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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Alle Ihre Erinnerungen und Bemerkungen sind aus Weit-Sicht bis Oder/Neiße nachvollziehbar. Zwei unterschiedliche Entwicklungen einer einst gemeinsamen Region erzeugten nicht nur auch unterschiedliche Wertvorstellungen, sondern auch nützliche und sogar symbolträchtige Zeichen, Symbole, Produkte in Wissenschaft und Technik. Beide Seiten waren ebenso vor politischen Einflüssen nicht sicher und es gab sowohl auf beiden Seiten Positives wie Negatives im Erinnerungskatalog. Man darf schon noch erwähnen, dass im Zuge der Eingliederung Mitteldeutschlands in den Bonner Apparat keinerlei Wert darauf gelegt wurde, eine neue gemeinsame Verfassung samt Grundgesetzen zu erstellen und die positiven Fähigkeiten beider Seiten zu bündeln. Statt dessen wurde erstmal richtig im wahrsten Sinne des Wortes alles plattgewalzt, Verwertbares ausgelagert, Immobilien- und Schnäppchenjägern freie Schussbahn eingeräumt. Der neuen Deutsch-Europa-Träumerei musste schließlich auch die berühmte und begehrte alte D-Mark weichen. Es würde kein Ende finden, aufzuzählen, was an abertausenden Dingen aus Gründen des Populismus und Machtgier zum Opfer viel. Inzwischen hat sich das Phänomen „Weltkulturerbe“ breitgemacht, wobei man zu recht sagen muss, hier machen sich populistische und lobbyistische Kreise schon KI-trächtige eigene Monumentalikone.
Catweazle74. (geb. 1974) am
Wer errinnert sich vielleicht auch so nostalgisch und hat damals im Kindesalter wohlbehütet am Kiosk um die Ecke mit großen Augen Süßigkeiten oder "Wasser-Eis" damit gekauft. Eine Zeit, wo Deutschland noch nach klaren Regeln funktionierte.
Ich rede vielmehr von der guten alten D-Mark, die berechtigterweise mal kurz als nennenswerte Erzählung hier Platz finden sollte. ...obwohl ich dabei sicherlich schon voreingenommen bin!
Ich meine die gute alte 50-Pfennig-Münze und überhaupt der Symbolik dahinter:
Die „Baumpflanzerin“ auf der Rückseite der deutschen 50-Pfennig-Münze, wer errinnert sich vielleicht noch?! Es symbolisierte nämlichh den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Frau auf der Münze pflanzt eine Eiche - ein traditionelles deutsches Symbol für Stärke, Beständigkeit und Heimat. Das Motiv steht für den Fleiß, die Hoffnung und die Entschlossenheit der Menschen, das Land nach den Kriegszerstörungen neu aufzubauen. Damit wurde die Münze zu einem Sinnbild für den Neuanfang und die Geschichte Deutschlands in der Nachkriegszeit.
Was jedoch nicht jeder weiß, dass diese Münze sogar eine Besonderheit hat.
Die 50-Pfennig-Münze - mit der seltenen Aufschrift „Bank deutscher Länder“ - gehört zu den ersten Münzen der neuen D-Mark nach der Währungsreform von 1948. Sie symbolisiert den Neuanfang Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg und den Beginn des wirtschaftlichen Wiederaufbaus.
Für Sammler interessant sind vor allem bestimmte Jahrgänge, Prägebuchstaben oder Fehlprägungen. Ihr eigentlicher Wert liegt weniger aber in ihrer Seltenheit als in ihrer historischen Bedeutung. Diese Münze wurde in Westdeutschland ab 1949/50 geprägt und bis 2001 als Zahlungsmittel verwendet. Mit der Einführung des Euro verlor sie Ende 2001 ihre Gültigkeit. In der DDR war sie von 1948 bis zur Währungsunion 1990 gültig.
...ich hoffe, ich konnte hier etwas einigermaßen Sinnvolles beitragen - was bisher noch niemand wusste - es letzendlich aber auch nur einfach eine schöne Erinnerung an gute Zeiten ist.
Ohne die leider sichtbaren und kulturfremden Probleme heutzutage!
Catweazle74. (geb. 1974) am
Ja, wirklich sehr gut formuliert...
PauleHeißter (geb. 1984) am
Die Europäer befinden sich schon lange im Krieg gegen Russland, auch wenn man der Bevölkerung ständig weismachen will, es wäre nicht so! Insofern ist es Putin zu verdanken, darauf bisher moderat reagiert zu haben! Fragt sich nur, wie lange noch und ab wann wird „zurückgeschossen“! Sollten die Russen militärisch in größere Schwierigkeiten kommen, droht ein großer Knall, denn ein größeres Interesse an einer diplomatischen Lösung ist bei den Europäern ja auch nicht zu erkennen!
Silvio Trommer, Hamburg am
…und der bekannt geistige Dämmerungszustand wie 1914 oder 1939 als Narkose. Traumata suggerieren ungebrochen den visuellen Slawenansturm gen Atlantikküste. Das Übliche ungeniert. Der Weg vom Sandkasten bis in die Grube – Wachkoma im KI-Modus.
Gedankliche Notbremsen waren bereits früher praxis-unbrauchbar. Nur gemeinschaftliche Willensanstrengungen können ungenutzte Alternativen erzeugen. Löschwasser hat sich inzwischen reichlich angesammelt und kann Brandherde vor und hinter Brandmauern niederhalten. Das einzige Dilemma, was auch die heutige Situation kennzeichnet, war, dass die Glutnester nach 1918 und 1945 nicht beseitigt wurden und somit erneut aufflammen konnten. Einer kommenden Zeitenwende sollte diese dringend notwendige Aufgabe per Volksabstimmung erledigen .