Der Alte

    zurückKriminalhauptkommissar Rolf Herzog, Folge 1–22weiter

    • Folge 323
      Doppelspiel (Folge 323) – Bild: ZDF
      Doppelspiel (Folge 323) – Bild: ZDF

      Die Frau des Unternehmers Winter wird entführt. Trotz Erfüllung aller Forderungen wird Winter am nächsten Morgen erschossen aufgefunden. Hauptkommissar Herzog – der Nachfolger von Kress – macht sich Vorwürfe, weil er einen indirekten Notruf seines Freundes nicht richtig interpretiert hatte. In die Entführung eingeweiht waren wenige, darunter die mit Ines verkrachte Stieftochter und der arbeitslose Gefährte der Haushälterin, ein ehemaliger Straftäter. Dieser gerät unter Verdacht. Doch dann gibt es einen weiteren Toten. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 07.03.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 04.03.2008 SF 1
    • Folge 324
      Bei Einbruch Mord (Folge 324) – Bild: ZDF
      Bei Einbruch Mord (Folge 324) – Bild: ZDF

      Ein heisser Flirt zwischen der attraktiven Jenny Hauser und dem erfolgreichen Anwalt Guido Bischoff endet in dessen Wohnung. Doch Bischoff wird handgreiflich, worauf sich Jenny mit Pfefferspray wehrt und flüchtet. Am nächsten Tag wird Bischoff erschossen in seiner Wohnung aufgefunden, und wertvolle Kunstgegenstände sowie ein Laptop fehlen. Der Verdacht fällt auf Jenny, die ihre Unschuld beteuert. Doch Jenny hat etwas zu verbergen. In der Szenebar Rizzo lernt die attraktive Jenny Hauser den erfolgreichen Anwalt Guido Bischoff kennen. Nach intensivem Flirten endet der Abend in Bischoffs Wohnung. Als dieser Jenny gegenüber plötzlich handgreiflich wird, gelingt es dieser, dank Einsatz von Pfefferspray, zu flüchten. Am nächsten Morgen wird Guido Bischoff tot von seiner Exfrau aufgefunden, niedergestreckt durch mehrere Schüsse. In der Wohnung fehlen wertvolle Kunstgegenstände, zudem ist sein Laptop nirgends auffindbar. Bei ihren Ermittlungen stossen Rolf Herzog und seine Mitarbeiter sehr bald auf Jenny, die aber vehement ihre Unschuld beteuert. Und tatsächlich liegen zwischen dem Angriff mit dem Pfefferspray, das Jenny dem aufdringlichen Bischoff in die Augen gesprüht hatte, und den tödlichen Schüssen einige Stunden. Dennoch hat auch sie etwas zu verbergen. Gemeinsam mit ihrem Freund Kai Wagner haben beide in der Vergangenheit gezielt Wohnungen ausgeraubt. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 14.03.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 11.03.2008 SF 1
    • Folge 325
      Polizistenmord (Folge 325) – Bild: ORF2
      Polizistenmord (Folge 325) – Bild: ORF2

      Die junge Polizistin Sandra Fischer wird aus dem Hinterhalt von einem Schuss getroffen und lebensgefährlich verletzt. Ehemann Dirk und Sandras Kollegen sind fassungslos ob der entsetzlichen Tat. Hauptkommissar Herzog und sein Team müssen jedoch feststellen, dass die angekündigte Unterstützung nur widerwillig geleistet wird. Durch Zufall treffen sie auf einen Expolizisten, der aufgrund von Sandras Anzeige wegen Unterschlagung freigestellt worden war. Auf dem Heimweg von der Polizeiwache wird die Polizistin Sandra Fischer von einem Schuss getroffen. Auf der Intensivstation, kämpft die junge Frau dann verzweifelt um ihr Leben. Die Nachricht über das Attentat löst bei allen Beteiligten Entsetzen aus. Ehemann Dirk findet keine Erklärung, und auch Sandras Kollegen sind fassungslos über das Geschehene. Dienstgruppenleiter Joachim Steinhoff verspricht Hauptkommissar Herzog und seinen Kollegen jegliche Unterstützung bei der Aufklärung des ungewöhnlichen Falles. Im Zug der Ermittlungen jedoch entgeht Rolf Herzog nicht, dass die angekündigte Hilfe nur ausgesprochen widerwillig geleistet wird. Sandras Kollegen scheinen ihm sogar ausschlaggebende Informationen vorzuenthalten. Durch Zufall treffen Herzog und sein Team auf Volker Sturm, einen ehemaligen Polizisten, der vor einem halben Jahr vom Dienst suspendiert wurde. Dazu beigetragen hatte damals offensichtlich Sandra, die Sturm wegen unterschlagenem Geld angezeigt hatte. Der Verdacht gegen ihn erhärtet sich, als die Kommissare in Sandras Wohnung auf ein überraschendes Indiz stossen. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und dem Schweizer Fernsehen. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 21.03.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 18.03.2008 SF 1
    • Folge 326
      Tot und vergessen (Folge 326) – Bild: ZDF
      Tot und vergessen (Folge 326) – Bild: ZDF

