Unsere kleine Farm
    Deutsche Erstausstrahlung: 30.05.1976 ARD
    Original-Erstausstrahlung: 30.03.1974 NBC (Englisch)

    Zur Zeit der Eroberung des amerikanischen Westens, packt im Jahre 1878 auch Familie Ingalls ihre Habseligkeiten auf einen Pferdewagen, um am Fluss Plum Creek im kleinen Städtchen Walnut Grove in Minnesota ein Blockhaus zu errichten und eine neue Existenz aufzubauen.

    Für die Eheleute Charles und Caroline Ingalls (Michael Landon und Karen Grassle) sowie deren drei Töchter Mary (Melissa Sue Anderson), Laura (Melissa Gilbert) und Carrie (Lindsay und Sidney Greenbush) erweist sich das Vorhaben jedoch als weitaus schwieriger als gedacht. Zunächst müssen sie um jeden Quadratmeter ihres Grundstücks kämpfen, dann müssen sie sich immer wieder mit vorurteilsbehafteten Nachbarn herumärgern sowie Krankheiten und zerstörerische Naturgewalten überstehen.

    Neue Version als Unsere kleine Farm (2004)

    Unsere kleine Farm auf DVD

    DVD-News: Unsere kleine Farm - Die komplette Serie erscheint am 09.11.2017 hier bestellen

    Unsere kleine Farm – Community

    Jim (geb. 1968) am 22.07.2017 20:00: Ich habe mir die Blurays der ersten vier Staffeln auf englisch zuschicken lassen und die Bildqualität ist ja hundert Mal besser als die der DVD. Das ist ja ein ganz anderes Sehvergnügen und es ist schade, dass es diese nicht mit einer deutschen Synchronisation zu kaufen gibt. Ich habe mir nun die Mühe gemacht, die deutsche Tonspur der DVD unter die Bildspur der Bluray zu legen. Dies ist viel Arbeit, weil die Bluray unchronisiertes Bilmaterial beinhaltet, die deutsche Version gekürzt wurde und damit einzelne Szenen kürzer sind und der Film auf der Bluray langsamer läuft als auf der deutschen DVD. Aber der Aufwand lohnt sich meiner Meinung, denn es macht viel mehr Spaß zu schauen.
    LuckyVelden2000 (geb. 1963) am 14.03.2017 14:29: DVD reicht auch finde ich. Mag diese blöden bluRay sowieso nicht. DVD tut es genauso. Aber die Geschmäcker sind verschieden. Freue mich wenn es auf DVD erscheint und damit bin ich zufrieden. Brauche keine blöden blurays
    Thinkerbelle (geb. 1964) am 05.03.2017 14:23: @Hawaii, Da stimme ich dir zu - außer mit den Sportübertragungsrechten, die in den 1970ern und frühen 1980ern, als Unsere kleine Farm lief, noch nicht so teuer waren.
    Soviel ich weiß hat man US Serien damals als minderwertig und nicht oder nur bedingt geeignet für den deutschen Markt angesehen. Oft wurde gekürzt, damit sie in den Sendeplatz passten, die bezaubernde Jeannie und einige andere Serien wurde auch völlig umgeschnitten, so dass teilweise ganz andere Geschichten dabei raus kamen, bei Magnum wurden die meisten Erwähnungen des Vietnamkriegs raus gelassen, etc.
    Hausgraus (geb. 1971) am 04.03.2017 16:29: Auch deshalb weil die Verantwortlichen bei der ARD und dem ZDF die Fenrsehserien aus ausländischen Produktionen erst mal testen wollten, ob diese Serie überhaupt bei den deutschen Zuschauer ankamen bzw. wie hoch die Einschaltquoten für diese Sendungen sind.
    Bei vielen Serie aus den USA. waren die Verantwortlichen bei den öffentlich-rechlichen Sendern häufig der Meinung, das durch die Einschaltquoten, sich der Geschmack der deutschen Zuschauer ermittel liesse. Viele Serie aus den USA wurde von den Verantwortlichen der ARD und dem ZDF
    auch als totaler schwachsinn abgestempelt und somit von vornherein abgelehnt. Zum dem sollte deutsche Produktionen bevorzug werden, damit Budget bei der ARD und ihren Landerundfunkanstalten sowie dem ZDF eingehalten werden konnte.
    Und je teuer die deutschen Produktionen waren, desto weniger wurde für ausländische Produktionen ausgegeben. Zu
    mal die öffentlich-rechlichen Sender der Bundesrepublik Deutschland seitens der Politik den Auftrag hatten, Bildung zu vermitteln.
    Die teilweise ziemlich teuern Sportübertagungen von olympischen Spielen, Fussballeuropa- und -weltmeisterschaften taten ihr übrigens.
    Wären die Privaten von anfang an einen völlig anderen Schwerpunkt gesetzt hatten. Bei Ihnen steht mehr die Unterhaltung im Vordergrund, als der Abspruch Bildung zu vermitteln.
    Kunigunde am 06.04.2016 14:48: Hallo Trekkie-TV-Junkie, als ich hier Deine Ausführungen gelesen habe, sind mir einige Lichter aufgegangen! Natürlich wußte man damals noch nicht, welche verschiedenen Arten von Blindheit es geben kann , daher wurde das Mädchen einfach als blind bezeichnet. Da sie aber noch solche Bilder malen konnte, wird sie noch einen Rest Sehkraft gehabt haben müssen, vielleicht den von Dir erwähnten Röhrenblick.

