Die Ernährungs-Docs

    zurückStaffel 3, Folge 1–8weiter

    • Staffel 3, Folge 1 (45 Min.)

      In dieser neuen Folge „Die Ernährungs-Docs“ kommt Gunda G. an Bord. Die 59-Jährige leidet an starker Arthrose in beiden Knien. Das ist schlimm für die Profi-Tanzlehrerin aus dem Nordseebad Wremen, die sich beim Einkaufen manchmal schon von ihrem Mann im Rollstuhl schieben lässt. Bei einem operativen Eingriff wurden die Gelenke von innen gespült und der angegriffene Knorpel geglättet. Gebracht hat es praktisch nichts. „Kein Wunder. Studien belegen, dass die Kniespiegelung nur Geld kostet, aber keinen langfristigen Erfolg verspricht“, sagt Jörn Klasen. Es müssen 15 Kilogramm Gewicht runter, sagt der Doc. Und: Gunda G. soll auf entzündungshemmende Lebensmittel setzen, unter anderem auf Hagebutte, die nach neuesten Forschungen den Knorpelzerfall bremsen soll. Kann Patientin Gunda weiterhin tanzen? Oder muss sie doch wieder unters Messer und sich künstliche Kniegelenke einsetzen lassen?

      Frank B. aus Boltenhagen leidet unter einer Volkskrankheit: Divertikulose. Dabei handelt es sich um Ausstülpungen in der Darmwand. Bei ihm sind diese entzündet. Die Folge: Er hat Fieber, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Anne Fleck sagt: „Sie hatten ja schon einen starken Schub. Und bei einem weiteren Schub droht ein Darmverschluss oder sogar ein lebensbedrohlicher Darmdurchbruch.“ Frank B. lernt nun, was er essen darf, und vor allem, was nicht. Nicht gut gekaute Speisestückchen sind für ihn eine große Gefahr. Auf seine geliebten Mohnbrötchen soll er ab sofort verzichten, denn wenn der Mohn in einem Divertikel hängen bleibt, kann er sich entzünden. Auch Nüsse oder Sonnenblumenkerne sind ein Risiko. Ballaststoffreich soll er sich ernähren und sich vor allem mehr Zeit fürs Essen nehmen. Und dann verordnet die Ärztin ihm noch den „Kautrainer“: drei Monate lang soll der 48-Jährige jeden Morgen ein altes Brötchen mit Leinöl und Joghurt zerkauen.

      Schließlich kommt eine junge Frau aufs Praxisboot, die ein für ihr Alter ungewöhnliches Leiden hat: Sodbrennen. Das ist nicht nur unangenehm, sondern die aufsteigende Magensäure verätzt die Speiseröhre und kann so zu Krebs führen. Bei Sandy M. hat der Reflux eine klare Ursache: Sie kam als Baby mit einer missgebildeten Speiseröhre zur Welt. Seit zwei Jahren nimmt die 18-Jährige Säureblocker. Aber diese können das Sodbrennen nur eindämmen und haben starke Nebenwirkungen. „Diese Medikamente lösen Osteoporose aus, Knochenschwund. Wenn Sie die ein Leben lang weiternehmen, hätten Sie am Ende 20.000 Stück geschluckt“, erklärt ihr Matthias Riedl. Das Ernährungsprotokoll zeigt, dass die Pinnebergerin beim Essen vieles falsch macht: Stracciatellajoghurt enthält zu viel Zucker, Orangensaft oder Kiwis sind zu säurehaltig, Weißmehl ist generell nicht gut. Der Doc geht aufs Ganze: Schon mit Beginn der Ernährungstherapie soll Sandy M. den Säureblocker einfach weglassen. Wird die Schülerin die Umstellung schaffen? (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 09.01.2017 NDR
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 2 (45 Min.)

      Essen als Medizin: In diesem einzigartigen Fernsehformat wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die „Docs“ Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, allesamt erfahrene Mediziner, wollen mit gezielten Ernährungsstrategien Symptome bei ihren Patienten deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen.

