Staffel 10: 2021, Folge 1–6

    • Staffel 10, Folge 1 (45 Min.)
      Jo Hiller – Bild: NDR
      Jo Hiller

      Abgezockt in den eigenen vier Wänden, das kommt öfter vor als man denkt. Es gibt sie in vielen verschiedenen Branchen: Firmen, die nur darauf aus sind, ihrer Kundschaft so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen. Vor allem im Bereich der Handwerker-Notdienste mischen viele unseriöse Anbieter mit. Aber auch mit der Einsamkeit der Menschen und ihrer Sehnsucht nach einer Partnerin oder einem Partner lässt sich ordentlich Kasse machen. Und vor allem ältere Menschen werden oft von Firmen kontaktiert, die mit falschen Versprechen Waren zu völlig überteuerten Preisen verkaufen. Wenn die Toilette verstopft ist, die Elektrik im Haus versagt oder ein Wasserschaden auftritt, dann ist schnelle Hilfe nötig. In ihrer Not suchen viele Betroffene im Internet nach regionalen Unternehmen und landen dann auf Seiten, die seriös wirken und den Anschein erwecken, dass der Handwerksbetrieb aus der Nähe kommt. Doch dahinter stecken oft deutschlandweit agierende Firmen, der Anruf landet in einem Callcenter, oft Hunderte Kilometer vom Wohnort entfernt. Was dann folgt ist meist ähnlich: schlechte Dienstleistungen, überhöhte Preise, falsche Firmenangaben. Anzeigen bei der Polizei gegen diese Firmen werden oft eingestellt. Die Kund*innen bleiben wütend und ratlos zurück. Ähnlich machtlos fühlen sich auch andere Verbraucher*innen. Menschen, die ein paar Tausend Euro für die Partnersuche ausgegeben haben und erst zu spät merken, dass sie an ein unseriöses Unternehmen geraten sind, das ihnen lediglich wenige, relativ aussichtlose Kontakte vermittelt. Oder Menschen, die Zehntausende Euro für angeblich teure Bücher ausgeben, angepriesen als Geldanlage. „Markt“-Moderator Jo Hiller deckt die Maschen der Abzocker-Firmen auf, ist den Drahtziehern auf der Spur und trifft Verbraucherschützer, die sich seit Jahren mit diesen Firmen beschäftigen. Er und sein Team gehen der Frage nach, warum die unseriösen Firmeninhaber so selten zur Rechenschaft gezogen und die Verbraucher*innen nicht besser geschützt werden. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMo 10.05.2021NDR
    • Staffel 10, Folge 2 (45 Min.)
      Fakeshops sind immer professioneller gestaltet und kaum noch von seriösen Onlineshops zu unterscheiden. Auch Doreen Teuber aus Schleswig-Holstein ist auf einen Fakeshop reingefallen, als sie neue BMX-Räder für ihre Söhne kaufen wollte.

      Noch schnell ein Geburtstagsgeschenk besorgen, den neuen Fernseher liefern lassen oder auch ein Fahrrad: Immer mehr Leute kaufen im Internet ein. Gerade in Coronazeiten verzeichnet der Onlinehandel satte Zuwächse und Gewinne. Da wittern so einige Anbieter ein gutes Geschäft und versuchen, mit ausgetüftelten Psycho-Tricks Kasse zu machen. Künstliche Verknappung, schlaue Werbemaschen und vermeintlich attraktive Gewinnspiele sollen die Kundschaft zum schnellen Kauf animieren. Doch unter vielen seriösen Internethändlern tummeln sich so einige dubiose Onlineshops. Nicht wenige arbeiten mit gefälschten Kundenbewertungen, einem ausgedachten Sortiment oder gleich einem kompletten Fake-Shop, von dem die bestellte und bezahlte Ware bei den Kund*innen niemals ankommt. Für Verbraucher*innen ist es schwierig bis unmöglich, sich im Dschungel des Angebots zu orientieren. Denn auch gefälschte Onlineseiten wirken mittlerweile professionell und seriös. Hinzu kommen Vergleichsportale, die provisionsgetrieben sind und nicht immer objektiv. Für Kund*innen mitunter ganz schön verwirrend. Unter der Marktmacht einiger großer Handelsgiganten leiden vor allem kleinere Einzelhändler, die sich Bedingungen und Preise diktieren lassen müssen. Viele können dem Wettbewerbsdruck auf Dauer nicht standhalten. „Markt“-Moderator Jo Hiller deckt gemeinsam mit Insider*innen und Expert*innen die Schattenseiten und Tricks der Onlinehandelbranche auf. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMo 17.05.2021NDR
    • Staffel 10, Folge 3 (45 Min.)
      Jo Hiller heizt den Grill an.