      Verleger Staller wird per SMS aufgefordert, den Erfolgsautor Groll, der in Stallers Waldhütte Inspiration finden soll, zu besuchen. Eine andere Botschaft lockt Groll aus der Waldhütte weg, sodass sich beide verpassen. Wenig später wird der Verleger tot am Stadtrand aufgefunden. Sofort nimmt Hauptkommissar Herzog die Ermittlungen auf. Bald richtet sich sein Verdacht auf die Assistentin des Verlegers, Angela Röss. Zudem zeigt sich der Autor Gross äusserst unkooperativ. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 28.03.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 25.03.2008 SF 1
    • Folge 327
      Die Nacht kommt schneller, als du denkst (Folge 327) – Bild: ZDF
      Die Nacht kommt schneller, als du denkst (Folge 327) – Bild: ZDF

      Der Student Volker Herbst wird in einer Einkaufspassage erschlagen aufgefunden. Die Spuren führen Hauptkommissar Herzog und sein Team zur Freundin der Opfers, deren Vater Volker geradezu hasste. Es erweist sich, dass Volker generell unbeliebt war, weil er Freundschaften rücksichtslos finanziell ausnutzte. Über einschlägige Erfahrungen verfügt auch Klaus Derwand, der kurz vor dem Mord bei einem Streit mit Volker beobachtet wurde. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 02.05.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 29.04.2008 SF 1
    • Folge 328
      Ein Mörder in unserem Dorf (Folge 328) – Bild: ZDF
      Ein Mörder in unserem Dorf (Folge 328) – Bild: ZDF

      Im seinem Urlaub wird Hauptkommissar Herzog Zeuge eines heftigen Streits zwischen Lore Löck und dem Sägewerkbesitzer Franz Hambacher, kurz nachdem dieser deren Hund erschossen hatte. Als wenig später die Leiche Hambachers entdeckt wird, erfährt Herzog, dass der Tote im Dorf äusserst unbeliebt gewesen ist. Herzogs Verdacht richtet sich schliesslich auf die untreue Ehefrau Gabi Hambacher. Doch die Spuren eines vergangenen Mordes geben dem Fall eine neue Wende. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 09.05.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 06.05.2008 SF 1
    • Folge 329
      Wiedersehen mit einer Toten (Folge 329) – Bild: ZDF
      Wiedersehen mit einer Toten (Folge 329) – Bild: ZDF

      Der Anblick der erschlagenen Frau im Wald ist für Hauptkommissar Herzog beklemmend, handelt es sich doch um Elke Berner, eine ehemalige Liebe von ihm. Herzog hatte Elke kennen gelernt, als er gegen ihren Bruder wegen Mordes am gewalttätigen Schwiegervater ermittelte. Herzogs Erkenntnisse im aktuellen Fall zeigen, dass Elke offenbar ein Geheimnis hütete – darauf deuten verdächtige Kontobezüge und Hinweise, dass Elke einst einen grossen Betrag erhalten hatte – von ihrem Chef? (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 16.05.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 13.05.2008 SF 1
    • Folge 330
      Reise in den Tod (Folge 330) – Bild: ZDF
      Reise in den Tod (Folge 330) – Bild: ZDF

      Eine junge Thailänderin, Apinya Baranee, wird ermordet in der Nähe des Flughafens aufgefunden. Eine erste Spur führt Hauptkommissar Herzog und sein Team zum Möbelhausbesitzer Hans Melzer, der wegen eines Autounfalls vom Vortag im Spital liegt und deshalb seine künftige Braut Apinya nicht am Flughafen abholen konnte. Dort hatten mehrere Zeugen beobachtet, wie Apinya mit einem Flughafenangestellten, Torsten Liebl, die Ankunftshalle verlassen hatte. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 23.05.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 20.05.2008 SF 1
    • Folge 331
      Sanft entschlafen (Folge 331) – Bild: ZDF
      Sanft entschlafen (Folge 331) – Bild: ZDF

      Claire, die Tochter des reichen Unternehmers Holger Bruhn, wird entführt und nach einer geplatzten Geldübergabe tot aufgefunden – gestorben an einer Überdosis Beruhigungsmitteln. Kommissar Herzogs Ermittlungen im Umfeld der Familie zeitigen erste Verdachtsmomente: Bruhns Bruder steckt in argen Finanznöten, und der Freund des russischen Au-pair-Mädchens in einem kriminellen Umfeld. Ausserdem zeigt Claires Klavierlehrer ein Verhalten, das Misstrauen erweckt. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 30.05.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 27.05.2008 SF 1
    • Folge 332
      Mitten ins Herz (Folge 332) – Bild: ORF2
      Mitten ins Herz (Folge 332) – Bild: ORF2

