien Stand halten oder ist der Hunger zu groß? Eine Essensprüfung, die nichts verzeiht und bei der jeder Bissen zählt. Dschungelprüfung „Nicht hören“: Samira kämpft für die Nachspeisen Samira muss innerhalb von sechs Minuten durch sechs enge und dunkle Kammern kriechen und Sterne, die an Rohren hängen, bis zum Ende der Kammer schieben und dann abschrauben. Fünf Sterne sind in den Kammern, die natürlich voller Ameisen, Kakerlaken, Krokodile, Schlangen oder Fleisch- und Fischabfällen sind. „Ich bin aufgeregt ohne Ende“, so Samira, als sie zur Prüfung erscheint. Aber sie will „unbedingt“ antreten. Doch es dauert nicht lange, da schreit sie laut aus einer der Kammern. „Oh mein Gott, Mama, was tue ich hier“, ruft Samira verzweifelt. Wird die 32-Jährige über sich hinauswachsen und weiter von Kammer zu Kammer kriechen? Schließlich wartet noch so einiges an kleinen und großen tierischen Überraschungen auf sie … (Text: RTL)
    Deutsche TV-Premiere So. 08.02.2026 RTL

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