Markus Lanz
D 2008–
Deutsche TV-Premiere ZDF
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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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  • am

    Die Leistungsgesellschaft ist nicht kaputt, die Linken wollen sie mit solchem Sprech kaputt machen.

    Und wir sind noch nicht mal da angekommen, was uns die Wiedervereunigung gekostet hat oder wie uns die Migration statistisch nach unten zieht.

    Allein "Kinderarmut" - statistisch sehr der Migration geschuldet, ebenso Vermögen.

    Wenn viele "arme Menschen" dazu kommen, dann drückt es den unteren Arm der Schere und verfällscht jegliche Realität.

    Das ist doch logisch.
  • am

    @User Uli,

    >>Ihr Beispiel der „Vermögensverdoppelung“ illustriert gerade das Kernproblem: Wer hat, dem wird gegeben.<<

    Das stimmt doch so nicht.

    Wer hat, der kann sich in den USA, auf Mallorca oder sonstwo eine schöne Villa kaufen. Oder eine Mega-Yacht und Benzin ohne Ende verheizen.
    Wäre Ihnen das denn lieber?

    Natürlich muss eine Gewinnaussicht degegen stehen, aber Investoren gehen ins Risiko, oft mit Totalverlust. Unternehmer haben Verpflichtungen für ihre Belegschaft und sehr viele nehmen das wirklich sehr ernst.

    Natürlich gibt es schwarze Schafe, aber die meisten Unternehmer sind sehr verantwortungsvoll, schaffen Arbeitsplätze.

    ------

    >>Also sehen wir uns das Ganze einmal struktureller an: Wie bereits ausgeführt, ist der Kapitalismus in seiner aktuellen Form „kaputt“, weil die Arbeitenden immer weniger vom Wohlstand erhalten und die Unternehmen inzwischen selber sparen.<<

    Sorry, so etwas ist doch absoluter Quatsch.

    Die konkreten Zahlen müsste ich erst ausrechnen, habe ich jetzt keunen Bock, drshalb habe ich sie mir geben lassen unter Berücksichtigung von medianem Einkommen damals und heute und Inflation:

    ------
    Schätzung der Gesamtsteigerung des Wohlstands
    Wenn man inflationsbereinigtes Einkommen und günstigere Konsummöglichkeiten kombiniert, ergibt sich ungefähr:
    ➡️ In Prozent: +500 % Wohlstand gegenüber 1975
    ------
    Vergleich heute vs. vor 20 Jahren
    2005 (ca. vor 20 Jahren) Medianeinkommen inflationsbereinigt: ~25.000 €
    2025: 35.000 €
    Faktor Einkommen: 35.000 / 25.000 ≈ 1,4
    Zusätzlich durch technologische Verbesserungen: ca. +20–30 %
    Gesamt: Wohlstandsteigerung ≈ +50–60 % gegenüber vor 20 Jahren
    --------
    Zusammenfassung in Prozent
    Vergleich
    Medianer Wohlstand heute vs. damals
    Bemerkung

    Heute vs. vor 50 Jahren
    ≈ +500 %
    inkl. Einkommen + Güter-/Dienstleistungssteigerung

    Heute vs. vor 20 Jahren
    ≈ +50–60 %
    --------

    Dann fangen Sie doch mal an, das "struktureller" anzugehen:
    Fakt ist, die Menschen haben in Deutschland heute einen viel höheren Wohlstand als früher.

    Das ist ... FAKT!

    Es gibt eine "Vermögensschere", die bestreitet niemand. Aber der Durchschnitt lebt weit besser, einzig dass es welche gibt, die sehr, sehr, sehr viel besser leben.
    Die Schere hat sich daher nicht nach unten und oben geöffnet, sondern ist auch unten gestiegen und hat sich lediglich oben noch stark geöffnet.

    Na und?
    Genau darum geht's doch:
    Sie sind nicht mit "besser" zufrieden, sondern gönnen es anderen nicht, dass die "noch besser" erreicht haben.

    Da geht's nicht um "zufrieden, weil besser", sondern um Neid.
    --------

    >>Also: Auch die Leistungsgesellschaft ist „kaputt“ <<

    So was ist doch schon wieder Linken-Schwachsinn-Sprech, sry.

    Die Leistungsgesellschaft ist...
  • am

    @Paule,
    ich wollte hier mal klar machen, was denn "Sparen" und "Zinseszins" bedeuten.
    Man muss es den Menschen mal klar machen.

    Wenn jemand NUR 1.000 € einsetzt
    und wenn er es schaffen kann, es jedes Jahr zu verdoppeln,
    dann hat er nach 20 Jahren
    1.048.576.000 €, eben etwas über 1 Milliarde!

    Da beißt die Maus keinen Faden ab, das ist so.
    --------

    Natürlich schafft das keiner, konstant jedes Jahr sein Vermögen zu verdoppeln.

    Realistische Werte sind anders. Aber die Zeiträume über Generationen sind auch ganz andere.

    Realistisch wäre bspw. pro Jahr 10%.
    In 60 Jahren: 304.000 €.

    Es steigt auch niemand nur mit 1.000 € ein.
    Allein mit 10.000 € wären das bereits 3,4 Mio. €
    ------

    Gute Werte sind 15%.

