Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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Markus Lanz – Community

  • (geb. 1974) am

    ...ja, da soladisiere ich mich erstmal grundsätzlich.

    Wir sollten doch aber allesamt mal die Gemüter wieder etwas herunterkühlen. Bis man erneut den "Normalzustand" erlangt hat.
    Was ist denn eigentlich Großartiges passiert - Kann das denn jemand mal wirklich klug beantworten?!
    Was bspw. früher noch als freie Meinungsäußerung und stabil konservativ galt, ist heutzutage als Begriff gebranntmarkt, gedehnt und umgedeutet worden, wie aber ebenfalls als wirksames Instrument bewusst gekapert.

    Diesbezüglich kritische Äußerungen gelten inzwischen auch allgemeinbekannt als "rechtsextrem", oder sogar "undemokratisch" und "demokratefeindlich".

    Eine Entwicklung, die tatsächlich nicht jeder versteht.

    #AnzeigenPolizisten
  • (geb. 1962) am

    Das kann man so nicht sagen, @ 901 – und Ihre latente Drohung am Ende Ihres Beitrages unterstreicht das: Es wurden durchaus auch Beiträge mitgelöscht, die sich gegen das altbekannte toxische Pöbeln aussprachen und dies argumentativ demokratietheoretisch begründeten. Aber vielleicht wurde das als zu intellektuell und damit ebenfalls als Gefährdung des Status quo eingeschätzt.
  • (geb. 1962) am

    Ja, @ 939236, das ist die bittere Realität außerhalb der immer geringer werdenden Anzahl von sogenannten „Kernarbeitsverhältnissen“. Von daher ist die aktuelle Diskussion völlig „Banane“. In Wahrheit müsste es darum gehen, die inzwischen viel zu vielen prekären Arbeitsverhältnisse endlich wieder zu reregulieren und vernünftigen Standards sowie fairen Lohngefügen zu unterwerfen.

    Stattdessen hören wir landauf, landab das Gerede von der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit (was Unfug ist), dass wir „seit 10 Jahren über unsere Verhältnisse gelebt“ hätten (empirisch ist es genau umgekehrt: Deutschland erzielte jahrzehntelang immense Leistungsbilanzüberschüsse) oder uns „heillos überschuldeten wegen der Milliarden an Zinsausgaben“ – was völlig absurd ist, wenn man nur einen Blick über die nationalen Grenzen wirft. Deutschland hat sich schlicht kaputtgespart

    .Faktisch diskutieren – wie auch heute wieder in der Sendung bei Lanz – nur noch verbissene Neoliberale darüber, wie man mit noch mehr Sparen und Sozialstaatskürzungen den Menschen das Leben zur Hölle machen und die Wirtschaft endgültig vor die Wand fahren kann. Dabei ist für jeden mühelos sichtbar: Einer Ökonomie, der es massiv an Nachfrage fehlt, begegnet man nicht damit, die Nachfrage noch weiter zu kürzen.Mit Lohnzurückhaltung, Sozialkürzungen und Mehrarbeit (in Zeiten der Überproduktion, ich fasse es nicht!) lockt man keine Investitionen an.

    Unternehmen investieren nicht, wenn sie genau wissen, dass die Menschen immer weniger Geld zum Ausgeben haben. Und nebenbei bemerkt: Die deutschen Unternehmen investieren hierzulande dank "Lohnzurückhaltung" schon seit 20 Jahren netto faktisch nicht mehr. Kurzum: Wir haben es inzwischen mit einer völlig wahnwitzigen Debatte zu tun, die weder etwas mit der Realität noch mit Ökonomie zu tun hat, sondern auf dem Niveau von Stammtisch-Fußballgeschwafel angesiedelt ist.

    Die Fakten zeigen: Länder mit höheren staatlichen Investitionen und gezielter Kreditaufnahme erzeugen stabiles Wachstum. Die Anhebung von Mindestlöhnen und die Reregulierung von Arbeitsverhältnissen, wie etwa in Spanien, haben die Wirtschaft viel weiter gebracht. Dazu kommt dort der erhebliche Ausbau von Sonnen- und Windenergie, der unabhängiger von den Unwägbarkeiten fossiler Energien macht. Genau deshalb investieren deutsche Unternehmen heute vermehrt in Spanien – und eben nicht wegen vermeintlich „niedriger Löhne“.

    Die gegenwärtige Diskussion bei uns ist einfach nur noch absurd!
  • (geb. 1958) am

    Die 38 Stunden Woche ist in vielen Bereichen schon lange aufgeweicht. Eigene Erfahrungen: arbeite wenn Arbeit da ist, über dein Stundenkonto kannst du nicht frei verfügen sondern in flauen Zeiten wirst du nach hause geschickt. Dein Zeitkonto bleibt so gering. Bei eigenen Terminen, z.B. Arzttermin, muss man Urlaub nehmen. So erlebt bei DHL Delivery in 15 Jahren.
  • am

    Eine demokratische Redaktion streicht im Interesse demokratischer User anarchistische Pöbeleien aus der Diskussions- und Meinungsplattform. Maßnahmen, welche in kommender Zeit auf weiteren Ebenen auch Gerichte - adressiert - unter Mithilfe aufmerksamer Bürger beschäftigen wird.

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