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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Unruhen mehren sich offensichtlich. Die „Temperatur“ reicht allerdings noch nicht aus, um zu…. Meist handelt es sich um Ähnliches, wie die berüchtigten „Warnstreiks“, bei denen sich Konzernleitungen bei Sekt und Kaviar in der 80. Etage einen Ast lachen. Deutschland ist tatsächlich schwerfällig, wenn es um Notwendiges geht. Und wenn doch mal was ins Laufen kam, dann rannte es nur wegen Bananen und Malle weg. Die derzeitige Regierungskoalition wird, zunehmenden Stimmungslagen nach, nicht bis zum Ende der Legislatur durchhalten, wenn nicht auch nur bis Ende 2026. Neuwahlen werden immer dringender diskutiert und gefordert. Selbst in den inzwischen an den Rändern taumelnden Parteien knistert es erheblich. Besonders in der CDU, die maßgeblich vor allem ab 2015 herbeiführte, was sie nie mehr beherrschen konnte: Das noch vorhandene Rest-Selbstbewußtsein Deutscher. Trotz niedrigster Zustimmung dank immer weniger Mitläufer, wird noch mit endlosen Palavern, Personenwechsel und Polemik der Schein von Alleinvertretungsanspruch verbreitet. Es nützt nix mehr – der Krug ist zerbrochen !
PauleHeißter (geb. 1984) am
diametral wirft wieder alles in einen Topf und kommt wieder mit der zigmal widerlegten alten Leier, dass Unternehmen reihenweise das Land verlassen würden und die Steuern viel zu hoch seien. Natürlich sind „Steuer-Oasen“, die es auch in Deutschland und Europa noch genügend gibt, politisch gewollt, zumindest von CDU, FDP u. co. Man zeigt nur immer gern mit dem Finger auf andere Länder. Hier geht es aber um Steuer- und Finanzkriminalität, die in Deutschland kaum verfolgt wird und wo es in nur etwa 10% der aufgedeckten Fälle überhaupt zu Anklagen kommt. Hier handelt es sich nicht um den kleinen Bürger, der mal bei der Handwerkerrechnung o. ä. mauschelt, sondern um Millionenbeträge. Auch das scheint hier politisch gewollt zu sein. Man erinnere sich nur an den niederschmetternden Bericht der vor einiger Zeit zurückgetretenen obersten Finanzstaatsanwältin, die über massive Behinderungen und politische Einflussnahmen geklagt und entnervt aufgegeben hatte. Zur Verschleierung dieser Situation wird stattdessen immer wieder gern auf Bürgergeldempfänger und Asylanten rumgehackt!
PauleHeißter (geb. 1984) am
In Frankreich, Italien, Belgien und anderswo gehen die Leute massenhaft auf die Straße und demonstrieren gegen hohe Lebenshaltungskosten, Inflation, miserable Bildungsbedingungen u. a. m. Nur in Deutschland nicht – man geht es den Leuten hier gut! Alle Top-Einkommen, keine Inflation, super Bildungsbedingungen (ok, gegenüber Frankreich schon), keine Kinder- und Altersarmut, fähige Politiker und…und…und! Aber die Deutschen haben bekanntlich in ihrer Geschichte noch nie eine vernünftige Revolution zustande gebracht! :-)
diametral (geb. 1965) am
Steueroasen.
Die Steuersätze bei uns sind viel zu hoch.
Staaten locken mit extrem niedrigen Steuersätzen Kapital an. Dem wurde ein Riegel vorgeschoben. Wenn in einem Staat nur 3% Steuern erhoben werden, kann D die Differenz zu 15%, also 12% einfordern.
Was passiert? Dann ziehen die Unternehmen eben komplett in diese Staaten um.😃🤣
Tut mir leid, @028, aber Sie verstehen es einfach nicht, dass sich Kapital nicht einsperren lässt.
Auf die Idee, Steuern generell zu senken, die Sozialsysteme auf ein vernünftiges Maß einzuschränken, nicht noch mehr Leistungsbezieher -auch mit Migration- zu generieren und von den Bürgern wieder Leistung zu fordern, damit keine solch hohen Kosten entstehen, kommen Linke nicht.
Da will sich jeder in irgendein gemachtes Bett legen, nur dass die, die die Betten machen, keine Lust mehr haben und woanders hingehen, ist denen zu hoch.
Man soll nicht die Kuh schlachten, die täglich Milch liefert.
"wenig" ist immer noch mehr als "gar nichts". Aber Ihr bettelt geradezu um Armut.