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    22 Folgen, Folge 1–22

    • Serie wurde wegen mangelnder Einschaltquoten eingestellt
    • Folge 1
      Luftrettung Zermatt
      Bereits seit 1968 werden von einem Felsvorsprung in Zermatt täglich leben gerettet. Von hier starten die Hubschrauber der Air Zermatt zu ihren Einsätzen in den beliebten Skigebieten im Süden der Schweiz. 1500 Notrufe gehen in der Leitstelle pro Jahr ein. 29 Viertausender locken in jeder Wintersaison die Skifahrer auf die Pisten. Zwei Millionen Touristen besuchen die Region pro Jahr.
      Wir begleiten das Rettungsteam um den Hubschrauberpiloten Gerold Biner, 45 Jahre, seit über 20 Jahren im Dienste der Air Zermatt, gebürtiger Zermatter. Mit ihm der deutsche Anästhesist Prof. Volker Lischke, 55 Jahre, und den Rettungssanitäter Philipp Steinger, 28 Jahre.
      Fall 1
      Pilot Gerold Biner und Notarzt Volker Lischke müssen sich besonders beeilen. Eine Lawine ist über einer Skipiste niedergegangen. Grade mal 20 Minuten kann ein Mensch unter dem Schnee überleben. Am Einsatzort kann der Pilot nicht landen – die Retter müssen aus dem schwebenden Hubschrauber abspringen. Mit Hilfe der Hundestaffel wird nach Verschütteten gesucht. Plötzlich taucht ein Belgier auf: Er hat sich selbst befreien können und wird versorgt.
      Fall 2
      Nächster Einsatz auf der Piste. Eine Skifahrerin ist gestürzt und liegt regungslos auf der Piste. Ein alltäglicher Einsatz unter nicht alltäglichen Bedingungen. Es herrscht dichter Nebel. Durch ein gewagtes Manöver schafft Pilot Gerold Binder es den Arzt abzusetzen, der die Patientin versorgen kann. Diagnose: Hüftverletzung. Nach der Erstversorgung wird die Skifahrerin in die Klinik geflogen.
      Fall 3
      Wieder ein Skiunfall, Verdacht auf Unterschenkelfraktur bei minus 15 Grad. Diesmal auf einer sehr steilen Piste, so dass der Hubschrauber nicht landen kann und so erfolgt die Bergung des Verletzten über die Winde. Notarzt und Skifahrer werden an der Winde hängend aus dem Steilhang geflogen.
      Tierrettung München
      Die roten Ambulanz-Fahrzeuge der „aktion tier – tierrettung münchen e.V.“ und ein kompetentes Tierärzteteam sind rund um die Uhr für tiermedizinische Erstversorgung in München und Umgebung erreichbar. Egal, ob es sich um ein krankes Haustier (zum Beispiel Hund, Katze, Vogel, Hamster oder Fische) oder in unserem Umfeld frei lebende (Wild-)Tiere wie Igel, Füchse, Schwäne, Tauben oder auch streunende Katzen handelt: der ambulante Rettungsdienst der „aktion tier – tierrettung münchen e.V.“ hilft jedem sich in Not befindlichen Tier. Nach erfolgreichen medizinischen Sofortmaßnahmen wird das Tier zum Tierarzt oder in eine Tierklinik gebracht.
      Fall 1
      Notruf für die Tierretter: Über das Handy kommt die Meldung eines verletzten Vogels mitten auf einer vielbefahrenen Kreuzung. Als die Tierärztinnen Birgit Schwarzmann und Sylvia Haghayegh am Unfallort ankommen können sie nichts mehr für die Möwe tun, vor ihren Augen wird sie von einem Fahrzeug tödlich verletzt.
      Fall 2
      Ein schwerer Fall für die Tierärztinnen. Sie werden zu einer alten Dame gerufen, deren Katze sich seit Tagen nicht mehr richtig bewegt hat. Nach kurzer Untersuchung steht fest: Die Katze muss eingeschläfert werden, sonst würde sich das Tier nur unnötig quälen.
      Fall 3
      Immer mehr Wildtiere entdecken die Stadt als ihren Lebensraum. Die Tierärztinnen Birgit Schwarzmann und Sylvia Haghayegh werden angerufen, um einen Marder aus einem Kellerloch zu befreien. Kein leichter Job, denn das Tier ist schnell und wehrt sich mit Zähnen und Klauen gegen das Einfangen. Am Ende gewinnen aber die Tierretter und der Marder kann wohlbehalten wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.
      Feuerwehr Hamburg
      Vom Großbrand bis zur Katze, die sich nicht mehr vom Baum traut – die Feuerwehr Hamburg ist Freund und Helfer und häufig auch mal Lebensretter. Gut 200.000 Einsätze fahren die Männer und Frauen der Hamburger Feuerwehr jährlich. In der Millionenstadt gibt es 22 Feuerwachen, eine liegt im Stadtteil Barmbek. Hier haben die Feuerwehrmänner Dirk Stapelfeldt und Mathias Kummer täglich Dienst.
      Fall 1
      Hilferuf von einer alten Frau, die sich in der eigenen Wohnung eingesperrt hat. Der Schlüssel ist weg! Die Hamburger Feuerwehrmänner Dirk Stapelfeldt und Mathias Kummer rücken aus, um die Frau aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Über den Balkon gelangen sie in die Wohnung und nachdem sich die alte Frau etwas beruhigt hat, taucht auch der Schlüssel wieder auf – in ihrer Handtasche.
      Fall 2
      Die Feuerwehr wird zu einem „kleinen Verkehrsunfall“ gerufen, der sich als wahre Amokfahrt eines Kleintransporters durch einen Wohnstraße entpuppt. Die Feuerwehrmänner müssten hier technische Hilfe leisten: Autobatterien abklemmen, ausgelaufene Flüssigkeiten abbinden und am Schluss noch aufräumen.
      Fall 3
      Löscheinsatz für Dirk Stapelfeldt und Mathias Kummer von der Hamburger Feuerwehr. Mit Atemschutz gehen die Männer zum Brandherd, nach wenigen Minuten heißt es Brand unter Kontrolle, der Altpapiercontainer ist gelöscht – Alltag für die Feuerwehr. (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereMo 09.02.2009RTL II
    • Folge 2
      Rettungsdienst Malteser München
      Der Malteser Hilfsdienst betreibt in München eine Lehrrettungswache im Stadtteil Berg am Laim. Von dieser Wache aus ist ein Rettungswagen rund um die Uhr im Einsatz. Die Dienste sind im Drei-Schicht-System organisiert. Des Weiteren werden tagsüber bis zu vier Krankenwagen besetzt. Die Alarmierung und Einsatzabwicklung erfolgt durch die Integrierte Leitstelle München. Bei den Mitarbeitern handelt es sich um haupt- und ehrenamtliche Rettungssanitäter und Rettungsassistenten.
      Fall 1:
      Nachtschicht für die Rettungssanitäter. In einer Grünanlage soll ein betrunkener Jugendlicher liegen. Mit Blaulicht geht es zum Einsatzort, doch das letzte Stück müssen die Sannitäter Yvonne und Stefan zu Fuß zurücklegen. Der betrunkene Junge ist grade mal 15 Jahre alt und wird in das nächste Krankenhaus gefahren. Seinen Rausch muss er unter ärztlicher Aufsicht ausschlafen.
      Fall 2:
      Keine ruhige Nacht für die Rettungssanitäter Yvonne und Stefan. Per Fax kommt der nächste Einsatz. Ein Mann hat seit Zwei Stunden Nasenbluten. Mehr wissen die beiden nicht, als sie am Einsatzort eintreffen. Nun heißt es schnell und routiniert handeln. Die Blutung muss gestoppt werden und die Ursache muss geklärt werden.
      Fall 3:
      Wieder Blaulichteinsatz für die Retter von den Maltesern München. Es droht Lebensgefahr. Ein 50-Jähriger hat einen akuten Asthma-Anfall und bekommt keine Luft mehr. Ein Notarzt wir zur Unterstützung angefordert. Am Einsatzort kümmert sich der Arzt um den Patienten und kann ihn so stabilisieren, dass er transportfähig ist. Yvonne und Stefan bringen ihn dann in die nächste Klinik.
      Schlüsselnotdienst
      24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr haben die Männer vom Schlüsselnotdienst Bereitschaft. Bundesweit werden sie eingesetzt und legen täglich mehrere hundert Kilometer zurück. Auch der 48-jährige Kalli und der 60-jährige Winni sind täglich im Einsatz. Seit zehn Jahren arbeiten sie nun schon zusammen und gelten als absolutes Dreamteam. Bis heute haben sie jedes Schloss knacken können, denn ihr Motto lautet: „Alles was zu geht, geht auch wieder auf.“
      Fall 1:
      Winni und Kalli eilen zu einem Autohandel in Essen. Dort wurde eingebrochen. Zum Glück erwischte die Polizei die Täter auf frischer Tat. Winni und Kalli bauen ein neues und sicheres Schloss ein und versichern, dass der nächste Einbrecher sich hier die Zähne ausbeißen wird.
      Fall 2:
      Das Dreamteam wird in eine Wohnsiedlung gerufen. Dort hat sich eine ganze Familie ausgesperrt. Mit ihrer netten Art können sie auch schnell die Kunden beruhigen, denn das Schloss stellt kein Problem dar. Ihre freundliche Art verlieren Kalli und Winni auch nicht, als die Kunden plötzlich nicht mehr genügend Geld im Haus haben, um den Schlüsselnotdienst zu bezahlen. Auch das Problem wird gelöst. Der Kunde ist König.
      Bahnhofsmission Leipzig
      Der Leipziger Hauptbahnhof ist der größte Kopfbahnhof Europas und eines der größten Bahndrehkreuze in Deutschland. 150.000 Menschen sind hier täglich unterwegs. Wer krank ist und Hilfe braucht, der kriegt sie bei der Bahnhofsmission. Stationsleiterin Christine Sage (55) und ihr Kollege Harald Sieber (63) kümmern sich täglich zwölf Stunden lang um Obdachlose, die sich aufwärmen wollen. Sie vermitteln Unterkünfte an „gestrandete“ Menschen die sich mit dem Zug nach Leipzig verirrt haben, vermitteln Drogenkranke und Straßenkinder in Beratungsstellen oder helfen kranken Fahrgästen beim Umsteigen. Etwa 30.000 Menschen betreuen Harald, Christine und die andere „Engel“ der Bahnhofsmission im Jahr. Sie alle arbeiten ehrenamtlich, denn Helfen ist ihre große Leidenschaft.
      Fall 1:
      Harald Sieber (63) wird zum Einsatz gerufen. Ein blinder Fahrgast aus Dresden braucht Hilfe beim Umsteigen. Doch den Mann zu finden, ist bei zirka 150.000 Fahrgästen am Tag für Harald alles andere als leicht. Der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bahnhofsmission regt sich täglich aufs neue über Bahnsteigänderungen und Verspätungen der Bahn auf.
      Findet er den blinden Fahrgast, wartet die nächste Herausforderung auf den 63-Jährigen. Harald muss 30 Minuten Wartezeit auf den nächsten Zug überbrücken. Zum Glück hat der Rentner unendlich viele Geschichten über den Leipziger Hauptbahnhof auf Lager.
      Fall 2:
      Christine Sage (55) bekommt Besuch von einem Leipziger Obdachlosen. Zurzeit herrscht Dauerfrost. Bei -15 Grad ist es für den jungen Mann lebensgefährlich auf der Straße. Christine versucht eine Unterkunft aufzutreiben. Notfalls bringt sie ihre „Klienten“ gern auch mal bei Bekannten unter.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereMi 11.02.2009RTL II
    • Folge 3
      Uniklinikum Greifswald
      Das Uniklinikum Greifswald gehört zu den modernsten Kliniken in der Bundesrepublik. Die Klinik zeichnet sich durch ein weitreichendes Leistungsspektrum aus, in dem 21 Kliniken/​Polikliniken, 19 Institute und weitere zentrale Einrichtungen zusammenarbeiten. In der zentralen Notaufnahme werden jährlich etwa 15.000 Notfälle behandelt. Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit der Ärzte soll so die Behandlung und Genesung der Patienten bestmöglich gewährleistet werden.
      Unfallchirurg Dr. Peter Hinz ist gleichzeitig leitender Oberarzt der Uniklinik. Während seines 24-Stunden-Dienstes eilt der 45-Jährige von Behandlungszimmer zum OP und wieder zurück – ohne Zeit zum Verschnaufen. Zusammen mit seinem Ärzte-Team, bestehend aus 15 Spezialisten verschiedener Fachgebiete, behandelt und operiert er täglich Verletzte.
      Die Arbeit als Unfallchirurg ist hart und zeitraubend. Ohne das Verständnis seiner Familie wäre solch ein Job kaum vorstellbar für den Oberarzt.
      Fall 1:
      Gleich bei Dienstbeginn erreicht Dr. Peter Hinz ein Anruf von der Zentrale der Notaufnahme. Nur wenige Minuten später liefert ein Rettungswagen einen Schwerverletzten. Das Unfallopfer hat als Beifahrer bei einem Auffahrunfall schwere Verletzungen davon getragen. Im sogenannten Schockraum ist das Ärzte-Team schon auf den Patienten vorbereitet. Während der 30-minütigen Diagnostik können die Spezialisten alle Diagnosen feststellen und sofort die notwendigen Operationen einleiten.
      Fall 2:
      Dr. Hinz eilt in den OP. Dort operiert er einen Tumorpatienten am Brustkorb. Ein Wirbelkörper soll entfernt werden. Eine komplizierte Prozedur.
      Abschleppdienst Garching
      Garching-Hochbrück, vor den Toren Münchens. Sitz des Familienunternehmens März. Der 51-jährige gelernte Kfz-Mechaniker Heinrich und seine 29-jährige Tochter Heidi März sind für den Münchener Norden zuständig, wenn es heißt: bitte Abschleppen. Vom Kleinwagen bis zu schweren LKW nehmen Vater und Tochter alles an den Haken. Der Abschleppdienst ist 24 Stunden in Bereitschaft. Wir begleiten die zwei Münchener Originale bei ihrem „Beutezug“ auf Bayerns Straßen.
      Fall 1:
      Murat möchte seit zwei Tagen gern in seine Heimat, den Ruhrpott, zurück. Doch der LKW des Duisburgers wurde vom Frost in München lahm gelegt, die Bremsen sind eingefroren. Heinrich und Heidi versuchen den Schaden vor Ort zu beheben – vergebens. Der Laster muss in ihre Werkstatt, wo sie es hoffen, ihn in wenigen Stunden wieder flott zu bekommen.
      Fall 2:
      Vater und Tochter werden zu benachbarten Renault-Werkstatt gerufen. Dort ist ein alter Mercedes-Laster gestrandet und kann nicht mehr weiter. Sie müssen ihn an den Haken nehmen und nach München schleppen. Jeder verlorene Tag kostet den Besitzer Geld – ohne Fracht, keine Einnahmen.
      Fall 3:
      Es ist Abend, Heidi und Heinrich sind fast schon zwölf Stunden auf den Beinen als plötzlich die Polizei anruft. Der nächster Auftrag: ein Falschparker, der zur späten Stunde noch abgeschleppt werden soll, wenn sie den Wagen finden und der Fahrer nicht rechtzeitig abgehauen ist.