      In dieser neuen Folge „Die Ernährungs-Docs“ kommt Christopher L. aus Lübeck an Bord. Seine Erkrankung verursacht keine Schmerzen, ist aber lebensbedrohlich: Bluthochdruck. 2015 hatte er einen Herzinfarkt, mit gerade einmal 34 Jahren! „Sie bringen ein ganzes Bündel an Risikofaktoren mit. Neben dem Bluthochdruck erhöhte Blutfett-, erhöhte Blutzuckerwerte, dazu lange geraucht und eine familiäre Vorgeschichte. Bei Ihnen ist es fünf vor Zwölf“, mahnt der Ernährungsmediziner Matthias Riedl. Die Mutter von Christopher L. kocht meistens für ihn und seine Freundin, am liebsten viel und deftig. Die Behandlung des 35-Jährigen ist für Matthias Riedl eine echte Herausforderung. Deshalb hat sich der Arzt ein ganz spezielles Programm ausgedacht. Eine Ernährungsberatung vor Ort in der Küche der Mutter, ein Kochkurs für Christopher L. und regelmäßiges Blutspenden, der sogenannte Aderlass, soll den Blutdruck senken. Dazu mehr Bewegung. Doch bald zeigt sich, dass Christopher L den Ernst der Lage noch nicht erkannt hat. Wird er mithilfe der Ernährungs-Docs die Kurve kriegen? Julia A. aus Kiel hat eine Diagnose erhalten, von der viele Menschen noch nie gehört haben: Dünndarmfehlbesiedlung. Die Bakterien, die dort nicht hingehören, verursachen Schmerzen, Bauchkrämpfe, Völlegefühl, Durchfall und Verstopfung. Doch die 22-Jährige findet lange nur Ärzte, die auf Antibiotika setzen wollen. Jörn Klasen ist Magen-Darm-Spezialist: „Oft wird es mit einer Antibiotikatherapie versucht, aber dabei wird dann auch die Darmflora angegriffen“. Der Doc und seine Kollegen wählen eine andere Strategie für die Studentin: ein kompletter Verzicht auf Zucker und Kohlenhydrate, sechs Wochen lang! Nicht einfach für Julia A., denn sie backt für ihr Leben gern und jobbt in einem Strandbistro. Die Ernährungs-Docs geben ihr noch einen Tipp: schwarzer Kaffee, die darin enthaltenen Bitterstoffe unterdrücken die Lust auf Süßes und sind gut für die Darmmotorik und die Darmflora. Wird Julia A. die radikale Umstellung schaffen? Und wird sie ihr helfen? Seit 20 Jahren kämpft Dirk H. mit Rheuma. Vor allem seine Hände und Füße sind betroffen, das linke Handgelenk musste schon operiert werden. Im Alltag braucht der 51-Jährige jede Menge Hilfsmittel. Er hat Anne Fleck ein Video mitgebracht, das zeigt, wie schlecht er morgens die Treppe herunter kommt. „Ihr Ernährungsprotokoll sagt mir, dass Sie das Falsche essen“, sagt die Rheumaexpertin. „Fleisch zum Beispiel enthält Arachidonsäure, die verstärkt die Entzündung!“ Statt Ei gibt es fortan griechischen Joghurt, statt Butter oder Margarine Avocadoaufstrich oder pürierte Oliven und statt Cola light Brennnessel- oder Löwenzahntee. Und morgens soll Dirk H. seine Fingergelenke in einem kalten Rapsbad kühlen. Wird ihm die Therapie der Ernährungs-Docs nach zwei Jahrzehnten mit Schmerzen den Durchbruch bringen? (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 16.01.2017 NDR
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 3 (45 Min.)

