Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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  • (geb. 1962) am

    @ 213: Es ist ein fataler Unsinn, politische Integration an einer nationalen oder ethnischen Herkunft („Wir“) festzumachen. Das Gegenteil ist richtig: Eine gelungene Identitätsbildung und ein lebensfähiges Gemeinwesen entstehen erst dann, wenn ein moderner Verfassungsstaat sich auf Grundrechte und demokratische Spielregeln stützt, statt auf Exklusion zu setzen.

    Ein stabiler Zusammenhalt braucht keine Abgrenzung nach außen, sondern die materielle Teilhabe aller im Inneren.

    Gerade das Beispiel Ungarn zeigt doch, dass nicht die universellen Menschenrechte oder „Brüssel“ das Problem sind. Das eigentliche Problem war die ökonomische Kolonialisierung nach dem Ende des Ostblocks, die die Menschen in sozialer Unsicherheit zurückgelassen hat. Wenn der Staat bei der sozialen Absicherung versagt, öffnet das erst Tür und Tor für Bewegungen, die diese Abstiegsängste für autoritär-nationalistische oder völkische Konzepte instrumentalisieren.

    Nicht der Multikulturalismus spaltet eine Gesellschaft, sondern die ökonomische Ungerechtigkeit.
  • (geb. 1954) am

    Höhlendödel,was Sie sehen ist doch völlig uninteressant.Die Realität ist,Sie machen sich immer wieder zum Affen.
  • (geb. 1962) am

    Sicher, @ diametral: Sie sind trainiert in Social Media. Aber sprechen wir doch inhaltlich:

    Erstmal: Wie kommen Sie auf "keinen Export"? Das wäre absurder Unfug. Es geht um den MERKANTILISMUS. Das Problem ist doch, mit heimischem Lohndruck Handelsbilanzüberschüsse ohne Ende zu machen und dann empört sein, wenn andere dagegen aufbegehren. Wenn man nach innen spart, aber gleichzeitig den Export ohne Ende ausbaut, dann ist es einfach so, dass man das Gleichgewicht ins Trudeln bringt.

    Und wenn man dann noch die auf dem Weg erzielten Gewinne auch noch im Ausland anlegt, statt im Land zu investieren, um Betrieb und Staat zu modernisieren - ich erinnere daran, dass trotz exellenter Gewinnphasen die Nettoinvestionsquote in Deutschland seit 20 Jahren bei Null liegt - dann kann es einfach nicht anders ausgehen. Die USA und China konnten gar nicht bereit sein den ganzen Kram zu "schlucken", den europäischen "Partnern" fehlten schlussendlich die Mittel. Das war absehbar.

    Und es war ja wohl nicht so, dass es nicht andere Möglichkeiten gegeben hätten. Die Umstellung auf die E-Auto-Produktion wurde verzögert, weil der Geldregen als ewig während erschien. Und selbst wenn das nicht - der ganze Bereich der erneuerbaren Energien hätte viele der Mittel aufnehmen können, Infrastrukturverbesserung, mal raus aus dem Niveau der 90er. Digitale Technologien mit Verantwortung. Wollte man alles nicht, sondern deutsche Benzinautos bauen - und erwarten, dass 70% davon im Ausland gekauft wird. Das war eine Narretei. Eine Volkswirtschaft muss zusehen, dass sie sich mit anderem im Gleichgewicht erhält, sonst sinkt überall der Wohlstand.

    Und auch wenn Sie mich nicht verstehen wollen, Sie werden einsehen, dass ich auf die Albernheiten mit den Lastenrädern nicht eingehe. Bleiben wir lieber bei sachlich und präzise.
  • (geb. 1962) am

    Finde ich genau auf den Punkt argumentiert, @ 819
  • am

    Es bringt nichts, einfach mit Begrifflichkeiten um sich zu werfen. Ungarn hatte mit gerade einmal 2,6 Prozent Ausländeranteil in 2025 gegenüber mehr als 15 Prozent in Deutschland eben so gut wie keine Ausländer. Man ging aber auch gegen die im eigenen Land geborenen Roma und Sinti vor. Wir erinnern uns, 2015 wurden die Flüchtlinge nicht in das Land gelassen oder nach Deutschland durchgewunken. Entgegen der Regeln lt. Dublin.
    Freie Wahlen gab es zum Schluss in Ungarn genauso wenig wie heute noch in Russland. Die Kandidaten der Opposition wurden behindert, TV und der Rundfunk nach Orban ausgerichtet. Deshalb ist es dem neuen Regierungschef hoch anzurechnen, dass er trotz massiver staatlicher Behinderung monatelang mit den Wählern ins Gespräch kam und sich Bürgerinitiativen zusammenschlossen, um das System Orban zu überwinden.

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