      Sie stehen in vielen norddeutschen Gärten, auf Terrassen und Balkonen: moderne Gasgrills sind gerade eine der beliebtesten Anschaffungen rund ums Haus. Gutes Design und hochwertige Ausstattung machen sie ansehnlich und vielseitig. Doch wie gut funktionieren die Geräte in der Praxis? Was lässt sich darauf alles zubereiten? Und sind die teuren Markengeräte wirklich so viel besser, leistungsfähiger und sicherer als die günstigen Geräte aus dem Baumarkt oder vom Discounter? Wer nicht mit Gas grillen will, sondern lieber traditionell über Holzkohle, der greift gern zu Buchenholzkohle. Doch bei dem beliebten Grillbrennstoff aus Hartholz gibt es offenbar große Unterschiede. Die Werbung suggeriert gern Regionalität und Umweltverträglichkeit. Doch manchmal wird offenbar beim Inhalt geschummelt. Die schwarzen Grillkohleklumpen sind dann gar nicht aus hochwertigem Buchenholz, stammen schlimmstenfalls aus Tropenholzgebieten in Asien oder aus illegalem Holzeinschlag in Osteuropa. Als Nachhaltigkeitsnachweis findet der Kunde entweder gar keine Informationen oder diverse Siegel auf den Säcken. Doch wie glaubwürdig ist die Kennzeichnung und Herkunftsangabe der Holzkohleprodukte für den Grill? Kann man sie mit gutem Gewissen kaufen? Auf den Grill kommen bei den meisten Grillpartys häufig günstige Bratwürste oder die beliebten preiswerten Fleischscheiben in Marinade. Mit welchen Tricks arbeiten die Hersteller, um das Grillgut so preisgünstig zu produzieren? Und was bedeutet das für die Haltungsbedingungen der Tiere? Leidet unter dem Preiskampf die Qualität? Woraus bestehen die billigen Würstchen noch, außer Fleisch und Gewürzen? Und gibt es bessere Alternativen für das nächste Grillfest? Auch das Zubehör rund um den Grill wird immer vielfältiger: Braucht man wirklich besondere Grilllampen, extra Fleischthermometer und speziell geformte Schweinefilethalter? Was ist hilfreich und was ist unnütz? Und geht bei den Grillgewürzen alles mit rechten Dingen zu? Was sagen die Hersteller zur Zusammensetzung der angebotenen Ware? „Markt“-Moderator Jo Hiller nimmt die Qualität der Produkte genau unter die Lupe, trifft erfahrene Grillmeister, fachkundige Fleischexperten und kritische Holzwissenschaftler. Mit ihrer Hilfe deckt er die „Tricks rund um den Grill“ auf. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMo 31.05.2021NDR
    • Staffel 10, Folge 4 (45 Min.)
      Alles an Bord: viele Reisemobile sind gefährlich überladen.

      Abenteuer, Freiheit, Natur: die Nachfrage nach Campingurlaub ist derzeit so groß wie nie. Mittlerweile sind auf deutschen Straßen mehr als 1,5 Millionen Reisemobile unterwegs, entweder gemietet oder gekauft. Doch so kostengünstig wie früher, sind Ferien in Wohnmobil oder Zelt schon lange nicht mehr. Wo lauern die Tricks rund um das Thema Camping? „Markt“-Moderator Jo Hiller ist ihnen auf der Spur. Er macht den Wohnmobil-Test und erklärt, worauf man achten sollte, auch bei Campingplätzen und Zubehör. Und er checkt, was günstige Zelte im Vergleich zum Markenprodukt taugen. Jo Hiller trifft erfahrene Camper*innen und Expert*innen und checkt mit ihnen, wo die versteckten Kosten beim Camping lauern. Wichtig ist auch das Thema Outdoor. Welche Klamotten halten ihre Wetterversprechen? Und was bedeutet das für die Umwelt? Eine umfassende Recherche mit erstaunlichen Ergebnissen. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMo 07.06.2021NDR
    • Staffel 10, Folge 5 (45 Min.)

