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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Keine Ahnung, was einem ja ganz offensichtlich zu bedrücken scheint und irgendwie auch nicht loslässt, gerade im Bezug auf die AfD. Nur eines gleich Vorweg, es existiert bei einigen ein sichtliches Problem damit, es ist allerdings definitiv nicht das Problem von anderen oder mir.
Ich fühle mich weder genötigt mich diesbezüglich erklären zu müssen, noch anderen zu erklären wie die Welt angeblich funktioniert. Eine politische Entscheidung hat letztlich auch immer etwas mit Abwägungen zutun.
Alles was man dazu wissen müsste, hab' ich hier schon mindestens einmal kundgetan. Wenn das für manche nicht auszureichen scheint, landet man bei der Diagnose eines Problems, und dann sollten sich andere mal ernsthaft hinterfragen, warum man in gewissermaßen schon eine regelrechte Penetranz entwickelt hat - die für diejenigen womöglich sogar unbemerkt ist. Somit ist hiermit auch alles dazu gesagt.
Und was Ihren ursprünglichen Post betrifft, er war mir einfach zu undifferenziert und viel zu pauschal gehalten, als dass es eine ausreichende Erklärung zu irgendwas abgibt - einfach zu einseitig. Genau das hatte ich aber in meiner Antwort daraufhin beschrieben und hatte es eben alles ein bisschen ausführlicher gemacht. Dass Sie meine Antwort dazu teilweise für widersprüchlich empfanden, da ich ihnen in einigen Punkten sogar recht gebe, ist für mich nur ein Zeichen, dass Sie es einfach nicht verstanden haben.
Ich merke schon wieder wie ich mich eigentlich zu viel mit alten Kaffee aufhalte, der für mich schon längst abgehandelt ist und mich lieber erneut aufs Westliche konzentrieren möchte. Wer immer und immer sich gerne im Kreis drehen will, dem sei es gestattet und ist ihm überlassen. Aufgewärmt wird nur kalter Kaffee, nicht die Erkenntnis.
Die einzige Erkenntnis, was hier über die Zeit hinweg aber immer stabil geblieben ist, dass diejenigen, die anderen eine Erklärung über persönliche politische Entscheidungen abverlangen möchten, genau diejenigen sind, die selbst niemals Stellung zu ihren eigenen politischen Entscheidungen mal äußern und mal konkret begründen würden.
Somit wird es innerhalb kürzester Zeit zum einseitigen Affentheater, was am Ende nur noch nervt - mich nervt, anderen wohl auch nervt.
Hab' schon wieder viel zu viel zum gleichen Thema geschrieben. Nur noch das, wer es selber nicht merkt, dann soll es so sein, es darf nur nicht zum Problem für andere gemacht werden und da bin ich erneut auch beim Anfang hier im Kommentar.
Wer ein Problem mit Wahlergebnissen hat, hat am Ende ein Problem mit der Demokratie insgesamt!
Hera am
Nein, @ Uli, für mich war das kein guter Disput und ich hasse solche Art der Kommunikation. War mit einem Bankmenschen liiert.
Sie "analysieren" also aus meiner ersten Aussage dem Begriff "extremistisch" aber @ Uli - bei aller Ablehnung habe ich hier noch nicht einmal die AfD als extremistisch bezeichnet, sondern als das, was Sie ist - rechtsextrem, also weit von der Mitte rechts.
"Extremismus" verbinde ich mit der Hamas, zum Beispiel, mit Islamisten, die sich aus Hass selbst töten, um dabei möglicht viele Ungläubige zu eliminieren - nicht mit Sahra Wagenknecht und dem BSW.
Manchmal interpretiert man einfach zu viel in eine Aussage, mit der man nicht konform ist. Und gewinnt am Ende eine falsche Erkenntnis.......
diametral (geb. 1965) am
Sie reden dummes Zeug, @Catweazle.
Nun lesen Sie doch einfach nochmal meinen Eingangstext. Sie haben offenbar noch nicht mal verstanden, was die Aussage war und Ihre Reaktion war geradezu typisch.
Etwas wie "Altsystemfanatiker" in den Raum zu werfen zeugt zweifelsfrei von Unreife und Radikalisierung.
Radikalisierung ist immer ein subjektiver Vorgang und sagt nichts über reale Sachverhalte aus.
Mit zunehmendem Alter sollten Menschen an Fähigkeit gewinnen, zu differenzieren, zu analysieren und alle Gesichtspunkte sauber zu trennen, im Detail zu betrachten und diese zu werten. Es gibt fast nie nur schwarz-weiß, da Zusammenhänge komplex sind, mit allen Abhängigkeiten und Nebenläufigkeiten und immer Zwänge vorherrschen, die gar nicht an Kompromissen vorbei führen.
