Ein Colt für alle Fälle
    USA 1981–1986 (The Fall Guy)
    Deutsche Erstausstrahlung: ZDF
    Original-Erstausstrahlung: ABC (Englisch)

    Held dieser Actionserie ist Colt Seavers (Lee Majors), der hauptberuflich als Stuntman beim Film arbeitet und für mehr oder weniger berühmte Hollywoodschauspieler gefährliche Szenen doublet. Da das kein Vollzeitjob ist, arbeitet Seavers nebenbei als Kopfgeldjäger, um sich noch ein paar Brötchen zusätzlich zu verdienen.

    Er sucht also Menschen, die eines Verbrechens beschuldigt werden und gegen Zahlung einer Kaution bis zum Beginn der Gerichtsverhandlung auf freien Fuß gesetzt wurden, sich dann jedoch aus dem Staub machten. Das ist ein spannender aber oft auch gefährlicher Job, bei dem Seavers seine Fähigkeiten als Stuntman oft zugute kommen. Er wird bei seiner Arbeit unterstützt von seinem Cousin Howie Munson (Douglas Barr) und von der überaus attraktiven Jody Banks (Heather Thomas), die beide als Jung-Stuntman ebenfalls beim Film arbeiten.

    Ein Colt für alle Fälle auf DVD und Blu-ray

    Ein Colt für alle Fälle – Streams

    Ein Colt für alle Fälle – Community

    • (geb. 1976) am

      Ich habe alle Folgen.  Email an joecartwright520@gmail.com schreiben.
    • (geb. 1981) am

      Kann man irgendwo die staffeln gesamt herbekommen? Habe es ganz übersehen das es im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Oder weiss jemand wann es nochmals ausgestrahlt wird 
    • (geb. 1969) am

      Wow, soviel Knowhow. Respekt! Hast Du jetzt beide Varianten aufgenommen (klassisch über Satellit oder Internet-TV?), einmal in HD und einmal in SD? Könntest Du rein theoretisch Blu-rays davon brennen? Viele Fragen, aber obwohl ich Laie bin, interessiert es mich.
      Danke. Bye, Skid.
    • (geb. 1977) am

      puh, das ist ja mal eine Antwort! Echt der Hammer, vielen Dank!
      Speichermedien kosten heute nix mehr da, das stimmt. Nur will ich nicht zu viele Platz verschwenden, da auf meinem Netzlaufwerk der Platz wirklich langsam kleiner wird ;)   Die Anzahl an Serien fordert ihren Tribut.
      Aber aufgrund deiner Angaben ist die Größe ja doch in etwa richtig... somit alles okay.


      Mir ist schon beim Aufzeichnen aufgefallen, dass einige Folgen im 16:9 und manche in 4:3 gesendet wurden. Jetzt weiß ich auch warum... das war für mich echt rätselhaft. Verrückt, was alles so betrieb wird (wurde).
    • am

      Also ganz ehrlich, heutzutage kosten digitale Speicher wie Festplatten oder USB-Sticks nicht mehr die Welt. Gerade bei TV-Aufnahmen in SD-Qualität sollte man alles an Qualität erhalten, was vorhanden ist. Ich verstehe nicht, warum man diese Dateien noch schlechter machen muss, als sie es im Vergleich zu HD eh schon sind. Das erinnert mich alles irgendwie an die Zeit der VHS-Kassetten. Soetwas sollte man sich sehr genau überlegen, denn in ein paar Jahren sagt man sich: "ach hätte ich damals mal". Mit der Freeware-Software MediaInfo kannst Du per rechter Maustaste die Metadaten der Dateien anzeigen lassen. In SD sind es etwa 3-5 MB/s und bei HD sind es etwa 6-8 MB/s. Die Audioqualität entspricht bei SD 192 kbit/s AAC und bei HD 384 kbit/s AC3. Der Transportstream einer Episode der SD-Variante entspricht etwa 1-1,5 GB (je nach Episodenlänge) und bei HD 2-3 GB (je nach Episodenlänge). Ich persönlich habe den TS-Stream in SD aufgenommen, sprich ohne Qualitätsverlust in MPEG-TS. Die Staffeln 3 und 4 werden von mir in MP4 H.264 künstlich aufgeblasen. Die Auflösung wird von 720x576i nach 1024x768p vergrößert. Dadurch wird das Bild weicher dargestellt, da der Inhalt nicht mehr so stark vergrößert werden muss (Upscalling). Die Staffel 5 kann man leider nicht in MP4 konvertieren, da sie auf Videobasis geschnitten wurde und aus diesem Grunde optisch wesentlich schlechter ist, als alle anderen Staffeln. Zudem ist die Normwandlung von NTSC nach PAL gründlich in die Hose gegangen. Bei Staffel 5 darf man auf keinen Fall das Bild von interlaced (top) in progressiv ändern !  Da MP4 nur progressiv kann, konvertiere ich die Folgen der Staffel 5 alle in MPEG2 mit sehr hoher Bitrate, um die Qualität zu erhalten. Bei Staffel 5 wird also aus 720x576i letztlich 1024x768i gemacht. Nimm die Episode "Nikolaus gesucht" zum testen. Diese entspricht ziemlich gut dem Klischee des damaligen Videoschnittes und man sieht die versaute Normwandlung ziemlich gut. Mache aus dieser Datei mal eine MP4 (also progressiv). Du wirst sehen, dass es kein weiches Bild mehr gibt sondern nur noch abgehackte Bewegungen existieren. Bei der HD-Variante verhält es sich genauso mit der Staffel 5. Zudem wurde bei HD das ursprüngliche 4:3-Bild aller Staffeln auf 1920x1080i Pillarbox hochskalliert. Das hat zur Folge, dass alle aufgenommenen Dateien links und rechts schwarze Balken haben. Die Aufnahmen sind also alle in 16:9 obwohl man nur das 4:3 Bild sieht. Möchte man das originale 4:3 in HD haben, muss man die Aufnahmen nach 1440x1080p (Staffeln 1-4) oder 1440x1080i (Staffel 5) konvertieren. Die Höhe von 1080 bleibt gleich, jedoch verringert sich die Breite von 1920 (16:9) auf 1440 (4:3). Die schwarzen Balken links und rechts sind dann nahezu verschwunden, so wie es halt bei alten Serien und Filmen üblich ist. Ist die HD-Ausstrahlung besser als die SD-Ausstrahlung ?  Diese Frage habe ich schon öfter beantworten müssen. Eindeutig ja !  Erstens ist die Bildauflösung besser. Zweitens ist die Audioqualität besser. Drittens hat man gerade bei dunklen Szenen oder sich schnell bewegenden Objekten (Verfolgungsjagden) durch die höhere Datenrate keine Pixelbildung.

