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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Einige Grüne und Teile der SPD spenden auch. Was mit diesen Spenden gemacht wird, ist nicht genau nachvollziehbar. Bei den Linken werden damit z.B. Demonstrationen , das Zusammenkarren und die Demonstranten kosten ja etwas, finanziert.
725819 am
Die Linke fällt vor allem durch markige Sprüche auf. Enteignung, Genozid, faschistisches Agieren des politischen Gegners.Nach Lösungen für die arbeitende Mehrheit oder den Nahen Osten klingt das alles nicht.Frau Schwerdtner gibt immerhin Teile ihresAbgeordnetenverdienstes ab, redet nicht nur von Solidarität.
PauleHeißter (geb. 1984) am
Also erstens fällt das den Linken nicht kurz vor Landtagswahlen ein. Diese Auffassung wird schon wesentlich länger vertreten, wofür sie ja auch ständig angegriffen wurden. Das hier niemand das Existenzrecht Israelis in Frage stellen kann und darf, dürfte jedem Denkenden klar sein, das hat nichts mit Opportunismus zu tun! Kritik an Israel hat auch nichts mit Antisemitismus zu tun, auch wenn das einige gern in einen Topf werfen wollen. Insofern wird hier auch nichts relativiert. Wie gesagt wird das bei der derzeitigen Stimmung eher Stimmen kosten statt bringen. Man sieht ja schon, wie sich einige Medien darauf stürzen, um die Linke zu diffamieren.
Gierwitz am
PH, es ist vermutlich für sie zu kompliziert geschrieben, deshalb versuche ich es noch einmal. Es ist mehr als auffällig, dass den Linken kurz vor einigen Landtagswahlen einfällt, das schon lange Offensichtliche auch so zu nennen. Orientiert man sich an den Kriterien die einen Genozid definieren, dann hätte sich die Linke / Schwerdtner schon längst offiziell für diese Bezeichnung entscheiden müssen. Dazu kommen die "Nachsätze," die das Gesagte sofort wieder relativieren. Für mich ist das ein opportunistisches Verhalten, d.h. das ist keine Überzeugung. Die Linke versucht damit Stimmen zu sammeln und gleichzeitig eine Koalition mit der CDU nicht auszuschliessen.
PauleHeißter (geb. 1984) am
Ziemlicher Unsinn! Was hat das mit „machtgeil“ zu tun, das aggressive Vorgehen der Israelis gegen die Zivilbevölkerung in Gaza genau wie Amnesty International und andere internationale Organisationen als Völkermord zu bezeichnen? Diese Auffassung gibt es in der Linken schon länger und wurde jetzt auf einem Parteitag noch mal öffentlich manifestiert, mehr nicht. Und da unsere Regierung bei diesem Thema bekanntlich permanent rumeiert bzw. sogar noch Waffen liefert, was ihr den Sitz im Sicherheitsrat gekostet hat, finde ich es völlig richtig von einer Partei, es mal laut und deutlich zu sagen. Das wird den Linken bei der zu erwartenden organisierten Medienschelte wohl eher Stimmen kosten und nicht welche bringen!