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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Ja, aber Vernunft siegt nunmal und stellt auch keine großen Kriterien.
diametral (geb. 1965) am
das wird nicht passieren. Wenn BSW jetzt Mist baut, ist sie weg vom Fenster. Mit der AfD irgendetwas -was auch immer- auf die Beine zu stellen ist ihre einzige Option.
Hera am
@ diametral: haug, ich habe gesprochen!!
Vielleicht habe ich mich für Sie nicht verständlich genug ausgedrückt: Als die NSDAP in Sachsen-Anhalt an die Regierungsmacht kam, war Genuzid n i c h t das Thema!
Mein Kampf hat Hitler geschrieben, stimmt, der war seit 1919 bereits Mitglied der DAP und massgeblich für deren Umbenennung NSDAP verantwortlich und übernahm 1921 deren Vorsitz......Aus diesem Grund empfahl ich Ihnen auch Höcke's Strategien und die seiner Mitstreiter anzusehen, da geht es , oh Wunder', nun mal um die AfD und durchaus erkennbare Analogien!
Und wenn Sie sich die internationalen Presse-Mitteilungen zu der gestrigen Wahl in Sachsen-Anhalt ansehen, eine davon wurde bereits von @ Uli zitiert, dann bin ich nicht populistisch, sondern Sie eher naiv in Ihrem Glauben, dass diese Partei für Deutschland irgendetwas zum Positiven bewegen könnte!
Catweazle74. (geb. 1974) am
Was sich nach der Wahl in Sachsen-Anhalt jetzt gerade abspielt, ist nicht nur enttäuschend, sondern ernsthaft unverantwortlich.
Friedrich Merz bezeichnet den Wahlerfolg der AfD jetzr als "Machtergreifung" - und bewusst so formuliert. Widerlicher kann man eine Demokratie nicht mehr verächtlicher machen und deren Protagonisten einer abgewählten Zeit die eigene Hilflosigkeit aufzeigen.
Genau diese Wortwahl ist völlig fatal. Die Menschen in Sachsen-Anhalt haben schließlich nur mal gewählt - was ist los mit euch?! Sie haben ihre Stimmen abgegeben und damit demokratisch entschieden, wie ihr Parlament zusammengesetzt sein soll.
Man muss die AfD nicht mögen. Man kann ihre Politik auch scharf kritisieren und ihre Positionen entschieden ablehnen. Aber ein demokratisch zustande gekommenes Wahlergebnis als "Machtergreifung" zu bezeichnen, vermittelt Millionen Menschen vorsätzlich den Eindruck, ihre Stimme sei etwas Undemokratisches oder Verwerfliches - wo man sich gegen "wehren" müsste.
Das spaltet unsere Gesellschaft und erinnert an dunkle Zeiten!
Und gerade Friedrich Merz, die "Blitzbirne", sollte sich nach diesem absoluten Wahldebakel vielleicht mal zuerst fragen, warum so viele Menschen der CDU den Rücken gekehrt haben, anstatt den politischen Gegner und dessen Wähler mit historischen Begriffen zu überhöhen. ...hat der eigentlich kein politischen Beraterstab?!
Auch bei der AfD wird häufig mit zugespitzten Behauptungen gearbeitet und letztlich Lügen verbreitet. Aus Forderungen nach Rückführungen ausreisepflichtiger Personen wird beispielsweise schnell die Behauptung daraus gemacht, die AfD wolle pauschal Pflegekräfte oder dringend benötigte Fachkräfte abschieben.
Wer politische Positionen kritisiert, sollte sie aber auch mal korrekt und vollständig darstellen - nicht ein Angstbild erzeugen.
Eine Demokratie muss auch unbequeme Wahlergebnisse aushalten.
Die AfD hat gewählt bekommen - das ist nunmal eine Tatsache. Ihre Politik darf und muss kritisch hinterfragt werden. Aber die Wähler selbst deshalb moralisch abzuwerten oder ihr demokratisches Votum sprachlich zur "Machtergreifung" zu erklären, ist eine völlige Schäbigkeit.
Das ist schlechte politische Verliererkultur, und angesichts der ohnehin tiefen gesellschaftlichen Gräben schlicht unverantwortlich.
Die Menschen haben gesprochen - Punkt!!!
Jetzt wäre es an der Zeit, ihnen zuzuhören.
Catweazle74. (geb. 1974) am
Das wohl Schlauste für den heutigen Tag, was man in Schnipsel noch irgendwie zusammentragen konnte, um ein halbwegs lesbaren Kommentar daraus zu basteln.
Man übertrifft sich nach der Wahl hier wohl jetzt noch gegenseitig im Schlauertum!? Gesülze ohne Ende...