    Unsere kleine Farm – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Die mehrfach preisgekrönte Serie basiert auf der 9-teiligen Autobiografie von Laura Ingalls Wilder.

    Das Besondere an der Serie sind ihre liebevoll gezeichneten und sympathischen Charaktere, die auf unterhaltsame Weise menschliche Werte vermitteln, und zwar meist ohne den berüchtigten erhobenen Zeigefinger.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    212 tlg. US-Familien-Westernserie („Little House On The Prairie“; 1974–1982; „Little House: A New Beginning“; 1982–1983).

    Im Vorspann laufen kleine Mädchen einen kleinen Berg hinunter. Doch die Handlung geht noch weiter: Der Farmer Charles Ingalls (Michael Landon) und seine Frau Caroline (Karen Grassle) besitzen eine kleine Farm in Walnut Grove im US-Bundesstaat Minnesota, auf der sie in den 70er Jahren mit ihren drei Töchtern Mary (Melissa Sue Anderson), Laura (Melissa Gilbert) und Carrie (Lindsay und Sidney Greenbush) wohnen. Mary ist die Älteste, Carrie das Nesthäkchen.

    Den örtlichen Laden führt Nels Oleson (Richard Bull), der mit seiner Frau Harriet (Katherine MacGregor) und den Kindern Willie (Jonathan Gilbert) und Nellie (Alison Arngrim) in der Nachbarschaft wohnt. Isaiah Edwards (Victor French) und seine Frau Grace (Bonnie Bartlett) sind gute Freunde der Ingalls’. Sie ziehen nach einigen Jahren weg, und eine neue Familie freundet sich mit den Ingalls’ an: Jonathan Garvey (Merlin Olsen), seine Frau Alice (Hersha Parady) und Sohn Andy (Patrick Laborteaux).

    Kurz darauf kommt Grace (Wendi und Brenda Turnbeaugh), die vierte Ingalls-Tochter, zur Welt. Etwa zu dieser Zeit erblindet Mary durch eine Krankheit. Ihr Lehrer wird der ebenfalls blinde Adam Kendall (Linwood Boomer). Mary beginnt, an Adams Blindenschule zu lehren und heiratet ihn später. Die Familie um Charles und Caroline zieht nach Dakota, kehrt aber bald nach Walnut Grove zurück und hat inzwischen den Straßenjungen Albert (Matthew Laborteaux) adoptiert. Laura ist jetzt ebenfalls Lehrerin, sie heiratet Almanzo Wilder (Dean Butler).

    Das blinde Paar Mary und Adam bekommt ein Kind, verliert es aber gleich wieder, als die Blindenschule abbrennt, wobei auch Alice Garvey ums Leben kommt. Das Schicksal lässt nicht locker, und Adam erleidet einen weiteren Unfall. Weil aber wenig Schlimmes übrig ist, das der Familie noch nicht zugestoßen ist, gewinnt Adam bei diesem Unfall versehentlich sein Augenlicht zurück. Er wird nun Anwalt und zieht mit Mary nach New York.

    Mehr Kinder für die Farm: Die Ingalls’ adoptieren Cassandra (Missy Francis) und James (Jason Bateman). Als Charles und Caroline mit den Töchtern Grace und Carrie nach Iowa ziehen, verkaufen sie ihre Farm an John (Stan Ivar) und Sarah Carter (Pamela Roylance). Laura und Almanzo Wilder bleiben als einzige Familienmitglieder in Walnut Grove, werden die Hauptfiguren der Serie und Almanzos Nichte Jenny (Shannen Doherty) zieht bei ihnen ein.

    Die Michael-Landon-Show: Als Hauptdarsteller, Produzent, Autor und Regisseur wirkte er in fast allen Bereichen der Serie mit. Die Geschichten basierten auf den autobiografischen Büchern von Laura Ingalls Wilder, weshalb sie aus der Sicht der zweiten Tochter Laura erzählt wurden.

    85 Folgen sendete die ARD, jedoch nicht einfach die ersten 85, sondern 85 der ersten 175 Folgen. Weitere 71 Folgen liefen in deutscher Erstausstrahlung in Sat.1, weitere 56 auf Pro Sieben, darunter auch die Episoden der letzten Staffel, für die in den USA die Serie umbenannt wurde, als nun Almanzo und Laura im Mittelpunkt standen und Michael Landon nicht mehr dabei war. In Deutschland wurde der Titel beibehalten.

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