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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Die ursprüngliche Diskussion war nicht, wie viel Steuern kassiert der Staat, sondern wie viel zahlen Unternehmen. Es zahlt eben nicht alles der arme Unternehmer, deshalb hinkte ihre Rechnung. Der Sinn von holdings ist es ja, Gewinne hin- und herschieben zur Steuervermeidung. Dividenden aus holdings werden nur gering versteuert. Gewerbesteuer fällt meist nicht an und wenn eine holding Anteile an der Tochtergesellschaft verkauft, fällt auch kaum Steuer an. Jede Privatperson kann unter bestimmten Bedingungen eine holding gründen!
diametral (geb. 1965) am
und noch zu "Investitionen und Verlusten"
Investitionen und Verluste sind keine Gewinne. Das Unternehmen hat doch nichts davon. Es sind NUR KOSTEN!
Wenn jemand 100.000 € investiert, dann muss er erst mal verkaufen, verkaufen, verkaufen, Löhne bezahlen, und dann bleiben im ersten Jahr womöglich 25.000 €, im zweiten 30.000 €,
... aber unterm Strich hat er noch keinen einzigen Cent Gewinn gemacht, sondern sitzt noch immer auf 100.000 € - 55.000 € = 45.000 € Verlust.
Was also genau wollen Sie denn versteuern? DA GIBT ES KEINEN GEWINN!!!
Unternehmen laufen nicht immer so, wie man es sich vorstellt. Da kommt bspw. Corona und er macht zwar noch einen Umsatz von 10.000 €, muss aber Löhne für 20.000 € zahlen, Scheiben in den Laden einbauen, weil vom Gesetzgeber so vorgeschrieben, nochmals 15.000 €
Dann hat er in diesem Jahr 10.000 € - 35.000 € = -25.000 €
Da ist kein Gewinn, da sind gewaltige Verluste und da wollen Sie nun daher kommen und ihm sagen:
"Auf die 10.000 € hast du aber gefälligst Steuern zu zahlen!"
Dafür kommt dann aber noch die Gewerkschaft daher und will Lohnsteigerungen von 16% durchsetzen?
So funktioniert das doch alles nicht und die Unternehmer haben jetzt schon keinen Bock mehr, wandern ins Ausland ab.
Deswegen sage ich doch: Linke würden uns derart ins Verderben zerren, so schlimm könnte es nicht mal mit AfD kommen.
Kleinere Umschichtungen gäbe es mit jeder Partei, aber ein derart verzerrtes Weltbild haben nur Linke.
Kapitalisten haben vor allem dieses, aber auch andere Länder bedeutsam und groß gemacht, nicht Kommunisten. #lernfähig#
diametral (geb. 1965) am
"Holdings", Da herrschen besondere Regeln, aber Holdings sind keine natürliche Personen, sondern juristische. Sie können nicht sagen "Ich, @Paule, bin eine Holding."
Eine juristische Person ist kein Mensch, der mit einem Ferrari umherfährt, in einer Villa wohnt, Kaviar ißt und Urlaub auf Mauritius macht.
Sobald nun Geld entnommen wird, egal ob über Gehälter in Form von Lohnsteuer oder über Entnahmen oder Dividenden, so muss auch da das Geld immer versteuert werden.
Szenario A: ohne Holding
1. BMW zahlt auf 10.000 € Gewinn an Steuern 3000 €, bleiben 7.000 € 2. Ausschüttung / Entnahme: 1.846,25 € Steuern, es bleiben 5.153,75 €
Szenario B: mit Holding
1. BMW zahlt auf 10.000 € Gewinn an Steuern 3000 €, bleiben 7.000 € 2.Steuern beim Eingang in die Holding 1,5% = 105 € Steuern. Bleiben 6.895,00 € 3. Ausschüttung / Entnahme aus Holding 1.818,56 € Steuern, es bleiben 5.076,44 €
Ich weiß nun wirklich nicht, was Sie gegen Holdings haben. Da greift der Staat sogar zusätzlich ab, wenn auch "nur" mit 1,5%. Damit soll Kettenversteuerung vermieden werden, denn es können ja nicht an jeder Stelle 30% verlangt werden.
Holdings haben den Sinn, dass wenn Gelder umstrukturiert werden, keine zusätzlichen Steuern bezahlt werden müssen.
Verkauft ein Unternehmer eine Tochter A, dann müsste er gewaltig Steuern zahlen, obwohl er das Geld gar nicht für sich selbst haben will, sondern dafür eine andere, nunmehr Tochter B kauft.
Es ist und bleibt investiertes Geld und deshalb rechtlich als Holding. Der Unternehmer hat "privat" doch gar nichts davon. Der Vorgang dient einzig dafür, das Unternehmen als Ganzes zu verbessern und mögliche Schäden und Insolvenzen abzuwenden.
Aber selbst da langt der Staat mit 1,5% zu.
Hera am
Unter dem geltenden Kriegsrecht sind Neuwahlen in der Ukraine untersagt. Und ich wäre mir an Selenskyjs Stelle auch nicht sicher, wie diese Wahl unter russischer Teilbesetzung abliefe.
Fest steht, dass die Mehrheit der Ukrainer zwar Frieden möchte - wer möchte den nicht - aber nicht unter Putins Knute stehen wollen, was eigentlich jeder Vernünftige Mensch nachvollziehen müsste.
Und by the way, gerade weil dieses "bisschen Diesel" keine nachhaltige Wirkung hat und nur dem Wahlkampf eines Irren dient, ist diese Aktion umso verwerflicher. Der andere Irre in dieser Geschichte, Putin, lacht sich ins Fäustchen. E R hat kein Interesse an Frieden, so sieht's aus!
diametral (geb. 1965) am
@Paule, das Beispiel hinkt nicht, das ist die Realität.
>>Die MwSt. kann man auch nicht von Gewinnen runterechnen, da sie für Unternehmen nur ein Durchgangsposten ist.<<
Stimmt. Das muss der Käufer zahlen. Es ändert aber doch nichts daran, dass der Staat hier 24.785€ haben will, obwohl der Konzern VOR Steuern jedoch nur 10.000 € Gewinn macht.
Und von diesen 10.000 € greift er sich dann NOCHMALS einen Teil ab. Dann sind wir erst bei Gewinn NACH Steuern von etwa 7.000 €.
Und wenn das Geld als Dividende ausbezahlt oder von Inhaber entnommen wird, greift der Staat NOCHMALS seinen Teil ab. Dann bleibt ein Rest von etwa 5000 €.
Natürlich werden Lohnkosten vorher abgezogen. Ist doch klar, dass in "Gewinn" diese nicht mehr enthalten sind.
Aber was wollen Sie denn nun damit sagen? Muss das Unternehmen Lohnkosten etwa nicht zahlen? All die damit verbundenen AG-Anteile an Sozialkosten? Müssen Angestellte etwa keine Lohnsteuer und AN-Anteile zahlen?
All dieses Geld muss an den Staat gezahlt werden und was was wollen Sie nun genau?
Dass man die Lohnkosten auf den Gewinn nochmals drauf haut und das Unternehen, obwohl es nur 10.000 € Gewinn gemacht hat, dann 17.000 € versteuern soll? Na ja, also bitte, ich weiß ja nicht wie Sie rechnen, aber dass das jenseits von Gut und Böse und völlig realitätsfremd wäre, sollten Sie schon einsehen.