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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Noch so ein Hobby James Bond 008. Laut Schätzungen vom Medizinischen Dienst sterben jährlich bis zu 17000 Menschen an Ärztefehlern und 15 bis 30000 Menschen an Krankenhauskeimen. Vor wem sollte man jetzt eher Angst haben,vor Ärzten und Krankenhausaufenthalten oder Terroristen? Hobby James Bond.
Reformer 028 (geb. 1954) am
Gut User Uli,dass Sie es nochmal detailliert beschrieben haben.Aber haben Sie die Hoffnung,dass unsere #Experten# hier im Forum,das auch so sehen? Ich denke nicht.
User 1957008 am
Wie gut, die vielen "Aufarbeitungen" zu den immer wieder passierenten Terrorakten im Lande - z.B. zu Breidscheitplatz Berlin, Magdeburg und so weiter. Alles beobachtete Schläfer und wer schläft wirklich ? Bei Beobachtung, Unterwanderung, Infiltrierung in oppositionelle Bürgerbewegungen sind sie, die Eifrigen Gutmenschen aber plötzlich "alle" hellwach, aktiv, popularisieren Verbotsanstrengungen... So läuft es derzeit NOCH !
UserUli (geb. 1962) am
Die Statistik gibt Ihnen recht, @ Reformer 028. Allein die gerichtlich belegte Steuerhinterziehung/Finanzkriminalität ist um ein Mehrfaches höher, als etwaiger Sozialmissbrauch. Und die wachsende Entstehung von prekären Lagen kann man sicher nicht der Linken anlasten.
Es geht mehr um "Gefühle". Die Diskussion jetzt ist dabei unter dem Begriff "Ablenkung" einzuordnen. Man macht sich vorhandene Ängste zunutze, um damit zielgerichtet (Symbol-)Politik zu machen. Einige, wie die AFD, neigen hier zu schamloser Ausbeutung von Gefühlslagen. Das ist soweit durchschaubar.
Aber zu den Ängsten: Wie argumentiert hier die Linke? Sicherlich fordert die Linke nicht den Abbau der Polizei bei der Bekämpfung Organisierter Kriminalität, sondern will die Finanzermittler stärken. Statt Razzien in Shisha-Bars, die nur in symbolischer Hinsicht Aufmerksamkeit bringen (den Hintermännern scheint das ziemlich egal zu sein), will sie durch Beschlagnahmung von Immobilien, Luxusautos und Konten (Geldwäschebekämpfung) kriminelle Strukturen wirtschaftlich langfristig austrocknen.
Dass der Begriff der "Clan-Kriminalität" abgelehnt wird, begründet die Linke mit der ethnischen Konnotation. Sie will grundsätzlich von "Organisierter Kriminalität" sprechen.
Sozialarbei meint hier natürlich nicht den aktiven Austausch mit Don Corleone oder anderen Mafiabossen, sondern die Arbeit mit Jugendlichen, als Prävention und auch als Ausstiegsoption in kriminologischer Sicht. Paraphrasiert: Je weniger Chancen die Nachwachsenden haben, je schwieriger die aufenthaltsrechtliche Lage ist, desto größer ist die Chance von kriminellen Strukturen, auf die jungen Leute Einfluss zu nehmen.
Soziale Arbeit soll also Jugendlichen einen legalen Weg (Schule, Ausbildung, Job) eröffnen und verhindern, dass der 14jährige Neffe vom Clan-Chef schon frühzeitig als Intensivtäter rekuriert werden kann.
Über die Wirksamkeit dieser Konzepte kann man immer streiten - aber die Kritiker sollten vielleicht doch bei der Sache bleiben.
UserUli (geb. 1962) am
@ diametral - Sie schreiben die Unwahrheit. Wenn Sie einen Artikel zitieren, sollten Sie ihn auch gelesen haben. Ihr Zitat:
"Dass Asylanträge in der Vergangenheit manipuliert wurden und Staatsbedienstete den Rechtsstaat unterwanderten, der Gesellschaft zuwider handelten, ist doch kein Einzelfall. Sogar im großen Stil. https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_BAMF-Aff%C3%A4re"
Der von Ihnen zitierte Wikipediaartikel sagt zutreffend: "Anklagepunkte gegen die Amtsleiterin, die sich auf Asyl- oder Ausländerrecht beziehen, wurden nicht angenommen." Es gab also gar kein Verfahren in der Sache., weil es keine Belege gab. Und weiter:
"Stattdessen ermittelt jetzt die Generalstaatsanwaltschaft gegen vier Staatsanwälte aus dem Verfahren: Ihnen wird zur Last gelegt, sie hätten mit den Presseinformationen im Jahr 2019 die ehemalige Behördenleiterin vorverurteilt ... .["
Der Wikipediaartikel dokumentiert also den Fall und zeigt, dass das, was anfangs als riesiger "Asylskandal" medial inszeniert wurde eben KEINER war. Im Artikel werden auch die Reaktionen von Soziologen und Juristen zitiert, die diesen Fall von einer „strukturellen Hysterie" - gemeint ist die Vorverurteilungsberichterstattung der Medien - heftig kritisieren.
Der Rechtswissenschaftler Henning Ernst Müller warf den beteiligten Journalisten u. a. vor, „erst Rufmord“ begangen und „dann recherchiert“ zu haben.
Was soll man insgesamt von solchen rein ideologisch geprägten Postings halten, die Jahre später öffentlich widerlegte Behauptungen erneut als "Wahrheit" verkaufen wollen?