    Ein Colt für alle Fälle – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Dank ihres ironischen Untertons, der zahlreichen Gastauftritte echter Hollywood-Stars und natürlich vor allem wegen ihres charismatischen Titelhelden Colt Seavers wurde die Serie in Deutschland zum beliebten Klassiker im Vorabendprogramm.

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    90 tlg. US-Actionserie von Glen A. Larson („The Fall Guy“; 1981–1986).

    Der Hollywood-Stuntman Colt Seavers (Lee Majors) arbeitet nebenbei als Kopfgeldjäger, denn er kann es sich nicht leisten, nur am Telefon zu sitzen und auf einen Filmauftrag zu warten. Also spürt er Verbrecher auf, die bis zur Gerichtsverhandlung gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt wurden und dann geflohen sind. Sein junger Cousin Howie Munson (Douglas Barr), ein etwas naiver Nachwuchs-Stuntman, ist stets mit dabei, was Colt anfangs überhaupt nicht passt. Der „Kleine“ ist gerade neu in die Stadt gekommen, ist aufdringlich und wenig hilfreich, schaut aber zu Colt auf, lernt schnell und wird ein zuverlässiger Partner und Beifahrer in Colts Pick-up-Truck. Ebenfalls unterstützt wird Colt von der sexy Stuntfrau Jody Banks (Heather Thomas). Sie tritt im Vorspann immer durch die Saloontür ein, die in Colts bescheidene Hütte führt. Dabei trägt sie einen äußerst knappen Bikini, und damit ist ihre Rolle erklärt.

    Die Aufträge erhält Colt anfangs von „Big Jack“ Samantha Jack (Jo Ann Pflug), dann über mehrere Jahre von Terri Michaels (Markie Post) und schließlich von der alten Pearl Sperling (Nedra Volz). Die Damen haben die Kaution gestellt und deshalb ein persönliches Interesse daran, die Flüchtigen aufzuspüren. Wenn der entsprechende Anruf kommt, sitzt Colt meistens gerade in der Badewanne und hat keine Lust. Aber es sei wirklich ganz einfach, und an der Sache sei überhaupt kein Haken, versichert seine Auftraggeberin dann hartnäckig. Schließlich sagt Colt zu, und die Auftraggeberin erklärt die Schwierigkeiten und den Haken. Nach etlichen Schlägereien, Stunts (wie praktisch, dass er das beruflich macht) und Verfolgungsjagden, bei denen Colts Auto diverse Hindernisse überspringt, schnappt er die Bösen, die zumindest leicht zu erkennen sind, denn sie sehen natürlich auch immer böse aus.

    Die meisten Folgen begannen mit einem spektakulären Stunt, der an einem Filmset durchgeführt wurde. Colt sprang irgendwo runter, fuhr durch Wände oder ging in Flammen auf und fungierte als Double für etliche Hollywood-Größen, die jeweils einen Mini-Gastauftritt hatten, darunter James Coburn, Richard Burton, Roy Rogers, William Conrad und Farrah Fawcett (Fawcett war Majors Ex-Frau; als ihr Double trug er eine zeitgemäße blonde Perücke).

    Ohne die Arbeit des Serienerfinders Larson wüssten Privatsender in aller Welt heute nicht, was sie wiederholen sollen. Er erfand oder produzierte u. a. noch Knight Rider, Magnum, Quincy und Kampfstern Galactica. Der Titelsong „Unknown Stuntman“, von Lee Majors selbst gesungen und 1985 immerhin ein Platz 11 in den deutschen Charts, ist heute ein Party-Klassiker.

    Das ZDF zeigte die einstündigen Folgen montags um 17:50 Uhr. Im Vorspann der ersten Staffel sprach Colts Stimme aus dem Off eine etwa einminütige Einleitung, die die Ausgangssituation erklärte. Er bezeichnete sich darin ganz bescheiden als „einen der sympathischsten Draufgänger Amerikas“. Obwohl später auch viele Privatsender die Serie ausstrahlten, wurden 21 Folgen der eigentlich 111 tlg. Serie nie in Deutschland gezeigt.

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