Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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Markus Lanz – Community

  • (geb. 1962) am

    @Catweazle – um mal die Kausalitäten ins Lot zu bringen:

    Wachstum ist erstmal Wachstum. Es besteht real und lässt sich auch auf dem Papier als Zahl wiederfinden. Dass es vor allem durch staatliche Ausgaben erzeugt wurde, macht dabei erstmal überhaupt keinen Unterschied – die US-Wirtschaft macht das jetzt schon seit Jahren so.

    Was aber das Problem ist: dass die Unternehmen sich nicht mehr daran beteiligen. So kann gerade mal der Wohlstand gehalten werden, ein langfristiges Wachstum ist nicht zu erwarten.

    Das stimmt mit der Lagebeschreibung der führenden Wirtschaftsinstitute überein. Die Verbraucher sparen (oder müssen sparen), die Unternehmen sparen – ergo wird der Staat in Zukunft noch mehr Schulden machen müssen, um die Wirtschaft überhaupt auf dem jetzigen Niveau zu halten. Das Wachstum wird extrem moderat verlaufen, insgesamt sieht es nicht so gut aus.

    Das hat aber logischerweise nichts mit "Geld ins Ausland verschenken" zu tun. Faktisch gibt uns das Ausland Geld, es macht für uns Schulden (Stichwort: Leistungsbilanzüberschuss). Und es hat auch nichts mit mangelnder Sparsamkeit zu tun. Wir haben ja gesehen, dass inzwischen auch die Unternehmen sparen, deren "Job" es eigentlich wäre, zu investieren. Auch generelle Steuersenkungen sind hier kein logischer Hebel. Sie erhöhen zwar die Wettbewerbsfähigkeit nach außen, was aber genau den von Ihnen angezielten Handwerkern, Bäckern usw. nicht hilft. Weil die i. d. R. nicht international unterwegs sind. Im Übrigen dachte ich, Sie wollen Großkonzerne nicht mehr subventionieren?

    Wobei es aber trotzdem stimmt, dass der Mittelstand vernachlässigt wird und die ganze Binnenwirtschaft verlottert, während große Mengen staatlichen Geldes ausgegeben werden. Die Lösung wäre also nicht, zu sparen, sondern Geld in Infrastruktur, Bildung und Kommunen zu stecken UND gleichzeitig die Nachfrage zu sichern. Damit es für die mittelständischen Unternehmen interessant wäre, auch mal wieder etwas Neues zu wagen.

    Über Ihren letzten, absurden Absatz schweige ich weitgehend. Was es eher trifft: Die aktuelle Regierung setzt einseitig auf mehr Wettbewerbsfähigkeit und kürzt dafür bei den Menschen. Das bringt im Grunde keinem was, sondern verschärft die Krise.
  • am

    Man kann auch Dinge völlig kaputtquatschen.
    Jemand dieser Aspekt mal aufgefallen?!
  • am

    Doch wohin führt uns das alles?!

    Wenn wir so weitermachen, wird das, was wir über Generationen hinweg aufgebaut haben, bald nichts mehr wert sein.
    Unsere Infrastruktur verfällt. Schulen bröckeln und verfallen, während immer mehr Geld in ständig steigende staatliche Ausgaben fließt.
    Genau deshalb brauchen wir eine grundlegende und radikale Erneuerung. Die Lösungen liegen auf dem Tisch, wie die AfD im Bundestag fordert.

    Keine weitere Politik auf Pump und keine teuren politischen Illusionen mehr!
    Schluss damit, unser Geld ins Ausland zu verschenken.

    Wir müssen unser Geld endlich dort einsetzen, wo es tatsächlich den Bürgern und dem Mittelstand zugutekommt.
    Die Mehrwertsteuer auf Energie muss von 19 auf 9 Prozent oder sogar noch weiter gesenkt werden. Die CO₂-Steuer muss unverzüglich abgeschafft werden, damit Energie für unsere Unternehmen wieder bezahlbar wird.

    Wer das immer noch nicht versteht, dem scheint die Zukunft unseres Landes und unserer Wirtschaft gleichgültig zu sein.
    Die etablierten Parteien verwalten offenbar nur noch unseren Niedergang.
    Wenn wir den Wohlstand retten wollen, den wir noch haben, müssen wir jetzt die Notbremse ziehen.
  • am

    Die bittere Wahrheit kommt immer ans Licht.
    Wenn man in den Nachrichten hört, dass sich die deutsche Wirtschaft angeblich wieder erholt, wird man lediglich gründlich getäuscht.
    Dr. Jörg Kramer, Chefvolkswirt der Commerzbank, hat die harten Fakten einmal auf den Tisch gelegt.
    Ein großer Teil des vermeintlichen Wirtschaftswachstums in unserem Land existiert hauptsächlich auf dem Papier. Es handelt sich um eine reine optische Täuschung, die durch unsere Steuergelder sogar finanziert wird.
    Während die etablierten Parteien unseren Wohlstand immer weiter aushöhlen, zerfällt Deutschland im Hintergrund – und zwar direkt vor unseren Augen.

