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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Zur Einordnung: Hass und Hetze im Netz – Von wem kommt sie?
Es gibt sicher keine Alleinzuweisung. Aber: Aus den Sonderauswertungen des BKA zum Thema Hasspostings geht z. B. klar hervor, dass rund zwei Drittel aus dem Bereich der rechtspolitisch motivierten Kriminalität kommen. Linkspolitisch motivierte Taten liegen hier z.B. deutlich niedriger. Ähnlich ist das Bild bei der Hasskriminalität insgesamt: Rund drei Viertel der fremdenfeindlichen Straftaten wurden dem Bereich PMK-rechts zugeordnet. (BMI25053_pmk-2024-uebersicht.pdf)
Aber nicht alle Straftaten sind direkt einer Richtung zuordbar. Hier zeigt jedoch eine weitere Studie, dass besonders Menschen mit einer „Social Dominance Orientation“ (SDO) zum Verfassen von Online-Hasskommentaren neigen. Es sind Menschen, die strikte gesellschaftliche Hierarchien, ethnische Ungleichwertigkeit und die Dominanz gegenüber Minderheiten fordern. Kurzum, einer Einstellung folgen, die dem ideologischen Kern des Rechtsextremismus entspricht. (https://www.frontiersin.org/journals/social-psychology/articles/10.3389/frsps.2024.1389437/full)
Fazit: Zwar kommt unhöfliches Verhalten, vulgäre Sprache oder situative Beleidigung überall im Netz vor – sobald es sich jedoch um strafrechtlich relevante, systematische Hetze, Volksverhetzung und organisierte Einschüchterung handelt, ist das Phänomen primär im rechten Spektrum verankert.
DerGoldeneReiter74 am
Manche drehen sich gerne im Kreis, ich gehöre allerdings nicht dazu. Wenn man den Kontext nicht versteht, ist das halt so.
Mein Kommentar war klar und eindeutig formuliert. Deshalb sehe ich auch keinen Grund, ihn noch weiter zu erklären, nur weil er von Ihnen offenbar anders verstanden wird und Dinge hineininterpretiert werden, die ich so nicht gemeint habe.
Lassen wir es jetzt dabei. Wir reden hier ganz offensichtlich aneinander vorbei, und man versteht die Kernaussage des Beitrags anscheinend nicht.
Und was Kurt Krömer betrifft: Es geht hierbei nicht nur um ihn, sondern um mittlerweile zahlreiche nicht mehr hinnehmbare Fälle. Es geht um die Spaltung und das Aufwiegeln einer ganzen Gesellschaft!
Herma am
Ausgerechnet Sie, Catweazle reden hier von Diskussionskultur?
Ich erinnere an übelste Beleidigungen gegen alle, die sich Ihrer Meinung nicht anschließen, Ihren "Recherchen von unabhängigen Medien" widersprachen, an völlig sinnfreie Blödelkommentare bis hin zum Erbsensuppenrezept - meist redaktionell entfernt - was weder Sie noch Ihre Trollianer, die mit Springerstiefeljargon auffielen, von immer neuen Pamphleten abhielt.
Auch wenn Sie und Ihre Trollmafia seit einiger Zeit Kreidefraß demonstrieren - wenig überzeugend - Troll bleibt Troll!
diametral (geb. 1965) am
@R74, Sie schreiben
>>Was ist genau passiert?! Der ZDF-Komiker Kurt Krömer beleidigte vor laufender Kamera Millionen demokratischer AfD-Wähler auf besonders abfällige Weise.<<
Sie sollten schon zur Kenntnis nehmen, dass so etwas juristisch wohl nicht unter Beleidigung fällt.
Wobei das noch nicht entschieden ist, denn Strafantrag wurde gestellt.
Und wenn es nicht so ist, so könnte eine Petition zur Entlassung von Krömer womöglich sogar als Hetze gewertet werden. Für Krömer geht es um seinen Arbeitsstelle, seinen Lebensunterhalt, da geht es um viel. Bitte nicht vergessen.
Natürlich finde ich die Aussagen von Krömer geschmacklos, keine Frage.
Demokratie muss aber viel aushalten können. Auch, wenn es geschmacklos wird. Auch, wenn gegen solches OpenPetition eine Petition vom Netz nimmt.
OpenPetition steht das Recht zu, also können sie es wahrnehmen. Uns wird vieles nicht passen, was in Deutschland passiert. Man muss damit leben. Den großen Aufmacher kann ich da nicht erkennen.
1941108 (geb. 2002) am
Es sollte eine Zeitenwende für die Menschen 1989 in Mitteldeutschland werden…… Doch brauchte die Geschichte noch mal gar drei Jahrzehnte mehr, diese Option allmählich für ganz Deutschland Wirklichkeit werden zu lassen. Die alten Geister wehren sich mit Verboten, Verunglimpfungen und einer Schar bereitwilliger Diener ihr Weiterso mit allen Mitteln zu pflegen. Empörend, wie sich einige dieser Honks mit Fake-Nicks inzwischen in Sozial Media breitmachen und im Gefolge des hier schon angezeigten 028 mit allerlei Unfug beschäftigen, was man rigoros antidemokratisch verurteilt. Sich im Schafspelz an gesellschaftlichen Problemen ohne jegliche Kompetenz auslassen, kennzeichnet eine von vielen Bürgern eingeforderte Wiederherstellung normaler Umgangsformen im Land.