      An ihrem Geburtstag erhält die erfolgreiche Schauspielerin Anna Maria Franzen Besuch von ihrem Ex-Geliebten Daniel Vogt, der sie wegen einer Jüngeren verlassen hat. Ihr letzter Versuch, Daniel zurückzugewinnen, scheitert, denn dieser will einen endgültigen Strich unter ihre Beziehung ziehen. Am nächsten Morgen wird Anna erschossen in ihrer Wohnung aufgefunden. Ein Hinweis führt Hauptkommissar Herzog zu einem weiteren Verdächtigen: Uwe Römer, der die Schauspielerin brennend verehrt und aus seiner gegenüber liegenden Wohnung andauernd beobachtet hat. Um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen, will Ralf Franzen seiner Schwester, der erfolgreichen Schauspielerin Anna Maria Franzen, einen Tag nach ihrem Geburtstag noch gratulieren. In ihrer Wohnung macht er eine grauenhafte Entdeckung: Anna Maria liegt erschossen im Badezimmer. Die Kugel ging mitten ins Herz. Dagmar Witt, die Nachbarin und beste Freundin der Toten, will nichts Auffälliges gehört haben. Doch sie berichtet Hauptkommissar Herzog, dass Marias Ex-Geliebter Daniel Vogt und auch deren glühender Verehrer und Nachbar Uwe Römer am Abend bei der Toten aufgetaucht waren. Letzterer hatte die Schauspielerin regelrecht verfolgt, und als Rolf Herzog und seine Kollegen einen Müllsack voller Videos und Fotos von Anna Maria in der Nähe von Römers Wohnung finden, erhärtet sich der Verdacht gegen ihn. Dabei scheint auch Daniel ein Motiv für den Mord zu haben, da seiner Ex-Freundin alle Mittel recht waren, ihn wieder zurückzukriegen – auch Erpressung. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 05.09.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 02.09.2008 SF 1
    • Folge 333
      Dorfpolizist Hendel (Matthias Kostya, mi.) hat am Tatort bereits erste Befragungen durchgeführt. Dennoch muss Manni Huber (Peter Rappenglück, li.) seine Aussage für Kommissar Gerd Heymann (Michael Ande, re.) wiederholen. – Bild: ORF2
      Dorfpolizist Hendel (Matthias Kostya, mi.) hat am Tatort bereits erste Befragungen durchgeführt. Dennoch muss Manni Huber (Peter Rappenglück, li.) seine Aussage für Kommissar Gerd Heymann (Michael Ande, re.) wiederholen. – Bild: ORF2

      Einen Moment lang steht Oliver Kleinschmidt unschlüssig am Straßenrand. Eine Reifenpanne verhindert die Weiterfahrt mit seinem Sport-Coupé. Auch Hilfe ist kaum zu erwarten, in dieser späten Stunde ist auf der Landstraße selten jemand unterwegs. Der junge Mann greift also selbst zum Wagenheber, da nähert sich ein Fahrzeug. Oliver winkt, der Wagen verringert die Geschwindigkeit und bleibt ein paar Meter entfernt schließlich stehen. Doch die Erleichterung auf Olivers Gesicht schwindet rasch, als er plötzlich den Fahrer erkennt, der ihm in der Dunkelheit entgegenkommt. Oliver beginnt, um sein Leben zu rennen . . . (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 12.09.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 09.09.2008 SF 1
    • Folge 334
      Opfer Nummer Vier (Folge 334) – Bild: SF1
      Opfer Nummer Vier (Folge 334) – Bild: SF1

      Konfrontiert mit der brutalen Ermordung von Verona Klaasen, tippt Hauptkommissar Herzog zunächst auf einen Serientäter, der nach dem gleichen Muster beliebig Frauen tötet. In Verdacht gerät auch Veronikas Ehemann Dirk, der jedoch ein handfestes Alibi hat. Als kurz darauf der Frauenmörder telefonisch einen weiteren Mord ankündigt und erfolgreich in Tat umsetzt, stossen die Ermittler durch Zufall auf ein neues Indiz, das Hoffnungen auf eine baldige Klärung der entsetzlichen Verbrechen weckt. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 19.09.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 16.09.2008 SF 1
    • Folge 335
      Das Dunkel hinter Deiner Tür (Folge 335) – Bild: ORF2
      Das Dunkel hinter Deiner Tür (Folge 335) – Bild: ORF2

      Der 17-jährige Schüler Thomas Kuhn wird im Schuppen seines Freundes Nico Jürgens erstochen aufgefunden. Als die Kommissare ein gruseliges Amateurvideo der beiden Freunde finden, auf dem die Mordszene detailgetreu inszeniert ist, stellt sich ihnen die Frage, wer sonst noch den Film gesehen haben könnte. Feinde jedenfalls scheint Thomas gehabt zu haben, denn auf seinem PC finden sich Hinweise auf erpresserische Aktivitäten. (Text: SF1)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 26.09.2008 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 23.09.2008 SF 1
    • Folge 336
      Doppelleben (Folge 336) – Bild: ORF2
      Doppelleben (Folge 336) – Bild: ORF2

      Es ist bereits später Nachmittag. Lange Zeit schon hatte Andreas Schwab seine Frau Katrin an ihrem Arbeitsplatz nicht mehr besucht. Er selbst ist Landschaftsgärtner und meistens längst zu Hause, wenn Katrin abends endlich das Büro verlässt. Doch an diesem Tag ist Andreas voller Sorge um sie. Katrin hatte am Abend zuvor einen Autounfall. Sie wollte sich jedoch, trotz ihrer Verletzungen, keinen freien Tag erlauben. Umso mehr ist Andreas erstaunt, Katrin in der Versicherungsgesellschaft nicht anzutreffen. Vor sechs Monaten hatte sie plötzlich gekündigt. Seither führte seine Frau offenbar ein Doppelleben.

