Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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  • (geb. 1962) am

    Ach so, natürlich nicht "DVNP", sondern "DNVP"
  • (geb. 1962) am

    Wieso das jetzt, @ 1917202 ?

    DIese "Dame", also wohl @ Hera, hat absolut recht, an den benannten Fakten und Zusammenhängen ist nichts auszusetzen. Alles zutreffend, was von ihr gesagt wurde.

    Was soll also das Gerede von "Fake News" oder "Irrungen" - wo keine sind? Ich würde mior an Ihrer Stelle mal angewöhnen, dass irgendwie zu belegen, was Sie da vor sich hin behaupten.
  • (geb. 1962) am

    Sehr richtig, @ Hera - genau so war es. Auch von der Genese (erst ländliche Räume ...) her.

    Wobei wir allerdings noch weitere Vorbedingungen nennen sollten - z.B. den bereits 1930 etablierten ersten NSDAP-Ministerpräsidenten in Thüringen. Dort hatte zwar 1929 die SPD mit über 33% als stärkste Partei bei den Wahlen abgeschlossen, die bürgerlichen Parteien hatten aber nichts Besseres zu tun, als sich sofort der NSDAP an den Hals zu werfen.

    Das Elend begann also dort, wo die "bürgerliche Mitte" die Brandmauer nach links hochzog, um sie nach rechts einzureißen. Anhalt war dann die "Kernschmelze".

    Der Nationalsozialismus war eben kein plötzlicher "Betriebsunfall", sondern konnte "einsickern", weil die "bürgerliche Mitte" vermeinte, sie könnte die Rechtsextremisten "zähmen", "integrieren". Wenn einige heute wieder versuchen, von "Hufeisen" zu sprechen oder die Verantwortung auf "die Ränder" zu schieben, sollten sie sich diese Entwicklung mal genauer anschauen.

    Ohne eine rein opportunistisch-machtorientierte "Mitte" wäre der "Durchmarsch" nicht möglich gewesen. Das sind ebenso die hisorischen Tatsachen.
  • (geb. 1962) am

    Sie verdrehen Geschichte, @ diametral

    Und das wird ätzend. Antisemitismus war in der Weimarer Republik kein Phänomen der "Ränder", sondern in der "Mitte", den bürgerlich-konservativen Kreisen, weit vebreitet. Der Mythos der "Judenrepublik", die "Dolchstosslegende", die vorgeblichen Schuld des "internationalen Judentums" an der Niederlage im zweiten Weltkrieg, das kam alles aus konservativen Kreisen, DVNP und sowas. Die "Rändertheorie" kann man also historisch völlig vergessen. Vielmehr waberte der Anti-Semitismus durch alle gesellschaftliche Bereiche - und ebenso ist es mit den Kontinuitäten.

    Können Sie auch alles auf der von Ihnen zitierten BPB nachlesen. Ebenso, dass Hitler nicht "eine Zeitlang ein Linker" war, sondern zunächst ein blinder Opportunist mit selbstgebauter völkischer Ideologie, der sofort nach Niederschlagung der Räterepublik, nach höchstens drei Wochen Wallung ("eine Zeit lang", so ein Blödsinn), gleich mit der Reaktion paktierte.

    Von der Reichswehr wurde er als V-Mann eingesetzt, in der arbeiterbewegungsspaltenden erzrreaktionären DAP, die er zum Erfolgsmodell machte, indem er ein "NS" davor setzte. Das erste 25-Punkte-Programm der neue ernannten Partei von 1920 zeigt klar, wie hier sozialistische Ideologiefragmente einer völkischen Ideologie bloß "angeklebt" wurden. Durch antikapitalistische Ressentiments wollte man auch die Arbeiterschaft ansprechen, man zielte jedoch auf den Pakt mit Großindustrie und Konservativen.

    Die Kontinuität ist vielmehr eine unmittelbare. Auch heute greifen Ungleichheitsideologien und Stärkemetaphern ungebührlich Raum und wieder sind da moralische Opportunisten am Werk, die sich rechtsextremes Weltbild mit an sich progressiven Begriffen camouflieren. Da muss man anfangen, wenn man aus der Geschichte lernen will - und sie nicht verdrehen.
  • (geb. 1965) am

    @028,
    man hat sich schon daran gewöhnt, dass man von den Grünen alles in die Tonne treten kann, dass es geradezu mal aufhorchen lässt, wenn ein Vorschlag vernünftig ist.

    Es geht um eine Besteuerung ab 500 Mio. Vermögen mit 2%.

    Es wäre machbar, durchsetzbar und vertretbar.
    Auch wenn sie vorgeschlagen hätten, ab 20 Mio. eine jährliche Abgabe von 1% einzufordern, wäre ich noch dabei.

    Der Grund ist einfach.
    Wenn jemand in dieser Höhe besitzt, so hat er noch immer die Möglichkeit, diese 1-2% plus Inflationsrate plus noch ein klein wenig Gewinn zu verdienen.

    Eine derartige Abgabe würde noch niemand in eine Schieflage bringen, dass das Vermögen schmilzt.

    Um Sondermaßnahmen oder Verteidigungsausgaben zu finanzieren würde ich es als vernünftigen Beitrag sehen.

    Auf keinen Fall dürften damit Löcher im Sozialsystem gestopft werden, das wäre einzige Voraussetzung.

    Frühere Forderungen der Grünen waren überzogen.
    Ich frage mich, warum keine solche verträglichen Vorschläge von den Linken kamen.🤔

    Es poppt natürlich immer sofort "wehret denn Anfängen" hoch, denn wenn man die Hand reicht, wollen einen Linke oder Grüne sofort mit Haut und Haaren auffressen,
    aber wenn es gelänge, sich auf so einer Ebene zu einigen, würde es sehr viel Zuspruch vor allem auch von Kapitalisten geben.
    -----

    Schon sehr lange her, aber es wird Herbert Ehrenberg (SPD) die Idee einer "Maschinensteuer" zugeschrieben.
    Fakt ist aber, dass nicht SPD, sondern Grüne diese Idee verinnerlicht hatten. Ab und zu finden eben auch blinde Hühner ein Korn.

    Ich will es nun nicht lächerlich machen, denn die Idee hat zwar gegenstehende Argumente, dennoch wäre es ein Schritt dahingehend, dass Arbeitskraft gegenüber Maschinen aufgewertet wird.

    Alles mit Maß und Ziel, keine Übertreibungen, aber warum werden hier keine verträglichen Forderungen mehr von Linke und Grüne verfolgt.😥

    Man könnte mal klein anfangen und wenn es meinetwegen auch nur 0,5% wären .. das bedeutet doch keine Wirtschaftsumwälzung im großen Stil!
    Es würde aber bereits massiv helfen.

    Radikalismus ist eines der größten Probleme beider Parteien.
    Etwas in dieser Form ist überfällig, egal ob "Robotiksteuer" oder bis hin zu "KI-Steuer".

    Hier kann man bereits schon mit kleinen Maßnahmen viel für die Wertschätzung menschlicher Arbeit erreichen.

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