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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
@ piperin - Zunächst schließe ich hier eine Lücke in Iher Wirtschaftsgeschichte:
Der Kapitalismus heißt ja deshalb Kapitalismus, weil Kapital (Geld/Kredit) vorab investiert werden muss, um Produktionsmittel zu kaufen, bevor überhaupt ein Wert entstehen, realisiert werden kann.
Auch Ben Cartwright ging schon zur Bank, um die Mittel für den Viehtrieb, die Verlade- und Tranportkosten usw. zu besorgen, um dann in Abilene etwaig die Hand aufhalten zu können. Wer heute einen Hof umrüstet, sei es Modernisierung oder Umbau auf Öko greift in die Kreditkiste, bevor investieren kann, damit es sich später rechnet. Der "Trick" ist, dass die höherere Produktivität bei eintsprechendem Warenabsatz den Kredit mit abbezahlt, es sich so rechnet.
Ohne die Vorfinanzierung (Kredit/Verschuldung) gibt es keine Investition. Wer glaubt, Kapitalismus entstünde allein aus „Sparen“, verwechselt ihn mit einer Subsistenzwirtschaft.Können Sie von alles Marx bis Schumpeter nachlesen - am Anfang steht der Kredit (und genau damit wird das "Unternehmerrisiko" begründet.
Das aber dann nur eingegangen wird, wenn es sinnvoll erscheint. d.h. wenn Cartwright seine Kühe in Abilene verkauft kriegt, weil die Bürger dort etwas verdienen, um Nachfrage zu generieren. Und nur dann, wenn Cartwright und die Viehzüchtervereinigung hoffen können, dass der Fleischverkehr weiter um sich greift, erscheint die weitere Investition, etwa in Bahntransportverbindungen, sinnvoll. Ergo: Investitionen folgen der Nachfrage.
Wobei der Kredit heutzutage nur noch aus Sicht der schwäbischen Hausfrau einen "Krampf" darstellt - in der modernen Welt holt man sich nicht erst Geld heran, sondern es wird "aus dem Nichts" per Knopfdruck geschöpft qua Bilanzverlängerung. Erst wenn es real irgendwo ausgezahlt werden muss, greift man auf die Realreserven zurück. Auch hier wie da wird deutlich - der Kredit folgt nicht den Sparanlagen, genau das Gegenteil ist der Fall: Am Anfang steht der Kredit, die Entscheidung zur Investition, erst dann wird auf billige Refinanzierungsmittel (Spareinlagen) zurückgegriffen - der Kredit ist der Motor der Entwicklung.
Und die Kreditnehmer sind traditionell die Unternehmen, zu investieren ist ihr "Job" in der Volkswirtschaft. Nur machen sie ihn nicht mehr. Aber irgendwer muss ihn tun. Ja, wer? Das Ausland? Will auch nicht mehr. Das Volk? Spart traditionell. Wer bleibt also übrig?
piperin am
Sie müssen sich einfach mal von Ihren kruden Vorstellungen trennen, @User Uli.
Eine volkswirtschaftliche Rechnung muss gleichfalls wie eine Bilanz ausgeglichen sein.
Deswegen gibt es auch einerseitseine Bilanz und andererseits eine Gewinn- und Verlustrechnung. Das hat doch alles seinen Sinn.
Ebenso müssen in einer volkswirtschaftlichen Bilanz alle Geldströme ausgeglichen sein. Wenn der eine 100 € ausgibt, muss das Geld irgendwo hinfließen und löst sich nicht in Luft auf, ansobsten hätten Sie enen Posten "in Luft auflösen", der aufgeführt sein muss, damit es wieder aufgeht.
Aber das ist doch Käse, welches Nullsummenspiel SIE da hineininterpretieren wollen, denn es ist doch ein gewaltiger Unterschied, ob ich
oder Haushalte: 0 € Löhne (Einnahmen) 0 € Konsum (Ausgaben) .. was EBENFALLS NULL ergibt, habe,
denn im ersten Fall ist alles ok, im zweiten Fall sind die Bürger schon längst alle verhungert.
Deswegen ist Ihr herumreiten auf "Nullsummen" schlichtweg für die Katz!
