Deutschland sucht den Superstar

    Deutschland sucht den Superstar

    D 2002–
    Deutsche Erstausstrahlung: 09.11.2002 RTL
    Alternativtitel: DSDS

    Seit 2002 sucht RTL auf einer bundesweiten Castingtour aus tausenden Bewerbern mehr oder weniger begabte Singetalente aus, die sich dann vor einer prominenten und jährlich wechselnden Jury unter dem Vorsitz von Musikproduzent Dieter Bohlen präsentieren dürfen. Diese mehrstufigen Castings mit Jury-Beteiligung bilden jeweils den ersten Teil der Staffel, bei dem nicht nur musikalisches Talent präsentiert wird, sondern aus Unterhaltungsgründen oftmals auch gezielt gesangliches Unvermögen zur Schau gestellt wird.

    Im zweiten Teil der Sendestaffel, der im Laufe der Jahre immer weiter verkürzt wurde, treten die noch verbliebenen Kandidaten in großen thematisch gegliederten Musikshows vor Publikum auf, bei denen letztendlich die Fernsehzuschauer per Telefon den Sieger bestimmen.

    In der ersten Staffel gewann Alexander Klaws („Take me tonight“; „Stay with me“; „Free like the wind“), in der zweiten Elli Erl („This is my life“), in der dritten Staffel Tobias Regner („I still burn“), in der vierten Mark Medlock („Now or never“ , „Summer Love“), in der fünften Staffel Thomas Godoj („Love is you“), in der sechsten Staffel Daniel Schuhmacher („Anything But Love“). Die siebte Staffel gewann Mehrzad Marashi („Don’t Believe“), die achte Pietro Lombardi („Call My Name“). In der neunten Staffel war der Schweizer Luca Hänni („Don’t Think About Me“) siegreich. Die zehnte Staffel gewann mit Beatrice Egli („Mein Herz“) ebenfalls eine Kandidatin aus der Schweiz. Aus der elften Staffel ging Aneta Sablik („The One“) als Siegerin hervor. Die zwölfte Staffel im Jahre 2015 gewann Severino Seeger („Hero of My Heart“). (Text: mm)

    Adaption von Pop Idol

    Deutschland sucht den Superstar auf DVD

    Deutschland sucht den Superstar im Fernsehen

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    Sa
    25.02.20:15–22:30RTL27914.12Casting (12/12) NEU
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    26.02.15:30–17:45RTL27914.12Casting (12/12)
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    04.03.20:15–23:20RTL28014.13Recall in Dubai (1/5) NEU
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    Deutschland sucht den Superstar – Community

    Marco09 am 11.02.2017 20:54: Mir ist bei der letzten dsds Folge erst aufgefallen das der Bohlen voll das botox Gesicht hat. Wenn man dann weiter runter geht zum Hals das sieht dann aus wie bei einem 80 jährigen. Dann hat er noch seine Arme hoch genommen und da ist mir aufgefallen das er voll diese Geier fl0gel hat die bei älteren Frauen oft zu sehen. Du kannst mir erzählen was du willst aber die Freundin ist bestimmt nicht wegen seinem Body zusammen.😆
    User 895669 am 22.01.2017 01:23: Ich bin immer wieder fassungslos über Unvermögen und Inkompetenz dieser Jury! Julie Hall erinnert sehr an Celine Dion, doch so etwas erkennt wohl nur ein Profi wie Herr Bohlen. Herrn Baxter mangelt es an Gehör - verständlich, wenn man weiss, was für eine "Musik" er selbst fabriziert. Von Mme Michelle sind wir inzwischen ja bereits gewohnt, dass sie gegen alles wettert, was ihr an Qualität und stimmlichem Können überlegen ist - Futterneid oder berechtigte Angst vor Konkurrenz? Oder einfach nur Stutenbissigkeit? Und dem kleinen aufgebrezelten Neuzugang fehlt es ganz einfach an Erfahrung und Fachwissen. Was da andererseits so alles weiter gelassen wird von den drei "Fachleuten" lässt einen oft nur resigniert den Kopf schütteln. Gut, dass das die Kandidaten, die wirklich was können, erfasst haben und Herrn Bohlen als "Joker" wählen. Und traurig, dass so manches wirkliche Talent durch schlichtes Unvermögen 3/4 der Jury durchfällt.
    Rote_Pfoten (geb. 2000) am 24.04.2016 11:24: Das war gestern die schlechteste DSDS-Show aller Zeit. Nur lmiitelmäßige, langweilige deutsche Lieder, mäßige Interpreten mit wenigen Ausnahmen und die Zwischeneinspielungen mit den albernen Möchtegern-Superstars grauenhaft. Dazu die Hochzeit, die nun wirklich deplaziert war. Wann kehrt man endlich zu dem alten Format zurück?
    Hoss am 07.02.2016 00:09: Was für ein scheiss da ist the voice Kids 1000x besser
    - am 11.08.2015: Noch ein Schlager-Star in der DSDS Jury! Bitte nicht! Die Quoten werden weiter sinken

    Deutschland sucht den Superstar – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Talentshow und die Fernsehsensation des Jahres 2003.

