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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
(Sry, Herr Frank hat nur 1 Job und verdient nur 30.000. Hab's im Handy schnell runtergetippt und war bei 2 schon geistig bei 3)
piperin am
Wer da noch behauptet, Steuerprogression sei "gerecht" oder "sozial", hat für mich eine an der Waffel.
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028 fokussiert im Grunde schon richtig, nämlich auf Vermögen.
Es müsste daher so sein, dass Einkommen und Gehälter nicht anhand einer Einkommens-Progression bemessen werden, sondern anhand einer Vermögens-Progression.
Bsp.:
Wer mehr als 100.000 Vermögen hat zahlt 20% auf Einkommen und Gewinne, mehr als 500.000 Vermögen zahlt 30 %, mehr als 1 Mio. 40 % usw.
Nur dann würden Bürger aus unteren Schichten weit schneller Vermögen ansparen können und die aus oberen Schichten könnten ihr Vermögen nicht so schnell vermehren. Das würde der Vermögensschere effizient entgegen steuern, wäre "gerecht" und "sozial".
Es gäbe zwar noch einiges zu berücksichtigen, aber das wäre prinzipiell schon mal die Basis.
piperin am
Steuern.
Es herrscht die allgemene Auffassung ------ "Steuer-Progression ist gerecht und sozial. Reiche höher zu besteuern ist gerecht und sozial" ------
Das ist VÖLLIG FALSCH!
Zuerst einmal muss man hierfür jedoch klarstellen, dass "reich" das Einkommen bezeichnet, nicht das Vermögen.
Zur Begründung:
Steuern müssen erhoben werden um Gemeinschaftsaufgaben abdecken zu können.
Dabei soll in einem Sozialstaat gelten: ------ "Die mit breiteren Schultern, also finanziell bessergestellte, sollen auch einen größeren Anteil der Staatskosten übernehmen." ------ Soweit auch richtig, nichts zu bemängeln.
Nun nehmen wir mal Beispiele: 1. Herr Müller hat ein Vermögen von 10 Millionen Euro bar, 2 Villen, von denen er eine bewohnt, 3 Ferraris.
Er verdient 30.000 € im Jahr, denn er macht nur noch nebenbei etwas.
Er bezahlt an Steuern: 9.500 € Sein Konto wächst jährlich um etwa 10.500 €.
2. Herrn Frank, hat 3000 € Barvermögen, wohnt in Miete zu 800 €/Monat (9.600€/Jahr) und fährt Fahrrad.
Er verdient er ebenfalls 30.000 €. im anderen 20.000 €
Er bezahlt an Steuern: 9.500 € Von den verbleibenden 19.500 € kommt Miete weg, also sind es nur noch knapp 10.000 €, also etwa 800 € im Monat. Davon muss er noch Lebensunterhalt usw. bestreiten - was ihm bleibt ist so gut wie NICHTS!
3. Herr Meier hat ebenso 3000 € Barvermögen, wohnt in Miete zu 1000 €/Monat (12000€/Jahr) und fährt ebenso Fahrrad.
Er hat 2 Jobs: Im einen verdient er ebenso 30.000 € im Jahr, im anderen 20.000 €
Zusammen also 50.000 €, weit mehr als Herr Müller.
An Steuern zahlt er etwa 19.500 €. Von den verbleibenden 31.000 € kommt Miete weg, also sind es nur noch 19.000 €. Davon muss er noch Lebensunterhalt usw. bestreiten - was ihm bleibt ist nur ein Teil. Allzu viel ist das nicht.
ABER! Und deswegen habe ich es in 2 Jobs gesplittet, damit es jedem klarer wird:
Für den ersten bekommt er 30.000 €. Davon bleiben ihm 10.500 € wie auch Herrn Müller.
Für den zweiten bekommt er 20.000 € Brutto, aber ihm bleiben aufgrund der Progression: Gesamt-Netto: 19.500 € ./. Netto Job 1: 10.500 € = 9.000 €.
Das muss man sich erst einmal reinziehen! Von 20.000 € Brutto mehr nur 9.000 € Netto. Ihm werden 11.000 € weggenommen.
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Nun, Ausgangsbasis war doch, die "finanziell bessergestellten" sollen weit mehr beitragen.
Im Fall (2) zahlt Frank genauso viel wie der Villen-Besitzer mit Millionenvermögen.
Im Fall (3) zahlt Meier das doppelte wie der Villen-Besitzer, obwohl er nichts hat und noch nicht einmal das doppelte verdient.
Wer da noch behauptet, Steuerprogression sei "gerecht" oder "sozial", hat%...
User Uli (geb. 1962) am
Stimme ich exakt zu @ piperin. Am Mädchen mit der Muschel läßt sich nämlich sehr schön ihr kategorisch falscher Zugang aufzeigen. Insofern muss ich mich dafür bedanken. Das geht auch mit der VGR (s.o.) aber das Snickers-Beispiel-USA (s.o.) ist da ebenfalls hilfreich. Andererseits ist es schon erstaunlich, wie Sie von volkswirtschaftlich eigentlich inzwischen banalen Feststellungen abweichen.
@ Paule - Insofern widerspreche ich Ihnen teils, nicht hinsichtlich der Bemerkungen in der Sache. Aber ich denke schon, dass sich in den Bildern oft die kruden Annahmen zeigen, die sich dann in der Deutung der Realität wieder manifestieren.
piperin am
Sry, ich geb's echt auf...
Wenn man eine Bilanz liest, dann interessiert nicht was gegen was gebucht ist, denn das gibt eine Bilanz nicht her.
Dass Buchungen ausgeglichen sein müssen ist lediglich eine formelle Vorschrift, die sehr wohl einen Sinn zur Konsistenz hat, aber es interessiert nicht.
Bspw. Sozialausgaben. Natürlich kommt das Geld irgendwo her und in der Summe müssen Einnahmen und Ausgaben gleich sein, aber es gibt dazu kein "Nullsumme", weil das Geld aus Einkommenssteurn oder Gewerbesteuern oder Anleihezinsen oder irgendwie aus verschiedenen Rubriken eben reinfließen.
Da ist einfach ein Topf aus
A+ B + C + D (Einnahmen Topf)
und da fließt alles irgendwie nach
K, L, M, N, O, P (Ausgaben Topf)
In der Summe sind beide buchhaltärisch gleich, aber Sie können eben nie irgendetwas sagen wie
Aus C flossen 50.000 nach N
Juckt auch nicht, weil da nur der Einzelposten auf einer Seite interessiert und wie sich der zusammensetzt - nicht wogegen im Einzelnen gebucht.
Bspw.
50.000 Einnahmen: 20.000 aus Einkommenssteuern 15.000 aus Gew.steuern 5.000 aus Zinsen
Auch nicht in einer betr.w. Bilanz.
Da gibt's ein Konto "Bankkredite", aber nirgends steht, ob Sie dafür Material gekauft haben und Gehälter aus Einnahmen finanziert oder ob Sie davon Gehälter bezahlt und aus den Einnahmen Material gekauft haben. Ist ja unterm Strich auch egal. (und da erst muss alles in den Summen ausgeglichen sein)