      Kammerjäger Berlin
      Reinhard (53) geht bereits seit 28 Jahren in Berlin auf Jagd. Kleine Plagegeister wie Schaben und Fliegen rückt er genauso zu Leibe wie dem größeren Ungeziefer: Mäuse und Ratten. Über 1200 Kunden haben Reinhard und sein achtköpfiges Team jährlich. Ein Kampf gegen Windmühlen, denn in Berlin kommen auf jeden Einwohner zwei Ratten. Reinhard hat den Kampf aufgenommen und hat die Lizenz zum Töten.
      Fall 1:
      Irgendwo in Berlin, ein normales Mietshaus, dritter Stock. Bereits der Geruch verspricht nichts Gutes. Reinhard betritt die Wohnung und steht im Chaos. Die Messie-Wohnung ist völlig verwahrlost. Reinhard nimmt den Kampf auf und versprüht sein „Wundermittel“ gegen alles was kreucht und fleucht. Wanzen, Schaben, Flöhe sollen in dieser Wohnung keine Chance mehr haben.
      Fall 2:
      Ein Wohnhaus in Berlin-Neukölln. Der Verwalter warten schon auf Reinhard, denn hier gehen die Ratten ein und aus. Für den Schädlingsbekämpfer ist es bereits der zweite Einsatz in dem Gebäude. Und es wird nicht der letzte sein. (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereDo 12.02.2009RTL II
    • Folge 4
      Rettungssanitäter Rotes Kreuz Berlin
      80.000 Quadratmeter, eine Million Besucher und Alkohol bis zum Abwinken. Festmeile in Berlin, das heißt Party ohne Grenzen. Doch nicht für die Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes. Team 1: Sylvia Steininger (26) und Stephan Rüdiger (21) und Team 2: Paul Eisolt (25) und Dirk Lacyk (23). Sie arbeiten ehrenamtlich als Helfer beim DRK. Bei Großveranstaltungen wie in der Hauptstadt sind sie die ganze Nacht im Einsatz. Vom Komasaufen bis zu schweren Verletzungen – an einem Abend wie diesen rechnen die beiden mit allem.
      Zu zweit laufen sie „Streife“ und suchen auf der Partymeile nach Hilfsbedürftigen. Ob direkt im Getümmel oder abseits des Fests: Überall kann etwas passieren, jederzeit ein Notfall reinkommen. Aber auch in der Unfallhilfsstelle der DRK ist für Sylvia und Stephan immer was zu tun. Die Sanitäter diskutieren mit betrunkenen Jugendlichen, verarzten kleinere Wunden und assistieren bei schweren Verletzungen. Stress pur für die Freunde, denn zehn Stunden lang, jede Minute, müssen die Sanitäter einsatzbereit sein.
      Fall 1:
      Schon früh am Abend der erste Fall für Sylvia und Stephan. Eine junge Frau ist gestürzt und hat sich die Nase aufgeschlagen. Sie hat starke Schmerzen. Ein Zugang muss gelegt werden, um ihr Schmerzmittel zu verabreichen. Gut versorgt kommt die Verletzte ins Krankenhaus.
      Fall 2:
      Paul und Dirk müssen sofort raus: Ein Mann hat eine schwere Kopfverletzung, wir gemeldet. Die Sanitäter müssen sich erste den Weg durch die Menschenmassen bahnen. Beim Opfer angekommen, stellt sich heraus, dass die Verletzung doch nicht so schlimm ist. Sie Sanis bringen den Angetrunkenen ins Sanitätszelt, dort wird er versorgt.
      Fall 3:
      Nach einem Rundgang auf der Partymeile wartet schon der nächste Fall auf Sylvia und Stephan. Ein Besucher ist über eine Absperrung geklettert und dabei abgerutscht: seine Hände bluten. Sylvia Verbindet die Wunden, schnell kann der junge Mann weiter feiern.
      Allgemeine Informationen zum Deutschen Roten Kreuz mit Tipps zur Ersten Hilfe unter
      Hausmeister Bergisch-Gladbach
      Marco betreut gemeinsam mit seinem Bruder Martin über 300 Wohnungen. Heute ist ihr Einsatzgebiet eine Wohnanlage in Bergisch-Gladbach. Viele Probleme der Bewohner können schnell und unproblematisch gelöst werden. Frust und Ärger der Mieter bügeln die Brüder Eisenberg mit ihrer charmanten Rheinischen Art schnell wieder glatt.

      Fall 1:
      Feuchter Putz in der Wohnung: Wasserschaden. Die Ursache muss ein Stockwerk drüber liegen. Marco und Martin Eisenberg machen sich auf die Suche und finden den Grund in einer leerstehende Wohnung. Der Zulauf zur Toilettenspülung ist undicht.
      Fall 2:
      In Wohnung 126b pfeift es. Die Hausmeisterbrüder Eisenberg gehen dem Geräusch auf den Grund und finden ein undichtes Ventil in der Lüftung. Zum Glück haben die Einsenbergs ein Notfall-Lager im Keller und das Problem kann gelöst werden.
      Fall 3:
      Zweimal im Jahr steht ein Großevent für die Hausmeister an: der Sperrmüll wird abgeholt. Die Sperrmüllberge ziehen auch Sammler an, die die Filetstücke vor der Schrottpresse retten wollen. Doch plötzlich müssen die Hausmeister Marco und Martin Eisenberg einen Handfesten Streit schlichten. Die Müllwerker wollen die Sammler am sammeln hindern, denn Sperrmüllklau ist Diebstahl!
      Entbindungsstation Gießen
      Gießen, St. Joseph Krankenhaus. Im Kreißsaal der Klinik hat die 52-jährige Hebamme Heike Schmitt schon mehr als 3.500 Kinder auf die Welt geholfen. Neben ihrem Dienst im Krankenhaus leitet die fünffache alleinerziehende Mutter ein Geburtshaus. Ein harter und anstrengender Job. Ihre eigenen Kinder müssen deshalb oft zurück stecken. Wir begleiten die Hebamme während einer Geburt.
      Die junge Mutter Jasmin ist zum zweiten Mal schwanger. In den frühen Morgenstunden haben bei der 26-Jährigen die Wehen eingesetzt. Ihre begleitende Hebamme Luise Trage bringt sie ins Krankenhaus.
      An der Tür zum Kreißsaal übernimmt Kollegin Heike Schmitt. Die Geburtshelferin ist schon seit 22 Stunden auf den Beinen und muss jetzt auch noch Jasmins Baby auf die Welt bringen. Wird sie es schaffen?
      Zwei Stunden später. Heike bereitet das Geburtsbesteck vor. Sie spürt, dass es gleich soweit ist. Zusammen mit einer Assistenzärztin bringt sie Jasmins Sohn Jonas auf die Welt. Sind Mutter und Kind wohl auf?
      Drei Tage danach. Hebamme Heike hat ein großes Herz. Sie holt die alleinstehende Jasmin vom Krankenhaus ab und fährt sie nach Hause. Sie kann das Leben der jungen Mutter gut nachempfinden. Sie ist auch ohne Mann und alleinerziehend.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereFr 13.02.2009RTL II
    • Folge 5
      Sanitärnotdienst Neumünster
      Ob verstopfte Toiletten in Privathäusern oder übergelaufene Waschbecken im Bordell – die Rohrreiniger Timo (25) und Sascha (25) stehen auf Abruf bereit. Die 24-Stunden-Hotline steht an manchen Tagen nicht still. Und ab und an finden die beiden auch skurrile Gegenstände in den Tiefen der Abwasserrohre. Da kommt ein Ehemann schon mal in Erklärungsnot, wenn ein Dessous auftaucht, das offensichtlich nicht seiner Frau gehört.
      Die Jungs sind im ganzen Norden von Hamburg bis nach Fehmarn unterwegs. Timo und Sascha nehmen ihren Job mit Humor. Kein Spruch und kein Rohr ist ihnen zu dreckig.
      Fall 1:
      Notruf aus einem Einfamilienhaus im ländlichen Büdelsdorf. Wenn die Toilette gespült wird, kommt das Wasser aus der Badewanne. Ein aufwändiger Job für Timo und Sascha. Durch die Verstopfung sind gleich mehrere Toiletten betroffen.
      Fall 2:
      „Hoffentlich laufen da ein paar Chicas mit Dekolleté rum“, hoffen Timo und Sascha als ein Notruf aus einem Friseursalon kommt. Dort müssen sie sich um ein verstopftes Haarwaschbecken kümmern.
      Rettungsdienst Hamburg St. Pauli
      St. Pauli, Hamburg. Der Kiez ist weltbekannt und berüchtigt für sein Nachtleben. Für Touristen ist die Reeperbahn die bekannteste Vergnügungsmeile der Welt. Für die Feuerwehrleute der Hamburger Innenstadtwache harter Arbeitsalltag.
      Die Kiez-Feuerwehrleute arbeiten im Schichtbetrieb. Drei Wochen fahren sie in Blau – als Feuerwehrleute. Und drei Wochen in Weiß – als Rettungssanitäter.
      Alle 15 Minuten müssen die Rettungssanitäter der Berufsfeuerwehr am Wochenende ausrücken, um Betrunkenen, Verletzten und verwirrten Menschen zu helfen. Und Verletzte gibt’s jede Menge in einer Samstagnacht rund um „Große Freiheit“, „Hans-Albers-Platz“ und „Herbertstraße“.
      In dieser zwölfstündigen Nachtschicht begleiten wir die beiden erfahrenen Hauptbrandmeister Bernd und Lutz bei ihrer Fahrt mit dem Rettungswagen und ihrer alltäglichen Arbeit auf St. Pauli.
      Fall 1:
      Eine 18-jährige Schülerin ist zusammengebrochen und liegt vor dem Hauptbahnhof. Zwei Flaschen Bier und eine Flasche Apfelkorn haben der zierlichen Person zugesetzt. Außerdem hat sie angeblich seit fünf Tagen nichts gegessen. Für die 18-Jährige ist jetzt die Party mit ihrer Clique abrupt zu Ende. Die Retter Lutz und Bernd fahren das Mädchen deshalb in die Notaufnahme des Sankt Georg Krankenhauses in Hamburg – eines der größten Krankenhäuser der Hansestadt. Dort kann die Schülerin unter Beobachtung ihren Rausch ausschlafen.
      Fall 2:
      Einsatz auf der Reeperbahn. Ein 18-jähriger Junge liegt bewegungslos auf dem Gehweg. Er wollte noch mit dem Fahrrad nach Hause fahren, schaffte aber den Aufstieg nicht mehr. Zwei Flaschen Wodka waren der Grund. Der junge Mann hat keine Jacke an und ist auch schon etwas unterkühlt. Lutz und Bernd fahren auch in die Notaufnahme und Ausnüchterungszelle ins Krankenhaus Sankt Georg. Wenn der 18-Jährige sich wieder berappelt hat, kann er wieder nach Hause gehen.
      Fall 3:
      Auf dem Rückweg zur Wache bekommen Lutz und Bernd den nächsten Hilferuf. Ein Selbstmordversuch. Gemeldet aus einer öffentlichen Telefonzelle. Ein Obdachloser sitzt in der Telefonzelle mit aufgeschnittenen Pulsadern. Ein Türke soll mit einer Machete versucht haben ihn aufzuschlitzen. Aber für Lutz und Bernd ist schnell klar. Die Wunden sind zu oberflächlich. Die hat sich der Obdachlose selber zugefügt. Wahrscheinlich wollte er damit auf sich aufmerksam machen. Lutz und Bernd versorgen die Schnitte und übergeben den Mann der Polizei. Die machen einen Alkoholtest. 2,5 Promille hat der Obdachlose im Blut. Zu wenig um ihn mit aufs Revier zu nehmen, aber zu viel für einen klaren Kopf. Der Obdachlose darf wieder zurück zu seinem Schlafplatz.
      Abschleppdienst München
      Bei Münchens ältestem Abschleppunternehmen beginnen die Kfz-Mechaniker Charlie (47) und Robert (24) morgens um 8 Uhr ihre Schicht. Gemütlich Kaffeetrinken ist mal wieder Fehlanzeige! Denn beide bekommen sofort ihren ersten Auftrag. Charlie und Robert steuern die Zwölftonner, die Königsklasse unter den Abschleppern. Vom Moped bis zur Luxuskarrosse, alles was falsch geparkt oder kaputt ist landet auf ihrem LKW.
      Fall 1:
      Komplizierter Job für den Schlepper-Charlie: Eine ältere Dame ist mit ihrem Spezialfahrzeug für Gehbehinderte mit einem normalen PKW zusammengestoßen. Ihr Auto sieht ziemlich ramponiert aus. Eigentlich ist Charlies Auftrag in solchen Fällen klar. Das Auto muss in die nächste Werkstatt. Doch genau das ist sein Problem. Das Spezialfahrzeug besteht aus Kunststoff und Charlie hat keinen Schimmer, wer das reparieren könnte. Doch die alte Dame hat klare Vorstellungen und will unbedingt in ein ganz bestimmte Werkstatt. Charlie ist genervt, denn er weiß, dort wird niemand diese Kiste reparieren. Doch letztlich ist der Kunde König und Charlie schleppt das Auto samt Besitzerin in die Wunschwerkstatt.
      Fall 2:
      Robert ist unterwegs auf der Maximilianstraße. Auf Münchens Nobelmeile schleppt er ein Auto samt Anhänger ab. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Doch das Motto des „gelben Engels“ lautet: „Jeden Tag eine gute Tat.“ (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereFr 27.03.2009RTL II
    • Folge 6
      Sanitärnotdienst Neumünster
      Ob verstopfte Toiletten in Privathäusern oder übergelaufene Waschbecken im Bordell – die Rohrreiniger Timo Aschmann (25) und Sascha Hobus (25) stehen auf Abruf bereit. Die 24-Stunden-Hotline steht an manchen Tagen nicht still. Und ab und an findet die Beiden auch skurrile Gegenstände in den Tiefen der Abwasserrohre. Da kommt ein Ehemann schon mal in Erklärungsnot, wenn ein Dessous auftaucht, das offensichtlich nicht seiner Frau gehört.
      Ihr Einsatzgebiet ist der ganze Norden von Hamburg bis nach Fehmarn. Timo und Sascha nehmen ihren Job mit Humor. Kein Spruch und kein Rohr ist ihnen zu dreckig.
      Fall 1:
      Der erste Auftrag heute für die beiden 25-Jährigen: In einem Elektromarkt in Neumünster geht es nicht zum ersten Mal um ein Malheur auf der Mitarbeitertoilette. Timo und Sascha kümmern sich um den versteckten Abfluss eines Waschbeckens. Danach gibt’s erstmal eine Mittagspause mit Currywurst bei ihrem Stammimbiss „Mörderwilli“.
      Fall 2:
      Ein Restaurantbesitzer hat in seinem Privathaus Probleme mit seiner Toilette. Nach einem kurzen Blick erkennen die Rohrreiniger, dass der Mann wohl Opfer eines Baupfuschs ist, denn die Abflussrohre wurde falsch verlegt. Ob er nach 13 Jahren noch gerichtlich klagen kann?
