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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
Wobei, @028, das Angebot einer linken Regierungsperiode gar nicht falsch ist. Natürlich steht die Autoindustrie unter Druck – aber das hat mit globalem Wandel zu tun, nicht mit „linker Politik“.
Die eigentliche Schwäche liegt in der Binnenwirtschaft: zu geringe Kaufkraft, zu viel Sparpolitik, zu wenig öffentliche Investitionen. Digitalisierung, E‑Mobilität und internationale Konkurrenz hätten längst aktiv gestaltet werden müssen.
Ein linkes Intermezzo wäre da vielleicht gar nicht falsch – mit mehr Industriepolitik, Investitionen statt Kürzungen und einem klaren Fokus auf guter Arbeit und soziale Sicherung. Genau das braucht der Standort jetzt.
User Uli (geb. 1962) am
Danke für die Reaktion, @piperin – ich lese sie allerdings eher als Bestätigung meines Punktes: Sozialer Frust wird kulturell aufgeladen, statt wirtschaftlich oder politisch gelöst zu werden.
User Uli (geb. 1962) am
@ piperin, Sie verkennen, dass Ungleichheit nicht einfach aus Fleiß oder Faulheit entsteht. Deshalb auch Ihre rein rhetorischen Leerzeilen über Gejammer und Alkohol.
Da sollte die Reflexion stehen über strukturelle Faktoren wie Bildung, Löhne, Erbschaften und politische Rahmenbedingungen.
In einer sozialen Marktwirtschaft soll Wohlstand eben nicht vom Elternhaus abhängen, sondern durch faire Chancen ausgeglichen werden.
Ihre Darstellung macht Armut zu einem Charakterfehler und ignoriert, dass systemische Mechanismen Vermögen oft automatisch wachsen lassen – unabhängig von persönlicher Leistung. Wir hatten hier immer wieder die Zahlen.
piperin am
von wegen. Früher gab es im Grunde nur Union, SPD und FDP. Hat bestens funktioniert.
Dann kamen die Grünen und PDS bzw. Linken. Beide absolut links getrieben. Die AfD war die Antwort darauf. ------
>>Man darf heute im System alles sein – außer arm und abgehängt.<<
Ach das ist Ihre panische Sorge?
Ich kann Sie da völlig beruhigen. Doch, DAS DÜRFEN SIE!
Hat doch niemand etwas dagegen, wenn Sie unbedingt arm und abgehängt sein wollen, dafür wurde noch niemand gerügt oder bestraft.
Nicht unbedingt schön, denn man wünscht ja jedem seinen Wohlstand .. aber wenn Sie unbedingt wollen, Sie leben in einem freien Land. --------
>>Dass auch Wohlhabende AfD wählen, entlarvt den Kern: Für das Bürgertum ist sie kein Systemschreck, sondern eine Rückfalloption.<<
So falsch liegen Sie da gar nicht mal.
Natürlich weiß jeder halbwegs normal denkende Mensch, wohin uns die Grünen-Politik geführt hat und mit den Linken würde es eher noch schlimmer.
"Angst" vor einer AfD habe ich keine. Wirtschaftlich sehe ich da keine Gefahr in einer Koalition mit bspw. einer Union. Es verbietet sich. Noch. Aber häbgt davon ab, wie es weitergeht.
"Rückfalloption" - ja alles besser als Grüne und Linke.
----- >>Während die Linksliberalen das System durch kulturelle Inklusion modernisieren ...<<
Fängt doch jetzt schon wieder an: Flüchtlinge aus dem Iran. Mal einen Globus in die Hand nehmen, wie weit Teheran entfernt ist und wie viele Länder drum herum liegen und wie weit das entfernt ist. Da tut man so, als müssten die jetzt alle zu uns kommen!
Nöö, schon wieder dieser Sprech, dass man alle nach D stopfen müsse. Das will ich nicht. Das will die Mehrheit hier nicht. Und dann tritt immer mehr die Frage in den Vordergrund, welche Partei man überhaupt noch wählen kann, die dieses stoppt.
piperin am
>>Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.<<
Das normalste der Welt.
Wenn der Großvater schon fleißig war und gespart hat, seine Kinder ebenso erzogen und womöglich schon etwas Geld hinterlassen hat, dann hatten es die Kinder (also Eltern) leichter, waren durch die Erziehung auch meist sparsam und fleißig, haben vl. ein Häuschen erspart, die Kinder hatten schon was, waren ebenso sparsam umd fleißig ... so geht das.
Zinseszinsrechnung.
Wenn die Urgroßeltern schon faule Säcke waren und/oder mit Geld nicht umgehen konnten, nichts auf die Wege gebracht haben, dann pflanzt sich das oft über Generationen fort.
Wenn jemand immer nur von Linken vorgejammert bekommt, wie ungerecht die Welt sei, und das Tag für Tag, dann führt der Weg eher in Resignation bis hin zum Akohol.
Es ist eine Frage des Milieus. Unternehmerkinder sind nicht erfolgreicher, weil anderen Bildung oder Unternehmertum verwehrt wäre. Ein ganz wesentlicher Faktor is bereits die Einstellung.