Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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Markus Lanz – Community

  • (geb. 1965) am

    Das unter einen Hut zu bringen ist langfristig ohne Umstellung auf Eigenfinanzierung nicht zu bewältigen.
  • (geb. 1965) am

    >>weil die Beitragsjahre, sprich wie lange habe ich eingezahlt, um das Gemeinschaftssystem "Rente" am Leben zu erhalten, der Maßstab sein muss<<

    Der Ansatz ist leider völlig falsch und zäumt das Pferd von hinten auf.

    AUSGANGSPUNKT ist NICHT "45 Beitragsjahre". Das ist keine Naturkonstante!
    Auch nicht "63, 67 oder 70".

    Ausgangspunkt müssen die realen Verhältnisse sein!

    Alle nachfolgenden Zahlen sind kaufkraftbereinigt wie bspw. im Jahr 1962 zahlte ein Arbeitnehmer 21,88 €/Monat Rentenbeitrag.
    Umgerechnet wären das heute 119,17 €.

    Würde man alle RV-Beiträge (AN+AG) zusammenrechnen, also die tatsächlich zusammenkommende Summe, und diese auf die Rentner verteilen, dann läge die Durchschnittsrente bei
    1.497,92 €.

    1500 € sind nicht viel!

    Doch setzt man diesen Wert an und vergleicht es rückwirkend wie auch vorausschauend anhand der
    - Zahler je Rentner und
    - wie viel muss jeder Zahler (AG+AN) aufbringen, damit Rentner durchschnittlich 1500 € bekommen
    , dann ergibt sich:

    1962: 6,0 249,65 €
    1992: 2,7 554,79 €
    2026: 2,1 713,30 €
    2040: 1,5 998,61 €

    Mehr als 1500 € je Rentner sind da nicht drin.
    Tatsächlich schießt der Staat gewaltig zu.
    Um auf die realen 1.913 €/Mon. zu kommen
    MÜSSTEN die Beitragssätze zwangsweise JETZT SCHON, aber auch künftig immer weiter angehoben werden.

    "Soll doch der Staat mehr zahlen!"
    Das funktioniert nicht, der wer ist denn der Staat?
    Das sind doch auch wieder WIR!

    Wir zahlen das über MwSt. oder über Umsatzsteuer
    (nicht direkt, aber sehr wohl hinten raus, wenn Firmen die Kosten zu hoch werden und nach Osteuropa oder sonst wohin abwandern und Arbeitsplätze wegbrechen)

    Um das tatsächlich aus RV-Beiträgen zu tragen, wäre die Belastung:

    2026: 910,95 €
    2040: 1.275,33 €

    Es ist doch klar, dass das System zusammenbrechen MUSS!

    Also muss man nach Wegen suchen.

    - 45 Jahre anheben auf 48 J. oder mehr ? will niemand.

    - Renten schrittweise kürzen? also das Rentenniveau von 48% auf 42% in 2040 absenken? Verarmung der Rentner?
    will niemand.

    - Arbeitszeit anheben (1Std. mehr)?
    will niemand.

    - RV-Beiträge anheben, damit jeder Arbeitnehmer noch höher belastet wird?
    will auch niemand.

    Und dabei werden Renten auch noch als viel zu niedrig beklagt. Die sollen manchen Unkenrufen nach sogar gewaltig angehoben werden.

    Das funktioniert so nicht!!!

    >>Die Rente mit 64,5 Jahren halte ich absolut für finanzbar<<
    ist sie leider definitiv NICHT!
    und das Eingangszitat - ob jemand seinen Beitrag geleistet habe, interessiert gleichfalls nicht, sondern einzig:

    Es muss sich rechnen!

    Auch mit der Demografie, auch mit der Belastung künftiger Generationen, auch mit würdigem Leben in der Rentenphase.
    Das unter einen Hut zu br...
  • am

    Guten Morgen, Frens! ☕

    Wer ein anderen Vornamen möchte, braucht dafür ein wichtigen Grund.
    Wer aber gleichzeitig den Geschlechtsantrag ändert, bekommt neue Vornamen per Erklärung.

    Deutsche Bürokratie:
    Kompliziert - aber wenigstens inkonsequent.