      In dieser neuen Folge „Die Ernährungs-Docs“ kommt Bernd P. an Bord. Er leidet an der Volkskrankheit Diabetes, seit vier Jahren muss er Insulin spritzen und hat große Probleme mit seinem Gewicht, denn Insulin wirkt gewichtssteigernd. Der Leiter einer Krankenpflegeschule kennt die mit der Erkrankung verbundenen Gefahren eigentlich genau. Vor allem für seine vierjährige Tochter will er aus dem Teufelskreis heraus. Der Diabetologe Matthias Riedl warnt, wenn die Insulindosis immer weiter erhöht werde, wird das Übergewicht die Lebenserwartung von Bernd um zehn bis 15 Jahre verkürzen. Er verordnet ihm eine strenge Ernährungssrategie: zunächst eine dreitägige Haferkur, dann eine Formula-Diät. Schafft der 53-Jährige durch die Ernährungsumstellung den Schritt weg vom Insulin? Der Alltag von Lisa-Marie R. ist durch ihre Nahrungsmittelintoleranzen stark belastet. Die 21-Jährige verträgt viele Obst- und Gemüsesorten nicht und auch keine Milchprodukte. Trotz ihres Verzichts darauf leidet sie weiterhin unter Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Und manchmal bekommt sie nach den Mahlzeiten innerhalb kürzester Zeit Durchfall, traut sich deshalb nicht mehr auswärts zu essen. Ernährungs-Doc Anne Fleck sagt, ihre Darmwände seien durchlässig, so gelangen Stoffe ins Blut, die dort nicht hingehören. Die Ärztin will den Darm gezielt beruhigen: morgens darf Lisa-Marie Buchweizenbrötchen oder Getreidebrei essen, mittags und abends nur Kartoffeln oder Reis mit Leinöl. Und sie soll gegen den Stress, den ihre Krankheit verursacht, Atemübungen machen. Werden die Maßnahmen Lisa-Marie helfen? Anke B. hatte Brustkrebs. Seit der Chemotherapie und den Bestrahlungen hat sie oft Knochenschmerzen, fühlt sich schlapp. Die 52-Jährige ist selbstständig, betreibt einen Friseursalon in Ammersbek. Sie hofft, dass Jörn Klasen ihr helfen kann. Der Arzt ist auf die Nachsorge bei Brustkrebs spezialisiert. In dem Ernährungsprotokoll sieht er, dass Anke B. zu viele Kohlenhydrate isst, zum Beispiel jeden Morgen Toastbrot aus Weizen, Zucker, Milch und Zusatzstoffen. Er sagt, das alles sei nicht gut für sie. Zu viele Kohlenhydrate machen müde und sie wolle ja mehr Energie haben. Anke B. soll durch mehr Obst und Gemüse wieder fit werden. Und für die Spaziergänge mit ihrem Hund überreicht der Internist ihr einen Schrittzähler. Damit soll sie feststellen können, nach wie vielen Schritten sie eine Pause braucht und ob sie zunehmend mehr schafft. Bringt die Therapie des Ernährungs-Docs Anke B. neue Kraft? Und kann sie die Schmerzmitteldosis verringern? (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 23.01.2017 NDR
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 4 (45 Min.)

