Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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  • am

    Ja, genau – der Verfassungsschutz empfiehlt!!! 😆
    Das ist deren schärfstes Schwert der Linken, auf das man sich beruft, wenn die eigenen Argumente schwammig werden.

    Ich sage nur: der größte Kokolores.

    Dass der Verfassungsschutz weisungsgebunden ist und als politisches Instrument missbraucht wird, wird völlig ignoriert.
    Man braucht sich nur mal anzuschauen, von welchen parteipolitischen Freunden dieser geleitet wird.
    Ebenso ist das absolut dürftige Gutachten gegenüber der AfD im Grunde ein Witz und eine Verschwendung wertvoller Ressourcen, während man lieber mal die Antifa und Linksextremisten beobachten sollte.

    Man plustert sich immer auf, versteckt sich unentwegt hinter dem lächerlichen Siegel „gesichert rechtsextremistisch“ und droht mittlerweile schon seit Jahren mit einem Parteiverbot.
    Das ist nur noch ein Treppenwitz!

    Schließlich verursachen diese linksradikalen Kräfte nachweislich schwere Schäden in der Gesellschaft – durch ihre ständigen Anschläge und die Störung der öffentlichen Ordnung.
    Wo sieht man etwas auch nur annähernd Vergleichbares bei den Rechten?!

    Dann kommt immer: Ja, Höcke, ...äh, Tillschneider und so ein schwaches Sammelsurium.
    Lächerlich!
    Ja, man weiß: Laut Aktenlage liegen die rechtspolitischen Straftaten höher.
    Doch was sagt das denn aber letztlich wirklich aus?!
    Hat sich überhaupt mal jemand von euch Linken angeschaut, welche angeblichen Straftaten eigentlich alle darunterfallen?!

    Nein, natürlich nicht. Denn sonst müsste man womöglich ja noch differenzieren.

    Typisch linkes Gedankengut: die größten Realitätsverweigerer und Realitätsverdreher.
    Kein Mensch in Deutschland will ernsthaft eine Linkspartei in der Regierung. Bei der AfD ist das sicherlich anders.
    Die Mehrheit der Bevölkerung hatte ursprünglich konservativ gewählt und wurde schlussendlich durch Machtkalkül übergangen.

    Viel Spaß beim Verbotsverfahren gegen die AfD. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt, aber sie stirbt! 😃
  • (geb. 1962) am

    @ diametral - In der Tat haben Sie so langatmig wie zutreffend am Beispiel Dänemark herausgearbeitet, dass restriktive Asylpolitik nicht dem Rechtsstaat widersprechen muss. Die Kritik am moralischen Zeigefinger Deutschlands muss man sich wohl anhören.

    Dann verließ es aber den Verfasser. Brexit wg. Asylpolitik? Wenn, dann wohl eher wg. EU-Binnenwanderung. Ebenso Polen, da ging es um "Monokratie" für die PiS-Partei.

    Weiterhin sieht niemand mit Verstand in Deutschland den Rechtsextremismus als "gelöstes" Problem an, wie schon unlängst von @ Hera zitiert, sehen die Verfassungsbehörden den Rechtsextremismus als größte Gefahr für die Verfassung und Demokratie.

    Dann noch die Behauptung, man habe im Gefolge der Kölner Silvesternacht gefordert, "Vergewaltigungen (zu) verstehen" - völlig an den Haaren herbeigezogen resp. dem rechtspopulistischen Spektrum entnommen.

    Wenn man meint, an sich valide Argumente mit unrichtigen Behauptungen, historischen Verdrehungen und populistischen Übertreibungen vermischen zu müssen, unterminiert man am Ende nur den eigenen Beitrag.
  • (geb. 1962) am

    @ 819 - Mal langsam. In der Tat ist die "radikale" dänische Linke für die Verstaatlichung des Finanzsektors, die Vergesellschaftung kritischer Infrastruktur sowie drastische Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Die einen nennen das radikal, die anderen eben konsequent.

    Aber dass in Dänemark Linke in hohem oder höherem Maße Leute wegen "negativer Meinungen" verklagen bzw. in Klagen "investieren", ist völlig unbelegt.

    Was die Linken dort allerdings vehement fordern, ist die strafrechtliche Ahndung von systemischem Rassismus, Hassrede (Hate Speech) und Diskriminierung. Das ist ein völlig anderes "Paar Schuhe" als "Meinungen".

