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Dienstags bis donnerstags lädt ZDF-Moderator Markus Lanz prominente Gäste und Experten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu seiner bunten Talkrunde. In der Regel sind es vier Gäste, die einzeln vorgestellt werden und ihre persönlichen Erfahrungen zu den besprochenen aktuellen Themen einbringen.
Der Fokus liegt seltener auf komplexen politischen Betrachtungen als vielmehr auf launigen und unterhaltsamen Gesprächen, wobei Lanz es versteht, durchaus eloquent und beharrlich nachzufragen, wenn nur ausweichend geantwortet wird. Neben prominenten Gästen kommen auch immer wieder Menschen zu Wort, die durch ganz besondere Erlebnisse Schlagzeilen gemacht haben. Diese tiefgründige Schilderung persönlicher Schicksale ist ebenfalls ein wichtiges wiederkehrendes Element der spätabendlichen Talkshow.
@piperin, Ihr Kommentar zur DDR war ausgewogen. Viele Jahre später könnten sich auch andere ernsthafte Gedanken machen, statt andere dümmlich als Neo-Faschisten zu betiteln. Wenn man östlich die Staaten wie die Slowakei oder Rumänien ansieht, dort gelang der Übergang zur Marktwirtschaft erheblich schlechter als in der ehem. DDR mit finanziellem Polster aus dem Westen. Die Produktivität war einfach im Osten schlecht, da halfen auch keine guten Produkte. In Russland verlief der Übergang sogar chaotisch (Wild-West pur).
piperin am
Meinen Beitrag zur DDR hielt ich ausgewogen und ohne Schaum vor dem Mund.
>>Die Zeichen für Reformen, Neustrukturierungen und Aufarbeitungen gewinnen an Bedeutung.<<
Wofür solche wie Sie wohl die letzten sein dürften, die das beurteilen können oder die man dafür brauchen könnte.
Das sagt mir allein schon so dummes Gefasel wie
>>Die nächsten Wahlen werden ein weiterer Meilenstein für Fortschritt sein.<<
Typisch AfDler und ich vermute, keiner aus höheren Rängen, sondern Fußvolk eben.
piperin am
auf der Basis, @User Uli, könnten wir einen gemeinsamen Weg finden.
Die Idee von Kommunismus könnte man als "optimal" bezeichnen. Jeder hat gleich viel. Das war's aber schon, weil Menschen völlig unterschiedlich sind und deswegen -nicht nur in der Theoroe, sondern auch in der Praxis- kann es gar nicht funktionieren und hat auch NOCH NIE funktioniert.
Das Gerechtigkeitsprinzip wie auch zu akzeptieren, dass die Realität nun mal so ist, wie sie ist und unveränderliche Gesetzmäßigkeiten zugrunde liegen, ist "optimal" für pragmatische und funktionierende Ansätze. Einzig Kapitalismus (nicht im Sinne wie von Marx, Lenin und vielen völlig zu Unrecht verunglimpft) hat zu Wohlstand geführt.
Das bedeutet aber keinesfalls, dass man Kapitalismus kritiklos sehen muss. Der soziale Gedanke ist Kapitalismus fremd und in dieser Richtung wurden viele Sicherungssysteme eingebaut.
Natürlich sollen die "Kapitalismus-mündigen" Bürger Wege finden, das System zu verbessern. Gar keine Frage, Verbesserungsvorschläge darf und sollte jeder einbringen. Nur, Kapitalismus zu verteufeln und pauschal abzulehnen, ist schon sehr einfältig, beratungsresistent und weltfremd.
Wenn Sie "Verbesserungen" in NOCH MEHR Sozialleistungen sehen, so ist das formell völlig in Ordnung. Ihre Meinung. Ich sehe das Sozialsystem völlig überzogen. Meine Meinung.
Nur dann, wenn es darauf hinaus läuft, dass jemand einen Kapitalismus haben will, der nur dem Namen nach noch so hieße, aber letztendlich Kommunismus sein soll, dann wäre dies anarchistisch, System-feindlich, zersetzend und nicht zu tolerieren.