      In dieser neuen Folge „Die Ernährungs-Docs“ kommt Jürgen H. an Bord. Seit sieben Jahren ist seine Gesundheit durch Gicht beeinträchtigt. Die Gelenke schmerzen. Die Ursache: Durch einen erhöhten Harnsäurespiegel im Blut kristallisiert die Harnsäure aus und lagert sich ab. Matthias Riedl erklärt, er müsse dringend Purine weglassen. Diese stecken zum Beispiel in Sardinen oder Hering, ganz besonders in Leberwurst und Innereien, aber auch in Linsen und Bier, sogar in alkoholfreiem. Auch das Übergewicht von Jürgen H. trägt zur verstärkten Harnsäurebildung bei. Der 57-Jährige ist Lastwagenfahrer. Matthias Riedl zeigt ihm ein gesundes Gericht, das man auch auf einem Campingkocher zubereiten kann. Und der Doc hat zusätzlich einen Plan, wie Bewegung in den Alltag hinterm Steuer kommt. Werden die Maßnahmen weitere Gichtattacken verhindern können? Mindestens jeden zweiten Tag leidet Franziska K. unter Blähungen, Völlegefühl, Verstopfung oder Durchfall: Die Studentin aus Bremen hat einen Reizdarm, der ihr Leben stark beeinflusst. Dem will Anne Fleck mit einer FODMAP-Diät begegnen: Dabei handelt es sich um fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole, gemeint sind kurzkettige Kohlenhydrate und Zuckeralkohole. Die soll Franziska ab sofort weglassen, allerdings nur für drei Wochen. Auf Dauer ist diese Diät zu einseitig, betont die Ärztin. Danach soll Franziska K. die Lebensmittel nach und nach wieder zu sich nehmen und dabei ein Beschwerdetagebuch führen. Wird die 23-Jährige durch eine Ernährungsumstellung wieder ein normales Leben führen können? Schon seit Langem hört Jens L. von Ärzten dieselbe Frage, ob er schon lange so viel Alkohol trinke. Dabei trinkt der 50-Jährige aus der Nähe von St. Peter-Ording gar keinen Alkohol. Und trotzdem hat er seit 30 Jahren eine Fettleber! Ernährungs-Doc Jörn Klasen sagt, es handele sich um eine nichtalkoholische Fettleber. Jens L. habe Glück gehabt, dass sich das Organ noch nicht entzündet hat. Das Ernährungsprotokoll des Sozialarbeiters zeigt dem Internisten Klasen die Ursachen für die Fettleber auf: viel Müsli, viel Brot, Chips und vor allem jede Menge Süßigkeiten. Ab sofort soll Jens L. auf Eiweiß setzen: 1,2 Gramm je Kilo Körpergewicht, also fast 150 Gramm pro Tag. Eier, fettarmer Quark, Fisch, mageres Fleisch, Hülsenfrüchte und Nüsse stehen nun auf dem Speiseplan. Und gegen die Lust auf Süßigkeiten empfiehlt der Arzt eine Tasse Wermuttee, die Bitterstoffe unterdrücken die Sucht nach Zucker. Wird Jens L. die radikale Umstellung schaffen und so die Entzündung seiner Leber verhindern? (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 30.01.2017 NDR
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 5 (45 Min.)

      In dieser neuen Folge „Die Ernährungs-Docs“ kommt Astrid M. an Bord. Seit ihrer Pubertät plagt sie eine nie richtig ausgeheilte Akne. Die Zeit der Pubertät ist fast 25 Jahre her! Die Hautärzte konnten nicht helfen, Antibiotikakuren, Fruchtsäurepeeling, nichts hat angeschlagen. Wenn die Haut besonders schlimm aussieht, verkriecht sich die Busfahrerin in ihrem Zuhause im niedersächsischen Twistringen. Internistin Anne Fleck sagt, dass es keine spezielle Anti-Akne-Diät gibt. Aber Milchprodukte und einfache Kohlenhydrate zum Beispiel können den Hautzustand verschlechtern. Astrid M. macht viel falsch bei der Ernährung, entsprechend radikal wird die Umstellung für die 38-Jährige: Chiabrei statt Fruchtjoghurt, gedünstetes Gemüse mit magerem Fisch statt Knäckebrot mit Käse, kompletter Verzicht auf Alkohol und den geliebten Kaffee. Dennoch soll sie viel trinken, denn so werden Giftstoffe über den Urin ausgeschieden und nicht über die Haut. Wird die dreifache Mutter die Strategie der Ernährungs-Docs durchhalten? Ein junger Mann aus Hannover ist der nächste Patient: Leon K. (18) leidet seit zwei Jahren unter Morbus Crohn. Bei Schüben plagen ihn Magenkrämpfe und Durchfall, dauernd fühlt sich er sich schlapp. Der Magen-Darm-Spezialist Jörn Klasen besucht Leon K. zu Hause, möchte die Mutter bei der Ernährungsberatung mit einbeziehen. Der Ernährungs-Doc rät ihm, er sollte ganz konsequent auf Lebensmittel mit bestimmten Emulgatoren verzichten. Diese können Entzündungen fördern und die Schleimbarriere im Darm schädigen. Auch bei glutenfreien Lebensmitteln soll der Schüler auf Zusatzstoffe achten. Auf Weizen soll er verzichten, stattdessen vor allem auf Hafer setzen, gegen die Entzündungen. Diese können die Kalziumbilanz aus dem Lot bringen. Daher muss Leon K. bei Entzündugsschüben etwa 1.200 Milligramm Kalzium pro Tag zu sich nehmen. Der Arzt listet auf, welche Lebensmittel besonders viel Kalzium liefern. Werden die Beschwerden durch die Ernährungsumstellung nachlassen? Etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland ist von dem Krankheitsbild, das auch Lutz W. plagt, betroffen: Metabolisches Syndrom. Dahinter verbirgt sich ein Bündel aus Risikofaktoren: zu viel Bauchfett, zu hohe Blutzucker- und Blutfettwerte, Bluthochdruck. Matthias Riedl warnt, wenn er so weitermacht, dann hat er in spätestens einem Jahr Diabetes. Der Diabetologe erklärt ihm, dass jeder dieser Faktoren das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöht. Schon mit 13 Jahren wog Lutz W. 75 Kilo. Heute betreut der Hittfelder als Außendienstler für einen Obst- und Gemüsehändler unter anderem Sterne-Restaurants, isst selber aber unterwegs Currywurst mit Pommes oder anderes Fast Food. Die Ernährungs-Docs setzen bei dem 54-Jährigen auf die LOGI-Methode und auf eine strenge Struktur. Dazu gehören regelmäßige Mahlzeiten mit ausreichend Pausen und langsames Essen, damit ein Sättigungsgefühl entsteht. Wird Lutz W. so den drohenden Diabetes verhindern? (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 06.02.2017 NDR
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 6 (45 Min.)