    Sie sollte sich in Ihrem Überschwang nicht zu sehr hinreißen lassen.
  • (geb. 1965) am

    Delphine und Gewalt sind adäquate Bsp. für Maßstäbe ohne objektiv absolute Rechtfertigung.

    Sie haben völlig recht damit, dass sich Dänemark damals Ausnahmeregeln ausbedungen hat - ansonsten wären sie nicht der EU beigetreten.

    Wir sollten aber nicht vergessen, dass D die EU weitgehend gerade in Migrationsfragen diktiert.

    Österreich (auch mit Kurz) hat sich massiv gestreubt, in Italien sah man den Rechtsruck gleichfalls wie in Frankreich.
    In Schweden hat sich die restrikive Migrationspolitik bereits sowohl in Gesetzen wie auch in linken Lagern verfestigt - weil es einfach nicht mehr anders ging und ansonsten die rechtspopulistische Regierung überhand genommen hätte.

    Ungarn hat sich komplett geweigert, GB trat wg. Migration aus der EU aus und in Polen kostete es sogar die Gewaltenteilung.

    Das war nicht "die EU", das war schon Deutschland als führender Drahtzieher, der die Richtung bestimmt hat. (wer zahlt, bestimmt, wo's lang geht).
    Der Maßstab von D wurde quasi den anderen aufgezwungen.
  • (geb. 1965) am

    @819,
    >>Es sind noch nicht alle Mails gelesen worden. Für eine abschließende Bewertung ist es viel zu früh.<<

    Da sitzen nicht irgendwelche Leute und lesen jede Mail durch. Das sind hunderttausende bis Millionen Emails.

    Geben Sie mir mal die 260GB, dann sage ich Ihnen nach 3 Tagen, was Sache ist.😃

    Allein an To-,CC-,und BCC-Adressen haben Sie ganz schnell einen Überblick über die komplette Struktur und Vernetzung, wer mit wem, wie oft, wer direkt antwortet, weiterleitet oder ins Leere laufen lässt.
    Wenn man das mit führenden und bekannten Petsonen aus einschlägig rechtsextremen Gruppen, Reichsbürgern, aber andererseits auch ganz normalen Politikern anderer Parteien abgleicht, hat man bereits ein sehr detailliertes Bild.

    Dann braucht man die Mails nur noch nach Keywörtern wie "Hitler", "Göring", "SS", aus dem Dritten Reich einschlägigen Begriffen, Orten usw. durchsuchen (dafür gibt es Sammlungen), dann kann man AfD-Funktionäre, -Mitglieder, -Sympathisanten, aber eben auch viele außerhalb der AfD kategorisieren.

    Da ist nichts dabei und dauert nicht lange. Richtig aufbereitet sind das Millisekunden.
    Dann bzw. im Zuge dessen filtert bzw. qualifiziert und quantifiziert man nach den brisantesten Begriffen.

    Sie dürfen also davon ausgehen, dass auf das brisanteste Material bereits verwiesen wurde.
    Da kommt nicht mehr viel nach.
    ------

    >>Hakenkreuze und NS-Verharmlosung: Dokumentiert wird unter anderem ein internes Rücktrittsschreiben, in dem ein AfD-Funktionär einem anderen vorwirft, eine Weihnachtskarte mit Hakenkreuz und der Aufschrift „Heil Hitler" verschickt zu haben.<<

    Was lesen Sie daraus?

    Ich lese:
    Wohl ein Einzelfall.
    Bei vmtl. Millionen von Emails.
    Das sagt nichts generell über AfDler aus, sondern in diesem Falle etwas über zwei Personen.

    und ich lese
    "ein AfD-Funktionär einem anderen vorwirft"
    , was mir sagt, dass in der AfD sehr wohl derartiges massiv angeprangert wird.

    Wir haben die Datenbasis nicht, ansonsten könnte man verdammt viel qualitativ wie quantitativ aussagen.

    Keine Frage, ein gewisser Prozentsatz gehört dem üblen Spektrum an.
    ------

    Zu all dem muss man nun aber auch sagen, dass man wohl nur von der AfD solche Daten hat.

    Hätte man diese Daten von Grünen oder Linken, dann würde wohl adäquates zu finden sein, wo einem die Haare zu Berge stehen, egal ob bei Grünen zur Migration oder Linken hinsichtlich Antisemitismus.

    Dass man die Daten nicht hat, entlastet diese Parteien nicht.

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