Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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Markus Lanz – Community

  • (geb. 1965) am

    "Dem Staat kommt kein grundrechtlich fundierter Ehrenschutz zu. Der Staat hat grundsätzlich auch scharfe und polemische Kritik unter dem Schutzbereich der Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 GG auszuhalten."
    BVerfG, Urteil 11.04.2024 – 1 BvR 2290/23

    Demokratie muss viel aushalten können.
    Kann sie das nicht mehr, verkümmert Demokratie.

    Der "Staat" sind wir, nicht etwa ein abstrakter Begriff, der nichts mit Menschen zu tun hätte, sondern es geht einzig und exakt eben um jene Bürger, die diesen Staat bilden.

    Es ist kein Geheimnis, dass nicht jeder oder jede Meinung aushalten kann - auch nicht in diesem Forum.

    Ein Individuum ist das eine, ein Forum etwas anderes.

    Wenn die Sinnhaftigkeit verloren geht, weil der Zweck nicht mehr erfüllt werden kann, so analog eine Zeitung, sobald sie zensiert wird, für nichts anderes mehr tauglich sein kann als einem verlängerten Arm eines autoritären Systems zu dienen, stellt sich die Frage, ob die Existenz dessen nur noch dem Selbstzweck dient.

    Jedes System lebt mit den Menschen an bestimmten Schaltknoten und wie diese dort agieren.
    Im Sinne von Demokratie und Pluralismus .. oder aber nicht.
    Das gilt gleichermaßen für Staat, Verbänden, aber auch für Foren.

    Letztlich ist aber nie der Einzelfall maßgebend, sondern die generelle Tendenz und diese führt leider allzu oft zur Erkenntnis, dass sich ein Muster heraus zu kristalisieren scheint mit der eigenen Konsequenz zu
    "another brick in the wall".

    Einer flog über das Kuckucksnest.
    Was aber, wenn plötzlich viele fliegen?

    Früher dachte sich mancher "sieh sie an, sollen sie fliegen, wohin sie wollen".
    Doch irgend wann will man nicht mehr auf festem Boden stehen bleiben. Dann beginnt man mitfliegen zu wollen.
    Wenn fester Boden nichts mehr, sucht man nach Alternativen.

    Wenn Freiheit -und sei es auch nur Meinungsfreiheit- in Gefahr gerät, weden sich Menschen entsprechend ausrichten, auch politisch.

    Und das hat btw. ganz sicher auch nichts mit Excel zu tun.

    Der post ist sowohl @Catweazle als auch @028 gewidmet.
    Ich hoffe, Sie beide können ihn noch lesen, bevor er der Zensur unterworfen wird.
  • am

    Mensch Redaktion,Sie sind ja von der schnellen Truppe.Noch keine 10 Minuten und schon gelöscht.Tja die Wahrheit tut schonmal weh.Keine Sorge,ich werde den Kommentar nochmal schreiben,damit Sie nicht arbeitslos werden.
  • am

    diametral,was für eine Erkenntnis.wow.Besonders Die Erkenntnis,dass es immer mehr die Versicherten trifft,nicht diejenigen,die so einen Schwachsinn zum Nachteil der Versicherten beschließen.
  • am

    414,was haben Sie denn geraucht?🤐🥶
  • (geb. 1962) am

    Dann zum Abschied @ Catweazle: Sicher werden diese Texte auf X stehen, wie es dort seit gut 2 Jahren eine Flut an alarmistischen Texten zu dem Thema gibt, die extrem emotional, Panik schürend, aber analytisch enorm dünn sind – und damit oft einem bestimmten Spektrum zuzuordnen.

    Ihr Text zum "Digitalen Euro" ist ähnlich aufgebaut. Aus der zurecht ausgesprochenen Warnung wird eine in der Du-Form emotionalisierende Geschichte, die auf der Basis fragwürdiger Annahmen quasi mittels cineastischer Fiktion aus der Möglichkeit gleich eine Gewissheit macht, dass im Bedarfsfall in Brüssel eineR "auf den Knopf drückt". Dabei ist Bargeld noch nicht verschwunden und die Digitalwährung läuft weiter parallel.

    Ähnlich verfährt der zweite Text mit Orwell: Aus der legitimen Warnung vor Machtkorruption wird eine vereinfachende Parabel, die eine vage „EU-App“ (wahrscheinlich Chat-Control) als Schweine-Elite gleichsetzt – als ob Brüsseleliten mit Kinderschutz-Vorwand morgen die Totalüberwachung durchdrücken. Tatsächlich sind EU-Digitalvorschläge noch demokratisch debattiert, gerichtlich überprüfbar und technisch begrenzt – statt Orwell.

    Widmen Sie sich doch künftig den lebensweltlich relevanten Diskussionspunkten, wie etwa @ Paule sie anspricht: Abbau von Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum, Ausgrenzung Älterer, Vorratsdatenspeicherung. Bitcoins, unregulierte internationale Finanzmärkte und Geldüberfluss sind lohnende Themen.

    Skurril ist doch, wie diejenigen, die EU-Kontrolle fürchten, globale Finanzströme einfach ignorieren. Obgleich die systemischen Risiken ungleich größer sind.

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