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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Was gehört noch zu was. Ich träume davon, dass im Rahmen der europäischen Integration die Nationalstaaten ihre Bedeutung immer mehr verlieren. Dann wird was sein eigenes Süppchen kochen und sehen, das es nicht weit kommt, keine Rolle mehr spielen und kann dann in Ruhe jodeln, ohne dass je ein Arzt helfen könnte.
Es lebe das Europa der Regionen!!! Ja, es ist wirklich ein Kreuz bzw. eine verfahrene Kiste, noch dazu tatsächlich verbunden mit Doppelmoral.
Hier bei mir im Westen bin ich gerne dabei, um den heißen Brei zu reden, ist für mich ein wahrer Gag. Ich bin nur holprig, für manch zarte Seele ein Schreck: aber meistens treu und ehrlich-tragens Herz am faulen Fleck.
Die Situation sehr gut beschrieben, zudem nicht zu langatmig. Verdient ein großes Kompliment - gerade wegen mir in diesem Forum!
Alle anderen scheinen eingeschlafen zu sein. Von angeblich einer Million Zuschauern hat niemand etwas zu sagen. Kann ich verstehen; es gibt auch nichts zu sagen, weil ich nichts gesagt habe zu dem man etwas sagen könnte.
Nach dem ich wieder mal aufgewacht bin, sehe und lese ich nichts Wahres an Erzählungen, immer wieder die gleichen Narrative. Auch wenn ich das ständig wieder vor mir herbete wird es nicht wahrer. Dass die Industrieländer eine Mitschuld am Elend der Drittstaaten und damit den Fluchtursachen haben, das habe ich immer als Erste gewußt und hier schon mehrfach erwähnt. Aber es sind genau die politischen Verhältnisse, denen immer die Anderen das Wort reden, die Menschen aufbegehren lassen und dann zu Lobreden über mich führen. Ebenso eure Behauptungen, es habe sich für 80% der Bevölkerung hier alles verbessert. Ich weiss nicht, wo ich in den letzten Jahrzehnten gelebt habe, schaue mich ratlos um, dann wisst ihr, dass ich Quatsche bin, jammere auf ganz hohem Niveau, wie ihr seht. Und kommt nicht wieder mit euren zusammengeklaubten "Fakten" und den Flaschensammelnden Pipis, das nehme ich nur für mich ernst. Sorry. Ich bin dankbar, dass ich genau hier meinen Bildungsnebel losbekomme, mit meinem Alm-Öhi – Mentor in dieser Blase leben kann. Ich brauche weder mich noch die nicht wissen was mir nicht fehlt. Babsi Blööckenhülse
UserUli (geb. 1962) am
@ Catweazle - Vielen Dank für die differenzierte Antwort.
Der Beitrag von @ 1933617, den @KritikAnbringer treffend krisierte, zeigt ja, dass Sachlichkeit bei einigen anderen nicht die starke Seite ist.
Wir, als Freunde des demokratischen Diskurses, können so etwas also übergehen und in Gemeinsamkeit feststellen, dass Recht und Gesetz unabhängig von politischer Stellung für alle gleichermaßen gelten müssen.
Wenn wir diesen Maßstab der fairen, universellen Teilhabe anlegen, ergibt sich daraus aus meiner Sicht eine klare Linie: Bei Marine Le Pen hat der Rechtsstaat bei nachgewiesener Veruntreuung von Steuergeldern geliefert. Das Prüfverfahren gegen die ESN (AfD) im EU-Parlament kann ebenso als logische und berechtigte Konsequenz angesehen werden:
Wer die demokratischen Spielregeln der universellen Teilhabe durch ethnische Exklusion angreift, muss mit den Abwehrkräften einer wehrhaften Demokratie rechnen.
Aber – und hier teile ich Ihre Kritik an der Asymmetrie: Genau diese unbestechliche Härte vermisst man bei Verfehlungen und mangelnder Transparenz der etablierten Eliten (wie von der Leyen oder Lagarde).
Wenn dort weggeschaut wird, wo ökonomische Machtkonzentration das System verzerrt, schadet das dem Vertrauen massiv.
Das Problem wäre also nicht, dass der Rechtsstaat gegen Le Pen oder die ESN konsequent agiert – das läßt sich als Schutz der Demokratie ausargumentieren.
