Hannah Voigt (Friederike Linke) und Eric Seeler (Sebastian Ströbel) in „Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi“
Bild: RTL/Sandra Hoever Photography
Vergangene Woche ermittelte Wolfgang Bahro erstmals in der neuen RTL-Krimireihe „Haveltod „, am gestrigen „Tödlichen Dienst-Tag“ startete nun „Einsatz Seeler – Ein Lübeck-Krimi“ mit Sebastian Ströbel in der Hauptrolle. Und auch dieses Format punktete vor allem bei den älteren Zuschauern: Mit insgesamt 2,15 Millionen standen gute zehn Prozent Marktanteil zu Buche. Allerdings fehlten die Jüngeren: Nur 220.000 hatten eingeschaltet, mehr als maue 6,1 Prozent waren damit nicht zu holen.
Hier lag zur besten Sendezeit überraschend das ZDF ganz vorn: Die Doku „Donald Trump – König im Weißen Haus?“ überzeugte mit 490.000 Zusehern und starken 12,9 Prozent, die Gesamtreichweite betrug genau drei Millionen (13,0 Prozent). Bei allen Zuschauern ab drei Jahren musste man sich allerdings dem Ersten geschlagen geben, wo „Die Heiland“ mit 3,89 Millionen auf 16,9 Prozent kam, ehe „In aller Freundschaft“ noch 3,63 Millionen vorm Bildschirm hielt und 17,1 Prozent generierte. Ebenfalls zufriedenstellende 9,0 und 10,1 Prozent wurden bei den 14- bis 49-Jährigen gemessen.
Platz 2 ging in der Zielgruppe an „TV total“ auf ProSieben, das es mit 450.000 Zuschauern auf erfreuliche 11,9 Prozent brachte, den höchsten Wert seit knapp zwei Monaten. Insgesamt unterhielt Sebastian Pufpaff 1,11 Millionen Menschen. „Navy CIS“ konnte in Sat.1 immerhin 940.000 Gesamtzuschauer anziehen, bei den Werberelevanten blieb die Krimiserie angesichts 4,9 Prozent jedoch mal wieder blass. Das traf auch auf „Navy CIS: Origins“, „FBI: Special Crime Unit“ und „FBI: Most Wanted“ zu, die im Folgenden zwischen noch schlechteren 3,0 und 3,9 Prozent herumkrebsten.
Somit sah der Bällchensender von VOX und RTL Zwei nur die Rücklichter: Während „Hot oder Schrott“ sehr gute 7,5 Prozent in der Zielgruppe verzeichnete, lief es auch für „Hartz und herzlich“ mit 6,0 Prozent erfolgreich. Und auch der Actionthriller „Das Kartell“ war bei Kabel Eins etwas gefragter und lag bei 5,1 Prozent.