Das müssen Sie doch mal einsehen. Deswegen kommt dann auch so Käse wie mit Mackenroth raus, der noch nicht einmal mit Verbindlichkeiten umgehen kann, der auch nicht berücksichtigt, dass das Ankurbeln von Wirtschaft die Zahlen auf beiden Seiten verändert.
Und was Sie zudem offenbar überhaupt nicht einsehen wolken, ist dass "Volkswirtschaft" (Deutschland) überhaupt nichts mit "Weltwirtschaft" (auch USA und alle Länder) zu tun hat.
Wenn von Ihrem Euro 35 Cent in die USA gehen, dann ist die volkswirtschaftliche Bilanz noch immer auf NULL (d.h. ausgeglichen)
aber die USA hat 35 Cent mehr und Ihr Snickers hat sich in die Kläranlage vetdünnisiert.
Das muss doch irgendwann mal einleuchten.🙈😃
piperin am
@028, das können Sie ja so gar nicht aufrechnen.
Zudem zahlen Sie ganz sicher keinen "Krankenhausaufenthalt". Für 10 Tage liegt der ohne Behandlungskosten etwa bei 3.000-5.000 €. Davon zahlen Sie 10×10€ = 100€, also einen verschwindend kleinen Teil. Wenn Sie länger im Krankenhaus sind, ist es auf 280€/Jahr gedeckelt.
Als Privatversicherter bekommen Sie Arztrechnungen und Kosten und wie teuer das alles ist, sehr wohl mit, als Kassenpatient eher nicht.
In der PKV hängt es davon ab, in welchem Tarif Sie sind, welche Selbstbeteiligung und welche Leistungen. Entsprechend teuer dann natürlichen auch die mon. Beiträge.
Nehmen wir mal an, Sie haben 2000 € Rente. Dann zahlen Sie ohne RV, also nur Krankenversicherung etwa 163 €.
Zähne bekommen Sie 60-75% der Regelversorgung, also Brücken, keine Implantate, Brille müssen Sie normalerweise selber zahlen.
Ich weiß gar nicht, was eine günstige Brille kostet, aber schätze mal 300€. Alle 2 Jahre.
Im Durchschnitt, bekommen Sie dann 24.000 Rente/ Jahr, zahlen etwa 3.500€/Jahr für alle medizinische Kosten. Dem System kosten Sie etwa nochmals so viel. ------ Ihre Frau bekommt für gewöhnlich ebenfalls Rente. Doch selbst wenn die nur gering wäre, also 800 € Rente, wäre der GKV+Pfl - Beitrag gerade mal etwa 80€/Mon. also 960 €/Jahr. ------
Das kann man jetzt alles nicht so richtig mit der PKV vergleichen.
Eine Rodenstock Brille, super dünn, entspiegelt, selbsttönend, usw. kostet etwa 1500 €. Davon zahlt die PKV durchaus, aber auch nur einen Teil.
Implantate werden gezahlt, allerdings mit Selbstbehalt. Klar das beste, Keramik, mit Kieferaufbau usw.
Nun, ich zahle derzeit etwa 18.000 € im Jahr nur in die PKV. Möchten Sie gern tauschen?🤔😃
katinka1 am
Der Lanz hat wohl in Bürgergeldempfängern seine Lieblingsgegner gefunden. Diese Berichterstattung ist viel zu einseitig. Ich habe eine Freundin, die Bürgergeld bezieht und Skeletterkrankungen hat. Trotz Attesten wird sie ständig auf Stellen geschickt, die körperliche Arbeit bedeuten. Und die Arbeitgeber werden auch noch meistens verbal ausfallend. Warum wird nicht über solche Fälle berichtet? Ist jede Firma wirklich bereit, jemanden aus dem Bürgergeld einzustellen?
User Uli (geb. 1962) am
Zum hundertsten Mal, @ piperin, wie überall nachzulesen und sehen, die Unternehmen sind unter dem Strich heute auch Nettosparer (ca. 50 Mrd. jährlich), die Nettoinvestitionen tendieren seit rund 20 Jahren gen Null.
Schöne Theorien kann man bauen, aber irgendwann muss man sich auch der Empirie stellen. Und da scheitern Sie.
So, und dann ekläre ich Ihnen im nächsten Post noch kurz den Kapitalismus.