    Im Rahmen von 15 Abendshows wird ein Nachwuchssänger gesucht, der zum Star aufgebaut werden soll. Unter allen Bewerbern (60 000 allein für die erste Staffel) trifft eine Jury (Popstar und Produzent Dieter Bohlen; der damalige Chef der Plattenfirma BMG, Thomas M. Stein; der Radiomoderator Thomas Bug und die englische Musikjournalistin Shona Fraser) eine Vorauswahl; in mehreren Castingrunden wird schließlich auf 30 Kandidaten reduziert, die sich in der Show bewähren und ab jetzt der Telefonabstimmung durch die Fernsehzuschauer stellen müssen. Die letzten zehn treten in großen Live-Abendshows gegeneinander an. Der jeweils Letztplatzierte scheidet aus, die anderen treten in der nächsten Sendung mit neuen Liedern an. Die Platzierungsreihenfolge der im Wettbewerb verbleibenden Kandidaten wird nie bekannt gegeben. Die Jury sitzt bei jedem Auftritt und kommentiert ihn, maßgeblich ist jedoch die Telefonabstimmung. Im großen Finale schließlich wählen die Zuschauer zwischen den beiden verbliebenen Kandidaten ihren Superstar. Der Gesamtsieger erhält einen Plattenvertrag und muss ein Lied singen, das Dieter Bohlen geschrieben hat.

    Die Idee war zwar auch in Deutschland nicht neu – die RTL 2-Reihe Popstars hatte bereits zwei erfolgreiche Gruppen hervorgebracht, andere Reihen waren gefloppt -, doch das Vorbild für diese spezielle Veranstaltung war die britische Show „Pop Idol“, die als „American Idol“ auch schon erfolgreich in die USA exportiert worden war. Auch in Deutschland wurde sie eine Quotensensation. RTL zeigte in der ersten Staffel die Zusammenschnitte der Castings samstags um 19.10 Uhr mit guten, aber nicht überragenden Quoten. Zu sehen waren darin überwiegend Teenager, die mangelndes Talent durch Selbstüberschätzung zu kompensieren versuchten und von Dieter Bohlen rüde abgefertigt wurden. Erst die Entscheidungsshows mit den Live-Auftritten, samstags um 21.15 Uhr, machten die Show zu einem Großereignis, und das trotz der Moderatoren Michelle Hunziker und Carsten Spengemann, der ebenfalls mangelndes Talent durch Selbstüberschätzung wettmachte.

    Weil immer nur ein Kandidat ausschied und die Zuschauer zu den übrigen eine Beziehung aufbauen konnten, stieg die Einschaltquote von Woche zu Woche an und gipfelte schließlich bei fast 13 Millionen Zuschauern in der vorletzten Show am 15. Februar 2003, eine Zahl, die das Finale drei Wochen später am 8. März 2003 knapp verfehlte. Die eigentlich auf eine Stunde angesetzten Live-Shows hielten ihre Sendezeit nie ein und überzogen in der Spitze um fast eine Stunde. RTL sah es gern, denn auf diese Weise konnten die hohen Quoten über einen längeren Zeitraum gehalten werden. Eine Stunde nach Ende der Show folgten noch einmal 20 Minuten (es war in der Regel gegen Mitternacht), in denen das Abstimmungsergebnis verkündet wurde. Davon profitierten die Comedyshows Krüger sieht alles und Olm!, die von den Superstars umklammert wurden und ebenfalls Rekordquoten erzielten.

    Gesamtsieger der ersten Staffel wurde Alexander Klaws, dessen Song „Take Me Tonight“ umgehend Platz eins der Charts erreichte. Zuvor hatte bereits der Song „We Have A Dream“, den alle zehn Finalteilnehmer gemeinsam aufgenommen hatten, wochenlang den ersten Platz belegt. Eigentlicher Star der ersten Staffel war jedoch der Drittplatzierte Daniel Küblböck, ein 17-jähriger Bayer, dessen Stimme ungefähr so viel Wohlklang hatte wie eine ICE-Bremse, der durch sein kindlich-quirliges und verstörend-androgynes Auftreten jedoch sofort zum Publikumsliebling wurde und die Menschen polarisierte. „Bild“ erfand für ihn die Bezeichnung „schräger Daniel“, eine riesige Fangemeinde versammelte sich hinter ihm, doch schließlich entschied in der vorletzten Sendung die Mehrheit gegen ihn und wählte Alexander und Juliette Schoppmann ins Finale. Daniels Single „You Drive Me Crazy“, die nur zwei Wochen nach der Alexanders erschien, löste Alexander auf Platz eins der Charts ab. Auch sein Hit stammte aus Bohlens Feder. Juliette veröffentlichte ebenfalls eine Single, wollte aber musikalisch nichts mehr mit Bohlen zu tun haben. Ihr „Calling You“ erschien einige Monate später und erreichte knapp die Top 10. Auch andere Finalrundenteilnehmer schafften den Sprung in die Charts.

    Im Sog des Erfolgs überschwemmten noch im Sommer 2003 etliche weitere Talentshows den Bildschirm, die erfolgreichste unter den Kopien war Star Search in Sat.1, die ähnlichsten Fame Academy bei RTL 2 und Die Deutsche Stimme im ZDF.

    Am 3. September 2003 startete RTL die zweite Staffel und zeigte die Casting-Shows jetzt mittwochs um 20.15 Uhr, ebenfalls als Shows, in denen die Fernsehzuschauer unter den Top 50 ihre Finalkandidaten auswählten. Die zugehörige Ergebnissendung unterbrach am gleichen Abend stern tv. Die Mottoshows liefen wieder am Samstag und blieben weit hinter den Quotenerwartungen zurück, erreichten jetzt kaum noch fünf Millionen Zuschauer und wurden zum Teil von Ausstrahlungen alter Spielfilme auf Sat.1 geschlagen. Auch der Gesprächswert war weg, Charterfolge der Teilnehmer waren nicht mit früheren vergleichbar, die Gewinnerin hieß Elli Erl.

    Dennoch begann RTL im Frühjahr 2005 mit der Suche nach Kandidaten für eine dritte Staffel. Ein Begleitmagazin zur Sendung lief auf dem RTL-Schwestersender Vox.

    Deutschland sucht den Superstar erhielt den Deutschen Fernsehpreis 2003 (beste Unterhaltungssendung).

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