      Noch am selben Abend werden Hauptkommissar Rolf Herzog und seine Kollegen an einen Tatort gerufen. Inmitten der verwüsteten Einrichtung des Appartements in der Münchner Innenstadt liegt der leblose Körper einer attraktiven, nur spärlich bekleideten Frau. Eine Blutlache bezeugt, wie brutal sie erschlagen wurde. Katrin Schwab nutzte die kleine Wohnung gemeinsam mit Nele Häusler, um offenbar ihrer Arbeit als Prostituierte nachzugehen. Andreas, ihr Ehemann, streitet hingegen vehement ab, jemals über diese Tätigkeit seiner Frau gewusst zu haben. Die Kommissare bleiben skeptisch. Allerdings führt sie die Tatsache, dass die Frauen zwar unabhängig arbeiteten, ihre Kunden aber zuvor einem „Begleitservice“ abgeworben hatten, bald zu Fred Neuhaus. Der Besitzer des Escort-Services gibt zu, auf Nele und Katrin wütend zu sein, doch einen Mord habe er nicht begangen. Eine Wendung in den Ermittlungen bringt schließlich ein interessanter Fund im Appartement der beiden Frauen. Katrin hatte ihre Liebesakte mit den reichen und einflussreichen Kunden offenbar gefilmt, womöglich um diese zu erpressen. Nele scheint dabei unbeteiligt gewesen zu sein. Rasch führt die Kommissare diese neue Spur zu Kurt Blomberg, einem Kunden Katrins, dessen Wagen am Tag des Mordes vor ihrem Wohnblock gesichtet wurde. Doch dieser leugnet, jemals erpresst worden zu sein. Zu seiner Verteidigung eilt Joachim Hellwig, sein Anwalt, hinzu, wobei den Kommissaren in der Tat jegliche handfeste Beweise fehlen. Als auch Nele tot aufgefunden wird, liegen Herzog und seinen Kollegen weiterhin nur Indizien vor, bis sie auf eine ominöse DVD stoßen … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 03.04.2009 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 31.03.2009 SF 1
    • Folge 337
      Tod auf dem Großmarkt (Folge 337) – Bild: ORF2
      Tod auf dem Großmarkt (Folge 337) – Bild: ORF2

      Es ist noch sehr früh am Morgen. Trotzdem herrscht in der großen Markthalle geschäftiges Treiben. Gabelstapler rangieren Paletten, und in den Bürocontainern werden erste Geschäfte abgewickelt. Diesem eifrigen Getümmel bleibt einzig Xaver Fletzinger fern. Der alteingesessene Gemüsehändler ist allein in seinem Büro. Nachdenklich wandert sein Blick nach draußen in die Halle, wo sein Mitarbeiter Max Dornauer Lebensmittelkisten transportiert. Fletzinger wird aus seinen schwermütigen Gedanken gerissen, als im allgemeinen Stimmgewirr plötzlich das Schreien eines Babys ertönt. Eingehüllt in eine Decke liegt der Säugling auf den Marktwaren von Fletzinger – von der Mutter keine Spur … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 10.04.2009 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 07.04.2009 SF 1
    • Folge 338
      Du darfst nicht mehr leben (Folge 338) – Bild: ORF2
      Du darfst nicht mehr leben (Folge 338) – Bild: ORF2

      Die Straßen sind bereits menschenleer und dunkel, als Anita Jost, eine hübsche junge Frau, aus der gepflegten Villa des Ehepaares Siedler kommt. Offenbar will sie nicht gesehen werden. Auch ihr Mann, ein begabter, aber arbeitsloser Musiker, sollte nichts über den nächtlichen Besuch bei den Siedlers erfahren. Plötzlich vernimmt Anita das Knacken eines Zweiges hinter ihr. Sie schreckt zusammen, in der Garageneinfahrt des Hauses ist tatsächlich ein Schatten erkennbar, der sich hastig zurückzieht. Anita tritt näher, nie hätte sie allerdings erwartet, ihren Arbeitskollegen Dieter Schradke dort anzutreffen. Auch ihm ist die Begegnung sichtlich unangenehm. Schließlich gibt der eher unbeholfen wirkende junge Mann aber zu, Anita beobachtet zu haben und somit ihr Geheimnis zu kennen.

