Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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Markus Lanz – Community

  • (geb. 1965) am

    und dass ja niemand denkt, das würde mir Arbeit machen.

    Diesen Drecksmist jage ich in 2 Sekunden durch KI durch, dann stehen die ganzen Lügereien da.

    Wären die 6 Liker nicht zu blöd, KI zu bedienen oder es ebenso zu prüfen, dann würden sie nicht ihre Unfähigkeit zur Schau stellen.
  • (geb. 1962) am

    Dass jetzt ausgerechnet ich hier Adenauer verteidigen muss hat schon eine eigene Qualität, @ 19172026 Denn Adenauers und des Zentrums Strategie der "Zähmung duch Einbindung" war grundfalsch.

    Aber Ihr zusammengeschusterter Text - der sich auch so nicht aus der angegebenen Quelle ergibt - ist kruder Geschichtsrevisionismus, voll von Falschbehauptungen.

    Die Übergabe einer Garantieerklärung an Nazi-Banker Schröder in dessen Villa ist frei erfunden. Dass Adenauer Göring als preußischen Ministerpräsidenten wollte, ist völlig unbelegt behauptet. Dass Adenauer im Rotary Club für eine Koalition mit Hitler geworben hätte, ist historisch definitiv falsch.

    Wir wissen dagegen, dass Adenauer sich im Februar 1933 weigerte, Hitler am Flughafen zu begrüßen, dass er im März des gleichen Jahres von den Nazis als Oberbürgermeister geschasst wurde und 1944 ins Arbeitserziehungslager Brauweiler verbracht.

    Ich schlage also vor, diese historische Herumlügerei mal zu lassen.
  • (geb. 1965) am

    4. Das Zitat im Rotary Club (Dezember 1932) und Preußen

    Die Behauptung:
    Adenauer habe im Rotary-Club für eine Regierung mit den Nationalsozialisten geworben und später erklärt, eine Koalition in Preußen mit Hermann Göring sei „sofort möglich“.

    Der historische Fakt:
    Hier wird die bereits besprochene Quelle (der Brief vom 12. Dezember 1932, abgedruckt bei Morsey) absichtlich verfälscht.

    (1) Der Text stammt aus einem Brief Adenauers, nicht aus einer Rede vor Industriellen im Rotary Club.

    (2) Im Originaldokument beschreibt Adenauer lediglich die parteiinterne Diskussion des Zentrums in Preußen. Er hielt eine Koalition mit der NSDAP in Preußen für denkbar, um die NSDAP einzubinden und zu entzaubern (Taktik der Zähmung), falls sie ohnehin auf Reichsebene in die Regierung eintreten würde.

    (3) Die Behauptung, Adenauer habe vorgeschlagen, Hermann Göring zum preußischen Ministerpräsidenten zu machen, ist eine historische Lüge.

    Göring war der schärfste Widersacher des Zentrums in Preußen. Tatsächlich war es Göring, der Adenauer im Februar 1933 bei einem Treffen in Berlin massiv bedrohte und ihn schließlich im März 1933 rechtswidrig als Kölner Oberbürgermeister absetzen ließ.
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    Und nun unterlassen Sie gefälligst dieses FakeNews-Geschmiere!
  • (geb. 1965) am

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    1. Die angebliche Freundschaft mit Kurt Freiherr von Schröder

    Die Behauptung:
    Adenauer und der NS-Bankier von Schröder seien eng befreundet, Nachbarn im Villenviertel gewesen und hätten sich privat mit Ehefrauen zum Essen getroffen. Zudem seien sie zusammen im Preußischen Herrenhaus gewesen.

    Der historische Fakt:
    Das ist falsch und frei erfunden. Adenauer lebte in Köln-Lindenthal, Kurt von Schröder im Stadtteil Marienburg (Stadtwaldgürtel 35).

    Sie waren keine Nachbarn.
    Schröder war auch nie Mitglied des Preußischen Herrenhauses, da dieses bereits 1918 mit dem Ende des Kaiserreichs abgeschafft wurde (Adenauer war dort vor 1918 als Kölner OB vertreten).

    Es gab keine private Freundschaft und keine gemeinsamen Abendessen. Sie kannten sich lediglich flüchtig über formelle Kölner Wirtschaftskreise wie den Rotary Club.

    2. Die „schriftliche Garantieerklärung“ an Hitler (1932)

    Die Behauptung:
    Adenauer habe Schröder eine schriftliche Garantieerklärung übergeben, dass das Zentrum Hitler als Reichskanzler tolerieren werde.

    Der historische Fakt:

    Das ist völlig falsch.
    Adenauer hat Schröder niemals eine solche Erklärung übergeben.
    Das Zitat, das Zentrum werde „Hitler unvoreingenommen nur nach dessen Leistungen beurteilen und als Reichskanzler tolerieren“, existiert in diesem Kontext nicht.

    Die Verhandlungen über eine Tolerierung einer Hitler-Regierung wurden Ende Januar 1933 von der Berliner Zentrumsführung um Ludwig Kaas geführt – nicht von Adenauer, der als Kölner Oberbürgermeister gar keine Befugnis hatte, Zusagen im Namen der Reichspartei zu machen.

    3. Das Treffen am 4. Januar 1933 in Köln

    Die Behauptung:
    Das Treffen bei Schröder am 4.1.1933 fädelte Hitlers Kanzlerschaft ein.

    Der historische Fakt:
    Das Treffen in der Villa Schröder fand tatsächlich statt und gilt historisch als „Geburtsstunde des Dritten Reiches“.

    Aber: Adenauer hatte absolut nichts damit zu tun. Teilnehmer des Geheimtreffens waren Adolf Hitler, Franz von Papen und der Bankier Kurt von Schröder. Adenauer wurde darüber nicht einmal informiert. Ihn in diesen Absatz hineinzuredigieren, erzeugt den völlig falschen Eindruck, er sei Teil dieser Verschwörung gewesen.
  • am

    Unmut und Unzufriedenheit mit den sich mehr und mehr verschlimmerten sozialen Gegebenheiten, aber auch außenpolitischer Natur sind Gesprächsthemen - flächendeckend in Deutschland.
    Nur Personalwechsel einiger „Prominenter“ – ja oder nein - soll für Ruhe sorgen – auch ja oder nein.
    Ändert nur nichts an der Grundproblematik, das fatale Versagen populistischer Parteien mit nur noch meist geringem Rückhalt in der Bevölkerung.
    Viel ernsthafter und noch zuwenig beachtet, die Macht der populistischen Medienzunft.
    „ÖRF“ muß öffentlich und rechtlich reformiert werden. Noch zu viele Ansager-Fürsprecher halten Spaltung im Kartellsumpf um des eigenen gut bezahlten Jobs willen für notwendig.
    Jargon, Mimik und Vokabular der meisten Fernsehredner sind extrem antialternativ geprägt.

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