Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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  • (geb. 1962) am

    @ Cosima - So weit ich das verfolge, hatten Sie eigentlich auch schon Jahre Zeit, sich eine "gesunde und erfolgreiche" Argumentation anzueignen. Oder vielleicht überhaupt eine!

    Doch bleibt es bei den diffusen pseudo-intellektuellen Schwabulierereien von "Spießbürger" und "Eliten" und dem "ganzen Volk" und was sich sonst noch so jenseits der rationalen Betrachtung bewegt. Das ist doch kindisch.
  • (geb. 1962) am

    Und da schreibt ein @1541901ser wieder was daher, dass man sich fragen muss, ob im Zeitalter der aufstrebenden "Alternative" Kauderwelsch zur neuen Verkehrssprache werden soll?

    Eine Volkswirtschaft ist sicher keine "Firma". Und "Die schaffen es einfach nicht" ist bloß Großtuergeschwätz mit Null Aussagewert. Was soll das ewige Lamento darüber, was "die da oben" oder der "Mainstream" angeblich wieder alles falsch gemacht haben?

    Ja, man muss die wirtschaftlich unsinnige Niedriglohnpolitik brandmarken und den Mietwucher stoppen. Aber dann bitte mit konkreten Forderungen direkt auf die Straße gehen! Wer Privatisierungen kritisiert, muss für mehr Regulierung eintreten – statt nur passiv den Mangel bei der SPD zu bejammern und am Ende heimlich das Gegenteil zu wählen.

    Genau das lässt sich nämlich aus den Zeilen herauslesen, wenn Insolvenzen und Firmenabwanderung mal eben mit Zuwanderung verknüpft werden. Völliger Unsinn. Firmen wandern ab, wenn die Infrastruktur verrottet und es an Kaufkraft fehlt. Da muss der Staat in der Krise richtig Geld in die Hand nehmen, damit es vorwärtsgeht.

    Dieser ideologische Sparkurs verlängert die Wirtschaftskrise nur immer weiter.Die richtige Kritik am Politikmainstream lautet derzeit nicht "irgendwas mit Zuwanderung". Die echte Gefahr ist eine unsoziale Politik in Tateinheit mit einem Sparfetischismus, als "Reformen" verkauft, der dieser Wirtschaft und ganz Europa das Genick bricht. Das treibt den Menschen einer AfD in die Arme, die am Ende genau dieselbe neoliberale Linie fährt: Deutschland kaputtsparen und sich an der Zerstörung weiden.

    Und so lautet der Weisheit letzter Schluss: Aus diesem Kreislauf müssen wir raus: Schluss mit dem Sozialabbau. In der Krise rein mit der Kohle, damit der Laden wieder läuft!
  • am

    Vollkommen richtig, auch Herr Holz und andere sprechen die von einigen immerzu getätigten Verharmlosungen an. Trolls und geiferndes undemokratisches Gesülze hat schon viele ehrliche, demokratischen User vergrault. Demokratischer Dialog kann sich in solchen Formaten nicht entfalten. Die Spießbürger der alten BR gehen auf die Barrikaden. Versteht man - bei den Problemen, die sie nimmer packen.
    Deutschland hat Alternativen dringend nötig. Es muss ja nicht eine AfD sein, wie in derzeitiger Konstitution. Alle Bewegungen sind immer in Entwicklung und nur der aufgeklärte deutsche Bürger ermöglicht sich seine Vorhaben. In der Mehrheit, soviel ist schon klar.
    Jedoch kann man die jetzige, aus einer bröckelnden Minderheiten-Mehrheit-Koalition bestehende Elite nicht als Vertreter des gesamten Volkes erkennen.
    Diese hatten Jahrzehnte Zeit, ein gesundes und erfolgreiches Land zu schaffen - fehlgeschlagen.
  • am

    Mehr als glaubhaft, dass der eine oder andere nun mal sein spießbürgerliches Bonner Weltbild vergöttert und lobhudelt. Sei es ihm unbenommen. Die Wirklichkeit zeigt ungeschönt, was diese „Firma“ nicht nur seit fast 40 Jahren , sondern bereits zuvor nicht auf die Reihe kriegt.
    Die schaffen es einfach nicht – so und nicht anders ist die Realität, die immer gern seiner Feindbild-„Diktatur“ zugeschoben wird. Wie armselig nur.

    Gegenwärtig rechtfertigt sich ein SPDler in der ARENA (Das Erste) vor Bürgern zu den Problemen der Zeit. Und wie oft schon wird so versucht, die Menschen zu beruhigen. Nur, geändert wird nie etwas, und wenn es nur um endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit, oder Vernichtung des Mietwuchers….. usw.geht. Konzerne „wandern“ – ungehindert ab, tausende Arbeitsplätze gehen wie am Fließband durch Konkurse, Insolvenzen verloren, aber Polit-Mainstream besteht auf wachsende Zuwanderungen…..logisch?

    Die verherrlichten Privatisierungen dienen sich am besten selber und dies mit sehr viel Erfolg und Anerkennung - unter ihren Kreisen natürlich. Die schaffende Allgemeinheit/Mehrheit kann sich Mindestlöhne „einheimsen“.
    Alle staatlichen und öffentlichen Institutionen sind ungut unterwandert und ineffizient.
  • am

    Lassen Sie, @ 819, das bringt hier nix. Diskussion lebt von unterschiedlichen Meinungen, Argumenten und gegenseitigem Respekt. Hier versucht man durch künstliche " Masse" statt Klasse die Debatte zu dominieren, erstickt das, was ein Forum ausmacht, den offenen Austausch! Wenn Populisten permanent die Themen besetzen, Gespräche entgleisen lassen und jede Diskussion auf ihre rechten Schlagworte reduzieren, entsteht kein Dialog mehr, eher künstlich erzeugte Lautstärke, die jedoch kein Beweis für Recht und schon gar kein Ersatz für Argumente liefert!

    Ich sehe es sehr kritisch, dass die Moderation diesem Verhalten dauerhaft tatenlos zusieht, Regeln verlieren ihren Sinn, wenn sie nicht angewendet werden. In diesem Forum werden gezielte Störungen toleriert, konstruktive User haben sich zurückgezogen und jene, die den grössten Lärm produzieren, bleiben übrig!
    Wer ein Forum mit populistischen Parolen und künstlicher Empörung flutet, sucht keine Diskussion, sondern Aufmerksamkeit und Deutungshoheit. Wenn die Moderation das ignoriert, wird aus einer Gemeinschaft eine Echokammer. Nicht die besseren Argumente zählen - nein, wer am lautesten stört!!! Ich nenne das Versagen einer Diskusdionskultur!!

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