      Tierrettung München
      Die roten Ambulanz-Fahrzeuge der „aktion tier-tierrettung münchen e.V.“ und ein kompetentes Tierärzteteam sind rund um die Uhr für tiermedizinische Erstversorgung in München und Umgebung erreichbar. Egal, ob es sich um ein krankes Haustier (zum Beispiel Hund, Katze, Vogel, Hamster oder Fische) oder in unserem Umfeld frei lebende (Wild-) Tiere wie Igel, Füchse, Schwäne, Tauben oder auch streunende Katzen handelt: Der ambulante Rettungsdienst der „aktion tier-tierrettung münchen e.V.“ hilft jedem sich in Not befindlichen Tier. Nach erfolgreichen medizinischen Sofortmaßnahmen wird das Tier zum Tierarzt oder in eine Tierklinik gebracht.
      Fall 1:
      Die Tierärztinnen Birgit Schwarzmann und Sylvia Haghayegh werden zu einer alten Bekannten gerufen. Die Katze einer älteren Frau wurde schon mal von der Tierrettung behandelt. Ihr Zustand hat sich deutlich verschlimmert und die Tierärztinnen sehen keinen andern Ausweg als das Tier von seinem Leid zu befreien. Die Katze wird eingeschläfert und nun müssen die Tierretterinnen auch Seelsorger für die Tierhalterin sein.
      Fall 2:
      Ein Handwerker ruft die beiden Tierretterinnen an. Vor seinen Augen hat sich ein kleines Drama abgespielt. Krähen habe eine Möwe attackiert. Die Tierärztinnen Birgit Schwarzmann und Sylvia Haghayegh schauen sich das verletzte Tier an und versogen es. Nach einem Tag unter Beobachtung, darf die Möwe wieder in die Freiheit. Die Tierretterinnen sind sich sicher: Ohne das Eingreifen des Handwerkers und der Anruf bei der Tierrettung München hätte die Möwe nicht überlebt.
      Fall 3:
      Wieder klingelt das Handy der Tierretter. Eine Hundebesitzerin braucht Hilfe. Ihr Hund kann nicht mehr aufstehen. Mehr wissen Birgit Schwarzmann und Sylvia Haghayegh nicht. Beim Patienten angekommen, habe die Tierärztinnen schnell einen Verdacht: Bandscheibenvorfall. Hund Bobby bekommt eine schmerzstillende Spritze, so schafft er den Weg zum Tierarzt, der ihn dann weiter behandeln muss.
      Bergrettung Wilder Kaiser
      Das Tiroler Skigebiet Hopfgarten gehört zur Skiwelt Wilder Kaiser/​Brixental, dem größten zusammenhängendem Wintersportgebiet Europas. In diesem Ski-Paradies verunglücken in jeder Saison Tausende Snowboarder und Skifahrer – oft mit schlimmen Verletzungen! Auch diesmal wird Fritz Biedermann (60), Leiter der Bergrettung Hopfgarten, mit seinen Leuten wieder alle Hände voll zu tun haben!
      Fall 1:
      Ein junger Mann ist mit dem Snowboard verunglückt. Mit der Trage eilen die Helfer heran und untersuchen den Verletzten. Die Diagnose scheint ziemlich klar: Schlüsselbeinbruch! Schließlich habe er beim Sturz schon so ein Knacken von der Schulter gehört.
      Fall 2:
      Alarm bei der Bergrettung. Eine Skifahrerin hat sich verletzt und liegt jetzt hilflos auf der Piste. Fritz Biedermann macht sich mit seinen Leuten sofort auf, um die Frau zu bergen. Immer dabei: Der Akia, ein Aluminium-Schlitten, mit dem man Verletzte in stabiler Rückenlage vom Berg abtransportieren kann. Nach fünf Minuten rasanter Abfahrt mit dem sperrigen Gerät haben die Bergretter die Unglückstelle gefunden.
      Die Frau hat starke Schmerzen. Ihr linker Oberschenkelknochen ist gebrochen. Beim Versuch einen Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer zu vermeiden ist sie schwer gestürzt. Ein Abtransport in dem rüttelnden Akia wäre zu schmerzhaft für die Verletzte. Teamleiter Fritz ruft den Rettungshubschrauber, denn die Frau braucht sofort ärztliche Versorgung. Das Team trifft die nötigen Vorbereitungen, doch Fritz’ Kollege Manfred zieht sich beim Absperren des Hubschrauberlandeplatzes an der Hand eine tiefe Fleischwunde zu. Nach einer kleinen Ewigkeit taucht endlich der Rettungshubschrauber auf und fliegt die tränenüberströmte Urlauberin ins Tal.
      Fall 3:
      Nachmittag im Skigebiet. Jetzt geht es für die Bergretter erst richtig los! Die Pisten sind abgefahren und Kondition und Konzentration lassen nach. Am Lift erhält Fritz den nächsten Alarm. Fritz und Kollege Stefan dürfen keine Zeit verlieren. Sie wissen nichts über die Verletzung und haben nur eine vage Ortsbeschreibung. Nach wenigen Minuten kommen sie am vermuteten Unfallort an. Doch von einem Verletzten fehlt jede Spur. Fehlende Informationen machen es den Bergrettern schwer. Wo liegt der Verletzte? Eine fieberhafte Suche beginnt. Doch am Ende ist der Verletzte nicht aufzufinden, ein Fehlalarm oder böser Scherz. Auch das gehört zum Alltag der Bergretter.
      Fall 4:
      Ein langer Skitag geht seinem Ende zu. Nachdem die Lifte abgestellt werden, machen sich die Pistenraupen an die Arbeit. Eigentlich sollte nun keiner mehr auf der Piste sein. Doch Fritz beobachtet zwei Jugendliche, die alle Warnschilder missachten! Abfahrten in der Dämmerung sind lebensgefährlich, denn die Pistenraupen ziehen sich mit einer Drahtwinde am Berg hoch. Das Seil ist für die Skifahrer kaum zu erkennen und hat schon vielen Arme und Beine oder sogar den Kopf abgetrennt. Deshalb muss Fritz selbst im Dunkeln noch die Pisten kontrollieren und risikofreudige Skifahrer zusammenstauchen.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereDi 17.02.2009RTL II
    • Folge 7
      Feuerwehr Hamburg
      Vom Großbrand bis zur Katze, die sich nicht mehr vom Baum traut – die Feuerwehr Hamburg ist Freund und Helfer und häufig auch mal Lebensretter. Gut 200.000 Einsätze fahren die Männer und Frauen der Hamburger Feuerwehr jährlich. In der Millionenstadt gibt es 22 Feuerwachen, eine liegt im Stadtteil Barmbek. Hier habe die Feuerwehrmänner Dirk Stapelfeldt und Jan Falke täglich Dienst.
      Fall 1:
      Nachtschicht in Hamburg Barmbek. Kaum im Dienst kommt der erste Notruf: verletzte Person in einer Wohnung. Eigentlich ein Fall für den Rettungswagen, aber der ist unterwegs zu einem andern Einsatz. Die Feuerwehrmänner Dirk Stapelfeldt und Jan Falke sind auch ausgebildete Sanitäter. Also geht es kurzerhand im Feuerwehrwagen zum Einsatzort. Eine alte Frau ist gestürzt und hat eine stark blutende Kopfverletzung. Die Feuerwehrmänner leisten die Erstversorgung, bis der Notarzt eintrifft und den Fall übernimmt.
      Fall 2:
      Feueralarm! Dirk Stapelfeldt und Jan Falke werden in die Hamburger Innenstadt gerufen. Was sie genau erwartet wissen sie erst am Einsatzort: Nur ein Papiercontainer. Was wie Routine aussieht, entpuppt sich als hartnäckiger Fall. Lange hält sich der Schwelbrand in dem Papier und so wird kurzerhand ein Kran angefordert, um den Container umzukippen. Jetzt kann jedes Glutnest gelöscht werden.
      Fall 3:
      Die Berufsfeuerwehr Barmbek wir zu einem Balkonbrand gerufen. Die Freiwillige Feuerwehr ist bereits vor Ort. Eile ist geboten, denn der Brand darf nicht auf die umliegenden Balkone übergreifen. Dirk Stapelfeldt und Jan Falke gehen in das Gebäude um sicher zu stellen ob es Verletzte gibt. Außerdem muss sicher gestellt werden, dass der Brand sich nicht schon in die Wohnung gefressen hat. Auch ein kleiner Brand bedeutet viel Arbeit für die Profis von der Berufsfeuerwehr Barmbek.
      Uniklinik Greifswald
      Das Uniklinikum Greifswald gehört zu den modernsten Kliniken in der Bundesrepublik. Die Klinik zeichnet sich durch ein weitreichendes Leistungsspektrum aus, in dem 21 Kliniken/​Polikliniken, 19 Institute und weitere zentrale Einrichtungen zusammenarbeiten. In der zentralen Notaufnahme werden jährlich etwa 15.000 Notfälle behandelt. Durch die fachübergreifende Zusammenarbeit der Ärzte soll so die Behandlung und Genesung der Patienten bestmöglich gewährleistet werden.
      Unfallchirurg Dr. Peter Hinz ist gleichzeitig leitender Oberarzt der Uniklinik. Während seines 24-Stunden-Dienstes eilt der 45-Jährige von Behandlungszimmer zum OP und wieder zurück – ohne Zeit zum Verschnaufen. Zusammen mit seinem Ärzte-Team, bestehend aus 15 Spezialisten verschiedener Fachgebiete, behandelt und operiert er täglich Verletzte.
      Die Arbeit als Unfallchirurg ist hart und zeitraubend. Ohne das Verständnis seiner Familie wäre solch ein Job kaum vorstellbar für den Oberarzt. Dr. Peter Hinz wusste aber schon als Kind ganz genau, dass dieser Job seine Berufung ist.
      Fall 1:
      Am frühen Morgen wird eine Patientin mit dem Rettungshubschrauber nach Greifswald eingeflogen. Die junge Frau ist durch ihren ehemaligen Lebensgefährten schwer verletzt worden. Zusammen mit Radiologe Dr. Christian Rosenbaum und Neurochirurg Dr. Jörg Baldauf untersucht Oberarzt Dr. Peter Hinz die Patientin. In einer riskanten Operation gelingt es Dr. Peter Hinz, die zertrümmerten Wirbel wieder zu stabilisieren und er kann mit sein Versprechen gegenüber der Patientin einhalten.
      Fall 2:
      Am späten Abend wird noch eine junge Patientin eingeliefert. Die junge Frau ist auf Glatteis ausgerutscht und hat sich dabei eine Sprunggelenksfraktur zugezogen. Unfallchirurg Dr. Peter Hinz und sein Team müssen sofort operieren und den Knochenbruch mit Schrauben und einer Platte wieder richten. Erst nach dieser OP, am späten Abend kann Dr. Peter Hinz das erste Mal durchatmen.
      Hausmeister Bergisch-Gladbach
      Marco Einsenberg ist Chef des Haus- und Grundstücksservice Eisenberg. Gemeinsam mit seinem Bruder Martin betreut er 310 Wohnungen. Heute ist ihr Einsatzgebiet eine Wohnanlage in Bergisch-Gladbach. Viele Probleme der Bewohner können schnell und unproblematisch gelöst werden, Frust und Ärger der Mieter bügeln die Brüder Eisenberg mit ihrer charmanten Rheinischen Art schnell wieder glatt.
      Fall 1:
      Wespenalarm in Bergisch-Gladbach. Im Wohnblock, den die Brüder Eisenberg betreuen, haben offenbar auch Wespen ein Heim gefunden. In der Wohnung ist schon große Aufregung. Sowohl Mieter als auch Vermieter sind anwesend. Für die Hausmeisterbrüder heißt es jetzt erstmal die Lage sondieren und die Mieter beruhigen.
      Fall 2:
      250 Mieter leben in dem Wohnblock, viele Kleinigkeiten können die Brüder Eisenberg selbst lösen, aber bei einem Rohbruch müssen auch die beiden Hausmeisterprofis kapitulieren. Das Wasser hat in der ganzen Wohnung Schaden angerichtet, hier muss ein Malermeister die Wohnung renovieren.
      Fall 3:
      Großkampftag für die Brüder Eisenberg: Immer wenn Sperrmüll abgeholt wird, habe die Hausmeister alle Hände voll zu tun. Aber ein wenig Zeit nehmen sich die beiden immer, um im Wohlstandsmüll zu wühlen. Froh sind sie aber erst, wenn das ganz Zeug abgeholt wurde. (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereMi 18.02.2009RTL II
    • Folge 8
      Pistenrettung Sölden
      In dem beliebten Wintersportgebiet rund um Sölden kommt es auf den dicht befahrenen Hängen häufig zu Unfällen. Fast ununterbrochen gehen die Notrufe in der Zentrale am Giggijoch ein. Immer wieder rücken Einsatzleiter Dietmar Pichler und sein Kollege Mario Haller mit ihren Motorschlitten aus. Dank der großen Erfahrung und Kompetenz der Pistenretter, die alle ausgebildete Rettungssanitäter sind, und der gut eingespielten Zusammenarbeit mit den Kollegen von der Flugrettung, können die Verunglückten schnell geborgen und zur ärztlichen Behandlung ins Tal gebracht werden. Ein spannender Einblick in den Alltag der Menschen, die zum Einsatz kommen, wenn für andere der Pistenspaß jäh endet.
      Fall 1:
      Pistenretter Dietmar Pichler wird zu einem Amnesie-Fall gerufen. Ein Skifahrer ist mit einem Anderen im Funpark Sölden zusammengestoßen. Pichler betreut den Mann vor Ort, der sich nicht mehr an den Zusammenstoß oder den heutigen Tag erinnern kann. Der Verletzte weiß nicht mal mehr, welches Jahr ist. Pichler ruft den Helikopter „Alpin 2“ zur Hilfe. Nur wenige Minuten später liegt der Patient im Helikopter und wird ins nächstgelegene Hospital geflogen. Vorläufige Diagnose: schwere Gehirnerschütterung.
      Fall 2:
      Notfall für die Pistenrettung: Eine ältere Skitouristin hat bei einem Zusammenprall mit einem anderen Skifahrer ein Schleudertrauma erlitten. Die Verletzte wird vom Pistenretter Dietmar Pichler mit dem Pistenbully abgeholt und per Trage in der Gondel ins Tal gebracht. Dort kümmert sich der Arzt um die Verletzte.
      Fall 3:
      Kurze Zeit später werden die Pistenretter Dietmar Pichler und Mario Haller zu einem steilen Hang gerufen. Dort hat ein junger Skifahrer seine Kräfte überschätzt und kann nicht weiter. Mühevoll muss der Skifahrer geborgen werden. Der junge Mann wird zur Mittelstation Giggijoch gebracht. Die Pisteretter sind froh, dass der Skifahrer Hilfe geholt hat, denn hätte er die Abfahrt noch gewagt, wäre vielleicht Schlimmeres passiert.
      Schlüsseldienst Berlin
      Der 48-jährige Kalli und der 60-jährige Winni arbeiten seit zehn Jahren zusammen beim Schlüsselnotdienst. Bei den Kollegen gelten sie als unschlagbares Team. Von ihren Kunden werden die beiden meist sehnsüchtig erwartet und bis heute haben sie jedes Schloss knacken können. Trotzdem erleben sie hin und wieder unglaubliche und kuriose Fälle.
      Das Schlüsselnotdienstgeschäft ist hart umkämpft. Bundesweit stehen unzählige Firmen im Konkurrenzkampf. Nur die Besten und Schnellsten können sich wirklich über Wasser halten. Bei der Deutschen-Schlüsseldienst-Zentrale sind alle Mitarbeiter 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr in ständiger Rufbereitschaft. Kundenzufriedenheit wird groß geschrieben.
