Erhalte Neuigkeiten zu Markus Lanz direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung.Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu Markus Lanz und weiteren Serien
deiner Liste findest du in deinem
persönlichen Feed.
Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Die AfD reagiert darauf mit einem völkisch-neoliberalen Angebot: Sie kanalisiert den Frust über das versagende System nicht in Solidarität, sondern in einen aggressiven Exklusionsdiskurs. Sie verspricht Schutz durch Ausgrenzung und ersetzt die universelle politische Gleichheit durch die Privilegierung von Herkunft und Besitz.
Wer das verhindern will, muss mehr tun, als nur auf die Institutionen zu hoffen. Es braucht ein aktives Aufbegehren gegen jede Form von privilegierter Willkür, um die Demokratie wieder als ein System der universellen Teilhabe erlebbar zu machen.
Hier reicht nicht das Bewahren des Status Quo, sondern es geht um die Rückgewinnung der Demokratie als Sicherheitsversprechen. Eine staatliche Investitionsoffensive, die Rückkehr zu einer gerechten Steuerpolitik, ein stabiler Sozialstaat und kooperative statt konkurrenzorientierte internationale Wirtschaftsbeziehungen sind hierbei wesentlich.
User Uli (geb. 1962) am
Ein Versuch: Wer über die AfD spricht, sollte vom Neo-Liberalismus nicht schweigen
Neue Kürzungsvorhaben wurden bekannt, die nunmehr die Jugendhilfe und die Teilhabeleistungen von Menschen mit Behinderungen treffen sollen. Chancengleichheit und Integration stehen bereits zur Disposition. Die Zustimmungsraten zum Rechtspopulismus wachsen. Was ist der Zusammenhang?
Die aktuelle politische Lage lässt sich nicht allein durch die Schwäche einer Regierung oder die Demagogie einer Partei erklären. Wir erleben den Umbau des Sozialstaates als logische Konsequenz einer Politik, die den Binnenmarkt und die öffentliche Infrastruktur über Jahrzehnte zugunsten einer einseitigen Exportorientierung vernachlässigt hat. Wenn Schulen verfallen, Brücken bröckeln und der Sozialstaat von einer Garantie für Teilhabe zu einer kargen Mindestsicherung schrumpft, bricht das grundlegende Versprechen der Demokratie.
Diese ökonomische Kälte und die Radikalisierung der Konkurrenz treffen auf eine bürgerliche Mitte, deren tradierte Erfolgserwartungen enttäuscht werden. Es entsteht eine gefährliche Mischung aus Statuspanik und dem Gefühl, in einem permanenten Überlebenskampf zu stehen. In diesem Klima der wachsenden Ungleichheit wird die Rückkehr einer neoliberalen Agenda, die nur noch auf Effizienz und Eigenverantwortung setzt, zum Brandbeschleuniger für das "Hufeisen der Exklusivität".
User Uli (geb. 1962) am
@ Paule, so steil muss man das gar nicht hochjazzen, weil die AfD und Konsorten sowieso einen anderen Volksbegriff haben. Es geht ja gar nicht um Volksherrschaft im demokratischen Sinne, sondern um die Ersetzung des demokratischen Staatsvolks durch eine exklusive, ethnisch-kulturelle Volksgemeinschaft. Wenn sie von Demokratie sprechen, meinen sie eine identitäre Demokratie.
Der im ersten Moment doppeldeutig erscheinende Begriff Volksregierung ist da bekanntlich reine Camouflage. Genau wie die Abwertung gesellschaftlicher Institutionen als volksfern und korrupt oder die Selbstinszenierung als Stimme des Volkes und Mehrheitswille – das dient alles nur dazu, sich als neue Elite zu etablieren, die exklusiv für das Volk spricht.
Und das weiß meiner Meinung nach auch jedeR, der oder die die Partei wählt. Es gibt da keine Illusionen im Sinne einer erwünschten Teilhabe aller oder gar eines Sozialismus, sondern nur einen autoritären Feindbild- oder Exklusionsdiskurs. Und genau der ist es, der leider schon viel zu viele anspricht. Insofern halte ich auch das mit dem eingeredet für nicht so zutreffend.
Ich fände es schon richtig und wichtig, das bei Wahlen zu verhindern. Im historischen Rückblick oder mit Blick auf die USA sieht man, dass sich im Zuge von Wahlen qualitativ einiges zum Schlechteren verändert hat, was besser hätte verhindert werden sollen.
immer noch da 028 am
Da hat der völkische Nationalist Silvio Trottel aber wieder einen #demokratischen#Kommentar rausgehauen.Sein Horoskop ist bestimmt Pferd (Chinesisch),wenn der Trottel uns auf die Sprünge helfen will.Obwohl die Charaktereigenschaften auf Ihn nicht zutreffen.
PauleHeißter (geb. 1984) am
Hier träumt jemand von einer Volksregierung, etwas, was wir noch nie hatten und nie haben werden, eben weil es noch genug Trottel gibt, denen man einreden kann, dass man mit Wahlen grundsätzlich etwas ändern könnte. Eine AFD-Wahl würde schon gar nichts an diesem System ändern, sie würde uns höchstens in eine Zeit zurück katapultieren, die wir lange hinter uns gelassen glaubten! Wer glaubt, mit einer solchen Wahl zu einer Volksregierung zu kommen, ist wahrlich ein Trottel und wer anderen derartiges einreden will, ein Demagoge!