      In dieser neuen Folge „Die Ernährungs-Docs“ kommt Regina B. an Bord. Sie mag kaum noch in den Spiegel sehen, denn sie hat eine der bei Erwachsenen am meisten verbreiteten Hautkrankheiten: Rosacea. „Die Gesichtsrose wird oft mit Akne verwechselt. Unbehandelt kann sie zur Ausbildung einer Knollennase führen“, sagt Internist Jörn Klasen. Die Hamburgerin ist mit ihrem Latein am Ende, mittlerweile versucht sie, die Rosacea mit Creme abzudecken. Der Ernährungs-Doc will es mit einer radikalen Strategie versuchen: sechs Wochen lang kein Zucker, kein Weizen und keine Milch. Ab sofort soll die 51-Jährige mit Mandelmehl ihr Brot selber backen und ihre Speisen mehrmals pro Woche mit Schwarzkümmel würzen. Der hilft gegen die Entzündung. Wird Regina B. nach sechs Monaten wieder in den Spiegel schauen können? Andreas B. hat sich für eine operative Magenverkleinerung entschieden und leidet sehr unter den Folgen. Während er auf der Karriereleiter bis ins Management einer großen Firma aufsteigen konnte, kletterte auch sein Gewicht: auf 135 Kilo! Ein Brief aus dem Aufsichtsrat forderte ihn auf, hinsichtlich des Übergewichts zu handeln. Andreas B. zögerte nicht, legte sich unters Messer und erhielt ein sogenanntes Magenband. Später wurde in einer zweiten Operation der Magen auf ein Fünftel verkleinert. Doch mit den Folgen der Eingriffe, zum Beispiel dem Dumping-Syndrom, wird der 53-Jährige aus Ganderkesee dann alleingelassen. Matthias Riedl erklärt: „Zwei Drittel leiden darunter nach so einer OP. Bei dieser Sturzentleerung fällt der Mageninhalt ungebremst in den Dünndarm, das kann sogar zum Kreislaufkollaps führen.“ Wichtig ist deshalb, nie gleichzeitig zu trinken und zu essen, und die Trinkmenge über den Tag zu verteilen. Außerdem braucht der Manager lebenswichtige Vitamine und Spurenelemente, die dem Körper seit dem Eingriff fehlen, und zwar ein Leben lang! Auf die Eiweißriegel, die er zwischendurch im Auto isst, soll er dagegen verzichten. Werden die Beschwerden durch die Ernährungsumstellung nachlassen? Caroline G. hat Angst, für immer kinderlos zu bleiben. Die 32-Jährige hat PCOS. Das polyzystische Ovarialsyndrom ist eine hormonelle Störung bei Frauen vor den Wechseljahren und kann Zyklusstörungen, Haarwuchs im Gesicht, an der Brust und den Beinen und Haarausfall auf dem Kopf verursachen. Anne Fleck sagt, ein Problem ist das Übergewicht, der erhöhte Blutzucker fördert die Insulinresistenz und steigert so die Produktion der männlichen Hormone. Studien zeigen, dass schon ein Gewichtsverlust von fünf Prozent die Chance erhöht, schwanger zu werden. Die Strategie der Ernährungs-Docs heißt: Eiweiß, Omega3-haltige Öle und vor allem viel Gemüse. Wird die Hamburgerin so ihr Leiden überwinden? (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 13.02.2017 NDR
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 7 (45 Min.)

