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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Gleichwohl, dass die unabhängige politische Bildung fast naturgemäß dem Mainstream verordneter Staatsräson lange Zeit hinterherhinkte, hat sie in den letzten Jahrzehnten unwahrscheinlich aufgeholt und an Gewicht und Bedeutung gewonnen. Bis hin zur Basis werden in Gesprächen und Zusammenkünften fortschrittlicher Bürger die historischen Bezüge und Ursachen für heutige Situationen klar im Konsens erörtert und verstanden. Nebenbei erscheinen aufgrund unklarer und verschwommener Existenzgrundlage die Schicksale einiger Mitmenschen ohne Lebensleistung und mit geistiger Deformation unüberwindbar. Derartige, als kommunikativ versuchte Einwürfe ungebildeter oder auch fanatisch abseits Stehender bestätigen aber lediglich den unaufhaltsamen Fortgang zivilgesellschaftlicher Errungenschaften. Alle gegenwärtigen Umbrüche, auch weltweit, streben immer bessere und höhere Ziele modernerer Lebensmodelle an.
Dass im Parteienstaatzwangsläufig eine Oligarchie – laut der antiken griechischen Verfassungslehre die Schwundstufe der Aristokratie – entsteht, war für den Soziologen Robert Michels (1873-1936) ein ehernes Gesetz. Größere Menschengruppen bildeten aus Effizienzgründen immer eine bürgerliche Organisation. Diese werde irgendwann von einer Machtelite kontrolliert. Die daraus folgende Oligarchie führe schließlich zur Korrumpierung der oberen Kaste. Idealismus weiche Opportunismus. Das Übel lag für Michels in der Institution Partei an sich. Mit zunehmender Organisation ist die Demokratie im Schwinden begriffen, schrieb er in seiner Soziologie des Parteiwesens (1911). Die Führer, die zunächst nur die Vollziehungsorgane des Willens der Masse sind, werden selbstständig, indem sie sich von der masse emanzipieren. Dies täten sie, wie Michels feststellte, vornehmlich aus materiellen Interessen.
Cosima K. am
Die deutsche Bevölkerung ist vornehmlich den Informationen entsprechend der Machtkonstellation ausgesetzt – genauso wie die Menschen in anderen Regimen ihrerseits auch. So werden nur die kritisierten Handlungen des Gegners publiziert, wie z.B. in Lanzforen ect. Ein unter diesen Verhältnissen logischer Vorgang, wenn sich kapitalistische Systeme gegenseitig zubomben. Zivile Ziele gehören mittlerweile zum Grundstandard und jede Seite beansprucht ihre Auslegung. Städtebombardierung im 2.WK, in Korea, Vietnam, Irak, Pakistan, Iran, Israel, Osteuropa, Syrien u.v.a. bestätigen diese ungute Entwicklung und die Medien jedes Landes „bearbeiten“ diese Situationen für ihre Ansichten. Bürger müssen aus dem Wust von Zweckpropaganda dann nur die richtigen Schlussfolgerungen ziehen und mittels eigener Agenda reagieren.
AN71H3RO am
@819, die echte Kopie vom Original.
Dieser Text veranlasst mich, etwas spät noch etwas dazu zu schreiben: JA! Dem ist wirklich so knapp wie richtig nichts hinzuzufügen!
Teile ich – like ich. 🙂
AN71H3RO am
...verloren und verwirkt hat und absolut nichts mehr mit dem „Rundfunkstaatsvertrag“ zu tun hat!!!
Ich bin zwar mittlerweile wütend, doch gleichzeitig weiß ich aber genau: Diese Entwicklung, die zu Recht ihre Daseinsberechtigung besitzt, ist nicht mehr unumkehrbar und letzlich aufzuhalten.
Die größte Gefahr kommt nicht von rechts, die größte Gefahr kommt von einer verbrieften Inkompetenz und linkspolitischer Fehlpolitik!
P.S.: Ich freue mich jetzt schon auf die linke Regierung in Berlin, den Hort, die Brutstätte und mittlerweile ein „Lost Place“ linker, queerer, extremistischer Ideologie. Ich drücke denen zumindest fest die Daumen – die werden sich eh völlig entzaubern!!!
Habe nun fertig, eine bürgerliche Stimme...
AN71H3RO am
KORREKTUR:
…Hubertus Heil ist einfach nur dumm, wie andere seinesgleichen in dieser Partei auch – die sich ständig aus Eigennützigkeit nach vorne drängen, ihres verschissenen und wohlgenährten Amtes wegen. Gestern bei Maischberger den Vogel so kurz wie möglich angesehen, und das tat schon richtig weh – normalerweise schaue ich diesen Schund nicht!
Fazit: Immer noch nichts verstanden, von Marc Felix Serrao und Ursula Weidenfeld letztlich völlig auseinandergenommen – aufgrund der beschriebenen Wirklichkeit. Er redete in der SHOW nicht von einer Volkspartei der AfD, sondern framte ständig und traut sich inzwischen immer noch, jenseits vom Wählerwillen, dem Souverän, abseits davon zu sprechen. Gleichzeitig beschimpft er bei jeder Gelegenheit die stärkste Partei insgesamt als „rechtsradikal“, und die angeblich „demokratischen“ Parteien müssten diese Ordnung „schützen“.
…Schäbigkeit hat einen Namen, und das heißt SPDS – und ist mittlerweile eine parteigewordene Dummheit im Niedergang und Abgesang.
Die CDU ist ebenfalls ein Schatten ihrer selbst geworden: durch falsche Führung und das Anbiedern an die hirnrissige „Brandmauer“ geklammert, ein Clown in der Manege, getrieben durch linke Fehlpolitik.
Friedrich Merz im Wahlkampf: „Links ist vorbei!“ – „Die Schuldenbremse steht!“ – „Herbst der Reformen“ …oder doch vielleicht „Frühling der Reformen“?! Was für ein überheblicher und unfähiger VOLLIDIOT, der immer noch meint, das sogenannte „Wahlvieh“ wäre völlig dämlich. Man sieht’s ja, nämlich an den Wahlumfragen – Körperspannung wie ein vollgeschissener Damenstrumpf.
Allesamt!
Die sind inzwischen so weit von der Wirklichkeit entfernt und völlig abgehoben, dass es ja irgendwie witzig wäre, wenn es leider nicht so verdammt ernst wäre.
Lösung: Politische Zeitenwende. Demokratischen Prozessen endlich ihren freien Lauf lassen. Politiker sind schließlich auf Zeit im Amt und „Diener“ des Volkes! …sorry, dämlicher wird’s heute leider nicht mehr.
Aber das ist nun mal die knallharte Realität und die große Stimmung in der Gesellschaft, auch wenn wenige und laute Stimmen das nicht wahrhaben wollen. Für wen halten die sich eigentlich?! Wie lange wollen diejenigen eigentlich einen demokratischen Neuanfang noch verhindern?!
Ändert sich nichts, kommt es zwangsläufig zum großen Knall, und es reguliert sich auf eine harte Art und Weise von selbst – die niemand schlussendlich haben will! Diejenigen haben es vergeigt, das liegt doch glasklar auf der Hand. Und wir brauchen auch keine zusätzlichen, dämlichen Sendeformate ohne Mehrwert im zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen mehr – das seine Berechtigung ebenfalls schon längst%2...