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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Da hat touch cookies die Beschreibung wohl nicht gelesen touch cookies ist für sprödes und schwaches Haare,nicht für sprödes und schwaches Gehirn. Also nicht trinken,da nützt es erst recht nicht,wie man sieht.🤯🥶
User Uli (geb. 1962) am
Es bleibt beim Alten, @ piperin. Immanent ist es interessant argumentiert, auch die Probleme/Fallstricke (Vermögensbewertung) sind angesprochen, sie haben sogar die "fleißigen Altsparer" gegen sich aufgebracht und dennoch fortgesetzt.
Nur lehne ich libertäre Ansätze, die so gar nicht mit unserer Gesellschaftsvorstellung vereinbar sind, grundsätzlich ab. In der Demokratie befinden immer noch alle gemeinsam über den grundlegenden Verteilungsrahmen, die Wirtschaft ist immer noch das Subsystem, während dem Souverän, in diesem Fall vertreten durch den Staat, der Primat zukommt.
Zumal es eine Geldillusion bleibt. Wenn einEr spart, muss jemand anders den Kreditaufnehmen, wenn es funktionieren soll.
Sie unterstellen weiter implizit, dass dies die Geldanlage bei einem Unternehmen leistet, da das dann in Sachinvestitionen umsetzt, was neue, höhere Wirtschaftsleistung hervorbringt usw. Das ist klassisch monetaristisch, wie bei Friedman.
Aber empirisch falsch. Schon jetzt sind die Unternehmen Nettosparer, sie investieren real nicht mehr mehr. Weil die Nachfrage fehlt. Die noch mehr fehlt, wenn noch mehr Geld aus dem Kreislauf gezogen wird. Also sinkt die Produktion, was zu weniger Einkommen führt und damit genau das Sparen verünmöglich, am Ende: Große Depression. Dann muss der Staat wieder ran. Das erfahrungsgemäß ist das Ende vom Lied.
Aber das wollen Sie nicht wahrhaben, weil Ihrem Geld ein "Materiezauber" innewohnt, nach dem Say´schen Theorem jeder Spareuro sofort und ohne Umscheife Nachfrage schafft. Fakt ist aber, dass die viele Billiarden schon heute ein völlig überflüssiges Dasein fristen.
Analog zu dieser Blase wäre dann, sorry, auch Ihr "Kapitalismus für alle" zu interpretieren. Oder als Kapitalismus im Kopfstand. Oder: Metaphysik.
Und gegen Metaphysik kann man schlicht nicht argumentieren, wie gesagt.
User Uli (geb. 1962) am
@ 819 - Ich habe die Sendung nicht gesehen. Prinzipiell ist die Aussage wohl richtig, dass der "fleißige Stille" hinter dem Posierer in der Politik und in unserer Mediengesellschaft zurückfällt.
Und im Alltag haben wir nicht selten auch das Gefühl. Nur ist es immer berechtigt? Und wird es nicht fast genauso gern auch wieder als Anklage und Selbsterhöhung eingesetzt?
Nehmen wir etwa die "lauten Linken". War es nicht z.B. Fabio di Masi mit seiner ruhigen akribischen und beharrlichen Art, der die Diskussion um Cum-Ex und etwaige Verflechtungen überhaupt ins Parlament und in die Öffentlichkeit gebracht hat?
Und nehmen wir Lanz, den "Bescheidenen", den Multimillionär im Gewand des Rächers der "Stillen und Fleißigen" und höchstrichterlichen Bekämpfer der Doppelmoral.
Trifft er aber real auf einen, der akribisch vorbereitet ist, die Fakten hat und bei allen Provokationen sachlich bleibt, wie neulich der eher Linke Phillip Thürmer, was macht Lanz dann?
Nun, laut und aggressiv werden, sich hochgradig moralisch empören, weil der Andere doch die falsche Meinung vorgeblich hat.
Auch hier die Doppelmoral. Ist das nicht auch ein Verweis darauf, dass die vorgeblich "stille Mitte" genau diesen schrillen Polittalk will?
Dabei bleibt der Vorsatz einer sachlich-inhaltlichen Auseinandersetzung unbestritten richtig. Er darf aber nicht als Diszipliniweungsinstrument gegen ander nur genutzt werden.
725819 am
Dunja Hayali benennt wenigstens die Probleme und spricht sogar mit Leuten, die ihr gegenüber eindeutig feindlich gesinnt sind. Für mich ist sie eine sehr gute, sympathische Journalistin. Der Typ im Video... Was soll man sagen. Es sind nicht nur Einsteins in unser Land gekommen. Statt sich zu bedanken noch beschimpfen. Da sind wirklich viele Zumutungen auf uns eingeprasselt. WIR (!) sollten an die Armlänge Abstand denken, Silvester Köln. Frauen, die die wahren Täter nicht benannten nach der Vergewaltigung. Es könnte Vorurteile gegen Migranten hervorrufen. Da fällt einem nichts mehr ein! Der Fall wiederholte sich kürzlich in Berlin. Jugendliche Migranten belästigten oder vergewaltigten sogar ein Mädchen im Jugendklub. Die Sozialarbeiter informierten Behörden nicht. Es könnte sich gegen Migranten richten. Da fällt einem auch nichts mehr ein. Im Jahr 2026! Diese ständige Verhätschelung statt Aufzeigen von Grenzen. Da fällt es schwer, noch großzügig und offen gegenüber diesen Macho-Jungen zu bleiben, die kommen.
Hera am
Ja, das war eine sehenswerte und sehr angenehme Runde gestern Abend. Leider verlassen Politiker wie Volker Wissing die politische Bühne weil diese Art Wertvorstellung derzeit offensichtlich nicht en vogue ist! ( Nicht nur bei Rechts- oder Linksaussen) Ich empfand die Standhaftigkeit Herrn Wissings schon beim von der FDP betriebenen Ampelaus bemerkenswert, der gestrige Abend hat meine damalige Ansicht bestätigt! Chapeau Volker Wissing! Mehr solcher PolitikerInnen, die Probleme und Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam über demokratische Parteigrenzen hinweg zu lösen suchen und nicht spalten!