      In der neuen Folge der „Ernährungs-Docs“ kommt Thomas N. aus Schwerte an Bord, der seit Jahrzehnten unter permanenten Schmerzen leidet. Der 46-Jährige hat eine besondere Form des Rheumas: Morbus Bechterew ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule und des Beckens. Lange ist er den Schmerzen davongelaufen, im wahrsten Sinne des Wortes: Thomas N. joggt schon früh morgens und hat sogar einen Halbmarathon absolviert. Doch er weiß selbst, dass er es übertrieben hat. „Sie nehmen erst seit anderthalb Jahren stärkere Medikamente“, sagt Anne Fleck, „die sind wichtig – Sie dürfen Ihre Krankheit nicht einfach ignorieren!“ Die Rheumatologin warnt davor, dass es zu einer dauerhaften Versteifung der Wirbelsäule kommen kann, und setzt auf eine anti-entzündliche Ernährung: Cashew-Milch mit Datteln, Zimt und Kurkuma. Außerdem mehr Gemüse, z.B. Portulak, reich an Omega-3 und Vitamin C. Und zum Braten soll Thomas N. Kokosfett oder Ghee verwenden. Werden die Schmerzen nach ein paar Monaten spezieller Rheuma-Diät weniger?

      Maxime ist fünf Jahre alt und hat seit seiner Geburt Neurodermitis. Immer wieder kratzt er sich den Hals, die Kniekehlen oder Armbeugen blutig. Seine Mutter, von der der Junge die Hautkrankheit geerbt hat, ist ratlos: Doreen B. hat ihren Sohn nachts sogar schon mit Binden eingewickelt – nichts hat geholfen. Ernährungs-Doc Jörn Klasen zeigt den beiden mit einer Spezialkamera, wie die Haut schon in Mitleidenschaft gezogen ist. Und rät dazu, die Cortison-Salbe nur im äußersten Notfall anzuwenden. „Wir werden eine Auslassdiät starten“, sagt der Internist. „Zitrusfrüchte lassen Sie die nächsten Monate ganz weg, Erdbeeren die nächsten vier Wochen, Himbeeren doppelt so lang.“ Kein Weizen und möglichst wenig Süßigkeiten, dafür Gemüse – damit Maxime Lust darauf hat, rät Klasen der Mutter, Zucchini, Kohlrabi oder Rote Bete mit einem Spargelschäler in Nudelform zu bringen und Maxime beim Kochen einzubeziehen. Kann ein 5-Jähriger schon eine Ernährungs-Umstellung durchhalten?

      Yvonne S. hat eine Krankheit, über die kaum jemand offen spricht – sie schon. Die 52-Jährige leidet an einer chronischen Obstipation: Verstopfung. Manchmal hat sie eine Woche lang keinen Stuhlgang. „Das vegetative Nervensystem steuert die Darmtätigkeit wie ein Schrittmacher“, erklärt Matthias Riedl, „und das ist bei Ihnen aus dem Gleichgewicht. Ihr Darm ist träge“. Das Ernährungsprotokoll zeigt: Yvonne S. isst viel zu wenig Ballaststoffe: zwölf Gramm pro Tag, ihr Darm braucht aber 35 Gramm. Die Docs empfehlen ihr ballaststoffreiche Ernährung. Doch die wirkt nur, wenn dazu 2,5 Liter pro Tag getrunken werden. Nur so können die Faserstoffe im Darm aufquellen und ihn wieder in Bewegung bringen. Wird die Cuxhavenerin so die Verstopfung überwinden können? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 15.02.2017 WDR
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Sendetermine
    • Staffel 3, Folge 8 (45 Min.)