      Fall 1:
      Winni und Kalli werden zu ihrem ersten Fall an diesem Tag gerufen. Der Einsatz führt sie nach Potsdam. Dort hat sich eine junge Studentin versehentlich ausgesperrt. Doch die Jungs vom Schlüsseldienst öffnen innerhalb weniger Minuten die Tür.
      Fall 2:
      Der nächste Fall führt Winni und Kalli zurück nach Berlin. In Neukölln wartet eine junge Frau, die ihren Briefkasten nicht mehr öffnen kann. Kalli greift zum Bohrer und bekommt das Schloss auf. Winni hat es da schon schwieriger, er muss die Formalitäten klären, aber die Frau spricht nur schlecht Deutsch.
      Fall 3:
      Während Winni und Kalli schon auf Feierabend eingestimmt sind, kommt noch ein Auftrag herein. Eine Stunde von Berlin entfernt, in einem winzigen Dörfchen. 40 Kilometer waren Winni und Kalli unterwegs aber dann tritt Ernüchterung ein: Fehlalarm! Die beiden Schlossexperten finden eine verlassen Ruine vor, an der bestimmt kein Schloss geöffnet werden muss. Jemand hat sich offenbar einen schlechten Scherz erlaubt.
      Abschleppdienst Garching
      Garching Hochbrück vor den Toren Münchens ist der Sitz unseres Abschlepp-Familienunternehmens. Der 51-jährige gelernte Kfz-Mechaniker Heinrich und seine 29-jährige Tochter Heidi sind für den Münchener Norden zuständig, wenn es heißt: bitte Abschleppen. Vom Kleinwagen bis zu schweren LKW nehmen Vater und Tochter alles an den Haken.
      Der Abschleppdienst ist 24 Stunden in Bereitschaft. Wir begleiten die zwei Münchener Originale bei ihrem „Beutezug“ auf Bayerns Straßen.
      Fall 1:
      Ein LKW aus England hat seinen Geist auf der Autobahn aufgegeben. Motorschaden. Mit schwerem Gerät rücken Heidi und Heinrich an und wollen den lädierten „Patienten“ in die Werkstatt schleppen. Doch der „wehrt“ sich tapfer. Vater März muss tief in die Trickkiste greifen um eine Lösung zu finden.
      Fall 2:
      Es ist Abend. Heidi und Heinrich März bekommen noch einen Auftrag von der Polizei. Die Beamten haben einen Bus aus Kosovo wegen etlicher Mängel aus dem Verkehr gezogen. Die in die Jahre gekommene Krücke steht auf der Verwahrstelle und muss in die Werkstatt geschleppt werden. Vater und Tochter befürchten, dass es wieder Stunden dauert bis sie den Bus weg bringen können.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereDo 19.02.2009RTL II
    • Folge 9
      Hausmeister „Pallasseum“ Berlin
      Das „Pallasseum“ im Berliner Stadtteil Schöneberg ist der größte Wohnkomplex der Hauptstadt. In den 514 Sozialwohnungen leben mehr als 2000 Menschen. Und die halten die Hausmeister ganz schön auf Trab! Seit sieben Jahren sind Siegfried Burchardt und André Bojahr unermüdlich im Einsatz. Von morgens bis abends sind sie mit ihrem „Firmenfahrzeug“, einem mit Werkzeug vollgestopften Einkaufswagen, unterwegs. Sie reparieren und installieren, sie meckern und sie trösten.
      Der 61-jährige technische Leiter und sein 37-jähriger Stellvertreter sind ein eingespieltes Team mit typischer Berliner Schnauze. Der 32 Jahre alte Wohnkomplex ist ihre Welt, hier kennen sie jeden Winkel, jede Macke und – was ihnen ganz besonders wichtig ist – sie kennen fast jeden der Bewohner persönlich und mit Namen. Insgesamt sind im Haus Mieter aus 48 Nationen vertreten. Dort ist Ärger programmiert, könnte man meinen. Aber Siegfried Burchardt und André Bojahr haben „ihre Leute“ gut im Griff: „Früher kam die Polizei mehrmals täglich, inzwischen nur noch einmal pro Woche!“
      Fall 1:
      Seit vier Jahren wohnt die Busfahrerin Handan im Pallasseum und fühlt sich pudelwohl. Doch gestern musste sie sich dann doch mal beschweren: der Wasserhahn im Küchen-Spülbecken tropft und lässt sich kaum noch aufdrehen. Gleich am Morgen kommen Siegfried und André, um sich das „Objekt des Anstoßes“ genauer anzuschauen. Tatsächlich: Der Wasserhahn ist kaputt, da lässt sich nichts mehr machen. Also: weg mit dem alten, her mit dem neuen. Während André schnaubt und schraubt, flirtet Siggi mit der Mieterin: „Bei Dir möchte ich auch gern mal schwarzfahren.“ Die Busfahrerin amüsiert sich und Siggi und André freuen sich, dass nun alles wieder in Ordnung ist.
      Fall 2:
      Im Installationskeller des 27 Jahre alten Pallasseums laufen alle Rohre und Leitungen der 514 Wohnungen zusammen. Dort gibt es jeden Tag Neues und – leider auch – Defektes zu entdecken. Während ihres täglichen Kontrollgangs findet André ein Heizungsrohr, dessen Dichtung „aufgefressen“ ist. Der Gummiring ist porös. Hier muss eine neue Plombe eingesetzt werden. Die müssen Siggi und André aber erst noch besorgen. Morgen soll das Heizungsrohr wieder instand gesetzt werden. Kein Grund zur Aufregung, finden Siggi und André: „Was heute hält, das hält auch morgen noch.“
      Fall 3:
      Ein Hausmeisterkollege informiert Siggi und André, dass sich im Hof, unter dem sogenannten Luftgeschoss, gerade eine große Wasserlache bildet. Die beiden Hausmeister schauen nach und stellen fest: Das Wasser riecht nach Badeschaum. Irgendwo badet ein Mieter und das Wasser durch ein defektes Abflussrohr. Glücklicherweise kennen Siggi und André den riesigen Wohnkomplex wie ihre eigene Westentasche.
      Schnell ist die Mieterin gefunden. Die junge Frau hatte die Zeit während ihre Kinder im Kindergarten sind genutzt und ein Schaumbad genommen. Was sie nicht ahnen konnte: Der Überlauf, der überschwappendes Wasser auffängt, ist kaputt. So tropfte das Wasser direkt in den Hof. Siggi und André müssen nun schnellstmöglich ein Ersatzteil bestellen und dann einen Fachmann dazu bitten. Eine Reparatur wird erst in drei Tagen möglich sein. So lange hat die Mieterin leider Badeverbot.
      Tierrettung München
      „Ob eine kleine Maus oder ein blauer Elefant, wir retten jedes Tier in Not“, lautet die Devise der Tierrettung München. Ein Anruf genügt und Dr. Sylvia Haghayegh und ihre Kollegin Birgit Schwarzmann sind in und um die „Weltstadt mit Herz“ sofort zu Stelle. In den meisten Fällen gelingt es den Veterinären, Leben zu retten. Wenn nichts mehr hilft, gehört auch die traurige Aufgabe zum Beruf, Tiere von ihrem Leid zu erlösen. Wir begleiten die überzeugten Tierfreunde bei ihrem 24-Stunden-Dienst in der bayerischen Landeshauptstadt.
      Fall 1:
      In einem Keller hat sich seit Tagen eine verletzte Wildkatze verschanzt und lässt sich nicht einfangen. Mit Netz und Käfig bewaffnet machen sich Sylvia und Birgit auf die Jagd. Doch der abgebrühte Kater ahnt den Braten und versucht sich langsam davon zu schleichen. Eine Wildkatze ist eben keine Maus. Ein Wettlauf mit ungewissem Ausgang ist die Folge.
      Fall 2:
      Eine Dame liefert eine verletzte Taube im Münchener Polizeipräsidium ab, die Beamten rufen die Tierrettung zu Hilfe. Ist die Taube noch zu retten oder muss das Tier eingeschläfert werden?
      Fall 3:
      Eine besorgte Hundebesitzerin alarmiert die Tierrettung. Ihrem „besten Freund“ geht es zunehmend schlechter und sie weiß nicht was sie tun soll. Vor Ort finden Sylvia und Birgit nicht nur einen an Tumor erkrankten Hund sondern müssen sich auch noch durch eine verwahrloste Messiewohnung durchkämpfen. Bei dem Einsatz wird von den Tiermedizinern alles abverlangt.
      Luftrettung Großhadern
      Fast immer wenn in der Basis der Flugrettung München Großhadern das Notruftelefon klingelt, geht es um Leben oder Tod. Dann rückt das Team um Notarzt Dr. Ludwig Ney aus. Ihr Ziel: entweder ein Unfallort oder ein kleineres Krankenhaus, das die Versorgung des Patienten nicht mehr gewährleisten kann. Egal welcher Einsatz: für die Flugretter ist jeder Job ein Wettlauf gegen die Zeit.
      Fall 1:
      Der erste Notruf. Eine Patientin liegt im Koma. Ein komplizierter Transport, denn der Zustand der 52-Jährigen ist instabil. In einer Provinzklinik übernimmt Notarzt Dr. Ney die Patientin. Er braucht präzise Informationen, damit die Frau den Hubschraubertransport überleben kann. Beatmung und Medikamentenzufuhr müssen penibel eingestellt werden und gleichzeitig muss die Frau schnellstens in eine Lungenfachklinik. Für den Arzt ein Konflikt zwischen Sorgfalt und Eile. Bevor der Heli überhaupt starten kann muss das Team erst einmal zum zwei Kilometer entfernten Startplatz kommen, denn die kleine Klinik hat keinen eigenen Helikopterlandeplatz. Wertvolle Zeit vergeht.
      Fall 2:
      „Christoph München“ wird auch bei Suchaktionen angefordert. Diesmal werden Schlittschuhläufer an einem See in der Nähe von München vermisst! Ein Passant hat beobachtet, dass zwei Personen im Eis eingebrochen sind und die Feuerwehr alarmiert. Die Flugretter suchen fieberhaft und unterstützen die Einsatzkräfte am Boden. Immer noch bewegen sich die Menschen gefährlich nahe an der Eiskante. Doktor Ney weiß: In dem eiskalten Wasser entscheiden Minuten über Leben oder Tod. Obwohl die Flugretter den See mehrfach abfliegen bleibt die Suche vergeblich. Erst am nächsten Tag erfahren die Retter den Grund für die unklare Lage am Wörthsee. Tatsächlich waren zwei Menschen im Eis eingebrochen, doch die konnten sich selbst befreien.
      Fall 3:
      Eine junger Mann hat einen Blinddarmdurchbruch und muss schnellstmöglich in eine Münchener Spezialklinik verlegt werden. Dr. Ney und sein Team übernehmen den Patienten auf der Intensivstation. Seit Tagen ringt der Patient mit dem Tod und muss mit Maschinen beatmet werden. Alle lebenserhaltenden Geräte müssen im Hubschrauber angeschlossen werden. „Christoph München“ ist eine fliegende Intensivstation. Nach zehn Flugminuten liefert Dr. Ney den Patienten in einer Spezialklinik ab. Unzählige Menschenleben hat Doktor Ney schon gerettet, aber manchmal verliert er auch den Kampf gegen die Zeit und den Tod. Dunkle Stunden für den Arzt. (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereFr 20.02.2009RTL II
    • Folge 10
      Sanitärnotdienst Neumünster
      Ob verstopfte Toiletten in Privathäusern, oder übergelaufene Waschbecken im Bordell: Die Rohrreiniger Timo Aschmann (25) und Sascha Hobus (25) vom Sanitärnotdienst in Neumünster stehen auf Abruf bereit. Die 24-Stunden-Hotline steht an manchen Tagen nicht still. Und ab und an findet die beiden auch skurrile Gegenstände in den Tiefen der Abwasserrohre. Da kommt ein Ehemann schon mal in Erklärungsnot, wenn ein Dessous auftaucht, das offensichtlich nicht seiner Frau gehört.
      Seit dreieinhalb Jahren kümmert sich die Firma „Rohrstar“ um ihre Kunden im schleswig-holsteinischen Neumünster und im ganzen Norden von Hamburg bis nach Fehmarn. Mit zirka 26 Stationen – zwei davon sogar in Österreich – sorgt das Franchise Unternehmen dafür, dass alles richtig abläuft. Timo und Sascha nehmen ihren Job mit Humor. Kein Spruch und kein Rohr ist ihnen zu dreckig.
      Fall 1:
      In einem Jobcenter hat ein verärgerter Kunde offensichtlich etwas in die Toilette gestopft. Mit ihrer 270-PS-Rohspirale fahren die Rohrreiniger durch das Rohr. Timo und Sascha entfernen ein Geschirrhandtuch aus den Rohren. Zur Sicherheit wird das freie Rohr noch mit der Kamera überprüft.
      Fall 2:
      Kurz vor Feierabend erreicht die Firma „Rohrstar“ noch ein Notruf. In einem Restaurant läuft das Pissoir nicht mehr ab. Ein leichter Job für die Rohrreiniger – glauben sie zumindest. Doch das Problem ist aufwändiger als vermutet. Das Wasser will einfach nicht ablaufen.
      Abschleppdienst Solingen
      Josef Vukan ist der Chef des Abschleppunternehmens in Solingen. Zusammen mit seinem Kollegen Bernd Stegmann-Haase hat er gerade in der Winterzeit viel zu tun: kaputte Autobatterien, defekte LKWs und größere Unfälle mit Bleckschäden sorgen für stressige Arbeitstage.
      Fall 1:
      In ihrem Arbeitsalltag treffen Josef und Bernd nicht selten auf Bekannte. So auch in diesem Fall. Bernds Schützenfreund Tobias ist im Dunkeln in einen LKW gefahren, der ohne Beleuchtung am Straßenrand geparkt wurde. Dem Fahrer ist nichts passiert, aber der Wagen ist nicht mehr fahrtüchtig. Also schleppen sie das Auto in ihre Werkstatt. Dort soll der Wagen bald repariert werden.
      Fall 2:
      Josef und Bernd kommen in der Zentrale nicht zum Feierabend: ein Unfall mit zwei Beteiligten PKW fordert noch einmal den schnellen Einsatz der Abschlepp-Profis. An einer Kreuzung hat es richtig geknallt. Die Autos sind Schrott, doch die Beteiligten Fahrer sind unverletzt. Die Polizei musste die Kreuzung großräumig absperren, damit Josef und Bernd mit zwei Abschleppwagen überhaupt die Reste der Fahrzeuge entsorgen können. Josef bringt die Reste eines Wagens in die Werkstatt des Unfallbeteiligten. Allerdings macht sich der erfahrene KFZ-Meister sein eigenes Bild vom Unfallhergang.
      Notaufnahme Innsbruck
      Inmitten österreichischer Skigebiete liegt die Unfallambulanz des Klinikums Innsbruck. Zehntausende wedeln auf den Pisten rund um die Stadt täglich zu Tal, mancher bleibt dabei buchstäblich auf der Strecke. Schwer und Leichtverletzte – sie alle landen im Innsbrucker Klinikum. Vor sechs Monaten hat der frischgebackene Arzt Simon Euler hier seine erste Stelle angetreten. An diesem Wochenende heißt es für den angehenden Chirurgen: 24 Stunden am Stück durcharbeiten. Denn wie immer in der Skisaison drückt in der Ambulanz ein Verletzter dem nächsten die Klinke in die Hand.
