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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Das ist wahr, @ Hera. Ersteller und Verbreiter solcher Videos sind m.M. zutiefst gewaltaffine Charaktere, die zugleich Vorstellungen illusionierter Höherwertigkeit transportieren, also Ungleichheitsideologien, was politisch gewendet, als extremistisch zu bezeichnen ist.
Was sehen wir auf dem Video? Z.B. einen Mann, der grienend einer Frau ins Gesicht tritt, dass sie eine Flugzeugtreppe hinunterstürzt. Oder denselben Mann, der im Treppenabgang einer Frau in den Rücken tritt, einer anderen schmerzhaft gegen die Brust, so dass die zurückprallt. Während der grienend und selbstzufrieden den Daumen zu seiner Bestätigung hebt.
Beim Täter handelt es sich ausgerechnet um die verstorbene langjährige Martial Arts Ikone Chuck Norris, der hier - ki-generiert - massiv durch den Schmutz gezogen wird und dessen Persönlichkeitsrechte post mortem schwer verletzt werden.
Da kein Kontext aufgebaut und keine ergänzende Erklärung abgegeben werden, ist es ausgeschlossen, dass es sich um Satire oder etwa eine ulkige Parodie handelt, brutal werden Gewalt- und Größenphantasien ausgelebt, die jeglichen Vorstellungen von Moral und Anstand widersprechen.
Hoffen wir, dass sowas nicht auch noch AfD-Kreisen zuzurechnen ist.
UserUli (geb. 1962) am
Und, @ Häh, ergänzend zu @Heras Äußerungen:
Ihre Analogie zum Elterngeld ist unzutreffend. Das sollte damals bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf helfen und die Gleichstellung stärken. Man wollte z. B. jungen Akademikerinnen und Berufstätigen den Wiedereinstieg in den Job erleichtern und Vätern Anreize bieten, Elternzeit zu nehmen (Stichwort: „Partnermonate“). Und das völlig unabhängig von der Herkunft.
Sodann wäre bereits der Bezug auf die Staatsangehörigkeit als Voraussetzung in diesem Kontext als zumindest verfassungsstrittig zu verhandeln, da finanzielle Familienhilfen immer unter dem Art. 3 Grundgesetz zu betrachten sind. Es ist nicht statthaft, bereits Babys bei der Geburt in zwei Klassen aufzuteilen.
Und zum Dritten wird im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt im Teil Fachkräftemangel schon ein ziemlich expliziter Zusammenhang erzeugt, der einhergeht mit dem im Bund von der AfD vertretenen Ius Sanguinis. Nur ergänzend zu den bereits zitierten Aussagen von Herrn Chrupalla.
Im AfD-Kontext ist daher in der politischen Übersetzung der Begriff „Staatsbürger“ von jeher stark ethnisch aufgeladen. Auch diese Kontextbildung ist immer und muss doch weiterhin Bestandteil einer Diskussion sein.
Und zu: „Wahlprogramm? Vielleicht halten Sie sich nicht dran.“ So etwas kann doch nie und nimmer ein Schutz vor verfassungsfeindlichen Absichtserklärungen sein!
Das hört sich ein wenig danach an: „Sie können sich ja weiterhin kritisch mit der AfD auseinandersetzen, aber so kritisch wie gegenüber anderen sollten Sie dann doch nicht sein."
1698088 am
@74 - ob nun Oberschnuli auch noch zusätzlich mittels Froonkreisch-Froonkreisch und Hexehera mittels Denglisch ihre unterbelichteten Frust gegen die Bundesrepublik Deutschland und alle sonstigen integren Institutionen hier mit äußerster Häme und Hetze proklamieren wollen - es wird von der Demokratie so oder so einkassiert. Basta !
Hera am
@ Häh " die AfD in Sachsen-Anhalt plant ein Begrüßungsgeld für Neugeborene, das jedoch nur für Kinder mit mindestens einem "deutschrifttätigen" Elternteil in Anspruch genommen werden kann". Dies haben Verfassungsschützer als diskriminierend und verfassungsfeindlich kritisiert, da es Familien aus dem nichtdeutschen Raum ausschließe. Ferner will die AfD zurück zum traditionellen Familienbild, Schwangerschaftkonfliktberatungen sollen so reformiert werden, dass das Ziel Abtreibung nicht eintritt, die traditionelle(!) Familie Mann, Frau, Kind(er) müsse die Basis der Familienpolitischen Leitkultur unseres Landes darstellen....... Tino Chrupalla erzählte daselbst bei einem seiner Auftritte bei Lanz, daß er "fehlende Arbeitskräfte mit einem Anstieg der Geburtenrate deutscher Kinder ersetzen will"........ Nicht nur für mich ist das ein starker Anreiz zur Geburtsmaschinerie und das war, soweit ich erinnere, nie ein Ziel der SPD und Renate Schmidt! Das Wort " biologisch" mag falsch gewesen sein, sorry, ( wenngleich ich mich an Weidels: "dann heißt das eben Remigration" erinnere....) der Rest stimmt. Und für mich ist das weiss Gott kein "Wahlversprechen", auf dessen Einlösung man hofft, wie bei demokratischen Parteien, das ist eine Drohung, die hoffentlich nie eintritt!
deutsch.land am
Da haben Sie durchaus recht, Herr Catweazle. Klar, Wahlen werden hoffentlich Entscheidung bringen: Weiter so oder Nicht noch mal. Übrigens was meinen Sie, was es mit das eigenartigen „Reformer028“ auf sich hat, was sich scheinbar zigmal umbenennt ? Dauernd hetzt es gegen die AfD, aber dann auch gleichzeitig gegen alle Personen der restlichen Parteien. Eine klare Haltung oder Einstellung ist da nicht zu erkennen. Aber egal und was soll´s - da ist es in „bester“ Gesellschaft und wir Demokraten haben was zum Schmunzeln umsonst.