      Am nächsten Morgen werden die Kommissare der Kripo München an einen Tatort gerufen. Ein Radfahrer hat an einer abgelegenen Stelle einer Parkanlage den leblosen Körper eines alten Mannes entdeckt. Er wurde aus unmittelbarer Nähe erschossen. Da der Täter seinem Opfer anscheinend Papiere und Wertsachen geraubt hat, erfahren Rolf Herzog und seine Kollegen mehr durch Zufall dessen Identität: Arnold Siedler war Bankdirektor und erst seit kurzem in Pension. Beate, seine Ehefrau, war bereits voller Sorge, hatte sie am Abend zuvor nämlich ein Telefonat mitgehört, das ihren Mann sichtlich beunruhigte. Er hatte daraufhin das Haus verlassen, dabei eine kleine Pistole eingesteckt. Der unerwartete Tod des Bankdirektors lässt Margit Hagen, die Schwägerin des Opfers, zu ihrer Schwester eilen. Beate scheint über den unerwarteten Besuch allerdings nicht sonderlich begeistert. Doch Margit weiß den Kommissaren über das vermeintlich umtriebige Leben ihres Schwagers zu berichten, über die Krankheit ihrer Schwester und wie diese die Affären ihres Mannes still erduldete. Die letzte soll Arnold Siedler mit Anita Jost eingegangen sein. Umso mehr sind die Ermittler überrascht, Beate und Anita kurz darauf in einem vertraulichen Gespräch gemeinsam anzutreffen. Beide Frauen scheinen etwas verbergen zu wollen. Die Kommissare bleiben misstrauisch, sind jedoch mehr an der Beziehung zwischen Anita und Dieter Schradke interessiert. Sie konnten zwischen den beiden Kollegen ein eindringliches Gespräch verfolgen, das dem Fall neue Erkenntnisse liefert. Aber auch über einen überraschenden Fund am Tatort grübeln Herzog und sein Team nach. Es ist der Schnuller eines Kleinkindes, unverkennbar gezeichnet durch einen Aufkleber. Einen ähnlichen finden sie bald im Hause Jost. Was weiß Thomas inzwischen von den nächtlichen Besuchen seiner Frau in der Siedler-Villa? Da wird plötzlich auf Beate Siedler ein Anschlag verübt. Dabei waren die Kommissare dem Mörder ihres Mannes schon knapp auf der Spur . . (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 17.04.2009 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 14.04.2009 SF 1
    • Folge 339
      Männer in schwarz (Folge 339) – Bild: ORF2
      Männer in schwarz (Folge 339) – Bild: ORF2

      Es ist bereits tief in der Nacht. Um diese späte Stunde wirken die weiträumigen Fabrikhallen der Küchenfirma Faber leer und verlassen. Einzig im Verwaltungsgebäude brennt spärliches Licht. In den Räumen der Marketingabteilung ist Regina Wolf noch anwesend. Die junge Frau arbeitet hochmotiviert hinter einem Berg von Ordnern und Katalogen. Keineswegs hatte sie mit der Bonuszahlung gerechnet, die der Firmenchef Anton Färber ihr kurze Zeit zuvor persönlich übergab. Den damit verbundenen Gefallen würde sie am nächsten Morgen für ihn sofort erledigen.

      Am Nachmittag des folgenden Tages wird Hauptkommissar Herzog von der Münchner Mordkommission an einen Tatort gerufen. Als er dort eintrifft, sitzt Regina Wolf reglos auf den Treppen vor ihrer Wohnungstür und kämpft um Fassung. Hinter ihr liegt der leblose Körper ihres Freundes. Offenbar wurde Bernhard Kainz brutal erschlagen, noch bevor er die gemeinsame Wohnung betreten konnte. Eine Nachbarin meint, zur Tatzeit einen breitschultrigen Mann in schwarzem Anzug gesehen zu haben. Identifizieren kann sie ihn allerdings nicht. Überhaupt scheint Liane Hartwich vieles über die Bewohner ihres Wohnhauses zu wissen. So ist ihr etwa nicht entgangen, dass Regina Wolf an diesem Tag ungewöhnlich früh ihre Arbeit beendet hatte. Diese besteht jedoch darauf, den Kommissaren keine Erklärung geben zu müssen. Offenbar hat der grausame Tod ihres Freundes die junge Frau äußerst verunsichert. Auf einen Mann in Schwarz ist aber auch Kommissar Axel Richter auf der Straße vor der Wohnung des Opfers aufmerksam geworden. Intensive Recherchen über dessen Identität ergeben, dass der Mann tatsächlich schon einmal wegen Totschlags in Haft war, mittlerweile aber für den Unternehmensberater Roland Pilgram arbeitet. Dieser streitet vehement jede mögliche Beteiligung seines Mitarbeiters am Tod von Bernhard Kainz ab. Außerdem habe er einen bizarren Vorfall zu melden, der für die Ermittler von außerordentlicher Wichtigkeit sein könnte: Offenbar hatte sich Regina nur wenige Stunden vor der Mordtat unter dem Vorwand, sie wäre Vertreterin einer Bank, Zugang zum Haus des Unternehmensberaters verschafft. Seltsamerweise hatte die junge Frau aber nichts mitgenommen und war auch rasch wieder verschwunden. Rolf Herzog und seine Kollegen sind alarmiert, zumal Regina nirgends mehr auffindbar scheint. Darüber hinaus bereitet den Kommissaren ein unerwarteter Fund, eine hohe Summe Geld zwischen den dürftigen Habseligkeiten des Ermordeten ziemliche Kopfschmerzen. Die Ermittlungen drohen ins Leere zu laufen, da erinnert sich Axel Richter daran, einen weiteren Mann in Schwarz in der Nähe des Tatorts erkannt zu haben … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 24.04.2009 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 21.04.2009 SF 1
    • Folge 340
      Taximörder (Folge 340) – Bild: ZDF
      Taximörder (Folge 340) – Bild: ZDF

      Lange Zeit war Rolf Herzog nicht mehr im Theater. An diesem Abend jedoch wird er von seiner neuen Bekanntschaft begleitet. Inka Schneider und der Hauptkommissar versprechen sich eine unterhaltsame Vorstellung und haben für den gemeinsamen Weg ein Taxi genommen. Mit dem leutseligen Taxifahrer Klaus Bertling entsteht rasch ein lebhaftes Gespräch. Allerdings soll der schöne Abend nicht lange anhalten: Schon während der ersten Pause der Aufführung erreicht Rolf Herzog ein dringender Anruf seiner Kollegen der Mordkommission. Der Hauptkommissar muss zu einem neuen Tatort eilen.