      Fall 1:
      Ein junger Mann wird mit dem Helikopter eingeliefert. Noch weiß Dr. Euler nicht welche Verletzungen der Skifahrer hat und ob er in Lebensgefahr schwebt. Bei der Untersuchung im Schockraum entdeckt der Arzt sofort die offenen Brüche. Beide Unterschenkel sind gebrochen, an einem ragen Knochen aus der Haut. Auch wenn ihm der junge Kerl leid tut, für Neuling Simon sind diese furchtbaren Schienbeinbrüche ein spannender Fall: Hier kann er noch viel lernen. Wegen Fällen wie diesem ist der Deutsche Arzt nach Innsbruck gekommen, denn innerhalb der Unfallchirurgie genießt die Klinik einen legendären Ruf.
      Der junge Skifahrer muss operiert werden und zwar sofort, denn er hat schon jede Menge Blut verloren. Dr. Euler bespricht noch schnell mit dem Radiologen die Operation, dann geht es auch schon in den Operationssaal.
      Fall 2:
      Eine Frau ist gestürzt und muss operiert werden. Der junge Assistenzarzt Simon Euler soll bei der OP assistieren. Die Ärzte richten das Sprunggelenk der Frau mit Schrauben. Für den Nachwuchschirurgen ist jede OP eine Herausforderung, aber auch ein weiterer Schritt auf seinem Weg zum Unfallchirurgen
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereFr 03.04.2009RTL II
    • Folge 11
      Flugrettung Sölden
      Für die Flugrettung Sölden herrscht in den Wintermonaten Hochbetrieb. Team Alpin 2 – Notarzt Dr. Hermann Köhle, Bergretter Aron Melmer und der Pilot Markus Lanschützer – rückt von frühmorgens bis in die Dämmerung pausenlos aus, um schwerverletzte Wintersportler zu bergen. Denn das gut erschlossene Skigebiet rund um Sölden lockt in der Hochsaison täglich bis zu 14.000 Wintersportler in die Berge. Da kann es schnell eng werden und zu Unfällen kommen. Wenn die Kollegen von der Pistenrettung den Rettungshubschrauber anfordern, weiß Dr. Köhle, dass jede Minute zählt. Denn dann geht es darum, den Patienten so rasch wie möglich durch einen Notarzt zu versorgen und einen schnellen und schonenden Transport in ein Krankenhaus zu gewährleisten.
      Fall 1:
      Einsatz am Giggijoch. Dort ist eine Elfjährige verunglückt. Dr. Köhle kümmert sich sofort um das Kind, das sich die Schulter ausgekugelt oder stark geprellt hat. Das Mädchen klagt über große Schmerzen. Der Norarzt will sofort ins Tal fliegen und er will die Mutter mitnehmen, damit das Mädchen nicht so viel Angst hat. In nur zwei Minuten ist Alpin 2 in Sölden gelandet. Sofort wird das Mädchen vom Rettungswagen abgeholt und in die Klinik gebracht. Denn Alpin 2 muss sofort wieder zum nächsten Einsatz starten.
      Fall 2:
      Beim Einsatz am Gletscher müssen die Flugretter schnell handeln. Der Verletzte kommt aus Russland, spricht nur schlecht Englisch. Notarzt Dr. Köhle vermutet eine ausgerenkte Schulter. In wenigen Minuten ist der Verletzte in den Stützpunkt der Luftrettung Sölden geflogen worden. Dort untersucht ihn der Notarzt eingehend und stellt einen sehr schmerzhaften Bruch des Schlüsselbeins fest. Kurz darauf wird der Verletzet in eine Klinik gebracht und noch am gleichen Tag operiert.
      Fall 3:
      Dr Köhle muss im Skizirkus Sölden auf etwa 3000 Meter Höhe eine junge Russin betreuen, die eine äußerst schmerzhafte Fraktur des Unterarms hat. Dr. Köhle spritzt mit Hilfe des Bergretters Aron Melmer ein schnell wirksames Schmerzmittel. Sehr vorsichtig wird dann die Verletzte in den Hubschrauber transportiert. Am Stützpunkt von Alpin 2 wartet bereits der Krankenwagen. Noch am gleichen Tag wird die junge Russin in Sölden in der Sportklinik MedAlp erfolgreich operiert und kann kurz darauf die Klinik verlassen.
      Fall 4:
      Der letzte Einsatz des Tages bringt Alpin 2 zur Mittelstation am Giggigjoch. Dort haben die Pistenretter einen jungen Snowboarder aus Deutschland bereits medizinisch erstversorgt. Der junge Mann hat sich bei Sturz das Handgelenk ausgekugelt. Dr. Köhle bringt den Patienten mit dem Helikopter sofort ins Tal. „Jede Sekunde zählt“, sagt der Arzt, „damit die Rekonvaleszent des Patienten kürzer ist.“
      Für den Piloten sind Gebirgsflüge immer eine Herausforderung, da sich die Wetterverhältnisse schlagartig ändern können oder Lawinen den Helikopter bedrohen. Daher darf der Einsatz am Berg höchstens zwei Minuten dauern, um das Risiko so gering wie möglich zu halten.
      Wer das Alpin 2-Team einen Tag lang begleitet, weiß die gefährliche und nervenaufreibende Arbeit dieser Notretter noch mehr zu schätzen.
      Schlüsseldienst Berlin
      Wurde eingebrochen? Sie haben Ihren Hausschlüssel verloren oder von innen stecken lassen? Kein Problem für Witali, seinen jungen Kollegen Hans und ihr Spezialwerkzeug. Die beiden „Aufsperrengel“ sind bereits seit Jahren ein eingespieltes Team und reparieren und öffnen jede Tür in und um Berlin.
      Seit mittlerweile 15 Jahren ist der 46-jährige Witali mit seinem Schlüsseldienst im Einsatz. Mittlerweile kann er sogar schon erahnen, wann es mal wieder besonders viel zu tun gibt. „Besonders bei Wetterumschwüngen sind die Leute konfus und schließen sich gerne aus.“
      Witalis jünger Kollege Hans ist 24 und liebt seinen Job, obwohl er „tödlich für das Privatleben ist“. Denn die „Aufsperrengel“ sind Tag und Nacht erreichbar – immer auf Abruf, sofort bereit, ihren verzweifelten Kunden aus der Patsche zu helfen.
      Hans und Witali sind allerdings nicht nur Türöffner, sondern auch Berater. Wenn eingebrochen wurde, stehen sie den Opfern mit Rat und Tat zur Seite, wenn es notwendig ist, auch mit Panzerschiene und Stangenschloss.
      Witali und Hans sind Aufsperrengel mit Leib und Seele: Jeden Tag, rund um die Uhr.
      Fall 1:
      Über ihre Zentrale werden die Aufsperrengel nach Berlin Neukölln gelotst. Hier hat sich jemand ausgesperrt und braucht Hilfe. Witali und Hans such jedoch vergeblich nach der genannten Hausnummer und werden langsam unruhig: Kein Kunde, kein Geld – war das nur ein Spaßanruf?
      Doch dann stellt sich glücklicher weise heraus, dass die Zentrale ein falsche Hausnummer übermittelt hatte. Die Kundin wartet sehnsüchtig. Achtlos hatte sie die Wohnungstür zugeworfen und nicht beachtet, dass der Schlüssel von innen steckte. Nun steht sie zusammen mit ihrem Sohn bereits seit drei Stunden vor der verschlossenen Tür. Ihre Idee, einen Freund – samt Werkzeug – um Hilfe zu bitten, war eine absolute Fehlentscheidung: Jetzt ist das Türschloss kaputt, der Kumpel ist entnervt wieder abgezogen, und die beiden Aufsperrengel haben ihre liebe Not.
      Fall 2:
      Eine Studentin ist vor zwei Wochen in eine Wohngemeinschaft gezogen. Doch ausgerechnet heute, wo sie den Schlüssel zuhause vergessen hat, ist niemand da. Witali und Hans fackeln nicht lange: Mit einer Teleskopstange „greifen“ sie durch den Türspion und schaffen es so, die Türklinke von innen herunter zu drücken. Innerhalb von drei Minuten ist die Tür geöffnet. Bei aller Freude ärgert sich die Studentin: Alles, was sie durch ihr WG-Zimmer an Miete eingespart hatte, ist nun wieder futsch.
      Tierrettung München
      „Ob eine kleine Maus oder ein blauer Elefant, wir retten jedes Tier in Not.“ So lautet die Devise der Tierrettung München. Ein Anruf genügt und Dr. Haghayegh und ihre Kollegin, Birgit Schwarzmann sind in und um die „Weltstadt mit Herz“ sofort zu Stelle. In den meisten Fällen gelingt es den Veterinären, Leben zu retten. Wenn nichts mehr hilft, gehört auch die traurige Aufgabe zum Beruf, Tiere von ihrem Leid zu erlösen. Wir begleiten die überzeugten Tierfreunde bei ihrem 24-Stunden-Dienst in der bayerischen Landeshauptstadt.
      Fall 1:
      Ein halbblinder Wildhase irrt im Münchener Westpark herum und fällt einer Passantin auf. Die herbeigerufenen Tiermediziner versuchen ihn einzufangen, doch das Langohr hält sie ganz schön auf Trab. Gelingt es Sylvia und Birgit das Häschen zu „überzeugen“ oder ist die Jagd vergebens?
      Fall 2:
      Eine tierliebe Familie findet in ihrem Hinterhof einen offenen Käfig und in der Nähe, eine verängstigte kleine Maus. Ein Fall für die Tierrettung. Sylvia und Birgit nehmen sie in ihre Obhut und liefern die Maus am nächsten Tag im Tierheim ab, wo sie eine böse Überraschung erleben.
      Fall 3:
      Es gibt noch wahre Tierfreunde. Zwei Jungs entdecken eine paar Tage alte Taube, die anscheinend aus dem Nest gefallen ist. Aber was soll mit dem wehrlosen Wesen geschehen? Sylvia und Birgit haben die richtige Antwort.
      Fall 4:
      Ein alter Hund war wohl etwas übermütig, die Folge. Er ist auf dem Eis ausgerutscht und kann sich kaum noch rühren. Ist der Hobbyschlittschuhläufer schwer verletzt und muss in die Klinik oder können die Tierretter ihm vor Ort helfen? (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereMo 06.04.2009RTL II
    • Folge 12
      Notaufnahme Klinikum Garmisch-Partenkirchen
      In dem Wintersportort Garmisch-Partenkirchen bedeutet die Skisaison auch Hochsaison in der Notaufnahme des städtischen Klinikums. Zehntausende wedeln auf den Pisten rund um die Stadt täglich zu Tal, mancher bleibt dabei buchstäblich auf der Strecke.
      Fall 1:
      Gleich der erste Patient des Tages kommt mit dem Rettungshubschrauber. Für das Team um Oberarzt Frithjof Wagner ist das ein Alarmsignal, denn meist handelt es sich um Schwerverletzte. Der junge Snowboarder wird sofort in den Schockraum gebracht. Niemand weiß wie sich der Unfall ereignet hat und vor allem welche Verletzungen der Mann hat.
      Der Patient ist ansprechbar und äußerlich scheinbar unverletzt, doch aus den Schilderungen des Notarztes schließt Dr. Wagner, dass der Sturz heftig gewesen sein muss. Er ordnet das volle Diagnose Programm mit Ultraschall und CT an und tatsächlich: der 30-Jährige hat schwerste innere Verletzungen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Zustand des Patienten verschlechtert sich dramatisch. In einer fünfstündigen Notoperation retten die Ärzte dem Mann das Leben. Wäre der Patient nur 30 Minuten später in die Klinik gekommen, hätte er keine Überlebenschance gehabt.
      Fall 2:
      Im Behandlungszimmer nebenan wartet schon der nächste Notfall, auch ein Wintersportopfer. Die Frau ist allerdings nicht bei einer wilden Skiabfahrt gestürzt, sondern einfach vom Schlitten gefallen. Dabei hat sie ihren Fuß verdreht. Jetzt hat die zweifache Mutter vor allem vor eine Angst, dass etwas gebrochen sein könnte. Dr. Wagner untersucht die Verletzung. Die Frau könnte alles haben: eine Verstauchung, einen Bänderriss oder sogar einen Bruch. Erst die Röntgenaufnahmen sorgen für Gewissheit. Doktor Wagner gibt Entwarnung, es ist nichts gebrochen. Lediglich das Außenband ist gerissen.
      Fall 3:
      Es geht auf den Nachmittag zu. Das bedeutet Stress in der Notaufnahme, denn jetzt werden die Skifahrer müde und die Fehler häufen sich. So auch bei der 18-jährigen Sina aus Stuttgart. Ihr rechtes Knie ist dick angeschwollen und lässt sich kaum noch bewegen. Nach zwei Minuten steht Doktor Wagners Diagnose fest. Sina hat sich das Kreuzband gerissen. Das bedeutet das Ende des Skiurlaubs und jeder Art von Sport für die nächsten drei Monate.
      Feuerwehr München
      24 Stunden, 365 Tage im Jahr stehen etwa 300 Beamte der Berufsfeuerwehr München in ständiger Alarmbereitschaft. In der Wache 1 mitten in der Innenstadt treten Einsatzleiter Walter Reil (41) und seine 35 Mann starke Mannschaft ihren 24-Stunden-Dienst an. Brandinspektor Walter ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele, schließlich ist ihm der Beruf bereits in die Wiege gelegt worden. Sein Opa und Vater waren bereits bei der Feuerwehr und so vertritt er Familie bereits in der dritten Generation. Vom Großbrand bis zur Katze auf dem Baum: Alles kann in der kommenden Schicht passieren.
      Fall 1:
      Die Alarmglocken schrillen. Sofort ist das Team einsatzbereit und rast mit Blaulicht durch die Stadt. Mit einem kompletten Löschzug und Rettungswagen sind die Feuerwehrleute unterwegs und wissen nur, dass sich eine Person eingeschlossen hat. Niemand weiß genau, was passiert ist. Die Feuerwehrmänner müssen sich auf das Schlimmste vorbereiten. Am Einsatzort angekommen öffnet die vermisste Person voller Überraschung die Tür. Nichts ist passiert, es war nur ein Fehlalarm.

      Fall 2:
      Eine Person ist in einem Fahrstuhl eingeschlossen! Sofort rücken Einsatzleiter Walter Reil und seine Kollegen aus, um den Mann zu befreien. Wenige Minuten Fahrt, dann vier Minuten Einsatz – und der Mann ist wieder frei. Das Opfer ist selbst überrascht wie schnell alles ging. Ein perfekter Job der Feuerwehmänner.
      Fall 3:
      In den Wintermonaten kommt es immer wieder zu Eisrettungseinsätzen. Brandinspektor Walter Reil treibt seine Männer zur Übung an die Isar. Wer ist Opfer? Wer ist Retter? Die Rollen werden bei der Übung neu verteilt. Die Stimmung ist gelöst, bis Roman ins Eis einbricht. Nun muss jeder Beteiligte wissen was zu tun ist. Auch wenn keine Lebensgefahr besteht, ihren Kollegen wollen die Feuerwehrmänner der Wache 1 so schnell es geht wieder ins Warme holen.
