Quoten: „Topmodel“-Auftakt so stark wie seit Jahren nicht, Merkel punktet bei RTL

    „Der Lehrer“ und „Magda“ mit neuen Tiefs, „FBI“ bei Rückkehr am Boden

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 05.02.2021, 09:37 Uhr

    „Germany’s Next Topmodel“ mit Heidi Klum – Bild: ProSieben/Richard Hübner
    „Germany’s Next Topmodel“ mit Heidi Klum

    Mit gewohnt starken Quoten hat sich „Germany’s Next Topmodel“ am gestrigen Donnerstagabend auf ProSieben zurückgemeldet. 1,55 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren sahen den Auftakt zur 16. Staffel und sorgten für hervorragende 18,3 Prozent – besser hatte es zum Start der Castingshow zuletzt 2011 ausgesehen. Die Gesamtreichweite betrug 2,33 Millionen. Vom tollen Vorlauf profitieren konnte das Promimagazin „red.“, das es im Anschluss noch auf 13,5 Prozent in der Zielgruppe brachte.

    Zumindest zu Beginn der Primetime mussten sich Heidi Klum und ihre Mädchen aber noch RTL geschlagen geben. Das Interview mit Angela Merkel im Rahmen eines „RTL Aktuell Spezials“ verfolgten 1,64 Millionen Jüngere, die den Marktanteil auf sehr gute 17,7 Prozent trieben. Insgesamt saßen sogar 3,37 Millionen vorm Bildschirm. Allerdings blieben davon nur 1,98 Millionen für die neueste Folge von „Der Lehrer“ dran, die zudem bei den 14- bis 49-Jährigen auf 12,9 Prozent zurückfiel – neue Staffeltiefstwerte. „Magda macht das schon!“ musste sich nachfolgend sogar mit lediglich 10,7 Prozent zufriedengeben und erreichte mit 1,71 Millionen so wenige Gesamtzuschauer wie noch nie. „Schwester, Schwester – Hier liegen Sie richtig!“ holte um 22:00 Uhr ebenfalls maue 10,4 Prozent.

    Sehr gefragt waren unterdessen die Öffentlich-Rechtlichen: „Der Bergdoktor“ sicherte sich im ZDF mit insgesamt 6,99 Millionen Zuschauern und famosen 20,3 Prozent den Tagessieg und schnitt auch in der Zielgruppe angesichts 9,2 Prozent erfolgreich ab. Das „heute journal“ hielt sich im Anschluss bei genau 20 Prozent und 5,88 Millionen, ehe „Maybrit Illner“ noch vor 3,33 Millionen talkte und 14,8 Prozent erzielte. Beide Formate konnten auch beim jungen Publikum mit Werten von 10,1 und 7,7 Prozent punkten.

    In ähnlichen Sphären war ein neuer „Zürich-Krimi“ im Ersten unterwegs, der 6,53 Millionen Menschen fesselte und auf starke 18,9 Prozent kam. Zwar musste man auch bei den jungen Zuschauern den Kollegen aus Mainz den Vortritt lassen, verbuchte aber trotzdem erfreuliche 8,1 Prozent. Danach suchten allerdings viele das Weite: Für „Kontraste“ ging es deutlich auf 2,87 Millionen und 9,8 Prozent zurück, die „Tagesthemen“ steigerten sich mit 10,6 Prozent bei 2,62 Millionen aber wieder in den zweistelligen Bereich und schoben auch „Nuhr im Ersten“ an, das solide 11,7 Prozent generierte und noch 2,14 Millionen vor dem Fernseher hielt.

    Ein völlig misslungenes Comeback feierte die Krimiserie „FBI: Special Crime Unit“ in Sat.1. Die ersten beiden Folgen der zweiten Hälfte von Staffel zwei interessierten gerade mal 310.000 und 360.000 Werberelevante, die indiskutablen 3,3 und 3,9 Prozent entsprachen. Müßig zu erwähnen, dass es sich dabei um neue Allzeittiefs handelte. Besser wurde es auch später nicht mehr, alte Folgen von „Criminal Minds“ blieben bei ebenfalls katastrophalen Marktanteilen zwischen 3,4 und 3,6 Prozent hängen. Kein gutes Omen für das geplante Crossover mit dem Spin-Off „FBI: Most Wanted“, das Ende Februar gezeigt werden soll (fernsehserien.de berichtete).

    So musste man unter anderem auch Schwestersender Kabel Eins den Vortritt lassen, wo „Achtung Abzocke“ zufriedenstellende 5,9 Prozent bei 540.000 jungen Zuschauern holte. Für das „k1 Magazin“ waren nachfolgend sogar 6,9 Prozent drin. „Hartes Deutschland – Leben im Brennpunkt“ blieb bei RTL Zwei mit 5,5 Prozent knapp dahinter, eine Wiederholung von „Mensch Polizist – Mein Leben in Uniform“ verzeichnete danach 5,4 Prozent. Über den gleichen Wert kam „Battleship“ bei VOX zum Start in den Abend nicht hinaus, dafür gelang „96 Hours“ im Folgenden ein ordentlicher Sprung auf gute 8,3 Prozent.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      GMTM:
      nur Berlin waere ein Abstieg. - Also was "Besonderes" aus Berlin machen:
      eine Freakshow (Deckmantel Diversity)!
      Je heftiger, desto besser, man soll sich an Berlin erinnern.


      Ein "Handicap" wird bei Frau Klum gleichmal zur "Behinderung" - schlechte Vorbereitung. Behindert fuehlen sich die entsprechen Leute vermtl. nicht. - Im Gegenteil. Moeglicherweise ist die taube Marie die gluecklichste Teilnehmerin, weil sie die Ganzen Zickereien nicht hoeren muss.


      Allerdings ist genau DAS der Quotenmagnet, nicht irgendwelche Ranglisten, frei nach Heidi Klum...
      • (geb. 1970) am

        Ich werde es nie verstehen, warum man lieber Trash-TV, "Sozial-Dokus" als eine gut gemachte und spannende Krimi Serie ansieht! Ich sehe für den Rest der Staffel und die Premiere des Ablegers Ende Februar auch schwarz. Ich denke, sie werden ein reguläres Ende nicht erreichen. Dem Argument von Nick799 kann ich mich auch anschließen. Auch wenn es unverständlich ist, warum man sich zum x-sten Mal lieber die künstlichen Models ansieht. Aber ich bin ja weder jung, noch ist es mein Wunschtraum, auch Model zu werden, wie Millionen Teens und Tweens.
        • (geb. 1979) am

          warum auch SAT1 sich jedesmal selbst Konkurrenz machen muss, die Senderchefs sind selber Schuld wenn Sie sich gegenseitig Konkurrenz machen.

          "The Voice of Germany" gegen "Prodigal Son"
          "Germanys next Top model" gegen "FBI"

          Selber schuld, SAT1. Ihr werdet aus Fehlern auch nicht mehr schlau.
          • am via tvforen.de

            Hans und Franz waren auch dabei.
            • am

              oje bei den Quoten in Sat1 muss ich hoffen das Sat1 die Serie nächste Woche noch zeigt. Ich war Happy das Sat1 endlich wieder donnerstags Serien zeigt.

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