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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
UN-Sicherheitsrat legt keinerlei Wert auf Anwesenheit der BR. Die Klatsche.
1664080 (geb. 1949) am
Typisches Westhonkgeschwätz: Mit dem sich auf einen Sprecher Lanz oder sonst wem auslassen, erschöpft sich bereits der ohnehin primitive Duktus von pippiulli-honks. Solche immer besserwissenden Muffel-Hobbyisten haben an allem, auch unter sich, was auszusetzen, trappeln aber den politischen Anführern ihrer Altvereine trotzdem brav hinterher. Eigentlich ist doch ihr geliebt-verhasster „Osten“ das Tummelfeld für Hetze und Häme. Sprecher, Ansager, Wirtschafts“weise“, plötzlich engagierte „Künstler“ ect. transportieren nur die vorgegebenen Direktiven der eigentlichen, erhofften Vorzeigemarionetten, die es einfach NICHT schaffen. Statt sich auf die wirklichen zukunftsrelevanten gesellschaftspolitischen Weiterentwicklungen und Erfordernisse zu konzentrieren, wird blind und wahllos um sich selbst herum gemosert. Sie merken es nicht oder wollen es nicht begreifen - beschweren sich unablässig und sogar noch bauernschlau über die selbst von ihnen hofierten Machtverhältnisse. Statt sich selber an deren Stelle einzubringen und machen? Feigheit pur.
Zunehmend erweitern immer mehr deutsche Bürger ihr Wissen durch unabhängige Informationsquellen und trennen sich von alten „Hüten“ der Brandmaurer und denen selber.
User 1936378 am
Sendung Lanz vom 19.6.2026
Herr Lanz ist mittlerweile eine journalistische Katastrophe. Er moderiert nicht. Er doziert. Er stellt Fragen und beantwortet sie selbst. Es ist überheblich und argumentiert stur entlang seiner aggressiven Strukturen. Die gesamte Sendung auseinander zu nehmen lohnt nicht den damit verbundenen Aufwand. Herrn Lanz weiter zuzuschauen macht weder Freude noch bringt es Erkenntnisgewinne. Er erweist seinem Berufsstand einen wirklichen Bärendienst. Au point: Ich bin entsetzt. TQ
UserUli (geb. 1962) am
@User 1935905 – Die Aufklärung über die wirtschaftlichen Hintergründe Chinas ist bedeutsam. In der Tat verfügt China über eine beeindruckende Skaleneffizienz bei weiter niedrig gehaltenen Löhnen und einer notgedrungen hohen Sparquote – was den globalen Exportdruck massiv verstärkt.
Aber hieraus lässt sich doch kein Primär-Bezug auf die deutsche Misere herleiten. Es bedeutet im Grunde nur, dass es mit den exorbitanten Exportüberschüssen Deutschlands der vergangenen Jahrzehnte nicht mehr wie gewohnt läuft. Aber was soll daran jetzt so schlimm sein? Bei den Chinesen kritisieren wir westlichen Ökonomen doch auch permanent deren aggressive Exportüberschusspolitik.
Es kommt zudem nicht „nur auf das Arbeitsvolumen“ an. Diese Zahl sagt isoliert überhaupt nichts aus. Man kann viel arbeiten, ohne dass es Wohlstand generiert, wenn die Produktivität gering ist. Deshalb führen die reinen Stundenvergleiche völlig in die Irre. Genauso wenig bringt es etwas, das Arbeitsvolumen künstlich erhöhen zu wollen, wenn die deutsche Industrieproduktion – wie aktuell – ohnehin nur zu rund 70 % ausgelastet ist.
Das Kernproblem hierzulande ist ein massives Nachfragedefizit, das genau durch diese verheerende Wettbewerbsdruckpolitik der 2000er Jahre (Agenda 2010) ausgelöst wurde: Löhne deckeln, Exportüberschüsse erzielen, die verdienten Gelder postwendend im Ausland anlegen und gleichzeitig die eigene Infrastruktur im Inland systematisch vergammeln lassen. Das war der fundamentale Fehler.
Ergo ist dieser ganze Wettbewerbsquatsch – erst recht nach der Aufwertung des Euro um fast 12 % seit 2025 – endlich zu den Akten zu legen. Nicht China ist das Problem, sondern dass hierzulande inmitten einer tiefen Nachfragekrise von Kürzungsreformen und Arbeitszeitverlängerungen schwadroniert wird. Natürlich kann es kein Wachstum geben, wenn man in der Krise die gesamtwirtschaftliche Nachfrage noch weiter abwürgt. China hat damit gar nichts zu tun.
Der Punkt ist: Wenn in der Krise alle gleichzeitig sparen (Unternehmen, Bürger und der Staat), geht die Wirtschaft zwangsläufig kaputt. Deshalb muss der Staat jetzt in die Bütt, wenn es sonst niemand tut. Er muss die Nachfrage ankurbeln, die Infrastruktur sanieren und gezielte Investitionsanreize setzen. Nur so entsteht für Unternehmen überhaupt wieder ein Motiv, zu produzieren, zu investieren und damit die Produktivität nachhaltig zu steigern. Dazu gehört auch, die Löhne steigen zu lassen und die Sozialversicherungen auf einem Niveau zu stabilisieren, das die Legitimation des Gesamtsystems sichert.
Die ganzen Kürzungsdeformen, das Wettbewerbsgelaber, das ist irre! Das müssen wir uns eingestehen.
Kai am
Fortsetzung:
Ungeachtet dessen wird nun wegen der angeblichen Bedrohung der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Partei Alternative für Deutschland (AfD) zur Jagd auf AfD-Mitglieder geblasen, die im öffentlichen Dienst tätig sind. Als Mittel zum Zweck dient diesmal eine Reform des Disziplinarrechtes des Bundes vom April 2024, mit der das aufwendige verwaltungsgerichtliche Disziplinarklageverfahren zur Entlassung angeblicher Verfassungsfeinde durch eine einfache Disziplinarverfügung der zuständigen Behörde ersetzt wurde.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg entschied am 26. September 1995, also fast auf den Tag genau 45 Jahre nach dem Adenauer-Erlass, dass die bundesdeutsche Praxis gegen die Artikel 10 (Freiheit der Meinungsäußerung) und 11 (Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit) der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950 verstoße. Daher verurteilte das Gericht die Bundesrepublik zur Zahlung von Schadensersatz.
Ungeachtet dessen wird nun wegen der angeblichen Bedrohung der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Partei Alternative für Deutschland (AfD) zur Jagd auf AfD-Mitglieder geblasen, die im öffentlichen Dienst tätig sind. Als Mittel zum Zweck dient diesmal eine Reform des Disziplinarrechtes des Bundes vom April 2024, mit der das aufwendige verwaltungsgerichtliche Disziplinarklageverfahren zur Entlassung angeblicher Verfassungsfeinde durch eine einfache Disziplinarverfügung der zuständigen Behörde ersetzt wurde. Beinahe hätte die Opposition in Aue die Wahl gewonnen, doch wundersam drehte sich mit Auszählung der Briefwähler plötzlich alles wieder zugunsten der CDU.