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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Wer Wasser predigt und selbst Wein säuft hat in der Politik nichts zu suchen.
Egoistisch, selbst eine Leihmutterschaft in Anspruch nehmen aber seinem eigenen Volk dies nicht zu gönnen.
Er, wohl mehrfacher Millionär, geht halt ins Ausland. Der Rest von Deutschland hat halt Pech gehabt, das jene kinderlosen Paare, wo eine Frau keine Kinder bekommen kann, sich dies nicht leisten können.
Ich bin der Meinung: Kinder brauchen eine Mutter und einen Vater.
Wie werden sich Kinder wohl fühlen, in deren Leben keine wirkliche Mutter eine Rolle spielt. Ihre Freunde aber von "Meine Mutter ..." oder "Meine Mama hat ..." oder "Mama und Papa ...." erzählen/sprechen?
Die nicht wirklich eine Mutter in ihrem Leben kennen werden.
Will Jens Spahn diese Leihmutter - Frau ab und zu nach Deutschland einfliegen lassen? Und will diese Frau dies überhaupt? Oder wird sie für diese Zeit nochmal extra bezahlt?
Gut das DER jetzt weg ist ...
725819 am
@Uli, das war wieder ein voller Treffer! Ich muss gestehen, dass ich das Gefasel nach dem ersten Halbsatz nicht weiterlese. Diese albernen Versuche, uns Geschichte erklären zu wollen.
UserUli (geb. 1962) am
@ Holm Maurer. Man hat es hier im Forum ja nun schon mehrfach gesehen: Wenn die neurechte Blase mit konkreten internen Widersprüchen, realpolitischen Fakten und moralischen Leitfiguren konfrontiert wird, kollabiert ihr einfaches Schwarz-Weiß-Narrativ vom "bösen Regime" und der "rettenden Alternative" sofort.
Zurück bleibt eine argumentative Peinlichkeit, die sich in riesige, nebelhafte Geschichtserzählungen flüchtet.
Was mich bei Ihnen allerdings wundert, ist Ihr ausgeprägter Querfront-Habitus. Einerseits bedienen Sie sich munter im sozialistischen Werkzeugkasten und schwadronieren pathetisch über die "Endphase des BR-Kapitalismus-Kartells".
Andererseits jubeln Sie im selben Atemzug einer Partei zu, die ein zutiefst kapitalistisch-neoliberales Programm vertritt, und unterwerfen sich diesem autoritären Marktliberalismus geradezu glücklich.
Diese totale logische Entkernung wirft eine Frage auf: Ist diese moderne "Querfront" vielleicht nichts anderes als die Wiederkehr des autoritären Charakters im Elsässer-Gewand? Der Sehnsuchtsort ist offensichtlich nicht die soziale Gerechtigkeit, sondern schlicht das Ressentiment und die Lust an der Zerstörung.
Karl Marx bemerkte einmal treffend, dass alle großen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen zweimal ereignen: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.
Ihre historische Inszenierung hier – der Versuch, den völkischen Kulturkampf von heute in eine Reihe mit der Bastille oder 1989 zu stellen – ist genau das: die intellektuelle Farce einer Pseudorevolte von rechts, die das Autoritäre glorifiziert. Sie haben einfach zu viel Compact Comics konsumiert.
UserUli (geb. 1962) am
Haben Sie dermaßen recht, @ 819. Frage mich auch, wie man dieses Ausmaß an Doppelmoral überhaupt im Kopf aushalten kann.
UserUli (geb. 1962) am
@ Hera, es war tatsächlich eher ein Zufall, insofern ich meinen Post schon im Kopf zusammen hatte, als ich mich einloggte und Ihren las. Aber es ergänzte sich dann ideal. Schönes Wochenende.