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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Ich kann vieles von dem, was 028 hier zum Gesundheitswesen beschrieben hat, nur bestätigen. Es herrschen definitiv Ärzteüberlastung und fehlende Pflegekräfte vor. Operiert wird mittlerweile wie am Fließband, z. T. von morgens bis spät abends von denselben Ärzten. Das da mal Fehler passieren, wen wundert‘s. Die meisten Krankenhauskeime entstehen durch nicht steriles OP-Besteck. Mittlerweile gibt es aber (aufwendige) Methoden, das zu heilen, auch wenn Antibiotika versagen. Dazu kommt v. a. im ambulanten Bereich eine Zweiklassenmedizin, die nicht nur bei Arztterminen, sondern mittlerweile auch bei Medikamentenvergabe Auswirkungen zeigt. Die Mehrheit der Ärzte und Pflegekräfte in vielen Krankenhäusern stammen aus dem Ausland, nicht auszudenken, wie es ohne sie hier aussehen würde. Die AFD in Sachsen-Anhalt möchte ja alle ausländischen Pflegekräfte loswerden! Absolut weltfremd! Na dann viel Spaß!
UserUli (geb. 1962) am
Also bitte, @ 028 - "Sie haben eine Meinung nach dem Motto🙈🙉🙊 ... " war genau so grenzwertig. Und jetzt "beschränken Sie sich auf ..." - das geht ja wohl gar nicht. Man muss andere Meinungen zum Thema schon auch mal aushalten können.
Hera am
028, erlauben Sie mir Ihren "Tatsachenbericht" um eine unumstößliche solche zu verbessern: beim ersten mal dachte ich an einen Flüchtigkeitsfehler, nach mehrfacher Wiederholung jedoch weise ich Sie gerne darauf hin: es heißt Ärztepfusch - nicht fusch!
Als Quelle benutzte ich die gute alte deutsche Rechtschreibung, ich verließ jetzt zwar den mir von Ihnen zugeteilten Aufgabenbereich - aber soviel Tatsache muß dann doch für mich sein! Schönen Tag!
diametral (geb. 1965) am
man muss schon die harten Fakten sehen.
Wochenarbeitszeit in D (Stammhaus Stihl) 35 Std., in Rumänien (=RO) 40 Std. (gesetzlicher Standard)
.. bei einem Stundenlohn in D: 42 - 44 € in RO: 11 - 13 €
Urlaubsanspruch in D: 30 Tage (Tarif) in RO: 20-21 Tage (gesetzlich)
Schichtarbeit: in D: stark reglementiert und mit Zuschlägen in RO: flexibel und kostengünstig --------
"faul" ist so ein negativer Begriff und letztlich nur relativ, nicht absolut. Lassen Sie uns doch von "fleißigen", "kostengünstigen" Deutschen reden, das ist besser.
Es ändert nur nichts daran, dass die Rumänen offenbar noch weitaus "fleißiger" sind und nur ein Viertel kosten.
Daher verlagert Stihl nach Rumänien.
Oder nach China. Und auch hier lassen Sie uns von den "intelligenten", "leistungsfähigen" Deutschen reden, um dem Klischee einiger nicht ganz zu widersprechen, wir seien "irgendetwas besseres", andere nur dumme Völker und den Deutschen stehe es zu, Geld im Schlaf zu verdienen, da andere doch unfähig seien.
---- "Früher (Europa vorn): Mähroboter funktionierten jahrelang über ein Begrenzungskabel, das aufwendig im Garten vergraben werden musste. Marken wie Husqvarna, Gardena und STIHL (STIHL iMOW-Serie) beherrschten den Markt.
Heute (China führt): Die neue Generation der Mähroboter funktioniert komplett kabellos via GPS, Satellitennavigation (RTK) und KI-Kameras. Diesen technologischen Sprung haben agile chinesische Firmen wie Segway Navimow, Mammotion, Dreame oder Ecovacs angeführt und den Markt im Sturm erobert.
...
Was genau verlagert STIHL nach China? STIHL zieht das komplette Geschäftsfeld Robotik aus Deutschland und Österreich ab.Das bedeutet: Nicht nur die reine Fließband-Produktion wandert ab, sondern auch die gesamte Forschung und Softwareentwicklung." -------
Personalkosten sind in der Regel der größte Posten. Es geht nicht um "wollen", sondern um Zwänge im internationalen Wettbewerb.
Auch die "bequemen Bürojobs" sind in Gefahr, denn es funktioniert auf längere Sicht nicht, dass in Deutschland die "Denker" sitzen und in anderen Ländern die "arbeitenden Billiglöhner", wie sich das manche vorstellen. Diese Zeit ist quasi schon vorbei.
Reformer 028 (geb. 1954) am
Jetzt drehen unsere Schwerreichen Unternehmer und wie schon erwähnt # Wirtschaftweise# komplett durch.Der angebliche Wirtschaftsweise fordert die Abschaffung der Witwenrente und Rente mit 63.Die Rente ist schon bei 64 5 Jahren angekommen.Der Unternehmer Stihl mit einem geschätzten Vermögen von 7,9 Milliarden Euro fordert die Abschaffung der 35 Stundenwoche,dafür die 40 Std Woche ohne Lohnausgleich,oder einen Urlaubstag und einen Feiertag weniger.Da ist der Milliardär nicht der Einzige.Wir Deutschen sind aber auch ein faulen Pack.1,2 Milliarden Überstunden,davon die Hälfte unbezahlt.Ohne Geld Überstunden machen,das muss es uns doch wert sein für die armen Unternehmer,Jetzt hat der DGB wohl herausgefunden,dass beim Mindestlohn die letzten Jahre 64 Milliarden Euro zuwenig an Arbeitnehmer gezahlt wurden.In welchen Taschen ist das Geld wohl verschwunden? Dann habe ich heute ein Interview mit Ex Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker auf Tagesschau 24 gesehen.Sie sagt,trotz Cum Ex hat sich NICHTS verändert,die Finanzlobb mit Ihren dreckigen Geschäften,macht so weiter wie vorher. Übrigens gestern sind statistisch wieder 106 Menschen gestorben an Krankenhauskeimen und Ärztefehler bzw.Ärztefusch.