Wolfgang Bahro als Armin Weber in „Haveltod – Ein Potsdam-Krimi“
Bild: RTL/Stephan Rabold
Seit dem gestrigen Abend ist der „Tödliche Dienst-Tag“ von RTL um ein neues Format reicher: In „Haveltod – Ein Potsdam-Krimi“ steht „GZSZ“-Legende Wolfgang Bahro als Profiler Armin Weber im Mittelpunkt. Der erste Fall „Im Kopf eines Killers“ konnte zumindest bei den Älteren punkten: Insgesamt 2,23 Millionen Menschen hatten eingeschaltet, der Marktanteil betrug gute 9,7 Prozent. Darunter befanden sich allerdings nur 260.000 zwischen 14 und 49 Jahren, hier wurden schwache 6,4 Prozent gemessen.
Nicht sehr gefragt war bei den Jüngeren auch die Rückkehr der US-Krimis in Sat.1: Die erste Folge der 23. Staffel von „Navy CIS“ generierte lediglich 4,3 Prozent, fesselte aber immerhin 1,01 Millionen Gesamtzuschauer. Der Staffelauftakt von „Navy CIS: Origins“ und „FBI: Special Crime Unit“ taten sich später mit 2,6 und 3,6 Prozent noch schwerer. Primetime-Sieger in der Zielgruppe wurde mal wieder „TV total“ auf ProSieben, das 450.000 Zuschauer unterhielt und sehr gute 11,1 Prozent verzeichnete. Die Gesamtreichweite lag bei 1,01 Millionen. Der „TV total Stand-up Club“ fiel im Anschluss jedoch auf 7,2 Prozent zurück.
Im ZDF gab „Ku’damm 77“ nach gutem Start deutlich nach – von mehr als drei Millionen blieben bei Teil 2 noch 2,64 Millionen Zuseher übrig, die unterdurchschnittlichen 11,2 Prozent entsprachen. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen auch nur 6,3 Prozent zu Buche. So musste man sich auch den Serien im Ersten geschlagen geben: „Die Heiland: Wir sind Anwalt“ brachte es 3,54 Millionen Zuschauern auf 14,7 Prozent, „In aller Freundschaft“ kam nachfolgend auf 2,98 Millionen und 13,0 Prozent. Solide 7,3 und 7,9 Prozent waren bei den Jüngeren drin.
Sehr zufrieden sein kann man bei VOX, wo eine neue Folge von „Hot oder Schrott“ zunächst 8,2 Prozent in der Zielgruppe holte, ehe eine Wiederholung sogar noch auf starke 9,3 Prozent zulegte. „Nachts im Museum 2“ schaffte bei Kabel Eins gute 5,7 Prozent, RTL Zwei landete mit dem zweiten Teil des Jubiläums „10 Jahre Hartz und herzlich“ bei ebenfalls erfreulichen 5,0 Prozent.