• Markus Lanz
    D 2008–
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    Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
    Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.

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    • (geb. 1965) am

      @Hera:
      exakt so ist es.

      Man darf lediglich nicht behaupten, ein Gericht habe Höcke zum Faschisten erklärt.
      Dafür wurde Czaja bereits verurteilt, dass er 250.000 € bezahlen müsse, sollte er derartiges nochmal äußern.

      @User Uli:

      Bleiben Sie doch mal bitte exakt bei dem, worum es ging.

      Eine AfD ist -bis dato- eine legale Partei.
      Als solche stehen ihr nach dem Demokratieverständnis anteilig ebenso viele Sitze in Kontrollgremien und anderen Ausschüssen zu, damit das Volk repräsentativ vertreten ist.

      Punkt.
      -----

      Etwas ganz anderes ist:
      Jeder Politiker ist NUR seinem eigenen Gewissen verpflichtet, also auch UNABHÄNGIG von seiner Partei. (Art. 38 GG)

      Es ist doch völlig legitim, wenn jemand einen großen Bogen um die AfD macht .. gleiches würde ich auch um Reichinneck machen.😃

      Aber.
      Hier mit Fraktionsdisziplin zu arbeiten und "Brandmauern" auszurufen, organisiert die AfD von demokratischen Prozessen auszuschließen, ist ein Affront gegen demokratisches Verständnis.

      Da muss man schon sehr genau sein.

      Wenn sich diese anteilige repräsentative Vertretung in Kontrollgremien nicht von selbst einstellt, so bleibt als Konsequenz nur, dass dann die Modalitäten zur Bildung geändert werden müssen.
      (in meinen Worten: Quotenregelung)
      Darum ging es in der Lanz-Sendung.
    • (geb. 1965) am

      es ist falsch, @028 Falschbehauptungen zu unterstellen, auch wenn manches überzogen dargestellt wirken mag.

      zuerst einmal:
      "demokratisch und pro-europäisch"
      kann kein Argument sein.

      Man kann nicht danach werten, was UNS genehm ist, nur mit Eigennutz zu denken ist keine objektive Haltung.

      Andere Länder, andere Sitten .. und andere Politik.
      Staaten sind als souverän zu akzeptieren, über die wir zwar unsere Meinung bilden dürfen, aber nicht einmischen.

      "verpflichtete die Unterzeichnerstaaten (Russland, die USA und Großbritannien), die Souveränität, die bestehenden Grenzen und die politische Unabhängigkeit der Ukraine, von Belarus und Kasachstan zu achten und jede Form von äußerer Einmischung, wirtschaftlichem Zwang oder militärischer Gewalt zu unterlassen"

      Die US Botschaft in Minsk erklärte 2013, dass das Budapester Memorandum nicht bindend ("not legally binding") sei, was letztlich auch den Krim Krieg begünstigte.

      Wenn man sich sieht, wie hier im Forum Alt-Ossis mit kommunistischer Gesinnung versuchen, westdeutsche Politik in ein Rampenlicht von "Nazis" zu zerren .. und dies über Jahrzehnte im kalten Krieg vom gesamten Osten als Doktrin und Weltbild gelehrt wurde, ist es auch eine Frage von Begrifflichkeiten, was denn darunter zu verstehen sei und manche verstehen pauschal ein "westliches Weltbild" ohne überhaupt noch irgendeinen Bezug zum Nazitum.

      Aber.
      Es ist nun mal Fakt, dass darüber hinaus sehr wohl in der Ostukraine Russland-stämmige Einwohner diskriminiert wurden. Ob man das nun mit dem Umgang von "Sinthi und Roma" in anderen Ländern vergleichen will, dahingestellt. Es gab dokumentiert kriegerische Handlungen.

      Das Asow-Regime, 2014 im Donbass gegründet, war rechtsextrem und rassistisch - man kann sagen "Nazis".
      Sie wurde dem Innenministerium eingegliedert und erst im Laufe der Zeit "entnazifiziert".