    Deshalb lohnt es sich unbedingt einen Blick auf die Zahlen, die in der Öffentlichkeit so häufig beschönigt werden.
    Die Wirtschaft steht nachweislich am Abgrund, doch die Bundesregierung pumpt Hunderte Milliarden Euro in staatliche Aufträge, vor allem in Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung.
    Das bedeutet:
    Einige Großkonzerne und staatliche Projekte können dank staatlicher Gelder – also dank unserer Steuern – gute Zahlen vorweisen.
    Doch wie sieht es beim echten deutschen Mittelstand aus?!
    Was ist mit dem Handwerker, dem Bäcker oder dem Maschinenbauer?!

    Sie geraten zunehmend in existenzielle Schwierigkeiten.
    Das Ganze ist nur ein kurzes Strohfeuer. Denn ohne diese milliardenschweren staatlichen Finanzspritzen stünde unsere industrielle Wirtschaft noch deutlich schlechter da.
    Die aktuelle Regierung verwendet unser hart verdientes Geld, um den Eindruck zu erwecken, dass alles in Ordnung sei. Und das offenbar nur, um sich irgendwie bis zur nächsten Wahl über Wasser zu halten.

    Das ist einfach nur unglaublich!
  • (geb. 1965) am

    @028, zwischen 6-10 Mio. Rentner zahlen Steuern.

    >>Die Unternehmen haben Steuerabteilungen,damit Sie so wenig Steuern zahlen müssen wie es nur geht.Das Gleiche gilt für Eigentümer und Investoren.<<

    Und Sie etwa nicht? Sie haben also keinen Steuerberater?
    Und wenn Sie einen haben, was ist das denn dann für ein Knilch bitte?
    Sie bekommen also Nichts zurück?

    Das Steuersystem in D ist so ausgelegt, dass von Ihnen erst mal so viel eingezogen wird wie geht.

    Seien Sie froh, dass nicht gleich auch eine Brustvergrößerung mal pauschal angesetzt wird, sonst müsste Ihr StB auch diese noch vom Finanzamt zurückholen.
    So funktioniert das bei uns.

    Kennen Sie nicht die 1000 Steuertricks von Konz?

    Unternehmen, Eigentümer machen auch nichts anderes als das einzufordern, was ihnen zusteht.
    Das ist doch woh deren gutes Recht.

    Eine "Steuerabteilungen" haben Unternehmen deswegen, weil das Steuerrecht so verdammt kompliziert ist und wenn Steuern nicht richtig abgeführt werden dies bis zur kostenlosen Abholung und Unterbringung in einer Gefängniszelle führen kann.
    ----

    >>Und wenn Unternehmen ins Ausland gehen,liegt es auch nur daran,arme Menschen in armen Ländern auszubeuten,mit Minilöhnen.<<

    Ich glaube, Sie haben noch nie im Leben irgendeine Betriebskalkulation, GuV oder Bilanz in den Händen.

    Wissen Sie eigentlich, was für Kosten ein Betrieb alles stemmen muss?

    Bei einem Unternehmen muss unterm Strich ein Plus herauskommen, ansonsten kann es dicht machen.
    Das sollte auch Ihnen einleuchten, wobei das bezweifle ich zwischenzeitlich.

    Es gibt nicht viele Möglichkeiten, wenn es sich nicht mehr rechnet:

    - den Betrieb verkaufen. Geht in der Regel einher mit Personalabbau oder Zerschlagung des Unternehmens oder schrittweiser Austausch des Personals.

    - den Betrieb liquidieren

    - Personalabbau oder Schließung von Standorten/Werken/Abteilungen

    - stufenweise Auslagerung ins Ausland

    - Erhöhung der Preise für Dienstleistungen/Produkte.
    Abnehmer zahlen aber doch keine Phantasiepreise, es muss am Markt machbar sein

    Wenn Arbeitnehmer so denken wie Sie und immer höhere Löhne fordern, sägen sie an ihrem eigenen Stuhl. Dann sind sie irgendwann arbeitslos.
    Sie wollen es einfach nicht einsehen.

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