      Flackerndes Blaulicht erhellt die dunkle Straße in einem Vorort von München, als Rolf Herzog dort eintrifft. Ein Taxifahrer wurde in seinem eigenen Wagen tot aufgefunden. Es ist derselbe Mann, dessen Fahrdienste der Hauptkommissar nur wenige Stunden zuvor in Anspruch genommen hatte. Klaus Bertling wurde erschossen und offenbar ausgeraubt. Sofort nehmen die Kommissare die Ermittlungen auf, denn sämtliche Spuren lassen auf einen Wiederholungstäter schließen, der jederzeit erneut morden könnte. Außerdem verbreitet sich unter den Taxifahrern der Stadt zunehmend Angst. Einige Kollegen des ermordeten Fahrers wollen den Täter am Taxistand gesehen haben. Vor allem Taxler Manfred Brandl glaubt, einen jungen Mann erkannt zu haben, der eine Schirmmütze tief ins Gesicht gezogen hatte. Brandl und seine Frau Jutta drücken allerdings andere Sorgen als die Schlagzeilen in den Zeitungen. Denn Brandls Spielsucht treibt seine Familie immer tiefer in Schulden und Armut. Einzige Unterstützung in ihrer Not findet Jutta Brandl bei ihrem Bruder Matthias Kraus. Immer wieder hilft dieser seiner Schwester und ihren beiden Töchtern mit etwas Geld aus. Doch schon bald haben Herzog und seine Kollegen Jutta Brandl eine erschütternde Nachricht zu überbringen. Der Taximörder scheint plötzlich ein neues Opfer gewählt zu haben – Manfred Brandl wurde in seinem Taxi durch mehrere Schüsse kaltblütig getötet. Da tauchen allerdings Indizien auf, die die Kommissare an den Motiven des Mörders zweifeln lassen. Doch sie sind ihm dicht auf der Spur.

      Bei einer spektakulären Verfolgungsjagd durch München können sie schließlich einen jungen Mann stellen. Allerdings scheint der Fall damit keinesfalls abgeschlossen … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 01.05.2009 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 28.04.2009 SF 1
    • Folge 341
      Die dunkle Wahrheit (Folge 341) – Bild: ZDF
      Die dunkle Wahrheit (Folge 341) – Bild: ZDF

      Die vergangenen Jahre sind nicht spurlos an Roman Köhler vorüber gegangen. Sichtlich gezeichnet, nach sechs langen Jahren Haft, tritt der nunmehr 40-Jährige endlich wieder in die Freiheit. Niemand aber heißt ihn willkommen. Roman muss erfahren, dass Natalie, seine einstige Freundin und große Liebe, sich vor zwei Jahren das Leben genommen hat, was ihn besonders schmerzt. Ihr Vater, Willi Lederer, empfängt Roman dennoch als einziger treuer Freund. Der alte Mann macht ihm auch keine Vorwürfe für vergangene kriminelle Machenschaften. Tatsächlich hatte sich Roman auf Waffenhandel mit der russischen Mafia eingelassen. Diese Zeiten scheinen nun endgültig vorbei, und trotzdem zieht es Roman zu seinen alten Geschäftspartnern. Er hofft auf eine klare Aussprache – schließlich hatten diese ihn vor sechs Jahren verraten.

      Spät am Abend werden Rolf Herzog und seine Kollegen der Münchener Mordkommission zu einem Tatort gerufen. Ein Mann wurde tot aufgefunden. Udo Weingärtner lag blutüberströmt, von zwei Schüssen getroffen, in den Büros seiner Speditionsfirma, als Olga Polanskaja, eine russische Putzfrau, ihre späte Schicht antrat. Weingärtners Kompagnon, Paul Seifert, ist schockiert. Er berichtet von einem ungewöhnlichen Ereignis, das sich am gleichen Tag auf dem Gelände der Firma abgespielt hatte. Ein ehemaliger Geschäftspartner, Roman Köhler, ist offenbar nach einer langjährigen Haftstrafe wieder aufgetaucht, hat randaliert und schließlich mit Rache gedroht. Dabei scheint sich Seifert keiner Schuld bewusst.

      Dennoch erfahren die Kommissare, dass Roman ein eindeutiges Tatmotiv haben könnte, denn obwohl sämtliche Indizien darauf hinwiesen, dass er den Waffenhandel in der Vergangenheit nicht allein betrieben hatte, wurde einzig er verurteilt. Und tatsächlich, als der Hauptkommissar und seine Kollegen Roman befragen wollen, ist dieser unauffindbar. Allerdings machen andere Unstimmigkeiten in der Aussage von Paul Seifert die Ermittler misstrauisch. Offenbar war die Beziehung der Kompagnons nicht derartig freundschaftlich, wie sie Seifert ursprünglich beschrieben hatte. Irina, seine Ehefrau, bestätigt die Vermutungen von Hauptkommissar Herzog. Paul Seifert kann vom Tod seines tyrannischen Geschäftspartners nur profitieren. Allerdings gibt Irina ihrem Mann auch ein handfestes Alibi. Das überzeugt Roman Köhler jedoch kaum, denn dieser sieht sich wieder einmal als Opfer. Seifert wolle offenbar die Gelegenheit nutzen, um ihm eine weitere Straftat in die Schuhe zu schieben.

