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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Um das aufzuräumen sind die 42 Mrd. jährlich für Infrastruktur läppisch, wenn unter Beachtung der zurückgehenden Leistungsbilanzüberschüsse immer noch eine stetige Nachfragelücke von rund 150 Mrd. bleibt. Das ist argumentiert mit Fakten und nicht mit Ideologien.
User Uli (geb. 1962) am
@piperin - Es ist die *Ideologie*, die ich angreife.
Wir schwimmen in einem *Meer von Geld*, dennoch wird uns eingeredet, dass wir auf dem Trockenen sitzen.
Wir leben seit Jahrzehnten unter unseren Verhältnissen, es wird aber behauptet, wir würden über unsere Verhältnisse leben. Auf die Löhnabschlüsse weit unter der Produktivität als Kardinalfehler habe ich hingewiesen. Das holt uns jetzt ein.
Schon zu Lindner-Zeiten hatten die 30 DAX-Konzerne liquide Mittel in Höhe von weit über 300 Mrd. € angehäuft (anders als der Mittelstand, vgl. finanzen.net v. 4.4.2020, heute nach Wirtschaftsdienst immer noch 350 Mrd.). Aber: keine Investitionen, sondern hohe Gewinne und weiteres Nettosparen.
Das angesparte Geld landet inzwischen auf Sekundärmärkten, die EZB hält die Blase am Leben durch permanente Anleihenankäufe. Bilanzsumme 6,29 Bio.
Und die Gegenseite? Wenn die Privaten jährlich 300 Mrd. Sparen und die Unternehmen auch 50 Mrd. und das Ausland auch nicht mehr so großen Bock hat, sich bei uns zu verschulden, dann haben wir eine dicke, fette Nachfragelücke in 100 Milliardenhöhe. Das die Ökonomie "nur" stagniert, haben wir allein dem Staat zu verdanken.
Und dann kommen so, sorry, solche wie Lindner, die noch mehr sparen und nach oben umverteilen wollen, Steuern runter, Gelder in Blasen schieben. Das ist gegen alle Vernunft.
Und verhindert z.B. den Ankauf des Stromnetzes von Tenet für 30 Mrd., weil "wir uns das nicht leisten können". So ein Blödsinn, der Norwegische Staatsfonds sichert sich die 4% Renditen, während die Anleihe nur 2,75% gekostet hätte. Was für ein Rechenkünstler.
Wohin investieren? Das ist jetzt fast schon völlig egal. Im Angesicht dieser Nachfragekrise muss man aufhören, den Brüning zu markieren. Wir kennen die Folgen.
Rüstung ist bekanntlich keine gute Wette. Metallwerte zu verarbeiten und sie dann (im günstigen Fall) in die Gegend zu stellen bis sie verrosten, Naja. Sozialstaatsausbau, den Menschen mehr Geld auf die Hand geben, hat schon einen höheren Mehrwert, die ganze Infrastruktur mindestens genau so. Und die Technik. Warum nicht einen eigenen Tech-Konzern, warum nicht die Verwaltungen einfach auf Linux umstellen? Deutschland in 10 oder 15 Jahren CO2 frei machen, wenn es beliebte? Brächte Leben in die Bude.
Der Punkt ist doch, dass Unternehmen wieder in die Rolle der Investierer kommen müssen, ihren Job machen, und die Menschen was davon haben, wieder etwas Sicherheitverspüren. Und nicht der Staat ständig den Ausbügeler spielen muss, wenn sich unkontrollierte Blasen bilden. Und das wird beständig von den gierigen Neo-Liberalen unterwandert, völlig skrupellos, auch wenn die Wirtschaft gegen die Wand läuft. Wie die Kannibalen. Am Ende eine Ruine.
Um das aufzuräumen sind die 42 Mrd. jährlich für Infrastruktur läppi...
piperin am
im Grunde ist er mit sich schon bedient genug.
Hera am
@ piperin, ich argumentierte nicht, ich stellte fest, das zu unterscheiden ist ganz offensichtlich nicht ihr Ding! Meine Ernährung ist sehr ausgewogen, Brechreiz entsteht eher durch äußere Einflüsse......
piperin am
Man kann zu so einer Meinung kommen, @User Uli, jedoch bin ich auch da anderer Meinung.
Wir haben wohl beide das Problem, dass Corona und Ukraine-Krieg aber auch nicht zuletzt die gesellschaftliche "Welle Klimaschutz", die fast wie eine Bombe einschlug, gewaltige Einschnitte waren und ein "was wäre wenn .. das alles nicht gewesen wäre" schon schwierig ist.
Man kann damit argumentieren, dass bspw. in einer Corona-Flaute Investitionen sehr hätten helfen können. Das wäre sogar ein Argument dafür.
Es gibt unvermeidbare Notwendigkeiten. Man kann auch Klimaschutz so sehen wollen.
Der Ukraine-Krieg jedoch ist externes Ereignis. Fragen Sie @028, der wohl dafür nicht unbedingt Geld bereitgestellt hätte. Fragen Sie @Hera, die am liebsten wohl das 10-fache an Waffen geliefert hätte, allerdings natürlich mit "das hat irgendjemand zu zahlen und darf niemand weh tun".
Ich war anfangs auch gegen zu viel Waffen, aber aus Furcht vor einer Eskalation. Geld war nicht das Thema.
Es ist eine Frage der Moral, der Möglichkeiten, einer relistischen Einschätzung von Chancen und Risiken. Doch letztlich ist es eine Frage dessen, "zusammenzustehen" und es auch gemeinsam zu tragen, wenn man sich entschließt, der Ukraine beizustehen.
Da gibt es für mich kein "wegducken", "anderen die Zeche zahlen zu lassen" und wieder mal Schmarotzer im System zu sein.
Es ist eine Last, aber die haben wir dann auch gemeinsam zu tragen und JEDER hat seinen Beitrag zu leisten und den Gürtel enger zu schnallen.
Deshalb fand ich diese völlig überzogenen Gehaltsforderungen von Gewerkschaften und Verbänden einfach nur unverschämt und es hat seine Wirkung nicht verfehlt es der Wirtschaft verdammt schwer zu machen und die Inflation anzuheizen.
Und über allem kommt noch das Thema Migration hinzu, was die Immobilien in die Höhe trieben ließ. Überfüllte Schulen und so weiter.
Ob -gemäßigte- Investition hilfreich gewesen wäre .. Sie glauben daran, ich jedoch nicht und das zeigen mir auch die ganzen Neuschulden, die auch nur sinnlos verbrannt werden.
Und in was denn hätten Sie investieren wollen? Bei nahezu allem würde ich sofort einhaken. Es wurde so viel Geld sinnlos rausgeworfen und es wurden vor allem Ideologien finanziert bei höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten. Man sollte lernen mit dem Geld auszukommen und nicht immer noch mehr zu fordern.