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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Werden immernoch die Nicknamen geklaut? Ich hätte gedacht, das die Programmierer des Forums sich des Problemes angenommen haben und das auf die eine oder andere Weise ausgehebelt hätten.
User Uli (geb. 1962) am
Hui, @ moni.tor – sehe ich da völkischen Nationalismus mit Imperialismus in Tateinheit?
Ja, tatsächlich. Sie beklagen wortreich die „unvollendeten“ militärischen Einsätze, wo man zu „unkonzentriert“ sei, um die Straße von Hormus unter Kontrolle zu bringen, und fordern mehr oder weniger dazu auf, gleich alle Konflikte im Nahen Osten zum eigenen Nutzen mit Gewalt zu lösen. Dass solche „Lösungen“ i. d. R. auf Kosten der normalen einfachen Menschen gehen, lassen Sie fein beiseite. Hätten Sie Mut, sagten Sie dazu, wie viele deutsche Söhne und Töchter Sie z. B. für die Kontrolle der Straße von Hormus opfern möchten.
Sie bauen dann ein Szenario auf, nach dem die wirtschaftlichen Ungleichheiten und Belastungen der „kleinen Leute“ heute nichts mit Macht und Verteilung zu tun haben, sondern Folge des Einflusses und der Lobbyierung „ausländischer Banden“ seien (früher sprach man das ja von rechtsextremer Seite bestimmten Glaubensgemeinschaften zu).
Schlussendlich pointieren Sie es ja auch als „Ausverkauf unter den Augen Deutscher“. Dabei hat es nie und nirgendwo (in den letzten 80 Jahren) ein rein nationalistisches Kapital gegeben, und die Forderung war immer – wenn überhaupt – die nach demokratischer Kontrolle und etwaig die nach gerechter Verteilung, nicht die nach Blut und Boden Herrschaft.
Schlimm, diese Verknüpfung von moderner Krisenangst und historisch extrem belasteter Ideologie. Meiner Ansicht nach ein Grund für die Moderation, den Post im Dienste einer beizubehaltenden diskursiven Atmosphäre zu entfernen.
Vielleicht reflektieren Sie selbst auch noch einmal (statt etwa einer erwartbaren Reaktion mit "Zensur"-Geschrei und ad hominem Angriffen). Jenen Slang kann doch eigentlich keineR gebrauchen.
User Uli (geb. 1962) am
@ peace-ascent - Michael Gorbatschow nutzte den Begriff "ascent" im Jahre 1990, um den "Aufstieg" von der reinen Ko-Existenz zur Kooperation zu avisieren. Die "antifaschistische Grenzsicherung" war vorneweg eine Mauer, die Menschen trennte und autoritäre Eliten begünstigte. Im Sinne Gorbatschows spricht wohl nix dagegen, dass sie - mehrheitlich so gewünscht - entfernt wurde. Die Gegner sind wohl eher die Unbelehrbaren.
Ihre zeitdiagnostischen Kritikpunkte sind nicht abwegig, wenn auch durcheinander. Gesundheitskosten, Insolvenzen, Arbeitslosigkeit und hohe Lebenshaltungskosten sind schon Ausdruck einer systemischen Krise, jedoch geben Sie, wie bei den "Mauerfreunden" üblich, keine konstruktiven, sozial- und freiheitliebenden Antworten, die Gobatschows Aufruf zur Kooperation auch nur im Ansatz gerecht werden könnten.
Dagegen kommen Sie mit "Spalterthemen", als ob die statistisch doch eher marginalen Amokläufe irgendetwas mit wirtschaftlicher Stagnation oder der Verteilung der Gesundheitskosten zu tun hätten. Ähnlich verfahren Sie mit der völlig undifferenzierten Medienkritik, die die Kritik der Gegenöffentlichkeit außen vor läßt und stilisieren sich als pures Opfer eines "Siegerdiskurses", ein Opfergestus mit dem Anspruch der höchsten Überlegenheit. Das ist rhetorisch albern.
Womit wir zum Abschluss bei Ihrer Neigung wären, mich und andere Vertreter demokratischer Verkehrsweisen als Faschos, wahlweise Nazis zu verunglimpfen. Ich glaube, das zeigt, dass Sie überhaupt kein Interesse an einer irgendwie gearteten kooperativen, demokratischen Diskussion haben, sondern nur auf Beleidigung und Abwertung zielen.
Wie kann das sein? Nun, "ascent" ist auch der Name einer KI-Robotik-Firma. Und "KI= KEINE Intelligenz!", wenn ich zitieren darf.
In der Regel erfolgt ja hier jetzt automatisch nach einer differenzierten Auseinandersetzung mit dem Geschwurbel der wütende Angriff, der gar nix mehr von der Sache wissen will und nur noch wütend gegen die Person tritt. Überraschen Sie mich doch mal, programmieren Sie ein bisschen anders. Mehr auf Inhalte.
Z.B. Wenn die Mauer weg ist und das jetzige System Ihrer Meinung nach scheitert: Welches konkrete Modell von Kooperation – im Sinne des "Peace-Ascent" – schlagen Sie vor, das ohne Zwang und Ausgrenzung auskommt?
Hera am
Danke für Ihre Antwort, @ PaterNoster1, ich habe mich lange gefragt, wo Sie abgeblieben sind. Ich denke Sie sind es, Nostalgie, in diesem Forum weiss man nie, da werden Accounts gesperrt, Nicknames geklaut..... Mich würde interessieren, was Markus Lanz zu den "Heinis", welche die unter seinem Namen laufende Plattform "zutrollen", sagen würde.....
moni.tor am
Weltkapitalismus im Trudeln. Sich vor 30,40 Jahren seines geliebten abtrünnigen Erzfeindes entledigt, bleibt ihm nur noch die innere Beschäftigung, die sich total unkonzentriert eher selbst zermaxelt. Keinerlei straffe und gewalttätige Durchführungen wie in seinen „besten“ imperialistischen Zeiten sind noch möglich. Die Strasse von Hormus – ein unüberwindbares Hindernis? Gleiche Situationen könnten genauso gut den Golf von Aden, den Suez-Kanal und ähnliche wirtschaftlich wichtige Verkehrswege treffen. Aber schon der unvollendete „Umgang“ mit den Nahost-Terrorbanden Hamas, Hisbollah, IS, Huthis, Taliban u.a. zeugt von einer eher kriminellen Nachlässigkeit der jetzigen Regime. Offene Grenzen, „Globalisierung“, alles begünstigte die Verbreitung gefährlicher Extremisten. Dabei hat z.B. Deutschland schon gut mit europäischen Banden zu tun. Italo-Mafia wie auch osteuropäische Horden tummeln sich recht ordentlich. Schon haben sie ihre Lobbyisten in vielen Wirtschafts- und sicher auch Politkreisen installiert. Immobilien, Industrie, Sport, Kunst, Wissenschaft befinden sich immer weniger 100% von deutschen Bürgern beherrscht. Ein Ausverkauf unter den Augen Deutscher.