      Als die Polizei Roman endlich stellen kann, beteuert er vehement seine Unschuld am Mord seines ehemaligen Geschäftspartners. Alle Hoffnungen der Kommissare, den Fall eindeutig zu klären, ruhen auf Olga Polanskaja. Die Frau scheint offenbar mehr zu wissen, als sie bislang zugeben will. Hatte sie den Täter doch noch erkannt? Muss sie, sollte sie dies zugeben, um ihr eigenes Leben fürchten? Herzog und seine Kollegen sind verblüfft zu erfahren, dass die sichtlich eingeschüchterte Putzfrau auch Angestellte im Haus der Seiferts ist. Doch sie ahnen kaum, dass die Lösung viel weiter in der Vergangenheit zurückliegt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 28.08.2009 ZDF
    • Folge 342
      Im freien Fall (Folge 342) – Bild: SF1
      Im freien Fall (Folge 342) – Bild: SF1

      Lange Zeit hatte Rolf Herzog den alten Freund nicht gesehen. An diesem Morgen aber sucht Franz Eckert den Hauptkommissar unerwartet im Polizeipräsidium auf. Er selbst war einst Kriminalkommissar. Seit seiner Pensionierung vor einigen Monaten lebt Franz Eckert jedoch zurückgezogen in einem kleinen Haus auf dem Land. Die Freude über das Wiedersehen ist groß, doch Herzog erfährt, dass seinen Freund große Sorgen nach München führen. Der ehemalige Kommissar hat vor kurzem einen schmerzhaften Verlust erleiden müssen. Sein Sohn ist in den Bergen tödlich verunglückt. Alles deutet auf einen tragischen Unfall, doch Franz Eckert ist überzeugt: Johannes, sein Sohn, wurde ermordet.

      Der junge Mann war ein erfahrener Bergsteiger. Nie wäre er ein Risiko eingegangen – schon gar nicht auf dem Berg, den er durch tägliche Touren allzu gut kannte. Der Hauptkommissar beschließt nach dem Besuch seines Freundes auf dessen Bitte einzugehen und sich selbst ein Bild der Umstände zu verschaffen. Johannes Eckert ist über hundert Meter einen Abgrund hinuntergestürzt. Der Obduktionsbericht bestätigt, dass alle Verletzungen allein auf den Sturz zurückzuführen sind. Eine Fremdeinwirkung nachzuweisen scheint demnach kaum möglich. Einzig die Blutspuren auf der rechten Hand des Opfers, die eindeutig von einem Hasen stammen, geben Rätsel auf. Denn ein verwundetes Tier wurde am Unglücksort nicht gefunden. Trotzdem hat Herzog Zweifel, seinem Freund in irgendeiner Weise helfen zu können, doch immerhin versprechen die Tage auf dem Land eine Abwechslung vom alltäglichen Stress. Kaum ist allerdings der Hauptkommissar in Begleitung seiner netten Bekanntschaft Inka Schneider im kleinen Dorf angekommen, findet er seinen alten Freund ermordet in dessen Haus vor. Franz Eckert wurde vergiftet. Ohne zu zögern nimmt Herzog die Ermittlungen auf, denn er ist nun selbst überzeugt, dass Vater und Sohn demselben Mörder zum Opfer fielen. Franz Eckert ist mit seinen Recherchen offenbar auf neue Erkenntnisse gestoßen, die Johannes’ Tod zu klären hätten verhelfen können. Der Hauptkommissar rollt nunmehr den eigentlich abgeschlossenen Fall wieder auf und stößt tatsächlich auf ein scheinbar undurchdringliches Netz von Intrigen und Lügen. Rolf Herzog kann sich allein auf seinen kriminalistischen Instinkt verlassen und deckt schließlich unglaubliche Machenschaften und Taten auf, die hinter der Idylle eines Lebens fern ab der Hauptstadt kaum zu vermuten wären. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 04.09.2009 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 25.08.2009 SF 1
    • Folge 343
      Allein in die Nacht (Folge 343) – Bild: ORF2
      Allein in die Nacht (Folge 343) – Bild: ORF2

      Es ist bereits spät in der Nacht, als Hauptkommissar Herzog und seine Kollegen zu einem dringenden Einsatz gerufen werden. Eine Frau wurde offenbar die Treppen vor ihrer Wohnungstür heruntergestoßen. Der leblose Körper von Grazia Hecht liegt immer noch auf dem Treppenabsatz zum letzten Stockwerk des Wohnblocks, in dem sie erst vor wenigen Monaten ein Appartement gemietet hatte. Eine Nachbarin wurde, trotz fortgeschrittener Stunde, auf den Lärm im Treppenhaus aufmerksam. Sie hatte einen dumpfen Schlag vernommen, konnte aber nur den vagen Schatten des vermeintlichen Täters weglaufen sehen.