      Hausmeister Bergisch-Gladbach
      Marco betreut gemeinsam mit seinem Bruder Martin über 300 Wohnungen im Rheinland. Heute ist ihr Einsatzgebiet eine Wohnanlage in Bergisch-Gladbach. Viele Probleme der Bewohner können schnell und unproblematisch gelöst werden. Frust und Ärger der Mieter bügeln die Hausmeisterbrüder mit ihrer charmanten Rheinischen Art schnell wieder glatt.
      Fall 1:
      In der halben Wohnanlage funktionieren die Fernseher nicht. Ein kurzer Stromausfall ist der Grund. Zum Ärger der Mieter, denn den meisten ist die laufende Flimmerkiste wichtiger als ein kalter Kühlschrank. Martin und Marco haben das Problem schnell gefunden. Wenn der Strom mal ausfällt, knallt die Sicherung durch. Doch das ist schnell repariert. Endlich gibt es wieder Fernsehen – dank Martin und Marco.
      Fall 2:
      Eine Mieterin hat sich ausgesperrt. Sie wollte nur schnell den Müll entsorgen und hat den Schlüssel in der Wohnung liegen lassen. Kein Problem für die Hausmeister! Schließlich hatte Marco mal einen eigenen Schlüsseldienst. Er weiß genau, wie man jede Tür aufbekommt. Drei Handgriffe – und die Frau kann wieder in ihre Wohnung.
      Fall 3:
      Der eine sperrt sich aus, der andere kommt nicht mehr in seine Garage. Denn auch hier klemmt das Schloss. Besser gesagt, es lässt sich nicht mehr schließen. Aber für jedes Problem findet das Hausmeisterduo eine Lösung. Mit flinken Fingern bauen sie das kaputte Schloss aus und zerlegen es in die Einzelteile. Der Mieter kann da nur noch staunen.
      Und eine halbe Stunde später funktioniert es wieder. Da haben Martin und Marco wieder mal ganze Arbeit geleistet.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereDi 07.04.2009RTL II
    • Folge 13
      Notaufnahme Kinderklinik München
      Die Kinderklinik des Dritten Ordens in München ist Anlaufstelle für kleine Patienten aus dem gesamten Stadtgebiet. Besonders in der Notaufnahme herrscht rund um die Uhr Hochbetrieb. Hier ist der Arbeitsplatz von Dr. Nina Werding. Als Chirurgin ist sie auch für die schweren Verletzungen zuständig.
      Fall 1:
      Der erste Patient kommt schon am frühen Vormittag. Ein Schulunfall. Fabian ist beim Basketball umgeknickt und kann seitdem nur noch humpeln. Dr. Werdings erster Verdacht, ein Bänderriss. Eine Diagnose, die bei Fabian alles andere als Begeisterung auslöst, dabei ist die Verletzung das kleinere Übel, schlimmer ist die Aussicht auf einen Gips und die damit verbundene Einschränkung der Freizeitaktivitäten.
      Fabian hatte Glück im Unglück, die Röntgenaufnahme bestätigt den Verdacht nicht und Fabian kommt mit einer Schiene am Bein davon.
      Fall 2:
      Im Behandlungszimmer nebenan wartet schon der nächste Notfall. Ein zehnjähriger Junge ist auf den Arm gestürzt und hat seitdem starke Schmerzen. Wie immer hat Dr. Werding mehrere Patienten auf einmal, das Kind und die besorgten Eltern. Manchmal hat sie mit den verängstigten Vätern und Müttern mehr Arbeit als mit den eigentlichen Patienten. So auch diesmal. Während der kleine Patient cool die Untersuchung über sich ergehen lässt, ringt die Mutter mit den Tränen. Erklären, beruhigen, Mut machen, auch dass gehört zum Job.
      Nach der Röntgenuntersuchung steht fest: Armbruch. Die Diagnose sorgt für Tränen, bei dem Jungen vor allem, weil mit dem Gips auch ein totales Sportverbot einhergeht. Nach ein paar aufmunternden Worten und einem Griff ins Bonbonglas geht es dem kleinen Patienten dann aber schlagartig besser.
      Fall 3:
      Der nächste Patient ist erst zwei Jahre alt und hat eine Armverletzung. Schuld sind diesmal die Eltern. Beim „Engelchen flieg“ Spiel haben sie übertrieben und den zweijährigen Anthony am Ellbogen verletzt. Ein Blick genügt Dr. Werding um die Diagnose zu stellen, denn diese Verletzung ist an der Tagesordnung. Mit einem kurzen aber schmerzhaften Ruck, bringt sie die Ellbogen wieder in seine ursprüngliche Position. Während der Patient sich von dem Schock erholt, mahnt Dr. Werding die Eltern zukünftig etwas vorsichtiger zu sein.
      Tatortreiniger Offenbach
      Blut, Leichengeruch und menschliche Überreste. Da wo andere aufhören fangen Hüseyin und Markus erst an. Sie sind als Tatortreiniger unterwegs.
      Rund 1.800 Mal pro Jahr rückt die Mannschaft aus. Das Team reinigt, entrümpelt und renoviert die Wohnungen von Verstorbenen oder Gewaltverbrechen. Der Geruch und der Anblick ist immer derselbe und meist nicht schön. Trotzdem, der Job muss gemacht werden. So sind Hüseyin und seine Crew für die Hinterbliebenen und Wohnungseigentümer echte Helfer!
      Morgens in der Früh geht es nach Offenbach. Die Wohnung ist durch die Polizei freigegeben und nun müssen die Jungs von den „Special Forces“ ran. Die Wohnung muss komplett leer geräumt werden. Vor kurzem lag hier noch die Leiche des Bewohners. Die Blutlache ist noch zu sehen und ein süßlicher Geruch liegt in der Luft.
      Routiniert gehen die Männer an die Arbeit. Dabei kommen sie dem Verstorbenen immer näher. Die Tatortreiniger tauchen tief in das Leben des Verstorbenen ein. Sie räumen Schränke und Schubladen aus und kommen so mit persönlichen Dingen in Kontakt. So ist der Einsatz schnell keine Routine mehr.
      Sanitärnotdienst München
      Die Rohrreiniger Bernd und Micha sind Männer fürs Grobe. Egal ob übergelaufene Toiletten oder verstopfte Abflussrohre in der Großküche, die beiden Handwerker sorgen für freie Abflüsse.
      Fall 1:
      Der erste Einsatz des Tages: in einer Gaststätte ist der Fettabscheider verstopft. Bernd und Micha wissen nicht was sie am Einsatzort erwartet, nur das der Geruch eines Fettabscheiders nichts für feine Nasen ist. Gleich mit zwei Spezialfahrzeugen geht es los.
      Im Keller des Lokals bahnt sich eine riesige Sauerei an. Ohne schweres Gerät geht hier gar nichts. Sobald der Hochdruckspülschlauch angeschlossen ist heißt es: Fett absaugen. Eigentlich ist das Ganze eine Routinearbeit, doch der Geruch, der dabei entsteht verlangt jedes Mal Überwindung. Trotzdem geben die Rohrreiniger ihr Bestes.
      Fall 2:
      Bernd und Micha haben vor allem Gewerbe Kunden. Der Chef eines kleinen Restaurants hat buchstäblich den Kanal voll. Jederzeit könnte das Abwasser wieder zurück in die Küche fließen. Erstmal müssen sich die Rohrreiniger Zugang zum Kanalsystem schaffen: dann wird schnell klar, das Abwasser muss sofort abgesaugt werden, sonst müssen die Köche ihre Gummistiefel rausholen. Im letzten Moment gelingt das Manöver, zum Dank gibt’s eine Einladung zum Mittagessen vom Wirt persönlich.
      Fall 3:
      Viel Zeit die Pause zu genießen bleibt nicht, denn der nächste Einsatz wartet schon. Das Ziel: die Abwasseranlage in einem Industriegebiet. Ein unterirdischer Tank muss dringend gereinigt werden. Auch wenn die beiden Jungs hartgesotten sind: Auf diesen Job könnten sie gut verzichten, denn einer muss in den Tank klettern. Diesmal erwischt es Micha, während der in dem stinkenden Tank steckt, hat Bernd Zeit zu philosophieren, über das Leben und vor allem die Aufgabenverteilung bei den Rohrreinigern. (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereMi 08.04.2009RTL II
    • Folge 14
      Hausmeisterservice München
      Wolfgang, 49 Jahre, ist ein echter Ruhrpottjunge. Vor acht Jahren kam er nach München und betreibt seitdem erfolgreich einen Hausmeisterservice. Bei einem Besuch in seiner alten Heimat hat das Ruhrpott-Urgestein seinen Jugendfreund Nobby (49) getroffen und ihn mit einem Jobangebot nach Bayern gelockt. Seitdem sind die beiden unzertrennlich. Ein Glücksfall für beide. Aber vor allem für Nobby, denn der war arbeitslos. 100 Objekte, vom Bürogebäude bis zum 30 Quadratmeter Appartement, betreut Wolfgang, genannt Wolle, in München. Egal wo es klemmt, tropft oder plötzlich das Licht aus geht, die Hausmeister kommen immer.
      Fall 1:
      Schon kurz nach Arbeitsbeginn geht es für die beiden los. Eine Mieterin hat Alarm geschlagen. In ihrem Schlafzimmer herrschen tropische Temperaturen. 20 Minuten später stehen die Hausmeister vor einem Problem. Das Heizungsventil ist abgerissen und Ersatz so schnell nicht verfügbar. Außerdem gleicht der Raum einem Brutkasten. Während Nobby das Lager durchwühlt, hält der Chef eisern aber schwitzend die Stellung. Nobby hat schlechte Nachrichten. Im Lager gibt es kein Ersatzteil. Wolle nimmt die Sache selbst in die Hand. Gemäß seinem Motto „Probleme sind dazu da, um sie aus der Welt zu schaffen“ schraubt er einfach ein Ventil im Hausflur ab. Nur ein Provisorium, aber eine schnelle Lösung. Denn die beiden Jungs brauchen jetzt ganz schnell frische Luft.
      Fall 2:
      Der nächste Einsatz wird deutlich frostiger. Ein Temperatursturz von 40 Grad steht an, denn jetzt müssen sich die Hausmeister um eine vereiste Dachrinne kümmern. Minus zehn Grad zeigt das Thermometer und das Dach ist spiegelglatt. Wenn die Dachrinne platzt, droht ein Wasserschaden. Die Hausmeister leben im Extremen. Schon der Weg zum Einsatz gleicht einer Expedition. Über Leitern und eine Miniluke erreichen die Beiden das vereiste Dach. Das Risiko ist groß, denn eine Sicherung gibt es hier oben nicht. Vorsichtig tasten sich die Hausmeister an den Rand des Gebäudes. Ein prüfender Blick und fest steht: hier können Wolle und Nobby nichts ausrichten. Das Risiko ist einfach zu groß. Jetzt wollen sie die Kletterpartie auf dem Dach nur noch heil überstehen. Kaum unten angekommen, geht schon der nächste Notruf ein. Denn irgendwo klemmt oder tropft immer was. Aber solange die beiden Ruhrpottjungs ihre Runden drehen, läuft in München alles wie geschmiert.
      Notaufnahme Unfallklinikum Berlin
      Das Unfallkrankenhaus Berlin ist das größte und modernste Unfallkrankenhaus Deutschlands. Rund 50.000 Patienten werden dort jährlich von 200 Ärzten versorgt. Verteilt auf 20 Stationen stehen 538 Betten zur Verfügung. Kai Dragowsky ist einer von zehn diensthabenden Unfallchirurgen, die in der Rettungsstelle des UKB rund um die Uhr im Einsatz sind. Zusammen mit Krankenschwester Susanne bilden die beiden das Dream-Team in der Notaufnahme. Seit zweieinhalb Jahren schon sind die beiden unermüdlich im Einsatz und verstehen sich fast wortlos.
      Fall 1:
      Auf dem Weg zur Musikschule wird der achtjährige Philipp von einem Auto angefahren. Auf den ersten Blick handelt es sich nur eine Platzwunde am Knie. Doch Kai Dragowsky und Schwester Susanne wollen auf Nummer sicher gehen und lassen vorsichtshalber das Knie des Jungen röntgen. Ist eventuell doch etwas gebrochen und wird Philipp über Nacht auf Station bleiben müssen? Oder hatte der Achtjährige einen Schutzengel?
      Fall 2:
      Mit Blaulicht wird ein Notfall-Patient aus einem anderen Krankenhaus eingeliefert. Der 64-jährige Patient ist Imker und hatte sich beim Bau neuer Kästen für seine Bienen mit der Kreissäge Daumen und Zeigefinger fast abgesägt. Gemeinsam mit dem hausinternen Handchirurgen entscheidet Kai Dragowsky, dass die Hand auf jeden Fall operiert werden muss. Aber wird der Imker sie auch je wieder richtig benutzen können?
      Fall 3:
      Für Fliesenleger Jens endete der Sprung über einen Zaun mit einer tiefen Fleischwunde an der linken Hand. Mit dem Rettungswagen ging’s sofort ins nahegelegene Bundeswehrkrankenhaus. Doch weil der Mann dort nicht richtig versorgt werden konnte, wurde er kurzerhand ins UKB überwiesen. Jetzt soll Kai Dragowsky entscheiden, ob der Mann operiert werden muss und ob die Hand noch zu retten ist.
      Feuerwehr München
      24 Stunden und 365 Tage im Jahr stehen etwa 300 Beamte der Berufsfeuerwehr München in ständiger Alarmbereitschaft. In der Wache 1 mitten in der Innenstadt treten Einsatzleiter Walter Reil (41) und seine 35 Mann starke Mannschaft ihren 24-Stunden-Dienst an. Brandinspektor Walter Reil ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele, schließlich ist ihm der Beruf bereits in die Wiege gelegt worden. Sein Opa und Vater waren bereits bei der Feuerwehr und so vertritt er die Familie bereits in der dritten Generation. Vom Großbrand bis zur Katze auf dem Baum – alles kann passieren in der kommenden Schicht.
      Fall 1:
      Wachaufstellung am Anfang der 24-Stunden-Schicht. Die Besprechung wird vom Alarm unterbrochen: Kellerbrand in einem Wohnhaus und damit höchste Gefahr für die Bewohner! Am Einsatzort angekommen verschärft sich die Lage noch, denn auf dem Gelände ist noch ein Kindergarten. Nun heißt es nicht nur Brandlöschen, sondern auch eine ganze Schar Kinder aus der Gefahrenzone bringen. Denn die machen sich Sorgen um einen Hasen, der im Keller seinen Stall hat. Der Angriffstrupp im Keller hat den Brand zum Glück nach zehn Minuten unter Kontrolle. Kinder und Hase sind alle wohlauf!