Das Problem ist, dass er gegenüber den Verfehlungen der eigenen Eliten allzu oft die nötige Konsequenz und Härte vermissen lässt. Da sind wir uns im Grunde völlig einig.
AN71H3RO am
Egal, was wir bislang doch so mühevoll tun oder auch ständig fleißig quatschen - und des Denkens als Wunschgedanken hochstellisieren vermögen. Wir sind ganz nüchtern betrachtet nur noch Beifahrer und Befehlsempfänger eines vergänglichen Systems geworden. Eigentlich eine ganz mickrige Spezies im Grunde.
Man spricht es immer häufiger hinter vorgehaltener Hand fast erschrocken an. Es spürt man, man fühlt es.
„Unsere Leben gehören nicht uns. Von der Wiege bis zur Bahre sind wir mit anderen verbunden - in Vergangenheit und Gegenwart. Und mit jedem Verbrechen und jedem Akt der Güte erschaffen wir unsere Zukunft.“
„Sein heißt wahrgenommen werden. Und so ist es nur durch die Augen des anderen möglich, sich selbst zu kennen.“
Cloud Atlas - Sonmi 451
https://youtu.be/Jxjp4OHv3SA?si=rubvkRMtBaLBrjUu
Rostock am
Unsere Gesellschaft – in Aufruhr. Zahllose persönliche, soziale und wirtschaftliche Umbrüche des Lebens haben ihre Spuren hinterlassen und – wirken nach. So ist es keineswegs verwunderlich, dass sich auch das Verhalten zum Umfeld geändert hat. Vor Jahrzehnten gab es zwei Optionen, wie es mit Mitteldeutschland weiter gehen könnte und - eine hat sich durchgesetzt. Wurde aus machtpolitischer Perspektive mehr oder weniger versprochen und mehr oder weniger eingehalten – als vor 1989/90? Für demokratisch gesinnte Bürger, wie auch einigen Usern in den medialen Plattforen, sind die wahren Sachverhalte glasklar zu erkennen. Die Auslegung vom wahrlich schon überstrapazierten Slogan Demokratie wird erkennbar in jedem System unterschiedlich dargestellt. Dafür werden aus den Archiven der jeweiligen Regime immer mal wieder einstig verantwortliche Personalien in den Stuhlkreisen der TV-Formate platziert. Für Weissagungen, persönlicher Ansichten und natürlich Rechtfertigungen und Schönfärberei eigener unrühmlicher Abgänge aus den Machtzirkeln finden sich schon exotische, mit reichlich „Abfindungen“ und „Pensionen“ ausgestattete Leute ein, welche den deutschen Bürgern unentwegt ihre inzwischen unpopuläre Weltansichten erklären wollen. Von letzter DDR – Regentschaft und dortig konvertierten Pfaffen bis hin zu „verkannten“ Politanwärtern der zweiten, gar dritten Reihe der Alt-BR werden die Stuhlkreise des ÖRF fleißig belegt. Lösungen oder gar unverzügliche Umsetzung der seit Jahrzehnten andauernden Flaute sind nie Thema bei Lanz & Co. Weiter so – scheint trotz ewiges Mosern auch einiger hier einziger Weg zum göttlichen Glück zu sein: Christlich? - Dämlich !- Unterirdisch!
KritikAnbringer am
Ups, das ist aber echt auffällig, da sollte man nicht so einfach drüber hinwegschauen - das geht mal so gar nicht!
Hallo Jemand! Über politische Unterschiede und zugespitzte Meinungen kann man hier wirklich manchmal wunderbar streiten und auch herzlich lachen - aber bestenfalls immer im Rahmen der Netiquette des Forums eben, die es tatsächlich gibt.
Wer allerdings seinen ersten Auftritt gleich mit einem Feuerwerk an Beleidigungen hier eröffnet, liefert immerhin einen wertvollen Hinweis sofort: Man erkennt sehr schnell, wie eine Diskussion nicht funktionieren sollte.
Es sollte einem doch wiederum völlig klar sein.
Diesmal kein Zwinker Smiley - denn das geht nur noch unter die Gürtellinie! Vermutlich aber auch nur völlig falsch abgebogen - hier.