      Wir hören hierzulande vorwiegend nur das uns erzählte Narrativ.
      Da muss man besonders vorsichtig sein, denn die andere Seite immer pauschal mit
      "Desinformationskampagne Russlands"
      abstempeln zu wollen, ist nur das zu sehen, was man sehen will.

      Es gab sogar eine inner-ukrainische Grenze:
      https://www.dw.com/en/a-nonexistent-frontier-ukraines-internal-border/a-18606300

      Das hat nichts mit "demokratisch" zu tun und so geht man mit seinem Volk nicht um.
      Also auch nicht völlig der Westpropaganda verfallen.
    • (geb. 1962) am

      Der Artikel zeigt doch gerade, wo das Loch in der Argumentation ist: Richter haben Höcke nicht als Faschisten eingestuft, aber freie Bürger können ihn in einem wertegebundenen Urteil so nennen. Damit ist die notwendige Trennung von Legalität und Legitimität erneut bewiesen.

      Sie verdrehen permanent die Rollen im staatlichen Gefüge und erfinden sogar Rechtsgüter dazu. Der Gleichbehandlungsgrundsatz ergibt überhaupt keine Toleranzpflicht für uns Bürger; hier gerät völlig durcheinander, was für wen gilt.

      Der Staat muss die AfD zulassen, solange sie nicht verboten ist. Die Bürgerinnen und Bürger sind jedoch keineswegs dazu verpflichtet, diese Partei moralisch, politisch oder im alltäglichen Umgang mit anderen Parteien gleichzusetzen. Das ist doch völlig trivial.

      Deshalb ist es verfassungsrechtlich vollkommen legitim, wenn Parteien in Sachen Koalitionen eine „Brandmauer“ errichten. Damit spielen sie keine Richter. Es ist absolut daneben, alle Bürgerinnen und Bürger, die die AfD aktiv ablehnen und sich dabei auf den Geist der Verfassung berufen, von Ihnen, @diametral, zu Gesinnungstätern abzuurteilen – und ihnen dann auch noch „Gesinnungsterror“ oder „Lynchjustiz“ vorzuwerfen. Ey, ich fasses nicht.
    • (geb. 1962) am

      "SPIEGEL-Reporter werden angepöbelt, es gibt Pläne für eine »Bürgerwacht«: Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt zeigt sich erneut, dass Ignorieren, Verharmlosen und Relativieren im Umgang mit Parteien wie der AfD in die Irre führen." (Peter Nelles, Spiegel)

      #Der feine Herr Siegmund und seine üble Truppe
    • (geb. 1962) am

      @ # völliges Opfer:

      Der Post zu Aman steht immer noch da, wo er immer stand, die AFD-Kontextbeiträge wurden allerdings gelöscht. Zur Sicherheit habe ich aber ein paar Screenshots gemacht, falls in der Sache in nächster Zeit einmal jemand auf Sie zukommen sollte.

      Ich denke, dass es mit Art. 5 GG da schwierig werden könnte und hier eher auf strafwürdige Beleidigung geprüft wird. Auch nicht leicht dann für die Moderation, die das trotz Meldung nicht moderiert oder gelöscht hat.

      Ansonsten sind Sie immer ein dankbares, na lassen wir das, wenn ich meine Argumentation überprüfen will, der ideale Make my Day Kandidat. Aber schön ist das nicht.

      Das von mir eingeführte Toleranzparadoxon würdigen Sie als mangelnden Sachverstand - es ist ein fundamentales verfassungstheoretisches Argument von Popper.

      Danach bieten Sie wieder den Opfermythos, die Verharmlosung von Hass als Meinung, die Wutrede mit ad hominem Angriffen - nur weil ich ihren Text ein wenig argumentativ zerlegt habe. Was in der Welt der DemokratInnen kein Beinbruch ist - bei Ihnen jedoch eine geradezu exezzive Wut auslöst und einen unbedingten Wunsch nach Rache.

      Wie gesagt, es tut mir fast schon leid, aber es ist die Kugel im Flipper.

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