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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Die Spaltung unseres Volkes wird immer weiter fahrlässig betrieben. Schon wieder versuchen bestimmte linksche sogar mit ewiggestrigen „Weiterso“-Horden zusammen, auf den Strassen gegen die neue Zeit zu brüllen und zu hetzen. Und immer wieder wird populistisches Verbots-Geschrei auf die Strassen gebracht. Alle Versuche werden nicht den Lauf der Geschichte aufhalten und zurückdrehen können.
Hera am
Catweazle, "man" versteht Ihre Überforderung, KI-Texte abschreiben und Fakenews verbreiten entspricht eher Ihrem Standard!
Catweazle74. (geb. 1974) am
...liest man den eigenen Stuss überhaupt selbst mal vorher durch, bevor man ihn auf die Welt loslässt?!
Was für ein linkspolitisches und durchgeknalltes Geschwurbel, damit kann man ja selbst Ungeziefer mit vernichten. 🙄
Es lebe der Liberalismus und die freie Marktwirtschaft.
725819 am
Lenin muss für alles herhalten? Es ging ihm vorrangig um die Zerschlagung des zaristischen Imperiums und die Gewinnung von Minderheiten fur die sozialistische Revolution. In der Hoffnung, dass die befreiten Nationen sich aus eigenem sozialistischem Interesse freiwillig wieder einem größeren sowjetischen Staatsverband anschließen würden.Ein Zitat aus der „zeitschrift-marxistische-erneuerung.de“ (was man nicht alles findet, notgedrungen ):„Abschließend betonte Lenin noch einmal: „Die Lage der Dinge stellt das Proletariat Russlands vor eine zweifache oder, richtiger zweiseitige Aufgabe: Kampf gegen jeden Nationalismus und in erster Linie gegen den großrussischen Nationalismus; Anerkennung nicht nur der vollen Gleichberechtigung aller Nationen im allgemeinen, sondern auch der Gleichberechtigung hinsichtlich der staatlichen Konstituierung, d.h. des Rechts der Nationen auf Selbstbestimmung, auf Lostrennung; und gleichzeitig damit, eben im Interesse des erfolgreichen Kampfes gegen jeglichen Nationalismus aller Nationen, Verteidigung der Einheit des proletarischen Kampfes und der proletarischen Organisationen, ihrer engsten Verschmelzung in einer internationalen Gemeinschaft, entgegen den bürgerlichen Bestrebungen nach nationaler Absonderung. - Volle Gleichberechtigung der Nationen; … „
UserUli (geb. 1962) am
@ diametral, lösen Sie sich doch für einen Moment von diesen Kindertheorien. Kapitalismus ist eine bestimmte historische Wirtschaftsweise mit bestimmten Merkmalen. Identitäten entwickeln in sich sozialen Unteraktionsprozessen, die geprägt sind von gesellschaftlichen Strukturen. Jede Ich-Identität schließt viele Teil-Identitäten ein, z.B. eine geschlechtliche, eine familien- und gruppenbezogener, eine regionale, eine nationale und auch in Ansätzen eine kosmopolitische, wie das in Bezug auf die universelle Gültigkeit der Menschenrechte deutlich wird.
Die Entwicklung gelingender Identität erfolgt in lebensweltlichen Aushandlungsprozessen, die auf dem Prinzip der "Augenhöhe" basieren, Identität ist das Produkt von unendlich vielen "Verhandlungen". Vorausgesetzt für gelingende Identität sind sind halbwegs stabilie soziale Beziehungen, eine Rechtskonstruktion, die die prinzipielle Gleichheit aller sichert im Sinne von gleichen Rechten (auch in indivueller Unterschiedlichkeit) und eine materielle Basis, innerhalb der die Handlungssubjekte reziprozitätsfähig bleiben.
Der Kapitalismus hat die Möglichkeit von hoch-abstrakten Ich-Identitäten hervorgebracht, die weit über das Standesdenken hinausgehen. Aber er bringt zugleich sein Gegenteil hervor, die Erodierung klassischer Sozialisationsinstanzen, den Abbau von geschützen Interaktionsräumen, die Verunsicherung eines immer größeren Teil der Bevölkerung. Materieller Wohlstand. Statusdenken, Siegersein, eine strategische Persönlichkeit, deren Wert sich am Erfolg bemisst, bestimmen die Verhältnisse.
Je weiter sich diese quasi sozialdarwinistische Sozialisationsweise durchsetzt, je weiter die Lebenswelt "kolonialisiert" wird, desto schwieriger wird es mit der Ausbalancierung gelingender Ich-Identitäten oder, meinetwegen, demokratischer Persönlichkeiten. In der wirtschaftlichen Krise wird der Druck so groß, dass normalerweise völlig randständige Identitätsbereiche wie das Nationale in den Mittelpunkt wieder rücken. Oder, das ist das Spiegelbild, Identitäten entstehen, die, von allem menschlichen entkleidet, sich völlig dem radikalisiert en Ökonomismus hingegen.