    Habt 'nen tollen Tag!!! 😉
  • (geb. 1969) am

    Aus meiner Sicht sind die Fragestellungen insb. von der Rentenkommission völlig falsch gestellt worden. Aber da es sich bei den Mitgliedern der Reformkommission ausschließlich um Politiker und Beamte handelt (und kein Sozialverband einbezogen wurde, die beispielsweise die Interessen von Schwerbehinderten und Gleichgestellten vetreten konnten), die von den Reformen, Gesundheit und Rente, nicht betroffen sind, können diese natürlich nicht verstehen, was der Wähler als gerecht und eben ungerecht empfindet. Dazu in meinem zweiten Post mehr. Jetzt zur Gesundheits- und Rentenreform zuerst.

    1. Rentenreform
    Laut Herrn Frei ein Jahrhundertwerk, vielleicht ja, weil Politiker und Beamte (das Klientel von Herrn Merz), wie immer außen vor sind. Kurz zur Kerndiskussion. Abschaffung der Rente mit 63. Mit dieser Benennung wird schon suggeriert, dass man mit 63 heute abschlagsfrei in Rente gehen können. Wir alle wissen das aber besser. Keiner kann mit 63 heute noch abschlagsfrei in Rente gehen. Nun aber zum Kernpunkt, denn ich bin kein Wutbürger oder ein fauler Deutscher, sondern einer, der nicht nur motzt, sondern auch Lösungen offeriert, die ganz sicher nicht allen schmecken werden. Die Rente mit 64,5 Jahren halte ich absolut für finanzbar, denn die Fragestellung muß genau umgedreht werden: Kann ein Arbeitnehmer abschlagsfrei in Rente gehen, der die 45 Beitrags-, für Beamten, Dienstjahre, noch nicht erreicht hat? Meine Antwort dazu ist ein klares: NEIN. Ich zitiere mal unseren Bundeskanzler: "Arbeit in Deutschland muss sich lohnen". Tut es aber nicht für diejenigen, die immer hart geschuftet haben, egal, ob mental oder körperlich. Die einfach nach 45 Arbeitsjahren durch sind. Und genau um diese Regel "Abschlagsfreie Rente nur nach 45 Beitragsjahren" sind dann alle Sonderregelungen zu treffen. Schwerbehinderte und Gleichgestellte, Anrechnungszeiten für Mütter (dazu brauche ich keine gesonderte Mütterrente) und vieles mehr. Also: aus meiner Sicht hat das Jahrhundertwerk einen völlig falschen Ansatz in dieser Frage gewählt. "Arbeit muss sich lohnen". Schwer zu vermitteln, wenn die Langeinzahler eine faktische Rentenkürzung erfahren. Gerechtigkeit und Glaubwürdigkeit. Und die Frage, ob man schrittweise auf 70 Jahre erhöhen muss, stellt sich dann aus meiner Sicht auch nicht mehr, weil die Beitragsjahre, sprich wie lange habe ich eingezahlt, um das Gemeinschaftssystem "Rente" am Leben zu erhalten, der Maßstab sein muss. Wenn jemand bei einem Versicherer eine Versicherung abschließt, gibt es auch Wartezeiten, oder eben Abschläge. Und ich betone noch einmal: um diesen Ansatz sind dann die Sonderregelungen zu bauen. Also: Renteneintritt erst nach Erreichen von 45 Beitragsjahren, denn Arbeit muss sich wieder lohnen.

    2. Gesundheitsreform
    Ein Wahnsinn insgesamt. Im letzten Jahr kostete mich die gesetzliche Krankenversicherung im MONAT knapp 90 Euro mehr, das sind grob überschl...
  • (geb. 1954) am

    Ja ja,die faulen Linken.Da muss ich wohl ein strammen Rechter sein,weil ich wöchentlich bis zu 72 Stunden gearbeitet habe.Davon bestimmt tausende Stunden noch unbezahlt.Wenn die Milliardäresfamilien den Arbeitnehmern die unbezahlten Überstunden noch auszahlen müssten,hätten Sie bestimmt einige Millionen oder Milliarden weniger.Gut,arm können Sie sowieso nicht werden,weil Sie immer Mitarbeiter finden,die sich ausbeuten lassen und bestimmt auch müssen.
    Bei den 1,2 Milliarden Überstunden im Jahr,davon die Hälfte unbezahlt,sind bestimmt kein Linken dabei,Die liegen in der sozialen Hängematte,wie Flüchtlinge,Migranten und Bürgergeldempfänger,diese Sozialschmarotzer.
    diametral,die letzten 2 Sätze sind doch bestimmt nach Ihrem Geschmack und bestimmt nicht nur nach Ihrem.

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