      Fall 2:
      Der letzte Bissen der Mittagspause ist noch nicht runter, da heißt es schon wieder Einsatz! Ein alter Mann ist zusammengebrochen. Die Feuerwehmänner eilen mit ihren Kollegen aus dem Rettungswagen zum Einsatzort. Sie wissen: Es geht um Leben und Tod. Der Mann hatte einen Schlaganfall und wird sofort in die Klinik gebracht. Durch die schnelle Versorgung hat er überlebt.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereDo 09.04.2009RTL II
    • Folge 15
      Tierklinik Köln
      Wenn die Tierärzte in der Millionenstadt Köln mit ihrem Latein am Ende sind, gibt es nur noch eine Lösung: die Tierklinik von Doktor Struckmann. Sieben Tierärzte und 20 Tierarzthelferinnen retten dort das Leben von allem, das vier Beine hat, keucht und fleucht. 60 bis 100 tierische Patienten werden jeden Tag auf Herz und Nieren durchgecheckt. Außerdem wird in der Tierklinik bis zu zehnmal pro Tag operiert. An der Seite der Tierärztin immer mit dabei: die Auszubildende Kaja. Die 21-Jährige will später selbst mal Tierärztin werden. Seit einem halben Jahr lernt Kaja in der Tierklinik.
      Fall 1:
      Auf Tierärztin Dr. Struckmann und ihre Auszubildende Kaja wartet ein todkranker Hund. Ihr Patient ist ein 14-jähriger Welsh-Corgy, der kaum noch laufen kann. Seine Hinterläufe sind gelähmt. Vor einem Jahr hat Ärztin Brita Struckmann einen Hund der Familie bereits einschläfern müssen. Und dieses Mal hat sie auch keine gute Nachricht für die Besitzer. Ihr geliebter Hund muss eingeschläfert werden.
      Fall 2:
      Pediküre für das liebe Federvieh. Auch das überlassen viele Vogelbesitzer der Tierärztin Dr. Struckmann. Die 50-Jährige braucht dabei viel Fingerspitzengefühl. Gemeinsam mit der Auszubildenden Kaja kürzt sie die Krallen. Nach 15 Minuten ist der Patient fertig. Für die Behandlung werden 15 Euro fällig.
      Fall 3:
      Dr. Struckmann und Auszubildende Kaja wollen Hündin Lilo von einem hässlichen Furunkel befreien. Lilo ist die Angst anzusehen, sie zittert am ganzen Leib. Das OP-Personal ist nun damit beschäftigt, die Patientin zu beruhigen und abzulenken. Unter örtlicher Betäubung schneidet die Ärztin das Gewächs weg. Ein happy-end für Hündin Lilo, denn das Furunkel hätte sich entzünden können.
      Sanitärnotdienst Berlin
      Wenn’s nicht okay ist im Bad oder WC, dann eilen die Berliner Fred und Marc vom Sanitärnotdienst sofort zu Hilfe. Vor elf Jahren hat sich der 52-jährige Klempnermeister Fred mit seinem Notdienst selbständig gemacht. Ein harter Beruf ohne feste Arbeitszeiten, aber er ist mit Leib und Seele dabei. Seit gut zwei Jahren arbeitet er mit seinem 23-jährigen Sohn Marc im Team.
      Eigentlich wollte Marc noch ein paar Jahre allein vor sich hin wurschteln, aber eine zeitweilige Erkrankung des Vaters und die drohende Insolvenz weckten seinen Familiensinn. Seitdem halten Vater und Sohn zusammen wie Pech und Schwefel. Abgesehen von den kleinen alltäglichen Sticheleien, verstehen sie sich bestens. Und das kommt auch den Kunden zugute.
      Fall 1:
      Eine Waschmaschine läuft aus. Das Gerät steht in der Küche und die Wasserpfütze breitet sich zusehends auf den Dielen aus. Ein Fall für Fred und Marc, die sich sofort auf die Suche nach der undichten Stelle machen. Gemeinsam finden Vater und Sohn die Ursache. Der Dichtungsring in der Waschmaschinentür hat ein großes Loch.
      Ein entsprechendes Ersatzteil haben die beiden nicht. So etwas gibt es nur direkt beim Hersteller, aber für ihre nette Kundin werden sie selbstverständlich Bestellung und Einbau vornehmen. Für die hübsche junge Frau kümmern sich die beiden dann auch noch um die wackelnde Tischplatte.
      Fall 2:
      Da ist man schon einmal alleine in der Werkstatt und dann so was. Azubi Stefan wollte eigentlich nur mal eben auf die Toilette. Doch beim Spülen stellt er fest, dass das Klo komplett verstopft ist. Vater und Sohn wollten zwar eigentlich gerade frühstücken, aber dieser Notruf hat natürlich Priorität. Mit Problemen wie verstopften Leitungen und Rohren kennen sich die beiden bestens aus. Ohne mit der Wimper zu zucken greift Fred in die Kloschüssel, doch die Ursache der Verstopfung bekommt er so nicht zu packen.
      Also runter mit der Kloschüssel und mit der Motorspirale rein ins Abflussrohr. Der 23-jährige Marc entdeckt, dass irgendwer mal Schutt in die Toilette geschüttet haben muss. Azubi Stefan ist sauer und will seinem Chef sofort Bescheid geben. Die beiden „Harmoniebolzen“ beheben den Toilettenschaden und ziehen dann wieder ihrer Wege.
      Rettungsdienst BRK München
      Die Rettungssanitäter Kai und Markus arbeiten beim Bayrischen Roten Kreuz in München. Seit zehn Jahren sind sie ein eingespieltes Team. In einer Acht-Stunden-Schicht haben die beiden Männer bis zu zehn Einsätze.
      Fall 1:
      In einer Einkaufspassage wurde der Rettungsdienst gerufen. Eine Frau ist in der Apotheke umgefallen, sie bekommt keine Luft mehr. Schnell stellt sich heraus, die Patientin ist Asthmatikerin und stark alkoholisiert. Die Retter wollen sie ins Krankenhaus bringen, doch die Dame weigert sich strikt und lässt beleidigende Schimpftiraden über die beiden niederprasseln. Da hilft nur eins. Ohren auf Durchzug schalten.
      Fall 2:
      Ein Notruf aus München Giesing. Eine Frau liegt mit hohem Fieber im Bett und ist kaum noch ansprechbar. Sie hat die Symptome einer gefährlichen Infektionskrankheit. Der Verdacht Meningitis – Gehirnhautentzündung. Um sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen, bekommt die Patientin einen Mundschutz. Die Rettungssanitäter wurden vorsorglich mit Extramedikamenten versorgt.
      Fall 3:
      Ein Einsatz anderer Art. Kai und Markus werden alarmiert, weil ein Mann kollabiert ist. Doch vor Ort läuft ihnen der angebliche Kollaps entgegen. Der junge Mann wollte sich lediglich von den Sanitätern ins Krankenhaus fahren lassen, vermutlich hatte er nicht das nötige Kleingeld fürs Taxi. Die Fahrt im Rettungswagen kostet 500 Euro, obwohl dem Mann nichts fehlt.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereDi 21.04.2009RTL II
    • Folge 16
      Abschleppservice München
      Wenn in München oder auf den umliegenden Autobahnen ein LKW liegen bleibt, kommen die beiden Nutzfahrzeug-Mechaniker Maik (28) und Torsten (25) zum Einsatz. In ihrem Servicetruck haben sie jede Menge Werkzeug und die wichtigsten Ersatzteile dabei. „Time is money“, fast nirgends gilt dieser Satz so sehr wie bei den LKW-Fahrern. Deshalb stehen Maik und Thorsten auch ständig unter Druck.
      Fall 1:
      Die Mechaniker sind auf dem Weg zu einem Kunden, der Probleme mit seiner hydraulischen Laderampe hat und schleunigst Hilfe braucht. Ein klassischer Defekt, keine große Sache. Das glauben Maik und Torsten bis sie bei dem kaputten LKW ankommen. So etwas haben die beiden noch nie gesehen. Die Laderampe ist komplett aus dem LKW gerissen. Jetzt ist Improvisation gefragt. Mit riesigen Gurten versuchen die Mechaniker die Rampe zu sichern, denn eines steht fest: der LKW muss in die Werkstatt und zwar auf eigenen Achsen. Ein gefährliches Unterfangen.
      Fall 2:
      Immer wenn ein defekter LKW auf der Autobahn gemeldet wird, halten Maik und Thorsten die Luft an, denn die Einsätze auf dem Pannenstreifen sind lebensgefährlich. Dem LKW einer Brauerei ist der Hinterreifen geplatzt, eigentlich kein Problem, wenn da nicht die festgerosteten Radmuttern wären. Nach vielen vergeblichen Versuchen muss ein meterlanger Spezialschlüssel her. Endlich gelingt das Manöver. Doch zur Überraschung der Pannenhelfer ist der Ersatzreifen des LKW in einem katastrophalen Zustand. Maik und Thorsten wollen dieses Sicherheitsrisiko erst gar nicht montieren, doch der Fahrer besteht darauf. Widerwillig bauen die Mechaniker das poröse Gummi an den LKW. Zur Belohnung gibt’s immerhin Freibier vom Fahrer.
      Rettungsdienst Feuerwehr Oberhausen
      Oliver und Kollege Oliver sind Rettungssanitäter und Feuerwehrmänner bei der Feuerwehr Oberhausen. Dort schieben sie ihre 24-Stundenschichten, entweder auf dem Löschfahrzeug oder im Rettungswagen. Wir begleiten die beiden Olivers der Feuerwehr Oberhausen auf ihrer Schicht im Rettungswagen.
      Fall 1:
      Eigentlich sitzen Oliver und Oliver gerade beim Frühstück. Doch dann schlägt der Pieper Alarm. Jetzt geht alles ganz schnell. Direkt vor der Feuerwache Oberhausen gab es einen Autounfall mit Personenbeteiligung. Routiniert und doch sehr menschlich kümmern sich Oliver und das Team um die junge Mutter und ihre beiden Töchter.
      Fall 2:
      Kaum haben die beiden Rettungssanitäter die Patienten vom Autounfall sicher in das Krankenhaus gebracht, erreicht sie unterwegs auch schon der nächste Notfall. Am Ufer des Rhein-Herne-Kanals wurde ein bewusstloses, junges Mädchen gefunden. Bei den eisigen Temperaturen hat die Jugendliche richtig Glück gehabt: Noch eine halbe Stunde länger draußen und sie wäre erfroren. Allerdings ist Niemandem klar, warum das Mädchen dort gelegen hat. Es scheint geistig verwirrt zu sein.
      Fall 3:
      Mitten in der Nacht erleidet eine alte Frau in ihrer Wohnung schwere Atemnot. Zwei Nachbarinnen kümmern sich rührend um die an Krebs erkrankte Frau. Mit dem Notarztteam treffen Oliver und seine Kollegen bei ihr ein. Sie muss sofort transportfähig gemacht werden, denn nach der Erstversorgung durch den Notarzt muss sie so schnell wie möglich auf die Intensivstation gebracht werden.
      Fall 4:
      Auch in der Nacht kommen Oli und Oliver nicht zur Ruhe. Der nächste Einsatz ruft sie zu einem betrunkenen Mann, der seine Nachtruhe auf dem Bürgersteig genießen wollte. Am Einsatzort wird sofort klar: Der Mann ist so betrunken, dass er noch nicht einmal mehr seinen eigenen Namen weiß, geschweige denn artikulieren kann. Auch im Krankenhaus kann eine endgültige Klärung der Personalien nicht erfolgen.
      Hausmeister Hamburg
      Holger und Michael sind nun schon seit über elf Jahren zusammen als Hausmeister tätig. Der 46-jährige Holger ist gelernter Schlosser und Immobilienkaufmann. Michael ist 53 Jahre alt und hat früher als Schiffbauer im Hamburger Hafen gearbeitet. Das Hausmeisterduo liebt den täglichen Kontakt zu den Kunden. Einige Mieter sehen sie regelmäßig, mit größeren aber auch kleineren Problemen. 24 Stunden sind sie für ihre Kunden in Bereitschaft. Da klingelt nachts auch schon mal das Telefon, wenn die Heizung nicht mehr geht oder der Keller voller Wasser steht.
      Fall 1:
      Bei minus zwei Grad Außentemperatur klagt eine Mieterin über ihre kaputte Heizung. Michi und Holger schauen sich aber nicht nur die Heizung an, sondern kümmern sich auch gleich noch um die wackelnde Kloschüssel. Doch dazu müssen sie sich ihren Weg durch ein Bad bahnen, das komplett mit Gips dekoriert wurde.
      Fall 2:
      Wieder gleich zwei Probleme auf einmal: Bei einer jungen Familie wurden offenbar zu viele Essensreste in den Ausguss gestopft und der ist dicht. Außerdem kann die Tochter nachts nicht mehr schlafen, weil der Spülkasten der Toilette ununterbrochen rauscht. Holger und Michael können der Familie schnell helfen und so wieder für ruhigen Schlaf sorgen.
      Fall 3:
      Jeden Tag das gleiche Problem: Die Eingänge im Hamburger Studentenviertel sehen jeden Tag anders aus. Grafitti-Sprayer toben sich aus und die geschmiert Kunst ist dann ein Fall Holger und Michi – Sisyphusarbeit.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereMi 22.04.2009RTL II
    • Folge 17
      Feuerwehr Hamburg Barmbek
      Vom Großbrand bis zur Katze, die sich nicht mehr vom Baum traut – die Feuerwehr Hamburg ist Freund und Helfer und häufig auch mal Lebensretter. Gut 200.000 Einsätze fahren die Männer und Frauen der Hamburger Feuerwehr jährlich. In der Millionenstadt gibt es 22 Feuerwachen. Eine liegt im Stadtteil Barmbek. Dort haben die Feuerwehrmänner Dirk und Jan täglich Dienst.
      Fall 1:
      Feuer im Keller eines Hamburger Mietshauses. Der gesamte Löschzug rückt zur Brandbekämpfung aus. Die größte Gefahr droht den Bewohnern und den Rettern allerdings nicht von dem Flammen, sondern von den giftigen Rauchgasen, die bei dem Brand entstehen. Mit Atemschutz und Wärmebildkameras durchsuchen die Feuerwehrmänner Jan und Dirk den Keller nach dem Brandherd und versuchen den tödlichen Qualm aus dem Haus zu leiten.
      Fall 2:
      Eine behinderte, junge Frau ist in ihrer Wohnung gestürzt und kommt alleine nicht wieder auf die Beine. Da sie auch nicht in der Lage ist, ihre Wohnungstür zu erreichen, müssen die Retter die Türe von außen aufbrechen. Sie finden die junge Frau hilflos auf dem Boden ihres Flures.
      Fall 3:
      Altöl ist auf der Straße ausgelaufen und über einen Gully bis in die Kanalisation gelangt. Es besteht Gefahr für das Trinkwasser! Die Feuerwehr entfernt die Ölspur und damit auch die Rutsch- bzw. Unfallgefahr für die Verkehrsteilnehmer. Um das Öl aus der Kanalisation zu entfernen, werden noch weitere Spezialkräfte vom Hamburger Sielwesen (Trinkwasserschutz) hinzugerufen.
      Notaufnahme Ingolstadt
      Die Notaufnahme des städtischen Klinikums Ingolstadt ist Anlaufstelle für Schwerstverletzte und lebensgefährlich Erkrankte. Der Leiter der Abteilung, Oberarzt Doktor Zippelius (48), ist Stress gewohnt. Meist kommt er nicht einmal zum Essen, doch heute fällt sogar die Kaffeepause aus, denn schon kurz nach Dienstantritt kommt der erste kritische Fall.