      Offenbar lebte Grazia Hecht sehr bescheiden und zurückgezogen. Den Kollegen der Kripo München entgeht keineswegs, dass unter den wenigen Habseligkeiten in der Wohnung der Immobilienmaklerin kaum etwas auf ihre Vergangenheit hinweist. Dabei lebte Grazia lange Zeit in Frankfurt, gab jedoch dort alles auf, um unvermittelt nach München zu ziehen. Ihr Bruder Philipp weiß allein berufliche Gründe für diesen bedeutsamen Entschluss zu nennen, doch Hauptkommissar Herzog bleibt skeptisch. Auf Grazias Anrufbeantworter findet sich außerdem eine Nachricht, die Kommissare zu Doktor Rüdiger Michalke führt. Tatsächlich hatte dieser Grazia bei einem Theaterbesuch kennen gelernt. Beide schmiedeten schon Pläne für eine gemeinsame Zukunft, doch die stießen auf den vehementen Widerstand von Konstanze Wegner, der Tochter des wohlhabenden Kinobesitzers. Mit verletzenden Anmerkungen und böser List hatte Konstanze zusammen mit ihrem Ehemann Herbert die neue Frau an der Seite ihres Vaters erfolgreich vertrieben. Einzig Michalkes Sohn Paul schien sich von jeglichen Streitigkeiten der Familie fernzuhalten. Dennoch fassen die Kommissare auch ihn ins Visier, bis ein verstecktes Tagebuch von Grazia dem Fall eine ungeahnte Wendung gibt. Hauptkommissar Herzog und seine Kollegen begeben sich auf die Suche nach Hinweisen aus der Vergangenheit der Ermordeten und ahnen nicht, welche Bedrohung dabei auch auf sie lauert … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 11.09.2009 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 08.09.2009 SF 1
    • Folge 344
      Ich muss dich opfern (Folge 344) – Bild: ORF2
      Ich muss dich opfern (Folge 344) – Bild: ORF2

      Es ist bereits spät am Abend, als Anja Holzer aus dem Wohnhaus ihrer alten Schulfreundin Kerstin Brennecke auf die menschenleere Straße tritt. Die junge Frau geht einige Schritte, doch in einer dunklen Einfahrt zieht ein Gegenstand ihre Aufmerksamkeit auf sich. Auf dem Boden liegt ein Foto in einem Rahmen. Ungläubig nimmt es Anja in die Hand: Das Foto ist ein Hochzeitsbild, das sie selbst im Brautkleid, Arm in Arm mit Sebastian, ihrem Mann, zeigt. Noch vor wenigen Minuten hatte sie den Rat ihrer Freundin, der Angestellten einer Anwaltskanzlei, gesucht, und die Trennung von Sebastian beschlossen. Immer mehr fühlte sie sich von ihm vernachlässigt. Doch plötzlich bemerkt sie eine Gestalt, die aus der Dunkelheit zu ihr tritt.

      Wenige Stunden später wird Hauptkommissar Herzog zu dem Hinterhof eines Spielsalons im Bahnhofsviertel gerufen. Dort hat ein Angestellter den leblosen Körper einer jungen Frau entdeckt. Anja Holzer wurde brutal erstochen. Schulfreundin Kerstin, deren Wohnung in unmittelbarer Nähe des Tatorts liegt, wirkt über die tragische Nachricht zunächst erschrocken, zeigt sich aber rasch wieder gefasst. Offenbar hatten beide Frauen sich lange Zeit aus den Augen verloren, als Anja an diesem Abend plötzlich wieder vor der Tür stand. In Schulzeiten waren Kerstin, Anja und Sebastian unzertrennlich. Auch Bernhard Schramm gehörte zur Clique. Irgendwann gestand dieser seine Liebe zu Anja, doch sie heiratete Sebastian. Seither gingen die Freunde getrennte Wege. Bernhard verfiel bald den Drogen, während Sebastian zu einem erfolgreichen Jungunternehmer wurde. Am Abend des Mordes war er sogar in einer Talkshow eingeladen, um über seinen Erfolg zu sprechen. Das Ereignis bekräftigte Anjas Eifersucht, da sie glaubte, Sebastian hätte eine heimliche Affäre mit seiner Chefin Veronika Lansing, die ebenfalls im Fernsehstudio anwesend war. Rolf Herzog und seine Kollegen recherchieren jedoch rasch, dass die vermeintliche Liebesbe-ziehung nur eine Einbildung war. Sebastian scheint kein Tatmotiv zu besitzen, hat aber für die Tatzeit nur ein sehr vages Alibi. Einzig Margarete Holzer bezeugt, den Abend mit ihrem Sohn verbracht zu haben. Die alte Dame ist allerdings sicher, den Mörder ihrer Schwiegertochter zu kennen und bringt die Kommissare tatsächlich auf eine heiße Spur. Als nämlich Herzog und seine Kollegen Bernhard Schramm befragen wollen, flüchtet dieser. Kaum jemand bezweifelt, dass der drogenabhängige junge Mann, dessen Liebe Anja so verschmäht hatte und der zudem oftmals in der Umgebung des Bahnhofs gesichtet wurde, den grausamen Mord begangen hat … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 18.09.2009 ZDF
      Original-Erstausstrahlung: Di 15.09.2009 SF 1

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