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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Aber was sollen sie machen? Argumente können Sie nicht wechseln, Fakten nicht widerlegen, differenziert nicht urteilen.
Da bleibt nur noch entweder abzulenken und von "Osterhase", Weihnachtmann" zu schreiben, oder als Eigengruppenlob AFD-Parteitage als "großartigen Erfolg" stilisieren oder abstruseste Satiren, die der Autor "Babsi" mutmaßlich selbst nicht versteht, in den Raum zu schleudern.
Don´t feed the ... hin oder her - die Monotonie und Absurdität scheint mir eher ein Zeichen dafür zu sein, dass das Programm seinen Zenit überschritten hat. Je orientierungsloser, desto wütender auf dem Weg zur Implosion.
UserUli (geb. 1962) am
Also bitte, @ discovery. Compact hat natürlich nichts "aufgedeckt" oder "aufgeklärt", das hatten wir doch alles schon. Verschweigen des Hitler-Stalin-Paktes in der Ex-DDR, "Heimatvertriebene" bzw. Landsmannschaften als konservative WählerInnenpotenziale, NS-Kontinuitäten - alles historisch analysiert und in den Geschichtsbüchern niedergeschrieben.
Ebenso die Massaker von Wolhynien ab 1943, die ethnischen Säuberungen der UPA unter Führung von Bandera mit geschätzt zehntausenden polnischen Opfern. Alles historisch dokumentiert und natürlich ein extremer Belastungspunkt der ukrainisch-polnischen Beziehungen. Dass sich Polen gegen die erneut aufkeimende Heldenverehrung von Untaten wehrt, ist allzu verständlich. Aber Gegenstand von kontroversen internationalen historischen Debatten ist das schon lange. Überhaupt nix Neues.
Die "Recherche"-Leistung von Compact besteht also hier lediglich darin, altbekannte Fakten abzuschreiben und so zu tun, als ob das innovativ sei und man den Leuten "Die Wahrheit, die man Ihnen sonst verschweigt", sagt. Das ist eigentlich peinlich und funktioniert nur solange, wie Leute einfach glauben, statt sich sachlich zu informieren.
Oder anders gesagt: Es ist keine journalistische Enthüllungsleistung, sondern das bloße Abschreiben und politische Aufladen von längst bekanntem geschichtswissenschaftlichem Konsens.
Womit wir beim gewohnten Geschäftsmodell von Herrn Elsässer wären: Wissenslücken ausnutzen (nicht jedeR hat z.B. osteuropäische Geschichte vollständig präsent), Misstrauen säen ("Das verschweigt man Ihnen") und dann die "große Enthüllung" inszenieren, um anschließend jenseits von sachlicher Debatte emotional gegen die Unterstützung der Ukraine zu polarisieren.
Wer braucht sowas, wenn doch alle Fakten offen auf dem Tisch liegen? Wer braucht sowas, wenn es doch auch sauberen Journalismus gibt, der die WIDERSPRÜCHE aufzeigt und offen diskutiert?
Jene, die in ihrer Weltanschauung Bestätigung finden wollen, ihre Identität stabilisieren wollen, sich als "Auserwählte" fühlen wollen, weil sie als einzige "die Wahrheit" kennen. Von Compact vorgebetet. Mal ehrlich: Ist es nicht genau so?
deutsch.land am
Die Antifa – Heuchelei Diese Zurückhaltung gegenüber der ukrainischen NS-Vergangenheit und ihren völkermörderischen Auswüchsen ist umso verlogener, als gerade in Deutschland im Umgang mit vermeintlichen und tatsächlichen ((Nazis)) ansonsten völlige Willkür herrscht. Während der bundesdeutsche Mainstream - Politik ebenso wie Medien – an der AfD einen hysterischen (Nazi)-Exorzismus zelebriert, der sachlich durch nichts gerechtfertigt ist, und jeden Anschein verbotener NS-Symbolik geradezu manisch vor Gericht bringt, kennt er in der Ukraine keinerlei Schamgrenze: Bekanntlich ließ sich Heeresinspekteur General Christian Freuding ausgerechnet am 8. Mai 2025 ohne jede scheu mit Asow-Kommandeur Oleg Romanow ablichten, der auf seinem Instagram-Kanal mit seinen NS-Tattoos prahlt. COMPACT 7/2026
BRDrüben am
BR-Alltag: Bekannter Mehrfach - Raser, CDU-Clemens, genießt die Forderung der Staatsanwaltschaft nach „Freispruch“. Demokratieverachtende Hetz- Accounts des Alm-Öhi genießen noch Schlupflöcher.
Hera am
@ Uli ist doch nicht neu, argumentlose Deutschnationale versuchen sich im Diskreditieren, Abwerten und Beleidigen politisch Andersdenkender. Diese Irrgeleiteten blamieren sich jedoch nur selbst, dieses dümmliche Geschmiere hat nicht mal Kindergartenniveau, selbst Kleinkinder besitzen mehr Intelligenz!