Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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Markus Lanz – Community

  • am

    @User Uli:

    >>1. Da wird ja nur nach dem Vermögensertrag besteuert, Anhäufung von Sachvermögen Anlagen an sich bleibt ja steuerfrei. Folglich bleibt da die Konzentration und stiege eher der Run auf Vermögenssachwerte.<<

    Nein.
    -----

    Unter "Vermögen" ist natürlich "das Vermögen insgesamt" zu verstehen und dazu zählen auch Immobilien, Firmenanteile, Patente, Aktien, Goldbarren, van Gogh Bilder, Ferrari (akt. Gebrauchtwert) usw.

    Im Grunde eben
    A L L E S (!!!)
    ,was auch ein Insolvenzverwalter pfänden könnte.
    Es geht nicht nur um Barvermögen.

    Das Vermögen zu erfassen stellt zugegeben eine Herausforderung dar und man würde Abstriche hinnehmen müssen. Anderes Thema.

    Und unter "Einnahmen" wären ebenso nicht nur Einkommen, sondern
    A L L E (!!!)
    Gewinne aus Vermietung und Verpachtung, aus Aktien-Dividenden, aus Wertsteigerungen (analog wie bspw. Wertsteigerungen eines Hauses in den ersten 10 Jahren versteuert werden müssen) anzusetzen.

    Und gerade dieses letzte Beispiel zeigt, dass

    >>stiege eher der Run auf Vermögenssachwerte.<<

    überhaupt nichts nützt, wenn der Zeitraum nicht mehr auf 10 Jahre beschränkt bliebe, sondern auf "ewig" bis zum Verkauf.

    Das alles wäre die Idealform, so nicht ganz überall durchführbar, aber auch das anderes Thema.
  • am

    Ist ja auch nicht mein Problem, sondern Ihres, @User Uli, wenn Sie es nicht verstehen.

    Wenn das Mädchen Muscheln sammelt und verkauft, hat

    - sie + 100 €
    - der Tourist -100 €

    Das ist die Saldenidentität und nicht, was Sie fabulieren über irgendwelche Kredite.
    Da gibt es nirgendwo irgendeinen Kredit.

    Saldenidentität sagt einzig
    "Überschüsse und Defizite gleichen sich aus".

    Ein Defizit ist mehr ausgeben als man einnimmt wie bspw.
    Man hat 200 €, danach 180 €, dann ist das ein Defizit von 20 €.

    Aber.
    Ein Defizit IST KEIN Kredit!
  • am

    Sry, @028, hab die Zahlen bereinigt und nochmal nachformatieren lassen.

    Ich würde NICHT an die Vermögen gehen - das ist ein anderes Thema.
    Aber ich würde Vermögen als Hebel für den Steuersatz und SozV-Beiträge nehmen.

    Langfristig käme das heraus, wo Sie hinwollen, nur mit fairen Mitteln.
  • am

    Das muss man sich erst einmal reinziehen!

    Bei Herr Meier von 20.000 EUR mehr Brutto in Job 2 nur 10.000 EUR mehr Netto.

    Ihm werden 10.000 EUR weggenommen.

    ------------

    Nun, Ausgangsbasis war doch, die "finanziell bessergestellten" sollen weit mehr beitragen.

    Im Fall (2) zahlt Frank genauso viel wie der Villen-Besitzer mit Millionenvermoegen. Ihm bleibt aber weniger Geld.

    Im Fall (3) zahlt Meier das doppelte wie der Villen-Besitzer, obwohl er nichts hat und noch nicht einmal das doppelte verdient.

    Wer da noch behauptet, Steuerprogression sei "gerecht" oder "sozial", hat fuer mich eine an der Waffel.

    -----------

    @028 fokussiert im Grunde schon richtig, naemlich auf Vermoegen.

    Es muesste daher so sein, dass Einkommen und Gehaelter nicht anhand einer Einkommens-Progression bemessen werden, sondern anhand einer Vermoegens-Progression.

    Bsp.:

    Wer

    mehr als 100.000 Vermoegen hat zahlt 20% auf Einkommen und Gewinne,

    mehr als 500.000 Vermoegen zahlt 30 %,

    mehr als 1 Mio. 40 %

    usw.

    Nur dann wuerden Buerger aus unteren Schichten weit schneller Vermoegen ansparen koennen und die aus oberen Schichten koennten ihr Vermoegen nicht so schnell vermehren.

    Das wuerde der Vermoegensschere effizient entgegen steuern, waere "gerecht" und "sozial".

    Es gaebe zwar noch einiges zu beruecksichtigen, aber das waere prinzipiell schon mal die Basis.
  • am

    Steuern. (korrigiert)

    Es herrscht die allgemene Auffassung

    ------

    "Steuer-Progression ist gerecht und sozial.

    Reiche hoeher zu besteuern ist gerecht und sozial"

    ------

    Das ist VOELLIG FALSCH!

    Zuerst einmal muss man hierfuer jedoch klarstellen, dass "reich" das Einkommen bezeichnet, nicht das Vermoegen.

    Zur Begruendung:

    Steuern muessen erhoben werden um Gemeinschaftsaufgaben abdecken zu koennen.

    Dabei soll in einem Sozialstaat gelten:

    ------

    "Die mit breiteren Schultern, also finanziell bessergestellte, sollen auch einen groesseren Anteil der Staatskosten uebernehmen."

    ------

    Soweit auch richtig, nichts zu bemaengeln.

    Nun nehmen wir mal Beispiele:

    Progression:

    bei 30.000 EUR Einkommen, Steuer+SozV.: etwa 9.500 EUR

    bei 50.000 EUR Einkommen, Steuer+SozV. etwa 19.500 EUR

    **********

    1. Herr Mueller, Vermoegen 10 Mio. EUR, Villen, von denen er eine bewohnt, 3 Ferraris.

    Brutto-Eink: 30.000 EUR
    Steuer+SozV: 9.500 EUR
    Netto: 20.500 EUR
    verbleibend: 20.500 EUR

    ***********

    2. Herrn Frank, nur 3000 EUR Barvermoegen, wohnt in Miete zu 800 EUR/Monat (9.600 EUR/Jahr) und faehrt Fahrrad.

    Brutto-Eink: 30.000 EUR
    Steuer+SozV: 9.500 EUR
    Netto: 20.500 EUR

    ./. Miete: 9.600 EUR
    verbleibend: 10.900 EUR

    ./. Lebensunterhalt, Heizung, Miet-NK

    dann bleibt fast nichts

    ***********

    3. Herr Meier, 3000 EUR Barvermoegen, wohnt in Miete zu 1000 EUR/Monat (12.000 EUR/Jahr) und faehrt ebenso Fahrrad.

    Hat 2 Jobs

    Job 1:

    Brutto-Eink: 30.000 EUR
    Steuer+SozV: 9.500 EUR
    Netto: 20.500 EUR

    Job 2:

    Brutto-Eink: 20.000 EUR
    Steuer+SozV: 10.000 EUR
    Netto: 10.000 EUR (aufgrund der Progression bei 50.000 EUR)

    Job 1 + Job 2 zusammen:

    Brutto-Eink: 50.000 EUR
    Steuer+SozV: 19.500 EUR
    Netto: 30.500 EUR

    ./. Miete: 12.000 EUR
    verbleibend: 18.500 EUR

    ./. Lebensunterhalt, Heizung, Miet-NK

    dann bleiben im Monat vl. 800 EUR

    ***********

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