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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Der infantile Gifttroll! Offensichtlich kann er nichts anderes als diffamieren, gelernt ist eben gelernt!!!
User 1810870 am
@ 725819 - haben Sie denn auch eine Meinung, welche Partei ihr Saubermann-image vertreten kann?
Ich sehe nur einseitig negatives Bashing nach rechts, aber wo stehen denn ihre Engel aus der politischen Landschaft?
..... unverbraucht und frei von Vetternwirtschaft, ideologischen Schäden und Verantwortung für den Status Quo?
Welche Partei ist denn die Partei der "Lösungen" für Deutschland?
Welche Partei ist die Partei, die sich an Wahlversprechen messen lässt?
Welche Partei wählen Sie denn, um mit deren Programm die Zukunft unserer Kinder zu gewährleisten, die Umwelt zu retten und die Wirtschaft im Land zu halten?
@ 725819 schrieb: "Wer braucht solche Abgeordneten, die gegen Demokratie, Frauenrechte, Umweltschutz sind, für Russland spionieren oder argumentieren und dabei unsere Steuergelder verprassen?"
Also wer so etwas raushaut, der muss jetzt auch Fakten bringen - ich bin gespannt auf ihre Stellungnahmen!
Gierwitz am
Denunzia hat ihren Wirt und die Orientierung verloren. Sie hatte bestimmt einen "klugen" Spruch auf Lager der jetzt auch gelöscht ist.
Catweazle74. (geb. 1974) am
...Deshalb haben diejenigen auch eine so große Angst davor, dass die AfD dieses alte und über Jahrzehnte gewachsene Gefüge neu ordnen will.
Wer immer noch meint zu glauben, es ginge tatsächlich um den Schutz "Unserer Demokratie" oder gar um ein vermeintliches Abdriften in NS-Zeiten - wie Lars Klingbeil erst kürzlich wieder irrsinnig behauptete - hat wirklich nichts verstanden, ist nur noch Naiv oder halt ideologisch hoffnungslos Verblendet, in dem man zwangsläufig soetwas noch befördert und sich somit zum Mitverantwortlichen der ganzen Misere macht.
Denn wer dieses bewusst weiterhin unreflektiert unterstützt, ist in Wahrheit gegen eine Demokratie, einem natürlichwachsenden Wandels und gegen politische Prozesse.
Dabei gibt's in der Realität sowieso nur noch ein politisches Zweiparteienspektrum - diejenigen, die gegen die Opposition sind und die oppositionelle AfD - orchestriert wird das Ganze durch Stiftungen und NGO's, die inzwischen zu Vorhöfe der Macht geworden sind. Zudem ist das Misstrauen augenscheinlich gewachsen, dass auch vermeintlich unabhängige Institutionen wie das Bundesverfassungsgericht oder dem öffentlichrechtlichen Rundfunk zunehmend durch parteipolitische Entscheidungen geprägt ist!
Das Interview ist sehr empfehlenswert, was sich aufgrund der heutigen Situation eher wie eine Weissagung liest!
Die liberale Demokratie braucht die Parteien. Aber der Machtanspruch der Parteien gefährdet die Demokratie. Bundespräsident Richard von Weizsäcker im Gespräch mit Gunter Hofman und Werner A. Perger.
Diese Überschrift zu dem Artikel von "Die Zeit" aus dem Jahr 1992 mit Richard v. Weizsäcker bin ich durch Zufall gestoßen, und wenn man seine damaligen Worte heutzutage liest, wirken sie erstaunlich aktuell und mehr als zutreffend. Ein zentraler Punkt war die Kommunikation zwischen Wählern und den Regierenden, wo seiner Vorstellung nach in einer idealen Demokratie der politische Wille von unten nach oben fließen sollte - doch Weizsäcker prognostizierte schon damals eine fatale Umkehr dessen.
Er beschrieb ein System, in dem der Bürger nur noch als Zustimmungsorgan fungiert, wonach politische Programme nur noch in kleinen Kreisen der Parteizentralen entwickelt werden, durch PR-Beratern glattgeschliffen und dem Wähler als alternativlos präsentiert wird. Und das sind genau diese beobachtbaren Vorgehensweise, die man heutzutage ständig als alten Filz und gewachsene Machtstrukturen zurecht anmahnt und als das eigentliche Problem längst ausgemacht hat.
Es ist im Grunde doch genau diese schrittweise Entmündigung des Wählers und die darauswachsende Klufft zwischen der Bevölkerung und den bornierten Altparteien. Dabei beobachtete Weizsäcker auch, wie die Parteien den Staat als "Beute" zu betrachten schienen, den es sich nach der Wahl untereinander aufzuteilen gilt. Ob es in der Verwaltung, den Chefetagen von Konzernen oder im öffentlichrechtlichen Rundfunk ist, wobei das Parteibuch als ausschlaggebendes Kriterium gilt. Man siehe nur die frappierende Analogie zu Heute, bei dem die zahlreichen und sehr fragwürdigen Gerichtsurteile, oder die ständige Drohung mit einem Parteiverbot gegenüber einer legitimierten und gewählten Opposition zu erkennen ist.