      Fit und gesund bleiben, das will wohl jeder, am besten bis ins hohe Alter. Doch von nichts kommt nichts! Sport und gesunde Ernährung sind da unverzichtbar. Doch der regelmäßige Gang ins Fitnesscenter kostet Zeit, ebenso wie Kochen und Einkaufen für eine ausgewogene Ernährung. Oder geht es vielleicht doch einfacher? Auch Fitnesstracker liegen voll im Trend. Sie sollen zum täglichen Sport motivieren, messen die Schritte, den Puls, den Kalorienverbrauch. Doch eine Stichprobe zeigt, dass einige Produkte ungenaue Angaben machen oder das Display nur im Innenraum lesbar ist. Im Trend liegen auch Sportgeräte für zu Hause, man kann sie jederzeit nutzen, ohne das Haus verlassen zu müssen. Und die gibt es auch schon ziemlich günstig bei Discountern. Beispielsweise ein Heimtrainer für unter 100 Euro oder eine Kraftstation für knapp 130 Euro. Doch wie effizient ist das Training damit und sind die Geräte auch sicher? Auch für die gesunde Ernährung findet man in Supermärkten und Discountern viele Produkte, die sehr gesund erscheinen. Also genau das Richtige für alle, die sich besser ernähren wollen. Oft sind diese Produkte, von den Herstellern beworben mit vielen Vitaminen, wenig Zucker oder einem hohen Proteingehalt, besonders teuer. Lohnt es sich, dafür mehr Geld auszugeben? Oder sind diese Werbeversprechen nur ein gutes Geschäft für die Hersteller? Und wenn man das Gefühl hat, die Ernährung ist vielleicht doch nicht so ausgewogen, dann kann man doch mit Nahrungsergänzungsmitteln die Gesundheit verbessern, oder? Der Regale in Supermärkten und Drogerien sind voll mit Präparaten: „Für die geistige Leistungsfähigkeit“, „Für Neven und Energiestoffwechsel“ oder „Magnesium – hochdosiert für Sportler“. Große Versprechen in kleinen Tabletten. Doch Ernährungsmediziner*innen warnen. Bevor man einfach irgendein Mittel nimmt, sollte man unbedingt sein Blut untersuchen lassen, ob Mängel vorhanden sind und erst dann dann die einzelnen fehlenden Vitamine zusätzlich einnehmen. Denn der Großteil der Nahrungsergänzungsmittel ist unnütz und verzichtbar. „Markt“-Moderator Jo Hiller deckt gemeinsam mit Experten die Maschen der Hersteller auf, die den Wunsch, sich besser zu ernähren, gesünder zu leben und mehr Sport zu machen, raffiniert ausnutzen. Er und sein Team gehen der Frage nach, welche Angebote und Produkte wirklich sinnvoll sind und worauf man gut verzichten kann. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMo 23.08.2021NDR
    • Staffel 10, Folge 6 (45 Min.)

      Vegetarische und vegane Produkte erobern auch norddeutsche Speisepläne. Etwa zehn Prozent der Deutschen ernähren sich vegetarisch, etwa zwei Prozent sogar vegan. Hilfreich fürs Klima, die persönliche Gesundheit und die Tiere, die von der Schlachtung verschont werden. Der gute Vorsatz ist nachvollziehbar. Doch sind alle Lebensmittel mit „fleischfreier“ Anmutung wirklich frei von Bestandteilen, für die vorher Tiere getötet werden mussten? Schweinegelatine in Gummibärchen, tierisches Kälberlab im Käse oder bestimmte Farbstoffe aus Schildläusen lassen Verbraucher*innen daran zweifeln, wenn sie es erfahren. Folglich boomen die echten Fleischalternativen in den Regalen von Supermärkten und Discountern. Die Ernährungsindustrie entwickelt immer mehr konkurrenzfähige Produkte. Doch wer die Preise von Frikadellen, Grillwürstchen, Chicken-Nuggets oder Burger-Patties genau vergleicht, wird happige Preisaufschläge bei fast allen vegetarischen oder veganen Produkten feststellen. Dabei sind pflanzliche Rohstoffe in der Herstellung meist viel günstiger gegenüber aufwendiger Tierhaltung. Woher kommen also diese hohen Preise für die Ersatzprodukte? Nutzen die Hersteller den Trend und den guten Willen der Kundschaft schamlos aus? Und wenn die Produkte schon teurer sind: Können sie dann wenigstens bei Geruch, Geschmack und Zubereitung mit den traditionellen Lebensmitteln mithalten, die sie ersetzen sollen? Gelingt es den Lebensmitteltechnologen schon, die Fleischfasern eines Steaks „nachzubauen“ oder die beliebten Fischstäbchen und sogar Räucherlachs? Welche neuen Verfahren werden dabei eingesetzt? Könnte man damit langfristig auch die hohe Zahl der Zusatzstoffe im Fleischersatz reduzieren? Denn diese sehen Ernährungsmediziner auch in der „grünen“ Nahrung kritisch: zugesetzte Phosphate, Aromen, Cellulose ergeben am Ende hochverarbeitete Lebensmittel, von deren regelmäßigem Verzehr die Experten eigentlich abraten. Beim ersten Verzicht auf Fleisch können sie helfen; eine ausschließliche Ernährung damit ist offenbar noch nicht ratsam, auch wenn die bunte Veggie-Werbung das gern suggeriert. Was sagen die Hersteller zur Zusammensetzung der angebotenen Ware? Und wie ist aus dem viel kritisierten Käseimitat Analogkäse plötzlich ein gern verzehrtes Lifestyleprodukt geworden? Selbst Kuhmilch kann inzwischen mit zahlreichen milchigen Ersatzflüssigkeiten aus Soja, Reis, Mandeln, Cashew, Hafer, Dinkel oder Lupine ausgetauscht werden. Doch sind die im Hinblick auf CO2- Ausstoß beim Transport und Wasserverbrauch bei der Herstellung wirklich die „besseren“ Alternativen? „Markt“-Moderator Jo Hiller nimmt die Qualität der Produkte genau unter die Lupe, trifft eine erfahrene Köchin, fachkundige Lebensmittelexperten und kritische Ernährungswissenschaftler. Mit ihrer Hilfe deckt er die „Tricks mit vegetarisch und vegan“ auf. (Text: NDR)

      Deutsche ErstausstrahlungMo 30.08.2021NDR

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