      Fall 1:
      Der Hubschrauber bringt eine Patientin mit Verdacht auf lebensgefährliche Hirnverletzungen. Das gesamte Polytraumateam steht bereit, denn jetzt zählt jede Minute. Niemand weiß, wie schwer die Verletzung wirklich ist und wie kritisch der Zustand der Patientin ist. Die Frau könnte Hirnblutungen haben, die Ärzte brauchen schleunigst Gewissheit. Eine Computertomografie soll zeigen, ob Lebensgefahr besteht. Für die Ärzte ist es ein Wettlauf gegen die Zeit. Und tatsächlich: Die Patientin hat Hirnblutungen und muss sofort auf die Intensivstation.
      Fall 2:
      Ein Mann wurde von der Polizei aufgegriffen und in die Klinik gebracht. Doktor Zippelius muss die polizeiliche Anordnung umsetzen und den Volltrunkenen erst mal aus dem Verkehr ziehen. Keine angenehme Aufgabe. Der total betrunkene Mann wehrt sich gegen die Behandlung – mit allen Mitteln. Als er anfängt das Personal und Doktor Zippelius anzuspucken, ist der Arzt mit seiner Geduld am Ende. Er lässt den Mann fixieren, zum Schutz des Personals. Acht Leute sind nötig, um den Rentner daran zu hindern das Personal weiterhin anzuspucken. Der Einsatz geht an die Nerven, denn eigentlich will Doktor Zippelius ja nur helfen.
      Fall 3:
      In der Notaufnahme wird ein Akutpatient mit Bauchschmerzen eingeliefert. Eine Diagnose konnte der Notarzt nicht stellen. Jetzt müssen Doktor Zippelius und sein Team möglichst schnell die Ursache finden. Er glaubt an einen Blinddarmdurchbruch, doch die Untersuchung zeigt, dass hier alles in Ordnung ist. Der Arzt ist ratlos, mehr als die Verabreichung von Schmerzmitteln kann Doktor Zippelius für den Patienten im Moment nicht tun.
      Sanitärnotdienst Rohrstar Neumünster
      Ob verstopfte Toiletten in Privathäusern, oder übergelaufene Waschbecken im Bordell – die Rohrreiniger Timo (25) und Sascha (25) stehen auf Abruf bereit. Die 24-Stunden-Hotline steht an manchen Tagen nicht still. Und ab und an finden die beiden auch skurrile Gegenstände in den Tiefen der Abwasserrohre. Da kommt ein Ehemann schon mal in Erklärungsnot, wenn ein Dessous auftaucht, das offensichtlich nicht seiner Frau gehört. Die Jungs sind im ganzen Norden von Hamburg bis nach Fehmarn unterwegs. Timo und Sascha nehmen ihren Job mit Humor. Kein Spruch und kein Rohr ist ihnen zu dreckig.
      Fall 1:
      Nach dem exzessiven Wochenende landen Timo und Sascha schon wieder in der Kneipe. Nur diesmal beruflich. Die Damentoilette ist komplett verstopft. Timo und Sascha sind sich einig: „Männer sind Schweine – Frauen auch.“
      Fall 2:
      Eine Frau hat erst vor wenigen Wochen Rohrreiniger von der Konkurrenz da gehabt. Doch nun hat sie das gleiche Problem. Jetzt sollen Sascha und Timo das Problem lösen. Das Rohr wird aufgeschraubt und man sieht nur eins: Fett! (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereDo 23.04.2009RTL II
    • Folge 18
      Aufzugnotdienst München
      Oliver ist Meister der Elektrotechnik und machte sich 2004 mit seinem eigenen Aufzugsnotdienst selbständig. Er selbst schaut auf zwöl Jahre Berufserfahrung zurück. Und er ist immer noch im Einsatz, denn hier arbeitet der Chef noch selbst. Zusammen mit seinem Kollegen Kurt warten die beiden Aufzüge – unter Umständen ein lebensrettender Job.
      Fall 1:
      Einsatz für die zwei Männer aus dem senkrechten Gewerbe. Die beiden Aufzugstechniker sollen in einem Münchner Mehrfamilienhaus den Aufzug sanieren. Schon seit Wochen stehen hier alle Räder still und obwohl Kurt und Oliver keine Schuld trifft, bekommen sie den ganzen Unmut von der Hausmeisterin zu spüren. Das Motto der Dame: „Wer vertraut ist selbst schuld, Kontrolle ist auf jeden Fall besser.“ Deshalb fürchten die beiden Techniker auch nichts mehr, als die stündlichen Kontrollgänge und das dazugehörige Donnerwetter der resoluten Hausmeisterin.
      Fall 2:
      Ausgerechnet jetzt müssen Oliver und Kurt die Arbeit an dem Aufzug stehen lassen und zu einem Noteinsatz ausrücken. Noch hoffen sie, dass der Einsatz schnell geht und die Hausmeisterin nichts von ihrer Abwesenheit mitbekommt. Dank Kurts rasantem Fahrstil sind die beiden schon nach zehn Minuten am Einsatzort, einem großen Bürokomplex. Dort wartet schon der Haustechniker, dem seine Magnetkarte in den Aufzugsschacht gefallen ist. Ohne die kommt er in dem High-Tech-Gebäude durch keine Türe. Kurt und Oliver geben Gas, schon nach fünf Minuten haben sie den Aufzugsschacht geöffnet und die Karte gefunden.
      Fall 3:
      Zurück bei der resoluten Hausmeisterin zerplatzt Kurts und Olivers Hoffnung, dass sie nichts von der kurzen Abwesenheit mitbekommen hat, wie eine Seifenblase. Kaum haben sich die beiden wieder an die Arbeit gemacht, taucht sie und macht die Jungs so richtig rund. Natürlich hat sie mitbekommen, dass die Aufzugsprofis weg waren.
      Bahnhofsmission Köln
      Die Bahnhofsmission Köln hilft jedem. Sofort, gratis und ohne Anmeldung oder Voraussetzungen – häufig zu Uhrzeiten, zu denen andere Hilfe nicht erreichbar ist. Das tut sie seit inzwischen weit über 100 Jahren. Die Hilfe erstreckt sich vom gereichten Pflaster und verständnisvollen Zuhören, über die Begleitung von Reisenden, bis hin zur Hilfe für Wohnungslose oder Selbstmordgefährdete. Wir begleiten die beiden Zivildienstleistenden Manuel und Florian bei ihrem Spätdienst.
      Fall 1:
      Der blinde Herr Gladbach aus Mönchengladbach will nach Bergisch-Gladbach. Beim Umsteigen am Kölner Hauptbahnhof brauch er die Hilfe von Manuel und Florian. Alle vier Wochen steigt er in Köln um, um zum Blindenkegeln zu fahren. Manuel und Florian bringen ihn von Gleis 2 zu Gleis 10.
      Fall 2:
      Stammgast Frau Bronner hat Geburtstag. Sie wird 80, obwohl sie aussieht wie 65. Frau Bronner kommt jeden Tag zum 15-Uhr-Kaffee. Denn der ist hier warm, lecker und umsonst. Manuel und Florian gratulieren ihr.
      Fall 3:
      Florian und Manuel verteilen Einladungen und bitten in den Geschäften um Spenden für die Tombola, denn der Tag der Bahnhofsmission steht an. Die Zivis werden am Tag selber beim Möbelschleppen und beim Aufbau helfen.
      Rettungsdienst Malteser München
      Der Malteser Hilfsdienst betreibt in München eine Lehrrettungswache im Stadtteil Berg am Laim. Von dieser Wache aus ist ein Rettungswagen rund um die Uhr im Einsatz. Die Dienste sind im Drei-Schicht-System organisiert. Des Weiteren werden tagsüber bis zu vier Krankenwagen besetzt. Die Alarmierung und Einsatzabwicklung erfolgt durch die Integrierte Leitstelle München. Bei den Mitarbeitern handelt es sich um haupt- und ehrenamtliche Rettungssanitäter und Rettungsassistenten. Die Rettungsassistenten Sebastian (36) und Stephan (27) haben einen einsatzreiche Nachtschicht.
      Fall 1:
      Partyareal in München, aber kein Einsatz wegen Alkoholmissbrauch. Ein junger Mann hat Schmerzen im Bein. Mit Blaulicht geht es zum Einsatzort. Eine Diagnose ist vor Ort nicht eindeutig zu machen – vielleicht nur eine Prellung, vielleicht auch ein Bruch. Sebastian und Stephan gehen auf Nummer sicher und bringen ihren Patienten ins Krankenhaus.
      Fall 2:
      Wenn das Faxgerät rattert, heißt es Einsatz für den Rettungsdienst. Ein Mann hat Herzbeschwerden. Eile ist geboten! In knapp fünf Minuten sind Stephan und Sebastian am Einsatzort. Aber die beiden Rettungssanitäter können den Grund der Beschwerden nicht herausfinden und so heißt es: Ab in die Klink, denn bei möglichen Herzbeschwerden zählt jede Minute. (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereFr 24.04.2009RTL II
    • Folge 19
      Rettungsdienst Malteser München
      Die Rettungsassistenten Sebastian und Stephan von den Maltesern München kämpfen nicht selten um das Leben ihrer Patienten. Viele Jahre lang sind die beiden jetzt schon gemeinsam im Einsatz. Doch viele Einsätze gehen ihnen immer noch sehr nahe.
      Fall 1:
      Verdacht auf Herzinfark: Die Rettungsassistenten Sebastian und Stephan ringen um das Leben eines jungen Mannes. Der 18-Jährige klagt über plötzliche Schmerzen in der Brust. Eine Notärztin kommt zu Hilfe.
      Fall 2:
      Die Rettungsassistenten Sebastian und Stephan bangen um das Leben eines Kleinkindes. Der 16 Monate alte Bub muss möglichst schnell ins Krankenhaus gebracht werden.
      Fall 3:
      Ist sie nur verwirrt oder doch schwer krank? Die Rettungsassistenten Sebastian und Stephan sind bei einem Einsatz mit einer 85 Jahre alten Frau gefordert, die plötzlich zusammengebrochen ist.
      Tierambulanz Pinneberg
      Hausbesuch bei kranken Vierbeinern. In Pinneberg bei Hamburg sind Tierärztin Sinet und ihr Assistent Alexander in ihrer rollenden Tierarztpraxis unterwegs. Das Ambulanzfahrzeug ist hervorragend ausgestattet. Dort können sogar kleine Operationen vorgenommen werden.
      Fall 1:
      Die beiden Tierärzte aus Pinneberg sind unterwegs zu ihrem ersten Patienten. Eine Katze verliert plötzlich ihr Fell. Mehr wissen die ambulanten Helfer noch nicht.
      Fall 2:
      Ein kleiner Wellensittich droht zu verhungern. Die Tierärzte Sinet und Alexander helfen.
      Fall 3:
      Schnipp, schnapp. Schluss mit lustig. Im nächsten Fall rauben Tierärzin Sinet und ihr Assistent Alexander Kater „Carlo“ die Männlichkeit.
      Fall 4:
      Echsenalarm in der Tierarztpraxis. Sinet ist im Umgang mit dem Reptil „Spike“ ganz in ihrem Element. Alexander kämpft mit Berührungsängsten.
      Unfallklinik Berlin
      Wer in der Unfallchirurgie Berlin-Marzahn arbeitet, der braucht ein ruhiges Händchen. Unfallchirurg Ghias und sein Assistenzarzt Moritz führen dort schwierige Operationen durch. Auch diesmal lässt der erste Patient nicht lange auf sich warten.
      Fall 1:
      Verdacht auf eine gerissene Achillessehne. Die Ärzte gehen der Sache auf den Grund. Der Patient hat sich beim Fußballspielen verletzt und kann seine Ferse nicht mehr richtig durchstrecken. Eine Computertomografie soll für Klarheit sorgen.
      Fall 2:
      Unfallchirurg Ghias und sein Assistenzarzt Moritz nehmen eine schwierige Hand-OP vor. Sie versuchen den Bruch mithilfe von Drähten zu stabilisieren.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereSo 15.11.2009RTL II
    • Folge 20
      Luftrettung München
      Er ist ein fliegender Retter. Dr. Hauke Winter ist Notarzt bei der Luftrettung Großhadern in München. Er kommt, wenn es besonders schnell gehen muss.
      Fall 1:
      Lebensrettender Flug! Notarzt Hauke Winter transportiert in seinem Rettungshubschrauber einen Herzinfarktpatienten.
      Fall 2:
      Ein Autounfall mit Totalschaden und ein Schwerverletzter. Notarzt Hauke Winter übernimmt die Erstversorgung.
      Hundedoc in Berlin
      Hilfe zur Selbsthilfe: Tierärztin Jenny Klempt kümmert sich in ihrem Hundedoc-Mobil um die Tiere von obdachlosen Jugendlichen in Berlin. Am frühen Abend ist Schichtbeginn. Für das Sozialprojekt Hundedoc verarztet die 40-Jährige kostenlos die Tiere von Berlins Obdachlosen. Heute steht sie mit ihrer mobilen Praxis vor der Zoobaracke, einem Treffpunkt für Menschen, die auf der Straße leben, im Zentrum der Stadt.
      Fall 1:
      Im Hundedoc-Mobil herrscht an diesem Abend voller Betrieb. Die ersten beiden Klientinnen sind Alica und Joana. Sie wohnen mit ihren jungen Hunden in einer Wagenburg am Rande von Berlin. Mit Autoscheiben-Putzen halten die Punkerinnen sich und ihre Tiere über Wasser. Die gebürtigen Polinnen leben seit fast einem Jahr in Berlin.
      Fall 2:
      Als nächstes ist Franzi mit Schäferhund „Neuro“ dran. Der hat ein ernsthaftes Hautproblem, das dringend behandelt werden muss. Tierärztin Jenny Klemmt kämpft gegen den Milbenbefall.
      Fall 3:
      In den vergangenen neun Jahren waren über 1.500 Obdachlose mit ihren Tieren bei Berlins Hundedoc Jenny Klemmt. Und auch heute ist die Liste noch nicht abgearbeitet. Jenny und ihre Assistentin sind bereits seit gut sieben Stunden nonstop im Einsatz. Der Job und die späte Stunde zehren langsam an ihren Kräften. Vier Wochen alt ist der nächste Patient und schon ein Waisenkind. Der kleine Jack-Russell-Mischling „Chicco“ wurde viel zu früh von seiner Hundemutter getrennt.
      Feuerwehr Karlsruhe
      Hauptbrandmeister Steffen Schwender und seine Kollegen von der Feuerwehr Karlsruhe haben jeden Tag Alarmstufe Rot. Ab sofort müssen der 42-Jährige und sein Team jederzeit auf einen Einsatz vorbereitet sein. Diesmal müssen sie unter anderem einen bewusstlosen Mann aus seiner Wohnung retten.
      Fall 1:
      Wenige Sekunden nach Dienstbeginn erfolgt der erste Alarm. Ein Mann ist in seinem Büro zusammengebrochen und hat im letzten Moment noch die Feuerwehr gerufen.
      Fall 2:
      Damit die Feuerwehrmänner nicht aus der Übung kommen, findet am Nachmittag eine Brandübung statt. Der Zugführer der Truppe, Matthias Koch, trainiert seine Leute für den Ernstfall.
      Fall 3:
      Feueralarm im Krankenhaus. Steffen Schwender und seine Männer finden den richtigen Brandmelder nicht.
      (Text: RTL II)
      Deutsche TV-PremiereSo 22.11.2009RTL II
    • Deutsche TV-PremiereSo 29.11.2009RTL II

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