      In der neuen Folge der „Ernährungs-Docs“ kommt Christoph F. aus dem nordhessischen Guxhagen an Bord. Er wiegt 150 Kilo, hat einen Body-Mass-Index von 52 – ab 25 gilt man als übergewichtig. Adipositas: Jeder fünfte Deutsche hat mittlerweile krankhaftes Übergewicht, Tendenz steigend. Als Folge leidet der 48-Jährige unter einer lebensbedrohlichen Schlafapnoe, trägt nachts eine Atemmaske, die ihn vor Erstickungsanfällen bewahren soll. Christoph F. ist „Stress-Esser“. Vor sechs Jahren wurde er zum ersten Mal Vater, das Kind war ein extremes Frühchen mit einem Herz- und Lungenfehler. Drei Jahre wird sein Sohn nur alt, in dieser schweren Zeit nimmt der Schuldnerberater extrem zu. Alle Diätversuche scheitern. Die Ernährungs-Docs zeigen ihm, was er alles falsch macht. Als Starthilfe bekommt er Abnehm-Shakes, auch die hat er schon mal ausprobiert. Wichtig dabei: es müssen ärztlich verordnete sein, denn den Produkten aus der Drogerie fehlt es oft an hochwertigem Eiweiß, und so sättigen sie nicht genug. Während der Dreharbeiten wird Christoph F. erneut Vater. Schafft er durch die Geburt des Kindes und die klare Ernährungs-Strategie den Durchbruch im Kampf gegen die Kilos?

      Seit zehn Jahren hat Martina R. eine chronische Nasennebenhöhlen-Entzündung. Sie kann nicht durch die Nase atmen und nur schlecht riechen, oft quälen sie Kopfschmerzen. Antibiotika, Cortison, sogar eine operative Entfernung der Polypen – nichts hat geholfen. Ihre Ärzte haben ihr gesagt, sie sei „austherapiert“. Jörn Klasen möchte ihr helfen und verordnet entzündungshemmendes Essen: Weg mit Kohlenhydraten und Zucker – dafür Fisch, Gemüse und Hafer. Und der Doc rät zu probiotischen Bakterien. „Wir wissen, dass die Schleimhaut in den Nasennebenhöhlen der des Darms entspricht“, erklärt der Internist, „was dem Darm gut tut, tut Ihrer Nase auch gut“. Wird die Ernährungs-Umstellung endlich dafür sorgen, dass die Trittauerin die Nase „nicht mehr voll hat“?

      Tanja W. fühlt sich mit ihrer Krankheit nicht ernst genommen. Die Schilddrüsenunterfunktion sieht man ihr nicht an. Doch sie fühlt sich müde, unausgeglichen – und nimmt zu, obwohl sie eigentlich normal isst. Für die meisten Ärzte ist Ernährung bei dieser Diagnose kein großes Thema. Für Anne Fleck und ihre Kollegen schon: Denn die „Hashimoto-Thyreopathie“ ist keine Erkrankung der Schilddrüse, sondern des Immunsystems. Und das wird stark von der Darmflora beeinflusst. Die 38-Jährige soll zunächst 14 Tage Intervallfasten. Und sie soll glutenfrei essen – Studien aus den USA zeigen, dass jeder zweite Hashimoto-Patient eine Gluten-Unverträglichkeit hat. Außerdem empfehlen die Ernährungs-Docs fermentierte Lebensmittel wie Naturjoghurt, Schmand, aber auch Sauerkraut oder Brottrunk. Wird die zweifache Mutter die Umstellung schaffen? Und wird es ihr besser gehen? (Text: WDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 22.02.2017 WDR
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Sendetermine

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    Wir informieren Sie kostenlos, wenn Die Ernährungs-Docs im Fernsehen läuft.

    Transparenzhinweis

    * Für so gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.

    Auch interessant …