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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
@028, Wirtschaft funktioniert nicht so, wie Sie und andere sich das vorstellen. Ganz im Gegenteil - es gab noch nie Kommunusmus mit Wohlstand, sondern dieser war nahezu immer mit Armut für breite Schichten verbunden.
Was nützt es denn "gleich wie andere" zu sein, wenn dann nahezu alle Hungerleider sind oder der ganze Staat Pleite geht wie in der DDR? Unzufriedenheit ist Gift.
Arbeitsplätze mit mehr Arbeitsstunden oder geringerem Gehalt sind noch allemal besser als überhaupt keine Arbeitsplätze mehr, wenn die Unternehmen ins Ausland abwandern.
Solche Diskussionen nützen nur der AfD. Davor warne ich schon seit Jahren. Wenn es so weitergeht, muss ich wohl noch erleben, dass ein Björn Höcke in Thüringen (oder mit Wohnsitzverlegung in Sachsen Anhalt) noch als Landrat einzieht.🙈 So weit sind wir zwischenzeitlich schon.
Es findet einfach kein Umdenken statt. Statt die Felder der AfD zu besetzen wird GEGEN fast die Hälfte der Bev. regiert. Mit den Neiddebatten noch dazu landen irgendwann die meisten bei "die Etablierten treiben uns in den Ruin, hauen Geld für Rüstung raus - was geht uns Ukraine an .. also bleibt wohl nur die einzige >Alternative< .. muss man die mal ran lassen".
Soll man das denen verdenken, wenn ständig nur vorgejammert wird, dass sie von hinten bis vorne übers Ohr gehauen werden?
(Daneben profitiert der mit der alten DDR verwurzelte Kader von Linken, welcher aber faktisch keine Rolle spielt.)
Jeder sieht doch, was da abläuft.
Eine AfD wird mir persönlich keine Nachteile bringen, weshalb ich gelassen zusehe - rede eh gegen eine Wand. Ihr dagegen bettelt mit Eurer Einstellung und Euren Äußerungen geradezu darum, dass die AfD irgendwann noch zu absoluter Mehrheit kommt. Warum soll ich mich aufregen - dann kommt es eben so.🤷♂️
UserUli (geb. 1962) am
@ user 1942429 - Das ist also das messbare Ergebnis Ihres Lehrgangs in " Kastenideologie-Zersetzungs-Wissenschaften"?
Fordern Sie Ihr Geld zurück!
UserUli (geb. 1962) am
@028 und @Hera – ich sehe mich sicher nicht irgendwie als "Mentor", sondern als ein Teilnehmer – der sich in der Tat Ihnen beiden nahestehend fühlt.
Und ich will mich auch nicht einlassen auf Wortbedeutungen, "aushalten" oder "akzeptieren" sind beides Begriffe, die sich in den Ohren der/des Anderen so oder so anhören können.
Vielleicht können wir besser festhalten, dass wir alle drei hier in Sachen Respekt und Beachtung der je vorhandenen Sensibilitäten es diesmal nicht so ganz optimal hingekriegt haben.
Und natürlich – was man dabei auch immer im Kopf hat: "Sie haben keine Ahnung, machen Sie mal lieber" ist respektlos.
Reformer 028 (geb. 1954) am
Silvio,trommeln Sie doch im Urwald.
UserUli (geb. 1962) am
@Paule beschreibt treffend, dass die Arbeitsdichte in den Kliniken immer mehr zugenommen hat, was zu mehr Fehleranfälligkeit führt. Er spricht eine inzwischen im Alltag unübersehbare „Zweiklassenmedizin“ an (Zugänglichkeit, Wartezeiten) und stellt richtig fest, dass unser Gesundheitssystem ohne ausländische Ärzte und Pflegende schon längst kollabiert wäre. (@ AFD go Home, nur nebenbei bemerkt).
@819 bietet den Hintergrund für die Entwicklung, dass im Bereich der Hüft- und Knieoperationen eine Fließbandproduktion eingesetzt hat, die eben genau diesen Druck und solche Fehlerquoten nach sich zieht – während konservative Verfahren zugleich ins Hintertreffen geraten und schlechter finanziert werden. Also haben wir es hier mit einem System zu tun, das mit der verqueren Ökonomisierung (DRG-Fallgruppen und so) eine Realität geschaffen hat, die Quantität über Qualität setzt und die Kohle gegenüber der Sache priorisiert.
Da muss also die Kritik anknüpfen: bei der fehlgeleiteten Ökonomisierung der Gesundheit. Und wenn wir am Ende – kollektiv – für die Gesundheit etwas mehr ausgeben müssten, weil die medizinische Versorgung für alle besser wird, wäre das (Entschuldigung für die Metapher) kein Beinbruch.
Und wer jetzt „Sozialismus“ schreit – als die Gesundheit noch mehrheitlich in öffentlicher Hand lag, war die Versorgung in der Breite auf dem gegebenen Niveau sicher nicht schlechter. Die Krux ist, wenn man ohne Not von den bewährten Standards abweicht. In der Gesundheit muss normal das Gemeinwohl über der Rendite stehen. Oder nicht?