Das macht eben Reife aus, nicht wie ein läufiger Hund, bei dem die Hormone verrückt spielen, jenseits jeglicher Vernunft sich die Welt oder irgendeine Partei nur noch rosarot zu malen .. .. oder eben wie Sie so zu tun, als wäre die AfD über jegliche Kritik erhaben und hätte die Lösung für alle Probleme.
Gerade da gibt es unzählige Belege, dass dem eben nicht so ist, sondern sogar verfassungsfeindliche und rechtsextreme Tendenzen vorherrschen, welche per se schon bei jedem vernünftigen Menschen Vorbehalte einfordern, auch wenn er diese "trotzdem" wählen sollte.
Das hat nichts mit Bashing zu tun, das sind Fakten.
"Differenzieren" bedeutet hier bspw. sauber zu trennen zwischen - gewissen Themen, welche die AfD besetzt -und auch hier im Einzelnen wie Migration, Rente usw. betrachtet- - zweitens der Partei und deren Politiker -auch hier zw. bspw. Höcke und Weidel, wo Unterschiede geradezu hervorstechen-, - drittens den Wählern -angefangen von dummen Rattenfänger-Nachläufern ohne Plan über verfassungsfeindliche Anarchisten über Versager im aktuellen System, welche sich persönliche Vorteile erhoffen, über faschistisch ambitionierte Zeitgenossen bis hin zu besorgten Bürgern, welche Migration als brennendstes Thema sehen, oder schlichtweg Protestwählern, die ihre Unzufriedenheit auf diese Weise ausdrücken.
Das bis ins Einzelne zu zerlegen, Ursachen und Wirkungen mit den Wechselwirkungen und vor allem auch im Kontext der Rahmenbedingungen zu untersuchen, nennt sich "Analyse" - nicht das, was Sie betreiben.
Gegen ein werben für diese Partei sehe ich noch nichts einzuwenden, je nach Motivation.
Ihre Heroisierung der AfD jedoch ist dieser Partei in keinster Weise angemessen, noch nicht mal, wenn man ein "Beschönigen" einer präferrierten Partei als selbstverständlich unterstellt.
Genau das ist es, was Ihre Äußerungen -für mich jedenfalls- letztlich als unseriös und nicht mehr als ernst zu nehmen werten lassen. Oder denken Sie etwa, ich nehme Sie dahingehend irgendwie noch ernst? In welches Blabla Sie das verpacken - geschenkt.
Catweazle74. (geb. 1974) am
"Sieger sein", "Loser", "bürgerlichen Kälte, "endgültigen Siegs" und Parfümverkäufer - ist das jetzt etwa zu Ihrem neuen Sprech mittlerweile geworden, @Uli?!
Dass man ständig versucht ein Zerrbild zu konstruieren, ist eine schon längst abgehalfterte Methodik, der Sie sich scheinbar noch gerne bedienen wollen.
Der größte Feind der Linken ist die Realität, deshalb verdreht und bekämpft man diese auch ständig, so wie Sie es hier wiedermals unter Beweis stellen!
UserUli (geb. 1962) am
Und was wäre, @ Catweazle, wenn Sie recht haben mit der Analyse - und @ piperin in der Quintessenz?
In der Tat ist die Bestimmung von Gewinnern und Verlierern eine Frage von den jeweiligen Regeln, die das System setzt. Wenn das System heute, wie Sie es nahelegen, vielen keine faire Chance bietet und die Schwächsten auch noch zu den Schuldigen macht, dann ist es offenkundig der wachsende Sozialdarwinismus, der Ihnen missfällt.
Wenn ich aber nun mich mit der AFD auseinandersetze, sehe ich, wird dieser, zwar völkisch gewendete, Sozialdarwinismus nur radikalisiert. Die logische Folge wäre tatsächlich, dass es den Schwächeren noch schlechter geht.
Und warum ist das so schwer einzusehen? Weil sich in der radikalisierten Wettbewerbsgesellschaft das für alle schon rechnerisch unmögliche "Sieger sein" zum allumfassenden Ideal erklärt wird, der abfällige "Loser" bei Versagen ist der Komplementärbegriff.
Die AFD verändert hier nicht, sondern radikalisiert noch einmal die Regeln der "bürgerlichen Kälte" - und verkauft das den von sich selbst entfremdeten WählerInnen die Illusion des "endgültigen Siegs". Abgeledert von einem freundlich gegelten Parfümverkäufer, der den Rest seiner Zeit zufrieden nur noch laut in den Ministersessel furzt.
In der Art - natürlich sprachlich elaborierter - funktioniert kritische Theorie. Damit sitzt man erfahrungsgemäß zwischen allen Stühlen, richtig?