Elmar Bergner am
Zugegeben, fundierter Dialog ist heutzutage im Nachteil. Jahrzehntelange Erfahrungen nur können Basis für Konversation bilden. Zurückblickend auf die letzten zwei Monate lassen erschauern, welcher fragile Unsinn an Äußerungen einiger derzeit Mode zu sein scheint. Unsere Welt im Umbruch, eine Neuaufteilung im Anmarsch, was derartigen Quatsch mancher User in Fahrt hält? Ein Amateurtyp hier scheint mit seinem Lieblingsthema DDR besonders emsig zu Werke zu gehen. Aber dies ist keine neue Seltenheit. Durch Medien altbekannte Figuren mochten dies seinerseits allerdings auch sogenannte Profis richtig herb: DDR-Propagandist von Schnitzler mit seinen Auslassungen über die BRD. Oder die frivolen seichten Unterhaltungsgags eines DDR-Gysi-Gelehrten oder eines SED-Modrow – beide seit 1990 mit „plötzlich verkannter“ Oppositionsmentalität…..? Ihre gesamten Dokumentationen lassen sich hier ersparen-sind in allen Medien präsent. Aber es finden sich auch heute noch Anhänger dieser Spezies, genau wie in der Alt-BR. Da wurde und wird noch heute nicht weniger gehetzt und gelogen über sich und andere. Da ist der Amateur-Neofaschist mit seinen seitenlangen Gemenge über DDR ect. hier im Forum nur ein kleiner armseliger Wicht. Die großen Player des Kartells in ihren zig-Politforen, tonangebenden Nachrichtensprechern und diversen Printauflagen erzeugen derweil mehr Gefahr und Unsicherheit unter der deutschen Bevölkerung. Zusammenfassend – Zwei ehemals nebeneinander agierende Blöcke, nun zusammengeschlossen, unterschieden sich zwar in wirtschaftlicher Beziehung zusehends, aber keineswegs in ihren gegenseitigen Machenschaften. Der jetzige Einheitsbrei jedoch erweist sich als ungenießbar, was die Stimmung im Lande auch widerspiegelt. Zunehmende unabhängige Infoquellen als auch die real pulsierende wirtschaftliche, soziale und politische Situation erfassen immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens. Die Zeichen für Reformen, Neustrukturierungen und Aufarbeitungen gewinnen an Bedeutung. Die nächsten Wahlen werden ein weiterer Meilenstein für Fortschritt sein.
piperin am
@870, nicht "vom Himmel gefallen", aber das System wurde aufoktroyiert.
Es gab viele Menschen, die keine Wahl hatten. Dass man nicht einfach die "Koffer packen" konnte, darüber brauchen wir doch nicht zu reden, das war so.
In der Anfangszeit ... Menschen verlassen nicht einfach mal so ihre HEIMAT. Freunde, Eltern, die man verloren hätte, vl. sogar Eigentum wie ein Häuschen. Der Weg ins Ungewisse .. nein, so einfach geht das nicht. Das ist reine Theorie, die Sie bringen.
Nur die, die verfolgt werden, keine soziale Bindung oder kriminellen Background haben siedeln so "mir nichts, dir nichts" um neben denen, die sich erhebliche wirtschaftliche Vorteile versprechen (Wirtschaftsfl.) und den Sonderfällen von "arbeitsbedingt" (Meeresbiologe zieht ans Meer) oder kultureller Erwartungshaltung ("American Dream", Kanada - leben in freier Natur). Deshalb blieben die meisten in der DDR.
Wenn Sie immer in so einem System leben, verändert das, wenn Sie immer nur vom bösen, kapitalistischen Westen hören, wenn Sie schon als Kind mit Zuckerbrot und Peitsche dazu getrieben werden, kommunistischen Parolen zu folgen und offiziell zu befürworten, prägt das.
Mit Iran und Syrien hat das erst einmal gar nichts zu tun, weil mit der DDR nicht vordringlich Menschen umsiedelten, sondern zwei Staaten zusammen geworfen wurden.
Eine Analogie gibt es nur in der Form, dass völlig verschiedene Kulturkreise immer politische Reibungsflächen mit sich bringen. Dies ist eine Tatsache und aus dieser kam auch das Thema "Leitkultur" auf.