Quoten: Jochen-Schweizer-Show geht zum Auftakt baden

    Steigerung für „Nachtschwestern“ und „Sankt Maik“, „Pia – aus nächster Nähe“ überzeugt

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 10.07.2019, 10:24 Uhr

    „Der Traumjob bei Jochen Schweizer“ – Bild: ProSieben/Richard Hübner
    „Der Traumjob bei Jochen Schweizer“

    Am gestrigen Dienstagabend schickte ProSieben das neue Format „Der Traumjob bei Jochen Schweizer“ auf Sendung, bei dem der Unternehmer einen neuen Geschäftsführer für sein Firmenimperium sucht. Der Auftakt ging allerdings völlig in die Hose: Gerade einmal 590.000 Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren hatten eingeschaltet, der Marktanteil betrug weit unterdurchschnittliche 7,9 Prozent. Damit liegt die Show schon jetzt im roten Bereich und sollte sich in den nächsten Wochen kräftig steigern, um einer vorzeitigen Absetzung zu entgehen. Eine Wiederholung von „Hart. Härter. Höllencamp – Wer hält durch?“ verbesserte sich anschließend immerhin auf 9,2 Prozent.

    Den Zielgruppensieg sicherte sich RTL wie so häufig am Vorabend. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sahen 1,27 Millionen werberelevante Zuschauer, die für tolle 20,5 Prozent sorgten. In der Primetime erfuhren dann die eigenproduzierten Serien „Nachtschwestern“ und „Sankt Maik“ eine Steigerung. Erstgenannte hatte genauso viele Zuseher wie die Soap zuvor und holte gute 12,5 Prozent. „Sankt Maik“ markierte später mit 11,7 Prozent sogar einen neuen Staffelrekord, wenngleich damit immer noch Luft nach oben blieb.

    An der Spitze beim Gesamtpublikum lagen die Serien im Ersten. „Um Himmels Willen“ unterhielt mit dem Staffelfinale 4,30 Millionen Menschen (15,7 Prozent), „In aller Freundschaft“ steigerte sich danach sogar auf 4,82 Millionen (17,4 Prozent). Bei den Jüngeren reichte es zu zufriedenstellenden Marktanteilen von 6,8 und 8,2 Prozent. Selbst „Report Mainz“ und die „Tagesthemen“ waren im weiteren Verlauf noch gefragt und wurden von insgesamt 3,06 Millionen bzw. 2,42 Millionen gesehen.

    Keine Chance hatte dagegen das ZDF, wo die „ZDFzeit“-Doku „Camilla, Kate und Meghan – drei Herzoginnen für die Krone“ nicht über 10,0 Prozent bei 2,72 Millionen Zuschauern hinauskam. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 5,7 Prozent nicht wirklich berauschend. „Frontal21“ fiel im Anschluss sogar auf insgesamt 2,06 Millionen und 7,4 Prozent zurück, ehe die Reichweite beim „heute journal“ deutlich nach oben schnellte: 3,45 Millionen Zuschauer wurden gezählt, die sehr guten 13,7 Prozent entsprachen.

    Absolut katastrophal sah es einmal mehr für „Whiskey Cavalier“ in Sat.1 aus. Mit 5,1 und 4,5 Prozent erlitt die Actionserie mit Scott Foley und Lauren Cohan völlig Schiffbruch. Das gleiche Schicksal ereilte auch „Lethal Weapon“, das um 22.15 Uhr mit 5,5 Prozent unterging. Ordentliche Quoten erzielten derweil die beiden Neustarts bei VOX. „7 Töchter“ kam mit 510.000 Zielgruppen-Zuschauern auf 6,8 Prozent, ehe „Pia – aus nächster Nähe“ auf gute 8,0 Prozent zulegte.

    Noch deutlich stärker war allerdings RTL II unterwegs, wo alte Folgen von „Hartz und herzlich – Rückkehr in die Benz-Baracken“ und „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ hervorragende 9,9 und 11,5 Prozent einfuhren. Durchwachsen präsentierte sich kabel eins mit seinen Filmen. Während „Bedtime Stories“ angesichts 5,5 Prozent solide abschnitt, musste sich der Horrorklassiker „Nightmare on Elm Street – Mörderische Träume“ mit 4,1 Prozent begnügen.

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