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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
...schreiben Sie es doch in ein schönes Buch zusammen, und wenn man dann fertig ist, schmeißt man es direkt wieder in den Müll.
diametral (geb. 1965) am
Sie missinterpretieren mich, @028.
Ich war absolut nicht einig mit @Hera. Den Beginn des Krieges sehe ich völlig gleich wie Sie, so weit hätte es nicht kommen dürfen. Auch war ich zu Beginn des Krieges völlig dagegen, die Ukraine mit Angriffswaffen zu beliefern. Wir reden hier über eine Nuklearmacht.
Wenn die Ukraine nur mit westlichen Truppen hätte verteidigt werden können, wäre ich noch immer gegen ein Einschreiten.
Die Situation hat sich aber völlig verändert.
Darauf gilt es sich einzustellen. Stets muss das weitere Vorgehen auf Grundlage der jeweiligen Situation erfolgen, nicht aufgrund völlig veralteter Konstellationen, die heute überhaupt keine Rolle mehr spielen.
Auch dass Putin keine Anstalten macht für einen Frieden mitzuwirken ist doch ein wichtiger Bestandteil, der berücksichtigt werden muss.
Sentenz am
Deutsche wählen heute in Sachsen-Anhalt „Weiter so“ oder endlich Leben und Zukunft !
Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit und gesellschaftliche Positiventwicklung.- im Prinzip die Sehnsucht normal denkender Bürger mittels
Volksentscheide/Abstimmungen endlich die Volksregierung zu schaffen, welche jeglichem Revanchismus die Rote Karte zeigt.
Die Ära der Ewiggestrigen hat ihren Zenit überschritten!
UserUli (geb. 1962) am
In der Tat, @diametral – das sind Wahnsinnige. Aber dem Wahnsinn wohnt letztlich auch Methode inne. Bei allem Geschwurbel sind doch die typischen AfD-Querfront-Triggerworte sofort zu erkennen. Etwa 1849, 1919, 1949 werden genannt. Das beschreibt eine Traditionslinie von Freiheitskämpfern und Demokratiegründern, in die sich die Rechtsextremen hier zu stellen versuchen. Die Suggestion dahinter: ‚Wir sind die Bewahrer – die anderen wollen das Land zerstören‘.
Weiterhin nutzt der völkische Nationalist scheinbar neutrale Begrifflichkeiten, die er in seine Richtung umdeutet, etwa ‚bildungsorientierte Bürgerrechtsbewegungen‘, ‚unabhängige Magazine‘ oder ‚Wendezeit‘. Gemeint sind damit Rechtsextremisten, identitäre Schmuddelblätter und Antidemokratie. Doch mit den erstgenannten Begriffen erscheint es auch für Gemäßigte anschlussfähiger.
Auf Anschlussfähigkeit zielen auch die scheinbar seltsamen Kapriolen mit Adenauer, Imperialismuskritik oder die Diskussion um die DDR-Nationalhymne. Wie @819 richtig sagt, ist das ‚weird‘, aber eben der Versuch, in allen Feldern etwas abzugreifen, auch wenn der Tenor immer wieder im völkischen Nationalismus mündet. Deshalb ist es richtig: Derlei Narreteien sind für den Gebildeten völlig unverständlich – dennoch zeigt die Methode Wirkung. Indem sie Interessierte anspricht, Identitäten stärkt oder einfach nur polarisiert und Streit provoziert, wenn man sich auf die Pseudoinhalte einlässt. Gewinnen tut hier immer die Polarisierungsunternehmerin AfD.
Das alles ist lächerlich UND AfD-Strategie bzw. die der Neuen ‚Querfront‘-Rechten. Viele der von der Neuen Rechten inszenierten und emotionalisierten Begriffsverdrehungen sind über die Jahre bzw. Jahrzehnte auch in bürgerliche Diskurse eingeflochten worden. ‚Gutmensch‘ gehört dazu, ‚Cancel Culture‘, Altparteien, Meinungsdiktatur, Mainstreammedien, Bevölkerungsaustausch, Globalisten. Sie alle, oder viele davon, wanderten als trojanische Pferde schleichend in die Alltagssprache. Die Gefahr des Wahnsinns wurde nicht erkannt.