    Mit 10.000 € Einstieg, 15% nach 60 J:
    43,8 Millionen €

    -----

    Top-Leute wie Warren Buffet brachten es auf 20% langfristig im Durchschschnitt.
    Aus 10.000 €:
    563.000.000 €, also fast eine Milliarde.

    ------
    Bei all dem darf man nun aber drei Dinge nicht übersehen:
    1.) Dies sind Investitions-Renditen, noch keine Unternehmer-Vermögen.

    2. ) das läuft ja auch anders:

    Nehmen wir an jemand investiert NUR 10.000 € - in der Praxis ist das ja gar nichts.

    Frage: Warum macht er das?
    Antwort: weil er einen gigantischen Markt mit viel Bedarf und Gewinn sieht.

    Und aus dem Grund kommt es öfters vor, dass Unternehmer in den ersten Jahren tatsächlich ihr Vermögen jedes Jahr verdoppeln.
    Bsp. Jeff Bezos
    Bsp. Mark Zuckerberg
    Bsp. Elon Mask
    ...

    Bei denen war genau das der Fall und lassen wir nun allein 10.000 € nur 5 Jahre jeweils verdoppeln:

    nach 5J.: 320.000 €

    Nun lassen wir das Vermögen weiterhin moderat jedes Jahr 7% steigen und das ist nicht so schwer.

    nach insgesamt 20 J.: 883.000 €
    nach insgesamt 60 J.: 13.220.000 €

    Mit 10.000 € mit 20 angefangen, mit 80 ein Vrrmögen von über 13 Mio. €.
    Alles legal, alles sauber.

    Wenn der Zeitraum der Verdopplung nur 1 Jahr länger gewesen wäre, also statt 5 J nun 6 J, wären es

    nach insgesamt 60 J.: 24, 8 Mio €


    Man muss doch nur mal sehen, wie sich das nach oben skaliert.
    -----

    >>Steuern hinterziehen, Kunden betrügen und ausnehmen, Mitarbeiter ausbeuten etc.<<

    Einfach nur böse Unterstellungen und genau das ist das Schlumme an Neid, weil man dann den anderen die gleiche Unfähigkeit wie die eigene unterstellt:

    ".. kann ja gar nicht sein, da muss doch irgendetwas kriminell gewesen sein🤔..."

    Dabei ist die Lösung so einfach und das solltet Ihr schon mal einsehen:
    Die sind einfach viel fähiger wie Ihr, sonst würdet Ihr das ja auch zustande bringen.
  • (geb. 1962) am

    @pipin – gut, wenn Sie den Hohepriester der Libertären kilometerweise hier geben möchten, ist das Ihre Sache. Doch bei aller ideologischen Inbrunst sollten wir wenigstens bei den Fakten bleiben.

    Zahlen über Vermögensverteilung sind keine Ausdrucksformen von „Neid“ oder „Gier“, sondern nüchterne Realität. Ihr Beispiel der „Vermögensverdoppelung“ illustriert gerade das Kernproblem: Wer hat, dem wird gegeben.

    Niemand bestreitet, dass Fleiß wichtig ist – nur schafft er keine Chancengleichheit, wenn die Startpositionen so unterschiedlich verteilt sind. Wenn beim Wettlauf zwischen Hase und Schildkröte der Hase auch noch auf dem Motorrad daherkommt, ist von gleichen Chancen kaum zu sprechen.

    Also sehen wir uns das Ganze einmal struktureller an: Wie bereits ausgeführt, ist der Kapitalismus in seiner aktuellen Form „kaputt“, weil die Arbeitenden immer weniger vom Wohlstand erhalten und die Unternehmen inzwischen selber sparen. Gewinne entstehen so heute immer seltener durch reale Produktion oder Innovation, sondern durch Finanzanlagen.

    Ich nenne das den Rentier-Kapitalismus: eine Wirtschaftsordnung, in der Einkommen aus Besitz stetig wächst, während Arbeit als Quelle von Wohlstand an Bedeutung verliert. Daten zeigen, dass Kapitalerträge in den oberen Schichten den Löwenanteil ausmachen und Vermögen durch Renditen exponentiell schneller wächst als Löhne. Reich werden durch Arbeit wird so zur Ausnahme – Vermögen zieht weiteres Vermögen an, nicht Leistung.

    Also: Auch die Leistungsgesellschaft ist „kaputt“ – deshalb die Armada von Hohepriestern und Ideologen, die uns weismachen wollen, dass Armut immer nur individuelle Faulheit sei und Reichtum stets verdiente Belohnung. In Wahrheit zerfrisst strukturelle Ungleichheit das Versprechen von Leistungsgerechtigkeit von innen.

    Verbreitet wird nur noch die Illusion eines Meritokratie-Märchens. Zeit, die Augen zu öffnen.
  • (geb. 1984) am

    @pip Ja ja blanke Theorie! Welches Unternehmen schafft es wohl 20 Jahre lang, jedes Jahr, das Vermögen zu verdoppeln! Da gibt es sicherlich einige Möglichkeiten: Steuern hinterziehen, Kunden betrügen und ausnehmen, Mitarbeiter ausbeuten etc.

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